Freitag, 28. Oktober 2011

Ist heute das Ende des Maya-Kalenders?

Fast jedem ist das angebliche Datum des Endes des Maya-Kalenders ein Begriff. Dies sollte am 21. 12. 2012 sein, zur Wintersonnenwende. Dieses Datum wird von den meisten Kennern des Maya-Kalenders ünterstützt.

Doch um die Authenzität dieses Datums streiten Experten, Esoteriker, Spirituelle, Wissenschaftler, sogenannte Realisten, Archäologen, Astrologen und auch die Nachkommen der Maya. Don Alejandro Oxlaj, der Vorsitzende des Maya-Ältestenrats behauptet, dieses Datum und damit die Berechnung des laufenden Maya-Kalenders ist falsch. Das exakte Datum wäre der 28. Oktober 2011 ... also heute!

Ich verfüge nicht über die notwendige Kenntnis und auch nicht über die Unterlagen, dies nachrechnen zu können bzw. die Behauptung zu überprüfen. Es ist im Grunde auch vollkommen egal, ob dieser Zeitpunkt heute oder erst am 21. Dezember 2012 ist. Sowohl an diesem oder jenen Tag werden wir wahrscheinlich nicht viel erleben oder verspüren. Es ist "nur" jener Tag, der quasi als Auslöser eine Entwicklung startet, der wir langfristig unterworfen sein werden. Eine Entwicklung, die die sogenannten Realisten und die meisten Wissenschaftler für unmöglich halten ...

Ich habe schon öfters darüber geschrieben. Wir befinden uns am Ende eines langen Zeitabschnittes und treten jetzt - in einem Zeitfenster von rund 50 Jahren - in einen neuen Abschnitt ein, mit einer völlig neuen Energie, einem neuen Bewusstsein und auf einer neuen Ebene ein. Schlicht gesagt, wir vollziehen einen Sprung in eine neue, eine höhere Dimension.

Um diesen Sprung, den wir Transformation nennen wollen, zu schaffen, müssen wir uns verändern. Nicht nur wir als Mensch selbst, sondern die gesamte Erde, das gesamte Sonnensystem. Das impliziert, dass wir all unsere vertrauten, jahrhunderte alten Traditionen und Systeme abbauen, vernichten und daraus etwas völlig Neues entstehen lassen können. Ein gleitender, sanfter Übergang ist nicht möglich, es muss ein harter Schnitt vorgenommen werden und aus den Ruinen des Zusammenbruchs eine völlig neue Welt, mit völlig neuen Grundsätzen aufgebaut werden. Wir gehen tatsächlich aus der Dunkelheit ins Licht. Wir befinden uns am Übergang von einer weitgehend feststofflich orientierten Welt in eine wesentlich feinstofflichere. Der Geist wird über die Materie siegen.

Der Zyklus, der jetzt endet, war 26.500 Jahre lang. Nun beginnt ein neuer, ebenso langer Zyklus. Die Erde hat dies schon viele Male mitgemacht, die Menschheit hat allerdings kaum Erinnerungen daran. Obwohl, Reste von Erinnerungen existieren tatsächlich, vor allem bei alten, nativen Völkern, wie zB. den Maya und Hopi, und dies gibt uns eine Vorstellung, was tatsächlich kommen kann und auch wird.

Leider wurden viele der Überlieferungen und Artefakte nicht ernst genommen. Ausserdem behaupten wir von uns, vor allem die Wissenschaft, die erste wirklich hochzivilisierte und technologisch höchst entwickelste Menschheitsgesellschaft zu sein. Und wir verdrängen viele Tatsachen, die uns die Geschichte aufdrängte. So ist kaum bekannt, dass offensichtlich Fluggeräte nicht die Erfindung der Neuzeit waren, sondern dass es sowohl Aufzeichnungen wie auch Modelle gibt, die teilweise viele tausend Jahre alt sind. Auch der elektrische Strom ist nicht eine Erfindung der Neuzeit. Die alten Ägypter benutzten schon die Elektrizität.

Hat man in der Vergangenheit diese Aufzeichnungen nicht ernst genommen und sie als unmöglich bezeichnet und damit ins Reich der Fabeln und Märchen gedrängt, wird heute immer offensichtlicher, dass sie wahr sind! Vor allem im Alten Testament findet man viele Kapitel, die Technologien und Erlebnisse mit Technolgien beschreiben, die wir erst heute richtig deuten können ... weil wir mittlerweile ebenso darüber verfügen!

Es müssen demnach schon Kulturen existiert haben, die uns technologisch gleichwertig oder sogar überlegen waren! Unsere dokumentierte Menschheitsgeschichte umfasst gerade mal ein paar tausend Jahre mit vielen Lücken, Lügen und bewusster Desinformation. Leider wissen wir fast nichts über unsere Vergangenheit - und müssen auch ständig nachbessern. ZB. wurde das Alter vieler Überbleibsel alter Kulturen viel weiter rückwärts verschoben, weil die Annahmen nicht stimmen konnten. So geschehen ua. bei der Sphinxs und den Pyramiden.

Noch dazu haben Kriege und Katastrophen sehr viel altes Wissen vernichtet (Brand der Bibliothek in Alexandria) oder uns durch selbstherrliche, manipulierende Organisationen wie dem Vatikan, die enormes altes Wissen angehäuft haben, vorenthalten wird.

Und denken wir zurück, war es nicht noch vor wenigen Jahrzehnten so, dass alles was von und bei alten Kulturen nicht erklärbar war oder nicht ins manipulative Bild der Historiker passte, als Rituale, was dies auch immer sein mögen, abgewertet. Somit wurde ein Bild gezeichnet, das widersprüchlich war und auch hochentwickelte Völker auf reine Rital praktizierende degradierte. Was nicht sein durfte, was nicht ins Bild passte, wurde eben "manipuliert" und falsch interpretiert.

Doch es sind noch Aufzeichnungen erhalten bzw. Überlieferungen existent, die etwas weiter in die Vergangenheit vordringen und das Märchen ad absurdum führt, der heutige Mensch entstammt der Evolution und das erste Aufflackern seiner Exitenz waren die Stein-, Bronze- und Eisenzeit ... und aus dem hat sich alles entwickelt! Völlig falsch - das heisst aber nicht, dass der Mensch diese Epochen nicht durchgemacht hat!

Während des 26.500 Jahre andauernden Zyklus, an dessen Ende wir uns jetzt befinden, gibt es zwei Teilzyklen, die besondere Erwähnung finden sollten. Wie eine riesige Schleife spannt sich ein Ring um unsere Galaxie, durch den unser Sonnensystem zweimal pro Umlauf, also zweimal in 26.500 Jahren, durch muss. Es ist der sogenannte Photonenring. Bisher als rein esoterische Theorie angesehen, arbeiten immer mehr Wissenschaftler und Forscher an diesem Phänomen, das offensichtlich tatsächlich existiert! Es sind jeweils rund 2.000 Jahre, die wir in einer feinstofflicheren, lichteren Ebene erleben dürfen. Und JETZT ist es in diesem Zeitfenster rund um das Ende des Maya-Kalenders wieder soweit, dass wir in diesen Photonenring eintreten und uns für 2.000 Jahre in diesem aufhalten werden.

Völlig neue Schwingungen und Frequenzen werden uns mehr beeinflussen, als alles andere. Die ausgezeichnete Arbeit von Dieter Broers (auch als Buchautorpseudonym Morpheus) dokumentiert dies. Aber auch andere bahnbrechende Wissenschaftler, Forscher und sprirituelle Lehrer werden damit bestätigt: ua. Burkhardt Heim und Drunvalo Melchizedek.

Doch gehen wir einige Zeit zurück. Wenn in diesem 26.500 Jahre andauernden Zylus es zweimal vorkommt, dass wir durch diesen Photonenring "fliegen", dann muss doch dies das letzte Mal vor rund 11 - 13.000 Jahren stattgefunden haben. Und genau in dieses Zeitfenster datiert man den Untergang Atlantis und die Sintflut! Quasi als Abschluss einer nicht vorstellbaren Hochzivilisation: dem atlantischen Zeitalter.

Damals sind wir den Schritt rückwärts gegangen und in eine feststofflichere, dunklere Epoche eingetaucht. Nach zweitausend Jahren Hochzivilisation und Hochtechnologie!

Darum ist es kein Wunder, dass all unsere Systeme derzeit kollabieren! Wir befinden uns tatsächlich an der Schwelle zu einem neuem, einem völlig neuem Zeitalter. Nichts kann diesem Prozess der Veränderung entschwischen - selbst wenn die Eliten alles versuchen, diese Entwicklung lächerlich zu machen, zu verschleiern und mit allen Mitteln versuchen sie zu bekämpfen. Übrigens, sie wissen darüber Bescheid! Es ist ja, grundsätzlich, kein Geheimnis ...

Diesen angeblich denkwürdigen Tag muss man sich vorstellen wie eine Maschine, die man zum Laufen bringt, aber es länger dauert, bis sie im Normalbetrieb ist. Egal ob es nun heute der 28. Oktober oder nächstes Jahr der 21. Dezember ist. Die Maschinerie wurde schon gestartet, aber es dauert noch einige Zeit, bis wir die wirklichen und tiefgreifenden Veränderungen, die uns alle betreffen werden, auch wirklich spüren. Deshalb sollte das auch keine Streitfrage sein, es sind nur knapp 14 Monate Unterschied und der Zyklus der an diesem Punkt endet, dauert 26.500 Jahre!



