Freitag, 30. Januar 2009

Österreich bald rettungslos verloren?

Ab heute beginnt eine brandgefährliche Zeit! Der Eurokurs zum US-Dollar schwankt mit gefährlicher Tendenz nach unten und Gold bewegt sich zögerlich aber doch kontinuierlich nach oben. Es werden bereits Wetten angenommen, wann der Euro kollabiert. Als echte Gefahr für den Euro werden Griechenland, Spanien und Österreich angegeben. Warum Österreich? Ist Österreich tatsächlich bankrott? Nein, noch nicht, allerdings befinden wir uns in einer besonders heiklen Situation.

Aus den osteuropäischen Ländern, also jene, wo Österreichs Banken besonders engagiert sind, kommen immer neue Hiobsbotschaften. Unsere neue Regierung weiss, dass sie durch die Verluste der Banken und der Auszahlung des Bankenrettungspaketes unweigerlich in den Bankrott rutscht! Deshalb sind die "Sunny Boys", Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Pröll, in ganz Europa unterwegs, andere Staaten zu animieren, dem Osten mittels Milliarden zu helfen! Doch die haben andere Sorgen, als Österreich aus der "Scheisse" zu helfen ... und diese ist bereits am dampfen!

JETZT IST ES AN DER ZEIT, SEIN GELD VON DER BANK ZU HOLEN UND DIE SPARBÜCHER AUFZULÖSEN!

Da mit uns, dem Volk, kaum mit offenen Karten gespielt wird, ist zu erwarten, dass die grosse "Überraschung" an einem Wochenende kommt. Dadurch gewinnen die Regierung, die Exekutive und die Banken zwei bis drei Tage Zeit um alle (bereits geplanten) Vorbereitungen zu treffen. Dies könnte wahrscheinlich sein: Geldabhebebeschränkung bis zu Einfrieren der Konten und Sparbücher, Goldkaufverbot, Bereitschaft der Exekutive (Polizei & Bundesheer) bis hin zum Ausrufen des Staatsnotstandes mit der Umsetzung entsprechender restriktiven Gesetze.

Allerdings trifft dies alles nicht nur Österreich, sondern den gesamten Euroverbund, denn wenn ein Euroland bankrott ist, kommt es zu einer weltweiten Flucht aus dem Euro. Das heisst, Investoren, Unternehmen, Privatanleger und natürlich auch andere Staaten, die in den Euro investiert haben, wollen raus. Als Alternative bieten sich an: der schweizer Franken, der japanische Yen und (man glaubt es kaum) kurzfristig auch der US-Dollar. Das würde bedeuten, der Kurs des Euro fällt ins Bodenlose, damit befinden wir uns ansatzlos in der Inflation, die sich binnen kürzester Zeit in eine Hyperinflation wandeln kann. Durch die Flucht aus dem Euro kommt es auch zum Verkauf von Aktien im Euroraum, dies kann heissen, dass Börsen wie Wien oder Frankfurt crashen!

Kommt es, wie zu erwarten ist, auch zu einem Bankenrun, dann sind binnen Stunden auch die Supermärkte leergekauft. Wahrscheinlich kann man nur mehr mit Bargeld bezahlen, Bankomat- und Kreditkarten werden nicht mehr funktionieren ...

Hast du vorgesorgt? Hast du ein Krisenlager angelegt? Ich hoffe es für dich, denn viel Zeit bleibt wahrscheinlich nicht mehr! Nein, ich möchte keine Panik erzeugen, allerdings möchte ich euch darauf vorbereiten, was heute, morgen, montags, nächste Woche oder nächsten Monat sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr hoch! Es kann jederzeit losgehen!

Warum werden wir von den Medien oder den offiziellen Stellen nicht informiert? Es ist tatsächlich so, dass Informationen zurückgehalten werden, "man möchte keine Panik erzeugen!". Allerdings kann man aus anderen Quellen erkennen, wie Ernst die Lage ist. Aufmerksame Leser dieses Blogs, die auch die Links anklicken, wissen wie man zu den entsprechenden Informationen kommt ... die anderen müssen einfach glauben (oder möglicherweise untergehen ...)!

Nun hat auch der Medien-Mainstream das Thema Euro-Kollaps entdeckt. Die Artikel werden immer agressiver und immer mehr Journalisten beginnen sich mit diesem brandheissen Thema auseinanderzusetzen und auch kaum mehr etwas zu verheimlichen (was bisher allerdings Usus war!).


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)


PS: Wie seht ihr die Situation? Feedback sehr erwünscht! (schnittpunkt2012@gmail.com)


[Quelle: hartgeld.com]


Must read: Immer wieder ein Artikel für Kenner, der Pranger (Der gekochte Frosch) von Michael Winkler (michaelwinkler.de)



Meldungen:

Europa: Märkte wetten auf Explosion des Euro (diepresse.com)
Eurozone/Leistungsbilanz im November mit Defizit von 16 Mrd EUR (finanznachrichten.de)
Geldnot im Euroland (ftd.de)
"Schutzschirm Ost": Abfuhr für Osteuropa-Hilfspaket (diepresse.com)
Osteuropabanken rufen Brüssel zu Hilfe (diepresse.com)
Die Angst vorm Steuerzahler (kurier.at)
Banken fordern hohen Blutzoll (derstandard.at)


Grosses Vertrauen in heimische Banken (orf.at) ... dann kann uns ja eh nix passieren! *ggg*



Krise schlimmer als erwartet - "Eigentlich ist das Finanzsystem kollabiert", die milliardenschweren Rettungspakete der USA und anderer Staaten seien "eine künstliche Lebenshilfe" sagt George Soros im Interview (derstandard.at)

Wie bei einem Erdbeben. Warum Währungen verschwinden werden und wie "Konsumgeld" aus der Krise helfen könnte. Fünf Wirtschaftswissenschafter auf der Suche nach einer neuen Weltordnung. (derstandard.at)

Union muss auch in Rumänien ausrücken. Nach Ungarn und Lettland benötigt Rumänien einen Notfallkredit. Die Ausleihungen österreichischer Banken an ihre Ost-Töchter haben sich um 50 Milliarden Dollar erhöht. (derstandard.at)

Fangemeinde wächst weltweit - Die anhaltende Finanzkrise erfordert ständig neue Rettungsaktionen für Banken und Staaten. (derstandard.at)

Merkel-Vertrauter Kauder lehnt weitere Hilfen für Banken ab - Unionsfraktionschef Kauder will kein weiteres Steuergeld für in Not geratene Banken ausgeben. Skeptisch zeigte er sich auch wegen möglicher Hilfen für den angeschlagenen Automobilzulieferer Schaeffler. Die CSU fordert schon ein weiteres Konjunkturpaket - für Landwirte. (spiegel.de)

Arbeitslosigkeit in USA erreicht höchsten Stand seit 40 Jahren - Die Konjunkturdaten in den USA sorgen erneut für Alarm. Die Auftragseingänge gehen stärker als erwartet zurück - und die Zahl der Arbeitslosen ist auf den höchsten Stand seit 1967 gestiegen. (spiegel.de)

US-"Bad Bank" könnte bis zu vier Billionen Dollar kosten - Die Einrichtung einer sogenannten "Bad Bank" in den USA könnte doppelt so teuer werden wie kalkuliert: Nach Ansicht eines US-Senators würde ein staatliches Institut zum Aufkauf hochriskanter Papiere bis zu vier Billionen Dollar kosten. Bislang ging die Regierung von zwei Billionen Dollar aus. (spiegel.de)


Tipp zum Bunkern:
Tomatenpürree - natürlich habt ihr alle bereits Unmengen von Nudeln eingebunkert. Das ist gut so, viele Kohlenhydrate, äusserst nahrhaft ... doch zu Nudeln gehört u.a. auch Tomatensauce! Ebenfalls einbunkern Tomaten geschnitten, als Pulpe oder als Pürree! (Erhältlich in allen Supermärkten)



Donnerstag, 29. Januar 2009

Tu felix Austria

Leserkommentar auf hartgeld.com: Ich sorge mich als Jurist, dass die auf uns zurollende kollektive Staatspleitenwelle nach dem Grundzug eines verschleppten, kriminellen Staatskonkurses die letzten Finanzreserven von uns Bürgern aufsaugt, ehe Merkel, Ackermann und Konsorten das von ihnen total vcrwüstete Feld endlich räumen.
Seit Jahren sehe ich ein kriminelles Ungleichgewicht zwischen der Anwendung der Strafnorm wegen Steuerhinterziehung und der alljährlichen Staatsverschwendung alleine in der BRD mit der Hausnummer von 150 Mia. €.
Wenn aber der Staat mit dem Geld seiner Bürger völlig ungerührt Jahrzehnt auf Jahrzehnt derart kriminell haust, dass in den letzen zwei Jahrzehnten bereits 3 Billionen € in der Staatskorruption verzockt worden sind, hätten Zumwinkel & Co. keine Verbrechen begangen. In Zeichen der hemmungslosen Staatskriminalität und Verschwendung nennt man so etwas allenfalls durchdachte finanzielle Vorratswirtschaft für bessere Zeiten ohne Staatskriminalität.

