Dienstag, 31. Mai 2011

Schnittpunkt2012-Magazin - bisherige Ausgaben

Auf Wunsch einiger Leser (offenbar werden die einzelnen Ausgaben im dichten Dschungel dieses Blogs nicht oder nur sehr schwer gefunden), habe ich die Links zu den einzelnen Ausgaben 1 - 3 in der rechten Spalte ganz unten dauerhaft platziert.

... hier nochmals die Links zu den bisherigen Ausgaben (01/Juli 2010 - 02/Oktober 2010 - 03/Jänner 2011) ... die 4. Ausgabe erscheint in der 2. Juniwoche 2011!









Ich legte Wert darauf, interessante Geschichten in leicht verständlicher, kompakter Weise in ansprechenden Layout verbunden mit entsprechenden Bildern und Grafiken zu verbinden. Wegen des durchgehenden Layouts und dem Umfang von 32 Seiten, haben die PDF-Datein 14 - 20 Megabyte - was allerdings in Zeiten von Breitbandinternet und Flatrates kein sonderliches Problem darstellen sollte. Viel Spass beim Ansehen!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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Montag, 30. Mai 2011

Escherichia coli (EHEC)

Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) sind bestimmte pathogene (krankheitsauslösende) Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli (E. coli). Die nichtpathogenen Escherichia coli sind Bestandteil einer gesunden Darmflora. Wie das Namenspräfix Enterohämorrhagisch (enteron von altgriechisch έντερον Darm und Hämorrhagie für Blutung) andeutet, kann die pathogene Form beim Menschen gefährliche blutige Durchfallerkrankungen auslösen. (weiter auf de.wikipedia.org)



Bioterror, Versehen oder Verunreinigung, derzeit gibt es in alle Richtungen Untersuchungen ... und, Spanien hat einfach einen schlechten Ruf bei Bioware!

Eine gewisse Panik hat die Bevölkerung gepackt, Gurken, Tomaten und Melanzani werden aus Angst kaum gekauft. Dabei wäre die Sache ziemlich einfach. Jetzt, im Frühsommer bis in den Herbst kauft man heimisches Gemüse, wenn möglich in Bio-Qualität. Warum in aller Welt soll ich Gurken oder Tomaten aus einem Land kaufen, von dem man weiss, dass es einen schlechten Ruf bei Bio-Gemüse hat und nicht Bio-Gemüse immer wieder die Höchstgrenzen von eingesetzten Spritzmittel überschreitet. Ausserdem muss mein Gemüse nicht Tausende Kilometer quer durch Europa spazierenfahren. Ich habe es lieber frisch, deshalb achte ich sehr wohl darauf, heimisches Gemüse zu kaufen. Ist meist ein wenig teurer, aber wie man sieht, sicherer. Ich esse Gemüse um mich gesund zu ernähren, nicht krank zu werden! Ausserdem unterstütze ich die Bauern und landwirtschaftlichen Betriebe in meiner Region. Viele der spanischen "Industrie-Agrarier" können nur mit hohen EU-Förderungen überleben und haben zusätzlich oft ein ziemliches Wasserproblem. Sie leiten Unmengen Wasser quer über die halbinsel mittels künstliche Kanäle aus dem spanischen Zentralplateau zu den Anbaugebieten an den Küsten.

Wann warst du, mein lieber Freund, das letzte Mal auf einem Bauernmarkt? Es ist für mich immer ein Erlebnis, das frische Gemüse und Obst, aber auch Fleisch, Käse und Wein zu sehen, zu probieren und zu kaufen. Und ich kann beruhigt einkaufen, weil ich weis, dass sich unsere Bio-Bauern grösste Mühe geben, damit sie hochwertige, gute und vor allem frische und gesunde Ware auf den Markt bringen. Deshalb ist mir auch der Mehrpreis dies wert!

Ohne zynisch sein zu wollen, hätten jene EHEC-Erkrankten heimisches Bio-Gemüse gekauft und verzehrt, wäre nichts gewesen ... aber es mussten weitgereiste, kontaminierte, billige, spanische Gurken sein ...




"Spanien hat schlechtesten Ruf bei Bio-Ware" - In Österreich hat am Montag die Rückholaktion von möglicherweise mit dem EHEC-Keim verseuchten Gemüse begonnen. Gesundheitsminister Stöger warnt indes vor dem Verzehr von Melanzani. Die EHEC-Welle hat mittlerweile Schweden erreicht. (kleinezeitung.at)

Die große Angst vor dem EHEC-Darmbakterium: Ist es eine »kulturelle Bereicherung«? Das hochgefährliche Darmbakterium EHEC breitet sich in Deutschland aus. Die Fachleute sind bislang ratlos. Sie vermuten, dass es an Obst und Gemüse haftet. Aber wie kommt es dahin? Als Verursacher gelten tierische Wiederkäuer - möglicherweise. Vielleicht sollten die Behörden einmal unvoreingenommen beispielsweise nach Österreich blicken. Dort gibt es wegen bestimmter Sitten orientalischer Erntehelferinnen inzwischen einen Hosenzwang auf manchen Feldern. Aus einem Grund, den man in Deutschland (noch) nicht zu kennen scheint. Und wahrscheinlich haben die deutschen Behörden auch noch nie ewas vom Fäkalien-Dschihad gehört. (kopp-verlag.de)

EHEC als biologischer Terroranschlag ausgemacht - OER24: Zwei Deutsche in OÖ erkrankt - Der EHEC-Keim erreicht Österreich - Die Männer waren mit dem Fahrrad aus Norddeutschland unterwegs. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Behördendaten bestätigen Bioterroristischen EHEC Anschlag - Die Kontaminationen mit dem Ehec-Erreger E. coli Serotyp O104 hat mit sehr großer Wahrscheinlichkeit einen bioterroristischen Hintergrund. So jedenfalls lassen sich die Originaldokumente des RKI und anderer Behörden interpretieren. (lifegen.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Der verheimlichte Super-GAU - Es gibt auch ein Euroshima: Die europäische Gemeinschaftswährung hat Deutschland bislang mehr als 2500 Milliarden gekostet. (focus.de)

Euro, Geld, Finanzsystem: Juni der Entscheidung - Rehn: "Der Juni ist der kritische Monat für die Bewältigung der Schuldenkrise. In den kommenden Wochen liegen Weg weisende Entscheidungen vor uns. Der Monat Juni kann entweder zum Anfang vom Ende der Krise gemacht werden - oder aber eine verpasste Gelegenheit werden, wenn die Eurozone in eine neue schwierige Krisen-Phase rutschte, mit einer negativen Kettenreaktion im Finanzsystem und der Ansteckung anderer Staaten." (mmnews.de)

Die Regierung versteht das Volk nicht mehr - Politik lobt sich selbst für Erfolge, die vielen Bürgern wenig bis nichts bringen. (kurier.at)

100.000 versammelten sich in Athen - Eine noch nie da gewesene Menschenmenge hat sich am Sonntag auf dem Platz der Verfassung in Athen versammelt. Aber nicht nur dort, sondern viele andere Plätze, wie Amalia, Filellinon und das Stadion der Universität waren voll. Alle Strassen die zum Parlament führten waren mit Menschen gefüllt. Es wurden mindestens 100'000 dabei gezählt.Griechen aus allen Bevölkerungsschichten ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Die Eurokrise nutzt den Rechtspopulisten - Feindbild Europa - Kein lustiger Zauberkistenscherz aus Österreich: Heinz Christian Strache, Chef der rechtspopulistischen FPÖ. (taz.de)

Nun auch Probleme mit Reaktor fünf - Vor allem die Reaktoren eins bis vier des Kernkraftwerks Fukushima wurden beim Tsunami beschädigt. Jetzt fiel auch bei Nummer fünf für mehrere Stunden die Kühlung aus. (zeit.de)

US-Forscher warnen erneut vor drohender Sonnenkatastrophe - Angesichts der zunehmenden Sonnenaktivität, die im Jahr 2013 ihren Höhepunkt erreichen soll, befürworten US-Meteorologen eine enge internationale Kooperation, die helfen soll, starke Magnet- stürme in den Griff zu bekommen. „Die Frage ist nicht ob, sondern wann“, sagte Kathryn Sullivan, Vize- Chefin der US-Agentur für atmos-phärische und ozeanische Studien NOAA, am Dienstag in Genf auf einem Kongress der Weltmeteorologie-organisation. (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com)

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Sonntag, 29. Mai 2011

Nichts Neues ...

Die Politik hat versagt! Nichts Neues! Die wirtschaftliche und finanzpolitische Situation spitzt sich zusehens zu. Die Politik ignoriert dies, lügt uns eine halbwegs heile Welt und einen nicht stattfindenden Aufschwung vor. Trotzdem es scheinbar ohnehin super läuft, müssen drastische Sparprogramme realisiert werden - nicht nur in den angeschlagenen PIIGS-Staaten, auch bei uns.

Sparprogramme heisst, der kleine Mann wird zur Kasse gebeten. Steuererhöungen, Lohnreduktionen, Sozialausgabeneinsparungen, etc.

Dass in den betroffenen Ländern die Menschen auf die Strasse gehen, nachdem sie jahrelang schamlos belogen wurden, ist verständlich. Dass es zu Strassenschlachten, Ausschreitungen und Prügelorgien seitens des Polizei gibt, zeugt von totaler Ignoranz der Politik für die Bedürfnisse der Bürger. Das Versagen der Politik ist wesentlicher Bestandteil der Proteste. Die Politik selbst sitzt auf einem zu hohen Ross um das zu erkennen.

Schauen wir in den arabischen bzw. nordafrikanischen Raum. Auch hier hat die Politik völlig versagt, nur für sich und die eigenen Interessen gearbeitet. Natürlich muss irgendwann die Rechnung kommen und das Volk verlangt eine komplett neue Politik, mit völlig neuen Köpfen. Anscheinend fest im Sattel sitzende Mubaraks und Ben Alis müssen abdanken und fluchtartig ihre Regierungssitze verlassen. Doch was kommt danach?

