Freitag, 30. September 2011

Kommt der Steuerungehorsam?

Die Regierungen der europäischen Staaten pervertieren seit geraumer Zeit die Prinzipien der Demokratie und setzen sich über selbst beschlossene bzw. ratifizierte Verträge und Gesetze hinweg. Bürger, die dies über die Medien verfolgen, sind erschüttert und wütend. Es wird hart verdientes Steuergeld, teilweise jenes künftiger Generationen, für äusserst fragwürdige Bailouts und Rettungsversuche verschleudert.

Sprach der gegangene österreichische Finanzminister noch von einem "guten Geschäft" für Österreich, wenn man dem notleidenen Griechenland Milliardenkredite zukommen lässt bzw. dafür haftet, sieht die Sache jetzt, wo man weiss, dass das Geld unter normalen Umständen niemals zurückbezahlt werden kann, völlig anders aus. Das Geld ist verbraten und in den Kreditgebenden Banken gelandet, die sonst zusperren müssten. Selbst bei einem Schuldenschnitt Griechenlands von 50% wäre der Schaden für Österreich und alle anderen Kreditgeber bzw. Kreditbürgen, enorm und immer noch Milliarden schwer. Dabei müssen auch die anderen Staaten sparen, denn die Überschuldungsproblematik hat im Grunde fast jeden europäischen Staat mittlerweile erreicht und die Wirtschaft befindet sich in einer beginnenden Depression.

Zusätzlich beginnt die Inflation zu galoppieren. Das heisst, unser Geld wird immer weniger wert und die Preise steigen. Dazu kommt, dass die Wirtschaftsleistung gewaltig gesunken ist. Real gesehen ist die Inflation wesentlich höher als das Wirtschaftswachstum, sofern es nach Jahresende überhaupt eines gegeben hat. Momentan scheint es, als würde die Wirtschaft schrumpfen. Das bedeutet natürlich wesentlich weniger Steuereinnahmen für den Finanzminster! Um seine veranschlagten Budgets erfüllen zu können, müssen neue Schulden aufgenommen werden ...

Da fragt sich natürlich der hehre Steuerzahler, was er unternehmen kann, damit die hohen Damen und Herren an der Staatsspitze das hart verdiente Geld nicht weiter mit beiden Händen in bodenlose Fässer und schwarze Löcher hochverschuldeter Staaten werfen?

Die ersten "Steuerrebellen" zeigen es bereits vor und liefern die gesetzlichen Steuern NICHT wie üblich beim Finanzamt ab, sondern auf einem Sperrkonto. Das kann natürlich Schule machen und auch für die anderen Steuerzahler eine Vorbildwirkung haben.

Damit hat das Volk eine effiziente Waffe in der Hand, ihre wahre Macht zu demonstrieren. Einen weitgehenden Ausfall von Steuern kann sich kein Finanzminister, keine Regierung leisten! Noch dazu ist die Taktik dieser Steuerrebellen ein grundsätzlich demokratischer Akt und keine Steuerhinterziehung oder Steuerbetrug. Denn, Steuern werden weiterhin bezahlt, nur sind diese Gelder für die Regierung nicht verwendbar. Würde dieses Beispiel, inklusive eingehender juristischer Beratung und entsprechender Erklärung Schule machen, könnte man die Regierungen schnell in die Knie zwingen ...

... ausser, sie verändern die Gesetze, damit "Steuerrebellion" nicht mehr legal wäre und damit Gesetze übertreten werden. Dies wäre allerdings ein Riesenschritt weg von der Demokratie, hin zum Totalitarismus. Obwohl, auf diesem Weh befinden wir uns derzeit und die Demokratie haben wir ohnehin schon hinter uns gelassen! Vor allem auf europäischer Ebene, wo wir von nicht gewählten, sondern ernannten Politikern, von selbstherrlichen Despoten, regiert werden, deren Ziel die Auflösung der Nationalstaaten ist. Die EUDSSR lässt grüssen!

Nun werden eben in den einzelnen Staaten die Euro-Billionenvernichtungsmaschinerie, nach wie vor nicht vertragsgemäss laut dem Lissaboner Vertrag, der im Grunde ein EU-Gesetz darstellt und zudem auch verfassungsrechtlich wie auch demokratisch äusserst bedenklich!

Allerdings, betrachtet man die jetzt zuhauf an die Öffentlichkeit gelangten Korruptionsskandale unserer kleinen Alpenrepublik, so muss man doch davon ausgehen, dass Politiker bewusst und oft sich über selbst beschlossene Gesetze hinwegsetzen. Warum also sollten sie bei diesem Akt gesetzes- und verfassungskonform handeln?

Doch wer gibt ihnen die Legitimität, so derartig das Volk zu hintergehen und zu betrügen? Dirk Müller meint: „Der Rettungsschirm grenzt an Veruntreuung von Steuergeldern!“

Normalerweise sind Steuergelder für die eigene Bevölkerung vorgesehen, um Strukturen zu erhalten und auszubauen - Sozial-, Bildungs-, Gesundheits- und Infrastrukturen, etc. Steuergelder sind de facto und de juris nicht dazu da, um sie in schwarze Löcher zu werfen!

Unser Staatsgeld reicht nicht für die wichtigen Ausgaben im Bildungs- und Sozialbereich. Dafür aber vernichten wir es ersatzlos, geschmückt von nichtssagenden, hinterfotzigen Reden für Strukturen die illusionär und Rettungen die sinnlos sind.

Man hat uns nach 2008 viel versprochen. Doch umgesetzt wurde nichts! Die Politik kann keine Veränderungen veranlassen - dazu sind andere, wie die Banken- und Finanzwelt, viel zu mächtig. Daher dümpeln wir weiter, hören uns die Lügen und falschen Prognosen jener Damen und Herren an und warten auf den nächsten Schub der Krise. Der auch unweigerlich kommen wird.

Steuerrebellion könnte, mit guten Argumenten gespickt und juristisch ausformuliert, durchaus zu einem Umdenken in der Politik anregen. Doch es müsste flächendeckend passieren und eine starke Persönlichkeit an der Spitze haben. Sonst bleibt es ein netter Versuch, aber leider nicht effizient genug. Und genau das wird wegen der Bequemlichkeit und aus Angst kaum passieren. Denn noch funktioniert unser System, wenn auch nur mit Ach und Weh. Und auszuschliessen ist es nicht, dass die Regierungen einer zu erwartenden Steuerrebellion durch Gesetzesänderungen die Grundlage für ein Aufbegehren entziehen. Dies wäre zwar kein demokratischer Akt, aber wir leben ja in keiner Demokratie mehr ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



"Für die Euro-Rettung reden wir über Billionen" - Der Bundestag hat den Milliarden-Hilfen zugestimmt. Doch für die Rettung der Gemeinschaftswährung sind Billionen Euro notwendig – meint der EU-Liberale Verhofstadt. (welt.de)

„Der Rettungsschirm grenzt an Veruntreuung von Steuergeldern“ - CICERO Online sprach mit dem Börsenexperten Dirk Müller über die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms, darüber, warum die Währungsunion keine Zukunft hat, über die Taschenspielertricks der USA und er erklärt, wie die Politik versucht, unsere Probleme per Druckerpresse zu beseitigen. (cicero.de)

Eurorettung zum Wohle des Volkes - Es wird gemeinhin angenommen, in der Demokratie herrsche Meinungsfreiheit. Die einzelne Person darf eine eigene Meinung haben und diese auch vertreten. Diese Erkenntnis kommt in der aktuellen Euro Rettungsdiskussion ganz schön unter die Räder. Denn es geht nicht um das Wohl des Volkes, sondern um die Kanzlermehrheit. (start-trading.de)

EU: Kriegsgefahr! - Angesichts der kaum noch beherrschbaren Schuldenkrise bröckelt die Front der Euro-Enthusiasten immer weiter. Das bringt die Befürworter von „Rettungsmaßnahmen“ in Erklärungsnot, denn glaubwürdige Argumente sind ihnen längst ausgegangen. Nun besinnen sie sich auf etwas, was in solchen Fällen meistens hilft: Angstmache. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat erklärt, er rechne mit Krieg für den Fall, dass die Euro-Zone zerbricht. Polens Finanzminister Jacek Rostowski, dessen Land derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne hat, erwartet für Rostowskidiesen Fall „mittelfristig Krieg in Europa“ und denkt angeblich daran, eine Aufenthaltserlaubnis für seine Kinder in den USA zu erwerben. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Goldman Sachs empfiehlt Wetten gegen Europa - Ein vertraulicher Bericht der Investment-Bank liest sich wie ein Schlachtruf gegen Europa. Die Hedge-Fonds Klienten von Goldman sollen gegen die europäischen Banken und gegen den Euro wetten – hier winke aufgrund der schlechten Zahlen ein glänzendes Geschäft. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Kollaps auf den Anzeigetafeln - Wow!! Die übergroßen Signale extremer Krise sind überwältigend. Drei Jahre nahezu 0% und keine Erholung. Ein ganzes Jahr weitreichende Monetisierung von US-Staatsanleihen und Hypothekenbonds und keiner Erholung. Tonnen von Hilfsgeldern gingen in die großen US-Banken und keine Erholung. Verstaatlichung einiger wichtiger Unternehmen und keine Erholung. Unmengen fehlgeleiteter Stimulusprogramme und keine Erholung. Umfangreiche Falschadressierung von Hypotheken-Hilfsinitiativen und keine Erholung. Die US Federal Reserve gibt zu, dass sie nicht mehr machen kann, denn eine Erholung ist schwer zu erreichen. (goldseiten.de)