Der 2012-Irrtum: Der Maya-Kalender und die Evolution des Bewusstseins - Seit einiger Zeit gibt es eine Diskussion darüber, was das genaue Enddatum des Mayakalenders ist. Diese Debatte erhielt kürzlich Nahrung durch die Ablehnung des Datums 21. Dezember 2012 durch Don Alejandro Oxlaj, dem Vorsitzenden des Maya-Ältestenrats. Dieses Datum wird jedoch von vielen Archäologen unterstützt. Hoffentlich bedeutet Don Alejandros unmissverständliches Zurückweisen des Enddatums 21. Dezember 2012, dass einige tiefer in die Materie "Bewusstseinsentwicklung" eindringen und sich um ein Verständnis dessen bemühen, worauf sich dieses Enddatum wirklich gründet. (sein.de)

Endet der Mayakalender am 28. Oktober 2011? Unter den Anhängern des Mayakalenders gibt es zwei Lager, die von einem unterschiedlichen Enddatum des Kalenders ausgehen. Der Vorsitzende des Maya-Ältestenrats Don Alejandro Oxlaj und der schwedische Mayakalender-Forscher Carl Johan Calleman gehen davon aus, dass der Kalender schon am 28.10.2011 endet. Die Anhänger des sogenannten “Dreamspell”, der von José Argüelles ins Leben gerufen wurde und auch von Johann Kössner im deutschen Sprachraum gelehrt wird, gehen davon aus, dass der Kalender zur Wintersonnenwende am 21.12.2012 endet. (siegfriedtrebuch.com)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



So rechnen sich Finanzhäuser reich - Am Ende gewinnt immer die Bank - Sie können es noch: Auch inmitten der ausufernden Staatsschuldenkrise und großer konjunktureller Unsicherheit präsentieren sich Finanzschwergewichte der Wall Street als Gelddruckmaschinen. Die Geldvermehrung ist aber nicht das Ergebnis guter Geschäfte. (teleboerse.de)

DEFCON 1: EU-Banken sind pleite, Deutschland verlässt wohlmöglich den Euro - Die Warnsignale sind kaum zu übersehen: Das gesamte europäische Bankensystem ist im Grunde pleite und bräuchte USD 1,8 Billionen, um die Fremdkapitalfinanzierung auf ein Verhältnis von 13:1 abzusenken. Die Beschlüsse des letzten EU-Gipfels ändern an der desolaten Situation des Euroraums überhaupt nichts, sondern zielen lediglich darauf ab, den Banken-Kollaps hinauszuzögern und die Realität zu verschleiern. (propagandafront.de)

Hedge Fonds Europa: Die Krise geht weiter - Nach dem neuerlichen Krisengipfel in Brüssel herrscht überall Optimismus - die Börse steigt, der Euro zieht an. Doch mit dem Schuldenschnitt für Griechenland und der Etablierung eines noch größeren Rettungsfonds hat sich die Eurozone nur Zeit gekauft. Experten zeigten sich im Gespräch mit t-online.de sicher: Die nächste Krisenrunde kommt bestimmt. Denn Europa agiert letztlich wie ein Hedge Fonds und hat seine Risiken nun erheblich erhöht. Die Ursache der Misere wurde aber nicht beseitigt. (t-online.de)

Riskanter Hebeltrick - Alle drei zurzeit diskutierten Varianten zur Erhöhung des Volumens der EFSF würden theoretisch genügen um den anstehenden Refinazierungsbedarf bis 2013 zu decken. Doch sie haben ihre Tücken. (wiwo.de)

Triple-A-Rating für Rettungsschirm - Die Garantien der Euro-Länder stellen für die Ratingagentur S&P den Hauptfaktor für das Triple-A-Rating des EFSF dar. (kurier.at)

Stoppt das BVerfG den EFSF Wahn? Gerade noch schien die Finanzwelt "gerettet". Am Bundestag vorbei sollten Milliarden und Billionen per Geheimzirkel verteilt werden. Doch mit dieser Geheinmiskrämerei ist jetzt schluss. Das Bundesverfassungsgericht stoppt das EFSF-”Vertrauensgremium” und setzt das EFSF-Gesetz teilweise außer Kraft. Die Entscheidung des BVgerG kommt einer Sensation gleich. Was bedeutet dies für die Zukunft? (mmnews.de)

Euro-Retter hoffen auf Hilfe aus China - Die Beschlüsse zur Rettung der Gemeinschaftswährung sind gefasst, nun setzen Europas Politiker auf Milliardenhilfe aus dem Reich der Mitte. Peking wird wohl Geld investieren - stellt allerdings Bedingungen. (ftd.de)

Nach dem Gipfel – Jetzt wird Italien Griechenland - Meine Bilanz der Gipfelbeschlüsse gestern Nacht war sehr kritisch, ich habe wenig Fortschritt – und vor allem nicht viel Konkretes – in dem Statement gesehen. Heute will ich alle wichtigen Punkte – Italien, Rettungsfonds, Forderungsverzicht, Rekapitalisierung – noch einmal im Lichte der Nachrichten vom Tag nach dem Gipfel – dem Donnerstag – beleuchten. (markusgaertner.com)

Ehemalige Crash-Grenze durchbrochen - Italien-Bonds: Misstrauensvotum der Märkte gegen die EU. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Der "Haircut" mal genauer betrachtet: Es sind nur knapp 30 statt 50 Prozent - und trifft die Rentner - Man kann sich die Schlagzeilen schon vorstellen: "Griechenland bekommt die Hälfte seiner Schulden erlassen!" Mal ganz davon abgesehen, dass die meisten Klardenker bereichts vorgerechnet haben, dass es mindestens 60, eher 70 Prozent hätten sein müssen, damit GR wieder eine Chance hat, auf die Füße zu kommen - es sind nicht mal wirklich 50 Prozent. Genauer hingesehen sind es 28 Prozent. Aber das klingt ja nicht so super. (simablog.eu)

Griechen-Gläubiger erhalten kein Geld aus CDS-Versicherungen - Bei freiwilligen Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen können Banken keine Versicherungsansprüche geltend machen. Das stellt ein Rechtsexperte des Derivateverbands ISDA klar. Allerdings ist das Schlüsselwort Freiwilligkeit umstritten. Bei freiwilligen Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen können Banken keine Versicherungsansprüche geltend machen. Das stellt ein Rechtsexperte des Derivateverbands ISDA klar. Allerdings ist das Schlüsselwort Freiwilligkeit umstritten. (ftd.de)

S&P senkt Zyperns Kreditwürdigkeit (ftd.de)

Raiffeisen braucht 1,9 Mrd für Rekapitalisierung - Bankenaufseher haben den zusätzlichen Kapitalbedarf für Österreichs Raiffeisen Zentralbank kalkuliert. Das Institut selbst glaubt, im Rahmen der Rekapitalisierung auch mit weniger auszukommen. (handelsblatt.com)

Erste-Group tief in der Verlustzone - Die Bank macht einen Quartalsverlust von 1,49 Milliarden Euro und erhöht den Kapitalbedarf auf 750 Mio. Euro. Die Finanzmarktaufsicht ermittelt indes wegen des Verdachts der Marktmanipulation. Chefs zahlen Bonus zurück. (kleinezeitung.at)

Erste-Vorstand muss Boni teils zurückzahlen - Für 2010 gibt es um 35 Prozent weniger "Belohnung". Im dritten Quartal betrug das Minus der Bank 1,5 Milliarden Euro. (kurier.at)

USA: Das nächste Downgrade noch in diesem Jahr - Nach Auffassung von Bank of America Merrill Lynch wird eine weitere Ratingagentur noch in diesem Jahr den USA das Triple-A aberkennen. Grund: Die exorbitanten Schulden der Amerikaner und der fehlende Plan, sie langfristig abzubauen. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Das nächste Schuldendrama – In Amerikas Hinterland? Der Gipfelmarathon von Brüssel hat am Mittwoch die Schlag-zeilen weltweit beherrscht. Doch die “Patriot News” im ameri-kanischen Harrisburg entzogen sich dem Nachrichtensog aus Europa. In der 50.000 Einwohner zählenden Stadt werden seit Wochen hartnäckig eigene Schlagzeilen produziert. Und die künden davon, dass sich in Amerikas Hinterland ein Schuldendrama abspielt, das dem in Europa kaum nachsteht. Wenn überhaupt. - Harrisburg ist die Hauptstadt von Pennslyvania. Die Stadt hat 50.000 Einwohner und eine halbe Milliarde Dollar Schulden. Jetzt ist sie pleite. – Sagt zumindest der Stadtrat. Der Gourverneur akzeptiert das nicht, und bereitet die Zwangsverwaltung mit Schulden-Sheriff vor ... (markusgaertner.com)

Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen - "Anwaltshure" oder "Schlampen-Internat": Obwohl der "Weltbild"-Verlag der Kirche gehört, verkauft er Porno-Bücher. (welt.de)

Telefonieren, wenn die Leitung tot ist - Das Overlay-Hybrid-Netz soll Smartphones in jeder Situation miteinander verbinden - Im Katastrophenfall werden Mobilfunknetze oftmals überlastet und fallen aus. Für die Rettung von Personen ist das eine schlechte Voraussetzung. Darmstädter Forscher haben nun das sogenannte Overlay-Hybrid-Netz (OHN) getestet. Es soll eine autonome Kommunikation zwischen Smartphones ermöglichen. (dradio.de)

Die Inhaltsstoffe des Climate Engineering bzw. der Chemical Trail bzw. Chemtrails - Die Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Deutschland dürfte die Inhaltstoffe des Climate Engineering interessieren. Die inhaltliche Zusammensetzung wurde von einem Piloten an das Licht und an die Öffentlichkeit gebracht ... (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Chile: Vulkan Hudson stößt Aschewolke aus - Weiterhin höchste Alarmstufe - Die chilenischen Behörden haben am Freitag (28.) mitgeteilt, dass der Vulkan Cerro Hudson eine Aschewolke aus drei Kratern ausstößt. An die Bewohner der Region werden in den nächsten Stunden Atemschutzmasken verteilt. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

OECD klassifiziert geomagnetische Stürme unter die wesentlichsten globalen Gefahren. Rangierend noch vor einem Krieg! Nicht weniger erschreckend als eine weltweite Pandemie wäre ein großer geomagnetischer Sturm. In Anbetracht der zunehmenden Häufigkeit von extremen Naturkatastrophen wie Tsunamis, Hurrikans, Überschwemmungen, Erdbeben und Vulkanausbrüchen, die Hunderttausende von Menschenleben und Milliarden von Dollar kosten, kategorisiert die OECD das noch wenig bekannte Phänomen von geomagnetischen Stürmen in eine ähnliche Größenordnung von Katastrophen ein. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)


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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Nationalfeiertag in Österreich

Heute war der 26. Oktober und dies ist in Österreich der Nationalfeiertag. Der 26. Oktober 1955 war jener Tag nach 10 Besatzungsjahren, an dem laut Zusicherung im Staatsvertrag keine fremden Truppen mehr auf österreichischem Hoheitsgebiet stehen durften. An diesem Tag beschloss der österreichische Nationalrat in Form eines Verfassungsgesetzes rückwirkend ab null Uhr die immerwährende Neutralität.

Früher als "Tag der Fahne" gefeiert, entwickelte sich der Nationalfeiertag in den letzten Jahren zu einem grotesk-peinlichen Medienspektakel mit dem Höhepunkt einer Bundesheer Leistungsschau aller Waffengattungen in Wien am Ring und am Heldenplatz. Und am Abend, zur sogenannten Primetime, hält unser Herr Bundespräsident eine Ansprache ...

