Freitag, 18. Dezember 2009

Die Politik ist eine Hure

Die Vorgänge rund um die Spaltung der FPÖ, seinerzeit noch unter Jörg Haider, die Gründung des BZÖ, die teilweise ziemlich schmutzigen Kämpfe um Stimmen bei den Wahlen und schliesslich die Rückkehr des Kärntner Teils des BZÖ zu den Freiheitlichen, um schlussendlich zweite Kraft in der Alpenrepublik zu werden, zeigt die narzisstische, egoistische und gar nicht demokratische Seite unserer Politiker. Machterhalt, koste es was es wolle, bzw. noch mehr Macht auf Kosten der Allgemeinheit.

Wir erinnern uns, Jörg Haider und seine Mitstreiter spalteten sich damals von der FPÖ ab und gründeten das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ). Seine legere, volksnahe und populistische Art Politiker zu sein, machte ihn nicht nur zum Landeshauptmann von Kärnten, sondern auch zu einer Art Messias für ein seit längerem krisengebeutelten Bundesland. Haider hatte eine fast göttliche Position in Kärnten und galt als Landesvater. Sein aggressiver Stil seiner Politik war offensichtlich der Garant für seinen Erfolg. Dass er, wie man nach seinem Ableben schmerzlich nicht nur durch die Pleite der Hypo Alpe Adria ersehen konnte, mit Geld um sich warf, das teilweise gar nicht vorhanden war und dem Land Kärnten nun eine äusserst prekäre finanzielle Situation bescherte. Haiders Visionen waren wohl ein wenig zu kurzsichtig - langfristig beschert es dem Land ein enormes Debakel, wenn nicht der Bund, also die Republik Österreich mit dem Geld der Steuerzahler, also Volksvermögen, einspringen müsste. Seine Nachfolger versuchen den Weg Jörg Haiders weiterzugehen und noch mehr Schaden anzurichten. Nun ist die Luft draussen, das Land kurz vor dem Bankrott und all die teuren Visionen wie Seifenblasen beim Zerplatzen.

Würden diese Versager, die das Land in relativ kurzer Zeit ruiniert haben, wohl wiedergewählt werden? ... ohne dem Nimbus und das Charisma des verstorbenen Landeshauptmannes. Nein, und das wissen die Mitstreiter rund um Dörfler wohl zu genau. Deshalb versucht man zu retten, was zu retten ist und begibt sich in den Schoss jener "Mutterpartei", aus dem das BZÖ entstanden ist. In Straches FPÖ. Was dies allerdings für die Zukunft heissen mag, ist noch nicht abzuschätzen. Das BZÖ als österreichweite Politpartei war ohnehin nur durch Kärntens Haider Landespartei lebensfähig. Fast in allen anderen Bundesländer sind sie abgestürzt. Und ob die Flucht nach vorne erfolgreich sein wird, bleibt dahingestellt.

Die politische Welt in Österreich war überrascht und die BZÖ-Wähler in Kärnten vor dem Kopf gestossen. Es beweist in jedem Fall den Opportunismus unserer Politikerkaste. Der eigene Sessel, der Machterhalt ist wichtig, sonst nichts. Ob es den Menschen, den Wählern nützt, scheint offensichtlich egal zu sein. Man fährt einfach drüber ... das Volk, die Wähler sind nur Mittel zum Zweck!

Was versprechen sich Dörfler & Co von der Fusionierung mit der FPÖ? Und dem Vertrauensbruch gegenüber dem restlichen BZÖ? Natürlich am stetigen Aufwärtstrend Straches zu partizipieren und zu hoffen, dass man dadurch gewaltige Schützenhilfe bei der nächsten Wahl bekommt.

Dabei muss einem klar sein, grosse Unterschiede zwischen den Parteien, ihren angepassten Ideologien und ihrer Programme gibt es ohnehin nicht mehr. Allerdings rücken Persönlichkeiten in den Vordergrund, die man mit der Partei und ihrer Arbeit bzw. ihrem Programm gleichstellt. So auch den ewig lächelnden, zaudernden Faymann, den Pseudo-Yuppie Pröll, den populistischen, heimatverbundenen Strache, die schöne, reaktionäre Glawischnigg, usw.

Es werden keine ehrlichen Reden mehr gehalten, sondern taktische, konzipiert von Strategen und Ideologen. Es geht nicht mehr um österreich, um das Wohl der Bürger, sondern um Machterhalt, Machtsteigerung und wie in der wirklich grossen Politik draussen in der Welt, um Lobbying. So gelten Leute wie Konrad (Raiffeisen) und Dichand (Krone) als die wirklich Mächtigen, an deren Fäden die Politmarionetten hängen und nach ihrer Pfeife tanzen.

Darum lassen sich Politiker, wie jetzt das Kärntner BZÖ, auch auf einen Tanz mit dem Teufel ein. Ein Spiel mit dem Feuer, die Leidtragenden sind und bleiben das Volk, das belogen und manipuliert wird.

In Wahrheit regieren uns mächtige Konzerne. Sie ziehen die Fäden der Politiker. Ohne sie sind Politiker machtlos! Sie diktieren uns ihre Vorstellungen, ohne uns zu fragen, ohne uns abstimmen zu lassen. Dazu gehören auch Medienkonzerne, die auch die öffentliche Meinung in der hand haben. Hier wird gelogen, verdreht, desinformiert und manipuliert.

Dass dieses Spiel aufhört, auch wenn Politiker scheitern, ist kaum denkbar. Wir haben auch zu wenig Alternativen und setzen auf "Bewährtes". Im Grunde lassen wir aus Angst vor Veränderungen auch kaum Neues zu, denn sonst müssten alle Alteingesessenen und Etablierten abtreten.

Das schlimmste Beispiel bietet die USA. Nur zwei Parteien teilen sich die Macht. Und gleichgeschaltener können Konkurrenten, die sie im Grunde auch sind, kaum sein. Ob ein republikanischer Bush oder ein demokratischer Obama an der Macht ist, die Politik ändert sich kaum, nur die Phrasen klingen anders ...

Zurück nach Österreich und nach Kärnten. Die Hypo Alpe Adria-Pleite hat die Verflechtung und Einflussnahme der Politik in die Wirtschaft aufgezeigt. Haider hatte eine starke Position. Er war auch ein perfkter Selbstdarsteller mit Hang zur Selbstüberschätzung. Er ist nicht mehr! Seine Erben sind gesichtslose Pragmatiker, die an seiner Stärke gescheitert sind. Jetzt werden eben neue Wege gesucht, wie man das Volk bei der Stange halten kann. Damit sie nicht jene Parteien wählen, deren Vertreter damals schon in Kärnten versagt haben.

Wenn man den Menschen Geldgeschenke macht, so wie eben in Kärnten, frage ich mich angesichts der frohen Mienen der Bevölkerung, ob die wissen, dass sie jeden Euro den sie bekommen, in mehrfacher Ausführung zuerst zahlen mussten. Denn von nichts kommt nichts! ... auch nicht in Kärnten.

Doch Kärnten ist (fast) überall. Es ist jene im Grunde verabscheuungswürdige, moderne Art Politik zu betreiben. Wohin man sieht! Denn sonst, mein lieber Freund, hätte man schon längst einen Ausweg aus der Krise gefunden, auch wenn dieser mit unpopulären Massnahmen verbunden wäre (was auch wahrscheinlich wäre!). Uns wird Sand in die Augen gestreut, die Realität vernebelt und trotzdem gehofft, wieder gewählt zu werden. Und wir werden sie wieder wählen ... bis zum bitteren Ende!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Fast bei jeder Unterhaltung über die Krise bzw. Krisenvorsorge, aber auch am Krisencamp, kommt es immer wieder zur Sprache, wie kann ich mich und meine Familie in Zeiten, wo alle Systeme zusammenbrechen effizient und gut schützen. Es gibt keine absolute Lösung, doch es gibt freie Verteidigungswaffen, die leicht in der Handhabung sind, nicht lethal, aber doch eine enorme Abschreckwirkung aufweisen. Ein Tipp für ein Weihnachtsgeschenk der anderen Art! (18. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Griechische Tragödie lastet auf dem Euro (derstandard.at)
Dollar startet zum Comeback (ftd.de)
Moody's-Report: Wird 2010 zum Jahr der Staatskrisen? (goldreporter.de)



Rothschild bedauert Schwierigkeiten bei der Aktivierung der „Agenda der Weltregierung“ in Kopenhagen - Heuchlerischer Nachfahre von Öl-Magnaten referiert über den Klimawandel. Baron David De Mayer Rothschild, das jüngste Kind von Sir Evelyn de Rothschild, dem britischen Arm der Rothschild Bankenfamilie, stellt mit Bedauern fest, dass sich die Einführung der Weltregierung schwierig gestaltet, der Kopenhagener Klimagipfel jedoch ein Ort ist es zu versuchen. (propagandafront.de)