„Merkels Probleme beginnen gerade erst“ - Das Votum des Bundestages für die Euro-Rettung wurde in Amerika mit Erleichterung aufgenommen. Ohne Deutschland gehe nichts, so der Tenor. Doch sei noch längst nicht genug getan worden. (handelsblatt.com)

Osteuropa-Risiken gefährden Rückzahlung der Bankenhilfe - Aufsicht verlangt von den Banken einen 1,5-prozentigen Kapitalpuffer für Osteuropa, die Instute wehren sich vehement. (derstandard.at)

Auch Fitch stuft Sloweniens Rating herab - Nach Moody's hat nun auch die Ratingagentur Fitch die langfristige Kreditwürdigkeit Sloweniens herabgestuft. Der Ausblick für die Wirtschaft des Landes sei negativ. (kleinezeitung.at)

Ausverkauf von Frankreichs Banken hat begonnen - Die Euro-Krise bringt Frankreichs große Geldhäuser ins Trudeln. Sie holen sich frisches Geld durch Verkäufe von Unternehmensteilen. (welt.de)

Der Absturz eines großen Populisten mit Realitätsverlust - Statt die "liberale Revolution" zu verwirklichen, hat Berlusconi das Land an den Abgrund geführt. (derstandard.at)

Beamten-Aufstand in Griechenland - Just an dem Tag, an dem die internationalen Finanzkontrolleure nach Athen zurückkehren, gehen die Beamten auf die Barrikaden. Mit drastischen Aktionen machen sie sich ihrem Ärger Luft. (handelsblatt.com)

Barack Obama: Klinische Depression, Weißes Haus befürchtet Nervenzusammenbruch - Mitarbeiter des Weißen Hauses befürchten, dass Barack Obama noch vor den Präsidentschaftswahlen in 2012 in der Öffentlichkeit einen Nervenzusammenbruch erleiden könnte, was seine Chancen auf eine zweite Amtszeit zunichte machen würde. Wie Quellen berichten, ist Obama wahnhaft davon besessen, Zeitungsartikel und Blogbeiträge über sich zu lesen. (propagandafront.de)

Dummgeschwätz des Jahres - Der Dollar ist durch die US-Regierung und die FED gedeckt. Gold ist durch gar nichts gedeckt und deshalb verliert es auch 100 Dollar am Tag, dieses Dreckszeug ... (der-klare-blick.com)

Gerichtsverfahren müssten ausgesetzt werden - Aufgrund des Prozesses beim Internationalen Gerichtshof (IGH), bei dem auch überprüft wird, ob die Bundesrepublik Deutschland überhaupt immunitätsfähig im Sinne des Völkerrechtes ist, müssten bis zu dieser Entscheidung alle laufenden juristischen Verfahren in Deutschland auf Eis gelegt werden. (staseve.wordpress.com)

Das Weltbild der meisten Menschen – Manipulationen und Falschinformationen - Teil 1 (lupocattivoblog.wordpress.com)
Das Weltbild der meisten Menschen – Historische Krisen, die Milliarden garantier(t)en - Teil 2 (lupocattivoblog.wordpress.com)
Das Weltbild der meisten Menschen - unschuldiges Israel? - Teil 3 (lupocattivoblog.wordpress.com)



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Donnerstag, 29. September 2011

Ist der Sturm vorbei?

Nein, wir befinden uns nur im Auge des Hurrikans! Liebe Freunde, lasst euch von dem ewigen "Euro-Retten-Gestammel" und der vorübergehend eingekehrten, trügerischen Ruhe nicht täuschen. Denn die Einschläge (Krisen) kommen nun deutschlich schneller wieder und es wurde an den neuralgischen Faktoren NICHTS geändert. Man hat nur mit wieder etlichen Milliarden die Situation leicht entschärft. Doch diese gigantischen Summen werden immer schneller aufgebraucht und neue Unsummen erforderlich! Vorige Woche war jedenfalls unser Währungssystem wieder knapp vor dem Kippen - und nicht zum ersten Mal!

In jedem Fall bleibt die Situation weiterhin äusserst angespannt und gefährlich. Schön langsam erfahren auch wir wieder, was tatsächlich vorige Woche gelaufen ist - das meiste wird offensichtlich nicht wie üblich sofort an die Medien weitergegeben ...

Die Amerikaner, mit Obama und Geithner an der Spitze, mischen sich jetzt ziemlich in europäische Angelegenheiten ein. Quasi gibt ein Pleitier dem anderen gute Ratschläge! ... allerdings nur, um den Zusammenbruch ein kleinwenig hinauszuzögern. Anders kann man die amerikanische Währungs- und Wirtschaftspolitik, vor allem durch Heli-Ben Bernancke beeinflusst, auch nicht sehen. Das Land, einst das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist am Ende seiner Kräfte ... geblieben ist nur eine vage Illusion. Die USA ist nicht einmal der ehemalige Schatten seiner selbst. Mehr als 15% aller US-Amerikaner (!!!) sind Lebensmittelkartenbezieher! Mehr als 50% aller US-amerikanischen Familien benötigen Zusatzjobs um über die Runden zu kommen. Das Budget ufert regelrecht aus, nur der Militärapparat wächst, nur die Rüstungsindustrie feiert Zuwächse. Dabei kann sich die USA seine Kriegsspiele schon lange nicht mehr leisten ... sie erweisen sich auch nicht sehr erfolgreich darin, nebenbei bemerkt!

Noch dazu sind die Umstände in den USA völlig andere wie in Europa. Die gleichen Mittel einzusetzen würde kaum funktionieren - ausserdem funktionieren die "Krisenwerkzeuge" in den USA auch nur temporär und keineswegs nachhaltig! Nicht umsonst bereitet man sich akribisch auf einen Aufstand des amerikanischen Volkes vor ... Obama scheint mit seiner Politik, die durch "Wall Street Geithner" und "Heli-Ben Bernenke" gemacht wird und dem desaströsen Erbe der Bush-Regierung, völlig zum Scheitern verurteilt. Nur, es stirbt sich langsam, langsam aber sicher!

In Europa wird der endgültige Bankrott Griechenlands nun endlich wahrscheinlich und damit auch notwendige Bankenrettungen. Der Markt hat Griechenland bereits abgeschrieben. Dadurch wirkt eine Rede Papandreous geradezu als Kafkaeske, wenn er betont, dass Griechenland sich mit EU-Milliarden selbst retten kann. Der griechische Zug ist schon vor einiger Zeit abgefahren, alles andere wäre ein klassisches Wunder. Denn jetzt beginnt die Zeit des Ungehorsams. Vor allem im Beamtenbereich werden die "wunderheilenden" Weisungen von Sparmassnahmen völlig ignoriert. Und die Unruhen des wütenden Mobs, mittlerweilen auch mit Hilfe von Polizei, liefern ein völlig anderes Bild, als der Ministerpräsident zu vermitteln versucht. Der Teufelskreis zwischen Überschuldung, steigender Zinsen, sinkender Steuereinnahmen und Kapitalflucht wird in jedem Fall lethal ausgehen. Allerdings wird die EU die Erlaubnis Griechenlands, ihren eigenen Bankrott offiziell zu verkünden, noch etwas hinauszögern. Denn die grosse Gefahr einer Griechenpleite sind mehrere Pleiten involvierter, grosser, europäischer Banken (die ua. als systemrelevant eingestuft sind) und eine Vorbildwirkung bzw. ein Dominoeffekt für andere Pleitestaaten. Und als unmittelbare Pleitestaaten werden derzeit Irland, Italien, Portugal, Spanien und Zypern gehandelt.

Griechenland könnte die europäische Bankenlandschaft mit einigen "Kollateralschäden" (ohnehin bekannter Fast-Pleite-Institute) überstehen, doch danach wird es schlicht unfinanzierbar ... sollte man nicht eine echte Hyperinflation provozieren wollen!

Vor allem kann man weiteres "Gelddrucken" als immer neue Schulden definieren. Denn für den Staat oder das Institut zur "Rettung" neu gedrucktem Geld ist nichts anderes als Schuld! Und die exzessive Schuldausweitung in unserem Geldsystem war von Beginn an der Sargnagel! Irgedwo steht schlussendlich das Minus vor den astronomischen Summen und irgendwer muss diese Schuld begleichen, irgendwann - bis dahin laufen Zinsen auf. Auch Geld von der EZB ist nicht gratis! Sie nehmen im Moment nur alles an möglichen Sicherheiten ... und wenn es gerüchteweise alte Sofas und verrostete Fahrräder sind! Und doch sind die angekauften Staatsanleihen nur Schrott. Egal ob von irgendwelchen "Gerade-Noch-Nicht-Pleitestaaten" oder von Banken, die wertlose Hochrisikopapiere und dazu zählen auch Staatsanleihen und CDS von "Gerade-Noch-Nicht-Pleitestaaten", als Sicherheit hinterlegen. Die EZB, wie auch ihr amerikanischer Ableger, die FED, sind nichts anderes als riesige Bad-Banks. In ihren Tresoren lagert nur hochtoxischer Giftmüll!