Das Versagen der gemässigten Politik und der nachvollziehbare Vertrauensverlust logisch - schöne, salbungsvolle Worte sind langfristig doch zu wenig, wenn nicht wirklich etwas getan wird. Die angestammte, ignorante Politik ist am Ende. Die Bürger fordern Neues und Erneuerung. Das Gestammel von Political Correctness, Multi-Kulti und Genderwahnsinn ist schon lange überholt. Was die Menschen brauchen, ist Ehrlichkeit, nicht dieser verlogene Scheiss!

Sie, die Menschen, das Volk, die Bürger, sie suchen Sicherheit, Ehrlichkeit und Bodenständigkeit. Die abgehobenen, weltfremden, die wirklichen Bedürfnisse ignorierenden Politiker können das schon lange nicht mehr bieten. Sie wirken wie aus einer anderen Welt ...

Das spült eine neue Qualität an Politikern an die Oberfläche. Ihre Reden und Parolen sind auf die Ängste und Instinkte des Volkes gerichtet. Ein gefährliches Unfangen, ohne dass es die Menschen merken, werben fundamentaistische und populistische Demagogen mit zu einfachen Rezepten, gefährlichen Parolen und paradoxen Lösungsvorschlägen für komplexe Probleme. Rassismus, Nationaldenken und niedere Instinkte werden geweckt.

Nicht umsonst hatte eine Umfrage die FPÖ mit H.C. Strache die besten Werte bezüglich der Frage: "Wen würden sie wählen, wenn morgen Wahlen wären?". Die Strache-FPÖ kam auf Platz 1, vor den Regierungsparteien SPÖ (sozialistisch) und ÖVP (konservativ). Die Grünen spielen (fast) keine Rolle, trotz einer sehr hübschen, blauäugigen Obfrau.

So wie bei uns in Österreich, wird den Menschen überall langsam klar, dass die Regierenden den Wagen an die Wand gefahren haben. Sie sind offen für Neues. Doch es gibt kaum wirklich Neues. Nebenbei gesagt, wirklich Neues würden die Menschen auch (noch) nicht akzeptieren. Grosse Veränderungen sind nicht erwünscht, zu gross ist die Angst vor Verlust, Einschränkung und dem Ende der Party auf Kredit (was nebenbei erwähnt, ohnehin kommt oder kommen muss). Doch das trauen sich auch die Demagogen und Populisten nicht zu! Deshalb spielen sie ihr emotionales Spiel auf der Ebene niedriger Instinkte und präsentieren "Schuldige" des Problems: Ausländer, Andersdenkende, Sesselkleber, Kapitalisten, Kommunisten, etc.

Wir befinden uns am Weg in eine demagogische, auf Hetzparolen ausgerichtete Politik. Das Problem allerdings ist, auch sie können die angelaufenen Probleme nicht lösen, sie präsentieren nur vermeintlich Schuldige, die oftmals gar keine sind. Sie sind nur Opfer einer völlig falschen, ignoranten und verlogenen Politik.

So wie die Gefahr im Nahen Osten sehr gross ist, dass bisher unterdrückte, religiös orientierte Fundamentalisten das entstandene Manko ausfüllen werden, könnten auch bei uns nationale und populistische Politiker, die meist in einem "sanft faschistischen" und nationalem Gedankengut fröhnen, ziemlich profitieren. Wobei die Worthülsen "faschistisch" und "totalitär" durchaus auch auf die EU-Regierung (Wer kennt die eigentlich?) und andere europäischen Regierungen zutrifft, selbst wenn sie sich links, liberal, bürgerlich, sozial, christlich oder sonst was benennen ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Finanz- und Wirtschaftscrash: Ja wo bleibt denn nun der Zusammenbruch? Seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahre 2008 ist viel über die damit in Zusammenhang stehenden Auswirkungen auf die Wirtschaften und Finanzmärkte der westlichen Industrienationen berichtet worden. Doch viele Menschen fragen sich immer wieder, wo nun eigentlich der vollumfängliche Finanz- und Wirtschaftszusammenbruch bleibt ... (propagandafront.de)

Märkte preisen mögliche US-Staatspleite ein - Die Spreads auf 1-jährige US-CDS haben sich seit April verdreifacht. Ein Umstand, auf den in dieser Woche das Wall Street Journal aufmerksam machte. Die Grafik hier, die von der Markit-Analystin Lisa Pollock stammt, illustriert, dass es jetzt über 30.000 Dollar kostet, 10 Mio. Dollar US-Staatsschulden gegen Ausfall zu versichern. Kein Wunder, dass dieser Preis rasant steigt. Eine Lösung im Spar-Streit in Washington zeichnet sich derzeit nicht ab, es wird gepokert ohne nachzugeben. Und das Wahljahr 2012 nähert sich. (markusgaertner.com)

Die sieben Todsünden der EU - Was macht Brüssel falsch, warum sind der Euro und die Hilfe für Griechenland so umstritten? Experten suchen die Ursachen und Lösungen. (kurier.at)

Währungsreform in Griechenland? Umschuldung oder Währungsreform? Athen steht vor einer schweren Entscheidung. Doch eines wird immer deutlicher: Die Wiedereinführung der griechischen Drachme wäre wohl das kleinere Übel. (kopp-verlag.de)

For Sale: Das muss Athen verkaufen - Die Regierung in Athen gibt noch nicht auf: Sie hat ein beispielloses Privatisierungsprogramm vorgestellt und dafür ein erstes Lob aus Brüssel erhalten. (kurier.at)

Landesweite Proteste gegen brutalen Polizeieinsatz in Barcelona - Über hundert Verletzte bei versuchter Räumung der Plaça Catalunya - Innenminister erwägt Räumung der Puerta del Sol in Madrid. (derstandard.at)

Portugals "Geld steckt in der Autobahn" - Das Krisenland Portugal steht vor Neuwahlen, einem Schuldenberg und dem Scherbenhaufen eines trügerischen Wohlstands. (kurier.at)

Schuldenkrise braucht eine Radikalkur - Heute will ich eine These erörtern, die vielleicht radikal klingt aber das Schuldenproblem Europas lösen könnte. Außerdem würde sie Staatsanleihen als das entlarven, was sie sind: die unsicherste Anlageform der Geschichte. Wovon ich spreche: ein Haircut für alle EU-Staaten. (kleinezeitung.at)

EU akzeptiert Gold als Sicherheit im Kreditgeschäft - Der wirtschafts- und geldpolitische Ausschuss des Europäischen Parlaments hat in dieser Woche beschlossen, Gold als Kreditsicherheit zu akzeptieren, womit dessen Status als hoch liquider Vermögenswert von offizieller Seite bestätigt wurde. Die Nachfrage unter den Abwicklungshäusern zur Hinterlegung von zuverlässigen Kreditsicherheiten wachse rapide, so dass Börsen und Banken eigentlich kaum mehr etwas anderes übrig bleibt, als das gelbe Metall im alltäglichen Handel zur Besicherung von Krediten zu akzeptieren. (wirtschaftsfacts.de)

EHEC als biologischer Terroranschlag ausgemacht - OER24: Zwei Deutsche in OÖ erkrankt - Der EHEC-Keim erreicht Österreich - Die Männer waren mit dem Fahrrad aus Norddeutschland unterwegs. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Kühlpumpen in Fukushima-Reaktor ausgefallen - Im Reaktor 5 des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima Eins sind die Kühlpumpen ausgefallen. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag unter Berufung auf den Betreiberkonzern Tepco. (kleinezeitung.at)

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Samstag, 28. Mai 2011

Arabischer Frühling - Europäischer Sommer?

Im arabischen Frühing hat in zumindest zwei Ländern, Tunesien und Ägypten, eine gewaltlose Revolution zum Erfolg geführt. In jenen Ländern, wie Syrien, Jemen und Bahrein - ich lasse Lybien bewusst weg, denn dort ist die Revolution zu einem blutigen Krieg ausgeartet, auch dank der USA, Europa und der NATO - sind die (wirkungslosen) Proteste der ach so zivilisierten Europäer zwar laut, aber heuchlerisch!

Denn wenn in Europa demonstriert wird, hören die betroffenen Stellen zu, diskutieren und überlegen für beide Seiten akzeptable Lösungen. Oder nicht? Würde auch Europa auf sein Volk, der Staat auf seine Bürger einprügeln, wie die arabischen Diktaturen und totalitären Regierungen? Nein, kaum, denn wir in Europa sind zivilisiert, oder vielleicht nicht? Klar doch, wir respektieren das Recht zur freien Meinungsäusserung, das Recht zu Demonstrieren, das Recht ...

Leider, die Wirklichkeit sieht anders aus und das unterscheidet unsere Regierungen nicht von jenen im arabischen Raum. Die Demos um Stuttgart 21 haben eine gefährliche Tendenz zu einem totalitären Staat in Deutschland aufgezeigt. Eine andere Meinung als die des Staates ist nicht erwünscht! "Sanfte Gewalt" wurde gegen die Demonstranten eingesetzt, etliche Verletzte Bürger, äh Wähler, äh Andersdenkende, äh ... zeugen davon. Wie gesagt, "sanfte Gewalt" ...

In Griechenland wird über die Köpfe des Volkes, wer ist eigentlich der Souverän?, hinweg entschieden. Die Regierung möchte bzw. muss das Militär einsetzen. Strassenschlachten sind alltäglich, Verletzte inklusive.

Nun haben die Proteste, gewaltlose Proteste in Spanien begonnen. Der Staat wird an die Wand gedrängt, denn er hat total versagt! ... in jeder Beziehung! Darum prügelt die Policia Mossos Esquadra auf die nicht bewaffneten, gewaltlos demonstrierenden Bürger, die nur das Versagen der Regierung unterstreichen, ein.

Was, mein lieber Freund, unterscheidet uns Europäer von den unzivilisierten, totalitären und chauvinistischen Regierungen im arabischen Raum? Werden auch bei uns alle Proteste gegen den Staat mit roher, primitiver Gewalt niedergeschlagen? Ist Gewalt nicht der Ausdruck von Hilflosigkeit? Kann mit vernünftigen Argumenten nicht mehr politisiert, diskutiert werden? Sind die die Regierungen hilflos, stehen sie, wie sie sich leider outen, völlig hilflos da?

