Mittwoch, 31. Oktober 2018

Der Oktober ...

Der Steirische Junker 2018 ist da! Er ist da, der Vorbote des steirischen Weinjahrs: Seit heute ist der Steirische Junker wieder als Weiß-, Schilcher- und vereinzelt auch Rotwein erhältlich. Präsentiert wird er am 7. November in der Grazer Stadthalle.

Das Klima stellte die steirischen Weinbauern auch heuer wieder vor eine Vielzahl an unterschiedlichen Herausforderungen: Die frühen Sommermonate zeigten sich wechselhaft – auch einige Hagelschäden traten auf – und Pflanzenschutz- und Pflegemaßnahmen waren schwer durchzuführen. Einige Weingärten hatten sogar mit starken Infektionen zu kämpfen. Bereits in den letzten Augustwoche begann man dann mit der Ernte der ersten Trauben für Sturm und Saft. Durch das warme Wetter reiften die Trauben früher.

In den ersten Septembertagen machte ein Italientief der Hauptlese einen Strich durch die Rechnung: "Es war schwierig, den Wein bei diesem Wetter zu lesen", so Winzer Stefan Potzinger und fügt hinzu: "Jetzt haben wir einen tollen Wein mit viel Frische, Raffinesse, einer angenehmen Säurestruktur und einem moderaten Alkoholgehalt. Es war kein leichter Jahrgang, der allerdings zwischen 550.000 und 600.000 Flaschen sehr guter Weine hervorgebracht hat." Der heurige Junker ist von intensiven Aromen nach frischem Kernobst und Zitrusnoten geprägt. "Und er zieht viele Leute in die Südsteiermark", so Potzinger.

Der Jungwein, der zum Steirischen Junker ernannt werden will, muss erst im Labor und vor einer Kostkommission als Qualitätswein bestehen. Jeder Jungweinbauer komponiert seinen eigenen Junker auf Basis seiner Rebsorten, weshalb auch jeder Junker anders schmeckt. (iss-xund.eu)



Unwetter in Kärnten klärt 49 Jahre alten Kriminalfall - Auf dem Grund des Drau-Stausees wurde das Wrack eines gestohlenen Auto gefunden: Der Fall aus dem Jahr 1969 konnte nie gänzlich aufgeklärt werden – bis jetzt!

Bereits am Wochenende wurde der Pegel des Völkermarkter Stausees um mehr als vier Meter abgesenkt worden, damit dieser für die angekündigten Fluten der nächsten Tage als eine Art Ausgleichsbecken dienen konnte.

Dabei machte ein Aufsichtsfischer am Montagnachmittag rund einen halben Kilometer westlich der Flutbrücke eine überraschende Entdeckung. Tief im Schlamm des Flussbetts steckte ein über und über mit Muscheln verkrustetes Wrack eines Pkws. Nur noch das Heck war sichtbar, der Rest war vom Matsch vollkommen umschlossen.

Das Fahrzeug wurde von der örtlichen Feuerwehr geborgen und an Land gebracht. Es handelte sich um einen Puch 500 mit alten, schwarzen, österreichischen Kennzeichentafeln.

Die anschließenden Ermittlungen der Polizei ergaben, dass das Fahrzeug der heute 69-jährigen Eigentümerin im Jahr 1969 – also vor fast fünf Jahrzehnten – in der nördlich gelegenen Gemeinde Diex gestohlen worden war. Der Langfinger konnte damals zwar ausgeforscht werden, doch blieb der Verbleib des Fahrzeuges sein Geheimnis, das er schließlich mit ins Grab nahm. (heute.at)







Erste Suchmaschine für das Darknet gestartet - Ganz einfach und jederzeit überprüfen, ob persönliche Daten im Internet kursieren oder von einem Leak betroffen sind? Was bislang nur hochspezialisierten IT-Spezialisten und Unternehmen vorbehalten war, soll ab sofort mit Intelligence X - der laut eigenen Angaben ersten Suchmaschine für das Darknet - von jedem Nutzer in Sekundenschnelle überprüft werden können.

Während herkömmliche Suchmaschinen für gewöhnlich dazu genutzt werden, um nach einem weitgefassten Spektrum alltäglicher Informationen zu suchen, soll Intelligence X helfen, „die Nadel im digitalen Heuhaufen zu finden“, versprechen die Macher in einer Aussendung. So wird bei Intelligence X - abrufbar unter intelx.io - nicht nach Namen oder Bildern gesucht, sondern nach E-Mail-Adressen, Domains, Kreditkartennummern, IP-Adressen oder Telefonnummern.