Wir wissen aus der Privatwirtschaft, dass ein Unternehmen, das in die Insolvenz rutscht (aus welchem Grund auch immer), nur durch einen Ausgleich, dh. einen Schuldenschnitt, möglicherweise wieder in die Gewinnzone kommen kann. Aber selbst dabei gibt es keine Garantie. Warum soll das gleiche kapitalistische Prinzip bei Staaten anders sein? Vor allem, wie am Beispiel Griechenlands ersichtlich, wird durch die rigorosen und überstrengen Auflagen nicht nur die Wirtschaft völlig ruiniert, es findet auch eine enorme Kapitalflucht statt und es werden wichtige Strukturen langfristig zerstört.

Ein wichtiger Aspekt nebenbei, es wird durch die polemische und alternativlose Diskussion auch ein äusserst feindseliges Klima zwischen den Bürgern der involvierten Staaten produziert. Ein Klima, das durchaus eskalieren kann. Und damit zusätzlichen Zündstoff bietet.

Vorige Woche sind auch die Edelmetallkurse eingebrochen. Doch nicht so arg, als es möglicherweise den Anschein hat. Denn das Niveau der jetzigen Kurse liegt beim heurigen Frühsommer. Soviel wurde nicht verloren. Der Abwärtstrend wurde jedenfalls offensichtlich gestoppt. Jetzt ist eine gute Gelegenheit nachzukaufen, denn in Kürze werden die Kurse wieder anziehen - sowohl bei Gold und wie auch bei Silber. Viele in Bedrängnis geratenen Banken und Fonds (Margin Calls) mussten Liquidität lukrieren, dadurch kam sehr viel Edelmetall in die Märkte. Und die Drückung der Kurse gelang. Ob dies ein weiteres Mal gelingen wird, oder ob die Edelmetallkurse explodieren, kann nicht vorhergesagt werden bzw. ist nur mehr eine Frage der Zeit!

Auch die Börsen crashten. Anders kann man Kursverluste pro Tag um die 5% nicht nennen. Sie haben sich wieder einigermassen erfangen. Zwar die Verluste noch nicht wettgemacht, doch stabilisiert. Noch ist Geld zum Zocken verdammt billig - genauer gesagt, die Zinsen für Fremdkapital sind immer noch sehr, sehr niedrig. Darum wird auch weiterhin gezockt, auch mit Hochrisikopapieren. Ein Markt, der angesichts der deströsen Situation, kein sehr langes Leben mehr haben wird. Denn irgendwer müsste schlussendlich die Rechnung begleichen. Und bei der Summe der derzeit in Umlauf befindlichen Derivaten kann sich das beim besten Willen nicht mehr ausgehen. Soviel Geld existiert nicht! Und wenn die Papiere nur einzeln und scheibchenweise vorgelegt werden, irgendwann ist Schluss. Und das scheint bald der Fall zu sein.

Denn scheinbar haben Banken nach der Lehman-Pleite 2008 und der darauf folgenden Krise kaum gelernt! Hohes Risiko kann hohe Gewinne einfahren. Allerdings auch hohe Verluste. Wenn die Chuzpe nicht mehr finanziert werden kann, hilft weder eine Transaktionssteuer, noch ein Bankenbailout, noch Beten. Dann fällt die Finanzwelt, wie wir sie kennen, binnen kürzester Zeit in sich zusammen.

Vor allem auch, weil Bankbilanzen nicht die tatsächliche, reale Situation widerspiegeln, sondern nur eine angenommene. Tenor bei Insidern ist, dass kleinere Banken wesentlich besser und vor allem sicherer dastehen, als die berüchtigten Monsterbanken, deren Tresore mit toxischem Müll, der allerdings teilweise hochprofitabel in der Büchern geführt wird, voll sind.

Der Meltdown, der Zusammenbruch, ist nicht verhindert, sondern nur ein weiteres Mal hinaus gezögert worden. Der Tag der Abrechnung naht und kommt unweigerlich. Noch lassen sich mit hier ein paar Milliarden, dort ein paar Milliarden der Schein wahren und das System gerade noch aufrecht erhalten. Doch erinnern wir uns, zu Beginn der Krise wurde von ein paar hundert Millionen gesprochen, dann waren wir plötzlich bei Milliarden ... und nun bei Billionen! Und das innerhalb von knapp drei Jahren ... offensichtlich hat sich die Krise seit 2008 vertausendfacht!

Und wer kann mir jetzt verklickern, dass sich das noch ausgehen kann?

Das wichtigste an dieser Geschichte, dass auch durch existenzbedrohende Krisen und Notfälle, derer wir seit 2008 einige höchst gefährliche hatten, sich nichts, absolut nichts ändert! Es wird "nur" etwas Kosmetik, gefährliche dogmatische Polemik und vor allem Desinformation betrieben. Wirklich verändert hat sich nichts, gar nichts! Im Gegenteil, die Summen werden immer astronomischer und schwindelerregender!

Deshalb muss ein Zusammenbruch, ein Systemkollaps kommen! Man kann nicht, auch wenn man wollte, in dieser Form weitermachen. Das kann nicht funktionieren, vor allem weil die Schäden speziell für jene, die absolut nichts damit zu tun haben, die breite Masse der redlichen Bürger und Steuerzahler, die grössten Verluste vorprogrammiert sind! Und das betrifft uns alle!

Deshalb ist es wichtig, aktive Krisenvorsorge zu betreiben. Und zwar so, dass man ohne grössere Probleme einige Monate durchkommt! Nicht Gold und Silber ist wichtig, sondern Lebensmittel, Wasser, Medikamente und Dinge des täglichen Bedarfs. Die Party ist zu Ende, die Musik bereits auf dem Heimweg, nur die Gäste tanzen noch ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



„In weniger als 12 Monaten ist das Ersparte von Millionen von Menschen weg“ - Ein Youtube-Video sorgt derzeit international für Aufsehen. Im Rahmen eines Interviews mit dem TV-Sender BBC News spricht ein ... (goldreporter.de)

EU-Abgeordneter: Brüsseler Bürokraten planen vollständige Vernichtung der Nationalstaaten - Nigel Farage, EU-Abgeordneter und Chef der britischen Unabhängigkeitspartei, erwiderte auf die Rede zur Lage der Union des EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso, dass die Brüsseler Bürokraten der Demokratie den Rücken kehren, den Willen der Völker Europas mit Füßen treten und mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, die vollständige Vernichtung der Nationalstaaten vorantreiben. (propagandafront.de)

Sulik: „Der Rettungsschirm ist die wahre Bedrohung für den Euro!“ - Der slowakische Parlamentspräsident Richard Sulik übt im Interview mit den Deutschen Mittelstands Nachrichten heftige Kritik an EU-Kommissions-Präsident Manuel Barroso und an EZB-Chef Jean Claude Trichet: Barroso habe sich nicht an den Maastricht-Vertrag gehalten; Trichet habe gegen die Regeln der EZB italienische Staatsanleihen gekauft. Er fordert eine Ende des Schuldenwahns und hofft auf das Scheitern des ESFS. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Der EFSF – ein Wahnsinn, der Deutschland das Genick brechen wird. Und doch muss und wird er kommen – und er wird aufgestockt werden – auf ungeheuerliche Werte ... (der-klare-blick.com)

Unicredit: Euro-Kollaps und globale Apokalypse - Der Chef der globalen Aktienabteilung von Unicredit prognostiziert ein baldiges Ende des Euros und davon ausgehend eine globale Apokalypse an den Finanzmärkten. Auslöser: Eine Pleite Griechenlands. "Der Euro ist nicht mehr zu retten." (mmnews.de)

Wachsende Verzweiflung: Die Euro-Rettung wird zum Spielkasino - Wenn der Deutsche Bundestag, wie zu befürchten, dem erweiterten Euro-Rettungsschirm zustimmen sollte, durch den die deutschen Garantierisiken vorerst auf 211 Milliarden Euro steigen werden, bedeutet dies keineswegs das Ende der Krise, sondern erst den Anfang der Umwandlung der Währungs- in eine Transferunion. Der Gouverneur der österreichischen Nationalbank, Ewald Nowotny, rechnet mit einem Gesamtumfang des Rettungsschirms von bis zu einer Billion Euro, inoffiziell ist sogar von bis zu zwei Billionen die Rede. (kopp-verlag.de)

Euro-Zone droht Flächenbrand - Europa kämpft mit allen Mitteln gegen die Schuldenkrise. Um eine Ausbreitung der griechischen Krankheit zu verhindern, halten Ökonomen eine Aufstockung des Rettungsfonds für nötig - weisen aber zugleich auf "unglaubliche Risiken" dieses Schrittes hin. (ftd.de)