Gewalt ist mit Sicherheit der falsche Weg und lässt die Volksseele kochen! Warum sind Papandreou, Zapata & Co nicht so klug und hören auch auf das Volk, auf die Wünsche, Anliegen und Bedürfnisse? Ok, man kann jetzt einwenden, das Volk verstehe die hohe Politik nicht, nichts über Wirtschaft, Finanzen und die entsprechenden Zusammenhänge. Ja, ja, offensichtlich die Politik auch nicht, denn sonst wäre es kaum soweit gekommen!

Nun stehen sie sich gegenüber, jene, die hoch und voller Risiko gezockt haben, die ihren Arsch retten wollen, die von noch höheren Ebenen gezwungen werden, ihre hinterfragenswerte Politik der mächtigen Hochfinanz angepasst haben ... und jene, die um ihre Bedürfnisse, um ihre Existenz kämpfen.

Ja, die Politik hat versagt - in Spanien, in Griechenland, und auch in Deutschland. Doch zugeben werden die Verantwortlichen dies kaum, eher prügeln sie die Wahrheit und damit die Bedürfnisse der Menschen mit dem Schlagstock heraus.

Ein äusserst gefährliches Unterfangen, wird doch das Volk kompromitiert und als lästig und aufrührerisch hingestellt, als Gefahr für den Staat - den das Volk eingentlich bildet. Die Eliten wollen ihre Ärsche retten, dabei geht es um viel, viel Geld, das ohnehin kaum vorhanden ist und das sich "die da oben" untereinander aufteilen. Sie sitzen an den Futtertrögen, das Volk haben sie schon vor langer Zeit mit Peanuts abgespeist. Es geht um verlogene hohe Politik, um Wirtschaft, die kaum mehr einer versteht, um Förderungen und Subventionen, die realitätsfremd sind und fast ausschliesslich Projekte unterstützen, die sonst nicht existieren könnten - damit auch eine temporäre, scheinbare Sicherheit bieten.

Wer kümmert sich um jene Tausende und Hunderttausende, die Monat für Monat trotz Arbeit ums Überleben kämpfen müssen. Skrupelloser Kapitalismus hat uns uns so weit gebracht, Kollaterallschäden werden schweigend und achselzuckend hingenommen. Aufbegehren sinnlos und verboten! Das käme einer Revolution gleich ...

Die Revolution erleben wir jetzt - zum Schrecken der Regierenden. Es gibt keine wirklichen, realistischen Alternativen. Darum muss Gewalt eingesetzt werden! Die prügelnden Polizisten sind der Beweis. Selbst in Staaten, die nicht so "hochstehend" und "zivilisiert" sind, hat es weniger Gewalt gegeben, als derzeit in Teilen von Europa! Gibt dir das nicht zu denken, mein lieber Freund?











Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Ehemaliger EZB-Chefvolkswirt Issing rechnet mit Euro-Austritten - Der deutsche Volkswirt Otmar Issing äußerte sich diese Woche kritisch zur Stabilitätspolitik in Europa. (goldreporter.de)

Buffett bescheinigt Europa "extreme Probleme" - Der Guru der Anlegergemeinde sagt "eine Menge Spannungen" als Folge der Euro-Krise voraus. Er sieht sich nicht in der Lage, einen Rat zu geben, da "zu schwierig". Konsequenz: "Ich kandidiere nicht als Kanzler von Deutschland." (ftd.de)

Warten auf den griechischen Knall - Wie schlimm steht es um Griechenland? Eine Aussage von Euro-Gruppen-Chef Juncker dürfte ein Hinweis darauf sein, dass die internationalen Prüfer mit den hellenischen Sparbemühungen unzufrieden sind. Jetzt ist auch noch der wichtige Krisengipfel in Athen geplatzt. Die wichtigsten Fragen und Antworten. (sueddeutsche.de)

Spanische Geisterstädte - Die meisten Leser werden das ein oder andere Bild aus dieser Serie des Business Insider bereits gesehen haben. Hier kommen vielsagende und bedrückende Satelliten-Aufnahmen spanischer Siedlungen, die nie beendet wurden. Mich würde mal interessieren, wie die vielen Tausend kleinen Wohnsiedlungen an den Stadträndern aussehen, die ebenfalls in den Büchern der Banken weiterleben und ziemlich übel in der Bilanz stinken dürften. (markusgaertner.com)

Manifest der spanischen Revolution - Wer sind wir?Wir sind Menschen, die frei und freiwillig zusammen gekommen sind. Jeder von uns hat beschlossen, nach den Demonstrationen vom 15. Mai hier zu bleiben, um unserer Forderung nach politischem Anstand und sozialer Gerechtigkeit Nachdruck zu verleihen.Wir repräsentieren keine politische Partei oder Verbindung.Uns verbindet der Ruf der Veränderung.Wir sind hier ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Alternativlos in der Sackgasse - Spanien hatte im 1. Quartal 2011 ein BIP-Wachstum von saisonbereinigten +0,3% zum Vorquartal ausgewiesen. Allerdings wandelt auch Spanien auf den Spuren Griechenlands. In Folge der Sparmaßnahmen und den negativen Auswirkungen auf die Binnennachfrage stieg auch die Arbeitslosigkeit in Spanien weiter an, auf offizielle saisonbereinigte 20,7% im März 2011, die Jugendarbeitslosigkeit zog sogar auf skandalöse 44,6% an! (querschuesse.de)

OeNB kaufte Ramschanleihen in Milliardenhöhe - Das Institut will wegen Finanzrisken die Reserven deutlich erhöhen. Die Umschuldung in Griechenland würde die Oesterreichische Nationalbank hart treffen. Profitiert hat die OeNB im Vorjahr vom Goldpreis. (diepresse.com)

IWF: Arabische Länder brauchen 112 Milliarden Euro - Die Staatengemeinschaft soll finanziell helfen. Die Region müsse sich nach den Revolten auf "einen Wandel des Wirtschaftsmodells vorbereiten". (diepresse.com)

Deepwater Horizon und kein Ende - Tötet Öl im Meer Delfine? - Der Tod zahlreicher Delfine im Golf von Mexiko in diesem Jahr ist vermutlich zu einem bedeutenden Teil auf die Ölkatastrophe durch die Explosion der Bohrplattform Deepwater Horizon zurückzuführen. (n-tv.de)

Der Große Schwindel mit dem Meeresspiegel – Es gibt keinen alarmierenden Anstieg des Meeresspiegels! In einem Interview und einer Studie, die 2007 in 21st Century veröffentlicht worden ist, habe ich gezeigt, dass der globale Meeresspiegel nicht alarmierend steigt, was im Szenario des IPCC als die Hauptbedrohung dargestellt wird. Falls der Meeresspiegel tatsächlich nicht stark steigt, gibt es keine ernste Bedrohung und kein echtes Problem. In nachfolgenden Arbeiten habe ich weitere und neuere Daten zur Stabilität des Meeresspiegels präsentiert. Eine weitere Arbeit über Bangladesh wurde 2010 veröffentlicht. Weitere neue Daten mit Berücksichtigung der generellen Änderungen des Meeresspiegels wurden in einer anderen Studie gezeigt. Außerdem wurde meine Broschüre über den Meeresspiegel mit dem Titel „The Greatest Lie Ever Told“ 2009 und 2010 überarbeitet. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Supersturm auf Saturn erfasst den ganzen Ringplaneten - Mit dem einsetzenden Frühling auf der Nordhalbkugel des wahren »Herrn der Ringe« entfalten sich dramatische Ereignisse in seiner exotischen Atmosphäre. Ein gigantischer Sturm tobt dort und erfasst mittlerweile den gesamten Saturn. Das seltene Ereignis kann vom Weltraum und auch von der Erde aus beobachtet werden. (kopp-verlag.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)





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Freitag, 27. Mai 2011

Lamborghini & Hasselblad

So, als wäre die Welt noch vollkommen in Ordnung und die Finanzkrise ein Hirngespinst von Fatalisten und Pessimisten, präsentieren Unternehmen Luxusgüter, die alles bisherige in den Schatten stellen ... und noch dazu gut verkaufen. Bei Lamborghini´s neuestem Sportwagen, dem Aventador, ein Ungetüm mit sagenhaften 700PS, einer Höchstgeschwindigkeit von über 300km/h und einem Preis von 312.970 €uro ist die Jahresproduktion bereits bei der Präsentaion ausverkauft gewesen. Hasselblad bringt eine 200 Megapixel-Kamera neu auf den Markt - Stückpreis 32.000 €uro, eine Edelkamera für Profifotografen. Man könnte meinen, der Konsumwahnsinn findet kein Ende ...

Andererseits finden sich zB. im Geschäftsbericht der Allianz gleich mehrere tickende Zeitbomben. Die Allianz hat zum 31.12.2010 123.726 Millionen €uro an Staats- und Regierungsanleihen in der Bilanz. Davon entfallen 38.337 Millionen €uro auf die PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien). Zudem sind bereits jetzt 2.258 Millionen Euro nicht realisierte Verluste vorhanden (Geschäftsbericht Seite 226). Man darf davon ausgehen, dass die Allianz nicht die einzige Versicherung ist, die derart gefährliche und brisante Papiere besitzt.

Abgesehen davon spitzt sich die Lage rund um Griechenland zu. Der IWF (Internationaler Währungs Fond) verweigert die nächste Tranche seiner Milliardenbeteiligung für die umstrittene Rettung der Helenen. Die EU muss deshalb weitere 12 Milliarden aufbringen, um den Ausfall des IWF zu kompensieren. Bereits im Juli ist Griechenland pleite und kann seine Beamten, etc. nicht mehr bezahlen.

Damit werden Staatsanleihen, bisher als risikolose Investition für Staaten, Banken und Versicherungen, zu Hochrisikopapieren. Das verlogene Gelabber der europäischen Politiker, es sei sowieso alles unter Kontrolle und Griechenland auf dem richtigen Weg - warum erwägt Griechenland jetzt den Einsatz von Militär gegen die Demonstranten? - und eine Umschuldung kommt auch nicht in Frage (österreichische Finanzministerin Maria "Schotter Mitzi" Fekter)!

Andreas Popp, Gerald Celente, Nouriel Roubin, etc., allesamt keine unbedarften Amateurökonomen wie ich es bin, sagen voraus, dass es noch 2011 einen gewaltigen Crash geben wird, an dem die komatösen Schuldenpatienten EU bzw. Europa und die USA in vorderster Front dabei sein werden. Gerald Celente rät offen zur Krisenvorsorge UND Bewaffnung der Europäer!