US-Großbanken schreiben den Dollar ab - In den letzten 23 Tagen hat der US-Dollar gegenüber dem Euro gut 5 Prozent an Wert gewonnen. Der Beginn einer Dollar-Rally? Zwei US-Großbanken sind da ganz anderer Meinung. Die Analysten von Citigroup und Goldman Sachs empfehlen, den Dollar zu verkaufen und dafür auf den Euro zu setzen. (goldreporter.de)

Das Vertrauen in den Euro bröckelt - Nach dem Absturz des Dollar geht es jetzt auch mit dem Euro bergab. Die Länder der Währungsgemeinschaft haben Rekordschulden aufgehäuft und brauchen bald frisches Geld. Erste Euro-Staaten wie Griechenland haben Bonitätsprobleme. Das birgt enorme Sprengkraft für den Währungsverbund. (welt.de)

Bankenrettung mit Drogengeld - Drogenbeauftragter der UN: Nicht nur staatliche Rettungspakete haben dem Finanzsystem im letzten Jahr über die Runden geholfen, sondern auch das Durchschleusen von Drogengeldern von über 350 Milliarden US-Dollar. - Wird in Afghanistan statt der Freiheit der Anbau von Opium verteidigt? UN: Drogengelder “now a part of the official system”. (mmnews.de)

Der gläserne Lohnsklave - Ab 2010 müssen Unternehmen sensible Daten ihrer Arbeitnehmer an eine zentrale Datenbank bei der Rentenversicherung schicken. Der 41-seitige Katalog der Pflichtangaben für den „elektronischen Entgeltnachweis“ (Elena) sieht neben dem Lohn auch die Meldung von etwaigen Fehlzeiten, Abmahnungen, Kündigungsgründen und Beteiligungen an Streiks vor. (mmnews.de)



Stellenabbau in Deutschland: Das erste Jahr Schwarz-Gelb - gezählt ab 6.10.2009. (egon-w-kreutzer.de)





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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Griechenlands Bankrott

Über Griechenland und den PIGS-Staaten wird derzeit logischer Weise ziemlich viel publiziert. Man schreibt von einem baldigen Staatsbankrott Griechenlands, über die Gefahr für den Euro und den anderen EU-Staaten, über mögliche Finanzhilfen aus anderen EU-Staaten und die unglaubliche Ansage aus Griechenland selbst: "Wir wollen mit den Problemen selbst fertig werden!"

Griechenland wurde zuletzt auf absoluten Trash-Status von mehreren Ratingagenturen abgewertet. Das heisst, es ist fast unmöglich, auf normalem Weg neue Gelder zu lukrieren. Kein Investor kauft Staatsanleihen, die möglicherweise nicht erfüllbar sind! Zum anderen steigen die Zinsen stetig. Klar, wenn die Bonität sinkt, müssen die Zinsen rauf. Das heisst, auch ohne neue Schulden, steigen die bestehenden. Der Staat Griechenland muss immer mehr Geld aufbringen, um die bestehenden Schulden begleichen zu können ... oder zumindest die Zinsen. Die Überschuldung hat ein Ausmass erreicht, dass die baldige Gefahr besteht, nicht mehr zahlen zu können. Denn auch wirtschaftlich ist kein Aufschwung in Sicht, sondern eher ein dramatischer Abschwung. Mehr Arbeitslose, mehr Insolvenzen, weniger Steuern, etc. Es wird extrem gespart werden müssen. Dazu zählen auch das soziale und medizinische Netz. Dabei geht weniger Gefahr aus einem möglichen Staatsbankrott aus, als mehr vom Volk selbst, die Unruhen werden schnell rasant mehr. Und vermutlich auch aggressiver und brutaler.

Noch geht von Griechenland für den Euro und der Eurozone noch keine sehr grosse Gefahr aus. Ausser, man kommt drauf, dass Griechenland, um den Schulden und der Depression Herr zu werden, ohne Erlaubnis bzw. ohne Bekanntgabe an die EU, begonnen hat, Geld - also Euroscheine zu drucken. Möglich ist es, einige sagen bereits, es ist fast unmöglich, wenn sie keine illegalen Euros gedruckt hätten! Griechenlands Anteil am EU-Bruttinlandsprodukt ist relativ gering - unter 2%.

Für Griechenland und deren Regierung ist die innere Gefahr von Bürgerunruhen wesentlich grösser. Der Unmut und Volkszorn ist vorhanden, Ausschreitungen und Demonstrationen seit mehr als einem Jahr auf der Tagesordnung. Wenn diese Unruhen an Intensität zunehmen und das könnte auf Grund der Zwangssparmassnahmen und Steuererhöhungen, die nicht ausbleiben werden, bald der Fall sein.

Die grösste Gefahr, die für Europa besteht, ist der Dominoeffekt. Wenn Griechenland offiziell den Bankrott erklärt und ihren Zahlungen nicht mehr nachkommen kann, können andere Staaten, nicht nur sogenannte PIGS-Staaten folgen. Bekanntlich stehen einige EU-Länder, mit und ohne Euro an der Kippe. Wenn Griechenland fällt, wird Europa sicherlich neu analysiert und neu bewertet. Ratingabstufungen wird es dann für viele geben. Und mit den Abstufungen und damit verbundenen höheren Zinsen und die wahrscheinliche Unmöglichkeit neue Schulden einzugehen, ausser die EU bzw. EZB erbarmt sich, wird dann eben für diese Staaten gewaltige Probleme aufwerfen.

Und dass ein europäischer Staat, der grösser und stärker als Griechenland ist, der Gemeinschaft auch mehr schaden kann ist klar. Einige Staaten haben auch eine Führungsrolle innerhalb der EU und wenn diese kippen, ist die Gemeinschaft ernsthaft bedroht - zB. Grossbritannien.

Und in diesem derzeitigen Abwärtsstrudel Europas, wo die Wirtschaft negative Zahlen schreibt, immer mehr Nehmer als Geber unter der Gemeinschaft der Staaten werden, erlauben sich die arroganten, wahrscheinlich in einer anderen Welt lebenden EU-Beamten zu streiken, weil sie mit Nachdruck eine 3,5%ige Lohnerhöhung durchdrücken wollen. Wohlgemerkt, das sind keine Mindestlohnempfänger, sonder zählen ohnehin zu den Bestverdienern, noch dazu mit enormen Privilegien. Sie scheinen die Lage wirklich noch nicht begriffen zu haben! Ich bin neugierig, wann man sie aus den Ämtern verjagen wird. Denn auch die Arbeit, die sie machen, ist ab und zu tatsächlich äusserst skurril. Denken wir doch an die Krümmung der Gurke ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Nachdem bekannter Weise die heimische Musikszene speziell von den staatlichen Radiostationen (ORF-Radios) weitgehend ignoriert wird, kann man mit dem Kauf eines hochwertigen Weihnachtsgeschenks, das viel Freude macht, die österreichischen Musikschaffenden, am Besten sogar zum Trotz, unterstützen. Es muss nicht soviel Geld ins Ausland verschwinden. Mit jedem Kauf einer CD von heimischen Musikern unterstützt du auch die heimische Wirtschaft - gerade jetzt in der Krise enorm wichtig! (17. Fenster im Adventkalender)




Gestern im Adventkalender:




Neben einem guten und praktischen Messer gibt es noch ein Werkzeug, das in keinem Haushalt fehlen sollte, nicht einmal dann, wenn du in urbanen Gebiet wohnst. Erst dann, wenn man sie dringend benötigt, weiss man ihren Wert zu schätzen! Also sorg vor und beschenk einen Mann mit diesem, für ein Weihnachtsgeschenk ziemlich ausgefallen, aber umso mehr wichtigem und praktischen Utensil, das vor allem in Notzeiten "Goldes Wert" haben wird! (16. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Hypo Alpe Adria (econo-matrix.blogspot.com)
Bei der Hypo wird jeder Stein umgedreht (kurier.at)
Hypo gerettet, Bangen um Volksbank (diepresse.com)
Athen will ohne EU-Hilfe klarkommen (derstandard.at)
Bernanke ist Person des Jahres 2009 (derstandard.at)
USA bringen Arbeitsmarktpaket auf den Weg (derstandard.at)
Die 133. US-Bankenpleite (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Klima: Zwangssteuer per Verordnung? (mmnews.de)
UNO-Klimagipfel droht zu scheitern (derstandard.at)

Gründnung einer Food-Coop (alles-schallundrauch.blogspot.com)



GEAB N°40 ist angekommen! Frühjahr 2010 : Neuer Krümmungspunkt im Ablauf der umfassenden weltweiten Krise: Die anwachsenden öffentlichen Defizite strangulieren die Handlungsfähigkeit der Staaten und das Funktionieren der sozialen Sicherungssystem. (leap2020.eu)

Moody's prophezeit Schuldensturm - Erst Dubai, dann Griechenland: Das Risiko eines Staatsbankrotts beherrscht den Kapitalmarkt. Die Ratingagentur Moody's gibt mit Blick auf die schwellenden Defizite einen düsteren Ausblick für 2010. Die deutsche Regierung kommt nicht gut weg. (ftd.de)