„Mit Intelligence X haben wir erstmals eine Suchmaschine geschaffen, mit der jederzeit mithilfe einer einfachen Suche festgestellt werden kann, ob persönliche Daten im Internet kursieren und möglicherweise von einem Datenleck betroffen sind. Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen graben wir mit Intelligence X wesentlich tiefer und durchsuchen auch die entlegensten Bereiche des Internets“, so IT-Security-Experte und Gründer von Intelligence X, Peter Kleissner.

Intelligence X ist demnach darauf spezialisiert, in Bereichen des Internets zu suchen, die von herkömmlichen Suchmaschinen nicht berücksichtigt werden. Dabei ist unter anderem das Darknet und andere für gewöhnlich nicht zugängliche Bereiche des Internets wie Peer-To-Peer Systeme eingeschlossen. Die Suchergebnisse werden von Algorithmen ermittelt und nach einem X-Score gereiht, der die Relevanz bestimmt.

Jedes Einzelresultat kann vollständig in einer Detailansicht angesehen werden in der man das Ursprungsdokument sieht und Metainformationen wie zum Beispiel das Datum aufgelistet werden. Auch Suchbegriffe, die sich in einem Dokument befinden, zum Beispiel eine E-Mail-Adresse in einem PDF, werden automatisch aufgelistet.

Die Suche ist für Privatanwender kostenlos. Für Unternehmen und Organisationen steht ein kostenpflichtiges Premium-Modell (99 Euro pro Monat) zur Verfügung, das für den professionellen Gebrauch entwickelte Features bietet, wie beispielsweise eine Benachrichtigungsfunktion sowie die Möglichkeit, Intelligence X in bestehende Unternehmensprozesse zu integrieren. (krone.at)



Winamp: Kult-Player soll 2019 sein Comeback feiern - Er genießt seit Jahren Kultstatus, jetzt soll er tatsächlich und ganz offiziell ein Comeback feiern: der MP3-Player Winamp. Entwickler Radionomy kündigte die Veröffentlichung von Version 6 für 2019 an.

"Im nächsten Jahr wird es eine komplett neue Version geben, mit dem Vermächtnis von Winamp, aber einem vollständigeren Hörerlebnis“, kündigte Alexandre Saboundjian, CEO der Firma Radionomy, die Winamp 2014 gekauft hatte, gegenüber „TechCrunch“ an.

Die neue Version soll sich aber nicht nur auf das Abspielen von MP3s verstehen, sondern auch auf Musik „in der Cloud, in Podcasts, in Radiosendern oder in einer Playlist, die Sie vielleicht erstellt haben“, so Saboundjian. „Die Leute wollen eine einzige Erfahrung. Ich denke, Winamp ist der perfekte Player, um das jedem zu bieten. Und wir wollen, dass die Leute ihn auf jedem Gerät haben. “ Demnach soll es den Player auch als App für iOS und Android geben.

Winamp wurde 1997 veröffentlicht und gewann schnell an Popularität, verlor ab 1999 - nach dem Kauf durch AOL - jedoch rasch an Bedeutung. Der neue Besitzer ging dazu über, Winamp nur mehr mit Bloatware - etwa der hauseigenen Toolbar - auszuliefern, überdies wurde der schlanke MP3-Player in den folgenden Jahren mit immer mehr Funktionen gefüllt, wodurch er sich langsam zur Systembremse entwickelte.

Als Todesstoß für Winamp gilt der iPod und die Ära der mobilen MP3-Player. Einerseits, weil MP3-Player für den PC dadurch an Bedeutung verloren, andererseits weil etwa Apple mit seinem iTunes-Zwang die Nutzer von Winamp fernhielt. Heute gilt nicht nur der Player als Relikt einer vergangenen Zeit, sondern auch die MP3 selbst. Das Dateiformat wird nicht mehr weiterentwickelt, Musik beschaffen sich die Internetnutzer heute immer öfter über Streamingdienste statt per Download. (krone.at)



Japan: Taifune lösen im Oktober Kirschblüte aus - Normalerweise taucht der Frühling Japan in ein rosa-weißes Meer aus Kirschblüten (japanisch: Sakura) und markiert den Anfang des Frühlings. Heuer haben aber Hunderte Bäume begonnen Mitte Oktober erneut zu blühen. Das ungewöhnliche Naturphänomen dürfte laut Experten eine Folge mehrerer Taifune sein, die in den vergangenen Wochen über das Land der aufgehenden Sonne gezogen sind.

Wie die BBC unter Berufung auf Hiroyuki Wada von der Flower Association of Japan berichtete, hätten diese Stürme viele Kirschbäume ihrer Blätter beraubt, die auch ein Hormon freisetzen, welches das Aufblühen der Knospen an warmen Herbsttagen verhindert. Durch das Fehlen der Blätter, fehlt nun auch das besagte Hormon, was die entlaubten Bäume offenbar „verwirrte“.

