Mittwoch, 29. Juli 2009

Heuschrecken ... eine asoziale Plage!

Nein, nicht jene Heuschrecken, die in Schwärmen ins Land einfallen, alles leerfressen und dann wieder dahin sind. Oder doch diese Heuschrecken? Jedenfalls ist die Bezeichnung treffend gewählt!

Heuschrecken sind Investoren, die Unternehmen aufkaufen, diese finanziell ausnehmen und nur auf schnellen Maximalprofit ausgerichtet sind. Heuschrecken sind skrupellose Hedgefonds, die für ihre Anleger hohe Renditen "erarbeiten". Viele übernommene Unternehmen bleiben dabei auf der Strecke.

Eine typische Heuschreckenübernahme passiert folgendermassen. Ein Hedgefond kauft den Eigentümern (Aktionären) ein Unternehmen ab. Sehr oft sind diese Übernahmekanditaten traditionelle, kapitalmässig gut aufgestellte Firmen. Der Übernahmepreis, der vorerst von der Heuschrecke geleistet wurde, muss das Unternehmen nach der Übernahme den neuen Eigentümern zurückerstatten. Das heisst, es wird aus dem übernommenen Unternehmen Kapital abgezogen.

Zum Vergleich, normalerweise kauft oder übernimmt ein bestehendes Unternehmen ein anderes, weil es in den bestehenden Betrieb passt - zB. als Sortimentserweiterung - oder weil man sich ein Konkurrenzunternehmen angelt - zB. wegen Synergien oder KnowHow. Heuschrecken schauen nur auf die zukünftige Rendite! Profit! Profit! Profit! ... und sonst nichts!

Die ausgesaugten und danach oftmals unterkapitalisierten Unternehmen werden entweder, solange diese noch profitträchtig sind, weiter ausgesaugt oder abgestossen. Im schlechtesten Falle in die Insolvenz geschickt.

Sehr viele bekannte und lukrative Unternehmen sind von Heuschrecken "gefressen" worden. Bei denen sich die jetzige Finanzkrise fatal auswirkt. Denn oftmals wurde der Übernahmepreis von den übernommenen Firmen per Kredit finanziert. Die Heuschrecke selbst hat das Geld schon bekommen, das Unternehmen steckt möglicherweise in grossen Schwierigkeiten.

Zum Beispiel wurde der Herrenbekleider Hugo Boss mittels des Mutterkonzerns Valentino von der britischen Heuschrecke Permira übernommen. Heute hat Hugo Boss grösste finanzielle Probleme und ging sogar soweit, bei Lieferanten bereits belichene Rechnungen neue Konditionen auszuhandeln und die betroffenen Unternehmen schwer unter Druck zu setzen (siehe Link unter Meldungen).

Bei Heuschrecken zählt das Prinzip des Shareholder Values. Das heisst, alles für den Profit des Investors. Der Investor ist fast immer ein Hedgefond und damit die Zeichner von Hedgefondanteilen. Wie schon erwähnt, es zählt nur die hohe Rendite. Meist viel, viel höher als bei anderen Investments, zB. bei Aktien oder Anleihen.

Das wirft natürlich die Frage nach der sozialen Verantwortung auf, die jeder Eigentümer eines Unternehmens haben sollte. Ein Unternehmen sorgt für Arbeit, zahlt Steuern und ist in der Infrastuktur eines Landes eingebunden. Demnach erfüllt jedes Unternehmen eine wichtige Rolle, auch im Sozialsystem eines Landes. Wird von skrupellosen Investoren die finanzielle Basis eines Unternehmens abgezogen, verlieren meist nicht nur viele Mitarbeiter ihren Job, sondern es wird die gesamte Region in Mitleidenschaft gezogen. Die Gemeinden und Länder bekommen weniger Steuern, Arbeitslose kosten dem Staat viel Geld - auch wenn sie umgeschult werden! Schlussendlich geht alles auf Kosten des Volksvermögens, auf Kosten des Steuerzahlers. Das heisst, die Allgemeinheit leidet unter der Profitgier einiger Wenigen, denen die Dramatik der Heuschrecken oft gar nicht bewusst ist. Sie zeichnen einen Fonds, der eben besonders hohe Renditen abwirft. Wie diese Renditen, die nicht Unternehmensgewinne sind, sondern abgezogenes Kapital, zustandekommen, wird teilweise verschleiert oder sie wollen es gar nicht wissen.

Jetzt, in der Finanzkrise, wo auch viele "normale" Unternehmen schwer zu kämpfen haben, trifft es jene, die von Heuschrecken übernommen wurden, besonders schwer, weil viel Kapital abgezogen wurde (teilweise auch jetzt noch immer wird, wie die letzte Aktionärssitzung bei Pro7 gezeigt hat - gehört auch mehrheitlich zu Permira) und so der Handlungsspielraum sehr eingeschränkt ist. Die kaufmännische Sorgfaltspflicht eines Kaufmannes oder Ökonomen wird bei Heuschrecken nicht berücksichtigt. Teilweise unterstützt der Staat auch Heuschreckenübernahmen mit Subventionen und enormen Steuererleichterungen ... mit Volksvermögen!

Egal wie man es dreht und wendet, der grosse Verlierer in der jetzigen Finanzkrise ist ... DAS VOLK, wir, du und ich!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Formel 1: BMW steigt nach dieser Saison aus (derstandard.at)
Daimler fährt Milliardenverlust ein (kurier.at)
Opel: Magna blitzt mit neuem Vorschlag ab (kurier.at)
Deutsche Bank: Milliardengewinn schickt Aktie in den Keller (wirtschaftsblatt.at)
Deutsche Kommunen unter dem Fallbeil der Krise (welt.de)
Unternehmen kommen schwerer an Bankkredite (sueddeutsche.de)
Argentinien: heißer Winter voraus! (binladenspenpal.blogspot.com)
Litauen überrascht mit Horrorzahlen (binladenspenpal.blogspot.com)
Gold: und es will nicht fallen! (mmnews.de)

Krisenansichten: es reicht (hartgeld.com)
Der unstillbare Hunger nach Geld - Kreditklemme und Geldmangel (hartgeld.com)



Den Mut die Wahrheit anzunehmen - Obwohl immer mehr Menschen aufwachen und den Lügen nicht mehr glauben, ist es eine Tatsache, die Mehrheit der Menschen sind in einem Zustand der völligen Leugnung der Realität und wollen nicht sehen was vor ihren Augen abläuft. Man kann ihnen noch so viele Beweise der Widersprüche präsentieren, sie stecken den Kopf in den Sand und verschliessen sich jeder Logik und Vernunft. Sie wollen offensichtlich nicht in den Zustand kommen wo sie akzeptieren müssen, alles was sie glauben ist falsch, das die Welt in der sie leben nur eine Illusion ist. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen?
- Lebensversicherungen stehen mittelfristig vor dem Crash, da ihre Kapitalanlagen aufgrund der Weltfinanzkrise nicht mehr sicher sind. (kopp-verlag.de)

Geldsystemkrise: Betrug geht weiter -
Die Börsen steigen zwar wieder, die Ursachen der Finanzkrise sind aber weiterhin ungelöst. Der Betrug durch die Fed, die Ratingagenturen und fragwürdige Bonuszahlungen läuft weiter. Die zweite Welle der Krise ist damit programmiert. (mmnews.de)

Die Milliardengewinne und die Klick-Affen
- Nachdem die „Green Shoots“ in der Zwischenzeit verwelkt sind und die Realwirtschaft jetzt überall neu einbricht, hat man sich ein neues Manipulations-Mittel einfallen lassen: „Milliardengewinne“ der US-Banken sollen „beweisen“, dass die Finanzkrise vorbei ist. Dr. Goebbels würde neidisch werden. (ef-magazin.de)

