Montag, 17. September 2018

Können wir die Welt noch verändern oder retten ohne großen Crash?

Die Frage ist, können wir die Welt noch verändern oder retten ohne großen Crash? Die Antwort ist klar: "Nein!"

Unser System ist viel zu träge und die Politik nicht gewillt, die notwendigen Veränderungen einzuleiten, die dringend notwendig sind, um unser Leben auf diesem Planeten langfristig zu sichern.

Einiges an Information wie unser krankes System funktioniert, offenbaren die letzten drei Videos, die ich hier veröffentlicht habe (NATO-Osterweiterung und Putsch der USA in der Ukraine 2014 / Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit? / Willy Wimmer akuell zu Trump! USA vor Megakrise? Die nächsten 2 bis 3 Monate sind entscheidend!).

Wir, die Menschen, werden vollkommen ignoriert. Es geht um totalitäre Machtansprüche, grösstmöglichen Profit und dunkle Kanäle. Das wird und kann sich nicht ändern, so lange wir in diesem System leben! Hoffnung ist Illusion.

Nur durch einen weltweiten Crash und/oder Krieg kann sich das Machtgefüge, das uns beherrscht, auflösen. Nämlich dann, wenn die Menschen draufkommen, wie sehr sie benutzt und ausgenutzt wurden, nur um einige mächtige Familien und Unternehmen zu unterstützen.

Wir erleben derzeit den Übergang in ein neues Zeitalter. All die dunklen, versteckten Machenschaften kommen an die Oberfläche und werden bekannt. Unterstützung durch die Mainstreammedien ist allerdings (noch) nicht zu erwarten.

Wobei bei diesen Medien nicht so sehr die "Fake News" das Problem sind, sondern jene Informationen, die sie wissentlich nicht publizieren. Über all das kann man derzeit nur in den alternativen Medien informieren.

Die Medien wie auch die Politik setzen uns eine Realität vor, die völlig falsch ist und die wahren Gefüge der Macht und ihre Auswirkungen auf uns verzerrt darstellt. Aber das Unfassbare ist, dass die meisten Menschen, wohl aus Bequemlichkeit und auch Angst, das glauben und nicht weiter recherchieren. Damit ist für die meisten die Welt im Grossen und Ganzen und mit kleinen Problemchen ziemlich in Ordnung. Ansonsten würden sie auch die Regierungen icht nochmals wählen. Im Grunde ein gigantisches Verbrechen an der Menschheit, das aber mit aller Kraft und allen Möglichkeiten versteckt wird.

Wir sind noch weit davon entfernt, eine Welt ohne Krieg, ohne Krisen, ohne Angst zu erleben. Doch das ist jene Welt, die kommen wird, die kommen muss. Dazu müssen aber die Systeme - die politischen, militärischen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen - von Grund auf verändert werden. Wie gesagt, solange man in diesem System lebt, eigentlich unmöglich! Gerade deshalb muss es zu einem weltweiten Zusammenbruch und zu einer völligen Neuordnung der Systeme kommen.

Die andere  Alternative ist ein weltweiter Krieg und die fast Auslöschung der Menschheit. Das wollen wir noch weniger!

Sieh dir, mein lieber Freund, die drei Videos an und bilde dir deine eigene Meinung!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Warum sich ohne den großen Crash nichts ändern wird (pi-news.net)

Ehemaliger Chef der EZB warnt vor neuer Weltwirtschaftskrise - Der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, warnte nun, dass das Finanzsystem heute mindestens wieder so gefährdet sei, wie vor der Krise 2008, „wenn nicht sogar mehr“. (miningscout.de)


Das Gift der Lüge (jungefreiheit.de)

20 Staatsrechtler kritisieren Merkels Flüchtlingspolitik als kriminell und stufen ihre Politik als Staatsstreich ein (michael-mannheimer.net)

Kann es sein, dass dieser Staat seine Bürger gar nicht erst schützen will? (philosophia-perennis.com)

Mega-Fake aufgedeckt: TV-Team lässt an gefälschtem AfD-Stand Ausländer jagen (journalistenwatch.com)

Die UNO oder: Wenn eine Kommunistin über Österreich zu Gericht sitzt (andreas-unterberger.at)

Türkei-Krise: Wann wird Erdogan vom Hof gejagt? Türkische Notenbank geht auf Konfrontation zu Erdogan. Obwohl der Staatschef die Währungshüter nur wenige Stunden vorher erneut attackiert hatte, entschlossen sie sich, den Leitzins auf 24 Prozent anzuheben. (mmnews.de)

Eine wichtige Botschaft an Präsident Trump (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Grotesk: Jetzt ist Donald Trump auch noch schuld an der “Globalen Erwärmung“ (n8waechter.info)

Inszenierte Gasangriffe & US-Fehlschläge - US-Senator Richard Black enthüllte in einem Exklusivinterview mit Sputnik, wie das syrische Volk seinen Präsidenten sieht, was mit der US-Politik im Mittleren Osten schief gelaufen ist und äußerte auch seine Bewunderung für den Zustand der Menschenrechte in dem Land, da "Syrien die besten Frauenrechte und die größten Religionsfreiheiten eines arabischen Landes hat".
Black, ein republikanisches Mitglied des Staatssenats von Virginia, ist kürzlich aus Syrien zurückgekehrt, wo er sich mit dem syrischen Präsidenten Bashar Assad traf und die jüngsten Entwicklungen im Land diskutierte. (antikrieg.com)