Hinzu komme, dass die Taifune „Kong-rey“, „Trami“ und „Jebi“ auch warme tropische Luft nach Japan schaufelten. Dass auf das warme Wetter anschließend niedrigere Temperaturen folgten - ähnlich den Temperaturschwankungen im Frühjahr - dürfte bei besagten Kirschbäumen eine verfrühte Blüte Mitte Oktober ausgelöste haben, so Wada. Im kommenden Frühling werden diese Bäume keine neuen Blüten haben.

Sorgen um die Kirschblüte (Sakura), eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur, die Jahr für Jahr auch zahlreiche Touristen anzieht, seien aber unbegründet, sagte ein Experte. Die Zahl der nun blühenden Bäume sei insgesamt betrachtet so klein, dass es im Frühjahr kaum einen Unterschied machen werde. (krone.at)







Kleine Söhne nur mit Cola und Keksen ernährt - Die Söhne im Alter von drei und vier Jahren leben inzwischen in Pflegefamilien.

In Frankreich ist ein Vater zu drei Monaten Haft verurteilt worden, der seine Söhne ausschließlich mit Coca-Cola und Keksen ernährte. Ein Gericht in Limoges im Zentrum des Landes sprach den Mann schuldig, seine elterlichen Pflichten verletzt zu haben, wie der Anwalt der Kinder am Mittwochabend mitteilte. Die Söhne im Alter von drei und vier Jahren leben inzwischen in Pflegefamilien.

In dem Prozess wurde der Mann als gewalttätiger Alkoholiker beschrieben, der seine Söhne und seine Frau völlig vernachlässigt habe. Der Mann habe weder lesen noch schreiben können und habe seine Sozialhilfe für Alkohol ausgegeben.

Das Jugendamt habe in der Wohnung der Familie ein bedrückendes Bild vorgefunden, sagte der Anwalt: "Es gab keinen Kühlschrank, die Kinder schliefen auf einer Matratze ohne Decken, und es gab kein Spielzeug. Ihr Vater ernährte sie mit Keksen und Cola."

Dem Vierjährigen hätten sieben Zähne gezogen werden müssen, die von der zuckerhaltigen Ernährung verrottet gewesen seien, erklärte die Hilfsorganisation France Victimes 87, die sich unter anderem für Opfer häuslicher Gewalt einsetzt. Der jüngere Sohn spreche nicht. Beide Kinder würden nun psychologisch untersucht. (kleinezeitung.at)



Chinas skurrile U-Bahn-Station im Nirgendwo - Im Norden der Millionen-Metropole Chongqing steht eine U-Bahn-Station mitten in der Wildnis. Der skurrile Anblick machte die Station weltweit berühmt.

Fans skurriler Ausflugsziele, seltener Anblicke oder einfach von Infrastruktur auf der ganzen Welt kennen die Caojiawan Station im Großraum der chinesischen Metropole Chongqing. Denn die U-Bahn-Station liegt mitten in der unbebauten Wildnis.

Im Jahr 2015 eröffnet, ist die Station der U-Bahnlinie 6 seitdem aktiv. Allerdings wird nur einer der drei Ausgänge derzeit genutzt. Die beiden übrigen sind geschlossen und inzwischen von Unkraut überwuchert.

So skurril der Anblick auch anmuten mag, ihre Errichtung ist keineswegs ein bürokratischer Fehler. Wie viele Großstädte Chinas ist auch Chongqing in den vergangene Jahrzehnten rasant gwachsen. Die Stadt – die zusammen mit den Metropolen Beijing, Schanghai und Tianjin direkt der chinesischen Zentralregierung untersteht – hat 30 Millionen Einwohner.

Die Stadtplaner haben bei der Verlängerung der U-Bahn-Linie 6 bereits das zukünftige Stadtwachstum auf Jahrzehnte im Voraus mit einberechnet. Tatsächlich wachsen im Umland bereits erste Wohnbauten aus dem Boden. Lange wird die Station Caojiawan deshalb wohl nicht mehr so ein skurriler Anblick bleiben. (heute.at)







Hoverbike „Scorpion“ ab sofort vorbestellbar - Draufsetzen und abheben: Der russische Hersteller Hoversurf hat den Verkauf seines Hoverbike gestartet. Das mit vier Propellern ausgestattete Fluggerät kann ab sofort vorbestellt werden - das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Die Polizei in Dubai setzt bereits seit vergangenem Herbst auf das futuristische Fluggerät. Mittels des „Scorpion“ genannten Vehikels soll es möglich sein, Verkehrsstaus und andere Hindernisse zu umgehen bzw. zu umfliegen und schneller am Einsatzort einzutreffen als dies die PS-starken Lamborghinis oder Bugattis der Dubaier Polizei möglicherweise könnten.