Peking kauft die Regale leer
- Während Unternehmen in aller Welt sich durch die Wirtschaftskrise kämpfen, nutzt China die Gunst der Stunde - und seine gigantischen Währungsreserven - und kauft ein. Fürchten muss die Expansion aber keiner: Die Einkaufstour verfolgt wirtschaftliche Ziele und keine politischen. (ftd.de)

Baltikum am Boden
- Nach dem Boom: Kaum noch Rente, Hungergehälter für Staatsdiener, hohe Schuldenlast: Lettland zerfetzt soziales Netz für Kredite gegen Staatsbankrott. (jungewelt.de)

Ackermann vor Untersuchungsausschuss: "Wir hätten einen Meltdown gehabt"
- Vor dem HRE-Ausschuss schildert der Deutsche-Bank-Chef noch einmal die dramatischste Rettungsaktion der deutschen Bankengeschichte. Er macht es dabei beiden recht: Den Rettern auf Regierungsseite, aber auch den Systemkritikern der Opposition. (ftd.de)

Hugo Boss knebelt Lieferanten
- Der klamme Modekonzern geht mit seinen Lieferanten nicht gerade zimperlich um: Mit harschen Methoden will das Unternehmen seine Einnahmen erhöhen. Das wäre bitter nötig: Der Hugo-Boss-Eigner Permira ist erheblich in Bedrängnis. (ftd.de)

Datenschützer halten Terrorfahndung mit Bankdaten für verfassungswidrig
- Die USA zapfen seit Jahren Bankdaten von Europäern ohne rechtliche Basis an - jetzt soll ein Abkommen die Praxis zementieren. Datenschützer schlagen Alarm und sind sicher: Eine Verfassungsklage wird die Regelung umgehend kippen - weil jeder Bürger als potentiell Verdächtiger behandelt wird. (spiegel.de)

Dollar-Krieg: Lässt China den Greenback fallen? - Was können die Chinesen tun, um sich aus der Dollar-Falle zu befreien? Seit Ende 2008 haben die Chinesen jeden Monat zwischen 50 und 100 Millarden ihrer US-Währungsreserven abgestoßen. Nach der Flucht aus der Dollarfalle werden die Chinesen sich daran machen, die Dollardominanz im internationalen Währungssystem zu brechen. (mmnews.de)




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Dienstag, 28. Juli 2009

Der Tag X

Dieser kommt für alle überraschend! An irgend einem Montagmorgen in nicht allzuferner Zukunft werden wir informiert, dass unser Geld nichts mehr wert ist und ein Währungsschnitt, eine Währungsreform durchgeführt werden müsste. Es werden neue Banknoten ausgegeben, die alten verlieren ihre Gültigkeit. Der Staat bzw. die Staaten entschulden sich auf Kosten des Volkes. Ab diesem Tag, ist nichts mehr, wie es war. Mittelfristig zerfällt die Eurozone, die Regierungen werden erkennen, dass die Währungsreform nicht den gewünschten Effekt gebracht hat, der Euro kollabiert ...

Wann der Tag X kommt? Wahrscheinlich im Herbst. Solange können sie den Kollaps noch hinauszögern. Nach der deutschen Bundestagswahl geht es wahrscheinlich zur Sache. Aber wie schon oftmals erwähnt, mit Prognosen und Voraussagungen ist das so eine verflixte Sache, denn alle Wahrheiten und Fakten kennen wir leider nicht. Das meiste wird erst viel, viel später bekannt werden ... dann, wenn die Verantwortlichen schon lange ihre Bühnen verlassen haben!

Wie wird diese Währungsreform uns treffen, uns das Volk? Zunächst wird unser Geld, damit auch unsere Spar- und Kontenguthaben um jenen Faktor reduziert, der festgelegt wird. Wie hoch dieser sein wird, kann man nicht sagen. Es können 100:40 sein, oder auch 100:10. Das heisst, für 100 alte Euros, bekomme ich entweder 40 bzw. 10 neue Euros - der Wert des Geldes verringert sich um den Faktor 2,5 oder 10.

Damit versucht der Staat sich zu entschulden, denn die Schulden sind plötzlich ebenfalls um jenen Faktor reduziert. Was dabei aber tatsächlich passiert, kann den Staaten mittelfristig den Kopf kosten. Die Gläubiger, die bisher an die Sicherheit staatlicher Schulden geglaubt haben und in Staatsanleihen investierten, werden ein enormes Vermögen verlieren. Das Vertrauen in die Staaten ist somit weg. Der Staat kann keine Staatsanleihen mehr auflegen, weil plötzlich keine Käufer mehr vorhanden sind. Das heisst, der Staat muss mit seinem Budget auskommen, das ihm durch direkte Einnahmen zur Verfügung steht - den Steuerzahlungen.

Nun wird aber, wenn sich das Rad weiter dreht, nicht nur sehr viel an Geldwerten vernichtet, es wird auch ein neues Bewusstsein in den Köpfen der Menschen entwickelt. Gekauft wird nur mehr was notwendig ist, weil plötzlich ein Umdenken einsetzt und allen Luxus und Ballast ignoriert. Die Folge davon: die Wirtschaft bricht ein, Insolvenzen und Massenentlassungen sind zu erwarten, damit brechen auch die Steuerzahlungen ein. Der Staat verdient immer weniger.

Zuerst werden alle Kultur- und Sozialzahlungen eingestellt, danach geht es den Beamten an den Kragen: Entlassungen und Lohnkürzungen werden kommen. Renten können ebenfalls nur stark gekürzt oder überhaupt nicht mehr ausbezahlt werden. Das System beginnt zu Stottern.

Spätestens dann werden die ersten Staaten versuchen, aus dem Euroverbund auszusteigen, ihre eigene Währung wieder einführen und der Euro kollabiert vollends. Was bleibt, wird Chaos, Armut, Hunger und Gesetzlosigkeit sein ... in einigen Staaten stärker, in anderen wieder nicht so brutal.

Das Leben geht aber weiter ... doch wie?



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Stronach erhöht Einsatz im Poker um Opel (kurier.at)
EADS-Gewinn bricht ein (spiegel.de)
Die Mutter aller Blasen (heise.de)
US-Aktien in Fahrt: Turbulente Reise mit hohem Risiko (diepresse.com)
Die Zweifel an Obamas Programm wachsen (wiwo.de)
Fed muss Zinsen voraussichtlich bald erhöhen (derstandard.at)
Gesunde Schale, kranker Kern? Bleiben sie wachsam! (finanzen.coart.de)
Obama bietet China engere Wirtschaftsbeziehungen an (reuters.com)
China: Wachstum überrascht (derstandard.at)



Wie Banken ihre Bilanzen frisieren - Jedem der gelernt hat wie eine Buchhaltung geführt werden muss und wie man korrekt bilanziert, müssen die Haare zu Berge stehen. Die Banken in Deutschland bzw. in der ganzen EU dürfen ihre Anlagen bewerten wie sie wollen, immer zu ihrem Vorteil, und das vom Staat genehmigt. Keine andere Branche darf das so machen. Ausserdem gibt es zwei Bilanzen, eine die veröffentlicht wird und geschönt ist, und eine für die Steuer, damit wenig oder gar keine bezahlt werden muss. Der totale Beschiss, ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Mit Milliardengewinn durch die Krise - "Günstige Bedingungen genutzt": Trotz weltweiter Wirtschaftskrise kann Deutsche-Bank-Chef Ackermann Milliardengewinne verkünden. Profitiert hat der Branchenprimus einmal mehr vom Investment-Banking. (n24.de)

