Sonntag, 21. Oktober 2018

Sylt ... muss man erlebt haben

Sylt Ende September. Sylt nach einem langen, sonnigen Sommer. Sylt erwartete uns mit Sturm, Regen und Kälte. Selbst der Autozug war wegen des Sturms vorübergehend eingestellt. Also parkten wir unser Auto in Niebühl und fuhren mit dem Regionalzug über den Hindenburgdamm nach Westerland.

Das Wetter erlaubte kaum Strandspaziergänge, darum erkundeten wir die Sylter Kulinarik in Westerland und am nördlichsten Zipfel Deutschlands, in List.

Sylt ist die größte nordfriesische Insel. Sie erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins und Dänemarks. Bekannt ist die nördlichste deutsche Insel vor allem für ihre touristisch bedeutenden Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt sowie für den knapp 40 Kilometer langen Weststrand. Wegen ihrer exponierten Lage in der Nordsee kommt es zu kontinuierlichen Landverlusten bei Sturmfluten. Seit 1927 ist Sylt über den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden.

Sylt erstreckt sich über 38,0 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und ist im Norden, am Königshafen bei List auf Sylt, nur etwa 320 Meter breit. An ihrer breitesten Stelle, von Westerland im Westen bis zur Nössespitze bei Morsum im Osten, misst sie 12,6 Kilometer. Der südliche Teil der Insel ist ebenfalls schmal. An der West- und Nordwestseite Sylts erstreckt sich ein knapp 40 Kilometer langer Sandstrand, zur Ostseite liegt das Wattenmeer, das zum Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer gehört und bei Niedrigwasser weitgehend trocken fällt.

Die Form der Insel ist fortgesetzten Veränderungen unterworfen. Der nördliche und der südliche Nehrungshaken der Insel bestehen ausschließlich aus wenig fruchtbaren Sandablagerungen, während der Mittelteil der Insel im Bereich der ehemaligen Gemeinden Westerland, Wenningstedt und Sylt-Ost auf einem Geestkern ruht, der von See aus in Form des Roten Kliffs sichtbar ist. Der dem Wattenmeer zugewandte Teil des Geestkerns geht im Bereich der ehemaligen Gemeinde Sylt-Ost in relativ fruchtbares Marschland über. Nach heute als gesichert angesehenen Quellen ist Sylt seit der Zweiten Marcellusflut von 1362 eine Insel. Ihre höchste Erhebung ist die Uwe-Düne in Kampen mit 52,5 m ü. NHN.

Beachtlich ist auf Sylt die hohe Dichte an Restaurants mit gehobenem gastronomischem Angebot und mit durch Fachpresse sowie Restaurantführer ausgezeichneter Küche. Vier Restaurants weisen Michelin-Sterne auf, und zahlreiche Restaurants sind im Gault-Millau verzeichnet.

Sylt ist nicht umsonst sehr beliebt bei den Touristen. Die Insel bietet sehr viel Abwechslung und ein einzigartiges Nordsee-Flair. Man kann Windsurfen, Schwimmen, Strandliegen, Radfahren, Wandern und abends ist immer Party angesagt.

Man muss nicht unbedingt mit dem Auto kommen, es gibt einen kleinen Flughafen (mit Verbindungen aus vielen deutschen Städten), viele Taxis und ein schnelles, effizientes Bussystem über die gesamte Insel.

Man sagt Sylt nach, es wäre teuer und exklusiv. Ja, aber doch kann man auch mit kleineren Budgets auch durchkommen. Vor allem bei den Restaurants sind grosse Preisunterschiede auszumachen. Essen bei den Sterneköchen und in exklusiven Restaurants ist gehobene Preisklasse, doch die Systemgastronomen wie Gosch und Blum bieten eine enorme Vielfalt, höchste Qualität zu moderaten Preisen (meist günstiger und besser als in den mediterranen Ländern).

Sylt fasziniert, Sylt muss man erlebt haben ... egal bei welchem Wetter!



Sylt auf ISS-XUND! (iss-xund.eu)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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