Würde ein Unternehmer so agieren wie der Staat bzw. die Regierungen, würde ihm ein Gerichtsverfahren sicher sein und die Strafe nicht wenig ausmachen. Doch als Regierung kann man sich wirklich mehr erlauben ... im wahrsten Sinne des Wortes, hier wird mit zwierlei Mass gemessen. Wann wacht das Volk endlich auf und begreift, wie sehr es benutzt und hintergangen wurde? Ich denke, es ist nur mehr eine Frage der Zeit! ... und die Vertreter des Volkes werden davon gejagt. Denn schlussendlich wird nicht der Politiker zur Verantwortung gezogen, sondern das Volk hat die Rechnung zu bezahlen. Bei uns wahrscheinlich ein klein wenig weniger als in anderen Staaten! Das heisst aber nicht, dass unsere Politiker besser waren, sie hatten nur weniger Möglichkeiten!

Täglich werden die Hiobsbotschaften mehr. Mittlerweile sind auch jene in Panik geraten, die bisher fast unverbesserliche Optimisten waren: Politiker und Manager. Auch aus ihren Mündern wird, sofern man (wieder einmal) zwischen den Zeilen lesen kann, die Schwere der Krise offenbar. Sie alle scheinen mit ihrem Latein am Ende. Egal was als Rettungspaket erdacht wurde, geholfen hat es bisher nicht ... im Gegenteil. Wir müssen uns jetzt schön langsam darauf einstellen, dass es keine Krise bleibt, sondern ein globaler Crash wird. Noch ist kein Rezept aufgetaucht, das dieser Entwicklung Einhalt gebietet. Warum auch, es ist ein derart komplexes System, das, wenn es beginnt zu kollabieren, kaum aufgehalten werden kann! Zuviele Faktoren, die ausserdem von den Verantwortlichen nicht rechtzeitig bekannt gegeben werden, sind für den Erhalt, wie auch für den Zusammenbruch verantwortlich. Zu lange haben Politiker und Ökonomen zugesehen, geglaubt es werde nicht so schlimm (... und überhaupt hat kaum jemand damit gerechnet, dass es ihn oder sein Land so treffen wird!) ... gehandelt wurde zu spät und nicht effizient. Ausserdem sind viele Länder, so wie Österreich, die keinesfalls in diese globale Entwicklung eingreifen konnten oder können. Denn ihr Einfluss ist zu klein.

Sicher ist, dass die Entwicklung einige Staaten früher, einige Staaten später mitreisst. Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Krise nun auch beim Arbeiter und Angestellten angelangt ist, dauert es in Österreich noch ein paar Wochen, bis das Proletariat die Auswirkungen spürt. Vielleicht trifft uns die Krise, oder der Crash, tatsächlich ein wenig sanfter wie andere ... ich glaube es zwar nicht ganz, aber die Hoffnung stirbt zuletzt ...

... tu felix Austria!

Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)


Meldungen:

Gewinn von American Express bricht drastisch ein (spiegel.de)
Griechenland droht Schuldenfalle (spiegel.de)
Lettlands Wirtschaft klinisch tot (rian.ru)
Russische Wirtschaft sieht schwarz (derstandard.at)
Spitzenmanager fürchten umfassende Wirtschaftskrise (spiegel.de)
Die Wirtschaftskrise entzaubert das System Putin (bernerzeitung.ch)
Geld aus dem Hubschrauber (faz.net)
Die Krise hat den Arbeitsmarkt voll erwischt (handelsblatt.com)
Industriellenvereinigung schlägt Alarm (orf.at)
Industrie-Konjunktur im freien Fall (derstandard.at)
US-Repräsentantenhaus für Konjunkturprogramm (derstandard.at)


USA und Dollar bald Geschichte? US-Experte prophezeit Amerika und Dollar globalen Rückschlag. (mmnews.de)

Banken weltweit insolvent - Roubini: "Die Bankensysteme sind in den meisten Ländern insolvent. Wir haben die größte Finanzkrise seit der Großen Depression, und die Lage der Finanzunternehmen wird immer schwieriger." (mmnews.de)

Banken verlieren 2200 Mrd. Dollar! Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg und fürchtet zunehmend ein Abrutschen in die Deflation. Für die Geldhäuser weltweit bedeutet dies ein Schreckensszenario. (ftd.de)

Steuerzahler retten AIG – Manager kassieren ab! Fast eine halbe Milliarde Dollar an Bonuszahlungen dürfen rund 400 Mitarbeiter des US-Versicherers AIG mit nach Hause nehmen. Diese Leute waren mit ihren riskanten Geschäften für die Beinahe-Pleite verantwortlich. Der Staat hat den Konzern inzwischen mit Notkrediten in Höhe von 150 Milliarden Dollar gestützt. (welt.de)

Geld-Not im Euroland - Die Krise verschärft die Kluft zwischen den Euro-Ländern. Seriöse Ökonomen fragen sich, wann der erste Staat bankrottgeht. Danach ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Katastrophe: Dem Kollaps der Währungsunion. (ftd.de)

Streikwelle bricht über Europa herein. In Deutschland die Staatsbahn und die Lufthansa, in Frankreich gleich alle Branchen und in Griechenland die Fluglotsen: Millionen Arbeitnehmer legen derzeit ihre Arbeit nieder. (bernerzeitung.ch)

„Die Inflation wird unvermeidlich sein“ - Herr von Bechtolsheim, die Regierungen pumpen enorme Beträge in die Wirtschaft. Wie werden wir dieses Geld wieder los? Droht den Anlegern eine große Inflation? (faz.net)

Still ruht das Drehkreuz - Die globale Flaute trifft deutsche Exporteure hart. Auch die Flugzeuge der Lufthansa Cargo bleiben länger auf dem Boden. Statt gegen die Zeit kämpfen die Mitarbeiter nun gegen schlechte Laune. (ftd.de)

Cyber-Verbrecher missbrauchen Krise - Experten sehen starken Anstieg an Betrugsfällen - Manager werden gelockt, Jobsuchende in die Falle geleitet. (derstandard.at)

FED verfeuert Zukunft! Die Summe aller Stützungaktionen von FED und US-Regierung summieren sich per November auf mittlerweile 8.500.000.000.000 USD. In kürzester Zeit wurden damit 60% des Bruttoinland Produkts „verfeuert“. (mmnews.de)

Putin: Finanzkrise ließ Finanzsystem kollabieren. Putin in Davos - Systemfehler: "Ein Zentrum druckt im Grunde genommen unkontrolliert und ohne Einschränkung Geld und konsumiert materielle Güter, während ein anderes (Zentrum) billige Waren produziert und das von anderen Ländern gedruckte Geld aufbewahrt". (mmnews.de)


Tipp zum Bunkern:
Silbermünzen - im Besonderen den "Maria Theresien Taler" ... kann als eiserne Reserve gelten und dann, wenn der Euro kollabiert, das Bargeld für den täglichen Einkauf ersetzen. Es gilt bei allen Silbermünzen der Feinsilbergehalt und damit der Silberkurs al Umrechnungsfaktor. Der Silberkurs wird bald paralell zum Goldkurs explodieren, vermutlich aber nicht so extrem! Es eignen sich auch alte Schilling-Silberlinge und Euro-Silbermünzen. (Erhältlich in Münzshops und bei Banken)




Dienstag, 27. Januar 2009

Muss der Staat alles retten?