Eurokrise bedroht US-Bankensystem - Die stagnierende US-Wirtschaft und Europas Staatsschuldenkrise werden von den US-Banken einen hohen Tribut fordern. Die daraus resultierenden Auswirkungen werden zudem nicht schnell wieder verschwinden, wie Starbankanalyst Mike Mayo von CLSA mitteilte. Ganz im Gegenteil werde sich das Jahr 2011 in Bezug auf die Erträge des Sektors zum schlechtesten Wachstumsjahr seit 1938 entwickeln. (wirtschaftsfacts.de)

2,035904 Billionen Euro deutsche Staatsschulden - Gestern veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) die endgültigen Daten für 2010, zur Verschuldung der öffentliche Gesamthaushalte (Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und gesetzliche Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte), beim nicht-öffentlichen Bereich. Der Bruttoschuldenstand des Staates kletterte auf 2,035904 Billionen Euro, dies entsprach rechnerisch einer Schuldenlast von 24’904 Euro pro Kopf der Bevölkerung. (querschuesse.de)

Griechische Behörden ignorieren Sparanweisungen - Das Parlament hat bereits harte Sparpläne verabschiedet. Doch die angekündigten Maßnahmen werden von vielen Beamten nicht umgesetzt. (morgenpost.de)

Zapatero löst spanisches Parlament auf - Ministerpräsident José Zapatero hat das spanische Parlament in Madrid aufgelöst und für den 20. November vorgezogene Neuwahlen angesetzt. Offensichtlich sind die Probleme in Spanien so gross und seine Popularität so tief, es muss eine neue Regierung her. Selber will er nicht mehr kandidieren und sich aus der Politik zurückziehen. "Eine Phase geht zu Ende, und mit dieser ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Polarlichter über Deutschland - Geomagnetischer Sturm erreichte heute Nacht KP8 (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Dieter Broers: In Anbetracht der Fülle und der Brisanz der Informationen habe mich entschlossen, über Facebook hinaus in Kürze ein eigenes digitales Informations- und Diskussionsportal zu installieren, damit wir ganz offen und vertraulich unsere eigenen Insider-Netzwerke bilden können; Ihre persönliche regionale Vernetzung wird mit Sicherheit zu den sinnvollen Strategien der nahen Zukunft gehören und in diesem Sinne möchte Ich einen weiteren Impuls für eine konstruktive Kommunikation setzen. Darf ich mir Ihrer Unterstützung rechnen? (facebook.com/dieter.broers)

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Sterze, ideales & einfaches Essen in der Krise

Sterze sind traditionelle Gerichte aus dem Alpenland. Gekocht und in Schweineschmalz oder Butter geröstet, werden Weizen-, Mais-, Buchweizengriess oder Kartoffeln zu einem sehr sättigenden, schmackhaften Gericht. Früher als Arme-Leute-Essen den niederen Ständen vorbehalten (Holzarbeiter, Knechte & Mägde, etc.), findet der Sterz immer mehr Einzug auch in der modernen Haute Cuisine.

Als Teil der persönlichen Krisenvorsorge eignen sich vor allem Mais- und Buchweizengriess. Beide sind sehr lang lagerfähig und einfach zu verkochen. Man kann Sterze, Heidensterz aus Buchweizengriess, Türkensterz aus Maisgriess pur, ohne andere Zutaten als Wasser, Suppe oder Milch (süsser Sterz mit Staubzucker und evtl. Rosinen) Fett (Schweineschmalz oder Butter) und Salz herstellen. Man kann aber auch Gewürze, Kräuter, Gemüse oder Speck mitrösten.

Der Griess wird in kochendes Wasser gerührt und danach in heissem Fett geröstet. In der modernen Küche wird vor allem Polenta (aus Maisgries) als Beilage serviert. Wenn der Griess gekocht wurde, kann man diesen mit Alufolie in Rollenform bringen, die wenn die Masse abgekühlt ist, in Scheiben (Medaillons) geschnitten werden kann und goldig in heisser Butter geröstet.

Heidensterz

Der Sterz wird auf den Teller gestürzt und ist ein bröseliges Gericht aus Heidenmehl (österreichisch für Buchweizenmehl). Der Buchweizen wird mehr oder weniger fein geschrotet zu Heidenmehl. Die meisten Rezepte aus der Steiermark empfehlen, das Mehl vor der Weiterverarbeitung erst in der trockenen Pfanne bei schwacher Hitze zu erwärmen („zu linden“), bis ein angenehm nussiger Geruch entsteht. Das Mehl wird im Verhältnis 1:5 langsam in kochendes, leicht gesalzenes Wasser gerührt. Es entsteht ein Knödel, der etwa zwanzig Minuten gekocht wird. Dann wird das Wasser abgegossen und der Knödel mit Gabeln aufgerissen. Zum Servieren lässt man durchwachsenen Speck aus und gibt die Grammeln samt Fett über den Heidensterz. Dazu eignet sich Rindsuppe; heutzutage findet man Heidensterz meist als Beilage zur Schwammerl- oder zu Klachelsuppe, einer deftigen Suppe mit Sauerrahm und zerkleinerten Schweinsfüssen.

Dieser Variante des Sterz’ ähnliche Gerichte finden sich auch in Regionen ausserhalb Österreichs, etwa die Buchweizenklösse in der Eifel.

Türkensterz

Der Türkensterz, auch Gelber Sterz genannt, wird aus einem Teil Maisgriess und zwei Teilen gesalzenem Wasser gekocht. Er ist ein Verwandter der Polenta, wird aber wie der Heidensterz nach dem Kochen gerissen. Er wird entweder süss mit Milch oder Milchkaffee, mit Joghurt, mit Sauermilch oder aber deftig mit Grammeln serviert. Mit Speck und Käse in einer Pfanne geröstete Polenta wird im österreichischen Bundesland Kärnten als Frigga bezeichnet. In Siebenbürgen wird sehr gerne ein dem Türkensterz verwandtes Gericht namens Mămăligă gegessen.

Erdäpfelsterz

Beim Erdäpfelsterz oder Erdäpfelschmarrn werden gekochte, geschälte Erdäpfel (Kartoffeln) kalt fein gerieben und anschließend mit einer Prise Salz und etwas Mehl verrührt, sodass kleine Knöllchen entstehen. Anschließend wird die Masse in einer Pfanne mit rauchend-heißem Öl herausgebacken. Kann sowohl als pikante Beilage wie auch als Süssspeise gegessen werden (in diesem Falle mit Staubzucker überstäuben).

Bohnensterz

Eine im Burgenland verbreitete Variante des Sterz ist der Bohnensterz, wo gekochte Bohnen mit Mehl und dem Wasser, in dem die Bohnen zuvor gekocht wurden, vermischt zu einem Sterz in der Pfanne zubereitet werden.

Demzufolge sollte Buchweizen- und/oder Maisgriess in keinem Krisenlager fehlen!



Aus der Steirischen Küche: Sterze, Tommerl, Schmarren (rezeptesammlung.net)
Sterz (wikipedia.org)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Indizien zum Verfall des Euro und für oder gegen eine Währungsreform in Deutschland - Chronologische Listung von Argumenten verschiedener Quellen mit Bezug auf die Stabilität des Euro und eine mögliche Währungsreform in Deutschland. (chinnow.net)

Währungsreform 2011? Seit Monaten ist in Deutschland und international die Wiedereinfűhrung einer deutschen Währung als Ersatz fűr den angeblich moribunden Euro im Gespräch. Es wird davon ausgegangen, dass eine solche Währungsumstellung möglich und durchfűhrbar ist. Das ist aber keineswegs gewiss. (waehrungsreform.2011.at)

Wie aus Rettungsschirmen Monster werden - Rettungsschirme sind teuer, und vielleicht sogar überhaupt nicht effektiv. Sie ersetzen über neue Schuldner verspielte Kreditwürdigkeit anderer Länder. Wie langweilig! Wie wäre es mit einem Hebel? So könnten aus dem Kreditvolumen aus 440 Milliarden Euro schnell Billionen Euro gemacht werden. Geht nicht? Warten Sie es ab! (rottmeyer.de)

Die absolutistische Demokratie - Politische Freiheit und ökonomischer Wohlstand, heißt es, gehen miteinander einher. Die Schuldenkrise führt Europa auf einen anderen Weg. Kommissare aus der Zentrale werden ihn bestimmen. (faz.net)

Warum die Slowakei gegen EFSF stimmen muss - Mein Name ist Richard Sulík und seit Juli 2010 bin ich der Präsident des slowakischen Parlaments (predseda Národnej rady SR). Meiner Nominierung sind die Parlamentswahlen im Juni 2010 vorgegangen, die für die Partei SaS (Sloboda a Solidarita = Freiheit und Solidarität, gegründet im März 2009), deren Vorsitzender ich bin, sehr erfolgreich waren (12,14%). Außerdem ist die SaS in einer Viererkoalition und stellt die Minister für Soziales, Wirtschaft, Verteidigung und Kultur. (richardsulik.blog.de)

Euro-Rettungsschirm passiert Finanzausschuss - Der formale Beschluss im Plenum des Nationalrates wird für Freitag erwartet. Die Grünen stimmten mit den Regierungsparteien für die Haftungsaufstockung auf 21,6 Milliarden Euro. (diepresse.com)