FAA warnt Piloten vor Nutzung des iranischen Luftraum - Die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten, Federal Aviation Administration (FAA), hat alle Piloten davor gewarnt, den iranischen Luftraum zu benutzen. Die deutsche Vereinigung Cockpit (VC) hat daraufhin ihre Mitglieder die selbe Warnung mitgeteilt. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Der feine Unterschied: Deutsche Bürgerwehr in Untersuchungshaft, Sharia Polizei ist OK (schluesselkindblog.com)

Deutsche Opfer immer beliebter bei kriminellen Zuwanderern – BKA-Statistiken deuten gefährlichen Trend an (epochtimes.de)

Islam in Schulen - Machtlos, fassungslos: Hilferuf steirischer Lehrer (krone.at)

„Asyl-Familie“ bezog illegal 100.000 € Sozialhilfe (krone.at)

Hamburger Grundschule: Muslim will Halal-Fleisch für alle – Der muslimische Elternratsvorsitzende einer Billstedter Grundschule möchte, dass es in der Schulkantine streng nach islamischen Recht zugeht und den Kindern nur noch „halales“ Fleisch angeboten wird. Als der Konflikt zu eskalieren droht, wurde das Schulessen auf kurzzeitig auf vegetarisch umgestellt. (journalistenwatch.com)

Deutsch-Pakistaner und Youtuber: Junge männliche Araber sind gefährlichste Gruppe im Öffentlichen Raum – Politiker und Journalisten verantwortungslos (epochtimes.de)

Europäische Bevölkerung soll gegen Afrikaner ausgetauscht werden - «Afrikanische Migranten voll von «jugendlicher Energie» werden kommen, um «senile» alternde Europäer zu ersetzen», so ein Mitbegründer einer NGO des irischen Musikers Bono. (smopo.ch)

Eine Atomexplosion vor Tausenden Jahren? In Indien gibt es einen Tausende Jahre alten, kreisrunden Krater, eine zerstörte antike Stadt, erhöhte Strahlenwerte und alte Hindu-Schriften, die eine Atomexplosion beschreiben könnten. (gegenfrage.com)





Samstag, 15. September 2018

NATO-Osterweiterung und Putsch der USA in der Ukraine 2014

Fragen Sie mal im Freundeskreis: Welche Länder haben die USA im letzten Jahr bombardiert? Wenn ihre Gesprächspartnerin oder ihr Gesprächspartner die folgenden sieben Länder korrekt benennen kann, müssen sie davon ausgehen, dass diese Person sehr gut über Zeitgeschichte und internationale Politik informiert ist: Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen, Jemen, Somalia und Pakistan.

Fragen Sie auch nach der Religion der Menschen, die in den bombardierten Ländern leben. Waren es mehrheitlich hinduistische Länder? Oder buddhistische Länder? Oder christliche Länder? Oder atheistische Länder? Nein, es waren natürlich ohne Ausnahme muslimische Länder. Und die Begründung war stets: Terrorbekämpfung.

Nun verbietet aber das Gewaltverbot der UNO, dass ein Land ein anderes bombardiert. „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede ... Anwendung von Gewalt“, steht im Artikel 2 der UNO Charta von 1945 klar und deutlich. Gewalt“, steht im Artikel 2 der UNO Charta von 1945 klar und deutlich.

Das ist die Basis des Völkerrechts. Aus diesem Grunde ist es zum Beispiel dem Irak streng verboten, Bomben auf die USA zu werfen. Und tatsächlich haben die Iraker im Jahre 2016 keine einzige Bombe auf die USA abgeworfen.

Umgekehrt haben aber die USA 12.095 Bomben auf Irak abgeworfen. Als Historiker und Friedensforscher ist das Gewaltverbot der UNO für Dr. Daniele Ganser ein ganz wichtiger, ein zentraler Ordnungspunkt der Weltpolitik. Wenn alle Länder dieses Gewaltverbot kennen und achten, könnte das bestehende internationale Chaos durch eine gerechte Ordnung ersetzt werden. Dass die USA sich nicht an das Gewaltverbot halten, ist offensichtlich.

Die Deklaration der Menschenrechte kann nicht durch einen massiven Bombenhagel umgesetzt werden. Im Gegenteil. Das Abwerfen von Bomben verletzt immer die Menschenrechte, weil stets Unschuldige getötet werden. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen“, betont die Deklaration der Menschenrechte richtig, die von der UNO-Generalversammlung am 10. Dezember 1948 einstimmig angenommen wurde. „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Man darf also Menschen nicht einfach mit Bomben töten.

Zudem darf jeder selber wählen, ob er Muslim, Christ, Jude, Atheist, Buddhist oder Hindusist sein will. Es gibt kein Recht, ein Land wegen seiner religiösen Orientierung zu bombardieren. Die Deklaration der Menschenrechte sagt klar: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.“






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Freitag, 14. September 2018

Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit?

Der Tiefe Staat. Eine Begrifflichkeit, die im öffentlichen Diskurs nur selten Verwendung findet. Man könnte fast meinen, dass es sich hierbei bloß um einen Mythos handelt. Die 15. Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ möchte Licht ins Dunkel des Tiefen Staates bringen und fragt: „Der Tiefe Staat: Mythos oder Wirklichkeit?“.

Ist der Tiefe Staat real? Und wenn ja, wie konnte es ihm gelingen, so lange nicht von den Menschen wahrgenommen zu werden, obwohl sie von seinem Handeln direkt betroffen sind? Die Öffentlichkeit, die Gesellschaft, wir alle?