Zuerst waren es "nur" die Banken, die nach Rettung gerufen haben. Nun sollten auch andere Branchen mit staatlichen Milliarden gerettet werden: Automobilindustrie, Automobilzulieferindustrie, bis hin zur Pornoindustrie (!!!), usw. Gibt es ein Ende? Oder werden bald alle Wirtschaftszweige verstaatlicht oder staatlich gerettet. Welchen Sinn machen derartige Rettungsversuche? Sind sie erfolgreich oder ein Fass ohne Boden?

Bei den Banken hat die Rettung bisher kaum Erfolg gehabt. Ausser dass sie noch existieren. Teilweise scheinen Banken allerdings auch ein Fass ohne Boden zu sein, sie verschlingen immer mehr an Steuermilliarden und ein Ende ist nicht abzusehen.

Es sollten natürlich marktwirtschaftliche Grundsätze entscheidend für eine Rettung sein und nicht die Verluste der Arbeitsplätze oder die Höhe des entstandenen Schadens. Zum Beispiel die Automobilindustrie: Derzeit stehen weltweit rund 25 Millionen Neuwagen auf Halde. Wir hatten in den letzten Jahren eine Überproduktion. Das heisst, es wird produziert, aber nur ein Teil auch tatsächlich verkauft. Würde man die gesamte Automobilindustrie retten (können), dann würde mit Sicherheit auch wieder zu viel produziert werden. Derzeit sind die Märkte komplett eingebrochen, teilweise über 40%! Warum also die gesamte Automobilindustrie retten? Ebenso sieht es in anderen Branchen, die um Rettung bitten, aus.

Man kann davon ausgehen, dass der Konsum und das bisherige materielle Denken sich grundlegend ändern wird. Statt auf Schulden zu Kaufen, wird in Zukunft zugewartet oder eben nicht gekauft. Der gewaltige Schuldenberg, nicht nur jener der Banken, hat uns in diese Situation gebracht. Ergo muss der Mensch umdenken und andere Werte finden als dem Luxus und dem Immer-Mehr-Wollen ewig nachzulaufen.

Insofern ist es ein Geschenk, das uns hier mittels einer weltweiten Krise und dem noch einzutreffenden Crash gegeben wird. Im Grunde war unser Streben nur mehr zwanghafter Konsum, meistens auch auf Kosten anderer. (Die Geschichte der Geschädigten unseres jahrzehntelangen Konsumrausches, wird ein seperater Artikel)

Zurück zum Thema. Die bisherigen Bailouts oder Rettungsversuche haben gezeigt, dass zwar Verluste abgedeckt werden bzw. faule Papiere abgegolten werden, doch der eigentliche Sinn ist nicht erreicht worden. Die Milliarden haben den Weg verfehlt. Trotz dieses Geldregens werden immer weniger Kredite vergeben. Was vor allem der Wirtschaft schadet. Jetzt wirst du sagen, dass wir nur auf Grund des Schulden machens in diese Situation gekommen sind, warum sollten dann noch mehr Kredite vergeben werden. Hier geht es allerdings um Mittelstandunternehmen und Kleinbetriebe, die viele Aufträge nur mit Zwischenfinanzierungen erledigen können. Das ist jetzt fast unmöglich geworden. Viele Projekte und Aufträge sterben dadurch.

Es ist zu befürchten, dass unsere Politiker die Gelddruckmaschinen auf Höchstlast laufen lassen. Möglichst alles soll gerettet werden (MIT UNSEREM GELD!!!). Auf das, dass Generationen noch Schulden zurückzahlen werden. Oder nicht? Ja, ja, ein Staat hat andere Möglichkeiten zu entschulden ... Fast alle Währungen stehen auf der Kippe. Demnach macht es gar nix, ein paar hundert Milliarden mehr zu drucken, oder?

Wohin das Geld fliesst? ... unser aller Vermögen, das Volksvermögen? In den Rachen von skrupellosen, leichtfertigen Zockern, Heuschrecken mit möglichst wenig Eigenkapital und den Träumern des ewig wachsenden Kapitalismus. Wo bleiben wir, das Volk? Ha, wir begleichen die Rechnung!

... hallo Pröll (österreichischer Finanzminister), ich brauch auch Kohle, ein paar Hunderttausend würden genügen - quasi ein Mini-Bailout. Ruf mich an, ich geb` dir die Kontonummer durch. Danke Pröll!


Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)


Die Festungen der Religionen und Ideologien sind gestürmt, die Statuen der Götter und Götzen sind geschliffen. Übrig blieb ein Trümmerfeld. Zusammenhalt und eine gemeinsame Basis gibt es nicht mehr.
Unsere Generation ist im schlimmsten Sinne nackt: Kein Glaube, keine Werte und- am schlimmsten: kein Geld. Die vorherigen Generationen, die Spaßgesellschaften und Freizeitrevolutionäre haben uns ausgeplündert. Sie verprassten alles und vererbten nichts.
Wir werden das, was übrig blieb kommentieren; aus den Brocken der verlorenen Götter und Götzen und Theorien neue Gebilde zusammensetzen und wieder einreißen. Immer laut, immer schrill, bisweilen dafür und häufig dagegen, mal freundlich, mal feindlich mal launisch und hoffentlich kontrovers.
(verlorenegeneration.wordpress.com)



Meldungen:


Der Tag an dem die britischen Banken vor dem Kollaps standen (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Finanzkrise: Britischer "Guardian" nennt Schuldige (rian.ru)
Rettung auf Pump? (mmnews.de)
US-Autozulieferer fürchten ein Gettysburg (handelsblatt.com)
Der Euro rutscht ab – Anleger flüchten ins Gold (welt.de)
Autokrise gefährdet 33.000 Arbeitsplätze in Österreich (diepresse.com)
Der österreichische Frächter ist am Sterben
(diepresse.com)
Citigroup: 50 Millionen für neuen Jet (mmnews.de)



Länderisiken - Hier ist eine Liste der zehnjährigen Credit Default Swap (CDS)-Prämie. Das ist die zu zahlende jährliche Versicherungsprämie für eine Versicherung gegen das Risiko, dass das entsprechende Land zahlungsunfähig wird in Basispunkten (=Hundertstel eines Prozents). Beispiel: Griechenland hat eine Prämie von 250. D.h. eine Versicherung über 10 Mio. Euro gegen die Zahlungsunfähigkeit von Griechenland kostet 10 Mio * 250 / 10.000 = 250.000 pro Jahr. Über die zehn Jahre zahlt man dann also etwa 2.5 Mio Euro an Versicherungsprämie, um im Schadensfall 10 Mio zu bekommen. (verlorenegeneration.wordpress.com)

Eurozone in Gefahr? Die Zinsunterschiede in der Eurozone weiten sich aus. Die Risikoprämien einiger Länder haben sich so stark erhöht, dass sie teilweise über ein Prozentpunkt mehr Zinsen auf Staatschulden zahlen müssen als Deutschland. Werden wir Zeugen eines Zerfalls der Eurozone? Es wäre nicht der ersten Währungsraum, der wieder aufbricht.
(verlorenegeneration.wordpress.com)

Wenn Banken Baden geh'n - Es ist egal, wer noch dagegen oder schon dafür ist. Die Diskussion als solche ist vollkommen abwegig. Warum? Die Gründung einer "Bad Bank", einer "fiesen, miesen, schlechten, verrotteten, von vornherein bankrotten Bank", wie sie derzeit von den üblichen Ideenschleudern der Parteien und Wirtschaftsverbände, einschließlich der bekannten Horde unfehlbarer Experten gefordert und geprüft, erwogen und bedacht wird, widerspricht allen Regeln der Vernunft. (egon-w-kreutzer.de)

Rettungsschirm für Geschnetzeltes - Weniger Kredite, weniger Kunden: In Deutschland leidet auch der Mittelstand unter der Wirtschaftskrise. Doch der Staat will vor allem Banken und Großkonzernen mit einer Bürgschaft helfen. Ein Kölner Wirt wehrt sich - und wird zum Helden der kleinen Leute. (spiegel.de)

Österreich schnürt Hilfspaket für Osteuropa. Die Regierung will österreichischen Banken helfen, die in Osteuropa Kredite vergeben haben. Gemeinsam mit anderen Ländern und dem IWF soll die dortige Wirtschaft stabilisiert werden. (diepresse.com)

Finanzsystem absurd - Der britische Premier Gordon Brown gegen „schädliche, weltweite Spirale exzessiven Schuldenabbaus“ - mehr Kredite gefordert. (mmnews.de)


Video: Gut gemachte Satire - unbedingt ansehen!