Auch heuer ist der Nationalfeiertag eben so wie die Jahre zuvor abgelaufen. Nur sind in den letzten Jahren doch einige Dinge passiert bzw. bekannt geworden, die diesen Tag fast der Lächerlichkeit aussetzten. Ja, Österreich ist, und da benötigen wir gar keine "Nestbeschmutzer", eine Bananenrepublik, die sich selbst parodiert ... in bester Kabarettmanier!

Unser Bundesheer wurde in den letzten Jahren abgespeckt. Viele ehemaligen Kasernen sind verkauft oder stehen leer. Wir Österreicher sind natürlich stolz auf unsere kleine Luftwaffe, im besonderen auf die Eurofighter (Abfangjäger) und die Black Hawks (Hubschrauber). Zumindest rund um die Anschaffung der Eurofighter ermittelt seit Jahren die Staatsanwaltschaft. Es geht darum, wie das überteurerte und weitgehend ineffiziente und waffenlose Fluggerät angeschafft wurde. Damals sollen Millionen an diverse Entscheidungsträger geflossen sein (bzw. in deren Umfeld). Der Eurofighter fliegt zwar, es musste aber gespart werden, und so haben wir eine Grundversion fast ohne effiziente Bewaffnung. Fragt sich nur, ob im Ernstfall ein Flügelwinken wirkt oder nicht. Und diese Flugzeuge wurden für einen möglichen Ernstfall angeschafft, denn sonst würden wir sie nicht benötigen.

Früher einmal und es ist gar nicht so lange her, wurde in Österreich einer der besten und leichtestenen Jagdpanzer der Welt gebaut - der Kürassier. Auch ein in aller Welt begehrter Radpanzer, der Pandur - allerdings bereits in die Jahre gekommen und nicht weiterentwickelt. Heute sind in Österreich fast keine Panzer mehr in Betrieb - und wenn, dann hoffnungslos veraltet.

Das Bundesheer, einst stolze Verteidigungsmacht des neutralen Österreichs, ist zu einer, nur in unserem Land möglichen, Kafkaeske geworden. Ein Verteidigungsminister, der niemals Soldat war, sondern Wehrdienstverweigerer (!!!) ist heute der Chef der Truppe und kämpft vehemnt gegen die höchsten Militärränge. Diese sind im österreichischen Heer ohnehin in grosser Menge vertreten. Überspitzt gesagt, jedem Grundwehrdiener sein eigener General! Angeblich stehen Massenentlassungen an (laut Medienberichten). Das Bundesheer ist in Auflösung begriffen und hat mit einer modernen, effizienten Armee absolut nichts zu tun! Und doch patroullieren sie in einem grossen Aufmarsch nach dem Vorbild kommunistischer Staaten am Nationalfeiertag vor den höchsten Politikern am Ring (Parlament) vorbei und präsentieren ihre "Kampfstärke", "Ausrüstung" und "Bewaffnung". Dabei kann aus Geldmangel kaum der Fahrzeugpark bewegt werden ...

Die beiden Festredner am Nationaltag, Bundespräsident Fischer und Verteidigungsminister Darabos, parteiliche Gesinnungsgenossen (SPÖ), sprechen von zwei verschiedenen Armeen. Fischer lobt die Wehrpflicht, Darabos das Berufsheer ...

Ein Grund des Feierns ist die damals (1955) beschlossene Neutralität. Österreich musste neutral werden, sonst wären die Besatzer nicht abgezogen - sie benötigten während des Kalten Krieges eine "neutrale Drehscheibe" zwischen Ost und West. Zeitzeugen berichten, dass wohl in keiner anderen Stadt damals so viele Agenten und Spione stationiert waren. Es gab auch viele diplomatische Treffen auf neutralem Boden, genannt seien die wichtigsten, nämlich 1961 zwischen JF Kennedy und Nikita Chruschtschow und 1979 zwischen Jimmy Carter und Leonid Breschnew.

Ja, wir waren neutral! Die West- und Ostmächte tummelten sich auf unserem Staatsgebiet und wir sahen alle stolz weg - wie gesagt, wir waren neutral. Unser kleines Land konnte niemand mehr gefährlich werden ... ausser vielleicht Liechtenstein, doch das Fürstentum stand unter dem Schutz der Schweizer. Und mit denen wollten wir uns nie anlegen, das waren ja Witzfiguren (fast jeder Österreicher kennt Unmengen an Schweizer-Witzen! ;-) ... und hatten bzw. haben eine funktionierende und effiziente Armee.

Aber was erwartet man von einem Land, oder erwarten wir, das zuerst ein teures Atomkraftwerk baut und dann das Volk fragt ob es das überhaupt haben will. Das Volk sagt nein, das Kraftwerk wird eingemottet und die Mannschaft über 20 Jahre weiterhin angestellt, weil es könnte sein, dass die Volksmeinung sich ändert ... erst in den späten 90igern wurden bis auf eine Handvoll alle Mitarbeiter abgezogen und die relevanten Reaktorteile verkauft. Heute ist Zwentendorf der einzige "nicht strahlende Atomreaktor", der von jedermann gefahrlos besucht werden kann ... dafür sind uns, so grotesk es klingt, viele neidisch (hihihihi).

Österreich, so heisst es, ist das Tor zum Orient. Richtig, unsere Politik scheint ein riesiger Bazar zu sein, wo jeder jeden was verkaufen möchte, wo gefeilscht wird, gehandelt wird, als wär´s der Bazar in Marrakesch.

Unsummen verschwinden über Tische von Politikern, auch Regierungsvertretern. Die Opposition schreit auf, aber wenige Wochen später wird klar, auch sie haben die Hand aufgehalten. Und jetzt, 2011, stellt ein gewaltiger Korruptionsskandal selbst afrikanische Bananenrepubliken in den Schatten. Gegen die Hälfte der schwarz-blauen Regierung wird ermittelt ... und fast alle Parteien sind betroffen ...

Die Neutralität hat sich natürlich mit dem EU-Beitritt de facto in Luft aufgelöst. Doch sind wir stolz darauf, dass wir auf dem Papier noch immer neutral sind. In Wirklichkeit sind wir es schon lange nicht mehr und kaum einer hat´s bemerkt! Wobei zu hinterfragen ist, ob überhaupt noch Neutralität zeitgemäss in dieser Verbundenheit zur EU ist? Kann ein EU-Staat überhaupt neutral sein? Oder vertreten wir nicht schon lange "europäische Interessen", weil Ost und West in der Form während des Kalten Krieges es ja nicht mehr gibt ...

Österreich war in seiner Vergangenheit oftmals Vorreiter und Trendsetter - um zeitgemässe Ausdrücke zu verwenden. Das wahrscheinlich letzte Mal konnte Österreich mit seinem charismatischen Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky Aufsehen erregen, weil er der Erste war, der Yassir Arafat als Staatsmann und Politiker ansah und ihn in Wien mit allen Ehren empfing. Es war der Beginn einer merklichen Entspannung im Nahen Osten. Übrigens, Kreisky war jüdischer Abstammung ...

Danach kam nichts mehr! Gesichtslose Politiker, deren Namen man schnell wieder vergass, wechselten sich ab ... bis heute. Schimären, denen wir aufgesessen sind, egal ob Mascherln so gross wie Propeller, Föhnfrisuren wie aus den 80igern, Männer, die Frauenminister waren und Frauen die mit einer Königscobra verglichen wurden. Bauern, die plötzlich Österreich modernisieren mussten und Schottergrubenbesitzerinnen, die schnell in verschiesensten Bereichen ihre volle Kompetenz bewiesen. Kanzler, die mehr von Rotwein und Spargel mehr Ahnung hatten als vom Regieren und Vizekanzler, die die Griechenland Kredite als gutes Geschäft für Österreich deklarierten ... die Liste liesse sich noch sehr lange fortsetzen ...

Also, liebe Freunde, was feiern wir am 26. Oktober eigentlich? Auf was sind wir unverbesserliche Patrioten stolz? Ja, ja, auf Cordoba ´78, wo wir die Deutschen beim Fussball schlugen. Auf Niki Lauda, weil ein kleines Land einen mehrfachen Formel 1-Weltmeister hervorbrachte. Auf Johann Strauss, weil er der erste Popstar der Geschichte war. Auf unseren Wein, der seit dem Weinskandal (1985) einen beispiellosen Siegeszug in der ganzen Welt angetreten hat. Auf´s Wiener Schnitzel, das eigentlich aus Mailand stammt und auf die Topfengolatschen, die aus Böhmen kommen. Wir sind stolz auf unsere Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek - ausser jene, die sie tatsächlich gelesen haben. Wir sind stolz auf Falco, der in weiser Voraussicht seinen letzten grossen Hit nach seinem theatralischen Tod hatte (Out of the Dark). Wir sind stolz auf ein wunderschönes und vielfältiges Land mit viel Tradition und Kultur. Ja, abseits von Politik, Bürokratie und Korruption ist Österreich ein schönes und vor allem lebenswertes Land.

Ich bin viel in der Welt herumgekommen, habe wunderschöne Plätze besucht, viele Freunde gewonnen - doch immer, egal ob aus Hawaii oder Nicaragua, von den Kanaren oder der USA - ich bin immer gerne nach Hause nach Österreich gekommen. Trotz unserer Politiker, trotz der latenten Korruption, trotz der ausufernden Bürokratie und trotz der Kleinkariertheit ... deshalb habe ich den Nationalfeiertag auch wirklich gefeiert ...

... meine zwei Lieblingsneffen haben mich besucht, ich habe ein gutes Erdäpfel(Kartoffel)gulasch gekocht und es hat sogar ein paar Minuten die Sonne durch die Wolkendecke gelacht!







Eine herrliche, zum Nationalfeiertag passende Groteske mit unserem immerzu lächelnden Bundeskanzler Werner Faymann - einfach ansehen und daran denken, dies ist durch die Unfähigkeit und falschen Ehrgeiz des Kanzlers entstanden - und hat jetzt schon echten Kultcharakter!