Obama erklärt Euro-Retter zum Welt-Schreckgespenst - Der US-Präsident schimpft auf das Krisenmanagement am anderen Ende des Atlantiks. Er drängt die EU-Staaten zum raschen Handeln. Dabei wirkt die Politik in Washington gerade dieser Tage wieder alles andere als leicht konsensfähig. (ftd.de)

Made in America - "Mehr Feuerkraft!" hatte US-Finanzminister Geithner den Europäern zugerufen. Jetzt wollen diese angeblich losballern. Mit einem Trick sollen aus jedem eingesetzten Euro am Ende acht Euro werden. Doch passt der Plan den Deutschen überhaupt ins Konzept? An der Börse wird jedenfalls schon gefeiert: Der Dax gewinnt mehr als fünf Prozent. (sueddeutsche.de)

EZB-Mitglied: Griechen-Pleite kann Euro-Zone anstecken - Die Banken dürfen nicht komplett am EZB-Tropf hängen, meinte Bini Smaghi. Trotz Wachstum der Geldmenge wird kein Anziehend er Inflation befürchtet. (diepresse.com)

Regierung in Athen geht allmählich das Geld aus - Solange die nächste Zahlung von Hilfsgeldern aussteht, kann Athen nur noch mit den letzten Mitteln jonglieren. Dabei gehen viele leer aus. (welt.de)

US Banken. Der Stand der Dinge - Die Zahl der Bankenpleiten in den USA wächst Woche für Woche. Seit Januar 2008 rufen im Schnitt zwei Institute den Insolvenzverwalter. Von einer Erholung oder gar einer Umkehr des Trends ist nichts zu sehen. Der Blick auf die Basis der von Banken gemeldeten Zahlen macht klar, warum das so ist. (rottmeyer.de)

Nordkorea droht eine schwere Hungersnot - Überschwemmungen haben in Nordkorea die Ernten vernichtet - US-Hilfsorganisationen haben vor einer schweren Hungerkatastrophe in Nordkorea gewarnt und die USA zu Hilfslieferungen aufgefordert. Ohne ein sofortiges Eingreifen drohe in den kommenden sechs bis neun Monaten eine schwere Hungerkrise in dem stalinistisch regierten Land, warnten fünf Hilfsorganisationen. (nachrichten.t-online.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)




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Dienstag, 27. September 2011

Armes, reiches Griechenland?

Als ich es zum ersten Mal hörte, glaubte ich es nicht. Mittlerweile wurden allerdings viele Argumente gebracht, dass für mich die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese anfangs unglaubliche und für einen normal denkenden Menschen absurde Meldung, doch wahr sein könnte ...

Bereits zu Beginn des Griechenland-Desasters bot die wirtschaftspolitische Handelsorganisation Scandic Org, der sieben nordeuropäische Staaten (Dänemark, Estland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden) angehören, der griechischen Regierung einen Kredit von über 250 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren an. Als Gegenleistung forderte Scandic Org die Exklusivförderrechte für Gas- und Ölvorkommen auf griechischem Boden.

Der Gewinn sollte 80 zu 20 zugunsten Griechenlands aufgeteilt werden und weitgehend griechische Arbeiter und griechische Schiffe zum Einsatz kommen.

Die damalige griechische Regierung unter Karamanlis verwies auf die anstehenden Wahlen und dass eine Unterzeichnung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich sei. Auch unter Papandreou kam es nicht dazu, der ausserdem jegliches Aufkeimen des Gerüchtes bereits im Keim erstickte.

Tatsache ist, dass laut einem französischem geophysikalischen Institut in Zusammenarbeit mit der Universität Kreta, welche das griechische Meer untersuchten, sauberes, direkt zu verarbeitendes Gas in grosser Menge vorhanden ist. An manchen Stellen strömt seit Millionen von Jahren Gas aus dem Meeresboden und geht somit verloren.

Papandreou verbot daraufhin weitere Forschungen und behauptet bis vor kurzem, dass es seinem Wissen nach kein oder nur geringe Mengen an Gas gibt. Ein interessantes Video, von Psychologen kommentiert, könnte Papandreou diesbezüglich der Lüge überführen. ("Öl haben wir nicht" - was sagt die Analyse der Körpersprache von Papandreou?)

Angeblich sollte der griechische Öl/Gas-Deal bereits mit der USA und Israel abgeschlossen sein und jeder weitere Versuch, an griechisches Öl oder Gas zu kommen, nutzlos sei.

Bisher sind alle Wissenschaftler und Experten, die in vielen Dokumentationen, Talkrunden und Interviews in griechischen Medien davon sprachen, als Verschwörungstheoretiker denunziert worden. Nun behauptet allerdings das norwegische Unternehmen TGF anhand von Satellitenaufnahmen, dass alleine in der Nähe Kretas rund sechs Milliarden Barrels förderbar wären ... dies wäre dreimal mehr als die Gasvorkommen in Alaska und die Hälfte der sibirischen Gasvorkommen! Weitere riesige Vorkommen soll es auch in der Ägäis und im Ionischen Meer geben.

Es gibt auch Hinweise, dass Hitler gezielt nach Öl in Griechenland gesucht hat, die Russen diese Dokumente beim Einmarsch in Berlin gestohlen haben und seit den Satelliten im Orbit wissen es auch die Amerikaner, das es in Griechenland ein reiches Vorkommen an Energie gibt. Dieses Wisssen teilen sich heute die großen Banken dieser Welt mit den großen Energiekonzernen, doch der griechischen Bürger, der weltweit für alles verantwortlich gemacht wird, soll anscheinend nichts vom Kuchen abbekommen. Die Beute ist schon aufgeteilt bzw. wurde schon von unserem Bettlerpräsidenten an seine Freunde in Washington und New York versprochen!

Quelle: politaia.org (Übersetzung aus dem griechischen Blog Greekcitizen und wurde mit Informationen aus der Enthüllungssendung des bekannten griechenischen, investigativen Journalisten Kostas Hardavellas ergänzt)

Wir wissen mittlerweilen einige Dinge über Griechenland, welche die Pleite des Landes in anderem Licht erscheinen lassen und durchaus den Unmut vieler europäischer Bürger, deren Geld aufgewendet wird um ein offenbar reiches, aber korruptes und unfähiges Land zu "retten". Retten vor was, retten vor wem?

  • Griechenland hat eine der höchsten Pro-Kopf-Rüstungsausgaben. Auch nach dem Bekanntwerden des Schuldendebakels wurde munter weiter eingekauft, anstatt zu stornieren.
  • Griechenland wird seit dem Zweiten Weltkrieg, ausser in wenigen Jahren, von einem Clan, dem auch der jetzige Ministerpräsident Papandreou angehört, regiert. Dieser Clan ist wohl die korrupteste "Regeirungsfamilie" Europas. Griechenland wurde - mehr oder weniger - innerhalb dieses Clans aufgeteilt. Papandrou hat, griechischen Medien zufolge, hohe Summen auf einen Staatsbankrott gewettet!
  • Obwohl des Öfteren vom Rohstoffreichtum Griechenlands die Rede ist, wird dies von der Regierung immer wieder vehement abgestritten.

Die Frage ist, sollte die Behauptung stimmen, dass die Scandic Org tatsächlich die unvorstellbare Summe von 250 Milliarden als Kredit und grosse Einkünfte aus den Förderungen von Öl und Gas in griechischen Gewässern geboten hat, warum wurde dieses Angebot still und heimlich abgelehnt? Und wie sind die USA, Israel und die JP Morgan Bank involviert? Warum sucht sich Griechenland nicht in der Europäischen Gemeinschaft, der es ja selbst angehört, einen oder mehrere entsprechende Partner? Warum müssen Länder Milliarden für etwas bezahlen, das offensichtlich nicht notwendig wäre? Und zu guterletzt, sollte diese Geschichte wahr sein, müssten die Geheimdienste Bescheid wissen - und damit auch die ua. europäischen Regierungen? Warum wird uns dann ein derart schlechtes Kasperltheater vorgespielt? Wer sahnt auf Kosten der griechischen UND europäischen Bevölkerung ab?

Wir werden es mit Sicherheit erfahren! Denn sollte dieser Betrug tatsächlich so gelaufen sein und die griechische Bevölkerung davon erfahren, kann man annehmen, dass auf Grund der Misswirtschaft, Korruption und der bewussten Abtötung der Wirtschaft und weitgehend auch der Zerstörung von Infrastruktur ein gewaltiger Volksaufstand zu erwarten ist. Denn streitbar sind die Griechen ohne Zweifel!