Uwe Soukup (Historiker), Patrik Baab (Journalist), Ullrich Mies (Publizist) und Dr. Daniele Ganser (Friedensforscher) haben sich in ihrer beruflichen Laufbahn eingehend mit staatlichen Strukturen beschäftigt, die außerhalb des Rampenlichts manifest sind. Anhand zahlreicher Beispiele versuchen die Gäste, dem Tiefen Staat seinen Tarnumhang vom Leibe zu reissen.

Sie sind sich einig: Wer das Versteckspiel zwischen offiziellem und „inoffiziellem“ Staat beenden möchte, muss zu allererst für Transparenz sorgen. Dem Zuschauer wird schnell klar, dass der Tiefe Staat weit mehr als eine geheime Untergrundorganisation ist, die im Verborgenen die Fäden zieht. Ganz im Gegenteil: So spielen etwa der Tiefe Staat und repräsentative Demokratie in derselben Mannschaft. Ihre neoliberalen Mitspieler – u.a. die Geheimdienste oder Corporate Media – passen sich gekonnt die Bälle zu und bilden zusammen ein „Erfolgsteam“, neben dem selbst der FC Bayern nur wie ein Kreisliga-Team daher kommt.

Geschickt hat diese Mannschaft des Tiefen Staates, unter dem Einsatz von positiv klingenden Parolen wie „Liberalisierung der Arbeitswelt“ dafür gesorgt, die Lohnabhängigen so sehr mit sich selbst zu beschäftigen, dass den meisten die Zeit und die Kraft fehlt, das falsche Spiel dieser Mannschaft zu durchschauen, obwohl es sich tagtäglich vor ihren Augen abspielt. Es ist – um mit einer Metapher von Daniele Ganser zu sprechen – wie beim Fußball: als ob FC-Bayern-Spieler Thomas Müller in das Trikot von Borussia Dortmund schlüpfen würde, um sich dann in deren Strafraum zu schleichen, Eigentore zu schießen und so der eigenen Mannschaft zum Sieg zu verhelfen.

Doch genau hier liegt auch die Hoffnung versteckt: Denn wir als Zuschauer am Spielfeldrand haben die Chance, dieses Tarnmanöver zu durchschauen, indem wir uns die Spieler auf dem Feld ganz genau anschauen, sie und ihre Trikots unter die Lupe nehmen und prüfen, für welche Mannschaft welcher Spieler auf dem Feld tatsächlich spielt.

Diese Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ soll diesen „Ent-tarnungs-Prozess" ein Stück weit anschieben. Freilich, ohne zu vergessen, dass das Spiel erst gewonnen ist, wenn man aus dem neu erworbenen Wissen auch ins Handeln kommt. Erst wenn sich die gesellschaftlichen Kräfte der tatsächlichen Umstände bewusst werden, stehen die Zeichen auf Veränderung und der Tiefe Staat wird als das erkannt, was er ist: Kein Mythos, sondern Wirklichkeit. Unmöglich? Wohl kaum. Wir sind in der Überzahl!






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Donnerstag, 13. September 2018

Willy Wimmer akuell zu Trump! USA vor Megakrise? Die nächsten 2 bis 3 Monate sind entscheidend!

Ein wichtiger aktueller Vortrag von Willy Wimmer! Er war ein enger Vertrauter von Helmut Kohl und Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. Nehmen wir seine Worte ernst.






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Mittwoch, 12. September 2018

Bild der Woche

Der Hurrikan Florence hat Teile der Atlantikküste in North und South Carolina verwüstet und teilweise in eine Wasserlandschaft verwandelt. (kleinezeitung.at)






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Dienstag, 11. September 2018

Chili - geliebt und gehasst

Wer sich mit Chilis auseinandersetzt und behutsam beginnt, Chilis beim Kochen zu verwenden, verfällt den roten Scharfmachern schnell. Es ist nicht nur die mehr oder weniger angenehme Schärfe der Paprikaschoten, die uns am Gaumen erfreut, sondern auch der gesundheitliche Aspekt. Chilis sind sehr gesund und werden als antioxidativ, entzündungshemmend, schmerzlindernd, immunstärkend und appetitzügelnd beschrieben.

Chili (bot. Capsicum) peppen nicht nur unsere Speisen auf, sie können auch unsere Stimmung heben, die Pfunde schmelzen lassen und vor Krankheit schützen. Als Heilpflanze steht die Schote aus der Familie der Nachtschattengewächse seit einigen Jahren auf dem Prüfstand der Wissenschaft. Vor allem dem "Scharfmacher" Capsaicin werden aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung zahlreiche positive Gesundheitseffekte zugeschrieben.

Capsaicin ist ein Alkaloid aus der Gruppe der Capsaicinoide, das zu den schärfsten bekannten Substanzen zählt. Über die Nahrung aufgenommen oder auch lokal (topisch) in Form von Salben und Pflastern angewendet, wird der Wirkstoff der Chilischote traditionell bei Verdauungsschwäche, Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Hautkrankheiten, Muskelschmerzen sowie als Aphrodisiakum empfohlen.

Forschungen befassen sich darüber hinaus mit dem konkreten Anwendungspotential von Capsaicin bei chronischen Entzündungskrankheiten (v.a. Arthritis), Migräne, Blasenschwäche, Bluthochdruck und Geschwüren. Neueste Untersuchungen enthüllen nun verblüffende Zusammenhänge zwischen Capsaicin und absterbenden Krebszellen sowie gesenkten Blutfettwerten.

Chilis harmonieren mit fast allen Speisen, bis hin zu Desserts und Schokolade. Es gibt Chilis auch in vielen Varianten zu kaufen, von frischen Schoten über getrocknete, süss-sauer eingelegte, Chilisaucen bis hin zu Chilipulver in allen erdenklichen Schärfen.