Failmann vs. Faymann:

Facebook: 2350 vs. 1780.
Twitter: 2280 vs 405(Faymann) bzw. 527 (Teamkanzler)
Budget: 0 vs. 200.000 EUR

Failmann zieht Faymann durch den Kakao - Website, App, Facebook und Twitter: Während Österreichs Bundeskanzler üppiges Gefolge braucht, um multimedial vertreten zu sein, machte ihn ein Werner Failmann auf den Social-Media-Plattformen schon längst zum Gespött. Über echte und unechte Kanzler. (kleinezeitung.at)

"Herzlich willkommen" sagt der Kanzler 2.0 - Faymann auf Facebook, Twitter und Youtube sollen alle künftig laufend bespielt werden. (derstandard.at)

Werner Failmann auf Twitter (twitter.com)
Werner Failmann auf Facebook (facebook.com)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Änderung der Bundeshymne - O du Söhne, ach du Land! Warum die Frage, ob man die Bundeshymne "töchtergerecht" gendern sollte, mit Blick auf die sonstige Textur der Hymne relativ unerheblich erscheint. (derstandard.at)

Nationalstolz der Österreicher schwindet - Die Österreicher sind laut einer aktuellen Umfrage deutlich weniger stolz auf ihr Land als noch vor einem Jahr. Das geht aus einer aktuellen "market"- Online- Befragung hervor. Laut der zwei Tage vor dem Nationalfeiertag publizierten Umfrage sind nur mehr 34 Prozent der Landsleute "sehr stolz" darauf, Österreicher zu sein. Vor einem Jahr waren noch 42 Prozent der Befragten dieser Ansicht. (krone.at)

Hickhack am Heldenplatz - Der Gleichschritt von Darabos, Faymann und Fischer täuscht: Minister und Präsident hielten konträre Reden zum Bundesheer - und der Kanzler schwieg dazu. Präsident Fischer preist die Wehrpflicht, Heeresminister Darabos eine Profi-Armee. (derstandard.at)

"Der Nationalfeiertag ist ein leeres Ritual" - Alle Jahre wieder: die "Angelobung der Jungmänner" auf dem Heldenplatz. Nur noch für eine Minderheit der Jugendlichen in Österreich steckt mehr hinter dem Nationalfeiertag. "Nationalegoismus" oder "Feiertag für alle" - Jugendliche hegen unterschiedliche Beziehungen zum Nationalfeiertag. (derstandard.at)

Osim über Ö-Kick - "Das Problem liegt in den Köpfen der Österreicher" - Osim: - "Man muss ein Konzept und Geduld haben, und viel arbeiten. Und nicht andere Nationen wie Deutschland, die Schweiz oder Slowenien imitieren." Trainer-Legende Osim rät dem Nationalteam, die Vergangenheit ruhen zu lassen und eine neue Geschichte zu schreiben. (derstandard.at)

'Schutz und Hilfe': Leistungsschau des Bundesheers (diepresse.com)


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Der grosse Crash - Margin Call

Gestern sah in den bereits seit September in den Kinos laufenden Film "Der grosse Crash". Empfehlenswert und beämgstigend, weil er authentisch und realitätsnah ist, allerdings das Ende offen lässt. Der Film gewährt Einblick in das fragile Finanzsystem und die teilweise skrupellosen Figuren an den Hebeln der mächtigen Unternehmen der Wall Street.


Der Film:

Margin Call erzählt die Geschichte der Menschen, die 2008 für die weltweite Finanzkrise verantwortlich waren. Dabei werden die 24 Stunden direkt vor der heraufziehenden Markt-Katastrophe gezeigt. Der noch unerfahrene Analyst Peter Sullivan (Zachary Quinto) erkennt, dass die Zahlen in den Büchern seines Arbeitgebers nicht stimmen und sich das Unternehmen am Rand des Ruins befindet. Gemeinsam entwickeln die führenden Köpfe der Firma (Kevin Spacey, Jeremy Irons und Demi Moore) einen Plan, der für den weltweiten Finanzmarkt verheerende Folgen haben wird.


Regisseur J.C. Chandor gibt in Margin Call den Verantwortlichen der Finanzkrise ein Gesicht und hat es trotz des bescheidenen Budgets von nur 3 Million US-Dollar geschafft, zahlreiche Hollywoodstars vor der Kamera zu versammeln. Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers verursachte 2008 eine weltweite Finanzkrise, deren Auswirkungen auf die Börsen noch heute zu spüren sind. Dabei wurde der Glaube an die Unerschütterlichkeit der modernen Geldwirtschaft grundlegend erschüttert. Margin Call lief im Wettbewerb der 61. Berlinale 2011 und wurde dort für den goldenen Bären nominiert.



Filmkritik:

„Das Drama entwickelt sich in den luftigen Höhen der Chefetagen. Immer wieder lenkt die Kamera den Blick aus den Fenstern über die Skyline von New York, die ihre Schönheit darbietet und gleichzeitig die Fallhöhe klarmacht, die in diesen Hochhäusern verhandelt wird. Die korrumpierende Wirkung von Gier und Angst wird sichtbar. Die befällt dann auch bald Menschen, die glauben, sie hätten ein Gewissen. Der Film beschreibt einen kurzen Zeitraum, in dem langfristig Unheil angerichtet wird, und das alles wird klug genug vorangetrieben, um jenen hochsensiblen Moment zu fassen, in dem eine Zeitspanne wirtschaftlicher Unbekümmertheit endet. Doch die fiktiven vierundzwanzig Stunden von "Margin Call" zeigen nur den Urknall einer Krise. Die Überraschung ist längst vorbei. Sie wurde überholt von mehr und anderen Finanzkrisen, die in der Realität allmählich alltägliche Präsenz entwickeln.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Anders als Oliver Stone in "Wall Street II" versucht J. C. Chandor die Krise nicht in einer faszinierend-bösen Gestalt zu erklären. Da er die Welt der Finanzmakler von seinem Vater her kennt, der bei Merril Lynch arbeitete, balanciert der Regisseur zwischen "System" und "Charakter": Tatsächlich ist es erst einmal überraschend, im Zentrum der gewaltigen Katastrophe ganz normale Menschen zu sehen, die sich irgendwie verhalten müssen, während sie mit dem Rücken an der Wand stehen. [..] "Die Maschine, von der sie ein Teil sind, ist derart groß und komplex geworden, dass niemand die zerstörerische Macht begreifen konnte, die von ihr ausging. Bis es zu spät war", sagt J. C. Chandor. Weniger freundlich kann man es auch umgekehrt sagen: Die Menschen, die eine solche Maschine bedienen, sind so beschränkt, trivial und charakterlos, dass die Katastrophe unausweichlich wird.“ (Die Tageszeitung)



Der Grosse Crash - Der Film (dergrossecrash-derfilm.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


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Dienstag, 25. Oktober 2011

Ist der schnöde Mammon wirklich das Wichtigste der Welt?

Die Ohnmacht der Politik bei der Bewältigung der Krise ist dieses Wochenende wieder deutlich geworden. Gross angekündigte Treffen, Gespräche und Sitzungen enden, wie meist, nur mit einer Absichtserklärung und der Ankündigung, dass man wohl wieder zusammenkommen muss, um irgendetwas, irgendwann beschliessen zu können ...

Morgen Mittwoch versuchen sie´s halt wieder einmal. Nicht wenige glauben wieder einmal an einen Lostag für den Euro. Spricht man ja schon davon, Italien die Schulden abzukaufen. Ein gigantisches Vorhaben, das fast nur Scheitern kann ...

Der Finanzmarkt allerdings reagiert sehr schnell - sobald ein Investitionsprojekt nicht mehr das verspricht, was man erwarten würde, flüchten die Anleger. Im schlimmsten Fall panikartig binnen kürzester Zeit. Die Politik kann nicht reagieren, nur zusehen und irgendwas versprechen, das ohnehin immer weniger Menschen glauben.

Oder wird nur ein Schauspiel veranstaltet, damit uns, dem Volk etwas vorgemacht wird, das nicht real ist. Verfolgt man einen gänzlich anderen Plan? Die nicht europäische Presse bringt jedenfalls andere Meldungen als die europäische.

Die Pleite Griechenlands haben sie jedenfalls zugegeben und dass es zu einem Schuldenschnitt kommen muss, weil das Land in der jetzigen Form der Milliardenzahlungen und damit neuer Schulden nicht mehr gehalten werden kann! In Griechenland ist bereits ein Bürgerkrieg ausgebrochen! Streiks, Demonstrationen und Strassenkämpfe legen das Land lahm und die Wirtschaft ist zusammengebrochen. Die offizielle Meldung des griechischen Staatsbankrotts wird jedenfalls in den nächsten Tagen erwartet.

In der Zwischenzeit wird gerechnet, nicht was Griechenland, sondern die Banken und Versicherungen an notwendigen Kapital benötigen! Und vor allem, wie hoch der Schaden bei CDS sein könnte. Denn die Höhe griechischer CDS kann nur geschätzt werden ... und wir werden mit Sicherheit grosse Überraschungen erleben! Vor allem können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen (so wie immer, halt), dass die Zahlen in kurzen Abständen enorm nachgebessert werden müssen. Man beginnt klein - das lässt sich politisch besser verkaufen - und rückt scheibchenweise die Realität nach. Man setzt auf den gewissen Gewöhnungseffekt beim Volk ...

Nun werden auch Mittel und Wege gesucht, die allerdings noch nicht vorhandenen mehr als 400 Milliarden Euro zunächst auf über 1 Billion, dann auf mehr als 2 Billionen und schlussendlich möglicherweise auf 4 Billionen zu hebeln. Doch wer soll das tatsächlich bezahlen? Die meisten Euro-Staaten benötigen Geld und können keines bezahlen. Das heisst, es muss am Papier getrickst werden. Staaten, die Geld aus diesem Topf bekommen, müssen auch einzahlen ... wie gesagt, ohnehin nur auf dem Papier ...

Es werden, um die Schuldenkrise "abzuwenden", neue, immer gigantischere Schulden produziert. Das ist, als würde man Feuer mit Benzin zu löschen versuchen!

Derweilen kommen vor allem aus den USA und aus Grossbritannien Meldungen, dass Deutschland die DM2 bereits gedruckt hat und eine Währungsreform kurz bevor steht. Unabhängig von W. Eichelburgs hartgeld.com. Wobei allerdings eines auffällig erscheint, die neue DM wird NICHT in und nicht von den Deutschen gedruckt, sondern in Grossbritannien. Damit scheinen auch die tatsächlichen Machthaberer Deutschlands, die Besatzerstaaten, einverstanden zu sein, dass Deutschland den Euroverbund verlässt ...

Was mit dem Euro im Falle eines Austritts Deutschlands passiert, kann derzeit nicht prognostiziert werden, eine Wertberichtigung von mehr als Minus 50% scheint jedenfalls wahrscheinlich. Vor allem weiss man nicht, ob die anderen bisherigen "Zahlerländer" (Finnland, Luxemburg, Niederlande und Österreich) im Euroverbund verbleiben, ebenfalls eine eigene Währung ausgeben oder sich der neuen DM anschliessen werden.

Wobei von diesen vier Ländern Österreich ein Sorgenkind ist, denn durch die verlustreichen Osteuropageschäfte der österreichischen Banken und die "Irgendwie-geht´s-schon-Politik" ist nicht nur die ehemalige Reputation verloren gegangen, es wird auch kurz- bis mittelfristig ein Verlust des Triple-A-Status erwartet. Damit reihen wir uns in die Riege der europäischen Sorgenkinder ein, deren Liste ohnehin immer länger wird ...