Montag, 26. Januar 2009

Wie es kommen kann ... möglicherweise

Solange unser System noch irgendwie funktioniert, müssen wir alle mitspielen, das heisst, die Regeln des Systems beachten. Solltest du irgendwie das Glück haben, das System ausnützen zu können, dann mach´ es. Die Elite macht es ebenfalls, bis zu letzt, bis es nicht mehr geht!

Doch nebenbei, möglichst nicht öffentlich, solltest du dich für den Ernstfall vorbereiten. Ich versuche nun ein ungefähres Szenario zu erstellen, das allerdings so oder ein wenig anders eintreten kann. Doch die wichtigsten Punkte werden höchstwahrscheinlich eintreffen. Zeitangaben sind in diesem Fall sehr schwierig und nur als relativen Richtwert zu sehen, denn der Übergang von der Krise zum Crash kann ganz plötzlich kommen oder auch etwas sanfter in Tagen oder Wochen. Doch wenn der Worst-Case eintritt, dann ist es definitiv zu spät um mit den Vorbereitungen zu beginnen. Dann solltest du dich beuhigt zurücklehnen und wissen, dass der Aufprall dich nicht so schwer trifft, wie all jene, die nicht vorgesorgt haben.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass, aus welchem Grunde auch immer, sich die Krise entschärft, es nicht zum globalen Crash kommt und nach einigen Jahren die Konjunktur wieder anspringt. Im schlechtesten Fall braucht du einige Zeit kaum Lebensmittel kaufen!

Wie wird die Krise sich jetzt weiter entwickeln?

Zunächst kommt es in den nächsten Wochen zu einer gewaltigen Welle von Unternehmensschliessungen, Konkursen und damit auch Entlassungen. Noch gibt es für die Arbeitslosen staatliches Geld, doch niemand weiss wie lange. Als nächstes gehen die ersten Staaten im EU-Raum, aber auch in der Euro-Zone bankrott. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die EU bzw. EZB versuchen, gemeinsam mit dem IWF (Internationaler Währungsfond) die Staaten mit Euro-Milliarden zu retten. Das kann vorübergehend für Entspannung sorgen, doch bald werden es zuviele sein, die zuviel Geld benötigen. Als Pleitekanditaten werden angesehen: Grossbritannien, Irland, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien. In Schieflage geraten in relativ kurzer Zeit auch Österreich, Dänemark, Belgien und die Osteuropäischen Staaten.

Ob der eine oder andere Staat aus dem Euro-Verbund ausscheren wird und wieder eine eigene Währung einführt, kann noch nicht gesagt werden. Doch der Euro wird als Währung ziemlich unter Druck kommen und wahrscheinlich kollabieren. Für Staaten wie Italien oder Spanien würde eine eigene Währung von Vorteil sein, da sie selbständig abwerten können und sich so einen Vorteil verschaffen. Im Euro-Verbund ist das nicht möglich. Allerdings stellt sich die Frage, ob diese Staaten sich das leisten können. Denn um den Staatshaushalt sicherzustellen, müssen Staatsanleihen ausgegeben werden, auch um alte Anleihen abzudecken. Allerdings, wer in aller Welt sollte italienische Lira-Anleihen oder spanische Pesteas-Anleihen kaufen. Solange diese Staaten noch im Euroverbund sind, könnte die EZB ihre Anleihen in Euro aufkaufen und Millarden Euro neu drucken lassen ... dass dann der Euro kurz vor dem Kollaps steht, ist wahrscheinlich! Das werden die letzten Zuckungen sein, bevor der Patient ins Jenseits geht. Dann ist der Euro Geschichte!

In diesem Zeitrahmen wird auch der Zusammenbruch der Infrastruktur fallen. Denn wenn plötzlich jedem klar wird, dass der Euro instabil wird und damit auch die Hyperinflation zu galoppieren beginnt, wird jeder versuchen, zu retten, was zu retten ist. Ein Bankenrun wird entstehen und jeder wird versuchen, möglichst alles Geld, dass er von Bankkonten und Sparbücher flüssig machen kann, abheben. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird es eine Abhebebeschränkung geben! Das heisst, pro Tag oder pro Woche darf nur ein bestimmter Betrag abgehoben werden. Wenn das Bargeld knapp wird, wird es verständlicher Weise auch einen Run auf die Supermärkte geben. Es wird alles gekauft, was nur irgendwie möglich ist. Die Regale der Supermärkte sind dann weitgehend leer. Hier werden auch bereits die ersten Plünderungen beginnen. "Rette sich wer kann!" Zur Lebensmittelknappheit wird auch eine Treibstoffknappheit kommen. Benzin und Diesel werden rationiert.

Weitere Unternehmen werden bankrott gehen, noch mehr Arbeiter und Angestellte auf die Strasse geschickt. Der Staat hält nur mehr die wichtigsten Strukturen aufrecht, weil er die meisten Beamten nicht mehr bezahlen kann. Auch die Steuereinnahmen werden drastisch zurück gehen. Der Weg ins Chaos ist frei.

Und doch wird es in dieser Phase die ersten "Krisengewinner" geben. Dazu wird in jedem Fall der Bauernstand zählen, weil er das Volk so gut als möglich ernähren wird. Doch die Lebensmittel von den Bauern werden sehr teuer werden - egal ob es sich um Fleisch, Eier oder Gemüse handelt. Kleine Geschäfte, die Waren oder Dienstleistungen anbieten, die tatsächlich gebraucht werden, zählen ebenfalls zu den Gewinnern (Bäcker, Greissler, etc.).

Durch den Zusammenbruch des Staates und dessen Strukturen wird der Immobilienmarkt stagnieren. Zwar werden einige, die noch Geld haben, versuchen Schnäppchen zu kaufen, doch das werden nur sehr wenige sein. Immer mehr hingegen werden die Kredite für ihr Haus oder Wohnung nicht mehr zahlen können bzw. auch nicht die Miete. Banken und Hausbesitzer werden anfangs versuchen die Immobilien zu versteigern bzw. die Mieter aus der Wohnung zu bekommen, doch bald werden sie drauf kommen, dass die Objekte nicht mehr gekauft werden. Und dass es besser ist, angestammte Mieter in der Wohnung zu lassen, auch wenn sie nicht mehr bezahlen können. Denn zum einen gibt es kaum mehr Nachmieter und wenn Wohnungen leer stehen, ist die Gefahr sehr hoch dass sie verfallen oder besetzt werden. Die Regierung wird das möglicherweise auch gesetzlich regeln, denn Hunderttausende Obdachlose auf den Strassen sind ein gewaltiges Gefahrenpotential für Aufstände und Revolten.

Diese werden allerdings nicht unterdrückt werden können. Menschen, die alles verloren haben - Arbeitsplatz, Vermögen, Sicherheit, Wohnung und Altersvorsorge - sind zu allem fähig und zu allem bereit. Der Mob wird gegen jene vorgehen, die all das besitzen, was sie verloren haben. Autos und Häuser werden brennen und Plünderungen an der Tagesordnung sein.