Klimakiller Nummer 1 – das Militär - Die Diskussion um den Klimawandel ist lückenhaft: Die Schäden, die durch das Militär in Form von vor allem unkonventionellen Waffensystemen angerichtet werden, fallen bisher aus allen Betrachtungen heraus. Es wird daher Zeit für eine Bestandsaufnahme. (kopp-verlag.de)

Der chinesische Golddrache kommt aus der Höhle: Goldreserven Chinas sollen massiv ausgebaut werden - Die Dinge scheinen sich immer mehr zu beschleunigen: China, bekanntermaßen der größte Gläubiger der USA, sieht seine Dollarbestände weiter im Wert sinken und den Goldpreis ansteigen. Während das riesige Land eine Einkaufstour um die Welt macht, um möglichst viele Sachwerte und Rohstoffe für seine Dollars zu bekommen, hielt es sich mit Aussagen über Goldkaufabsichten bisher eher zurück. Nun kündigt das Riesenland sogar offiziell an, seine Goldreserven auf bis zu 10.000 Tonnen aufstocken zu wollen. (kopp-verlag.de)

EU erlaubt Rekord-Staatshilfe - Noch nie zuvor wurde eine Bank in Europa mit so viel Geld gerettet: Die britische Royal Bank of Scotland erhält Staatshilfen in Höhe von 60 bis 100 Milliarden Pfund. Das Geld ist vor allem für den Aufkauf fauler Wertpapiere bestimmt. Jetzt hat die EU die Rettung abgenickt. (spiegel.de)

Die Ruhe des Deppen - Als Teilzeitbewohner einer kroatischen Insel haben wir in den letzten Jahren durch persönliche Gespräche und durch reine Anschauung Einblick gewonnen in die Auswirkungen der Machenschaften der Hypo Bank am sogenannten „Balkan“. (klauskarlbauer.wordpress.com)

Die Macht der US-Gläubiger wächst - Die USA sind angeschlagen. Die Auswirkungen der Finanzkrise wird die Welt noch Jahre spüren, insbesondere die Amerikaner. Der Dollar verliert an Ansehen, der Schuldenberg der USA wird größer und größer. Wo soll das hinführen? Eines steht fest: Die Macht der Gläubiger wächst. Bei welchen Staaten die Amerikaner in der Kreide stehen. (handelsblatt.com)

Große Pleite ahoi! Wenn etwas die Schlagzeilen der letzten Woche bestimmt hat, dann die sich abzeichnende Pleite Griechenlands und die Dubais. Japan ist schon länger ein Dauerthema. (goldseitenblog.com)

Tipps zur praktischen Krisenvorsorge, für all die Menschen die keine Edelmetalle besitzen (hartgeld.com)




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2010 wieder Krisencamps am Reisslerhof

Kennst du eine germanische Feuerstelle oder einen Hobos-Ofen?

Nein, dann solltest du ein krisencamp von Schnittpunkt:2012 und Hotel Reisslerhof mitmachen! 2010 gibt es wieder Termine für Krisencamps:

07.-09. Jänner 2010
11.-13. Februar 2010

Das Ziel ist, Dich so vorzubereiten, dass im Falle des Systemzusammenbruchs Du und Deine Familie möglichst autark und unabhängig bist! Mit Vorträgen, Anschauungsunterricht und Exkursionen.

  • Krisenlager anlegen - Wie und warum?
  • Edelmetalle - Gold und Silber als Vermögenssicherung
  • Legale, freie Waffen ohne Waffenschein für den Ernstfall
  • Was kommt danach?
  • Informiert sein ist wichtig! Besprechung der aktuellen Situation
  • Balkon-Bauernhof - Zucht von Kaninchen, Grillen oder Heuschrecken als Eiweisslieferant, Hühner und Eier, Kartoffel am Balkon pflanzen, Sauerkraut als wichtiger Vitamin C-Lieferant, Kräutergarten am Balkon


Zusätzliche Schwerpunkte:
  • Wie erkärt die Naturwissenschaft 2012 und was wird passieren?
  • Kommunale Vernetzung - gemeinsam stärker als alleine!
  • Praktische, überlebenswichtige Dinge selbst machen!

2 Übernachtungen im Doppelzimmer, Halbpension, Benutzung des Wellnessbereichs und Teilnahme an allen Programmpunkten des Krisencamps

... zum angebotenen Aktionspreis ab €uro 288,- pro Person.







Übrigens, ein äusserst sinnvolles & praktisches Geschenk für Weihnachten ist ein Gutschein für das Krisencamp im Jänner oder Februar 2010. Jetzt noch schnell bestellen und binnen 1 Tag ist der Gutschein als PDF-Datei zum Ausdrucken in deiner Emailbox!

Mehr Information & Buchung (reisslerhof.at)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

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Dienstag, 15. Dezember 2009

Vorsicht bei genauen Prognosen und Vorhersagungen

In den letzten Tagen erreichten mich zwei Emails, die jeweils ein gewisses Datum und prognostizierte Geschehnisse beinhalteten. Die Astrologin Christiane Durer hatte für den 14. Dezember zwischen 16 und 19 Uhr ein ganz, ganz grosses Unglück vorausgesagt. Und Rumpelstilz publizierte ein anonymes Email, in dem eine Währungsreform von Euro und US-Dollar am 10. Jänner plötzlich und unerwartet sein solle. (astro-seiten.de & politikglobal.net)

Nun ja, den 14. Dezember haben wir ohne ganz, ganz grosses Unglück hinter uns gebracht, der 10. Jänner liegt noch vor uns. Es ist sehr gefährlich, solche detaillierten Prognosen zu veröffentlichen. Denn viele Menschen nehmen das für bare Münze, das heisst, sie erwarten, das dies Vorausgesagte eintrifft. Je schwerer und katastrophaler diese Voraussagen sind, desto schneller verbreiten sie sich und werden auch geglaubt.

Ok, Frau Durer hat sich geirrt, auch wenn die Sterne etwas anderes sagen (sofern diese überhaupt etwas zu sagen haben!). Auch Rumpelstilz kann davon ausgehen, dass am 10. Jänner keine Währungsreform stattfinden wird. Warum nicht?

Dass die Überschuldungen vieler Staaten heute nur mehr mittels Hyperinflation oder Währungsreform in den Griff zu bekommen sind und die Staaten sich dadurch halbwegs entschulden könnten, bezweifelt heute niemand mehr ernsthaft. Die Wahrscheinlichkeit einer Währungsreform in naher Zukunft ist sehr hoch. Doch solange das System, egal wie, aber Hauptsache noch, funktioniert, ist die Gefahr relativ gering. Obwohl, vom rechtlich-wirtschaftlichen Standpunkt müsste von vielen Staaten schon Konkurs angemeldet werden, auch von Staaten im Euroraum.

Wenn eine Währungsreform ante portas steht, werden einige untrügliche Vorzeichen sichtbar. Dass diese Vorzeichen bald kommen werden, steht ausser Frage. Das sind zum Beispiel:

  • Ein kurzfristiger, schwerer Werteverfall bei der oder den Währungen. In diesem Fall wohl einige der Leitwährungen wie US-Dollar, Euro, Pfund und Yen. Schwankungen gibt es, die bewegen sich aber noch im Rahmen des Ertragbaren.

  • Massenentlassungen und Insolvenzen steigen rasant an, die Produktivität sinkt ebenso rasant und die Steuereinnahmen brechen dramatisch ein. Wir erleben zwar seit rund einem Jahr eine steigende Arbeitslosigkeit und zunehmende Insolvenzen, aber auch noch in einem ertragbaren Rahmen.

  • Ziemlich dramatisch wird es, wenn Vermögenswerte und Sicherheiten, wie Sparbücher, versicherungen und Renten, plötzlich massiv einbrechen.

  • Und ein weiteres Vorzeichen (kann) die Flucht aus der bedrohten Währung sein. Denn viele Grossinvestoren haben höchstwahrscheinlich entsprechendes Insiderwissen oder bekommen entsprechende Tipps.

Noch sind diese Vorzeichen nur ansatzweise sichtbar, deshalb ist die Gefahr einer bevorstehenden Währungsreform Mitte Jänner zwar latent, aber nicht sehr wahrscheinlich! Es empfiehlt sich aber, den Markt permanent zu beobachten und auf diese Vorzeichen zu achten! Das Gefährliche daran ist, dass sich einige dieser Vorzeichen erst kurz vorher offenbaren, vielleicht nur einige Tage vorher.