Es fragt sich nur, wie lange die Märkte noch ruhig bleiben und die Manipulationen, vor allem durch die EZB, die Realität verschleiern.

Die Serie des Downgradings europäischer Staaten und Banken wird jedenfalls weitergehen. Wie wir wissen, hinken die Downgradings (Abwertungen) der Realität hinterher. Erst dann, wenn es schon die Spatzen vom Dach pfeifen, wird reagiert.

Und doch gibt einen, allerdings sehr fragwürdigen "Lichtblick" für einige europäische Staaten, allen voran Frankreich. Und das ist Libyen ...

Niemand darf glauben, dass die "militärische Hilfe" für die Rebellen gegen das Gaddafi-Regime gratis war! Noch während des Bürgerkrieges mit NATO-Unterstützung haben sich die involvierten Staaten auf die profitablen Ressourcen gestürzt und alles was irgendwie "zu rauben" war, einfach als "Kriegsbeute" eingezogen. Im Besonderen die Erdöl- und Erdgasfelder des Landes und vor der Küste.

Gaddafi ist, glaubt man den Medien, tot! Die Rebellen haben gewonnen und Libyen ist "frei". Das heisst auch, dass die NATO und die involvierten Staaten nun die Rechnungen schreiben - zusätzlich auch Kredite zum Wiederaufbau anbieten ... nachdem sie die Infrastrukturen gezielt zerstört haben. In der Tat, ein "gutes" Geschäft für Frankreich & Co. Es läuft jeder Krieg nach dem gleichen Muster ab. Denken wir nur daran, wie lange wir für den Marshallplan und die Care-Pakte zahlen mussten ...

Libyen wird finanziell ausbluten und die politische Zukunft ist ohnehin äusserst fragwürdig! Und doch sind Frankreich & Co´s finanzielle "Beuteeinnahmen" aus dem Libyendesaster nur ein Tropfen auf den heissen Stein ...

Bezüglich des Libyen-Krieges muss man auch fragen, wer hat sich die über 150 Tonnen Gold unter den Nagel gerissen und dieses, egal wie Gaddafi es deklarierte, Volksvermögen geraubt?

Doch zurück nach Europa. Die USA blickt voll Sorge über den Atlantik, denn ein Zusammenbruch des Euros würde auch bei ihnen, vor allem im Bankenbreich und damit an der Wall Street, für ziemliche Verwerfungen sorgen! Das Engagement amerikanischer Banken und Versicherungen ist hinlänglich bekannt! Das heisst, der Euro muss, solange es geht, irgendwie und mit enormen Einsatz gehalten werden. Ansonsten bricht in den USA ebenfalls ein Grossteil des Finanzsystems zusammen.

Nun steht Deutschland vor einem riesengrossen Problem. Für Länder, Kommunen und Budget ist fast kein Geld mehr vorhanden, aber für diverse "Rettungen" von Staaten und Banken doch. Das lässt die Volkswut kochen, ist es doch "erarbeitetes" Geld, das im eigenen Land fehlt und in das Schwarze Euro-Loch geworfen werden soll. Mittlerweilen ist dies auch jenen aufgefallen, die die Macht haben. Ausserdem verspricht man sich von einer Währungsreform bzw. dem Austritt aus dem Euroverbund und der Rückkehr zu einer nationalen Währung, dass es zu keinem Zahlungsausfall Deutschlands kommen wird! Auch nicht zu einem relativen durch die Abwertung des Euro ... Deutschland muss Zahler bleiben, egal was es kostet und egal wie!

Kurz: die politische Führung Europas und den wichtigsten Ländern hat vollkommen versagt. Selbst die letzte Konsequenz, eine Währungsreform und die Rückkehr zu alten Namen wie Deutsche Mark, Drachmen, Lira, Franc, etc. ist blosse Kosmetik und - wie zu befürchten - mit einem gigantischen Vermögenverlust für das Volk verbunden. Denn, wir befinden uns immer noch in diesem Finanz- und Währungssystem! Schulden müssen zurückbezahlt werden, auch in anderer Währung. Oder man provoziert einen Staatsbankrott ...

... was dann sein wird, kann man an Griechenland ersehen. Stillstand, Chaos und Bürgerkrieg!

Und doch gibt es eine immer stärker werdende Bewegung, die auf die Strasse geht und dafür demonstriert, nicht alles Vermögen in die gefrässigen Banken zu investieren, die sich grossteils fast "gottähnlich" aufführen, trotz gigantischer Verluste und bedenklicher Bilanzen astronomische Gehälter und Boni auszahlen. Ihre Paläste sind immer schon die höchsten, grössten und protzigsten gewesen. Aber #Occupy ist weltweit, #Occupy wächst rasch - doch ob sich Politik und Bankenwelt tatsächlich beeindrucken lassen, glaube ich nicht! Zumindest jetzt noch nicht, wo nur friedvolle Demonstrationen ablaufen. Doch es wir anders werden und jene Zustände, wie sie in Griechenland herrschen, werden bald überall in der westlichen Welt (Europa & USA) Alltag sein. #Occupy ist ein netter, friedvoller Anfang. Ein Zeichen, dass die Politiker und Banker nicht verstehen werden und wollen ... auch nicht als Bedrohung sehen. Darum werden sie weiterwursteln wie bisher. In ihrer Welt gibt es auch keine reale Alternative. Sie fahren den Wagen bewusst mit vollem Tempo an die Wand und werden danach sagen, dass die Wand gestern noch nicht hier war. Man hat es nicht kommen sehen, zumindest nicht in der Dramatik, wie es ablaufen wird ...

Die Aufstände des "Arabischen Frühlings" werden uns in Europa als wichtiges Mittel zu freien Wahlen und zur Demokratie verkauft. Tatsächlich verschwinden nur mühsam aufgebaute Strukturen, die das Land gerade noch irgendwie am Leben erhielten. Nachdem die Machteliten vom Thron gestossen wurden, lebendig oder tot, öffnet sich ein gewaltiges Vakuum und erwarteter Stillstand tritt ein. Keine neue Regierung egal welcher Fraktion kann die Millionen Arbeitsplätze schaffen, die benötigt werden, ... kann für Stabilität sorgen, weil die ethnischen und religiösen Probleme eskalieren ... kann die Wirtschaft ankurbeln, weil es diese real nicht gibt. Und das in Ländern, deren Bevölkerungswachstum zu den schnellsten und deren Hauptreligion zu den radikalsten zählt.

Die Machthaber hat man als brutale Tyrannen und gierige, despotische Diktatoren bezeichnet. Ihre Politik war, gemessen an der europäischen, eine totalitäre, dogmatische und populistische - kurz, eine gefährliche. Dass die Europäer in ihrem "freien Demokratiewahn" ebenso gefährlich sind, weil es keine Demokratien mehr sind und weil sie ebenso totalitär sind und über die Köpfe bzw. Meinungen der Bevölkerung hinweg regieren.

Betrachtet man unsere Zivilisation als Gesamtes, mit all den Sackgassen, in die wir uns verirrt haben, so muss eine grundlegende Veränderung kommen. Die Bereiche, die ich als Sackgassen bezeichne, aus der wir soleicht nicht heraus kommen können, sind mannigfaltig und die Liste wird sehr lang. Neben den Währungs-, Bank, Geld- und Wirtschaftssystemen, kranken auch die Bereiche der Wissenschaft, Medizin, Umwelt, Energie, Bildung, Ernährung, etc. Und in keinem Bereich ist eine sinnvolle Diskussion möglich, weil kaum Bereitschaft besteht, das System als solches grundsätzlich in Frage zu stellen. Also muss es langfristig zu einem völligen Zusammenbruch kommen, damit überhaupt die Möglichkeit einer Veränderung besteht! Ansonsten wird man immer wieder schale Ausreden und eingefahrene Dogmen hören, warum was nicht möglich ist.

Demnach müssen wir nur darauf warten, bis das System, das bis zum letzten Cent oder Blutstropfen verteidigt werden wird und fälschlicherweise als Grundlage eines "modernen und zivilisierten Zusammenlebens" definiert wird, kollabiert. Wobei die Bezeichnung mordern und zivilisiert absolut nicht benutzt werden dürften, denn solange es Armut, Krieg und unantastbare Eliten gibt, kann man kaum von modern und zivilisiert sprechen. Immerhin entspringt unser System weitgehend dem römischen Reich ... und ist demnach schon sehr alt! Es hat sich zwar auf eine äusserst perfide Weise weiter entwickelt, doch im Grunde ist es gleich geblieben. Auf der einen Seite die geringe Anzahl der Profiteure und auf der anderen Seite das Meer der Sklaven. Wir alle, mit wenigen Ausnahmen, die zu den Eliten zählen, sind Sklaven des Systems. Uns wurde ein geringer Wohlstand erlaubt, der allerdings mit Schulden erkauft wurde. Dadurch ist von Grund auf eine fatale Abhängigkeit entstanden, die sich jetzt als Sargnagel des gesamten Systems erweist.

Und dass eben dies die grösste Bedrohung des Systems ist, wird jede Diskussion darüber ad absurdum geführt und der Lächerlichkeit preisgegeben. Überlegungen, dass wir Menschen auch ohne einem monetären, damit auch korrupten und elitebildenden System, existieren könnten, wird grundsätzlich abgelehnt und verneint. Doch wenn die jahrtausend alten Strukturen nicht mehr funktionieren, was sollte danach kommen? Denn unser System ist definitiv am Ende! Die Auflösungserscheinungen sind unübersehbar. Warum dürfen wir nicht laut und hörbar über realistische Alternativen nachdenken, ohne von jenen Verbrechern, die uns ins sprichwörtliche Chaos führen, ausgelacht und nicht ernst genommen werden?