Die aktualisierte Version „S3 2019“ fliegt bis zu fünf Kilometer hoch und bis zu 96 km/h schnell. Dabei kann sie Lasten von bis zu 300 Kilogramm transportieren. Einzige Krux: Die Flugzeit schwankt - je nach Gewicht des Piloten und der Ladung - zwischen zehn und maximal 25 Minuten. Im ferngesteuerten Drohnen-Modus sollen immerhin bis zu 40 Minuten Flugzeit möglich sein.

Die aktualisierte Version „S3 2019“ fliegt bis zu fünf Kilometer hoch und bis zu 96 km/h schnell. Dabei kann sie Lasten von bis zu 300 Kilogramm transportieren. Einzige Krux: Die Flugzeit schwankt - je nach Gewicht des Piloten und der Ladung - zwischen zehn und maximal 25 Minuten. Im ferngesteuerten Drohnen-Modus sollen immerhin bis zu 40 Minuten Flugzeit möglich sein. (krone.at)







Ken Blocks F-150 Hoonitruck mit Ford-GT-Motor enthüllt - Er hat 928 PS ... und eine Anhängerkupplung. Gefühlt verfolgen Menschen unter 30 den lieben Ken Block schon ihr ganzes Leben. Seit er in einem rennfertigen Subaru WRX STI über ein verlassenes Flugfeld hoonte (auch diesen Begriff gäbe es nicht ohne Mr. Block), ist viel passiert. Unzählige Reifen wurden geschreddert und Block ist zum Weltstar aufgestiegen seit das erste Gymkhana-Video vor 10 Jahren live ging. Nun, die neueste Kreation aus Kennys Garage dürfte ebenfalls über eine ausgeprägte Fähigkeit zum Vernichten von Gummi verfügen. Das liegt auch an Block und auch daran, dass es sich hier um einen dicken, fetten (alten) Ford F-150 Pickup Truck handelt. Aber vor allem liegt es an dem Biest, das hier so frivol aus der Motorhaube hervorlugt. Der Motor basiert auf dem Rennaggregat des Le-Mans-Siegers Ford GT und leistet dank "Feintuning" die beängstigende Menge von 928 PS. Sagen Sie Hallo zum Hoonitruck.

Im ersten Gymkhana-10-Trailer, der vor etwa einem Jahr veröffentlicht wurde, konnte man das neue Projekt erstmals kurz bewundern. Zu diesem Zeitpunkt war der Truck nicht viel mehr als ein Metallgerippe. Ford-Afficionados erkannten wohl trotzdem, dass es sich dabei um einen Pickup aus den späten 1970ern handeln muss. Und genauso ist es auch. Dieser Retro-Brenner ist ein Ford F-150 von 1977 - für Block eine sehr sentimentale Wahl, schließlich lernte er das Fahren auf einem 77er-F150, den sein verstorbener Vater zu dieser Zeit besaß. Im Video-Teaser erkennt man auch ein paar Turbolader, aber damals hatten wir keine Ahnung, dass man die Dinger an einen EcoBoost-V6-Rennmotor schnallen würde.

Wie schon der berühmte Hoonicorn Mustang ist auch dieser F-150 weit mehr als eine alte Hülle mit einem monströsen Motor. Die Karosserie ist handgemacht und komplett aus Aluminium. Unten drunter sitzt ein neues Chassis mit Allradantrieb. Ein Sadev-Sechsgang-Getriebe verteilt die furchteinflößende Kraft an die 315er-20-Zoll-Räder. Block beschreibt das Fahrerlebnis als "crazy", vor allem in etwas mit dieser Größe. Er sagt auch, dass der Truck auf den Filmaufnahmen "crazy" aussieht. Und er hat einen Sound mit dem man die Welt retten könnte. Oder sie komplett zerstören. In beiden Fällen gehen wir davon aus, dass die Menschen grinsen würden.

Wo wir gerade beim Thema "grinsen" sind: Lassen Sie sich nicht von der heftigen Tieferlegung und dem massiven Heckspoiler täuschen - der Hoonitruck ist nämlich noch immer ein Pickup. Und wie es sich für einen Pickup gehört, verfügt er über eine Anhängerkupplung. Schließlich muss er in der Lage sein, das Riesending zu ziehen, dass all die Reifen transportiert, die dieser Truck frisst.

Das offizielle Debüt des Hoonitruck findet auf der SEMA in Las Vegas statt, die nächste Woche beginnt. In Aktion kann man ihn allerdings erst ab 7. Dezember bewundern. Dann startet Gymkhana 10. (motor.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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