Großbritanniens Schulden explodieren - Die britische Staatsverschuldung läuft immer weiter aus dem Ruder. Im Juni wuchs der Schuldenberg auf den neuen Rekordstand von 799 Mrd. Pfund. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1974 und entspricht rund 57 Prozent der Wirtschaftsleistung der Insel. (handelsblatt.com)

UK-eine Bubbleökonomie - Die vom Finanzsektor dominierte Wirtschaft in Großbritannien ist auch im 2. Quartal 2009 weiter schwer angeschlagen. Das Bruttoinlandsprodukt, die Summe aller erwirtschafteten Waren, Güter und Dienstleistungen, schrumpfte in der vorläufigen Schätzung des britischen Office National Statistics (ONS) vom letzten Freitag um -0,8% zum Vorquartal und um -5,6% zum Vorjahresquartal. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Börse: Der Krieg der Computer um Tempo und Milliarden - Durch superschnelle Handelsstrategien ergründen Hochfrequenztrader die Absichten anderer Börsenteilnehmer – und profitieren auf deren Kosten. In den USA sind die umstrittenen Geschäfte bereits ein Politikum. (bernerzeitung.ch)

Israel will Iran notfalls im Alleingang angreifen - Jerusalem bekräftigt während des Besuchs von US-Verteidigungsminister Gates harte Haltung gegenüber Teheran. (sueddeutsche.de)

Mad as hell - Jahrelange Gehirnwäsche durch die Politik in Tateinheit mit den Verblödungs-TV-Medien haben das gesteckte Ziel erreicht: Zu faul, zu blöd und zu angepasst sind Müller, Schmidt und Schulze. Ausschnitt aus dem Film "Network". (mmnews.de)

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Montag, 27. Juli 2009

Kommende US-Zahlungsunfähigkeit?

Derzeit wird sowohl von Politikern wie auch Medien "weissgemalt". Die positiven Nachrichten überwiegen und nehmen der Krise weitgehend den Schrecken. Allgemeines Credo: Es geht bald wieder bergauf, die Krise ist abgewendet. Auch wenn man sich die Börsen ansieht, könnte man fast meinen, das Ärgste sei vorbei ...

Fast unerwähnt im Medien-Mainstream bleibt die Meldung, dass das US-Aussenministerium seine Botschaften weltweit angewiesen hat, einen Jahresetat US-Dollar in der jeweiligen Landeswährung aufzuschatzen. Als Vorsichtsmassnahme im Falle eines Dollarkollapses. Nicht eingetauscht werden allerdings Britische Pfund!

Im letzten halben Jahr hat die US-Notenbank verdeckt einigen größeren Zentralbanken eine halbe Billion US-Dollar zugeschoben, damit diese bei den wöchentlich stattfindenden Auktionen US-Staatsanleihen kaufen, welche in zunehmenden Maße vom internationalen Kapitalmarkt und den beiden Hauptaufkäufern der letzten Dekade (Japan/China) nicht mehr oder in abnehmendem Maße geordert worden sind. Über die Hälfte der jeweilig angebotenen US-Staatsanleihen wurden auf diese Weise „gekauft“ – und das bei einem täglichen Kreditbedarf der USA von 7 Milliarden Dollar. Allein nächste Woche kommen 235 Milliarden Dollar US-Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeit zur Versteigerung. (Der Dollar wurde von 14 Zentralbanken mit einer halben Billion gestützt - alles-schallundrauch.blogspot.com)

64 US-Banken gingen heuer schon bankrott. Einige weitere stehen kurz davor. Im Herbst werden weitere Wellen rosser Bankpleiten die USA erschüttern, da vor allem von Privaten und mittelständischen Unternehmen zunehmende Zahlungsausfälle zu erwarten sind. Einige grössere Banken werden ebenfalls betroffen sein.

Währendessen geht die "Casino-Zockerei" weiter. Die Risikobereitschaft der Banken hat unter der Finanzkrise offensichtlich nicht gelitten. Trotz Milliardenverluste und Staatshilfen. Durch die neuen Bilanzierungsregeln wird auch ein völlig falsches Bild der Bankenwelt vermittelt. Es lagert noch einiges an hochexplosiven "Finanzbomben" in den Tresoren. Es stellt sich nur die Frage, wann diese hochgehen.

Offensichtlich wird schon an dem Plan gearbeitet, die USA mittels einem Dollar-Crash zu entschulden. Ein verwegenes wie auch fatales Unterfangen, das auch ins Auge gehen kann (und auch wird!). Es scheint so, als wäre es schon längst beschlossen und wir fahren alle mit ... in den Abgrund.

Der Dollar-Kollaps hat schon eingesetzt, abwenden kann man diese bewusst inszenierte Entwicklung nicht mehr! Wie es ausgehen wird, kann nicht prognostiziert werden, zu viele Unbekannte und ein fehlender Präzedenzfall lassen keine Vorhersagen zu.

Leider klammert Europa noch an den Amerikanern und unterstützen somit ein sterbendes System. Zu sehr sind Wirtschaft und Banken miteinander verflochten, kollabiert der eine, reisst er den anderen mit.

Ob es Profiteure gibt, wenn der US-Dollar kollabiert, kann ebenfalls nicht vorausgesagt werden. Einige Länder, allen voran die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) werden ziemlich viel Vermögen verlieren (Dollarreserven & US-Staatsanleihen). Dazu kommt, dass das grösste Konsumerland der Welt ausfällt! ... und mit ihm auch Europa, vermutlich auch Australien. Der Rest der Welt kann diese Ausfälle bei weitem nicht kompensieren. Wie diese Länder mit diesem zu erwartenden Einbruch umgehen werden, wie die Bevölkerung reagiert, sei (vorerst) dahin gestellt. Wenn Russland keine Rohstoffe mehr verkaufen kann, in China die Fabriken still stehen, in Indien keine IT-Dienstleistungen mehr in Anspruch genommen werden und Südamerika auf seinen Obst- und Gemüseernten sitzen bleibt, entsteht ein enormes Unruhepotential.

Ich frage mich, wie die Eliten es schaffen, mit unglaublich hohen Geldmengen (sprich Volksvermögen) den Crash hinauszuzögern, weltweit zu manipulieren und die Medien trotz alldem hinter sich zu wissen. Wir bauen derzeit einen Schuldenberg auf, der NIEMALS rückzahlbar sein kann! Allein dieser impliziert einen gewaltigen Crash des Systems.

Ich zitiere eine deutsche Astrologin (Christiane Durer): Am 26.1.2009 um 8 Uhr 56 war der erste Neumond des Jahres 2009. Der erste Neumond zeigt die Jahresenergie an. Und die startet in diesem Jahr mit einem Aszendenten von 2° Fische was der Konstellation Saturn-Neptun entspricht, und das bedeutet den totalen Bankrott ...