Die Lage ist derzeit derart angespannt, dass ein kleiner Fehler das System zum Einsturz bringen kann. Mittlerweilen schreiben auch Mainstreammedien über jene Freaks, die Krisenvorsorge betreiben, die sich bewaffnen und die Überlebenscamps besuchen. Staatliche Stellen in Deutschland, in Österreich lässt man das Volk voll gegen die Wand fahren, geben Ratgeber über Lebensmittelvorsorge und Überleben in extremen Notzeiten heraus. Zugegeben, nicht offiziell als Warnung, aber man muss nur ein wenig suchen.

Die meisten Medien beschränken ihre Berichterstattung im wesentlichen auf die neuen Fussballmeister, royale Hochzeiten, die gewohnten Aufschwungslügen, Träume, die Träume bleiben (Lamborghini Aventador und Hasselblad 200MP) und den scheinbaren, gigantischen Buchgewinnen von Banken und Versicherungen, die eigentlich keine sind ... (Buchgewinn ist der angenommene, festgelegte Wert von Papierwerten, nicht der reale Verkehrswert - zB. bei Staatsanleihen, von denen man weiss, dass sie höchstwahrscheinlich niemals zurückbezahlt werden können ...).

Auch lese ich nirgendwo, dass zum Beispiel der österreichische Staat versucht, ein Gesetz herauszubringen, das ihm berechtigt, in Zukunft Kontrollorgane abzustellen, wenn Bürger ihr Bankschliessfach öffnen wollen ... und damit Zugriff auf Privatvermögen haben. Ähnliches ist auch aus der Schweiz bekannt, wo man versucht, anonyme Schliessfächer zu personalisieren oder sie Personen zuzuordnen.

Dies ist ein untrügliches Zeichen, dass Staaten allem Vermögen habhaft werden wollen, das die Bürger besitzen. Im Extremfall ist die Steuerbelastung schon über 75%!!! (... Mehrfachbesteuerungen durch Produktsteuern wie Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Alkoholsteuer, Normverbrauchsabgabe,etc - zusätzlich zur Lohn- bzw. Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer). Das heisst, arbeiten für den Staat bis Oktober und nur 3 Monate für sich selbst verdienen! Die Schmerzgrenze wurde schon vor langer Zeit durchbrochen, trotzdem sind die Staaten pleite gegangen ... Wem kann man verdenken, dass Steuern hinterzogen werden? Wer gibt dem Staat, der sich als Blutsauger outet, gerne seinen schwer verdienten Lohn ab, der entweder in sinnlosen Projekten oder in Pleitestaaten verschoben wird.

Früher benötigten Unternehmen und Selbständige einen Steuerberater, der sie in Sachen Steuern berät - wie der Name schon sagt. Heute ist der Steuerberater dazu da, Schlupflöcher zu finden, wo man die fällige Steuer legal und halblegal vorbei schummeln kann! Nicht böse sein, mein lieber Freund, aber auf Grund der Situation interessiert mich Lamborghini, Hasselblad & Co. nicht mehr sonderlich, auch royale Hochzeitsgeschichten gehen mir am Arsch vorbei. Mir ist viel wichtiger, wie ich für die Zukunft vorsorgen kann! Lebensmittellager anlegen, die notwendigen Werkzeuge und Geräte für ein halbwegs autarkes Leben besorgen, mich für meine Sicherheit zu bewaffnen, mein Vermögen zu sichern ... (Haha, das ist der leichteste Teil, ich hab keines!).

Man braucht wirklich kein Fatalist oder Pessimist zu sein, um zu erkennen, dass die Scheisse ziemlich am Dampfen ist! Auch Realisten müssten das bereits erkennen!



US-Vorhersage: Zusammenbruch in Europa schon 2011 - Bereits letztes Jahr ortete das Trends Journal eine zunehmende Spannung in den Völkern Europas - unzensuriert.at berichtete. Nun ist der laut dem Zukunftsforscher Gerald Celente kurz bevorstehende Krieg auf die Titelseite der neuen Ausgabe gerutscht. Celente ruft das europäische Volk offen dazu auf, sich zu bewaffnen und sich so auf den Überlebenskampf vorzubereiten - der bereits 2011 beginnen soll. (unzensuriert.at)

Schweizer Schließfach als sicherer Hafen? Denkste! - Die Schweiz, das damalige Mekka für Menschen mit dem Anspruch eine verschwiegene Bank an der Seite zu haben. Seit einigen Jahren bröckelt die Fassade und das nicht nur für Steuerhinterzieher. Einen skurilen Fall möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Ein Bekannter und Leser meiner Seite schrieb mir einige erschreckende Zeilen. Galten doch zumindest bislang Schließfächer als etwas Privatsphäre, muss man dieses wohl auch langsam überdenken. (infokriegernews.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Endzeitstimmung: Rette sich, wer kann! Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, bereiten sich Menschen auf den nächsten, vielleicht endgültigen Finanzcrash vor: Sie legen Gärten an, horten Konserven und kaufen Bücher über Selbstversorgung. Alles Spinner und Verrückte? (zeit.de)

Währungsreform unvermeidbar? Die Währungsreform ist nach wie vor unvermeidlich – nur das Crashpotential hat sich erhöht. Andreas Popp: Die Situation ist vergleichbar mit einem Luftballon, den man aufbläst. Je mehr Luft reinkommt, desto wahrscheinlicher sei, dass er irgendwann platzt. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

USA: Der Countdown läuft - Zentralbanker dem Wahnsinn verfallen, die großen Regierungen ohne Vision und Plan, Volkswirtschaften in Rezession oder gar Depression, steigende Inflation, Währungszusammenbrüche, volatile Rohstoffpreise, westliche Staatsschulden außer Kontrolle, Arbeitslosigkeit auf Rekordhöhe, Gesellschaften vor sozialen Zerreißproben... Es kann keinen Zweifel geben: Die explosive Verschmelzung all dieser Trends wird das entscheidende Ereignis des zweiten Halbjahrs 2011 sein! (mmnews.de)

USA: Keine Konjunkturprogramme, kaum Wachstum - Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe kletterten in den USA in der letzten Woche auf 424.000. Diese Daten weisen einmal mehr darauf hin, dass sich die Lage am US-Arbeitsmarkt nicht entspannt. Die vor Veröffentlichung der Daten durch Reuters befragten Ökonomen lagen mit ihren durchschnittlichen Prognosen ziemlich weit daneben, denn allgemein wurde von einer sinkenden Anzahl neuer Anträge auf 400.000 ausgegangen. Die heute gemeldete Wachstumsrate der US-Wirtschaft in Q1 stimmt exakt mit der ersten Schätzung, die vor einem Monat bekannt gegeben wurde, überein. (wirtschaftsfacts.de)

Was ein Griechen-Haircut für die deutschen Banken hieße - Athen kann seine Schulden möglicherweise nicht vollständig zurückzahlen. Die deutschen Geldhäuser haben in Hellas Milliarden im Feuer. Die Ratingagentur Fitch hat die potenziellen Folgen einer Umstrukturierung untersucht. (ftd.de)

Die Rückkehr der Salafisten in Ägypten - Seit Wochen wird in den ägyptischen Medien über das Erstarken radikalislamischer Gruppen diskutiert. Nach jahrzehntelanger Unterdrückung reorganisieren sich im Ägypten der Nach-Mubarak-Ära sog. „Salafisten“ und machen mit Gewaltakten und politischen Forderungen von sich reden. Über Organisation und Schlagkraft dieser Gruppen besteht allerdings ebenso Unklarheit wie über ihre tatsächliche politische Relevanz für die Zukunft Ägyptens. (kas.de)

Eine geheime Söldnerarmee für den Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika - In Zayed Military City, einem Ausbildungslager in eine Wüstenregion der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), wird eine Geheimarmee aufgebaut. Diese geheime Söldnerarmee, die nicht nur in den Emiraten, sondern auch im Mittleren Osten und Afrika eingesetzt werden soll, wurde von Eric Prince, einem früheren Angehörigen der Eliteeinheit Navy Seals, geschaffen. Prince gründete 1997 Blackwater, das größte private Militärunternehmen, das beim Pentagon im Irak, Afghanistan und andere Kriegsgebieten unter Vertrag steht. Das Unternehmen wurde 2009 in Xe Service umbenannt (unter anderem um einer Strafverfolgung wegen Massakern an Zivilisten im Irak zu entgehen) und verfügt über große Ausbildungslager in den USA, wo mehr als 50.000 »Spezialisten für Krieg und Unterdrückung« ausgebildet wurden. Xe ist derzeit dabei, weitere Ausbildungslager zu eröffnen. (kopp-verlag.de)

Georgien: Demonstration eskalliert - Michail Saakaschwili macht mal wieder Schlagzeilen und wie immer – keine positiven. Eine friedliche Demonstration der Opposition wurde durch Polizisten äußerst brutal aufgelöst. Die Begründung für dieses Vorgehen ist mehr als fadenscheinig und es ist von einer weiteren Eskalation auszugehen. Die Opposition fordert den Rücktritt Saakaschwilis. (infokriegernews.de)

Aufgeheizte Atmosphäre vor Erdbeben - Vor dem schweren Beben, das Japan am 11. März erschütterte, stiegen die Temperaturen in der irdischen Hochatmosphäre deutlich an. Dies berichtet jetzt eine amerikanische Forschergruppe. Demnach zeigen Messdaten eine merkliche Erhöhung der Infrarotstrahlung über dem Epizentrum. Die Ursachen gelten als noch nicht bekannt, einige Theorien gehen davon aus, dass tektonische Veränderungen sich auch auf die Ionosphäre auswirken. Und wenn es genau umgekehrt ist? (kopp-verlag.de)

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Viktor und die Krise

„Seien wir bescheiden, verlangen wir das Unmögliche“ Che Guevara



Schlimmer kann’s im Vorfeld der „Neuen Zeit“ (= Zeit im und nach dem Crash) wohl nicht mehr kommen. Ein Wiener, noch dazu Techniker und Sonstiges bemüht den berühmten Wiener Psychiatrie- und Neurologieprofessor Dr.Viktor E. Frankl, den Begründer der Logotherapie. Unglaublich. Und dies obwohl dessen Freunde fest und steif behaupten, dass der Autor dieser Zeilen einen Psychiater von einem Psychologen gar nicht imstande ist zu unterscheiden. Aber sei’s drum, der Mann hat Mut und bemüht trotzdem den berühmten Arzt und ehem. KZ-Insassen. Warum? Weil es wichtig ist. Sogar sehr wichtig, wie Sie geneigter Leser und geneigte Leserin (ich bleibe bei der Gender-Trottelei) weiter unten bemerken werden.