Natürlich wäre es besser, so schnell als nur möglich eine Exitstrategie zu entwerfen und auch durchzuführen. Egal wie diese auch aussieht, eine Währungsreform (und kein Reförmchen) impliziert diese allemal. Es gibt keinen anderen Weg, die exorbitante Überschuldung langfristig abzubauen. Und genau darin liegt der "Hund begraben". Eine Währungsreform ist politisch nur schwer durchzubringen, wenn nicht das System in höherem Grade als jetzt eben gefährdet ist. Denn eine gewaltige Vermögensvernichtung ist eine Währungsreform in jedem Fall!

Und Europa wie auch Amerika ist kein zentralisiertes, verstaatlichtes Nordkorea, wo durch eine Währungsreform "nur" die Schattenwirtschaft und das private Vermögen weitgehend vernichtet werden muss. Die Bonzen haben dort kaum Schaden genommen, die Bevölkerung sehr wohl. Doch Nordkorea ist eine Diktatur und Europa wie auch die USA "nur" eine totalitäre Demokratie. Noch, und die Betonung liegt auf noch, trauen sich Brüssel und Washington nicht, diesen Schritt wie Nordkorea durchzuführen.

Was sind die Gefahren einer Währungsreform? Durch die exorbitante Vermögensvernichtung wird eine Revolution, ein Aufstand des Volkes, sehr wahrscheinlich. Dass damit fix gerechnet wird, zeigen die teilweise bereits gebauten Lager und Notfallspläne der Exekutiven. Ein Bürgerkrieg, ein Krieg zwischen Bürgern und Staat, wird wahrscheinlich unausweichlich!

Eine weitere Gefahr kann sein, dass Bargeld, in Form von Münzen und Papierscheinen im Zuge einer Währungsreform abgeschafft wird. Bargeld kann seine Gültigkeit als Zahlungsmittel von einem Tag auf den anderen, verlieren! Die Krux an der Sache, dafür ist im Prinzip schon alles vorbereitet!

Und es kann durchaus sein, dass eine weltweite Einheitswährung eingeführt wird. Ob dieser Amero, Globol oder sonst wie heissen wird, sei dahin gestellt. Diese Währung ist dann nur mehr digital und damit hat man die fast komplette Kontrolle über die Bevölkerung erreicht! Ohne Karte, ohne Chip, geht gar nichts mehr. Nicht einmal ein Glas Wein oder ein Kaffee mit Torte ...

Ein Thema, das schwer vorauszusagen ist, sind die Schulden. Werden sie im selben Verhältnis umgerechnet, wie die Währung selbst? Kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass die letzte Währungsreform in Deutschland nach dem Krieg einen Währungsschnitt von 1:10 betrug. Das heisst, 10 Reichsmark wurden in 1 Deutsche Mark umgewandelt. Aber Schulden wurden nur im Verhältnis 1:6,5 umgewandelt. Das heisst, man rechnete für 6,50 Reichsmark 1 neue Deutsche Mark. Schulden wurden erhöht! ... und natürlich Vermögen vernichtet!

Ist es überhaupt möglich, nach einer Währungsreform eine neue Währung einzuführen, die nicht durch zB. Gold oder andere Edelmetalle gedeckt ist, nachdem unser Fiat-Money ohne Golddeckung ins Nirvana übergetreten ist? Ja, solange wir noch in einem monetären System leben, muss es irgendein Zahlungsmittel geben. Und wenn es nur ein staatlich verordnetes ist, das dadurch auch gleich wieder ein Ablaufdatum eingeprägt hat. Denn die Gefahr, dass eine nicht goldgedeckte Währung wieder inflationär wird, ist sehr hoch. Auch wenn es sich nur um digitales Geld handelt!

Bis Weihnachten und wahrscheinlich auch zwischen den darauf folgenden Feiertagen wird nicht viel passieren. Auch rechne ich, dass die Börsen zu einer finalen Jahresendrallye ansetzen werden. Obwohl, der Zeitpunkt für eine Währungsreform wäre ideal. Die Menschen sind mit Feiern rund um Weihnachten und Neujahr beschäftigt, es gibt einige Tage, an denen Banken geschlossen haben, darum könnte in dieser Zeit ein Währungsschnitt durchgeführt werden und die Aufmarksamkeit wäre nicht gegeben. Doch noch halte ich den Zeitpunkt für verfrüht, wie gesagt, die Vorzeichen sprechen noch nicht dafür ...

Also seht solche genauen Zeitprognosen mit etwas Abstand und lasst euch nicht durch irgendwelche Astrologen, Seher, Propheten und Insider "deppert" machen. Die Realität und wie sie kommen wird, ist hart genug. Und wir werden noch einige Überraschungen erleben (müssen) ... in diesem Sinne!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Nein, heute ist kein kuscheliger Weihnachtsfilm im Adventkalenderfenster, auch kein actiongeladener Thriller. Es ist ein gut recherchierter Film über etwas, was uns alltäglich begleitet und wenn du diesen Film siehst, dein Denken, dein Konsumverhalten und auch deine Weltanschauung beeinflussen wird. Es geht um etwas, das wohl zu leichtfertig in allen Bereichen unseres Lebens ahnungslos einsetzen. Ein Film, der gesehen werden muss! (15. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Seiltanz für Österreichs Banken geht weiter (derstandard.at)
Gemeinden geht das Geld aus (derstandard.at)
EU-Finanzen: Trügerische Sicherheit (swp.de)
Bundeshaushalt: Neuverschuldung in beispielloser Höhe (faz.net)
Commerzbank bereitet sich auf steigende Kreditausfälle im Privatkundengeschäft vor (aktien-meldungen.de)
Britische Studie: Ökonomen preisen die Putzfrauen (spiegel.de)
Griechenland droht in Schulden zu versinken (bernerzeitung.ch)
Griechenland: IWF befürchtet Ärgeres (diepresse.com)
Schulden-Bombe tickt in Moskau (n-tv.de)
Wie Notenbanker die Welt narren (20min.ch)

Die riskanten Allmachtsfantasien der Klimaforscher (welt.de)

The World Wide Computer
(derstandard.at)
24 Stunden Internet in Zahlen (kurier.at)



Was passiert bei der kommenden Währungsreform? - Vor wenigen Monaten war es noch völlig undenkbar und indiskutabel, nun steht sie auch bei uns schon im Bereich des Möglichen, eine Währungsreform. Ganz nah ist sie allerdings in Asien, denn in Nordkorea passierte es: In der ersten Dezemberwoche wurde die Währung “reformiert”. (wahrheiten.org)

Tausche wertloses Papiergeld gegen Rohstoffe - Der Export des US-Dollars in die restliche Welt ist die Krankheit, die den ganzen Planeten befallen hat. Die sich abzeichnende Währungskrise des US-Dollar wird zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich ziehen. (mmnews.de)

Entäuschende Daten zur Industrieproduktion in der EU - Das Statistische Amt der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) gab heute die Daten zur europäischen Industrieproduktion für den Monat Oktober bekannt. Von einer relevanten Erholung der Wirtschaft ist bei der Industrieproduktion nichts zu sehen. Die Industrieproduktion sank in den Mitgliedsstaaten der Eurozone (EU-16) um -0,6% zum Vormonat und in der EU-27 um -0,7% zum Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging es in der Eurozone um -11,1% abwärts und in der EU-27 um -10,2%! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

schön langsam scheint es jetzt doch dem ende zuzugehen! aber nicht dort, wo es jedermann erwartet hätte, in den usa, sondern der vorhang fä höchstwahrscheinlich bei uns, in good old europe. die sogenannten pigs-staaten (portugal, italien, griechenland & spanien) sind schon längere zeit im grunde pleite und zögern ihren bankrott nur mehr hinaus. irgendwelche gegenmassnahmen sind kaum zu erwarten, teilweise auch politisch nicht durchzubringen. der geschädigte ist natürlich das volk, das die politischen extravaganzen bezahlen muss. (survival-scout.at)

Weise rechnet mit radikalem Jobabbau in Schlüsselindustrien - Die Aussichten sind beängstigend: In der Hightech-, Maschinenbau- und Autoindustrie droht 2010 ein massiver Jobabbau, warnt Frank-Jürgen Weise. Im Spiegel-Online-Interview erklärt der Bundesagentur-Chef, wieso der Arbeitsmarkt ungerechter wird - und es Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen besonders treffen wird. (spiegel.de)

Österreich hat verloren - Österreich ist der Verlierer, die BayernLB ist der Gewinner im Tauziehen um die schwer angeschlagenen Klagenfurter Hypo Alpe Adria. Nach einem Verhandlungspoker haben die Bayern erreicht, was sie wollten – sie sind aber nur kurzfristig Gewinner. (handelsblatt.com)

US-Kongress billigt 1,1 Billionen Dollar Ausgaben - Demokraten setzen sich gegen Republikaner durch - Der amerikanische Senat hat Ausgaben in Höhe von 1,1 Billionen Dollar verabschiedet. Allein 600 Milliarden Dollar entfallen auf den Gesundheitssektor. (nzz.ch)




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Montag, 14. Dezember 2009

Bedrückende Aussichten

Dass die Lage immer aussichtsloser und explosiver wird, haben Nachrichten in den letzten Tagen verdeutlicht. Die FEMA (Federal Emergency Management Agency, die nationale Koordinationsstelle für Katastrophenhilfe der USA) empfiehlt zu Weihnachten Lebensmittelpakete für Notfallzeiten zu schenken und die Zeitschrift Economist empfiehlt, den eigenen Garten "für die Schweine-Aufzucht" zu adaptieren ... samt Gebrauchsanleitung!