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)







Meldungen:



Volksbank AG kündigt wieder Verlust an (kurier.at)
Kann sich die US-Wirtschaft erholen? (hintergrund.de)
Größte US-Bankenpleite 2009 droht: Guaranty Financial in Gefahr (finanzen.net)
US-Finanzminister Geithner: "Finanz-Regulierung noch heuer" (derstandard.at)
Hat Wall Street den Bogen überspannt? (zeitenwende.ch)
Hände weg von der Autoindustrie (handelsblatt.com)

Michael Winklers Pranger (michaelwinkler.de) ... temorärer Link



"Mehr Derivate führen zu mehr Instabilität" - Der Finanzmathematiker, Paul Wilmott, erklärt, warum er sich wenig von neuen Regulierungen erwartet. (derstandard.at)

Dubai: Finanzkrise löst Massen-Exodus aus - Wer in Dubai seine Schulden nicht bezahlen kann, wandert ins Gefängnis. Angesichts der Finanzkrise verlassen Tausende Hals über Kopf das Land. (kurier.at)

Kluge Schlüsse aus der Krise - Die komplexe Welt der Kreditderivate ist in das Visier von Politikern und Aufsichtsbehörden geraten. Zu Recht. Transparenz und Regulierung auf dem mehr als 26 Billionen Dollar schweren Markt für die sogenannten Credit Default Swaps (CDS) sind bitter nötig. Nur so können die Schockwellen für das Weltfinanzsystem wie nach dem Kollaps der US-Bank Lehman Brothers gemildert werden. Dabei sind die CDS im Kern nichts Schlechtes, sondern ein sinnvolles Instrument, um Kreditrisiken abzusichern. Im Prinzip funktionieren sie wie eine Versicherung. Wer Anleihen gekauft oder Kredite an einen Schuldner vergeben hat, kann sich vor deren Ausfall via CDS schützen. Dafür zahlt er eine Prämie an den Versicherer. Wenn der zugrunde liegende Schuldner ausfällt, bekommt der Versicherte von der Gegenpartei den Schaden ersetzt. Akteure auf dem CDS-Markt sind vor allem Banken, gefolgt von Hedge-Fonds, Versicherern und Investmenthäusern. (handelsblatt.com)

Hypo Real Estate: Der Banken-Krimi - Sie sind Abgeordnete, sie sitzen im HRE-Untersuchungsausschuss. Stellen Fragen, lesen Akten. Und enthüllen so Stück für Stück: Gegenüber der Finanzindustrie ist der deutsche Staat schwach, desorganisiert und erpressbar. (zeit.de)

Kreditvergabe an Unternehmen schrumpft im Rekordtempo - Bittere Zeiten für Firmen in der Euro-Zone: Die Summe der Bankdarlehen an Unternehmen ist laut Zentralbank im Juni um 35 Milliarden Euro geschrumpft - der stärkste Rückgang seit Einführung der Statistik. Besonders knauserig sind private Institute und Landesbanken. (spiegel.de)

Warum das Konsumklima besser ist als die Realität - Deutschland kämpft mit der Rezession: Aufträge bleiben aus, Exporte brechen ein, bei vielen Menschen schrumpft wegen Kurzarbeit das Einkommen. Nur der private Verbrauch bleibt laut GfK stabil. Kann das sein? (spiegel.de)

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Sonntag, 26. Juli 2009

Krisencamp am Reisslerhof in der Steiermark

Das Hotel ***Reisslerhof und ich, als Blogger von Schnittpunkt:2012 und Krisenrezepte haben ein besonderes Angebot zusammengestellt, das wir euch als Krisencamp nun vorstellen können.

Nicht umsonst wird der Mitterberg als "Perle des Ennstales" bezeichnet. Umgeben von den Bergen des Dachsteinmassivs ragt in 800m Seehöhe das Hochplateau Mitterberg als eine der schönsten landschaftlichen Besonderheiten empor. Darauf finden Sie ganz unerwartet den idyllisch gelegenen Reisslerhof. Ein Urlaubsziel, an dem sich die ganze Familie wohlfühlt. Das Haus bietet 70 Betten in modern ausgestatteten Zimmern mit Dusche/WC, Familienappartements, Telefon, Radio und Sat-TV.

Der dazugehörige Bauernhof bietet die beste Voraussetzung für die Versorgung unseres Gasthofes mit landwirtschaftlichen Produkten aus erster Hand. Kulinarische Qualität geniesst einen hohen Stellenwert am Reisslerhof; der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und reicht von 3-gängigen Wahlmenüs bis hin zu Steirischen Spezialitäten.

Zum Relaxen finden Sie im Reisslerhof ein grosszügiges Wellnessbereich: Erlebnishallenbad, Whirlpool, Dampfbad, finnische Sauna, Infrarotsauna, Whirlpool, Solarium, Fitnessraum und Ruheraum.

Hotel ***Reisslerhof


















Das Ziel ist, Dich so vorzubereiten, dass im Falle des Systemzusammenbruchs Du und Deine Familie möglichst autark und unabhängig bist! Mit Vorträgen, Anschauungsunterricht und Exkursionen.

  • Balkon-Bauernhof - Zucht von Kaninchen, Grillen oder Heuschrecken als Eiweisslieferant, Hühner und Eier, Kartoffel am Balkon pflanzen, Sauerkraut als wichtiger Vitamin C-Lieferant, Kräutergarten am Balkon
  • Krisenlager anlegen - Wie und warum?
  • Edelmetalle - Gold und Silber als Vermögenssicherung
  • Legale, freie Waffen ohne Waffenschein für den Ernstfall
  • Was kommt danach?
  • Anschauungsunterricht mit praktischen Anleitungen
  • Informiert sein ist wichtig! Besprechung der aktuellen Situation
  • Wie wurde früher gelebt? Käse- & Butterproduktion, Viehschlachtung & -zerlegen, Schnapsbrennen, Saftmachen, etc.


  • Zusatzprogramm: Besuch der alternativen Energieanlage in Güssing und am Krameterhof im Lunggau (Aufpreis!)

Krisencamp-Termine:

10. bis 15. August 2009 (bereits gelaufen!)
24. bis 28. August 2009
(bereits gelaufen!)

07. bis 11. September 2009
(bereits gelaufen!)
21. bis 25. September 2009 (jetzt buchen!)


4 Übernachtungen im Doppelzimmer, Halbpension, Benutzung des Wellnessbereichs und Teilnahme an allen Programmpunkten des Krisencamps zum angebotenen Aktionspreis ab €uro 288,- pro Person.


Krisencamp am Reisslerhof





http://81.19.151.49/krisenfolder.pdf
http://reisslerhof.at/krisenfolder.pdf



Meldungen:



Lage in Osteuropa dramatisch
(kurier.at)
Rettungsanker noch nicht in Griffweite (kurier.at)
Ex-Chef Eder: "Nicht gewusst, was drin ist" (derstandard.at)
Das Geheimnis verlässlicher Wirtschaftsprognosen (welt.de)
Wie Kalifornien seine Schuldscheine in Dollars verwandeln könnte (kopp-verlag.de)
Eu erlaubt Chrysler-Übernahme durch Fiat (derstandard.at)
Porsche hat 14 Milliarden Euro Schulden (kurier.at)



Die nächste Runde - Für einen kurzen Moment sah es so aus, als würde der Kasinokapitalismus aus seinen Fehlern lernen. Das war ein Trugschluss. (freitag.de)

Der Dollar wurde von 14 Zentralbanken mit einer halben Billion gestützt - Während einer Kongressanhörung am 21. Juli durch den Finanzausschuss kam eine interessante Tatsache zu Tage, die FED hat Währungstauschgeschäfte im Wert von einer halbe Billion Dollar mit 14 Zentralbanken durchgeführt. FED-Chef Bernanke vermittelt den Eindruck, diese Liquiditätsgeschäfte sind auf Wunsch der ausländischen Zentralbanken erfolgt, dabei ist es eine Rettungsaktion des Dollars durch die 14 Zentralbanken. Die ausländischen Notenbanken haben Dollars gekauft, was den Wert der amerikanischen Währung um 20 Prozent erhöhte. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

EUSA will totale Bankkontrolle - Widerstand zwecklos - EU-Kommission als Handlanger der US-Behörden. Empörung über geplanten Zugriff von US-Terrorfahnder auf Bankdaten. Datenschutzbeauftragter Dix: "Pläne zur unkontrollierten und heimlichen Ausspähung von europäischen Bankdaten völlig inakzeptabel.“ EU ignoriert Kritik. (mmnews.de)

Der Staat als Dieb - Der postmoderne Diebstahl: Wie der Staat seine Bürger enteignet! - Schuldner enteignet Gläubiger. Als großes Finale strebt der Staat die Massenenteignung seiner Untertanen an. (mmnews.de)