Mehr Information auf simablog.eu







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



London Gold Exchange geschlossen (der-klare-blick.com)

Investoren werfen Gold auf den Markt - Das glänzende Edelmetall ist eines der wenigen Investments, die seit Jahresbeginn im Plus sind. Viele machen es nun zu Geld. Derzeit bezahlt man für Feinunze 1190 Euro. Langfristig sollte Goldpreis aber steigen. (diepresse.com)

Verschuldung europäischer Staaten - Die meisten europäischen Staaten sind hoch verschuldet, am höchsten Griechenland, Italien, Belgien, Irland und Portugal (staatsverschuldung.de)

Ab nun leben wir auf Pump - Mit dem "Welterschöpfungstag" am Dienstag haben wir sämtliche Ressourcen verbraucht, die 2011 Verfügung stehen. Die Menschheit lebt mit einem gigantischen Schuldenproblem - und der Planet wird uns zu klein. (kleinezeitung.at)

"Es brennt, aber es passiert nichts" - Wie lässt sich die Währungsunion retten? Nicht mit den bisherigen Mitteln, sagt der Brüsseler Ökonom Daniel Gros im Interview mit manager magazin Online. Die Regierungen der Euro-Staaten müssten endlich die Probleme angehen - und die Europäische Zentralbank müsse weiter Anleihen kaufen. (manager-magazin.de)

Todeskampf eines ausgedienten Systems - Die Zeit dieses korrupten und kaputten Systems ist abgelaufen. Es liegt in den letzten Zügen und kann schon beim geringsten Windstoß wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. (wahrheiten.org)

Rating-Riese warnt Bundestag vor Ausweitung des Rettungsschirms - Ratingagenturen spielen Schiedsrichter: Der Bundestag laufe Gefahr bei der Euroschirm-Erweiterung Deutschlands Top-Bonität zu gefährden, warnt S&P. Die CDU ist empört und warnt vor falschen Einschätzungen. (handelsblatt.com)

EU warnt vor Bankpleiten - EU-Kommission warnt vor Bankenkrise. Rehn: Mehr tun für Kapitalisierung der Banken. Warnung vor Insolvenz Griechenlands. Währungskommissar: EFSF muss noch mehr gestärkt werden. (mmnews.de)

Obama: Euro-Krise "versetzt Welt in Angst" - US-Präsident Obama wirft den EU-Staaten vor, sie hätten ihr Banken-System nicht in Ordnung gebracht. (diepresse.com)

Stimmung der Wirtschaft fällt und fällt und fällt - Ifo-Geschäftsklimaindex auf der Rutschbahn nach unten: Schuldenkrise, Rezessionssorgen und Börsenturbulenzen drücken die Stimmung der Firmenchefs. (welt.de)

Umstrittene Pläne für den Schuldenschnitt - Während die Euro-Länder in dieser Woche über den permanenten Schutzschirm abstimmen, erhalten Spekulationen über einen Schuldenschnitt neue Nahrung. Die Slowakei macht ernst und will gegen den Euro-Schirm stimmen. (kleinezeitung.at)

Der DAX steigt, aber warum? Der DAX gibt Gas. Die Börsen steigen heute in ganz Europa, besonders der deutsche DAX. Das war in der Nacht noch anders. Da verloren die asiatischen Märkte.Während auch die Eröffnung in Europa verhalten war, zogen die Kurse direkt nach Eröffnung an. Seitdem steigen die Kurse und alle Marktteilnehmer fragen sich: Warum? (start-trading.de)

Jetzt hilft nur noch beten! Schäuble plant grenzenlosen Euro-Rettungsschirm. Griechenlandpleite verschoben. Portugal gefährdet. FED twistet den Twist. Russland und Brasilien wollen Europa helfen. Rating-Agenturen schwingen die Rating-Keule. Weltbörsen bleiben im Panik-Modus. Pessimismus nimmt zu. (mmnews.de)

Der Kredit ist verspielt - Die österreichische Politik demoliert nachhaltig ihre eigene Reputation. (derstandard.at)

Bankenkrise: Erste Bailouts in Frankreich erwartet - Entgegen den seit Wochen vorgetragenen Beteuerungen der französischen Finanzwirtschaft können die Banken des Landes offenbar nicht mehr ohne staatliche Hilfe. Der französische Notenbankpräsident sagte, dass ein im Jahr 2008 eingeführter Mechanismus dazu verwendet werden könnte, die Banken zu retten. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Erlöst endlich Griechenland! Die Realitätsverweigerung der TINA- (There Is No Alternative) Fraktion der Euro-Retter nimmt abenteuerliche Züge an. Trotz der dramatischen Situation Griechenlands, gibt es keine Strategie hin zu Wachstum, Jobs und Steuereinnahmen, sondern alternativlose Rettungspakete, die den Gläubigern nutzen aber nicht den Griechen, gekoppelt mit Austeritätsmaßnahmen für Griechenland, die zur weiteren Schrumpfung der Wirtschaft, mehr Arbeitslosen und Steuerausfällen führen. Eine Strategie der Versager von der Troika und Wegbereiter einer deflationären Spirale mit Ansteckungsrisiken bereits über die Südperipherie der Eurozone hinaus. In Hinblick auf die nicht vorhandenen Wachstumsaussichten der Volkswirtschaft, der immensen Summen an faulen Krediten in den Bankbilanzen und einer bereits weit fortgeschrittenen Kapitalflucht senkte die Ratingagentur Moody’s die Kreditwürdigkeit von 8 griechischen Banken um weitere zwei Stufen. (querschuesse.de)

Griechenland sollen Schulden erlassen werden - Es geht nicht mehr anders: Der Internationale Währungsfonds und die Euroländer planen, die Hälfte der Staatsschuld des bankrotten Griechenlands ersatzlos zu streichen, und arbeiten an einer neuen Bankenrettung. (diepresse.com)

Ausbruchsversuch der Börsenmafia gescheitert - Das hätten sie gerne gehabt, den DOW gleich zu Beginn einer ganz entscheidenden Woche nach oben zu peitschen. Wenige Minuten nach dem Start der heutigen Börsensitzung in New York eilte das Leitbarometer 100 Punkte in die Pluszone. Seitdem geht langsam die Luft aus dieser Fake-Rally raus. (markusgaertner.com)

New York: Polizei könnte bei Terrorangriff Flugzeug abschießen - Polizeichef: Spezialeinheit verfügt über Militärwaffen. (derstandard.at)

Droht Kanarischen Inseln ein Vulkanausbruch? Auf den bei Urlaubern beliebten Kanarischen Inseln droht möglicherweise ein Vulkanausbruch. Die Insel El Hierro wird seit Monaten von kleinen Beben erschüttert. Behörden versetzten Bewohner in Alarmbereitschaft. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Behörden stellen Kanaren-Vulkan unter Beobachtung - El Hierro kommt nicht zur Ruhe. Seit Mitte Juli lassen leichte Erdbeben die kanarische Insel erzittern, und der Boden hebt sich. Jetzt hat die örtliche Regierung die Warnstufe erhöht, der Vulkan steht nun "unter Beobachtung" - kleinere Lavaflüsse seien möglich. (spiegel.de)

CME trifft auf das Erdmagnetfeld - CME trifft Erde: Ein koronaler Massenauswurf (CME) hat heute das Erdmagnetfeld um ca. 12.15 UT (14:15 MESZ) getroffen. Der Aufprall verursachte erhebliche Schwankungen und Erdmagnetströme in Norwegen. Ebenso berichtet der Goddard Space Weather Lab eine "starke Kompression der Magnetosphäre der Erde. Geostationäre Satelliten könnten daher direkt dem Sonnenwind Plasma und magnetischen Feldern ausgesetzt werden. Elektrosenitive Menschen könnten die üblichen körperlichen Auswirkungen von Niedergeschlagenheit oder überdimensionaler Leistungsfähigkeit aufzeigen. Der Druck auf unser Erdmagnetfeld ist in den letzten Stunden massiv angestiegen. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

Real-time Magnetosphere Simulation (nict.go.jp)

Sunspot 1302: Solar flare slamming Earth now (theweatherspace.com)

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Montag, 26. September 2011

Balsam für die Seele

Manchmal muss man sich etwas Gutes tun. In meinem Fall bin ich in einen Musikladen gegangen und habe eine der wohl aussergewöhnlichsten und besten CD-Alben der letzten Zeit erstanden. "Rojotango" vom uruguayanischen Sänger Erwin Schrott. Südamerikanische Musik mit einer wundervollen Stimme neu interpretiert. CD einlegen, zurücklehnen und wirken lassen. In einer Welt, die fast nur mehr kurzfristige Freuden für uns birgt, ist "Rojotango" ein zeitloses, fast perfektes Album mit Emotion und Seele. Für alle Freunde des Aussergewöhnlichen, ein Video-Trailer des gar nicht mehr so neuen Albums.

Erwin Schrott wurde 1999 international bekannt, als er den 1. Preis sowohl des Publikums, als auch der Jury beim Operalia-Wettbewerb gewann. Der Künstler ist regelmäßiger Gast an den großen Opernbühnen wie: der Staatsoper Wien, der Los Angeles Opera, der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, dem Teatro San Carlo Neapel, dem Opernhaus Zürich, und der Mailänder Scala, der Opera national de Paris und den Salzburger Festspielen. Schrott ist mit der russisch-österreichischen Sopranistin Anna Netrebko liiert.