Andererseits ist auch ersichtlich, dass langsam aber sicher der Volkszorn wächst. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi wurde in Mailand nach einem öffentlichen Auftritt blutig geschlagen. Ein Faustschlag ins Gesicht liess ihm die Unterlippe platzen und brach ihm angeblich auch die Nase. Berlusconi im Spital, der Täter verhaftet.

In Österreich rang man am Wochenende um eine Lösung der Hypo Alpe Adria Bank in Kärnten, die genauso pleite ist, wie das Land Kärnten auch. Fast zum Trotz teilte der Kärntner Landeshauptmann, der natürlich kein Geld zur Rettung der HAA aufbringen kann, 100 €uro-Scheine als Teuerungsabgeltung medienwirksam in der Bevölkerung aus. Für die HAA muss natürlich wieder einmal der Steuerzahler einspringen, weil die Bank vor allem für den Balkan als systemrelevant bezeichnet wird. Dafür gibt es ein Abkommen, dass sie sich aus Osteuropa zurückzieht und nur mehr in Kärnten und am Balkan aktiv sein wird. Momentan ist von 3 Milliarden €uro die Rede, doch es wird noch einiges mehr werden. Die BayernLB, selbst am Staatstropf hängend, kann und will hier nicht helfen.

Jetzt flammt die Diskussion des Osteuroparisikos (inklusive Balkan) für die österreichischen Banken auf. Die angenommenen Zahlen von uneinbringlichen Krediten lagen bei maximal 5%, doch Insider sprechen jetzt schon von 30% und mehr. Diese Ausffälle könnten die Banken nicht mehr verkraften. Und der Staat Österreich, der allerdings die exorbitant hohe Haftung von unglaublichen 100 Milliarden €uro eingegangen ist, ebenfalls nicht!! Auch wenn das Rating AAA+ erst kürzlich bestätigt wurde.

Vor allem, was wird der Steuerzahler sagen, wenn wieder Milliarden in ein krankes System geworfen werden und damit auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Denn, dass durch staatliche Milliarden an Banken die Wirtschaft profitiert, glaubt sowieso niemand mehr! Ausser vielleicht die Banker selbst, jene Zeitgenossen, die sich am meisten überschätzen.

Und obwohl man weiss, dass unser Bankensystem, wenn es nicht schnellstens grundlegend geändert wird, zusammenbrechen kann, bastelt man an keiner, zumindest effizienten und realisierbarer Exitstrategie. Man lässt die Banker schalten und walten, ohne diesem höchst gefährlichem Tun Einhalt zu gebieten. Sie sind nichts anderes als Spieler mit existenzgefährdenden Einsätzen. Dieses offensichtliche Risiko hätte gleich nach dem Bekanntwerden weitgehend minimiert werden sollen. Doch wie so oft, hat die Politik komplett versagt. Den Preis werden wir, das Volk, zahlen.

Der Kurier hat ein Interview mit dem Metalsänger und "Prince of Darkness", Ozzy Osbourne, gebracht. Hier ein kleiner Auszug, der auch unser politisches System in bezeichnender Weise darstellt: Nicht so ganz in Ordnung fand Osbourne den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair, den er mal traf wie auch schon die Queen oder Prince Charles ("ich schätze sie sehr"): "Er sagte zu mir: "Wissen Sie, dass ich auch in einer Rock'n'Roll-Band war? Und ich habe es nie geschafft, die richtigen Akkorde bei Iron Man zu spielen." Ich dachte, was redet er für einen Stuss, habe aber nichts gesagt. Während der spricht, sterben Menschen in Kriegen, bauen Irre Atombomben, schmilzt der Planet. Diese Typen da oben sollen verdammt noch mal die Welt retten, nicht Gitarre üben." (kurier.at)

Obwohl, ich bin mir gar nicht sicher, ob die Politiker mit ihren Regierungen überhaupt die Welt retten wollen, oder ob man nicht mit aller Kraft versucht, das System zu versenken und danach eine mögliche Weltdiktatur zu installieren. Ein weltweiter Putsch sozusagen, der immer wahrscheinlicher wird. Denn es kann nicht sein, dass all die Experten, Spezialisten und Theoretiker keine Lösung finden können. Offensichtlich soll gar keine Lösung gefunden, sondern nur das Volk durch Enteignung entmachtet und damit gefügig gemacht werden. Denn wozu wurden Lager, die an Konzentrationslager erinnern, gebaut? Die Regierungen sind nicht so machtlos, wie sie sich derzeit darstellen! Doch, und das muss man auch berücksichtigen, gibt es viele verschiedene Interessen zu berücksichtigen! Zum Grossteil werden Regierungen durch mächtige Lobbys, wie die Wall Street in den USA, gesteuert. Der oberste der Regierungen, ist ohnehin nur eine Marionette und Ausführender der wirklichen Macht. Auch wenn dieser hehre Ziele verfolgt ...

Dazu kommt, dass sich die Regierungen in Kopenhagen auf ein Klimaschutzpapier geeinigt haben, das noch um vieles explosiver ist, als die prekäre Weltlage als solches! Die Veränderungen die uns auf diese Weise "hineingedrückt" werden, sind nur durch äusserst restriktive Massnahmen umsetzbar. Danach wäre es aus mit der Reisefreiheit, der Mobilität und die Pforte zum Kontroll- und Überwachungsstaat ist offen! Das system der Demokratie wird hier auf perversen Weg ad absurdum geführt. Die demokratische Diktatur ist damit eingeführt worden!

Obwohl, dieses Papier auch nur reine Makulatur sein könnte, wenn nämlich das system kollabiert und sowieso keine Gelder mehr vorhanden sind, die hunderten CO2-freundlichen Atomkraftwerke zu bauen, die für die Reduktion der Treibhausgase notwendig wären. Und was passieren wird, wenn das system tatsächlich kollabiert, kann noch niemand vorher sagen!

In jedem fall wird der tätliche Angriff auf den schönen Silvio, seines Zeichens rechtsgültig verurteilter Verbrecher und Premierminister eines Pleitestaates, nicht der einzige auf Politiker bleiben. Denn noch ist das Volk ruhig ... noch!

Und dass jetzt schon in Massenmedien (zumindest in den USA) über Dollarcrash und New World Order gesprochen wird, sollte für uns besonders bedenklich sein!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Herrlich die eigenen Pilze wachsen zu sehen und damit geschmackvolle Gerichte zaubern. Nicht nur in Notfallszeiten, sondern auch jetzt schon garantieren diese selbst gezogenen Pilze ein wenig Abwechslung im Speiseplan. Egal ob am Küchenfenster oder in der Speisekammer - diese Pilze gedeihen hervorragend und sind auch gesunde Eiweissversorger des Körpers. Natürlich mit Anleitung und rezepten! (14. Fenster im Adventkalender)




Gestern im Adventkalender:




Wie schlimm es wird, weiss niemand! Ob es tatsächlich zu geplanten Pandemien, chemischen Attacken oder gewaltigen Naturkatastrophen kommen wird, wird uns erst die Zukunft zeigen. Ein eigenes Sauerstofftornistergerät aus Bundesheerbeständen kann dann einigermassen Sicherheit bieten. Ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk für Freaks, Bunkerbesitzer und absolute Schwarzmaler! (13. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Rettungsplan für die Hypo (kurier.at)
Brisante Details zu Balkan-Geschäften der Kärntner Hypo (diepresse.com)
Bei 30% faulen Krediten in der Ukraine und Kasachstan (dasgelbeforum.de.org)
Berlusconi in Mailand blutig geschlagen (derstandard.at)
Griechenland - Das Problem liegt im Südosten (sueddeutsche.de)
Wall Street schaut auf US-Notenbank FED (derstandard.at)
Uno-Vorwürfe: Drogengelder sollen Krisenbanken gerettet haben (spiegel.de)
Polnischer Premier klagt Öko- und Pharma- Lobby an (polskaweb.eu)
China: Millionen Arbeitssklaven werden betrogen (econo-matrix.blogspot.com)
Der Kampf gegen den Klimawandel bedeutet zurück in die Steinzeit (alles-schallundrauch.blogspot.com)



Volcker: „Amerika muss sich ändern“ - Ex-Fed-Chef: Rückfall nicht auszuschließen. Von einem selbstragenden Aufschwung könne keine Rede sein: „Sowohl die Wirtschaft als auch die Finanzmärkte hängen am Tropf des Staates.“ (mmnews.de)