USA: 64. Bank-Pleite / Größter Bank-Bankrott des Jahres droht - Am Wochenende wurden gleich sieben Banken in den USA geschlossen. Einlagensicherungsfonds mit rund 1 Milliarde dabei. Doch das Schlimmste kommt noch: Die größte US-Bankenpleite des Jahres droht. Auch CIT droht nach eigenen Angaben nach wie vor die Insolvenz, weil Kunden massiv Geld abziehen. (mmnews.de)

"Ich frage mich, in welcher Welt wir leben" - OeNB-Präsident Claus J. Raidl erklärt, warum Banken nicht in Konkurs gehen dürfen, zu große Krawattenhändler und Staatsbetriebe aber schon. (derstandard.at)

Dr. Doom betet um Schutz vor US-Wirtschaftsgurus - Nichts gelernt haben führende US-Ökonomen aus der Wirtschaftskrise, meint Fondsmanager Marc Faber – besser bekannt als Dr. Doom. Einflussreiche US-Wirtschaftsexperten wollen Sparer allen Ernstes mit negativen Zinsen enteignen und ein anderer fordert eine neue Finanzblase. Gegen diesen Irrsinn hilft nur noch beten. (welt.de)

Kritik an Banken: „Nichts aus der Krise gelernt“ - Noch klingen die Horror-Nachrichten von drohenden Banken-Crashs und Milliardenlöchern in den Ohren - da hat das Zocker-Kasino schon wieder eröffnet, während Unternehmen keine Kredite bekommen. So lautet, kurz zusammengefasst, mit der Politiker und Gewerkschaften die Finanzbranche derzeit überziehen. Allen voran Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner. (handelsblatt.com)

IIF schließt Banken-Konkurse nicht aus - Die im Institute of International Finance (IIF) zusammengeschlossene Finanzindustrie steht offenbar unter wachsendem Druck, sich mit dem potenziellen Konkurs großer Finanzinstitute auseinander zu setzen. Dabei such die Finanzbranche nach Wegen, Banken abzuwickeln, ohne eine Systemkrise auszulösen. (handelsblatt.com)

PE Ratio des S&P 500? - Die Gewinne der im S&P 500 Aktienindex gelisteten 500 größten US-Unternehmen haben sich seit dem historische Einbruch im 4. Quartal 2008 erholt. Unglaubliche kumulierte -202,11 Mrd. Dollar betrug der Verlust der 500 US-Unternehmen in Q4 2008. Im ersten Quartal 2009 waren es wieder 65,29 Mrd. Dollar Gewinn. Für das 2. Quartal 2009 werden nach den Quartalsberichten von 197 Unternehmen bisher 63,12 Mrd. Dollar Gewinn erwartet. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

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Donnerstag, 23. Juli 2009

Krisenbroschüre und Krisenrezepte

Die vier Teile meines Postings "Meine Gedanken über Krise, Crash & 2012" hat ziemlich viel Feedback gebracht. Teilweise zustimmend, teilweise auch kritisch, doch keines der Emails war ablehnend. Es muss auch gesagt werden, dass jede Prognose, jede Theorie und jedes Weltbild von vielen Faktoren abhängig ist und immer subjektiv zu sehen ist. Wir alle wissen, dass jeder Mensch fehlbar ist und somit jede Theorie, These oder Weltbild nie absolut, sondern sie spiegeln nur die menschliche, subjektive Betrachtungsweise. Das ist bei ALLEN Theorien so, egal ob in Büchern, TV-Dokumentationen oder Internetseiten. Man kann sie annehmen oder auch übernehmen, man kann sie ablehnen - nur eins darf man nicht, sie bewerten. Denn was die Zukunft auch immer bringen wird, wir wissen es nicht! Keiner weiss es. Deshalb wird es auch ziemlich spannend, die nächsten Jahre!

Schnittpunkt:2012 hat "Babies" bekommen, auf Grund vieler Anfragen zur persönlichen Vorbereitung auf den zu erwartenden Notfall, das heisst, wenn das System kollabiert und nichts mehr geht, habe ich eine Krisenbroschüre im PDF-Format aufgelegt. Es ist die noch nicht ganz fertiggestellte Beta-Version, die endgültige Version wird Anfang August erscheinen. In der Krisenbroschüre kannst du dir Anregungen holen, wie du dich und deine Familie auf den Crash vorbereiten kannst. Warum du ein Bargelddepot anlegen solltest, warum du statt auf Papierwerte in Edelmetalle, sprich Gold und Silber investieren solltest, welche effektiven freien Verteidigungswaffen es legal zu kaufen gibt, wie du ein Krisenlager anlegst und wie du, falls du die Möglichkeit hast, ein wenig Unabhängigkeit als "Balkon-Bauer" erreichen kannst. Downloadmöglichkeiten siehe weiter unten!





Mein zweites "Baby" ist mein neuer Blog "Krisenrezepte" ... einfache Rezepte - nein, keine Rezepte sondern Anregungen, für einfache Gerichte deren Grundlage nicht der wohlsortierte "Just In Time Supermarkt" ist, sondern das begrenzte Krisenlager in Notzeiten. Die Rezepte bzw. Anregungen sind teilweise kalt oder warme hergeführt, einfach zuzubereiten, schmackhaft und sollten auch Anregung sein, diverse Lebensmittel in das Krisenlager mit aufzunehmen. Jeden tag gibt es auch einen besonderen Tipp fürs Krisenlager! Klick einfach auf den Banner (krisenrezepte.blogspot.com). Und Krisenrezepte twittert natürlich unter: twitter.com/krisenrezepte




http://81.19.151.49/krisenfolder.html
http://www.reisslerhof.at/krisenfolder.php



Meldungen:



Industrieaufträge in der Eurozone mit -30,1% (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Japans Exporte erholen sich (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Obama: Nach 6 Monaten unbeliebter als Bush (kurier.at)
27.000 Häftlinge kommen in Kalifornien aus Sparzwängen frei (news.yahoo.com)
US-Banken: überraschend schlecht (handelsblatt.com)
Morgan Stanley schockiert mit Milliardenminus (spiegel.de)
USA: Rekord bei Kreditkartenausfällen (mmnews.de)
S&P Rating-Hokuspokus: Aus BBB- wird AAA (mmnews.de)

W. Eichelburg: Es kommt nicht unbedingt etwas Besseres nach (hartgeld.com)
G. Spannbauer: Zahlenmystik an der Wallstreet (hartgeld.com)
Anonymus: Herausforderungen (hartgeld.com)



Neue Billionen-Katastrophe? – Niemand will mehr US-Staatsanleihen - Die Flucht aus US-Staatsanleihen nimmt rasant zu. Anleger fürchten, dass die US-Papiere nicht mehr so »bombensicher« sind, wie bisher behauptet. Eine Finanzkatastrophe nie dagewesenen Ausmaßes bahnt sich an. (kopp-verlag.de)

EU verschleiert Kosten der Bankenrettung - Verschweigen, verschleiern, schönrechnen - das ist die Antwort der EU auf die Finanzkrise. EU-Staaten wollen sich bei Bankenrettung nicht mehr in die Karten schauen lassen. Neue Schuldenregeln und geheimegehaltene Statistiken sorgen für eine schöne neue Bankenwelt. (mmnews.de)

CIT ächzt unter sittenwidrigen Konditionen - Wie ich schon in meinem anderen Artikel geschrieben habe, wird der CIT gerade nach allen Regeln der Kunst das Fell über die Ohren gezogen. Die Heuschrecken filetieren sich jetzt noch die Sahnestücke raus und achten peinlichst darauf, das die CIT sich auch ja nicht erholt. (infokriegernews.de)