Webseite von Erwin Schrott (erwinschrott.net)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



China: „Wir retten niemand, wir retten nur uns selbst“ - Abfuhr süß-sauer: Einer der wichtigsten chinesischen Fondsverwalter sagte in Washington, China sein „kein Retter“. Auch der chinesische Zentralbankgouverneur hält die europäischen Erwartungen für „unrealistisch“. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Der innere Friede des Kontinents steht auf dem Spiel - In den Ländern der EU wächst die Europaverdrossenheit. Volksentscheide können dem entgegenwirken. Die Europäer verdienen mehr Respekt und Mitsprache. (welt.de)

Europa als Epizentrum – Trichet warnt vor Finanzbeben - Der Blick in die Zukunft bereitet EZB-Chef Trichet offenbar große Sorge: Die Situation sei derzeit noch prekärer als beim Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers. Das Zentrum der Krise um ausufernde Staatsschulden bilde die Euro-Zone, betont Trichet. Die Probleme hätten sich aber inzwischen darüber hinaus ausgeweitet. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Merkel bei Jauch? Merkel unzensiert hier ... Zu Merkels Auftritt bei Jauch verweisen wir auf unseren Beitrag gestern: Offenbar wird die „Chefin“ selbst ins Feuer geschickt, nur damit die Bürger ja nur noch ein paar Monate länger Ruhe halten. Nun gut. Wir zeigen hier einfach mal ein paar Filme, nichts als Filme… Und am Ende frage man sich, welchen „Volksentscheid“ wir da von Merkel wirklich zu erwarten haben ... (eurodemostuttgart.wordpress.com)

Eurozone: Politiker riskieren Hyperinflation - Die Euroländer wollen in ihrem Rettungsschirm per Hebelwirkung "aus einem Euro fünf machen" - und riskieren damit Mega-Inflation. Die diskutierte Staatsfinanzierung per Notenpresse stößt auf wenig Widerstand. (diepresse.com)

Nichts geht mehr in Athen - Die griechische Regierung kämpft verzweifelt um neue Milliardenhilfen und verordnet ihrem Land einen harten Sparkurs. Dagegen begehren die Bürger nun auf und legen Athen mit einem neuen Streik lahm. Menschen müssen kilometerweit zur Arbeit gehen. Selbst Polizisten entrollen Transparente. (kleinezeitung.at)

Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten in Athen - Demonstranten und der Polizei lieferten sich am Sonntag am Syntagma-Platz in der Innenstadt von Athen heftige Scharmützel. (simablog.eu)

Athens: Police Fires Tear Gas and Beat “Indignant” Greeks (videos) - Protesters and riot police have been ‘playing’ cat and mouse for several hours at Syntagma Square in downtown Athens. Riot police beats protesters and fires tear gas, while the protesters withdraw and come back. Proto Thema newspaper underlines that the police made ‘extensive use of chemicals’ to prevent the protesters from demonstrating right in front of the Unknown Soldier monument at the feet of Parliament. The incidents began at 7.30 pm, just half an hour after protesters from “Indignant Greeks” and “I Don’t Pay” movement had flocked to Syntagma Sq. in downtown Athens to protest the latest austerity measures. (keeptalkinggreece.com)

Portugal: Fällt Griechenland, löst sich der Euro auf - Der portugiesische Ministerpräsident kündigt eine Verschärfung der Rezession für sein Land an und sagt: Eine Pleite Griechenlands würde Portugal zum jetzigen Zeitpunkt nicht verkraften. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Massenarrest der Occupy Wall Street Aktivisten - Wenn du ein Bild der Zukunft sehen willst, dann stell dir vor wie ein Stiefel einem Menschen aufs Gesicht stampft - für immer! [George Orwell] - Am achten Tag der Besetzung der Wall Street in New York und Protest gegen die Bankster, ist die Polizei massiv gegen Demonstraten vorgegangen und hat über 100 Personen verhaftet und dabei misshandelt. Laut Berichten von Zeugen wurden sogar bei fünf älteren Frauen die Hände hinter ihrem Rücken mit Kabelbindern zusammengeschnürt und sie wurden gezwungen sich mit dem Gesicht auf die Strasse zu legen. Es gibt auch Aussagen, Frauen wurden von der Polizei mit Pfefferspray ins Gesicht gespritzt. Ein Sprecher der Demonstranten, Patrick Bruner, bezeichnete die Reaktion der Polizei als übertrieben gewalttätig. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302: "Er ist groß. Er ist böse und er bewegt sich in unsere Richtung" - Schon seit Tagen beobachten Astronomen und Sonnenforscher mit Sorge die sich zusehends in die Mitte der "Sonnenscheibe" fortbewegende auffallend große aktive Sonnenfleckregion Nummer 1302. Schon am 22. und 24. September verursachte dieser Sonnenfleck Sonneneruptionen (Flare) der höchsten Kategorie "X", deren Masseauswurf jedoch noch nicht Richtung Erde gerichtete war, sowie zahlreiche mittelschwere Flares. Schon erste Flares der Kategorie "M" waren direkt in Richtung Erde gerichtete und in den kommenden Tagen richtet sich auch Position der Sonnenfleckregion zusehends genau in Richtung unseres Planeten aus. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com)

Current Solar Data (n3kl.org)

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Sonntag, 25. September 2011

Entspannung vor einer ereignisreichen Woche

Jetzt, im Frühherbst, wenn das Wetter sonnig und nicht mehr so heiss ist, fahren meine Allerliebste und ich gerne in die Weststeiermark zwischen Stainz und Deutschlandsberg. Heisse Kastanien (Maroni), süffiger Schilchersturm und dazwischen eine zünftige Brettljausn sind immer wunderbare Erlebnisse. Denn, kulinarisch gesehen, leben wir hier in der Steiermark im sprichwörtlichen Paradies. Bei uns gibt es so viele Einzigartigkeiten, die höchsten Genuss bieten. Und die hügelige Landschaft beginnt sich langsam zu verfärben. Und das ist alle Jahre ein Augenschmaus ...

Entspannung musste sein, ein Auftanken vor einer mit Sicherheit ereignisreicher Woche. Glauben doch einige, und es sind auch Experten dabei, dass diese Woche der Abwärtsstrudel mit einigen grösseren, einschneidenden und richtungsweisenden (nach unten!!!) Aktionen fortgesetzt wird.

Nach seriösen Berechnungen müsste, sollten nicht noch neue Hiobsbotschaften eintreffen, der Rettungsschirm mehr als 4 Billionen Euro gross sein. Eine Summe, die so einfach nicht mehr bereitstellbar sein wird, auch wenn viele im Glauben sind, man müsste nur die "Druckerpresse" einschalten ... Vor allem, dieses Geld, sollte es aufgebracht werden, sind wiederum nur und ausschliesslich Schulden! Nun kann sich jeder, der zumindest einen Hauptschulabschluss hat, ausrechnen, wohin das mittelfristig führen wird.

Bezüglich Griechenland wird zum derzeitigen Zeitpunkt ein Schuldenschnitt, das ist gleichbedeutend mit einer Bankrotterklärung, dementiert - zumindest von der Politik. Die Märkte allerdings erwarten dies in den nächsten Tagen. Betroffen sind in erster Linie europäische und amerikanische Banken. Man munkelt über 50% - das heisst für Banken ein Ausfall von 50% aller griechischen Papiere und die wahrscheinliche Pleite aller grösseren griechischen Banken. Dies wird und muss zu grösseren Verwerfungen am europäischen Finanzmarkt führen und kann zu einer sehr ernsten Situation für den Euro führen.

Ein Bekannter von mir, im Vorstand einer grossen österreichischen Bank, rät jedenfalls in seinem privaten Umfeld, alles verfügbare Bargeld von den Konten und Sparbüchern in Sicherheit zu bringen - näher lässt er sich nicht aus, doch er meint, die Situation wird aller Wahrscheinlichkeit nach, in Kürze eskalieren ... und dann kann das Geld weg sein.

Ob er mit einem Bank-Run rechnet? Der ist schleichend schon im Gange! Es wird derzeit wesentlich mehr Geld von Privaten von den Banken abgezogen, als üblicherweise, Tendenz leicht steigend! Aber, und das sagt er langsam und eindringlich, die meisten Privaten werden, weil sie zu lange warten oder nicht informiert sind, sehr, sehr viel Geld verlieren. In Bankkreisen überlegt man jedenfalls in Kürze Beschränkungen bei Abhebungen einzuführen. Doch offiziell darf und kann er nichts dazu sagen ...

Wenn jedenfalls der Wertpapiermarkt diese Woche die Abwärtstendenz fortsetzen wird, ist ersichtlich, dass sehr viel Kapital aus dem Euro herausgenommen wird. Alternativen gibt es nicht viele, es könnte allerdings dem US-Dollar zu Gute kommen und ein kleines Hoch bescheren. Doch was derzeit für den Euro gilt, gilt auch für den US-Dollar. Nur, dass die Situation in den USA nicht mit Europa, sondern eher mit Griechenland vergleichbar ist. So wie die Staatsverschuldung auch.

Generell wirken die Finanzmärkte äusserst nervös! Vor allem Banktitel sind in der letzten Woche die grossen Verlierer gewesen. Daran wird sich auch diese Woche nichts ändern. Wie man aus Erfahrung weiss, steckt in Gerüchten meist ein wahrer Kern. Und die Gerüchte über sich in Schieflage befindliche und sogenannte systemrelevante europäische Banken nehmen stark zu. Besonders gefährdet sind neben den seit Wochen kolportierten Pleitekanditaten auch ua. die Deutsche Bank und die deutsche Commerzbank.