Kreditrestriktionen der US-Banken - US-Banken gewähren seit dem 2. Halbjahr 2008 zunehmend weniger Kredite. Allein seit Juni 2009 verminderte sich die Kreditsumme aller Geschäftsbanken um gewaltige 344 Mrd. Dollar. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Griechenland - ein PIGS Problem - Was von Anfang an klar war, wird ganz langsam zu einem Allgemeingut in der Öffentlichkeit, der Euro war eine Fehlkonstruktion. Staatspleiten und ein Auseinanderbrechen des Währungsverbundes entwickeln sich zu einer realen Gefahr. Unterschiedliche Wirtschaftsräume mit verschiedenen Wirtschaftsstrukturen, Steuersätzen, Gesetzen, Vorschriften, sozialen und ökonomischen Standards unter dem Dach einer Währung zu vereinigen, zeugt von einem ökonomischen Unverständnis und führt mittelfristig bis langfristig ins Desaster. Erst hätte man die unterschiedlichen Standards angleichen müssen und dann wenn überhaupt eine gemeinsame Währung darüberstülpen dürfen. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Klimalügengipfel: ein vatikanisches CO2-Konzil - Längst ist die Klimadebatte zu einer Ideologie unter den Wissenschaftlern verkommen und im Volk zu einer Religion hochgebürstet. „Wir brauchen dramatische Statements, denn nur unter Angstpsychose sind die Massen zugänglich“. (mmnews.de)

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Samstag, 12. Dezember 2009

Niemand will mehr Sirtaki tanzen

Griechenland ist schlicht gesagt pleite. Im Jänner 2010 wollen sie 25 Milliarden Euro über Staatsanleihen aufbringen. Wer soll diese kaufen? Nachdem Rating Agenturen Griechenland auf absoluten Schrott (BBB+) eingestuft haben. Es wäre wohl das selbe, wenn du einem Alkoholiker einen LKW voll Schnaps lieferst und hoffst, dass er zum Saufen aufhört.

Doch das ist noch nicht alles, nachdem bekannt wurde, dass Griechenland von Beginn der Beitrittsverhandlungen nicht nur geschummelt, sondern ganz Europa betrogen hat und auch die Eurokriterien niemals erreichen konnte, es aber tatsächlich vorgab, schickt die EU nun Prüfer nach Athen, denn alle aktuellen, offiziellen Zahlen stimmen ebenfalls nicht!

Griechenland, ein arroganter Trittbrettfahrer auf Kosten der anderen. Eigentlich wäre diese Geschichte mit einigem Zynismus zu ertragen, wenn sie nicht eine gewaltige Sprengkraft für den Euroverbund und die gesamte EU hätte.

Arrogant deswegen, weil sie behaupten, die Probleme alleine lösen zu können!!! Das führt nur noch schneller ins Schwarze Loch. Durch die Bonitätsabstufung müssen die Griechen nun erheblich höhere Zinsen für ihre Schulden bezahlen. Und frisches Geld ist in weite Ferne gerückt. De facto ist Griechenland zahlungsunfähig und bankrott!

Nun kann, wenn dies endlich offiziell wird, ein Dominoeffekt in der Südschiene eintreten. Denn Italien, Spanien und Portugal stehen ebenfalls kurz vor einer Staatspleite. Diese Länder haben ebenfalls erhebliche Probleme, die sie selbst nicht mehr lösen können. Ausser sie treten aus dem Euroverbund aus, geben wieder ihre Lira, Pesetas und Escudos aus und werten diese gleich extrem ab. Schuldentilgung durch Inflation. Eine Praxis, die sie in Jahrzehnten zur Perfektion brachten. Den Euro kann man nur gemeinsam oder gar nicht bewusst abwerten. Obwohl, durch die Probleme mit Griechenland hat diese Woche der Euro gegenüber dem Dollar ziemlich verloren. Sieht aus, als würde hier der "Zerrissene" mit dem "Zerlumpten" streiten.

In jedem Fall hat nicht nur Griechenland, sondern ganz Europa ein erhebliches Problem! Auch wenn die Merkel sagt, dass Deutschland helfen werde, wo nehmen die Deutschen das Geld her. Eben wurde bekannt, dass die Neuverschuldung Deutschlands im nächsten Jahr über 100 Milliarden Euro ausmachen wird. Verschärft sich die Krise, wird es wahrscheinlich noch um Vieles mehr. Wer bitte soll das je zurückzahlen können? Also muss schon entweder mit Hyperinflation oder Währungsreform gerechnet werden.

Denn nicht nur die Staaten sitzen im (finanziellen) Trockenen und brauchen immer mehr Geld um die Strukturen, das System, die Verwaltung, aufrecht zu erhalten. Auch immer mehr Länder sind ebenfalls pleite. Von Kommunen kommen ebenfalls Horrormeldungen! Das heisst, selbst wenn der Staat Deutschland "nur" 100 Milliarden Euro Neuverschuldung durchdrückt, ist bei Ländern und Kommunen ein Vielfaches von dieser Summe notwendig!

Und dann wollen die Deutschen noch ein paar Milliardchen nach Griechenland auf Urlaub schicken? Wo bleibt das viel gepriesene und vielzitierte Verantwortungsbewusstsein? Was sagt man den Steuerzahlern, denen man auf der einen Seite immer mehr Geld aus den Taschen zieht und andererseits schmeisst man das sauerverdiente Geld der Bürger in ein Fass ohne Boden, zerstört durch den Steuerdruck einen Teil der Wirtschaft, erkärt aber lächelnd, der Aufschwung kommt spätestens 2010!

So, liebe Freunde, kann es zu keinem Aufschwung kommen, sondern zu einer immer schnelleren Zerstörung der Wirtschaft und zum Provozieren von Volkswut und Volkszorn. Egal welche Parteien und welche Politiker, sie sind, ob in Athen, Rom, Madrid, Lissabon, London, Berlin oder Wien, heillos überfordert und outen sich als Zerstörer der staatlichen Systeme, wie auch des Rechtsstaates. Im letzten Moment wird nichts anderes übrig bleiben, als Diktaturen auszurufen. Wir sind schon am besten Weg dahin.

Ausser das Volk lehnt sich auf! In Griechenland sind Proteste seit Längerem an der Tagesordnung. Die Frage stellt sich nicht ob es zu einem richtigen, flächendeckenden Aufstand kommen wird, sondern nur, wann es soweit ist.

Böse Zungen behaupten, die Griechen müssten noch dieses Jahr ihren Staatsbankrott zugeben. Da können wir uns auf äusserst turbulente Weihnachten gefasst machen. Dabei kommt einen die Milliardenpleite der Hypo Alpe Adria in Kärnten, die angeblich selbst mit 3 Milliarden nicht auskommen sollen, gerade zu aus, als würde nur der Kaufmann am Eck in Konkurs gehen.

Allerdings zeigt die Pleite der Hypo Alpe Adria, was uns am Balkan erwartet. Serbien ist eigentlich schon seit längerem bankrott und kann nur mit internationalen Geldern den Staat mehr schlecht als recht aufrecht erhalten. Bosnien und Kroatien fahren auf der Überholspur in die Pleite. Nur Slowenien geht es (noch) halbwegs gut, bedenklich ist die Lage in Slowenien aber trotzdem. Doch nicht so aussichtslos, wie weiter südlich.

Wer angesichts dieser Tatsachen noch von einem Ende der Krise und dem baldigen Aufschwung redet, lügt bewusst oder ist einfach zu dumm, um die explosive Situation zu erfassen. Denn niemand soll glauben, dass wir in Österreich, in der Schweiz oder in Deutschland, nicht auch den oder die Staatsbankrott(e) der Südschiene spüren werden. Europa ist zu sehr verwoben und vernetzt, als dass es uns nichts angehen würde, wenn ein oder mehr Staaten zusammenbrechen. Immerhin gehören Österreich und Deutschland (noch) zu der seltenen Spezies der europäischen Nettozahler ... das heisst, wir subventionieren ohnehin schon seit Jahren den griechischen Betrug an uns!