Nach meinen beiden bisherigen Artikeln „Goethe und die Krise“ und „Dali und die Krise“ begebe ich mich nunmehr mit „Viktor und die Krise“ auf dünnes Eis. Auf sehr dünnes Eis sogar.

Da dilettiere ich bei dem Versuch mich einem der bedeutendsten und weltweit anerkannten Psychotherapeuten im Zusammenhang mit der Krise zu widmen und werde wohl versagen. Warum versagen? Einfach weil ich den Psychiatrie-Themen persönlich mit nur ganz wenigen Erfahrungen gegenüberstehe, da ich bisher nicht einmal eine veritable Depression oder gar eine Psychose mein Eigen nennen durfte. Und mit meinen aktuellen Neurosen komme ich spielend zurecht. Manchmal tue ich sie sogar hätscheln. So bin ich. Auch benötige ich keine von Prof. Frankl entwickelte Logotherapie (durch psychotherapeutische Intervention wird versucht, dem Patienten wieder einen Sinn in sein Leben „einzuhauchen“) da in mir noch immer genug Lebensleidenschaft und Lebensinhalt steckt. Nicht einmal eine Libido-Therapie benötige ich. So schlimm stets um mich, wo man heutzutage doch erst dann „in“ ist, wenn man in jedem zweiten Satz auf seinen Leib-Therapeuten zu sprechen kommen kann.

Halt: Eine ganz kleine Verbindung zu Prof. Frankl gibt es meinerseits schon. Erstens las ich sein wohl berühmtestes Buch „Der Mensch auf der Suche nach Sinn“ bereits knapp nach dessen Erscheinen und zweitens kannte ich ihn sogar persönlich. Nicht wirklich gut, doch durfte ich um 1992 bei einem seiner Vorträge am Praterstern dabei sein. Dass ich in meiner Volksschulzeit einige Jahre in Wien-Leopoldstadt tagtäglich an seinem ehemaligen Wohnhaus in der Czerningasse vorbeiging, weiß ich erst, seit an dem besagten Haus eine Erinnerungstafel prangt.

Dass ich im Titel dieses Artikels den berühmten Professor mit „Viktor“ anspreche, möge man mir entschuldigen, doch ist dies mein ganz persönlicher Ausdruck einer inneren Verbundenheit. Und auch ich unterliege ja der Freiheit der (Schreib-)Kunst.

Genug meines Psycho-outings und meiner Erinnerungs-Allüren. Kehren wir nunmehr endgültig zu Prof. Dr. Viktor E. Frankl (1997 verstorben), dem Seelen-Doktor der „Dritten Wiener Richtung der Psychotherapie“ zurück, dessen sinngemäße Aussage

„Wir haben immer mehr wovon wir leben können, aber immer weniger wofür“

mich gerade im Zusammenhang mit der Krise gedanklich beschäftigt.

Mit Sicherheit hat „Viktor“ Recht, wenn er meint, dass wir (bisher) mehr zum Leben hatten und weniger ein „Wofür“. Aber war nicht gerade auch das „Mehr zum Leben“ ein Mehr durch langfristige Anhäufung von Schulden. War der jahrzehntelange Wohlstand nicht doch ein Wohlstand auf Pump. Zum Teil sicherlich, wenn man sich gerade auch die Verschuldunggrade privater Konsumenten ansieht. Was wirklich boomt ist nicht die Realwirtschaft, sondern sind die Schuldenberatungsdienste allen Orts.

Vereinfacht könnte man daher sagen: Wir hatten viel auf Schulden zum Leben und ein „Wofür“ kam uns – gerade wohl auch deswegen – abhanden, bzw. das „Wofür“ fand z.B. manchmal sogar seinen pervertierten Ausdruck, dass so mancher, Kredit abstotternde, Autobesitzer sein Vehikel mehrmals die Woche wusch und polierte (vor meinem einstigen Gassenbüro einige Jahre so gut wie täglich beobachtet), anstatt sich zumindest mit einem kleinen Teil seiner geistigen Möglichkeiten auch immateriellen Dingen zu widmen. Kirchgang mit eingeschlossen (dieser Satz wird meinem Freund Robert Klima sehr freuen). Konsumieren auf Kredit, statt Nachdenken ohne finanziellen Aufwand war die Devise. Der Rest existentieller Frustration wurde dann vom Fernsehen besorgt.

Die „Neue Zeit“ wird wohl Gelegenheit geben, das geistig Versäumte wieder zu beleben. Reorientierungen stehen ante portas.

Als ich vor ca. 15 Jahren im Sinne eigener Studien ein 18-jähriges Fräulein, absichtlich spontan fragte, was sie am aller liebsten machen täte, antwortete diese ebenso plötzlich wie bestimmt „ansaufen“. Ich war perplex, dachte ich doch an Antworten wie „eine schöne Reise machen“, oder „eine Tanzschule“ besuchen, etc. Aber ansaufen? Natürlich kann ich das Frankl-Thema nicht wirklich bewältigen wie Sie sehen, da ja sogar in diesem geschilderten Fall unser 18-jähriges Fräulein tatsächlich – zwar subjektiv – aber doch „ein erstrebenswertes Ziel“ für sich zum Ausdruck brachte. Auch ich komme viel herum und wenn ich es auch übertrieben formuliere, aber viele Jugendliche - jeglicher Schulzugehörigkeit - können oftmals mehr „gut saufen“ (Stichwort Komatrinken), als ausreichend lesen (siehe PISA-Studien) und so gut wie kaum schreiben.

Auch 3% von 100 zu errechnen ist sogar besonders vielen Schulabsolventen nicht möglich. Ich meine nicht nur in ihrer Schulzeit nicht möglich, nein, auch nach deren Austritt. Und dies für immer. Man braucht nur Berichte von Lehrherren und ihren Begegnungen mit Lehrstellensuchenden lesen. Und schon täte Selbstmord wieder Sinn machen. Mich Hedonisten holt ja – wie Sie schon lange wissen – in solchen Situationen stets die Rothaarige wieder heraus. Nach einer „schwachen Stunde“ mit ihr ist alles wieder im Lot. Ehrlich !

Aber wenn ich nunmehr meine, dass der Satz von Prof. Frankl

„Wir haben immer mehr wovon wir leben können, aber immer weniger wofür“

sich wohl bald überholt haben wird, weil wir in Zukunft ganz einfach weniger materielle Dinge haben werden und im schlimmsten Fall sogar weniger zum Essen haben könnten; ja dann wird sich ein „Wofür“ ganz automatisch finden. Wir sollten auch nicht vergessen, dass Milliarden Menschen jetzt schon ihr „Wofür“ in der Erlangung ausreichender Ernährung finden müssen. Eine Milliarde Menschen hungert und abertausende sterben auch daran. Wohlgemerkt täglich!

Als ich um 2000 einem 35-jährigen Mann kroatischer Herkunft namens „Luka“ unter ganz außergewöhnlichen Umständen wieder begegnete, welcher mich u.a. auch fragte, ob ich je Hunger hatte um mir sodann einen Teil seiner Lebensgeschichte zu erzählte, wo auch Hunger und noch mehr Ungemach vorkam und Lösungen zur normalen Gestaltung seines Lebens in diesem Fall tatsächlich durch besondere Umstände nicht wirklich möglich waren (ja so etwas kann es geben) kamen mir Tränen. Nur zu einem kleinen Teil konnte ich ihm mit der Besorgung eines Quartiers in Wien helfen. Er verstarb ca. zwei Jahre später recht tragisch, doch ziert seit damals ein Erinnerungsfoto von ihm mein Heim. Er hat mir einst auch einen ganz besonderen Brief geschrieben. Er liegt bei meinen persönlichen Dokumenten. Und wenn ich auch heute noch an meinen verstorbenen Freund Luka denke, kommen mir manchmal noch immer Tränen.

Aber jetzt, mein ganz persönlicher Vorschlag im Sinne Prof. Frankls: Stellen Sie ihr ganz persönliches „Wofür“ auch – aber nicht nur - in den Dienst der Ihnen bekannten Vorsorgevorbereitungen um der Sache schon jetzt „Sinn“ zu geben, was sich später bezahlt machen könnte. Schon 2012 könnte es zu spät sein.

Die Zukunft wird zeigen, wie „stimmig“ meine obig formulierten Gedanken gewesen sein werden. Ich bin optimistisch, dass sie sich als „stimmig“ herausstellen könnten.



Gastbeitrag von Ing. Wilmont Franta

Ing. Wilmont Franta, in Wien lebender Sicherheitspädagoge (weitere Infos via Google Österreich) - Affirmative, kritische oder auch beleidigende oder böse Zuschriften bitte an E-Mail: ing.w.franta@sicherheit-mediation.com




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Donnerstag, 26. Mai 2011

Stell dir vor, der Strom ist weg ...

Unsere Gesellschaft ist in fast allen Bereichen von Strom abhängig! Stell dir vor, mein lieber Freund, der Strom ist plötzlich weg ...

Durch diese Abhängigkeit sind wir verletzbar und angreifbar geworden. Es gibt einige reale Gründe, warum grossflächig der Strom plötzlich und ohne Vorwarnung ausfallen könnte - für kurze, aber auch längere Zeit. Sei es durch einen Terroranschlag, Cyberkrieg, Sonnenstürme, Zusammenbruch des Magnetfeldes, magnetischen Polsprung oder einfach durch den Zusammenbruch wegen Überlastung und Altersschwäche.