Auch die Energieversorgung kann nicht mehr gänzlich aufrecht erhalten werden. Es wird zu Stromausfällen und Gaszufuhrunterbrechungen kommen. Allerdings wird die Regierung alles daran setzen, dass die Energieversorgung so gut es nur geht gesichert wird.

Ab jetzt seid ihr weitgehend auf euch alleine gestellt! Hilfe ist nur mehr aus dem Freundeskreis möglich. Der totale Zusammenbruch ist da. Waren gibt es nur mehr gegen Bargeld oder Metallwährung (Gold- & Silbermünzen). Sollte es zu diesem Zeitpunkt noch den Euro geben, wird dieser wohl ein paar Nuller-Stellen dazubekommen! Ersatzwährungen, auch regionale, werden nicht lange auf sich warten lassen. Lebensmittelmarken werden ausgegeben und Massenausspeisungen organisiert. Wer vorgesorgt hat, hat einige Sorgen weniger!

Ob es in dieser Phase oder später zu Kriegshandlungen kommen wird, kann noch nicht gesagt werden. Allerdings wissen wir aus der Vergangenheit, dass mächtige Staaten, wenn sie mit dem Rücken an der Wand stehen, gerne Kriege beginnen. Ich bin der Meinung, dass es mit Sicherheit zu Krieg kommen wird. Ob es in Europa Krieg geben wird, hängt von vielen Faktoren ab, die derzeit noch nicht abschätzbar sind. Aber ausser Betracht sollte man diese Perspektive nicht lassen! Spannungen gibt es weltweit gesehen viele, einige werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch aufbrechen: Indien vs. Pakistan, Israel vs. Arabische Welt, etc.

Die EU wird weitgehend zerfallen, die einzelnen Staaten werden ihre eigenen Interessen verfolgen. So wie bisher, dass einige Dauerzahler für die anderen sind, wie Deutschland, wird bestimmt aufhören, denn das Volk wird sich wehren und die eigenen Probleme werden auch gigantisch, wenn nicht ebenfalls unlösbar.

Diese Entwicklungen werden nicht nur bei uns stattfinden, sondern auch zur gleichen Zeit auf der ganzen Welt. Auch China und Russland wird sich diesem Szenario nicht entziehen können!

Doch aus den Ruinen wird sich ein neuer Geist, ein neues Bewusstsein bilden, das den Weg aus dem Chaos zeigen wird. Dann beginnt ein Neues Zeitalter! Und ich bin sicher, es wird ein sehr viel besseres!

Deshalb:

  • Lebensmittelbunker anlegen! Grundnahrungsmittel, wie Reis, Nudeln, Mehl, Salz, etc. sollten im besten Fall für 6 Monate vorrätig sein! Auch Toiletteartikel und Reiniger einbunkern (Tampons, Binden, Zahncreme, Waschmittel, Seife, etc.).

  • Zu den Medikamenten die eingenommen werden müssen, auch Notfallsmedikamente wie Schmerztabletten, Aspirin und Jod einbunkern. Eine Erste-Hilfe Tasche sollte sowieso vorhanden sein.

  • Für den Ernstfall sollten immer ein paar Hundert Euro in kleinen Scheinen zu Hause sein. Die Sparbücher und Guthaben auf Konten in Gold- und Silbermünzen wechseln! Auch hier auf möglichst kleine Werte achten!

  • Kerzen und Feuerzeuge bzw. Zündhölzer vorrätig halten. Ebenso eine Taschenlampe, Radiogerät und die dazugehörigen Batterien. Plastikplane und Klebeband kann ebenfalls von Vorteil sein (Glasbruch bei Fenster).

  • Sollte man vorhaben, im Notfall irgendwo anders hinzufahren, dann darauf achten, immer ein vollgetanktes Auto vor der Tür geparkt, oder zumindest ein paar Kanister Treibstoff gebunkert zu haben.

Leg dir auch Lesestoff zu, du wirst viel Zeit zum Lesen haben!


Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)


Meldungen:

Obama macht Ernst: Eine Billion gegen die Krise (handelsblatt.com)
Kursabsturz bei europäischen Staatsanleihen (derstandard.at)
Gold - ein Strandball, der unter Wasser gerückt wird (goldseiten.de)
Ausblick: DAX steht auf Messers Schneide (handelsblatt.com)
Kernschmelze des Wealth Effects (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)
Bankenrettung: mit Drogengeld? (mmnews.de)
Bankenrettung USA: Geld reicht nicht (mmnews.de)
Bankenrettung EU: gescheitert? (mmnews.de)
Die Krise zieht immer weitere Kreise (faz.net)


Merkel warnt vor Staatsbankrott - Ein Rettungspaket für die Banken und zwei für die Wirtschaft: Die Aktionen der Bundesregierung gegen die Krise werden den deutschen Schuldenberg noch mehr vergrößern als bisher gedacht! (tz-online.de)

Der Euro schwebt in höchster Gefahr. Spekulanten haben die Währungsunion ins Visier genommen. Sie wetten auf einen Zerfall der Gemeinschaft und treiben die Zinsen der 16 Staaten auseinander. Um den Euro zu retten, will Brüssel die Länder zum Sparen zwingen. Denn Irland, Spanien und Griechenland verlieren offenbar die Kontrolle über ihre Schulden. (welt.de)

Island – ein harmloser Vorgeschmack auf wachsende Unruhen in Europa: Schneebälle und Eier für den Regierungschef. (hintergrund.de)

Anleger fürchten Milliardenlöcher bei Versicherungen. Lange Zeit galten Versicherungsaktien in der Finanzkrise als die besseren Finanzwerte. Doch damit ist jetzt Schluss: Kursbeinbrüche beim Rückversicherer Swiss Re und der amerikanischen Aflac zeigen, dass jetzt auch bei Aktionären von Versicherern die Angst umgeht. Die Anleiheninvestmens der Konzerne könnte sich als immense Last erweisen. (handelsblatt.com)

Wir werden von der Finanzmafia auf Strich und Faden ausgenommen. Wenn jemand noch den Beweis braucht, wie wir vom ganzen Finanzsystem abgezockt werden, dann hier zwei Meldungen: Die Schweizer Nationalbank hat einen Verlust für das letzte Jahr 2008 von fast 5 Milliarden Franken verbucht & Die UBS zahlt ihren Kader trotz Staatshilfe Boni in Höhe von 2 Milliarden Franken für 2008 aus. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Japans Exporte weiter im Sturzflug - Die gestern vom japanischen Finanzministerium veröffentlichten Daten zur Handelsbilanz Japans im Dezember 2008 zeigen eine weitere Verschärfung der Krise der exportorientierten japanischen Wirtschaft und damit auch des internationalen Handels! (wirtschaftquerschuss.blogspot.com)

Bankenpleite tut der Wirtschaft gut. Provokante Theorie von Wirtschaftsprofessor Martin Janssen. Nach der neuen Verlustwelle hilft nur noch eines: Um sich und die Wirtschaft zu retten, muss der Staat die Banken notfalls pleitegehen lassen. (blick.ch)

Fass ohne Boden = Back to the roots! HRE, Barclays & Co wollen neue Staatshilfen. Black Box Bankenforderungen bleibt gewaltiger Sprengstoff. Kommt die Bad Bank?. Pleitewelle bei Unternehmen droht. Moskauer weiter im freien Fall. Brisante Markttechnik beachten! (mmnews.de)

Ausmaß der Finanzkrise erschreckt Weber - Das wahre Ausmaß der weltweiten Rezession ist nach Ansicht von Bundesbank-Chef Axel Weber noch immer nicht absehbar. "Es macht mir Sorge, dass es noch nicht gelungen ist, die Krise an den Finanzmärkten einzudämmen", sagte Weber. Der Abschwung ist viel stärker als erwartet. (welt.de)

Der Schweiß der Sonne - Zwei Olympia-Schwimmbecken voll - mehr Gold wurde bis heute nicht aus der Erde geholt. Der Aufwand für die Förderung ist enorm: 250 Tonnen Gestein müssen für einen Ehering bewegt werden. Ein ökologisches Desaster, aber für zehntausende Menschen die einzige Überlebenschance. (spiegel.de)




[Quelle: hartgeld.com]


Tipp zum Bunkern:
Wein - nicht nur für die Seele! Aber wenn uns der Crash um die Ohren fliegt, kann ein Glas guter Wein die Stimmung erhellen. Ich sehe es - natürlich in Massen genossen - als Mittel gegen Mieselsüchtigkeit und Depressionen. (Erhältlich in Vinotheken & Supermärkten)




Sonntag, 25. Januar 2009

Weltuntergangs-Gurus sind nicht erwünscht!