Ist der schnöde Mammon wirklich das Wichtigste der Welt?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Endspiel in der Eurozone: Vier Tatsachen, die beweisen, dass der Euro-Rettungsschirm völlig irrelevant ist - Und es ist auch völlig unerheblich, was Sarkozy und Merkel zu sagen haben oder mit was für einem Kredithebel man den EFSF ausstattet. Europa ist am Ende. Was in 2008 geschah, war buchstäblich die Aufwärmphase. Die maßgeblichen Ereignisse werden sich in den kommenden 14 Monaten abspielen. (propagandafront.de)

Europa bleiben gut 60 Stunden zur Rettung des Euro ( … oder 112 bis Sonntag?) - Europa kämpft gegen den wirtschaftlichen Untergang. Bis zur Börsenöffnung am Donnerstag in Asien muss sich der Kontinent auf eine Lösung der Schuldenkrise geeinigt haben. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

SMP-Programme bei 169,499 Mrd. Euro - Heute teilte die Europäische Zentralbank (EZB) die neuen wöchentlichen Daten der fine-tuning operation des Securities Markets Programme (SMP) mit. Hinter dem SMP-Programm steht der Ankauf von Staatsanleihen aus finanzschwachen Mitgliedsländer der Eurozone (PIIGS), durch die Zentralbanken des Eurosystems, die in der EZB-Bilanz als "Vermögenswert" auf der Aktiva-Seite ausgewiesen werden. Für die 43. Kalenderwoche 2011 stieg das aufgesaugte Volumen an Staatsanleihen um +4,490 Mrd. Euro zur Vorwoche, auf 169,499 Mrd. Euro. Seit Mitte Mai 2010 werden nun bereits potentielle Schrott(Staats)anleihen, insbesondere der Südperipherie der Eurozone aufgekauft und der Trend zeigt weiter nach oben. (querschuesse.de)

Occupy money system - Wer die Geldschöpfung kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft. Eine Demokratie, die ihre Geldschöpfung in die Hände weniger Banken vergibt, hat sich selbst entmachtet; sie ist eine Farce. Jede Demokratie, die ihrem Namen gerecht werden will, muss darum die Geldschöpfung unter ihre Kontrolle bringen. Wir brauchen eine „Monetäre Aufklärung“, einen Ausgang der Gesellschaft aus ihrer selbstverschuldeten monetären Unwissenheit und eine Restauration unserer Demokratie. (mmnews.de)

Deutschland steigt aus dem Euro aus - Das erwartet die ehemalige Bush-Beraterin Philippa Malmgren, wie sie heute dem österreichischen WirtschaftsBlatt verraten hat. Demnach wird in Berlin der Ausstieg vorbereitet, um schnell handeln zu können, wenn die Stunde X gekommen ist. “Ich glaube nicht, dass Deutschland einen Scheck schreiben wird für Griechenland oder irgendein anderes Land”, sagt Malmgren laut dem WirtschaftsBlatt und erwartet ... (markusgaertner.com)

Ex-Bush-Beraterin: "D-Mark-Scheine wieder im Druck" - Für Pippa Malmgren, Ex-Beraterin von US-Präsident George W. Bush, gibt es keinen Zweifel: Die Deutschen werden zur D-Mark zurückkehren. Heimlich sollen derzeit schon neue D-Mark-Scheine gedruckt werden. (tz-online.de)

DAX – normal ist das nicht - Wenn man den Kursverlauf des DAX in den letzten Wochen verfolgt hat, könnte man meinen, man sei im falschen Film. Europa brennt und DAX & Co steigen. Täglich werden die Aktien auf neue, höhere Kurse gehievt. An manchen Tagen gibt es sogar keine Verlierer bei den deutschen Top 30 Werten. So euphorisch hat man die Börsianer ... (start-trading.de)

S&P stuft Euro-Staat Slowenien herunter - Die Euro-Staaten verlieren in den Augen der US-Ratingagenturen weiter an Kreditwürdigkeit. Die Agentur Standard & Poor's hat am Mittwochabend das Rating von Slowenien von AA auf AA- herabgestuft. Indes campen Demonstranten vor der Börse von Ljubljana. (kleinezeitung.at)

EU erlässt Griechen Großteil der Schulden - Verhandlungsmarathon: Die Banken werden zu Beteiligung gedrängt. Griechenland erhält die nächste Notkredit-Rate. (kurier.at)

Schweizer Wirtschaftsprofessor warnt: Griechenland ist nur der erste Dominostein, der umfällt - Griechenland ist erst der Anfang: Charles Wyplosz, Wirtschaftsprofessor am Genfer Graduate Institute, rechnet mit weiteren Zahlungsausfällen in der europäischen Union. (simablog.eu)

Athen: Bankaktien im freien Fall. Was ein 60-Prozent-Haircut für Griechenland bedeutet - So soll es denn nun doch ein "Haircut" werden. Auf 50 bis 60 Prozent sollen die Anleihegläubiger Griechenlands verzichten, die Werte abschreiben. Darauf haben sich gestern die EU-Chefs geeinigt, liest man. (simablog.eu)

US-Bundesstaaten stemmen sich gegen Finanzkollaps - Die ausstehenden Gesamtschulden der US-Bundesstaaten werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich die Schwelle von $4 Billionen überschreiten. In diesem Betrag sind auch finanzielle Verpflichtungen im Pensionssektor enthalten. Kalifornien hat unter allen 50 Bundesstaaten die Hauptlast zu tragen, was das Wachstum der US-Wirtschaft zu spüren bekommen dürfte, da der Pazifikstaat immerhin den siebtgrößten Wirtschaftsraum der Erde stellt. (wirtschaftsfacts.de)

Bittere Armut bedroht den "Arabischen Frühling" - Die Euphorie verfliegt, soziale Spannungen wachsen. Tunesiens Langzeit-Diktator Zine Ben Ali flüchtete ins Exil, als der arabische Frühlingssturm losging. Sein ägyptischer Kollege Hosni Mubarak sitzt, oder vielmehr liegt gesundheitlich schwer gezeichnet auf der Anklagebank. Und Muammar al-Gaddafi starb - hingerichtet oder gelyncht - in der Wüste. Jetzt jubeln auch in Libyen die Menschen. Aber gibt es wirklich Grund zu großer Freude? Kommt nach dem Ende der Gewaltherrscher tatsächlich jene Freiheit, von der alle träumen? (kleinezeitung.at)

Bundestrojaner laut "profil" illegal eingesetzt - Innenministerium: "Wir können grundsätzlich nicht alle kriminaltechnischen Tools, über die wir verfügen, offenlegen" (derstandard.at)

BP startet Deepwater Horizon 2.0 - Erinnern Sie sich noch an den 20. April 2010? Dort havarierte die Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexico. Damaliger Pächter war BP. Bis heute sind die Schäden nicht beseitigt und die Folgen dramatisch, was die US-Administration nicht daran hindert, BP grünes Licht für weitere Bohrungen im Golf von Mexico zu geben. Wer nicht aus der Vergangenheit lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen, sagte mal ein schlauer Mann. (infokriegernews.de)

Neutronenstrahlung in Tokio (dasgelbeforum.de.org)

Informative Webseite zu Fukushima (dasgelbeforum.de.org)

Muss der Magnetometer nun neu kalibriert werden? Hatte Joe Böhe etwa schon wieder recht? (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Current Solar Data (n3kl.org)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)


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Montag, 24. Oktober 2011

Brenna tuats guat

In ehrlichem Ärger singt Hubert von Goisern von der Ohnmacht, die angesichts von Eurokrise, Schuldenberg und Politikerunfähigkeit viele fühlen ...







Wo is da platz
wo da teufel seine kinda kriagt
wo is da platz
wo all's z'samm rennt
wo is des feuer
hey wo geht 'n grad a blitz nieder
wo is de hütt'n
wo de stadl de brennt

Samma grün samma rot
hab'n ma geld oder not
samma ledig oder fit
samma krank oder nit
Gebn ma aus oder ein
schenk ma obi oder nei
war'n ma christ hätt ma gwisst
wo da teufel baut in mist

A jeder woass, dass a
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

(Instrumental)

Wo is des geld
des was überall fehlt
ja hat denn koana an genierer
wieso kemman allweil de viara
de liagn, de die wahrheit verbieg'n
und wanns nit kriagn was woll'n
dann wird's g'stohln,
de falotten soll der teufel hol'n

Wo is da platz
wo da teufel seine kinda kriagt
wo is da platz
wo all's z'samm rennt
wo is des feuer
hey wo geht 'n grad a blitz nieder
wo is 'n da der stadl
wo de hütt'n de brennt

Jeder woass, dass a
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

(Instrumental)

Jeder woass, dass a
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

Jeder woass, dass a
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat

(Instrumental)

Jeder woass, dass a
geld nit auf da wiesen wachst
und essen kann ma's a nit
aber brenna tat's guat
aber hoazen toan ma woazen
und de ruabn und den kukuruz* (mais)
wann ma lang so weiter hoazen
brennt da huat


Hochdeutsch:
Wo ist der Platz, wo der Teufel seine Kinder kriegt?
wo ist der Platz, wo alles zusammen rennt?
Wo ist das Feuer, hey wo geht denn gerade ein Blitz nieder?
Wo ist die Hütte, wo die Scheune, die brennt?

Jeder weiss, dass das Geld nicht auf der Wiese wächst
und essen kann man es auch nicht, aber brennen tut es gut
Aber wir verheizen den Weizen und die Rüben und den Mais
wenn wir noch lange so weiter heizen, brennt der Hut

Wo ist das Geld, das überall fehlt, ja schämt sich denn keiner
Wieso kommen immer die weiter, die lügen, die die Wahrheit verdrehen
wenn sie nicht bekommen, was sie wollen
Dann wird es halt gestohlen, die Halunken soll der Teufel holen



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


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Mittwoch, 19. Oktober 2011

Eine durchaus bedenkliche und gefährliche Entwicklung ...

Fast unbemerkt von den Systemmedien passiert auch diese Woche wieder einiges, das man als durchaus bedenklich und als gefährliche Entwicklung ansehen kann. Trotz der grosspurigen und irrealen Rettungsmechanismen, die an Summe fast wöchtlich enorm zunehmen, bessert sich die Lage für den Euro als solches und die Euroländer kaum. Aber nicht nur die Euroländer stecken in fast unüberwindlichen Schwierigkeiten, auch Grossbritannien und die USA nähern sich langsam aber stetig dem Untergang. Auch in China gärt es und die Schwierigkeiten in Chinas Finanzwelt sind ebenfalls grosse Hürden ...

Doch der Reihe nach. Frankreich wird, wie laut Gerüchten, bald in der Bonität abgestuft. Da Sarkozy und Merkel das Euro-Rettungspaket fast im Alleingang beschlossen haben, könnte es durch das Downrating Frankreichs zu einem Ausfall eines selbsternannten 50% Partners kommen. Was heissen will, dass plötzlich Deutschland weitgehend allein das Rettungspaket stemmen muss (die anderen Partnerländer wie Österreich, Luxemburg oder Finnland sind im Gesamten nicht mehr als die sprichwörtliche Portokasse dazu ...). Dadurch kann die gesamte Chuzpe vollkommen aufbrechen und durch Frankreichs Finanzausfall die Rettungspakete, Stabilitätsmechanismen und weiss ich was noch plötzlich nicht mehr realisierbar sein. Das wäre wohl der SuperGAU des Euro, der binnen kürzester zusammenbrechen würde. Selbst wenn heute noch Politverbrecher wie Schäuble das "Blaue vom Himmel" versprechen ...