Was alles nicht mehr geht, wenn der Strom ausfällt, ... ja da würde man sich leichter tun, aufzuzählen, was dann noch funktioniert. Nicht viel jedenfalls! Überleg´ einmal, was alles von Strom abhängig ist. Die Kommunikation fällt total aus, kein Fernsehen, kein Radio, kein Internet, kein Telefon (zur Anmerkung: auch Mobiltelefone sind Telefone und daher auch betroffen). Ebenso alles was mit Banken und digitalem Geld zusammen hängt: Kreditkarten, Bankomatkarten, Geldautomaten, bis hin zu den Banken selbst. Ohne Strom kein Geld - ausser vorhandenes Bargeld. Aber auch die Lebensmittelgeschäfte sind davon betroffen, und der Nachschub. Denn es gibt keinen Treibstoff mehr. Ohne Strom funktionieren die Pumpen der Tankstellen nicht. Ohne Bestellwesen und ohne Treibstoff keine Nachlieferungen.

Bisher wirst du denken, halb so schlimm, durch meine Krisenvorsorge kann ich locker einige Wochen bis Monate mich und meine Familie versorgen. Ein angelegtes Lebensmittellager, kistenweise Mineralwasser und ein wenig Bargeld in kleinen Scheinen lassen dich über das Schlimmste hinweg kommen ...

Doch dann kommt es wirklich schlimm, denn in unserer modernen Welt braucht fast alles Strom! Plötzlich gibt es keine Müllabfuhr mehr, kein Wasser aus der Leitung (ausser jene wenigen Wassernetze, die keine Pumpen benötigen!), du kannst deinen Klogang nicht mehr runterspülen, keine Wäsche mehr waschen (soferne du überhaupt noch Waschmittel hast), kein Duschen, kein Haarewaschen, ... die Stadt beginnt durch die Müllberge zu stinken. Heizungen und Fernheizwerke fallen aus, ausser Holzheizungen, Kamine, etc. und lassen dich frieren.

In Spitälern sind längst die Notstromaggregate ausgefallen, die HighTechMedizin funktioniert nicht mehr. Es muss wieder operiert werden, wie vor mehr als hundert Jahren, lebenserhaltende Maschinen stehen ebenso still!

Eine grosse Gefahr geht natürlich von Atomkraftwerken aus. Wenn es noch möglich ist, dass sie sich selbst mit Strom versorgen, können die Kühlsysteme arbeiten, wenn nicht, beginnt in jedem einzelnen AKW durch den Kühlausfall die Kernschmelze ...

Und das Allerschlimmste ist, die Menschen sind absolut orientierungslos und hilflos, denn plötzlich ist niemand da, der einem sagt, was zu tun ist. Wie auch, es funktioniert nichts mehr ... Die ersten Plünderungen und Überfälle werden stattfinden, Polizei und Militär wird völlig überfordert sein, Chaos entsteht. Kaum jemand hat sich diesen nun eingetretenen Ernstfall tatsächlich vorstellen können und überlegt, was wäre wenn?

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein grossflächiger, lange andauernder Stromausfall tatsächlich stattfindet? Leider wird dieses Szenario immer wahrscheinlicher! Weniger wahrscheinlich von Cyberkriegern und Teroristen ausgelöst, als durch zwei fatale kosmische Ereignisse!

Diese beiden Ereignisse werden allerdings bei uns in Europa in den Medien vollkommen ignoriert. In Nord- und Südamerika wird sehr wohl davor gewarnt und auch seriöse Wissenschaftler (auch die NASA) bestätigen die hohe Wahrscheinlichkeit dieser beiden Szenarien. Nur der Zeitpunkt, wann sie eintreten, kann nicht vorausgesagt werden. Die Vorwarnzeit ist sehr kurz, für viele wird es plötzlich dunkel ... und niemand kann sagen, wie lange es dauern wird, bis es wieder hell wird ...

Das eine Szenario sind extreme Sonnenstürme, die durch die erhöhte Aktivität der Sonne die Erde treffen können. Im schlimmsten Fall brennen tausende Transformatoren durch und die Stromversorgung bricht zusammen. Je nach Intensität, Stärke und Dauer der Sonnenstürme können Stromnetze ganzer Kontinente für lange Zeit ausfallen. Denn wenn grosse Transformatoren durchbrennen, gibt es kaum Ersatz! Die Produktion solcher Transformatoren dauert einige Monate und sie liegen nicht, so wie Mehl oder Zucker, in den Lagerhallen auf Lager! Transformatoren werden auf Bestellung gefertigt! Demnach könnte ein derartiger Stromausfall Monate, wenn nicht Jahre dauern und unser Leben grundlegend verändern!

Das zweite Szenario ist der magnetische Polsprung. Auch hier warnen seriöse Wissenschaftler davor, dass dieser im Prinzip jederzeit eintreten könnte. Unser Magnetfeld der Erde spielt derzeit verrückt, es nimmt seit Jahrzehnten besorgniserregend ab und zeigt auch immer wieder Totalausfälle. ZB. im südpazifischen Raum, wo zu Zeiten des Totalausfalles des Magnetfeldes kaum konventionelle Navigation möglich ist! Experten schätzen die Möglichkeit einer Polumkehrung als ziemlich realistisch ein und betonen auch, dass dies bald, eigentlich zu jeder Zeit, stattfinden könnte.

Wie der folgende Link zeigt, haben sich auch schon offizielle Stellen in Deutschland darüber Gedanken gemacht! Vielleicht bleibt die Katastrophe aus, aber im Zuge der Veränderungen der Erde, halte ich es doch für wahrscheinlich, dass sie eintreten wird. Ich denke, es ist nicht sonderlich betonenswert, dass dies wahrscheinlich einen wirtschaftlichen Crash in den betroffenen Gebieten impliziert!

Hast du dir darüber schon gedanken gemacht? Hast du vorgesorgt?



Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften - am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung. (tab-beim-bundestag.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Alle Schuldenuhren gehen falsch! Denn sie alle gehen aus vom Schuldenstand am Ende des letzten Jahres, schätzen die Neu­verschuldung des laufenden Jahres und errechnen daraus, wie hoch der Schulden­stand in dieser Sekunde ist - angeb­lich auf den Euro genau. (staatsverschuldung.de)

UN warnt vor Dollar-Kollaps - Die Vereinten Nationen warnen vor einer Vertrauenskrise des Dollars. Sollte die US-Währung gegenüber anderen Währungen weiter an Wert verlieren, bestehe sogar das Risiko eines Kollapses. Der Wechselkurs gegenüber einem Korb von Schlüsselwährungen habe den niedrigsten Stand seit den 1970er Jahren erreicht. (mmnews.de)

Donnernde Abrechnung mit dem Kasino-Kapitalismus - Bei uns würde man so jemanden einen Nestbeschmutzer nennen: Die Prüfungsgesellschaft Grant Thornton hat eine gepfefferte Analyse der Marktstrukturen an der Wall Street vorgelegt und darin massiv Anklage erhoben. (markusgaertner.com)

Im Euro-Drama steht das Schlimmste noch bevor - Der Fall Griechenlands zeigt: Die politischen Akteure laufen den Märkten atemlos hinterher, anstatt Führung und Staatskunst zu demonstrieren. (welt.de)

Griechische EU-Kommissarin fürchtet Drachme-Comeback - Es sind drastische Worte: Die griechische EU-Kommissarin Maria Damanaki warnt ihre Landsleute vor dem Euro-Ausstieg. Ein solches Szenario läge auf dem Tisch, man stehe am Scheideweg. In Griechenland wächst der Widerstand gegen den harten Sparkurs der Regierung. (spiegel.de)

USA und Pakistan fast im offenen Krieg. Chinesisches Ultimatum an die Adresse Washingtons: kein Angriff! China hat die Vereinigten Staaten offiziell wissen lassen, dass ein von Washington geplanter Angriff auf Pakistan als Akt der Aggression gegen Peking ausgelegt werden wird. Diese unverblümte Warnung ist das erste seit 50 Jahren – den sowjetischen Warnungen während der Berlin-Krise von 1958 bis 1961 – bekannt gewordene strategische Ultimatum, das den Vereinigten Staaten gestellt wird. Es ist ein Anzeichen dafür, dass sich die Konfrontation zwischen den USA und Pakistan zu einem allgemeinen Krieg auszuweiten droht. (kopp-verlag.de)

Die große Angst vor dem EHEC-Darmbakterium: Ist es eine »kulturelle Bereicherung«? Das hochgefährliche Darmbakterium EHEC breitet sich in Deutschland aus. Die Fachleute sind bislang ratlos. Sie vermuten, dass es an Obst und Gemüse haftet. Aber wie kommt es dahin? Als Verursacher gelten tierische Wiederkäuer - möglicherweise. Vielleicht sollten die Behörden einmal unvoreingenommen beispielsweise nach Österreich blicken. Dort gibt es wegen bestimmter Sitten orientalischer Erntehelferinnen inzwischen einen Hosenzwang auf manchen Feldern. Aus einem Grund, den man in Deutschland (noch) nicht zu kennen scheint. Und wahrscheinlich haben die deutschen Behörden auch noch nie ewas vom Fäkalien-Dschihad gehört. (kopp-verlag.de)

Cäsium 134 strahlt über Atomruine - Tepco: Konzentration überschreitet Grenzwert am Reaktor 1 um das 18-fache. (derstandard.at)

Wenn 2012 die Welt untergeht - Hast du dich schon mit dem Dezember 2012 beschäftigt", fragte eine Freundin. Ich musste zugeben, dass ich das nicht getan hatte und nicht wusste, dass der Maya-Kalender und andere Prophezeiungen für diese Zeit das Ende der menschlichen Zivilisation vorausgesagt haben. Der Gott Bolon Yokte - Gott der Totenwelt - werde herabsteigen, heißt es, und es beginne ein neues Zeitalter. (berlinonline.de)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)





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Dali und die Krise

„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ – Johannes Mario Simmel


Schlimmer kann’s im Vorfeld der „Neuen Zeit“ (= Zeit im und nach dem Crash) wohl nicht mehr kommen. Ein Wiener, noch dazu Techniker und Sonstiges bemüht den Maler Salvador Dali. Unglaublich. Und dies obwohl dessen Freunde fest und steif behaupten, dass der Autor dieser Zeilen einen El Creco von einem Picasso gar nicht imstande ist zu unterscheiden. Aber sei’s drum, der Mann hat Mut und bemüht trotzdem den berühmten Maler und Universalkünstler. Warum ? Weil es wichtig ist. Sogar sehr wichtig, wie Sie geneigter Leser und geneigte Leserin (ich bleibe bei der Gender-Trottelei) weiter unten bemerken werden.