Vor vier oder fünf Jahren, als ich warnte, dass es zu einem globalen Crash aller Systeme (nicht nur der Finanzsysteme) kommen würde, bin ich belächelt worden. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich damals jemand auch nur ansatzweise ernst genommen hätte.

Vor eineinhalb Jahren las ich das Buch "Der Crash kommt" von Max Otte. Noch immer machten sich die Menschen um mich über dieses Thema eher lustig, als dass sie die Gelegenheit wahrgenommen hätten, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Es konnte einfach nicht möglich sein, dass es zu einem globalen Crash kommen würde, denn wir haben viele intelligente Köpfe, die genau wüssten, wie so etwas zu vermeiden wäre ...

Wo sind die jetzt? Obama und sein Team? Ich denke, wenn die erste "Yes we can!"-Euphorie abgeklungen ist und wir alle sehen werden, dass er NICHT der grosse Zauberer oder Messias ist, kommen die Kopfschmerzen. Die Börse jedenfalls hat sich von der Obama-Euphorie nicht anstecken lassen und haben täglich im Minus geschlossen. Und die Mainstream-Medien entdecken plötzlich, wohl wegen der "Vorbilder" Griechenland, Island, Lettland, das enorme Potential und eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit von Revolten, Aufständen und Unruhen.

Ist man gleich ein "Weltuntergangs-Guru", wenn man vor zukünftigen Entwicklungen warnt? Ganz im Geheimen: die Welt geht sowieso nicht unter, nur die Systeme! Deshalb sind diese "Schwarzseher", auch mich zählt man dazu, und nicht "Weltuntergangs-Propheten". Immer wieder kommen Psychologen, Ökonomen und Politiker zu Wort, die in der Weiterentwicklung der Krise ein enormes Gewicht in der negativen Berichterstattung sehen. Quasi, ohne "Schwarzseher" wäre diese Krise in den Griff zu bekommen.

Tatsache ist, dass bis vor Kurzem die Mainstream-Medien noch die postive Berichterstattung forciert haben und auch immer wieder das Licht am Ende des Tunnels erblickten. Doch auf Grund der geradezu katastrophalen Entwicklung und des Übergreifens auf die Realwirtschaft, konnten sie nicht mehr länger so tun, als wäre es nur ein "Kriserl".

Mittlerweilen wird klar, dass wir uns auf ein unglaubliches Katastrophenszenario einstellen müssen. Massenentlassungen, Unternehmensschliessungen, Konkurse, Zwangsversteigerungen werden in den nächsten Wochen rapide zunehmen. Auch renommierte Unternehmen werden betroffen sein. Die ersten Staaten in der EU und im Euroverbund werden bankrott gehen (einige sind es schon, nur es wird noch weitergewurschtelt, bis es halt wirklich nicht mehr geht!), der Euro selbst kommt unter Druck und wird kein ganzes Jahr mehr überleben. Ebenfalls der US-Dollar. Die Versorgung wird zusammenbrechen ... spätestens dann gehen die Menschen auf die Strasse! So wie jetzt Europa eine Pleitewelle erfasst, wird auch ein Flächenbrand sozialer Unruhen über Europa hinwegfegen. Aber nicht nur über Europa!

Wenn die "Schwarzseher" vor diesen Entwicklungen warnen und euch alle auffordern Vorsorge zu treffen (für euch und eure Familien) dann ist das erstens legitim und zweitens sehr, sehr ernst zu nehmen. Was sagt ihr euren Kindern, wenn der Hunger kommt und der Kühlschrank leer ist?

Viele Menschen können nicht zwischen den Zeilen lesen. Denn einige der führenden Ökonomen und Wirtschaftler sprechen zwar nicht direkt aus, was uns erwartet, doch die versteckten Botschaften werden immer mehr und eindringlicher!

Als gefährlich sehe ich jene Träumer und Optimisten an, die die Krise gutreden. Die uns erzählen wollen, das sei nur eine zeitlich begrente Krise, die Politiker und Ökonomen haben eh alles Griff und die Rettungs- und Konjunkturpakete werden greifen. Bisher haben alle Massnahmen versagt, teilweise sogar die Entwicklung beschleunigt. Warum soll ich jemandem Glauben schenken, der bisher nicht nur falsch gelegen ist und die Entwicklung nicht richtig eingeschätzt hat, sondern auch durch alle Massnahmen und Rettungsversuche nur ein Hinauszögern bewirkte.

Jetzt entwickelt sich die Krise zum Crash. Niemand und nichts wird verschont. Egal wieviele Millarden Euro oder Dollar noch in dieses schwarze Loch geworfen werden. Die Krise hat eine Eigendynamik bekommen und entwickelt sich progressiv. An ein Entschleunigen ist nicht zu denken. Die wirtschaftlichen und politischen Verantwortlichen sind überfordert. Auch, dass die tatsächliche Wahrheit immer noch nicht ans Licht gekommen ist und faule Derivate und Kredite in Billionenhöhe darauf warten, dem System und den Staaten den Todesstoss zu verpassen. Es ist so, als würden wir in einem Autobus mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Bremsen auf eine Betonmauer zufahren. Der Aufprall kommt mit Sicherheit, Airbags gibt es nur für die, die vorgesorgt haben ... zurückbleibt ein zur Unkenntlichkeit zerstörtes Wrack mit wenig Überlebenden!

Aber sollten all diese Szenarien nicht eintreffen und die Situation sich - aus welchem Grund auch immer - entspannt und vielleicht nach ein, zwei Jahren die Konjunktur wieder anspringen, dann werde ich mich freuen und entschuldigen, dass ich falsch gelegen bin. Das Gute daran, ich brauche doch einige Monate nicht einkaufen zu gehen, denn zumindest Lebensmittel habe ich genug ... und Kerzen für romantische Stunden mit meinem Liebling ebenfalls. Aber dafür müsste ein Wunder geschehen, im wahrsten Sinne des Wortes!

... also, warm anziehen, es wird verdammt kalt!

Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)



[Quelle: phun.org]


Meldungen:

Insider der »Bank of England« warnt vor massivem Dollar-Kollaps (kopp-verlag.de)
Asiatische Volkswirtschaften stürzen ab (welt.de)
Land unter - Großbritannien steuert in Richtung Staatsbankrott (sueddeutsche.de)
Ostkrise setzt Österreichs Geldhäusern schwer zu (handelsblatt.com)
Die wahren Ursachen der Finanzkrise (mmnes.de)
1,75 Milliarden Staatshilfe für RZB (kurier.at)
Kritik an Luxusautos (derstandard.at)
Italien: Politischer Bankrott (derstandard.at)
Flucht aus Dubai (mmnews.de)
US-Hypothekenbank Freddie Mac braucht weitere dreißig Milliarden (derstandard.at)
Firmenpensionen: ein Grossteil gekürzt (diepresse.com)
Once a Boon, Euro Now Burdens Some Nations (nytimes.com)



US-Katastrophenszenario - Bürgerkrieg und Zerfall der USA? Wenn 2009 klar werde, dass Obama kein Wundertäter ist, könne die Krise voll ausbrechen, meint der russische Politologe Panarin. Die USA könnten in sechs Regionen zerfallen, der Dollar werde abgeschafft. (mmnews.de)