Chilis kann man auch selbst anbauen. Es gibt Sorten, die gedeihen sogar in Wohnungen. Und die in der Regel reiche Ernte kann man ebenso vielfältig selbst verarbeiten.

Der "Paradeiserkaiser" Erich Stekovic baut neben tausenden (!!!) Pardeisersorten (Tomaten) auch einige hundert Sorten Chilis an. Bei einem Besuch auf seinem Hof im Burgenland kann man frische Chilis, sowie Pflanzen, Samen und bereits verarbeitete Chiliprodukte kaufen (siehe Link unten). Chililiebhaber ein interessanter und erlebnisreicher Ausflug.

Grundsätzlich sollte man Chilis aus heimischem Anbau und Chiliprodukte aus heimischer Produktion kaufen. Vor allem asiatische Chilis sind oft mit Spritzmittel (Herbizide, Fungizide, Insektizide, Pestizide, etc.) belastet.



Die wichtigsten Chilisorten:

Anaheim
Im US-Bundesstaat New Mexico ist dieser Chili praktisch ein Grundnahrungsmittel. Die fleischigen spitzen Früchte werden 15 bis 20 cm lang und weisen ähnlich wie Paprika große Hohlräume auf; sie eignen sich daher gut zum Befüllen. Grün werden sie frisch verarbeitet (z. B. Green Chile Stew und Chiles Rellenos); dabei werden sie immer zuerst geröstet und enthäutet, was ihnen ein typisches Aroma verleiht. Rot gereift werden sie getrocknet und meist zu Pulver vermahlen. Mit diesem Pulver wird dann die klassische New Mexican Red Chile Sauce, welche im US-Südwesten zu vielen Speisen gereicht wird, frisch zubereitet.
Schärfegrad (1-10): Je nach Variante 1-4

Cayenne
Ein klassischer roter Chili aus Mexiko, dessen schlanke Schoten je nach Variante zwischen 5 und mehr als 20 cm lang werden. Cayenne wird meist getrocknet verwendet. Neben der beißenden Schärfe ist für Cayenne der leicht rauchige, etwas bittere Geschmack charakteristisch. Industriell wird der größte Teil der Cayenne-Produktion als Gewürz zu Pulver vermahlen (“Red Pepper”; “Cayennepfeffer” – der mit Pfeffer natürlich nichts zu tun hat). In der Cajun-Küche Louisianas ist Cayenne ein unentbehrliches Gewürz für herzhafte Gumbos und Seafood-Gerichte. Auch in der asiatischen Küche sorgt Cayenne fürs richtige Feuer.
Schärfegrad (1-10): 8

Cherry, Kirschpaprika
Die runden roten fleischigen Schoten sehen aus wie Cherry-Tomaten und haben bis zu 5-6 cm Durchmesser. Die ursprünglich aus Ungarn stammende Sorte eignet sich gut für peppige Salate, zum Einlegen in Essig und als Häppchen mit Käse gefüllt. Aber Vorsicht: Nicht alle Cherry-Peppers sind mild – die Variante Cherry Bomb zum Beispiel ist eine Überrraschung, der man ihre beißende Schärfe überhaupt nicht ansieht!
Schärfegrad (1-10): 1-5

Chipotle
Chipotles gehören nicht zu den eigenständigen Chilisorten, sondern sind durch Räuchern über Mesquite-Holz getrocknete reife Jalapeños mit typischem rauchigem Aroma. Chipotles gibt es entweder trocken lose, gemahlen oder in “Adobo-Soße” eingelegt in der Dose. Als lose Schoten oder als Pulver kann man sie am besten bevorraten und dosieren. Trockene Schoten werden 1/2 Stunde im warmen Wasser eingeweicht. Unentbehrlich für die mexikanische und Southwestern-Küche. 1 bis 2 Chipotle-Schoten geben jedem Bohnen-Eintopf den richtigen Pfiff – auch vegetarisch, was zudem eine fettärmere Zubereitung ermöglicht.
Schärfegrad (1-10): 6

De Arbol
Ähnlich wie Cayenne und ebenfalls aus Mexiko, das Aroma getrockneter Chile de Arbol ist jedoch von Natur aus ein wenig rauchig. Chile de Arbol ist eine wichtige Zutat der mexikanischen Küche, die Schoten werden praktisch ausschließlich getrocknet verwendet und zwar im Ganzen (Mitkochen) oder zum Würzen als Flocken bzw. Pulver.
Schärfegrad (1-10): 7

Habanero, Scotch Bonnet
Extrem feuriger Chili aus Mexiko mit komplexem, fruchtigem Aroma – der schärfste von allen! Wichtiger Bestandteil vieler Hot Sauces und Salsas. Neben den orangefarbigen Habaneros gibt es auch rote. Des weiteren gibt es eine karibische Variante (Scotch Bonnets). Die Schoten werden frisch verwendet, eingelegt und getrocknet.
Schärfegrad (1-10): 10

Jalapeño
Der klassische Chili für viele mexikanische, TexMex- und Southwestern-Gerichte. Ca. 7-8 cm lange, abgerundete dickfleischige Schoten, die meist grün geerntet werden, obwohl sie rot gereift noch aromatischer werden.
In den USA und als Importware auch bei uns sind Jalapenos eingelegt im Glas erhältlich, oft in Ringe geschnitten. Man nimmt sie z. B. zum Belegen von Nachos (warme Mais-Chips mit Käse, Chilis und weiteren Zutaten darauf). In Restaurants bekommt man die Schoten paniert, gefüllt und fritiert als Snack (z. B. unter der Marke “Poppers”). Frisch geerntete Jalapeno-Chilis sind schön knackig und eignen sich für Salsas und Salate – oder einfach zum Naschen für Chiliheads!
Schärfegrad (1-10): 5