US-Finanzierer CIT warnt trotz Hilfen vor Pleite - Neue Hiobsbotschaft von dem für die US-Wirtschaft wichtigen Mittelstandsfinanzierer CIT : Trotz eines gerade erst erreichten frischen Milliardenkredits droht dem Unternehmen weiter die Pleite. Ohne eine weitere Umschuldung bis Mitte August sei eine Insolvenz nicht ausgeschlossen, warnte der Finanzierer am Dienstag in New York. Die Aktie wurde zunächst vom Handel ausgesetzt. (finanzen.net)

Krise zum Angucken - Auch die Logistikbranche leidet unter der Krise: Tausende von Güterwagen der Bahn, Hunderte von Containerfrachtern warten auf den Aufschwung. Langsam wird der Platz knapp, um die Waggons und Schiffe abzustellen. (handelsblatt.com)

Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise – wie geht es weiter? Astrologische Prognose zur totalen Sonnenfinsternis vom 22.07.2009 und ihren globalen Auswirkungen - Am Mittwoch, dem 22. Juli 2009, um 02:35:21 Uhr Weltzeit findet ein Jahrhundertereignis statt: die längste totale Sonnenfinsternis dieses Jahrhunderts. Sie dauerte 6 Minuten 38 Sekunden und war in Asien und im Pazifik beobachtbar. Die Finsternis wirkte sich auf dem gesamten Globus aus, auch dort, wo sie nicht zu sehen war. (kopp-verlag.de)

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Mittwoch, 22. Juli 2009

Meine Gedanken zu Krise, Crash & 2012/4

Wenn man nachdenkt, wie sehr wir alle manipuliert werden, wie wir ausgenützt werden, wie wir benützt werden, die Spielbälle der Eliten, muss man den Glauben an die Menschheit verlieren. Es kann doch nicht sein, dass eine winzige Gruppe alles was auf dieser Welt Entscheidendes passiert, steuert. Und NICHT zum Wohle der Menschheit oder des Bürgers. Mein Ratio bekommt dabei ziemliche Probleme, denn es ist weder nachvollziehbar noch logisch.

Einerseits werden aus gesundheitlichen Gründen Zigaretten weitgehend verboten bzw. das Rauchen eingeschränkt, andererseits vergiften uns Konzerne und Agrarfabriken mit Lebensmittel. Egal ob Glutamat, chemische Zusatzstoffe, Pestizide, Insektizide, Herbizide, Fungizide, synthetische Farbstoffe, genmanipuliertes oder bestrahltes Obst und Gemüse, Antibiotika im Fleisch ... die Welt ist aus den Fugen geraten, irrational geworden.

Wie kann ein Konzern wie Monsanto, die, wie bereits bewiesen, Saatgut herstellen, das weder der Ethik entspricht, noch in irgendeiner anderen Form dem Menschen nützlich ist. Das Saatgut lässt sich nicht vermehren, bringt keine höheren Erträge, ist anfällig für andere Krankheiten und Schädlinge und kann zu erheblichen Gesundheitsschäden führen. Trotzdem wird wirtschaftlich und politisch alles daran gesetzt, dass weltweit möglichst nur mehr Monsanto-Produkte zum Einsatz kommen. Klagen werden abgewiesen oder sind zu teuer und zu langwierig ...

Politiker unterstehen Lobbies, sind Marionetten der Eliten und nicht das, was sie sein sollten: Volksvertreter. Wir werden täglich oftmals daran erinnert, wie sehr unser Leben und unser Wohlergehen in der Hand derer liegt. Auch im Zuge der Finanzkrise zeigen die Politiker in fast allen Ländern ihre Lobbisten-Fratze. Mit Volksvermögen, also dem Vermögen von uns allen, werden profesionelle Spieler und Zocker mit frischem Spielkapital ausgestattet, die trotz unglaublich hoher Verluste auf gleiche Art und Weise weiterzocken. Anscheinend hat es ihnen niemand verboten! Wir, das Volk fallen um jahrezehntelange Aufbauarbeit um ...

Und doch haben diese irrationalen Vorgänge ihren Sinn. Wir müssen nur daraus lernen, wie wir es nicht mehr machen dürfen. Nach Richard Wagners Ring der Nibelungen befinden wir uns derzeit im letzten Akt der Götterdämmerung. Die Götter, gleichzusetzen mit den Eliten, fallen. Sie haben sich überschätzt und das Volk unterschätzt. Die Party ist vorbei! Im Gebälk kracht es, sie präsentieren ihre wahren Gesichter, ihre Fratzen. Das, mit dem man das Volk ruhiggestellt und abhängig gemacht hat, nehmen sie uns jetzt auch - den Wohlstand und die materielle Sicherheit. Wir nähern uns dem Punkt, an dem das Finale Furioso seinen Höhepunkt erreicht.

Israel bereitet angeblich seinen ultimativen Schlag gegen den Iran vor. Ein Funke genügt im Pulverfass des Nahen Osten. Es wird ein fantastisches Feuerwerk. aber auch ein fatales und tödliches.

Der Niedergang der USA und Grossbritanniens ist sicher, Europa wird in ein schwarzes Loch fallen, China wird Volksaufstände erleben, an dem das Reich der Mitte zerbrechen wird. Ich bin Fatalist? ... destruktiver Pessimist? Nein, ich bin Optimist, weil ich an das Gute im Menschen glaube und an die grosse Chance, es danach viel, viel besser zu machen ...

Die Zeit wird kommen, wo uns ehrliche Volksvertreter regieren, zum Wohle des Volkes und nicht der Eliten. Die Zeit wird kommen, wo es wieder Lebensmittel gibt und nicht giftige, ungesunde Nahrungsmittel. Die Zeit wird kommen, wo wir nicht in der Geiselhaft der Angst vor irgendwelchen imaginären und nicht existierenden Schreckensszenarien gehalten werden. Die Zeit wird kommen, wo der Überwachungs- und Polizeistaat abgeschafft ist und der Bürger seine Freiheit geniesst. Die Zeit wird kommen, wo jeder weiss, was richtig und falsch, was gut und böse ist. Die Zeit wird kommen, wo man Gaia, die Mutter Erde wieder ehrt und nicht ausbeutet bis zum letzten Tropfen oder bis zum letzten Stein.

Deshalb ist dieser Prozess, den wir seit Jahren durchlaufen und der uns bewusst macht, wie ungerecht, ausbeuterisch, egoistisch und pervers der Mensch sein kann, ausserordentlich wichtig. Ohne diesen Prozess, der alles offenbart und nur dadurch grundlegende Veränderungen möglich macht, würden wir in eine noch dunklere Zeit fallen.

Je mehr ich über das letzte Aufbäumen des Systems lese, seien es Zwangsimpfungen, Internetzensur, der allgegenwärtige Chip, die 100%ige Kontrolle, die Entrechtung des Volkes, die geschürte Angst vor Terror, Atomwaffen, feindlichen Religionen und einem weiteren globalen Krieg, desto leichter fühle ich mich. Ich weiss, dieses Zeitalter ist bald vorbei, die Macht der Staatsgewalten bald vorbei und das Zeitalter der Freiheit, vor allem der geistigen Freiheit bricht an! Man nennt dies, die Leichtigkeit des Seins. Ich für mich bin schon dort, im neuen Zeitalter. Für mich sind sie lächerlich, die Mächtigen. Deshalb kann ich mit diese Vorgänge locker betrachten, sie haben keinen Bestand. Wie gesagt, es ist das letzte Aufbäumen eines todgeweihten Systems. Nicht der Verstand oder das Ratio gewinnt (ist die letzten Jahrzehnte sowieso da absurdum geführt worden), sondern der Geist! Betrachte mein Geschreibsel nicht als arrogant, sondern als Anregung. Schliesslich geht es um uns ... um dich, um mich, um unsere Familien, Freunde und Bekannten. ... und um unsere Freiheit!