Unruhige Zeiten - Europa bereitet sich auf wachsende innere Spannungen vor. Das kleine Island hat keine Armee, keine Marine und keine Luftwaffe. Doch Island hat eine Bereitschaftspolizei. Eigentlich wollte man auch diese abschaffen. Nun ist sie die einzige Truppe, die die Regierung noch vor dem lynchwütigen Mob beschützen kann. In Island hat die Regierung Angst vor der eigenen Bevölkerung. Und Island ist kein Einzelfall. Überall entstehen in diesen Wochen innereuropäische Brandherde, die man noch vor wenigen Monaten für völlig unmöglich gehalten hätte. Von Lettland bis Bulgarien und von Spanien bis Griechenland haben Politiker Angst vor der zunehmend unruhigen Bevölkerung. (kopp-verlag.de)

Euro: Untergang programmiert? Zum Jahresbeginn noch gefeiert, ist der Euro nun Problemen ausgesetzt, deren Ursache nicht nur die Ausgabementalität unserer südlichen Nachbarn ist. Der Euro, wie alle Währungen der Welt, ein Boot ohne Anker. (mmnews.de)

Britischer Minister sagt: We are fucked! Wie der Guardian berichtet, hat der britische Wirtschaftsminister Lord Mandelson folgenden Aussage gemacht, um die prekäre Situation von Grossbritannien darzustellen:“The banks are fucked, we’re fucked, the country’s fucked!” Diese Worte muss man nicht übersetzen. Deutlicher geht’s ja nicht mehr, um die Lage der Banken, der Regierung und des Landes auszudrücken ... und dass, wohlgemerkt, von einem Regierungsmitglied! (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Banken retten, aber richtig. Warum der von Barack Obama geplante zweite Schritt zur Sanierung der US-Banken einen Rückfall in das verfehlte Krisenmanagement der Vorgängerregierung bedeuten würde - Ein Warnruf von George Soros. (derstandard.at)

"Schluss mit den Weltuntergangsszenarien!" In den USA herrscht Aufbruchstimmung - aber in Europa? Im Spiegel-Online-Interview plädiert EU-Industriekommissar Günter Verheugen für neues Denken auf dem alten Kontinent: Er wehrt sich gegen Weltuntergangsszenarien und erklärt seine Psychologie des Krisenmanagements. (spiegel.de)

Obama plant strengere Regulierung. Laut New York Times will der neue US-Präsident die Finanzbranche deutlich strenger kontrollieren - Und das so schnell wie möglich - Bericht von Wirtschaftsberater Volcker dient Obamas Regierung Blaupause. (derstandard.at)

Überwachungsstaat USA: Geheimdienstler packt aus. Die NSA überwachte während Bush-Ära gesamte Kommunikation. Bereits wenige Tage nach dem Ende der Präsidentschaftsära von George W. Bush ist in den USA eine große Diskussion um die angewandten Abhör- und Überwachungspraktiken der scheidenden Regierung ausgebrochen. Ausschlaggebender Zündfunke hierfür ist ein aktuelles Interview eines ehemaligen Mitarbeiters des US-Geheimdienstes National Security Agency (NSA) mit dem Nachrichtensender MSNBC. (derstandard.at)

Der größte Betrug aller Zeiten. Rekord: Gefälschte Dollar und Zertifikate im Wert von rund 1,1 Milliarden Euro wurden in Vorarlberg sichergestellt. (kurier.at)

Osteuropa-Banken rufen Brüssel zu Hilfe. Raiffeisen-International-Chef Herbert Stepic verbündet sich mit acht Großbanken zur Krisenabwehr. Die neun Banken appellieren, einen Masterplan für die Region zu entwickeln. (diepresse.com)

Russische Währungsreserven schwinden. Fast 30 Prozent hat der Rubel seit Mitte 2008 verloren - und das, obwohl die russische Notenbank immense Summen in die Stützung der Landeswährung investiert hat. Inzwischen hat die Zentralbank ihre Strategie gewechselt. Der Grund: Die Währungsreserven, bisher die drittgrößten hinter denen Japans und Chinas, sind drastisch gesunken. (handelsblatt.com)

Konfrontation mit China? Designierter US-Finanzminister sorgt für Spannungen mit China. Noch ist Timothy Geithner Chef der Niederlassung der US-Notenbank (FED) in New York. Bevor er nun von der FED doch noch auf den Sessel des Finanzministers wechseln darf, hat er erneut für Aufregung gesorgt. Er erklärte, Präsident Obama sei der Meinung, China "manipuliere" seine Währung. Er kündigte an, die neue Regierung werde auch "Druck" auf China ausüben, damit das Reich der Mitte aggressivere Maßnahmen zur Stärkung der Konjunktur ergreife. (heise.de)


Tipp zum Bunkern:
Taschenlampe - sollte nicht nur in Krisenzeiten in jedem Haushalt möglichst in doppelter Ausführung vorhanden sein - Ersatz-Batterien nicht vergessen! Noch besser ist die Generatortaschenlampe, die man mittels Handbewegung oder Kurbel auflädt, dadurch ist man von Batterien unabhängig! (Erhältlich in Fach- & Supermärkten)


Mittwoch, 21. Januar 2009

EU-Salzstangerlverordnung

Bei der EU machen sie sich Gedanken, ob in einer traditionellen, österreichischen Spezialität zu viel Salz enthalten ist bzw. ob man doch irgendwelche Obergrenzen festsetzen soll ... 1. Mein Salzstangerl lass ich mir nicht wegnehmen! (sowie Tausende andere Österreicher auch) 2. Haben denn die Bonzen wirklich nichts anders zu tun??? Die führen die EU ad absurdum, die können tatsächlich die Aufnahme in den "Comedy Club" beantragen ...

Denn mittlerweilen brennt der Hut! Brüssel kann gar keine Zeit haben, sich über das Salz österreichischer Salzstangerln den Kopf zu zerbrechen!

Die südeuropäischen EU-Staaten (Griechenland, Italien, Spanien & Portugal) stehen kurz vor dem Bankrott, sie gefährden auch die gemeinsame Währung, den Euro. Grossbritannien hat im Grund schon vorige Woche die Erklärung abgegeben, dass sie bankrott sind. Irland kollabiert gerade. Dänemark und Belgien schauen nach dem 2. Bankenrettungspaket ebenfalls nicht mehr gut aus. Und bei Österreich sind die nächsten Tage und Wochen entscheidend, doch was an Botschaften aus dem Osten durchkommt, kann die Lage sehr schnell katastrophal werden. Geschätzt wird das Kreditvolumen der österreichischen Banken in Osteuropa und Russland auf rund 1.300 Milliarden Euro. Die Schweizer schwitzen ebenfalls vor den Verbindlichkeiten ihrer Banken, vor allem jene der UBS und Credit Suisse.

Die europäische Autoindustrie steht nur eine Spur besser da, als die amerikanische. Kurzarbeit, verlängerte Werksferien und Entlassungen stehen auf der Tagesordnung. Die Zulieferindustrie steht kurz vor dem Kollaps, einige haben schon Insolvenz angemeldet bzw. Werke geschlossen. Lachen musste ich, da zwei der gefährdesten Automarken zur Zeit fusionieren: Fiat und Chrysler ... schwarzes italienisch-amerikanisches Milliardenloch!

In den nächsten Wochen wird eine Konkurswelle über Europa hereinbrechen, verbunden mit enormen Massenentlassungen, die einem Tsunami gleichen wird. Wirtschaftsprognosen werden dann keine mehr abgegeben, weil es sinnlos sein wird, diese kurzfristig immer wieder zu revidieren. Fast alle Branchen werden betroffen sein.

Der Immobilienmarkt ist weitgehend zusammengebrochen. Wohnungen und Büros gibt es zuhauf, Käufer oder Mieter fehlen. Die Preise, vor allem in exklusiven Vierteln, befinden sich im freien Fall.