Serrano
Serranos sind die Chili-Sorte für mexikanische Küche, z. B. ein Muß für frische tomatenbasierte Salsa. Die 4 bis 8 cm langen Schoten mit ca. 1,5 cm Durchmesser haben ein typisches Aroma, zu dem eine charakteristische, schneidende Schärfe kommt (schärfer als Jalapenos). Sie werden grün oder rot geerntet und praktisch auschließlich frisch benutzt (sie lassen sich gut einfrieren, aber wie Jalapenos schlecht trocknen).
Schärfegrad (1-10): 6

Birdeye, Malagueta
Die kleinen orangeroten Schoten aus Afrika zählen mit über 100.000 Scoville-Einheiten zu den richtig scharfen Chilis. Zur schneidenden Schärfe kommt ein angenehmes, den Thai-Chilis sehr ähnliches Aroma, sodass sie sich bestens für scharfe asiatische Gerichte eignen. Getrocknet kann man die Schoten im Ganzen mitkochen oder schmoren, zu Pulver mahlen oder im Mörser grob zu Flocken zerkleinern. Die weitgehend identischen Malagueta-Chilis aus Brasilien hingegen werden dort frisch und getrocknet für viele Gerichte verwendet – sie zählen zu den schärfsten südamerikanischen Sorten und werden etwa 2 bis 4 cm lang bei ca. 5 mm Durchmesser.
Schärfegrad (1-10): 8

Thai Chili
Eine der schneidend scharfen Chilisorten, deren 3-4 cm lange schlanke Schoten mit 5-10 mm Durchmesser grün oder rot geerntet werden. Thai-Chilis sind unentbehrlich für scharfe asiatische Küche und können auch gut als Ersatz für andere scharfe rote Chili-Sorten verwendet werden. Thai gehören zu den seltenen Sorten, die man auch bei uns häufig frisch bekommt – oft sind sie abgepackt unter gediegenen Bezeichnungen wie “Pfefferonen – Ursprungsland: Thailand” in Supermarkt-Gemüseabteilungen erhältlich. Wie für alle scharfen Chilis gilt: Zum Verarbeiten Handschuhe tragen oder anschließend gründlich Hände waschen!
Schärfegrad (1-10): 8



Chili ... mit Rezepten (iss-xund.eu)
Stekovics - der Chilikaiser (stekovics.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Freitag, 31. August 2018

Der August ...

Kita schwärzt Gesichter in Fotoalben - Zum Abschied von der Kita gab es für die Kinder ein Fotoalbum. Allerdings: Wegen der Datenschutzgrundverordnung nur mit geschwärzten Gesichtern. Die Verantwortlichen sagen selbst, dies sei als Erinnerung „nicht optimal“.

In einer Kita in Nordrhein-Westfalen wurden Kindern, die die Kita verlassen, zur Erinnerung Fotoalben überreicht, in denen die Gesichter aller anderen Kinder geschwärzt wurden. Sie können nun ihre Freunde auf den Bildern nicht mehr erkennen.

Der Grund: Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die Kita-Mitarbeiter befürchteten, dass sie gegen die neuen, strengeren Regeln verstoßen. Nun ist auf den Bildern in der Mappe nur noch das Kind, das das Erinnerungsalbum erhält, zu erkennen, berichtet die „Neuß-Grevenbroicher Zeitung“.

„Das hat leider null Erinnerungswert“, sagt Alexandra Bochem, deren Sohn in die Kindertagesstätte St. Katharina in Hackenbroich, einem Stadtteil von Dormagen, geht. Es seien gerade die Fotos der anderen Kinder, die später Anlass zum Durchblättern seien. Auch die Gesichter auf den Bildern von Geburtstagen, Festen und Nikolausfeiern sind geschwärzt.

Die Eltern haben sich nun bei der Kita-Leitung beschwert. Doch Pfarrer Peter Stelten von der Gemeinde St. Michael Dormagen-Süd, zu der die Kita gehört, verweist auf die DSGVO. „Es ist sehr schade, dass das zu Unruhe geführt hat“, sagt er. Aber weil die Vorschriften immer strikter werden, habe man den „sichereren Weg“ gewählt. Aber auch er gibt zu, dass dies als Erinnerung „nicht optimal“ sei.

Mit einer Einverständniserklärung der Eltern wäre eine Schwärzung der Bilder nicht nötig gewesen, wundert sich laut „Spiegel“ der Diözesandatenschutzbeauftragte der norddeutschen Bistümer, Andreas Mündelein.

Die Erinnerungsmappen sind nicht das Einzige, was in der Kita St. Katharina unter der neuen DSGVO leiden musste. Wie die „NGZ“ weiter berichtet, wurden auch die Gruppenfotos der Kinder, die ein Fotograf anfertigte, nicht an die Eltern ausgehändigt. Dabei waren die Eltern bereit, ihre Zustimmung zu erteilen und boten sogar eine Unterschriftenaktion an.

Die neue DSGVO bereitet in vielen Bereichen Probleme. Lokalzeitungen verzichteten bereits darauf, Geburtstagsglückwünsche von Senioren zu veröffentlichen, auch die Herausgeber von Gemeindebriefen lassen inzwischen viele personenbezogenen Daten weg. (welt.de)







Trüffel: Riesenfund in Grazer Wäldern - Mit dem aktuellen Fund einer 277 Gramm schweren Riesen-Trüffel ist es quasi amtlich: Die Grazer Wälder bergen manchen kulinarischen Schatz. Die Waldschule der Stadt bietet nun spezielle Trüffelwanderungen für Interessierte an - mit dabei ist auch Trüffelhund „Waquny“, der die Riesen-Trüffel erschnuppert hat.