Wann wird dem Faymann endlich das süsse Lächeln gefrieren? Wann wird der Merkel die Sprache wegbleiben? Und, wie lange lässt sich das Volk diese Abzocke noch gefallen?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Wasser ist neben der Sonne das Wichtigste für das Überleben nicht nur von uns Menschen, auch aller Tiere und Pflanzen! Ohne Wasser kein Leben auf der Erde. Und Wasser kommt nicht so einfach und vor allem sauber aus der Leitung. Da steckt hinter den Kulissen jede Menge Arbeit und Aufwand. Doch was machen, wenn unsere Wasserleitungen, die Wasserwerke, nicht mehr so reibungs- und klaglos funktionieren wie jetzt? Was machst du, wenn aus irgendeinem Grund unser Leitungswasser nicht mehr Trinkwasserqualität aufweist? (12. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Pleitefonds droht die Pleite (kurier.at)
Finanzminister feilschen um Hypo-Rettung (derstandard.at)
Very british: Blinder Optimismus auf der Insel (stern.de)
Anzahl der US-Bankpleiten steigt auf 133 (goldreporter.de)
USA: Wirtschaftliche Entwicklung bis 2011 (econo-matrix.blogspot.com)

Systemreparatur, die Zweite (werglaubtnochdiesesauce.wordpress.com)




FEMA empfiehlt Lebensmittelvorrat und Desasterplan als Weihnachtsgeschenk:
US agency suggests Christmas gifts for the disaster age (news.yahoo.com)



Götterdämmerung: Wann hat sich das System so weit zersetzt, dass es stirbt?
Vor Jahren wäre es noch undenkbar gewesen, dass das Nobelpreiskomitee Sprücheklopfer mit einem der höchst angesehenen Preise der Welt ehrt. Doch die Erosion des (kapitalistisch-imperialien) Systems schreitet unaufhörlich voran. Zwischenzeitlich kann man den Friedensnobelpreis schon dann bekommen, wenn man Absichtserklärungen verbreitet und anschließend genau das Gegenteil von dem tut, was man sagte. Gemäß dem Motto: »Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?«, interessiert auch in Oslo offenbar niemanden mehr, wenn man den Bock zum Gärtner macht. Das Ganze ist ein Symptom für das vom Krebs der Gier und des Wahnsinns zerfressene System, das sich auf seinen Kollaps mit anschließendem Dahinscheiden vorbereiten sollte. Der Tag ist nahe, wie die Bibel es formulieren würde. Und was den Nobelpreis angeht, so sagte einst der große George Bernard Shaw: »Ich kann Alfred Nobel noch verzeihen, dass er das Dynamit erfunden hat, aber nur ein Teufel in Menschengestalt konnte den Nobelpreis erfinden.« Die Wahrheit muss man nicht kommentieren … (kopp-verlag.de)

Griechenland Pleite: Defizit höher, Statistiken gefälscht
- IWF schickt Prüfer nach Athen. Statistiken gefälscht? Griechisches Defizit womöglich höher als bekannt. Neue Griechenland-Anleihe im Januar. Athens Finanzminister räumt „Totalverlust an Glaubwürdigkeit“ ein. Land praktisch zahlungsunfähig. (mmnews.de)

Gesundheitsversorgung in Bayern akut gefährdet?
- Die Krankenkassen in Bayern und Baden-Württemberg müssen dreistellige Millionenbeträge zurückzahlen. Ein Krankenkassen-Chef sieht deshalb die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung akut gefährdet. (kopp-verlag.de)

China's Recovery -
Wie heute Morgen die chinesischen Zollbehörden, General Administration of Customs (GAC) mitteilten, schrumpften die chinesischen Exporte nur noch marginal, um die niedrigste Rate seit 13 Monaten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Exporte sanken um unbereinigte -1,2% zum Vorjahresmonat, auf ein Volumen von 113,65 Mrd. Dollar, nach 110,76 Mrd. Dollar im Vormonat und 115 Mrd. Dollar im Vorjahresmonat! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Rogers: Fed abschaffen -
Jim Rogers fordert Audit und Abschaffung des Fed. Das Federal Reserve System wird sich durch die vielen Fehler von Greenspan und Bernanke in nur wenigen Jahren "selbst abschaffen" - und sei möglicherweise bereits jetzt bankrott. (mmnews.de)

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Freitag, 11. Dezember 2009

Die geistige Revolution ist schon im Gange

Ich habe schon einige Male geschrieben, dass es am 21.12.2012 nicht einfach RUMPS geht ... und alles ist anders. Für unsere Welt sind auch Jahre und Jahrhunderte, selbst Jahrtausende nur Augenblicke! Eine wirklich tiefgreifende Veränderung ist nicht in einem Tag, nicht einmal in einem Jahr möglich und notwendig. Deshalb muss jeder, der diese Veränderungen prognostiziert, auch davon ausgehen, dass sie längst begonnen haben müssen! Haben diese Veränderungen aber tatsächlich schon begonnen? ... oder läuft alles wie bisher?

Ja, die Veränderungen sind schon seit einiger Zeit offensichtlich. Dazu muss man auch die Wirtschaftskrise zählen. Doch schauen wir die nahe Vergangenheit an, ob wir auch fündig werden ...

Wenn man von einem zukünftigen Bewusstseinssprung ausgeht, sollte man heute schon etwas merken, oder? Man tut dies auch! Begonnen hat es bereits in den 60igern, die 68er Revolution war mehr oder weniger der Auftakt zur geistigen Emanzipation. Plötzlich war vieles anders, die Menschen rebellierten gegen das Establishment, genauer gesagt, gegen die Vorherrschaft der Eliten. Ganz neue Ansichten und Strukturen wurden etabliert. Nach 68 und den darauffolgenden Jahren war nichts mehr wie früher. Auch wenn die Rebellen von damals später "gekauft" wurden. Doch es begann ein Prozess, der bis heute und auch sicher noch einige Jahre länger dauert bzw. dauern wird.

Damals wurde plötzlich alles in Frage gestellt. Auch die Sinnhaftigkeit des Seins an sich. Natürlich wurde wieder in "geregelte" Bahnen gelenkt, die Staatsgewalt weiter ausgebaut und man begann, was heute ein ganz heisses Thema ist, den Staatsbürger zu kontrollieren und zu überwachen.

Das heisst, nicht nur eine geistige Revolution begann zart wie ein Keimling zu wachsen, sondern auch ihre dunkle Seite, das Gegenstück dazu, die geistige Unterdrückung. Diese beiden Richtungen bauten sich immer weiter, gleich einer Amplitude, mal weniger, mal mehr, auf.

Der Mensch forderte immer mehr eigene Entscheidungsgewalt, immer mehr geistige Unabhängigkeit, immer mehr Wissen, immer mehr Authenzität. Die Staatsgewalt konnte dies natürlich nicht so einfach hinnehmen und baute ihrerseits ein Netz aus Desinformation, Manipulation, Kontrolle und Überwachung auf.

Wie lachten wir über den Roman 1984 von George Orwell: "Das kann bei uns niemals passieren!" ... heute sind wir Dank unserer diffizilen Technik schon sehr viel weiter, nur wir haben es tatsächlich kaum bemerkt! Sonst hätten wir uns schon längst aufgelehnt! ... oder?

Und doch können wir heute eine gigantische Wissensdatenbank rund um die Uhr benutzen (Internet ... doch Vorsicht ist angebracht!!!), wir können jederzeit mit Menschen in Echtzeit rund um die Welt via Handy, Internet oder Telefon kommunizieren. Wir erleben in Echtzeit, was irgendwo auf diesem herrlichen Planeten passiert. Wir können aber nicht nur Wissen abrufen und kommunizieren, wir können auch publizieren. Unsere eigenen Ansichten, Gedanken und Perspektiven veröffentlichen - und jeder kann es lesen.

Jetzt ehrlich, war das vor 10 Jahren vorraussehbar? Nein, zumindest nicht in dieser Geschwindigkeit. Und diese unglaubliche Geschwindigkeit steigert sich kontinuierlich.

Was hat es gebracht? Wir sind Infokrieger geworden! Wir beginnen (schön langsam) die bestehenden Systeme zu hinterfragen und zu analysieren. Früher wurde (fast) alles kritiklos angenommen. Es entstanden Bewegungen, die konträr zu den Staatsgewalten und Mächtigen standen und immer noch stehen. Die gesamte Grün-Bewegung ist aus diesem Umdenken, aus dieser geistigen Befreiung, entstanden. Nicht nur aus der Notwendigkeit heraus! Neue Konzepte werden gesucht, neue Strukturen erarbeitet, neue Perspektiven entwickelt.

Der menschliche Geist hat sich tatsächlich emanzipiert, verselbstständigt und ist - klarerweise - eine echte Bedrohung für die Eliten geworden. Darum ist auch eine "Drückung" aus ihrer Sicht zum Machterhalt unbedingt notwendig.

Dann kam, 2008, die Krise und schlug ein, wie eine Granate. Wir waren zweimal wirklich knapp am Abgrund, nur mit enormen Aufwand konnte das System gerettet werden.

Wenn der Geist des Menschen erwacht, so wie er dies seit einigen Jahrzehnten auch tut, müssen klarerweise die Systeme, in denen er lebt, angeglichen und überarbeitet werden. Und genau das passiert jetzt! Die Systeme müssen sich ändern, denn der Mensch ist bereits in der Phase der Veränderung. Und wenn der Mensch als Gesamtes sich weiter entwickelt, geht es nicht, dass die Systeme, in denen er lebt, ihn quasi blockieren. Auch sie haben erstens ein Ablaufdatum und sind zweitens auch von einer gewissen Entwicklung abhängig. So wie alles auf dieser Erde. Wie heisst es so schön: "Stillstand ist Tod!" Obwohl es seitens der Eliten, der Mächtigen grosse Anstrengungen gibt, nicht nur das System, sondern auch den Menschen auf dem bisherigen Level zu halten. Denn wenn der Mensch, die breite Masse, in der Lage ist, hinter die Kulissen zu schauen und zu verstehen, wie dieses System funktioniert, wird er zur Gefahr für die Eliten. Die grösste Gefahr allerdings, ist ein Mensch, der keine Angst mehr verspürt. Wir sind auf dem Weg dorthin.