Auch in Grossbritannien spitzt sich die Lage zu. Einige Grossbanken wurden erst kürzlich abgewertet, die Arbeitslosigkeit erreicht Höchstwerte und wie man an Hand der Ausschreitungen im Sommer gesehen hat, kocht die Volkswut - auch wenn die Auslöser der Strassenschlachten vielfach gewaltbereite Jugendliche und Migranten (!!!) waren.

Auch Österreich wird, vor allem durch das ehrgeizige Ost-Engagement der Banken, wohl oder übel sein Triple-A verlieren. Natürlich ebenfalls eine Katastrophe, allerdings nur eine nationale ... Sei mir nicht böse, mein lieber Freund, aber wer nimmt Politiker wie Faymann, Spindelegger (Vorgänger Pröll) oder Fekter überhaupt noch ernst? Aber das ist ein gänzlich anderes Thema ...

Deutschland hingegen wird als (fast) alleiniger Zahler und reiches Land hingestellt. Kommunen geht das Geld aus, bei staatlichen Stellen, wie zB. Verwaltung und Polizei, muss rigoros gespart werden, die Wirtschaft und Industrie stagniert ... und dabei gehen Milliarden, die dringenst im Land selbst benötigt werden, auf Nimmerwiedersehen an Pleitestaaten. Deutschland wird offensichtlich absichtlich und bewusst ruiniert. Vor allem auch, weil ein bisher williger Zahler demnächst weitgehend ausfallen wird ... nämlich Frankreich!

Langsam mehren sich die Problemstaaten in Europa: Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Irland, Belgien, Dänemark, Frankreich, ... an der Wirtschaftsleistung gemessen, sind es doch schon schwerwiegende Ausfälle.

Griechenland steht definitiv kurz vor einem Bürgerkrieg und ist seit Monaten pleite - nur die Milliardenzahlungen der EU lassen das Land dahin siechen. Italien ist ebenfalls ohne EZB nicht mehr liquid. Portugal erkennt, dass nur Sparmassnahmen das völlig Falsche sind und die Wirtschaft kollabiert - damit auch die Steuereinnahmen. Spanien kann ebenfalls ohne EZB nicht mehr eigenständig überleben, die Banken und Kommunen sind völlig pleite. Irland kämpft ebenfalls gegen den Staatsbankrott und hängt ebenfalls am Geldtropf der EZB.

Herrschaftszeiten, halb Europa ist pleite und die Politik feiert ihre täglichen Selbstbeweihräucherungsparties ... entschuldigung, aber hat nicht auch ganz Rom gefeiert, als es unterging? Es werden infantilste Schikanen für die Bevölkerung ersonnen, die rational überhaupt nicht nachvollziehbar sind. Warum dürfen Kinder plötzlich keine Luftballone mehr aufblasen? Und diese Parasiten werden von uns Staatsbürger und Steuerzahler fürstlich ausgehalten. Sie versuchen es offensichtlich mit aller Gewalt auf die Spitze des nicht mehr vertretbaren zu treiben ... bis jemand auf die Idee kommt, sie davonzujagen ...

Ausserdem lässt sich Rompuy einen feudal-herrschaftlichen Residenzsitz im Protzstil für über 290 Millionen Euro bauen. Der neue Teil des Gebäudes, in Brüssel umgangssprachlich ob seiner Form als "EU-Uterus" belächelt, wird in die alte Fassade des Residene Palace eingebaut.

Sollte nun der Billionen-Euro-Rettungsschirm Realität werden - obwohl nicht klar ist, wer das bezahlen kann - erfasst uns, wie eine Sturmflut, die Hyperinflation. In einem Ausmass, dass wir bald Geld nicht mehr zählen, sondern wie noch vor nicht so langer Zeit in Simbabwe, es abwägen. Auf allen Märkten und in allen Geschäften standen Körperwaagen, das Geldbörsel war ein hölzenes Wägelchen, das man hinter sich herzog ... oder man bezahlte in wertvollen Devisen.

Auch aus den USA kommen keine beruhigenden Nachrichten. Sie weiten sich die Proteste gegen die Wall Street auch auf andere Ebenen aus und den Politikern wird schlussendlich, wie Obama teilweise schon praktiziert, nichts anderes übrigbleiben, den Demonstranten Recht zu geben. Die Frage ist nur, warum hat bisher nicht nur diesem bunten Treiben zugesehen, sondern auch noch gefördert? Die halbe Obama-Regierung kommt aus der Wall Street bzw. dessen engeren Umfeld (inklusive Finanzminister Tim Geithner). Der Crash der unteren und mittleren Schichten in den USA geht unterdessen ungebremst weiter. Es gibt so viele Lebensmittelmarkenempfänger wie noch nie, nämlich knapp 20% der gesamten US-Bevölkerung!!! Ganze Stadtteile stehen leer und verfallen. In einigen Bundesstaaten herrscht Panik, weil das Geld ausgeht bzw. schon ausgegangen ist. Trotzdem wird nach imperialistischer Manier nachwievor die grösste und teuerste Armee der Welt gehalten, die sinnlose Kriege führt und dadurch Milliarden vernichtet.

Ein Krieg an der Seite Israels gegen den Iran wird immer wahrscheinlicher. Deswegen steigt auch die Wahrscheinlichkeit, das sich in vielen alten Prophezeiungen erwähnte, Armageddon tatsächlich stattfinden wird. Denn vor allem Israel, das Land, das niemals den Atomsperrvertrag unterzeichnet hat, selbst seit Jahrzehnten nur mit amerikanischer Finanzhilfe überleben kann, droht mit seinem Atomwaffenarsenal ...

Chinas Wirtschaft scheint sich zu überhitzen. Zu rasch war der steile Aufstieg des Reichs der Mitte. Zu schwer wiegen die Abhängigkeiten des Exports. Wenn die USA und Europa crasht, wird es China ebenfalls schwer treffen. Neben den ohnehin bekannten und schier unüberbrückbaren ethnischen Problemen. Auch der Immobiliensektor ist schwerst angeschlagen - auch wenn der Wohnungsbedarf nach wie vor exorbitant hoch ist. Doch vieles das gebaut wurde, ist für die meisten kaum leistbar!

In Nordafrika und im arabischen Raum ist nachwievor immer noch keine Ruhe eingekehrt. Sorgenkinder sind auch jene Staaten, wo bereits Revolutionen erfolgreich durchgeführt wurden. Sie sind, schlicht gesagt, führer- und steuerlos, weil mit dem Abtreten der ehemaligen Diktatoren auch alle Strukturen zerschlagen wurden und entsprechend neue aufzubauen, sehr viel Zeit und Erfahrung (Kontakte) benötigt. An Libyen können wir beobachten, dass ein relativ reicher Staat im Nu von internationalen Konzernen und Staaten zerfleddert wird. Sie reissen alles an sich, was nur irgendwie Profit verspricht. Und sie teilen die "Kriegsbeute" unter sich auf. Egal wie dieser Bürgerkrieg mit NATO-Beteiligung enden wird, die Verlierer ist in jedem Fall das libysche Volk selbst. Dort wird systematisch alles zerstört, was jahrzehntelang mühevoll aufgebaut wurde. Und schlussendlich wird man das libysche Volk in eine zweifelhafte Freiheit mit sehr viel Schulden entlassen. Denn glaube nicht, mein Freund, dass die NATO gratis bombt! So wie wir, Deutschland und Österreich, auch für unsere "Befreiung" und "Hilfe" sehr lange zahlen mussten (Care Pakete, Marshall-Plan, etc.)!

Unsere Welt ist derzeit grundlegenden Veränderungen ausgesetzt. Doch sie werden, wenn man die derzeitigen Machthaber stürzen wird, was im Zuge des weltweiten Zusammenbruchs auch passieren wird, eine gänzlich neue Gesellschaft, neue Formen des Zusammenlebens und einen Bewusstseinswandel mit sich bringen. So leidensfähig der Homo Sapiens auch ist, um langfristig überleben zu können - in einer lebenswerten Welt - müssen sich unsere Systeme grundlegend verändern. Und das geht offensichtlich nur mit einer globalen Katastrophe. Erst wenn alles, wirklich alles in Schutt und Asche liegt, wird die Menschheit eine neue Form des Zusammenlebens finden (müssen) - ob sie will oder nicht, aber es geht im Grunde um´s nackte Überleben unserer Spezies!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Krisensprech für Dummies - Wie geht es Griechenland? Wo verrechnete sich die Rating-Agentur Standard & Poor's? Rettet die EZB Italien? Begriffe und Akteure der Schuldenkrise von A bis Z. (zeit.de)

GEAB N°58 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – Erstes Halbjahr 2012: Dezimierung der Banken in den westlichen Staaten - Wie LEAP/E2020 es für das zweite Halbjahr 2011 vorhergesehen hat, versinkt die Welt tiefer und tiefer in der Krise. Die Welt- und öffentliche Ordnung zerfällt im gleichzeitigen Ansturm der Währungs-, Finanz-, Wirtschafts-, Sozial und Politikkrisen. 2010 und auch noch zu Jahresanfang 2011 dominierte die Legende von einem Aufschwung und dem Ende der Krise in Wirtschaft, Politik, Medien und der öffentlichen Meinung. Daran glaubt so gut wie niemand mehr. Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen treffen heute ihre Entscheidungen in dem Bewusstsein vom prekären Zustand dieser Welt. Dies erzeugt ein latentes Gefühl der Panik, das sich in den kommenden Jahre noch verstärken wird. Angesichts der allgemeinen Lage ist dies auch sehr verständlich: Soziale Spannungen wachsen, Unruhen brechen aus, die Politik ist ohnmächtig, Regierungen stehen vor dem Zusammenbrechen, die Weltwirtschaft versinkt in der Rezession, die Kapitalausstattung der Banken lässt für viele von ihnen einen Bankrott befürchten, die Staaten liefern sich Währungskriege, tausende Milliarden US-Dollar an Scheinvermögen haben sich in den letzten drei Monaten in Luft aufgelöst, die Arbeitslosigkeit steigt ... (leap2020.eu)

Das Armageddon des gobalen Finanzsystems - Laut Bloomberg hat die Bank of America, nach ihrem Downgrade durch Moody's, Derivate im Wert von 75 Billionen Dollar (nicht Milliarden) von ihrer Investment- banking-Tocher Merrill Lynch in ihre Retailbanking-Abteilung verschoben und damit Zugriff auf das Fed Discount-Fenster und den Einlagenschutz der FDIC für diese Summe bekommen. Das bedeutet, das Ausfallrisiko für ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