Der Grazer Naturschutzbeauftragte Wolfgang Windisch hat immer schon vermutet, dass sich in den Grazer Wäldern Trüffel verbergen könnten, die man auch essen kann. Die Trüffelexpertinnen Gabriele Sauseng und Marion Weissenbrunner haben die Wälder, die sich im Besitz der Stadt Graz befinden (640 Hektar insgesamt), im Auftrag der Stadt durchforstet und entsprechend kartiert. Das Ergebnis: Im städtischen Forst sind Gourmet-Trüffel zu finden; das beweist auch der aktuelle Fund einer überdurchschnittlich großen Ausgabe (der Fundort wird geheim gehalten).

Nun bietet die Grazer Waldschule Führungen durch die Trüffel-Wälder an. Weissenbrunner und Sauseng gehen mit Interessierten ab 25. September (16 Termine gibt es insgesamt) auf die Jagd - mit dabei sind speziell ausgebildete Hunde. Damit die bei ihrer „Arbeit“ nicht abgelenkt werden, müssen andere Vierbeiner aber Zuhause bleiben. Gefundene Trüffel werden in einer Eierspeise verkostet. Vom 2. bis 4. November ist zudem ein großes Trüffel-Festival in Graz geplant. (krone.at)



98-Jähriger nach einem Monat Ehe wieder Witwer - Theresia Kogler (76) aus Bad St. Leonhard hat am 7. Juli erstmals geheiratet - ihren um 22 Jahre älteren Heimfreund. Am 8. August verstarb sie nach einem kurzen, schweren Leiden.

Dass es für die Liebe nie zu spät ist, bewiesen Matthias Scherngell und Theresia Kogler, die sich im SeneCura-Sozialzentrum in Bad St. Leonhard kennengelernt haben. Am 7. Juli läuteten die Hochzeitsglocken: Der 98-jährige Bräutigam gab seiner um 22 Jahre jüngeren Heimfreundin Theresia Kogler in der Kapelle des Hauses im Beisein von Verwandten und Mitbewohnern das Jawort.

Doch das Glück währte nicht lange. Nach nur einem Monat Ehe ist Theresia Kogler am 8. August mit 76 Jahren verstorben – nach einem kurzen, schweren Leiden. Am Sonntag wird um 19 Uhr in der Spitalskirche für die Verstorbene gebetet. Am Montag um 11 Uhr ist die Einsegnung in der Spitalskirche. Nach der Messe wird sie auf dem Stadtfriedhof zur letzten Ruhe gebettet.

Zeit ihres Lebens war Theresia Kogler, auch „Plenker-Resi“ genannt, in der Landwirtschaft tätig. Sie stand am 7. Juli zum ersten Mal vor dem Altar, für Matthias Scherngell war es die zweite Hochzeit. Nach 70 Jahren Ehe verstarb seine erste Frau. (kleinezeitung.at)



Wien: Bananenstaude von Hobbygärtner trägt Früchte - Nicht schlecht gestaunt hat ein Wiener Hobbygärtner, als vor wenigen Tagen in seinem Garten in Wien-Penzing von ihm gepflanzte Bananenstauden zu blühen begonnen haben. Eine der insgesamt drei Stauden trage inzwischen sogar Früchte, die demnächst von ihm geerntet und selbstverständlich auch gekostet werden, so der Mann.

Im Frühjahr letzten Jahres hatte der Wiener seine mittlerweile auf 2,4 Meter Höhe angewachsenen Bananenstauden von einem Händler erworben und in seinem Garten angepflanzt. "Ich habe mir ganz einfach gedacht, ich brauche Bananen im Garten", begründete der Hobbygärtner seine Entscheidung. Ob sich die spontane Eingebung aus kulinarischer Sicht gelohnt hat, wird sich erst weisen - für Kühle an den zuletzt so heißen Sommertagen sorgte sie laut dem Wiener allemal. Die anhaltende Hitze macht er schließlich auch verantwortlich für das prächtige Gedeihen seiner Bananen.

Tatsächlich existieren mehrere Bananensorten, die bei hierzulande üblichen Klimabedingungen gedeihen. Bei guter Pflege und günstigem Klima können sie zu blühen beginnen und nach mehreren Jahren Früchte tragen, wusste ein Mitarbeiter der Wiener Stadtgärten der APA zu berichten und ergänzte: "Dennoch ist es höchst ungewöhnlich, dass es in Wien so weit kommt." Um welche Bananensorte es sich im Falle des Wiener Hobbygärtners handelt, konnte nicht eruiert werden - der Besitzer wusste es nicht. (krone.at)



Seltene Albino-Schildkröte in Kalabrien geschlüpft - An der kalabrischen „Küste der Schildkröten“ ist vor Kurzem eine sehr seltene Albino-Schildkröte geschlüpft. Die gefundene kleine Unechte Karettschildkröte sei eine „echte Überraschung“ schrieben am Freitag italienische Medien. Weil es das weiße Jungtier nicht aus eigener Kraft ins Meer geschafft habe, müsse es noch versorgt werden, hieß es.

Die zwischen den Ortschaften Bianco und Melito Porto Salvo an der Südspitze Italiens gelegene „Küste der Schildkröten“ gilt als italienischer Hotspot der Unechten Karettschildkröte. Berichten zufolge schlüpfen rund 60 Prozent aller Tiere dieser Gattung an diesem Küstenabschnitt.