Haben Sie es ebenfalls schon bemerkt ? Ich schon seit vielen Jahren. Überall „spiesst“ es sich. Nix klappt wirklich oder eben nur selten und dann meist nur durch Zufall. Die Möbelfirma beispielsweise liefert verspätet und dann noch die falschen Teile, später werden zwar die richtigen Teile geliefert – ebenfalls verspätet – dafür aber unfachmännisch montiert. Eh klar, der Monteur ist erst acht Tage bei der Firma, war vorher Friseurschneiderspenglerkoch ohne Abschluss und macht – wenn nicht gerade auf Montage – nunmehr auch den Verkauf im Schauraum. Deutsch spricht er schon recht gut, was seinem Ministerpräsidenten nicht wirklich schmeckt. Zuerst einmal die Muttersprache ordentlich lernen und sich nicht allzu viel integrieren meinte dieser, zumal ja unser lieber Monteur sogar zwei Staatsbürgerschaften hat. Zur Ausweisung wegen bisher mehrfacher Straftaten reichte es jedoch nicht. Hierfür war eine der beiden Staatsbürgerschaft echt hinderlich. Welche glauben Sie? Erraten! Wieder blöd gelaufen.

Meine ständig wechselnden Postboten – in Österreich Briefträger genannt – werfen vielfach meine Post beim Nachbarn ins Fach, läuten gar nicht mehr an, obwohl man zu hause ist und legen dann den „Einschreibzettel“ einfach ins Postfach. Auf geht’s zum Postamt am nächsten Tag wo man sogleich die Flucht ergreifen muss, wenn gerade das Heer der Arbeitslosen um den 7ten jeden Monats sich die „Stütze“ abholt und in der Schlange herumnörgelt. Dauert ihnen meist alles zu lange. Der Unmut ist verständlich. Sollten ja schon längst auf der Pfuschbaustelle sein. Sie müssen jedoch abholen, da so gut wie allen dort, ihre einstige Bankverbindung „verloren“ gegangen ist (Fachausdruck: Nicht erwünschte Kontoverbindung).

Hand aufs Herz: Können Sie Ihre Jahres-, Gas- und Strom-Abrechnung richtig lesen? Aha, sie haben eine Detektivausbildung. Toll und gut so, braucht man heutzutage fast überall. Meine Stromrechnung überrascht mit in Summe 9 Positionen. Von der Leitungsbereitstellung bis zur Energieabgabe. Der Kilowatt-Preis ist – neben der Mehrwertsteuer und anderen Horrorgebühren - aber auch vermerkt. Das erfreut mich. Wer dafür sehr wenig verbraucht – Stichwort „Energiesparen“ – der zahlt jedoch anteilig viel mehr für jede Kilowattstunde (mir einst selbst passiert, fast 4x so teuer).

Dafür weiß ich, was mein Handynetz-Betreiber meint, wenn auf der Rechnung von „Taktung“ die Rede ist. Den Rest lasse ich mir vom 20-jährigen, verhaltensauffälligen Sohn meines Nachbarn erläutern. Der wird nämlich die Grundschule ohne Sitzen bleiben absolvieren (in Österreich soll das Sitzen bleiben nunmehr vollkommen abgeschafft werden. Um in Österreich schon bisher Sitzen bleiben zu können, bedurfte es großer Anstrengungen. Bald schafft´s keiner mehr).

Genug der bösen Wahrheiten liebe Leser. Kehren wir nunmehr endgültig zu Salvador Dali, dem spanischen Künstler zurück, dem nachfolgender Satz sinngemäß übersetzt zugeschrieben wird:

„Ich erinnere mich gerne der Zukunft“

Und jetzt sind wir richtig beim Thema: Sich der Zukunft erinnern? Gott behüte bzw. Dali behüte uns davor. Alles, aber auch wirklich alles deutet darauf hin, dass wir uns der Zukunft - wie auch in Zukunft - im bisherigen Sinn wohl eher mit Schrecken erinnern werden müssen. Warum? Natürlich der Zukunft wegen. Aber ganz genau weiß auch ich das nicht. Die „Neue Zeit“ wird´s zeigen.

Vielleicht weil der Berlus(t)coni keine Bunga-Bunga-Partys mehr feiern kann, da auch Italien, nach Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Japan und vielen anderen Ländern so Pleite ist, dass auch sein Privatvermögen für staatliche Aufgaben herhalten muss. Ist zwar nicht vorstellbar, dass er seine Kröten nicht ordentlich verschoben hat, aber könnte ja doch sein, zumal die größten Vermögensteile wohl aus Sachgütern, Immobilien, Beteiligungen, etc. bestehen. Wenn Berlus(t)conis Vermögen a fonds perdu ist, dann natürlich Ihres genauso. Was? Sie sind gar nicht in Italien, sondern in Deutschland zu hause? Wird keinen Unterschied machen. Schließlich sind wir ja alle EU-Bürger und für den Anderen bürgen/zahlen/haften tun wir ja schon länger. Oder? Und mit den geplanten Euro-Bonds schaffen wir uns und dem guten Berlus(t)coni vielleicht doch noch eine kleine Atempause und eine letzte Bunga-Bunga-Party. „Zeichnen“ muss diese EU-Anleihen aber auch wer. Aber durch die dafür notwendig werdenden Risiko- bzw. notwendigen Inflationsaufschläge wird sich schon ein „Spekulatius“ finden. Wenn nicht kauft eben die EZB selbst. Hat ja schon Übung mit solchen Dingen. Aber ganz genau weiß ich das auch nicht, was da so laufen wird.

Was ich aber ahne, ist, dass meine Kinder oder auch meine Enkelkinder (23 + 17J.) irgendwann in naher Dali-Zukunft vielleicht zu Weihnachten oder zum Geburtstag einen „Doppler“ (= 2 Liter-Flasche) Superbenzin von mir geschenkt bekommen werden. Damit sie am Sonntag mit dem Auto wenigsten wieder einmal auf eine Wiese in den Wienerwald fahren können („Una festa sui prati“ wie es uns Adriano Celentano vorsingt). Für dieses Benzingeschenk werde ich wohl sparen müssen. Aber ich bin ja ein braver Opa. Aber auch das weiß ich nicht ganz genau. Schon Sokrates meinte:

„Wir haben die Wahrheit gesucht, wir haben sie nicht gefunden“

Mir geht’s auch so. Gehen wir weg vom täglich steigendem Benzin bzw. Ölpreis und wenden wir uns der Notwendigkeit zu Lebensmittel einkaufen zu müssen. Mein lieber Freund Robert Klima schrieb schon vor ca. einem Jahr in einem seiner Artikel, welcher auch hartgeld.com-Downloads erschien, dass sich seiner Einschätzung nach die Lebensmittelpreise verdreifachen werden. Ich war skeptisch, doch die Richtung stimmt, wie wir gerade sehen und wohl in Zukunft noch weiter sehen werden. Erste Ansätze sind erkennbar. Schon deshalb sollten wir uns nach Dali der Zukunft nicht erinnern wollen. Wir führen die Preiserhöhungen pflichtgemäß auf die Inflation zurück, was gar nicht stimmt. Die Inflation entwickelt sich erst daraus. Nicht umgekehrt. Und dafür scheint das „quantitative easing“ (= exorbitante Gelddruckerei ohne jegliche Deckung mitverantwortlich zu sein). Aber auch nicht mehr lange. Dann kommt die Deflation. Das ist dann der endgültige „Abwürger“ der Wirtschaft. Ob die dann zusätzlichen Bataillone an Harz-IV-lern gen Lybien marschieren müssen, weiß ich nicht. Ausschauen könnte es danach. Die politischen Weichen werden ja gerade gestellt. Und schließlich ist ja „Der Krieg (ist) der Vater aller Dinge“ (was wiederum ein Sager Heraklit´s ist).

Einen Teil unseres Wirtschaftssystems könnte man vereinfacht so erklären: Im Golf von Mexiko bläst ein starker Wind. Vorsorglich – es könnten ja Bohrinseln Schaden nehmen – erhöht sich der Ölpreis. Schwupp di wupp wird Benzin teurer, auch das Bitumen für den Straßenbau und das Polystyrol für die Fassadendämmung. Der Tee und das Kipferl im Cafehaus werden ebenfalls teuerer, da sich ja alles durch die Transportkostenerhöhung verteuern muss. Plus „Körberlgeld“ für den Wirt und den Transporteur. Das freut den Finanzminister wieder diebisch, da er dadurch mehr „rein bekommt“ (und durch neu aufgelegte und notwendig höher verzinste Anleihen und den teurer werdenden Bitumen-Straßenbau wieder verliert). Der Gaspreis zieht etwas später – weil an den Ölpreis gekoppelt – nach. Das freut wieder Putin und Medwedew. Und natürlich auch wieder den Finanzminister. Der Lohn-Sklave reduziert nunmehr um, sagen wir mal, 2° C seine Raumtemperatur in seinem Heim, da er gelesen hat, dass er sich je 1° C Temperaturdifferenz ca. 6% an Energiekosten ersparen kann. Macht in Summe ca. 12% Ersparnis. Fein für ihn. Glaubt er. Doch der Hausherr hat mit Hilfe steuerfinanzierter
(wieder auch mit dem Steuergeld unseres Lohn-Sklaven) und teilsubventionierter Wirtschaftsankurbelungsmaßnahmen – weil ja die Energie so stark gestiegen ist - nunmehr das Wohnhaus wärmedämmen lassen. Macht plus 30% auf die Miete. Kälter ist´s und teurer wurde es auch. Wieder blöd gelaufen und immer miesmutiger wird unser Lohn-Sklave. Überdrussgedanken überfallen ihn nunmehr immer öfters.

Speziell wenn er nunmehr auf seine neue Jahresstromabrechnung schaut. Die ist ja auch gestiegen. Muss so sein, sagt sein Stromlieferant. Oder wissen Sie nicht, dass sich der Ölpreis so stark erhöht hat ? Ja liebe Leser, da täte Selbstmord wieder Sinn machen. Oder? Ich selbst geh lieber auf eine „schwache Stunde“ zur Rothaarigen. Aber das wissen Sie ja schon von meinem gestrigen Artikel („Goethe und die Krise“).