Dieser geistige Entwicklungsschub, der ein Evolutionssprung sein wird, ist nicht aufzuhalten. Er wird immer mehr Menschen "befallen" und die Krise mit ihren Katastrophenszenarien, egal ob sie eintreten werden oder nicht, beschleunigen diese Entwicklung immer mehr, da Ablenkungen, zu denen auch der bequeme und sicher geglaubte Wohlstand zählt, zu bröckeln beginnen. Die Menschen werden "sehend".

Zu keiner uns bekannten Zeit wurde eine derart schnelle und umfassende geistige Entwicklung dokumentiert oder überliefert. Dies ist allerdings nicht durch die begleitende Technik entstanden, sondern die Technik hat sich parallel entwickelt. Könnte es nicht sein, dass sonst der Mensch überfordert gewesen wäre?

Wir bewegen uns permanent am Rande der Überforderung, aber dadurch können wir auch die Entwicklung etwas beschleunigen und festigen. Denken wir nach, alleine die kontiunierliche auf uns stürzende Informationsflut ist so gigantisch, dass es an ein Wunder grenzt, dass wir sie überhaupt noch verarbeiten können. Früher wäre der Mensch sicherlich heillos überfordert gewesen.

Eine gewisse Offenheit, Neugierde und Sensibilität garantiert, dass wir immer weiter in neue geistige Bereiche vorstossen werden. Ein Ende ist noch nicht abzusehen. Diese neue geistige Ebene lässt uns kritischer werden und wir beginnen alles zu hinterfragen. Waren bisher fast nur Philosophen und Literaten jene, die die grossen Fragen stellten und Antworten suchten, so tun dies immer mehr Menschen selbst: "Wer bin ich?" "Woher komme ich?" "Wohin gehe ich?"

Dass dies allerdings kein einfacher Weg ist bzw. wird, ist offensichtlich. Es liegen noch einige gewaltige Hindernisse für uns alle bereit. Auch Hindernisse, die uns jene in den Weg legen, damit wir möglicherweise scheitern. Denn wie schon erwähnt, ein bewusster Mensch ist eine grosse Gefahr für die herrschenden Systeme und deren Eliten.

Wie diese Entwicklung ausgehen wird, kann man nur abschätzen. Sicher ist in jedem Fall, dass mit unserem geistigen Aufstieg auch unser komplettes Umfeld uns anpassen muss. Das heisst, dass wir damit nicht nur unsere Weltanschauungen und Ideologien ändern, sondern auch die Systeme und Strukturen, in denen wir leben und in denen wir uns bewegen.

Es wird, das lass dir lieber Freund gesagt sein, noch ziemlich turbulent! Aber wie heisst es so schön: von nichts kommt nichts! Und schlussendlich werden wir in einer komplett veränderten Welt leben, die nichts mehr mit dem zu tun hat, was wir kennen oder bisher gekannt haben. Mit uns werden sich nicht nur die Systeme und Weltanschauungen ändern, sondern auch die physische Welt.

Dass jetzt gerade alles dabei ist, wie ein Traum zu zerplatzen, bestärkt dieses Faktum. Denn erst aus der Asche des Zusammenbruchs kann Neues entstehen. Einen gleitenden, sanften Übergang kann es nicht geben, sonst wäre es keine geistige Revolution, sondern höchstens ein Revolutionerl. Und möglicherweise eins, das niemand bemerkt!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Heute im Adventkalender:




Ein paar Quadratmeter Erde können in Zukunft das Leben entscheidend verbessern! Willst du wirklich zu jenen gehören, die sich bei den öffentlichen Ausspeisungen anstellen und um ihren Platz kämpfen? Oder bist du bereit, mit realtiv wenig Aufwand für eine - auch in Notzeiten - abwechslungsreiche Speisekarte zu sorgen. Du, lieber Freund, hast die Wahl! (11. Fenster im Adventkalender)




Gestern im Adventkalender:




Hast du Vertrauen in unseren Euro, in unser Geld? Weisst du, wie Geld gemacht wird und welche immens bösartige Illusion dahinter steckt? Weisst du, was Fiat-Money ist? Weisst du, wie knapp unser Währungssystem am Kippen ist? Gut, wenn du das alles, und noch viel mehr über Geld und Währung weisst, benötigst du dieses Weihnachtsgeschenk nicht und kannst allen deinen Freunden und Bekannten erzählen, wie explosiv die Lage ist! Ansonsten verschenke diese DVD, die den Begriff Geld allen näherbringt! (10. Fenster im Adventkalender)




Meldungen:



Hypo Alpe: OeNB will Rettung bis Montag
(diepresse.com)
Bayern LB - eine Bank der Partei (sueddeutsche.de)
Griechenland & Co (econo-matrix.blogspot.com)
S&P-Warnschuss gegen Spanien erschüttert die Märkte (ftd.de)
Edward Hugh: „Ich würde nicht in Spanien investieren“ (faz.net)
Milliardenverlust: Palmeninsel-Bauherr schürt Panik in Dubai (welt.de)
USA: excess money weiter steigend (econo-matrix.blogspot.com)

Schneebälle rollen nicht nur auf Anleger (nzz.ch)

Greece, China, USA and the Euro - All Connected? (zerohedge.com)



Griechenlands Finanzkatastrophe: Ein Land bekommt die Rechnung - Alarm in der Euro-Zone: Griechenland ist hoffnungslos verschuldet. Pessimisten sprechen von drohendem Bankrott, die Kreditwürdigkeit verfällt, jetzt beraten die Staats- und Regierungschefs der EU über eine hochbrisante Frage - wie kann man ein abgewirtschaftetes Land zur Selbstsanierung zwingen? (spiegel.de)

Warum wir die Griechen im Stich lassen müssen - Unter normalen Umständen wäre Griechenland längst bankrott. Haushaltsdisziplin ist dort ein Fremdwort – weil sich die Regierung darauf verlässt, dass man von den übrigen Euro-Staaten schon gerettet werden wird. Doch das ist der falsche Weg. Die Euro-Zone sollte ihre Mitglieder im Notfall hängen lassen. (welt.de)

Euro-Zone im Bonitätsschock - Gestern hat die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands zurückgestuft, heute zweifelt S&P die Finanzbeständigkeit Spaniens an - und die Börsen reagieren sensibel: Am zweiten Tag in Folge fallen die Aktienkurse europaweit, der Euro-Kurs bricht ein. Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou sieht die nationale Souveränität bedroht. (manager-magazin.de)

Bundeshaushalt Deutschland: 100 Milliarden Euro neue Schulden - Einschließlich Nebenhaushalten will der Bund im kommenden Jahr offenbar rund 100 Milliarden Euro an neuen Krediten aufnehmen. (focus.de)

Rekordverschuldung 2010 - 2010 droht durch Bund, Länder und Gemeinden eine Schuldenorgie nie dagewesen Ausmaßes. Insgesamt sollen über 144 Milliarden neue Schulden gemacht werden. Damit steigt die Neuverschuldung in Deutschland auf 6%. (mmnews.de)

USA: „Das gesamte öffentliche Geld ist für Banken und Kriege ausgegeben worden“ - Die höheren Ränge bei Goldman Sachs beschaffen sich New Yorker Waffenscheine, wie Alice Schroeder auf Bloomberg.com berichtet. Die Banksters „sind jetzt ausgerüstet, um sich zu verteidigen, falls es einen Volksaufstand gegen die Bank gibt.“ (berlinerumschau.com)

Jeden Tag verliert Deutschland ein Dorf - Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem einzelnen Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr. Zum Weihnachtsfest 2009 bieten deutsche Fluggesellschaften sogar einen Weihnachtsbaumtransport für Auswanderer an. (handelsblatt.com)

Das Champagnerglas ist halb leer - Der Staat schlägt zurück: Großbritannien erhebt eine Sondersteuer auf Boni. Der Vorstoß trifft die Londoner Banker ins Mark - doch das Geschrei vom Ende des Finanzplatzes ist reine Heuchelei. (ftd.de)

U.S. Foreclosure Market Report November - Der Immobiliendatenanbieter RealtyTrac lieferte heute die Daten zu den Anträgen auf Zwangsversteigerungen in den USA für den Monat November 2009! Die Anträge auf Zwangsversteigerungen (Foreclosure) lagen weiter auf hohem Niveau! Gemäß dem U.S. Foreclosure Market Report gingen die Anträge auf Zwangsversteigerungen zwar den vierten Monat in Folge leicht zurück, sie liegen aber immer noch und dies den neunten Monat in Folge über 300'000!! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)kostenloser Counter