Hinter vorgehaltener Hand munkelt man von einigen Banken, die demnächst Verluste in unglaublichen Dimensionen im Derivatebereich mitteilen müssen. Eine amerikanischen Bank (Goldmann Sachs) wird wie Lehman Brothers auch in Europa gewaltige Auswirkungen zeigen. Gerüchteweise soll auch die Deutsche Bank in Schieflage kommen. Es wird eine Zerreissprobe für den Euro und für den US-Dollar.

Nach Griechenland beginnen nun auch in Island die Krawalle. Wie lange dauert es, bis ein Flächenbrand entsteht? Vor allem weil die Politiker in allen europäischen Staaten dem Volk nicht reinen Wein einschenken, sondern die Lage beschönigen. Es scheint nur mehr um den Machterhalt zu gehen.

Pensionsfonds und Versicherungen haben sich bisher (noch) relativ gut gehalten. Ich denke, das wird sich bald ändern. Denn wenn es bei Goldmann Sachs tatsächlich zu einem Super-GAU kommt, geht hier ebenfalls sehr viel Geld verloren und es kann zu einem Desaster ungeahnter Dimensionen ausarten.

Im Grunde heisst das, dass bisher ALLE Anstrengungen die "Krise" einzudämmen oder zu entschleunigen versagt haben. Im Gegenteil, im Jänner wurde der Nachbrenner gezündet, die Beschleunigung passiert jetzt progressiv. Hörten bisher die meisten von uns von der "Krise" nur durch die Medien, werden wir in Kürze ALLE die volle Härte verspüren, keiner ausgenommen! Dann wird das grosse Wehklagen beginnen ... hast du vorgesorgt?

Zu all dem kommt noch eine beunruhigende Nachricht, die eigentlich von Mitte November stammt. Damals hatte der ehemalige US-Verteidigungsminister Collin Powell wortwörtlich bei einer Presseveranstaltung gesagt: "Es wird eine Krise geben die am 21., 22. Januar daherkommen wird über die wir im Moment nicht einmal Bescheid wissen." Einen oder zwei Tage nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten. Leider, einen näheren Hinweis gibt es nicht, aber es ist anzunehmen, der Mann weiss, wovon er spricht. Immerhin, heute, am 21. Jänner ist nichts aussergewöhnliches passiert ... also morgen? Wir werden ja sehen!

Colin Powell: ... es wird eine Krise geben die am 21., 22. Januar daherkommen wird (wallstreet-online.de)
Colin Powell warnt vor kommender Krise (infowars.wordpress.com)
Was wird Obamas "internationale Krise" sein? (infowars.wordpress.com)

Johannes (schnittpunkt2012.blogspot.com)

PS:
bitte lesen, Michael Winklers Pranger - Schulden (michaelwinkler.de)
ebenfalls sehr aufschlussreich und interessant: Kurzbeschreibung der aktuellen Finanzkrise von Alexander Czerny (egon-w-kreutzer.de)


Meldungen (... es werden immer mehr!):

Obama betritt die Bühne der Weltpolitik (kurier.at)
Obama: Der Messias und die Banken (mmnews.de)
Brzezinski: Der Mann, von dem sich Barack Obama nicht beraten lässt (hintergrund.de)
US-amerikanisches Konjunkturprogramm: Die Jobmaschine Krieg (hintergrund.de)
Obamas grösstes Dilemma (derstandard.at)
Obama nur ein Traum? (mmnews.de)

Womit ist man 2008 besser gefahren - Gold oder DAX? (hartgeld.com)
Ärger über "Salzstangerl-Norm" der EU (orf.at)
Sell sterling, take cash out of Britain (timesonline.co.uk)
Sorge um Kreditwürdigkeit Grossbritanniens (ftd.de)
Nächster Brandherd Osteuropa (ftd.de)
Erste-Bank Aktie im freien Fall (diepresse.com)
Der Ukraine droht nun der Staatsbankrott (welt.de)
Finanzkrise: Pfusch wird zunehmen (kurier.at)

Hyperinflation First, Then Global War (benbittrolff.blogspot.com)



GEAB N°31 ist angekommen! Die Dekantierungsphase der umfassenden Krise: die weltweite Konkurswelle! (leap2020.eu)

Bonds & Rates - für hartgesottene Puristen, die derzeitigen Zinsen für Bonds (Staatsanleihen) ... hier sieht man die Katastrophe kommen, auch für Österreich! (ft.com)

Dollar-Crash wahrscheinlich! Ex-FED-Chef Volcker warnt vor Dollar-Crash und Renten-Crash. Investoren aus Übersee und ausländische Zentralbanken könnten Dollarreserven umschichten. (mmnews.de)

Goldman Sachs: Billion Derivate Grab? Gerüchte aus New York verlauten, dass es bei Goldman Sachs demnächst zum Urknall kommt. (mmnews.de)

Crash: DAX 1000, DOW 3000? Kurseinbruch an der Wall Street. Verstaatlichungsgerüchte bei Citibank. Börsen durch Bankendesaster bedroht. USA vor Finanzkollaps und Crash? (mmnews.de)

Krieg, Kriegsrecht und das Finanzrettungspaket. Eine Prognose künftiger US-amerikanischer Politik - Es wird zunehmend klarer, dass die Finanzrettungsmaßnahmen zum Jahresende 2008 mindestens genauso gravierende Konsequenzen für eine offene Gesellschaft haben könnten wie die Reaktion auf den 11. September 2001. Viele der Abgeordneten des Kongresses fühlten sich zu einer Abstimmung genötigt, die ihren Neigungen widersprach. Dazu kam, dass auf den ordnungsgemäßen Ablauf für die Prüfung eines Gesetzesvorschlags verzichtet. (hintergrund.de)

System Bankrott - Roubini: Die Probleme von Citigroup und Bank of America zeigen, dass das System bankrott sei - und in Europa sei es dasselbe. US-Kreditverluste bis zu 3,6 Billionen Dollar. (mmnews.de)

Die Zeitbombe - Wirtschaftlich schwächere Länder müssen sich für ihre Konjunkturpakete höher verschulden und dafür auch noch höhere Zinsen bezahlen. (derstandard.at)

Finanzkrise: „Dr. Untergang“ verkündet Bankrott. Nouriel Roubini, Professor an der New York University, sah die Krise voraus – und nennt nun das US-Bankensystem „insolvent“. (diepresse.com)

Auf Österreich kommt ein Kraftakt zu. Am Freitag besprechen in Wien Finanzinstitutionen die Krise in Osteuropa. 2009 wird grimmig – auch für Österreich. (kurier.at)

Gestrandet auf dem Rastplatz. Er schaut Talkshows auf seinem mobilen Minifernseher. Etwas anderes hat Lkw-Fahrer Patsidis Charalampos (63) derzeit nicht zu tun. Seit einer Woche steht der Grieche mit seinem weiß-grünen Laster auf dem Autohof Georgswerder und wartet auf neue Aufträge. "Es gibt nichts zu tun", sagt er. Einige Kollegen warten schon seit Wochen auf Fracht. Die lahmgelegten Brummis sind Ergebnis der Finanzkrise. (mopo.de)

Banken brauchen weitere Milliarden an Staatshilfen. Nach Großbritannien stellt auch Belgien ein zweites Bankenpaket bereit. Die Citigroup soll komplett verstaatlicht werden. (derstandard.at)

Traumpaar: FIAT & Chrysler - Chrysler sucht sein Heil in einem Einstieg bei Fiat. Die Italiener erhalten vom Chrysler-Mehrheitseigentümer, dem Finanzinvestor Cerberus, 35 Prozent an dem US-Konkurrenten praktisch geschenkt. (mmnews.de)





Heute wieder statt dem obligatem "Tipp zum Bunkern" ein "Tipp zum Hören". Vor einigen Tagen schon hatte ich Friedrich Gamerith aus dem Burgenland samt seiner neuen CD "Gummibären lügen nicht" an dieser Stelle vorgestellt, eine wunderbar sarkastische und zynische Betrachtung der Finanzkrise. Mehr über den Künstler und seinem neuen Silberling auf gamerith.net und geniessen sie heute das Video "Autoverschrottungsaktion"