Bis dato seien dort heuer 26 Brutstätten entdeckt worden, heißt es unter Berufung auf die Organisation Caretta Calabria Conservation, die über die Schildkrötenpopulation wacht. (krone.at)







Mamma mia! 2 Espresso und Wasser für 43 Euro - Dass Venedig ein teures Pflaster ist, ist bekannt. Aber mit solchen Preisen rechnet man wirklich nicht: Ein Chilene musste in einem Café am Markusplatz für zwei Espresso und zwei Wasser satte 43 Euro hinblättern, postete die Rechnung im Internet. Diese sorgt nun für Empörung.

Speis und Trank können in der berühmten Lagunenstadt teuer werden: Ob 1100 Euro für vier Koteletts, 526 Euro für ein Mittagessen am Markusplatz oder gar zwölf Euro pro Deziliter „Acqua di Venezia“ - immer wieder gerät die norditalienische Stadt ob der Wucherpreise in die Schlagzeilen.

Auch in Cafés muss so mancher mehr bezahlen, wie der Chilene Juan Carlos Bustamente am eigenen Leib erfahren musste. Er griff für zwei Espresso und zwei 0,25-Liter-Gläschen Wasser (San Pellegrino) tief in die Taschen, veröffentlichte die Rechnung im Internet.

Ein Sprecher des Cafés meint dazu: selbst schuld! „Wir sagen den Touristen ausdrücklich, dass die Preise auf unseren Premiumplätzen draußen teurer sind. Dafür kann man die Musik des Orchesters hören und den Blick auf den Markusdom und den Campanile genießen. Drinnen an der Bar kostet unser Espresso hingegen nur 1,25 Euro.“

Das Foto der Rechnung empört freilich sehr: Selbst in Italien sprechen Kaffeeliebhaber von „Wucher“ und „Raub“. Im Espresso-Land Italien kostet eine Tasse Kaffee durchschnittlich einen Euro - das gilt allerdings nicht für Venedig. Dort legt man am Markusplatz bis zu sechs Euro pro Tasse ab.

Detail am Rande: Der Bürgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, hatte sich im November 2017 über die horrenden Kaffeepreise in Wien beschwert. Er hatte für vier Espresso am Flughafen Schwechat satte 11,60 Euro bezahlt. (krone.at)



Heavy-Metal-Pensionisten büxen aus Altenheim aus - Beim berühmten Heavy-Metal-Musikfestival im deutschen Wacken hat die Polizei zwei offenbar verwirrte Herren aufgegriffen. Die Pensionisten waren aus einem Altenheim geschlichen, um beim Wacken Open Air dabei zu sein.
Für Wacken ist man nie zu alt! Das dachten sich wohl auch die zwei betagten Herren, die sich aus dem Altenheim auf dem Weg zu dem Metal-Festival nördlich von Hamburg aufmachten.

Doch ihre Abwesenheit blieb nicht unbemerkt: Gegen 3 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten trafen die beiden Herren kurz darauf an. Da die Pensionisten allerdings nicht zurückwollten, musste die Polizei das Taxi, das die beiden ins Altenheim zurückbrachte, begleiten.

Die Heavy-Metal-Szene ist für ihre Loyalität berühmt: Fans halten Bands teils jahrzehntelang die Treue. Der kleine Ort Wacken zieht jedes Jahr im August Zehntausende Rockfans an. Ob die beiden betagten Herren ebenfalls seit Jahren eingefleischte Metal-Fans sind, ist nicht bekannt. In jedem Fall zeigten sie große Begeisterung für das am Sonntagmorgen zu Ende gegangene Festival. (krone.at)



Pro Auto verdient Ferrari 69.000 Euro, Tesla verliert 11.000 - Das Prestige ist stets hoch - der Profit aber nicht immer: Unter den Premiumherstellern macht Ferrari mit Abstand den größten Gewinn pro Auto.

Mit Luxus- und Oberklasseautos lässt sich prächtig Geld verdienen: Diese alte Branchenweisheit ist auch im Jahr 2018 noch gültig. Einen überzeugenden Beweis liefert etwa Ferrari. Der italienische Autobauer machte im ersten Halbjahr 2018 einen Betriebsgewinn von 69.000 Euro - und zwar pro verkauftem Auto.

Allerdings gilt die Gleichung "Luxusauto = hoher Profit" nicht für alle Hersteller - eine Marke in deutschem Besitz häufte sogar 17.000 Euro Verlust pro verkauftem Fahrzeug an. Das ist das Ergebnis einer Studie des Duisburger Wirtschaftsprofessors Ferdinand Dudenhöffer, die jetzt Spiegel Online veröffentlicht hat.

Die Volkswagen-Tochter Bentley erwirtschaftete pro verkauftem Fahrzeug ein Minus von 17.000 Euro, errechnete Dudenhöffer. Und das bei einem Umsatz von 165.000 pro Auto. Porsche gehört hingegen zu den renditeträchtigsten Autobauern. Der Stuttgarter Sportwagenbauer erwirtschaftete pro verkauftem Auto 91.000 Euro Umsatz und fast 17.000 Euro Gewinn.

Der durchschnittliche Maserati ist etwas günstiger als ein Porsche, bringt aber nicht einmal 5000 Euro Betriebsgewinn.