Genug der suizidalen Gedanken und in die Hände gespukt. Durchforsten Sie in Permanenz stets auch Ihre Fixkosten. Hier verbergen sich meist ungeahnte Möglichkeiten, damit Sie es weiter angenehm warm in Ihrem Heim haben und trotz der 30% Mieterhöhung noch weiter dort wohnen können. Und kommen Sie mir bitte nicht mit dem Argument, dass sich unser guter Lohn-Sklave ja durch die Wärmedämmung locker einiges an Energiekosten erspart. Vordergründig stimmt das sogar. Doch wird – je mehr wärmegedämmt wird – auch der Energielieferant immer teurer werden, da er Ihnen zwar nunmehr weniger liefern muss, jedoch bei gleich hoher Rechnung wie einst. Da Sie somit nicht mehr bezahlen als früher, fällt es Ihnen auch nicht wirklich auf, dass die Energieeinheit wieder teurer geworden ist. Setzen Sie doch einfach vor Ihren Namen den Titel „Zw.“ („Zahlwurschtl“) Für diesen „Titel“ brauchen´s nirgends „Guttenbergern“ und behalten ihn auf ewig.

Und jetzt? Wollen Sie sich – wie Dali – noch immer der Zukunft erinnern ? Vielleicht auch jener erst kommenden gleich hohen Rechnung wie einst, bei weniger Energiezulieferung und niedriger temperierter Wohnung? Na also. Wir verstehen uns. Und jetzt sag ich´s ganz deutlich: Dem Dali-Sager

„Ich erinnere mich gerne der Zukunft“

kann ich ganz und gar nix abgewinnen. Beim Dali bin ich mir schon deshalb unsicher, weil dem sagt man ja nach, dass viele Bilder gar nicht von ihm sind, sondern von einigen seiner Schüler fabriziert wurden, schließlich hat er tausende Blätter voraussigniert. Trotz allem war er ein phantastischer Künstler.

Die Zukunft wird zeigen, wie „stimmig“ meine obig formulierten Gedanken gewesen sein werden. Ich bin optimistisch, dass sie sich als „stimmig“ herausstellen könnten.



Gastbeitrag von Ing. Wilmont Franta

Ing. Wilmont Franta, in Wien lebender Sicherheitspädagoge (weitere Infos via Google Österreich) - Affirmative, kritische oder auch beleidigende oder böse Zuschriften bitte an E-Mail: ing.w.franta@sicherheit-mediation.com




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Mittwoch, 25. Mai 2011

Ausverkauf in Griechenland

Um wieder Geld in die leeren Staatskassen zu bekommen, verkauft Griechenland auf "sanften" Druck der EU Teile des Staatsvermögens. Darunter sind Häfen, Eisenbahn, Autobahnen samt Mautsystem, und, und, und. Allesamt Unternehmen, die eigentlich vom Staat geführt werden sollten. Wer sind die Käufer, die Bieter?

Gehen wir davon aus, dass bei einem Verkauf der Staat sofort Geld sehen möchte, da langfristige Darlehen oder Ratenzahlungen nicht den gewünschten Effekt haben, sofort die Staatssäckel zu füllen. Bleiben Investoren oder Investorgruppen, welche die geforderten Summen aufbringen können. Und das sind in der Regel Hedgefonds und eventuelle Konkurrenzunternehmen.

Das kann zu ziemlichen Problemen sowohl für den Staat Griechenland, wie auch für die Bevölkerung werden. Privat geführte Unternehmen müssen wirtschaftlich und nicht unter sozialen Aspekten geführt werden. Demnach ist mit den üblichen Konsenqenzen nach einer "Heuschreckenplage" zu rechnen. Unternehmen werden saniert, rationalisiert, filetiert und nicht wirtschaftlich zu führende Teile, also jene Bereiche, die keinen kurzfristigen Gewinn erarbeiten können, verkauft oder geschlossen.

Das birgt vor allem bei Betrieben, die eine soziale Komponente haben, wie Post und Bahn, ein sehr grosses Risiko. Entlassungen, Stillegungen und Preiserhöhungen stehen kurzfristig an und kann den Griechen unterm Strich sehr, sehr teuer kommen.

In Österreich wird das letzte Werk der ehemaligen Austria Tabak geschlossen. Egal, welche Meinung man zur Raucherfrage hat, Rauchen und die Produktion von Tabakwaren ist ein Wirtschaftsfaktor. Über 300 Mitarbeiter verlieren ihren Job, der Finanzminister verliert Steuereinnahmen und die Wertschöpfung bzw. Produktivität sinkt. Als ehemaliger Monopolstaatsbetrieb wurde die Austria Tabak privatisiert und nun werden ALLE Zigaretten und Zigarren, die früher in Österreich produziert wurden, importiert. Ein nicht wieder gutzumachender volkswirtschaftlicher Schaden. Nur damit der damalige und heute äusserst umstrittene Finanzminister Grasser, neben anderen Verkäufen bzw. Privatisierungen von Staatsbetrieben, ein 0-Budget, keine Neuverschuldung, erreichen konnte. Jetzt muss der Staat neben dem Schaden der verminderten Steuereinnahmen auch jenen Teil der Arbeitslosen finanzieren, die keinen anderen Job bekommen. Auch die Gemeinde hat einen empfindlichen Ausfall an Gemeindesteuern zu verbuchen. Alles in allem ein schlechtes Geschäft. Wie gesagt, egal, wie man zum Raucherproblem steht - wirtschaftlich gesehen, ein Desaster ...

Und genau diese Entwicklung steht - nicht bei einem, sondern bei wahrscheinlich allen Betrieben - Griechenland ebenso bevor. Selbst wenn soziale Komponenten ausgehandelt werden, ein mögliches Defizit wird der neue Eigentümer nur bedingt tragen!

Dies wird gemacht, damit Griechenland in irgendeiner Form sanierbar wird. Glauben kann es ohnehin fast niemand, ausser die griechischen, zu optimistischen Politiker (und ich glaube, nicht einmal die), aber es ist ein Versuch, zu retten, was zu retten ist ... allerdings mit tiefgreifenden Konsequenzen.

Stell dir vor, mein lieber Freund, Griechenland würde es schaffen, die Pleite abzuwenden oder tatsächlich einen geordneten Bankrott durchzuführen. In beiden Fällen benötigt der Staat ständige Einnahmen, die Geld bringen. Wenn nun alle gewinnbringenden Staatsunternehmen verkauft wurden, woher soll das Geld nun kommen?

Denn wir wissen auch, dass privatisierte Betriebe, hinter denen eine ausländische Investorengruppe oder ein Konzern steht, etwaige Gewinne abziehen und nicht grosszügig im Land versteuern. Es kann auch sein, dass übernommene Unternehmen aus Konkurrenzgründen einfach nach einer gewissen Zeit geschlossen werden oder der Staat für etwaige Defizite aufkommen muss.

Der sprichwörtliche Auskauf Griechenlands hat begonnen, mit noch nicht absehbaren Folgen, die möglicherweise auch wieder von der EU, das heisst, von Bürgern anderer Staaten abgegolten werden müssen.







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Fukushima: Kernschmelze in drei Reaktoren - Nicht nur in einem Reaktor, sondern in allen zum Zeitpunkt des Bebens betriebenen Reaktoren des japanischen AKW gab es eine Kernschmelze. (kurier.at)

Von Bürgern in Wut – im Crack-up-Boom - Während die Spanier auf die Straße gehen, um ihre Wut zu zeigen, scheint in Deutschland die Wut (noch!) nicht angekommen zu sein. Auch die Protestpartei „Bürger in Wut“ konnte das Wut-Potenzial nicht bündeln und kam in Bremen gerade mal auf 3,7%. (rottmeyer.de)

Griechenland pleite, EZB insolvent - Es geht nicht mehr um das “ob”, sondern um das „wann“. Dennoch sind sich die Märkte kaum einig, ob der Kollaps morgen, in einem Monat oder gar in einem Jahr erfolgen wird . - Die EZB wird ebenfalls zahlungsunfähig werden, da ein großer Teil ihres Vermögens in Griechenland beziehungsweise in Irland steckt. (mmnews.de)

Weissrussland entwertet seine Währung um 56 Prozent
(alles-schallundrauch.blogspot.com)

Der große amerikanische Aderlass - Im Christian Science Monitor wird heute eine Rechnung aufgemacht, die für Gänsehaut sorgt. Sie zeigt die massive Vermögens-Implosion privater Haushalte und der Regierung in der führenden Volks-wirtschaft. Kein Wunder, dass in den vergangenen drei Monaten wieder die meisten wichtigen Indizes nach Süden abdrehen. (markusgaertner.com)

IAEA: Syrien baute «sehr wahrscheinlich» Geheimreaktor - Syrien hat nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA mit großer Wahrscheinlichkeit an einem geheimen Atomwaffenprogramm gearbeitet. In ihrem Bericht zu Syrien, der der dpa vorliegt, schließen die Atomwächter erstmals aus all den ihnen vorliegenden Informationen, dass eine 2007 von Israel zerstörte Anlage in Al Kibar mit großer Wahrscheinlichkeit ein fast fertiger Atomreaktor war. (t-online.de)

Dominique Strauss-Kahn: Das Establishment entledigt sich einer Bedrohung - Zahlreiche Ungereimtheiten ranken sich um die Vergewaltigungsvorwürfe und die Festnahme von Dominique Strauss-Kahn. Eins jedoch ist klar: Für das US-Establishment und die französische Regierung war er zu einer ernsten Bedrohung geworden. (propagandafront.de)

Für den Notfall vorgesorgt - Vorsorge und Eigenhilfe in Notsituationen (bbk.bund.de)

Cascadia's Fault - There's a crack in the earth's crust that runs roughly 31 miles offshore, approximately 683 miles from northern California up through Vancouver Island off the coast of British Columbia. The Cascadia Subduction Zone has generated massive earthquakes over and over again throughout geologic time—at least 36 major events in the last 10,000 years. This fault generates a monster earthquake about every 500 years. And the monster is due to return at any time. It could happen 200 years from now, or it could be tonight. (lybrary.com)

Barbara´s Nachrichtenüberblick (dasgelbeforum.de.org)





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