Und es sei dir gesagt, Freiheit hat nichts mit materiellen Dingen zu tun, Freiheit passiert im Kopf, und sonst nirgends!



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Herbe Umsatzeinbußen für Hoteliers (derstandard.at)
Entlassungswelle treibt Banker in den Tod (kurier.at)
Mangels Krediten: "Heuschrecken" geht die Luft aus (derstandard.at)
Zwangshilfe für Banken? (sueddeutsche.de)
Berichte über Israels Präventivschlag gegen Iran (berlinkontor.de)
Fed-Chef Bernanke gibt keine Entwarnung (derstandard.at)
Britische Pubs gehen ein (kurier.at)
EU gibt Überweisungsdaten USA (mmnews.de)

... denn, sie wissen nicht, was sie tun (hartgeld.com)
Die Rekommunalisierung der Grundversorgung ist im Trend (alles-schallundrauch.blogspot.com)



23.700.000.000.000 Dollar von Uncle Sam - Was kosten die Rettungspakete den US-Steuerzahler? Ein hochrangiger Aufsichtsbeamter hat alles zusammengetragen – und ist auf die gigantische Summe gekommen. Und er legt noch einen drauf. Die Verteilung des Geldes durch Finanzminister Geithner sei total intransparent. (ftd.de)

23,7 Billionen Dollar - eine unvorstellbare Summe - In seinem vierteljährlichen Bericht an den US-Kongress verweist Neil Barofsky, der Special Inspector General for the Troubled Asset Relief Program (SIGTARP) auf eine maximal mögliche Bruttoexposition inkl. der staatlichen Garantien und Sicherheiten von 23,7 Billionen Dollar hin, welche die FED, das US-Finanzministeriums, die US-Einlagensicherung FDIC, die Federal Housing Finance Agency, die Federal Housing Administration (FHA) und andere Einrichtungen eingehen könnten um die Finanz- und Wirtschaftskrise in den USA zu bewältigen. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Ernüchterung über Präsident Obama - Der Zauber des Neubeginns ist verflogen: Jetzt wird Barack Obama daran gemessen, ob er im innenpolitischen Alltag Nägel mit Köpfen macht. (derstandard.at)

Interview mit dem Börsenpropheten und Seitenbetreiber von MMnews, Michael Mross - MMnews wies als erster auf den Crash hin, im Juni 2008. (infokriegernews.de)

Kein Verantwortungsgefühl - Im Zockerparadies Österreich schiebt einer dem anderen die Schuld zu. (derstandard.at)

Parteien als die schlechten Unternehmer - Wären Parteien wie erfolgreiche Unternehmen aufgestellt, würden sie womöglich erfolgreichere Politik machen - aber das sind sie nicht. (derstandard.at)

State Coincident Index - Momentan liefern die Wirtschaftsindikatoren in den USA noch ein widersprüchliches Bild. Während der Immobilienmarkt erste zarte positive Ansätze von historisch niedrigen Niveaus aus anzeigt, die Einzelhandelsumsätze wie auch die Exporte bei positiver Interpretation erste Green Shoots anzeigen, die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung leicht zurückgehen, sind auf der anderen Seiten z.B. die Daten zur Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung der Industrie, wie auch der monatliche Arbeitsmarktbericht ein Desaster. (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Angst vor Krieg - Angst vor Kriegen steigt. Furcht vor Wirtschaftskrise nimmt ab. Deutsche haben nach wie vor am meisten Angst vor einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. (mmnews.de)

Israelischer Angriffsplan steht: Iranische Nukleareinrichtungen sollen im Zeitraum September/Oktober 2009 attackiert werden - Israel ist eine Demokratie. Das zumindest behaupten westliche Politiker ohne Unterlass. Merkwürdigerweise sind es in den letzten Jahren gerade Demokratien, die Angriffspläne schmieden, ihre Nachbarn bedrohen und (verdeckte) Kriege führen, während es in früheren Zeiten einmal Diktaturen waren, die solches taten. Die USA attackierten den Irak, führen zusammen mit den Deutschen Krieg gegen die »Taliban« in Afghanistan, und Israel will nun noch in diesem Jahr den Iran bzw. dessen Nuklearanlagen angreifen. (kopp-verlag.de)



Gefunden:



Ein Sohn fragt den Vater: "Papi, was ist eigentlich Politik?"
Da sagt der Vater:
"Sieh mal, ich bringe das Geld nach Hause, also bin ich der Kapitalismus.
Deine Mutter verwaltet das Geld, also ist sie die Regierung.
Der Opa passt auf, dass alles seine Ordnung hat, also ist er die Gewerkschaft.
Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse.
Wir alle haben nur eines im Sinn, nämlich dein Wohlergehen. Folglich bist du das Volk.
Und dein kleiner Bruder, der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft.
Hast du das verstanden, mein Sohn?"

Der Kleine überlegt und sagt seinem Vater, dass er erst noch eine Nacht darüber schlafen möchte.
In der Nacht wird der Junge wach, weil sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und daher furchtbar brüllt.
Da der Junge nicht weiß, was er tun soll, geht er ins Schlafzimmer seiner Eltern. Da liegt aber nur die Mutter und die schläft so fest, dass er sie nicht wecken kann. So geht er in das Zimmer des Dienstmädchens, mit dem sich dort gerade der Vater vergnügt, während Opa durch das Fenster heimlich zuschaut!
Alle sind so beschäftigt, dass sie nicht mitbekommen, dass der kleine Junge vor ihnen steht.
Also beschließt der Junge, unverrichteter Dinge wieder schlafen zu gehen.

Am nächsten Morgen fragt der Vater seinen Sohn, ob er nun mit eigenen Worten erklären kann, was Politik ist.
"Ja", antwortet der Sohn.
"Also, der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse.
Die Gewerkschaft schaut dabei zu,
während die Regierung schläft.
Das Volk wird vollkommen ignoriert
und die Zukunft liegt in der Schei**e.
Das ist Politik!"

[Leserkommentar auf hartgeld.com]

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Montag, 20. Juli 2009

Meine Gedanken zu Krise, Crash & 2012/3

Natürlich stellt sich die wohl wichtigste Frage: "Kann sich der Mensch tatsächlich so grundlegend ändern, dass ein friedvolles, vorurteilsfreies Zusammenleben in Toleranz und gegenseitigen Respekt möglich ist?"

Das ist eine schwer zu beantwortende Frage, aber ich bin optimistisch, dass der Mensch dies schaffen kann und wird. Denn wenn alles rund um uns zusammenbricht, dann kann Neues entstehen ... auch geistiges!

Die Welt wird nie wieder je seine, die sie war! Und alleine die Symbolik 2012 impliziert grosse Umwälzungen und Veränderungen. Aber es ist nicht nur das Umdenken, die Bewusstseinserweiterung jedes Einzelnen von uns notwendig, sondern auch das Umdenken oder Verändern der Eliten. Eliten wird es immer geben, Jede Herde braucht ihre Führer, ihre Hirten. Der Mensch braucht Visionäre und Vordenker, sonst würde es keine Entwicklung geben. Doch die Eliten, machtgierig, feudalistisch und skrupellos profitorientiert, wird es nicht mehr geben. Statt dessen kommt etwas ins Spiel, das bisher eine leere Floskel war, aber dann im Sinne des Wortes angewandt wird: soziale Verantwortung. Die ja, wie wir wissen, beim Shareholder Value-Prinzip nicht angewandt werden kann. Das System sieht bis heute soziale Verantwortung nicht vor! ... obwohl viele Manager und Politiker sich gerne damit schmücken, sie zu tragen.