Auch beim britischen Oberklasse-Hersteller Jaguar-Landrover sind die Margen eher klein. Der Konzern musste sich im ersten Halbjahr 2018 mit nur 800 Euro Gewinn pro verkauftem Auto begnügen. (kleinezeitung.at)



Aston Martin baut James Bonds Dienstwagen aus "Goldfinger" nach - Aston Martin legt 25 Stück des DB5 neu auf, dem wohl berühmtesten Dienstwagen von James Bond. Gadgets inklusive.

Durch die Straßen kurven wie James Bond: Diesen Traum werden sich betuchte Fans erfüllen können. Der Hersteller Aston Martin kündigte am Montag an, insgesamt 28 Fahrzeuge des Typs DB5 wieder zu bauen - mit Bond-Sonderausstattung. Der Aston Martin DB5 kam erstmals in "Goldfinger" (1964), dem dritten Bondfilm mit Sean Connery, zum Einsatz. Er gilt als das bekannteste aller Bond-Autos.

Die ersten Remake-Fahrzeuge sollen 2020 ausgeliefert werden, teilte der britische Autobauer mit. Von den 28 Aston Martins stehen 25 zum Verkauf. Der Stückpreis: 2,75 Millionen Pfund (drei Millionen Euro) plus Steuern.

Wie im Film bringt der neue DB5 ein paar Besonderheiten mit. Nach Angaben des Unternehmens soll der Wagen auch ein rotierendes Nummernschild bekommen. Diese und andere technischen Spielereien würden in Zusammenarbeit mit Experten für Spezialeffekte der James-Bond-Filme entwickelt. Die versteckten Maschinenpistolen aus "Goldfinger" dürften allerdings wohl entfallen. (kleinezeitung.at)







Überraschung aus Österreich: Der Supersportwagen Milan Red - Der "Rote Milan": 1325 PS stark, streng limitiert, sehr teuer und mit viel High-Tech made in Austria. Bislang kannte man Supersportwagen bzw. so genannte Hypercars mit entsprechenden Eckdaten nur von Bugatti, Koenigsegg, Aston Martin-Red Bull oder Mercedes. Jetzt zeigt ein Unternehmen aus Österreich auf und präsentiert den Milan Red.

MILAN Automotive GmbH ist ein Österreichischer Automobilhersteller, an dessen Spitze der ehemalige Rennfahrer Markus Fux als CEO steht. Der gebürtige Oberösterreicher nutzt dabei das Know-how von österreichischen Top-Unternehmen: Der Motor wurde bei AVL entwickelt, PANKL Racing Systems fertigt die exklusiven SLM-Titan-Radträger. Und  der Milan Red ist das erste straßenzugelassene Fahrzeug der Automobilbaugeschichte, dessen Querlenker aus Carbon hergestellt sind. Ihre Fertigung übernimmt PEAK Technology aus Oberösterreich.

Stichwort Motor. Das Herzstück des Milan Red ist ein 6,2-l-V8-Quad-Turbomotor, der 1325 PS leistet. Im Gegensatz zu anderen Supersportwagen in dieser Liga verzichten die Österreicher aber auf eine Hybridisierung. Der 1300 kg schwere Sportwagen beschleunigt in 2,47 Sekunden auf 100 km/h und soll eine Spitze von über 400 km/h erreichen.

Markus Fux beschreibt sein Auto, das übrigens nach einem Greifvogel, dem Roten Milan, benannt ist, so: "Man kann ein sehr künstlerisches Auto fahren, ein High-Tech-Monster, einen Thron auf vier Rädern - oder ein Fahrzeug, das nur einem einzigen Zweck dient, nämlich allen anderen die Show zu stehlen. Und da kommen wir ins Spiel".

Weitere Parallele zum Greifvogel: Die Fahrmodi heißen Glide, Hunt und Attack.

Vom Milan Red werden nur 99 Stück gefertigt. Preis: Knapp unter 2 Millionen Euro. 18 Vorbestellungen gibt es schon, die ersten Autos sollen ab 2020 ausgeliefert werden. (motor.at)







Damit will Kalaschnikow Tesla Konkurrenz machen - Bisher ist Kalaschnikow nur für seine Gewehre bekannt. Mit dem CV-1 will man nun die E-Auto-Szene aufmischen.

Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow will dem US-Elektrobauer Tesla Konkurrenz machen: Der Konzern stellte am Donnerstag auf einer Messe bei Moskau sein erstes Elektroauto vor. Der hellblaue Prototyp CV-1 im Retrolook kann nach Unternehmensangaben mit einer Ladung 350 Kilometer zurücklegen.

Bisher ist Kalaschnikow vor allem für das Sturmgewehr AK-47 bekannt - nach eigenen Angaben wurde nun mit dem CV-1 ein "elektrisches Superauto" entwickelt. "Mit dieser Technologie werden wir in den Reihen von globalen Elektroautoherstellern wie Tesla stehen und ihr Konkurrent sein", erklärte Kalaschnikow laut der amtlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti.
Retro-Design

Der CV-1 ist im Design angelehnt an ein Sowjetauto aus den 70er Jahren namens Isch-Kombi, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Wann das Auto gekauft werden kann und wie teuer es wird, gab Kalaschnikow nicht an.

Einige Online-Nutzer machten sich über den Einstieg des Unternehmens in die Elektroauto-Branche lustig. "Eure Panzer sind super, aber es wäre besser, wenn ihr euch von Autos fernhalten würdet", schrieb etwa ein Nutzer auf der Facebook-Seite des Unternehmens.

Kalaschnikow versucht sich bereits seit Jahren auf anderen Geschäftsfeldern. Jüngst wurde eine Modekollektion herausgebracht, es gibt auch Schirme und Smartphone-Hüllen von Kalaschnikow. (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)