Die einst mächtigen Kreditinstitute sind derzeit vom Verhalten Griechenlands abhängig. Wie wir wissen, ist die Griechenland-Rettung ausschliesslich eine Banken-Rettung. Die Troika (EZB, EU & IWF) versuchen mit Nachdruck Griechenland mittels rigorosen Sparprogrammen ins wirtschaftliche Nirvana zu befördern. Nur damit mögliche Bankenpleiten nicht verhindert, sondern nur hinausgezögert werden.

Die Desinformationsmaschinerie läuft jedenfalls auf Hochtouren. Allerdings haben die Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt, wenn, so wie jetzt, gewisse Thematiken, wie zB. ein Schuldenschnitt bzw. eine Insolvenz Griechenlands derartig und vehement abgestritten und dementiert wird, diese kurzfristig bevorsteht. Es ist meist besser zwischen den Zeilen zu lesen, als das Gesagte oder Geschriebene wörtlich zu nehmen. Und zwischen den Zeilen kann man herauslesen, dass wir kurz vor einer gewaltigen Katastrophe stehen ...

Interessant ist auch die Tatsache, dass US-Banken derzeit mit Derivaten im Wert von 249 Billionen US-Dollar jonglieren! Das ist das vierfache der gesamten Weltwirtschaftsleistung ... und reine Papierwerte, durch keine realen Werte gedeckt! Das kann beim besten Willen nicht gut ausgehen!

Interessant und gleichzeitig enorm bedenklich ist auch die Tatsache, dass die "Schuldigen" des Desasters die einzigen sind, die ganz vorne bei allen Rettungsmassnahmen sind - die Banken! Sie scheissen quasi auf die Köpfe aller, nutzen alle rigoros aus, zocken ohne Ende nur wegen möglicher, gar nicht realer Profite und müssen dann, wenn nichts mehr geht, gerettet werden. Das heisst, sie bekommen Milliarden von jenen, die sie ohnehin schon seit Bestehen ausnehmen ... vom gemeinen Volk, in Form von Steuergelder ... die allerdings erst irgendwann, in ferner Zukunft gezahlt werden (sollten) - wenn es bis dahin noch das Volk der Steuerzahler im jetzigen Sinne gibt. Denn die Verschuldung ist mittlerweilen generationsübergreifend!

Natürlich werden künftige Generationen nicht für unsere Schulden zahlen müssen! Denn das System fliegt uns früher um die Ohren. Und egal wie die Zukunft aussehen wird, es muss in Kürze reiner Tisch gemacht und die Macht der Banken und des gesamten Finanzmarktes entscheidend beschnitten werden! Es kann kein System langfristig funktionieren, wenn es von wenigen, in diesem Fall, Finanzinstituten und skrupellosen Kapitalisten, sprich gierigen Investoren, abhängig ist.

Damit sind wir bei der immer grösser werdenden Inflation gelandet. Gewaltige Widersprüche tun sich auf: Der Rohölpreis sinkt, die Endverbraucherpreise für Benzin werden teurer. Die Inflation, nicht nur der steigenden Treibstoffpreise wegen, beginnt schön langsam zu gallopieren. Die offiziellen Inflationsangaben decken sich schon lange nicht mehr mit der Realität. Zahlen jenseits von 10% sind der Realität näher. Soviel wird unser Geld weniger wert - pro Jahr. Die Löhne dagegen steigen nur um einen Bruchteil, wenn überhaupt. Und vom angeblichen XXL-Aufschwung ist gar nix geblieben ...

Dennoch gibt es positive Nachrichten. Die Gold- und Silberpreise sind "Gott sei Dank" enorm gedrückt worden. Jetzt heisst es, alles verfügbare Geld in Edelmetalle zu stecken - sie sind jedenfalls der Garant, nicht alles zu verlieren. Obwohl es gerade jetzt schwer ist, verkaufswillige Händler zu finden! Die Preise werden garantiert wieder höher, höchst wahrscheinlich sogar explodieren. 2000 bis 6000 Us-Dollar für eine Unze Gold wird vielfach prognostiziert und dieser Kurs ist, angesichts der Geldentwertung durchaus real ... wenn es nicht noch viel, viel höher hinauf geht (langfristig).

Zurück zur kommenden Woche: Es sind alle Weichen auf einen Crash gestellt. Noch, ich betone noch, fehlt der eigentliche Auslöser. Doch dieser wird kommen! Vielleicht schon diese Woche, aber ganz sicher noch dieses Jahr! Ich glaube nicht, dass dieses in sich kranke und kollabierende System 2011 überleben wird - zumindest nicht in dieser Form, wie wir es heute kennen ...

Es liegt an dir, mein lieber Freund, wie du die Ereignisse der nächsten Wochen erleben wirst! Vorgesorgt zu haben heisst, einigermassen entspannt und beruhigt sein zu können. Oder folgst du den Lemmingen in den Abgrund?







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Banken-Retter ohne Munition - Wieder einmal versprechen die Industrie- und Schwellenländer, die Banken vor der Pleite zu retten. Doch im Gegensatz zum Beginn der Finanzkrise stehen die G20-Staatschefs heute mit leeren Händen da. (handelsblatt.com)

Europas Banken vor gigantischer Finanzierungslücke - Die europäischen Banken stehen nach Einschätzung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich einer «Finanzierungslücke» gegenüber, die bis zu knapp 4 Billionen Dollar betragen könnte. (cash.ch)

Zusammenbruch der Eurozone hätte verheerende Folgen - Die Analysten der Credit Suisse zeichnen in ihrem Szenario für einen unkoordinierten Zusammenbruch der Eurozone ein düsteres Bild: Die Währungen der Peripherieländer dürften um rund 50% einbrechen und damit die Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland auf 200% bis 250% des BIP der Peripherieländer ohne Italien nach oben treiben. Dies hätte einen Zahlungsausfall im Umfang von 40% sowohl auf staatliche als auch private Kredite zur Folge. (finanztreff.de)

Angst vor Banken-Schieflagen alarmiert EZB - Die harten Rating-Urteile gegen italienische und griechische Banken schüren die Angst vor einem neuen Finanzcrash. Die EZB erwägt bereits neue Hilfen. Doch die EU-Kommission stellt sich quer. (handelsblatt.com)

"Umschuldung Griechenlands bleibt kein Einzelfall" - Die US-Ökonomin Carmen Reinhart rechnet mit Staatspleiten Irlands und Portugals. (derstandard.at)

Griechenland: Staatspleite steht vor der Tür - Jetzt sprechen selbst führende Notenbanker von einer möglichen Insolvenz. Das würden einige Banken nicht aushalten. (kurier.at)

IWF setzt 6 Wochen Galgenfrist für unabwendbaren Griechenland-Bankrott (dasgelbeforum.de.org)

Italien-Krise beutelt Bank-Austria-Mutter - Italien gerät immer tiefer in den Strudel der Finanzkrise und mit ihm sein größtes Finanzinstitut: die UniCredit. Die Muttergesellschaft der Bank Austria muss möglicherweise um staatliche Hilfe ansuchen. Wie der italienische Staat diese angesichts seiner katastrophalen Haushaltslage leisten soll, erscheint fraglich. Die Schwierigkeiten könnten Bankarbeitsplätze in Österreich kosten. Und auch die Stadt Wien muss sich Sorgen machen: Sie haftet mit knapp zehn Milliarden Euro für die Bank Austria, während ihr durch den Bankverkauf 2001 lukriertes „Vermögen“ sich immer schneller dem Wert Null nähert. (unzensuriert.at)

Erste Bank droht Ungarn mit Investitionsstopp - Die Erste Bank droht Ungarn mit einem Investitionsstopp. Grund dafür ist der von Ministerpräsident Viktor Orban geplante teilweise Schuldenerlass für ungarische Fremdwährungs-Kreditnehmer. (handelsblatt.com)

Moody's stuft Bonität Sloweniens und Madeiras ab - Slowenien und Madeira bekommen ihre Schulden nicht in den Griff. Die Ratingagentur Moody's senkt nun ihre Kreditwürdigkeit. (welt.de)

Amerikas Banken haben zu viele Schrottpapiere in ihren Büchern - Amerikas Banken brauchen nicht mit dem Finger auf Europa zu zeigen. Bank of Amerika, Morgan Stanley und Citigroup halten mehr als das 30-fache ihres Börsenwertes in Wertpapieren. Viele von denen sind durch die europäische Bankenkrise hochriskant geworden – vor allem jene von französischen Banken. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Rekord: US-Banken jonglieren mit Derivaten im Wert von 249 Billionen Dollar - Geschäftsbanken in den USA hielten im zweiten Quartal „Wettscheine“ auf Zinsen, Devisen, Gold und andere Asset-Klassen im Wert der vierfachen Weltwirtschaftsleistung. (goldreporter.de)

Erster Goldautomat Chinas aufgestellt - Kunden in Peking können Goldbarren und Goldmünzen ziehen - Derzeit ist weltweit nur in Indien die Nachfrage größer. (derstandard.at)

10 most radioactive places on earth (brainz.org)

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