So rechnen sich Finanzhäuser reich - Sie können es noch: Auch inmitten der ausufernden Staatsschuldenkrise und großer konjunktureller Unsicherheit präsentieren sich Finanzschwergewichte der Wall Street als Gelddruckmaschinen. Die Geldvermehrung ist aber nicht das Ergebnis guter Geschäfte. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

EU grenzt Geschäfte mit CDS ein - Die EU geht künftig härter gegen spekulative Finanzgeschäfte vor. Die Unterhändler des Europäischen Parlaments und der EU-Mitgliedstaaten einigten sich EU-Diplomaten zufolge am Dienstag in Brüssel auf schärfere Regeln zu Leerverkäufen, die ihrer Ansicht nach zu einem massiven Preisverfall führen und den Finanzmarkt destabilisieren können. Mit dem Gesetz bekommen die Aufsichtsbehörden der Mitgliedstaaten und die neue europäische Börsenaufsicht ESMA das Recht, Geschäfte dieser Art in Krisenzeiten befristet zu verbieten. Ungedeckte Leerverkäufe, bei denen der Verkäufer sich das Wertpapier noch nicht einmal geliehen hat, werden ganz verboten - bei Staatsanleihen mit Ausnahmen. (derstandard.at)

Verbot von Spekulation auf Staatspleiten - Bestimmte Wetten auf eine Verschärfung der Euro-Krise will die EU untersagen. Ein Gesetz soll ungedeckte Kreditausfallversicherungen auf Staatsanleihen verbieten, doch es gibt eine Ausstiegsklausel. (handelsblatt.com)

Brüssel ergreift Partei für Paris – und attackiert Berlin - In Brüssel liegen offenbar die Nerven blank. Wie die Franzosen äußern sich nun auch EU-Beamte ungehalten über Deutschland: Man wolle kein Stückwerk mehr, sondern den großen Wurf! Die deutschen Verhandlungsführer sagen dagegen, man komme nur Millimeter für Millimeter voran. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Danke, Wolfgang Schäuble! 1-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0-0 – Eine Billion! Sind unausgesprochene Wahrheiten eigentlich Lügen? Ich weiß es nicht, aber die FTD weiß, dass unser Finanzminister im Bundestag vor wenigen Tagen offenbar nicht die ganze Wahrheit gesagt hat, als er den ahnungslosen Bundestagsabgeordneten und denen, die dem Zirkus im Fernsehen beigewohnt haben, Nebelkerzen um die Ohren fliegen ließ ... (rottmeyer.de)

1 Billion Euro gerührt – nicht geschüttelt - Oh mein Gott, muss man sagen. Jetzt dreht die Politik völlig durch. Denn Finanzminister Schäuble sieht Möglichkeiten, wie man das Geld aus dem Rettungsfonds hebeln kann. Dadurch würde das Geld im Topf von 440 Mrd. auf über 1 Billion Euro anwachsen. Daraufhin sprangen die Börsen an und die Anleger freuten sich. (start-trading.de)

Zwei Billionen Euro für den Rettungsschirm?Wenige Tage vor dem EU-Gipfel zur Schuldenkrise haben sich Deutschland und Frankreich laut einem Zeitungsbericht darauf geeinigt, die Schlagkraft des Euro-Rettungsschirms EFSF deutlich zu erhöhen. Wie die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf EU-Diplomaten berichtete, einigten sich die Regierungen der beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone auf das Ziel, den EFSF durch einen seit Wochen diskutierten Kredithebel faktisch auf zwei Billionen Euro aufzustocken. Derzeit umfasst der Rettungsschirm 440 Milliarden Euro. (tagesschau.de)

EFSF als Versicherung: Nationale Parlamente ausgehebelt - Die von Frankreich und Deutschland erwogene Lösung, die für die Euro-Rettung nötigen 2 Billionen über einen EFSF-Hebel als Versicherung zu erschaffen, hat zwei Folgen: Die nationalen Parlamente können umgangen werden und am Ende haftet die EZB - also die Sparer und Steuerzahler. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

FMA ermittelt gegen Erste-Chef Treichl - Der Verdacht der Marktmanipulation und Verletzung von Ad-hoc-Pflicht steht im Raum. (kurier.at)

Risikoaufschläge für Frankreich-Bonds auf 16-Jahres-Hoch - Risikoaufschläge für französische Staatsanleihen auf 16-Jahres-Hoch. Damit wird an den Märkten eine Abstufung Frankreichs vorweggenommen. Auch CDS auf FR-Bonds teurer. (mmnews.de)

Frankreichs Rating in Gefahr - Vor dem EU-Gipfel verschärfen die reichen Euroländer den Ton: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Schutzwälle zur Eindämmung der Euro-Schuldenkrise gefordert. Staaten, denen Schulden erlassen werden könnten, müssten dann Einschränkungen ihrer Souveränität hinnehmen. (msn.com)

Frankreichs Herabstufung wird Eurorettung sprengen - Rettungspakete für Griechenland und Portugal, mögliche Hilfen für heimische Banken: Auf Frankreich und der Eurorettung an sich kommen in den kommenden Monaten massive Belastungen zu. Die Rating-Agentur Moody's stellt deshalb die Top-Note der Wirtschaftsmacht auf den Prüfstand. (ibtimes.com)

Großbritanniens Arbeitslosenquote am Explodieren - Großbritanniens Arbeitslosigkeit kletterte in den drei Monaten bis Ende August auf ihren höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren und erhöht damit den Druck auf die Regierung, ihre beschlossenen Sparkürzungen zu entschärfen. Die britische Wirtschaft führt momentan noch einen Kampf, um das Abrutschen in eine neue Rezession zu verhindern. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,9% Ende Juli auf 8,1% Ende August, wie das Nationale Statistikamt bereits in der letzten Woche mitteilte. Die Zahl der arbeitslosen Personen erhöhte sich auf 2,57 Millionen; die höchste Anzahl seit dem Jahr 1994. (wirtschaftsfacts.de)

Ratingagentur stuft 24 italienische Banken herab - Der Rating-Riese knöpft sich erneut italienische Banken vor. Die Institute hätten mit den schlechteren Bedingungen zur Refinanzierung durch den Staat zu kämpfen. Schwergewichte wie Unicredit aber sind nicht betroffen. (handelsblatt.com)

Portugals Wirtschaft bricht dramatisch ein - Portugal spart und spart und spart: Feiertage sollen gestrichen, die Mehrwertsteuer angehoben und die Arbeitszeit verlängert werden. Doch die Wirtschaft rutscht weiter ab. Die Regierung musste ihre Wachstumsprognose bereits weiter nach unten korrigieren. In der Bevölkerung regt sich Widerstand. Eine "Kampfwoche" der Gewerkschaften droht. (sueddeutsche.de)

Griechenland: "Und dann droht ein Aufstand" - Reportage: Die Familie Charos ist ein Beleg dafür, dass die dramatische Schuldenkrise auch den Mittelstand voll erfasst hat. (kurier.at)

Fregatten, Panzer und und U-Boote: Ein (fast) insolventes Land lukrativ für Rüstungsexporteure - wie kann das sein? Wie uneigennützig: Das will Frankreich dem um seine Zahlungsfähigkeit kämpfenden Griechenland Fregatten schenken. Deutschland regt sich auf, oder, besser gesagt, wird künstlich aufgeregt. (simablog.eu)

Chaos im Billionen-Club – Auch die USA beginnen eine zweite Bailout-Runde - Auweia, die Zahlen klingen dramatisch, und sie stellen alles in den Schatten, wovor man sich in Europa dieser Tage fürchtet: Bloomberg berichtet gerade, dass die Bank of America Derivate aus dem Investmentbanking bei Merrill Lynch in eine Gesellschaft verlegt, die von der Einlagensicherung abgedeckt wird. (markusgaertner.com)

"Die Gefahr einer harten Landung besteht" - Chinas Wirtschaftsboom kühlt sich immer stärker ab und nährt weltweit die Sorge um das globale Wachstum. (wirtschaftsblatt.at)

Chinas Hafen der Superlative - Shanghai: Mehr als 30 Kilometer vor der Küste wurde der Tiefwasser-Hafen Yangshan "aus dem Nichts" ins Meer betoniert. (kurier.at)

Kaspersky analysiert zweite Staatstrojaner-Version - Die Sicherheitsforscher des Unternehmens Kaspersky Labs berichten, sie hätten eine zweite Variante des vom Chaos Computer Club (CCC) analysieren "Staatstrojaners" identifiziert. Diese funktioniert - im Gegensatz zum vom CCC analysierten "Bayerntrojaner" - auch auf 64-Bit-Windows-Systemen. Auch sonst scheint sie mehr - und durchaus fragwürdige - Features zu umfassen als die bisher bekannte Version. (gulli.com)

Der Staat surft mit - Eines ist sicher: Die umstrittene Online-Durchsuchung funktioniert, zumindest in Deutschland. Das Spionage-Programm der Behörden kann viel mehr als es eigentlich darf. Unklar ist, wie es eingesetzt wird - und was der "Staatstrojaner" in Österreich zu suchen hat. (kleinezeitung.at)

Haltbarkeitsdatum verlängern - weniger wegschmeißen - Die Deutschen schmeißen 21 Prozent ihrer gekauften Lebensmittel in den Müll - oft noch original verpackt. Die Politik will das mit einer eigenwilligen Maßnahmen ändern: das Haltbarkeitsdatum soll verlängert werden. (handelsblatt.com)

Astronomen dokumentieren anwachsende aktive Sonnenfleckenregion - Nach vielen Monaten mit nahezu keinen Sonnenflecken, nimmt gerade derzeit die Sonnenaktivität augenscheinlich wieder dramatisch zu und scheint die Vorhersagen von Astronomen zu erfüllen, nach denen gen Ende 2012 mit dem besonders starken Höhepunkt des aktuellen Sonnenzyklus zu rechnen ist. Aufnahmen von Sonnenobservatorien haben nun das dramatische Anwachsen einer aktiven Sonnenfleckenregion dokumentiert. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Goodbye Comet Elenin! Comet Elenin, or to be precise, its debris, made its closest pass by Earth on Oct. 16, 2011 without causing any earthquakes, tsunamis, or high tides and it didn’t collide with Earth, either. Strangely, but here was no brown dwarf or Mothership hidden in the Elenin’s coma. Others had sounded even more dire alarms, suggesting that Comet Elenin was not a comet at all but a rogue planet called Nibiru whose Earth encounter could usher in the apocalypse. And in case you didn’t notice, Elenin did not cause three days of darkness around September 26, 2011. (thewatchers.adorraeli.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)


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