Wenn der Mensch eine geistige Revolution durchmachen wird, wenn althergebrachte Denkmuster umgestossen werden, muss es Gründe dafür geben. Ich denke, dass der Zusammenbruch der Systeme nicht genug ist, dass der Mensch und die Eliten sich grundlegend verändern. Denn sonst wäre dies nach den beiden Weltkriegen schon passiert.

Wenn mächtige Staaten mit dem Rücken zur Wand stehen, kann es sein, dass, wie die Geschichte es schon geschrieben hat, einen oder mehrere Kriege beginnt. Kein schöner Gedanke, wenn man weiss, welches Waffenpotential sich manche Staaten aufgebaut haben. Und bisher sind Waffen, die gebaut wurden, schlussendlich auch immer zum Einsatz gekommen. Es gibt einige Krisenherde, wo ein Krieg wahrscheinlich ist. Ob dies regional beschränkt bleibt oder auf andere Staaten übergreift, bleibt dahin gestellt und ist reine Spekulation. Auch möglich, dass bestehende Konflikte ausarten.

Krieg zu führen ist einserseits eine Ablenkungsaktion, ablenken von anderen Dingen, wie ein offensichtlicher Staatsbankrott und Währungskollaps. Andererseits haben an allen Kriegen die Eliten mehr verdient, als in Friedenszeiten. Wird es das letzte Aufbäumen eines sterbenden Monsters sein? Und uns letztmalig vor Augen führen, wie brutal, menschenverachtend, skrupellos, egoistisch und pervers der Homo Sapiens sein kann.

Ob es im Zuge der globalen Umwälzungen auch zu Naturkatastrophen kommen wird, gibt Anlass zu Spekulationen. Wilde Szenarien werden entworfen, darunter auch ein sogenannter Polsprung (mehr über einen möglichen Polsprung bei Siegfried Trebuch). Auszuschliessen kann man grössere Naturkatastrophen natürlich nicht, die Wahrscheinlichkeit ist wie gesagt spekulativ, aber wenn man bedenkt, dass es sich bei diesen Vorgängen, die wir als die grössten Veränderungen der Menschheitsgeschichte durchleben müssen, dies auch als Reinigungsprozess und Abladen allen Ballasts sehen, sollte man auch diese Szenarien als möglich ansehen.

Schlussendlich werden, aus welchem Grund auch immer, nur ein Teil der Menschheit überleben. Damit haben sich viele Probleme, die die Überbevölkerung mit sich bringt, gelöst. Nun darfst du mir nicht Pessimismus oder Fatalismus vorwerfen, mein Freund. Ich bewege mich auf sehr dünnem Eis, das ist mir bewusst. Aber ich bin ein unverbesserlicher Optimist, weil ich an die positiven Seiten dieser Umwälzungen und Entwicklungen glaube. Die Menschheit muss sich aus der Abhängigkeit einiger Weniger befreien. Das Wort Freiheit darf nicht mehr nur Makulatur sein, sondern der Mensch muss endlich frei werden ... frei und unabhängig!

Ich glaube nicht, dass durch Krieg oder Naturkatastrophen wir in die Steinzeit zurückgeworfen werden. Das Geistige, auch das Wissen, kann nicht so einfach gelöscht werden, auch wenn man den Reset-Knopf drückt und alles neu starten muss. Ich glaube auch, dass durch diese geistige Entwicklung ein unglaublich grosses Potential frei wird, um wirklich Neues zu schaffen. Nicht nur neue Strukturen und Systeme, sondern neue Techniken, neue Formen der Energienutzung, etc.

Damit erteile ich den Verschwörungstheorien eine Absage, die beschwören, die Krise und der anschliessende Crash sind von den Eliten geplant worden, um danach die Eine-Welt-Regierung und die Eine-Welt-Währung durchzusetzen und die absolute Macht zu übernehmen. Der Systemzusammenbruch ist nur ein Teil der Umwälzungen, allerdings ein wichtiger Teil, den wir durchleben müssen, um daraus zu lernen. Vieles andere aber, liegt nicht im Einfluss- oder Kontrollbereich der Eliten.

Morgen: der 4. und letzte Teil.



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Meldungen:



Wüstenrot tief in den roten Zahlen
(derstandard.at)
USA: 57. Bank-Bankrott 2009 (mmnews.de)
Die Gestrauchelten vom Silicon Valley (handelsblatt.com)
CIT: Experten erwarten keinen System-Kollaps (handelsblatt.com)
Obamas $787 Mrd-Konjunkturpaket wird lt. Experten Wirkungen verfehlen (boerse-go.de)
Gold Run: Schweizer Banken platzen aus allen Nähten (mmnews.de)



Bundesfinanzierungsagentur borgte sogar "Spielgeld" aus - Der Kassenstand, der eigentlich die Zahlungsfähigkeit des Bundes aufrecht erhalten soll, wurde durch Anleihen erhöht und ebenfalls zum Teil in riskante Spekulationen gesteckt. (diepresse.com)

Ratingnoten stürzen in den Keller - So steil nach unten wie in den vergangenen Monaten ging es in der Geschichte der Ratingagenturen noch nie: Die Zuspitzung der weltweiten Wirtschaftskrise hat zu einer rasanten Verschlechterung der Ratingnoten geführt. (ftd.de)

Die trübe Wahrheit über die Banken - Die Banken sind zurück: Goldman Sachs, JP Morgan, Bank of America und Citigroup erzielen Milliardengewinne. Ist alles wieder gut? Nein, nach wie vor sind die Probleme gewaltig - und sie werden wohl noch wachsen. (ftd.de)

Der Staat wird immer mächtiger - Die aus dem Ruder laufenden Finanzmärkte und das kollabierende Bankensystem haben staatliche Rettungsaktionen notwendig gemacht. Doch vieles deutet darauf hin, dass Politik und Staat nicht nur kurzfristig als Retter eines in Not geratenen Finanzsektors auftreten – sondern sich auf Dauer in der Wirtschaft einnisten wollen. (wiwo.de)

Die Krise zwingt zu ungewöhnlichen Allianzen - Je weiter am Anfang der Lieferkette eine Firma steht, umso stärker wirkt sich der Nachfrageeinbruch aus. Kollabiert ein einzelnes Unternehmen, können die ganze Zulieferer in Existenznot geraten. Die Wirtschaftskrise zwingt deshalb zu ungewöhnlichen Allianzen. (handelsblatt.com)

Mieser US-Arbeitsmarkt - Entspannung in Sicht? - Das Bureau of Labor Satistics (BLS) veröffentlichte heute den Bericht über die Daten der Arbeitslosigkeit in den einzelnen 48 US-Bundesstaaten, inkl. dem District of Columbia und den Großraumregionen (Regional and State Employment and Unemployment (Monthly)) für den Monat Juni 2009. Im Juni erreichen mittlerweile 15 US-Bundesstaaten inkl. des District Of Columbia eine Arbeitslosenrate von über 10%! Immerhin 8 US-Bundesstaaten markieren im Juni 2009 die höchsten Arbeitslosenraten, seit Beginn der Datenerhebungen bei den Bundesstaaten im Jahr 1976! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Hillary Clinton gibt zu – der CFR bestimmt die US-Aussenpolitik - Die US-Aussenministerin Hillary Clinton hat anlässlich einer aussenpolitischen Ansprache im Hauptquartier der Council on Foreign Relations (CFR) am 15. Juli 2009 in Washington zugegeben, die US-Aussenpolitik wird von der CFR bestimmt und sie bekommt ihre Befehle von dort. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Bad Ships - Reeder wollen Bad Bank für Schiffe - Bad Bank für Schiffe soll als Auffanggesellschaft bis zu 500 Frachter mieten. Wie bei Bad Banks der Finanzbranche soll die Gesellschaft die Reeder von Verlustbringern befreien und den ruinösen Preisverfall der Schiffsmieten stoppen. (mmnews.de)

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