Sonntag, 30. September 2018

Der September ...

Triathlet isst zu viel: Hausverbot in Running-Sushi-Lokal - Weil er zu viel gegessen hat, hat ein deutscher Leistungssportler Hausverbot in einem Running-Sushi-Lokal bekommen.

Wie viel darf man in einem Running-Sushi-Lokal essen? Die Höchstmenge dürfte bei 80 Tellern liegen: So viele hat der deutsche Triathlet und Bodybuilder Jaroslav Bobrowski eigenen Angaben zufolge verzwickt, bevor ihm in einem asiatischen Restaurant in Landshut Hausverbot erteilt wurde.

„All you can eat“ dürfte das Lokal, das Bobrowski nach dem Trainieren mit seiner Freundin besuchte, demnach nicht wörtlich gemeint haben.

Der Süddeutschen Zeitung sagte Bobrowski, er hätte vom Kellner zuvor keinerlei Hinweise dafür bekommen, dass er zu viel esse, „sie haben nur die Teller nicht abgeräumt. Ich fand es ein bisschen mühsam, die Teller so hoch stapeln zu müssen.“ An den kleinen Tellern, die beim „Running Sushi“ auf einem Fließband vorbeifahren, können sich die Gäste nach Herzenslust bedienen.

Als Sportler würde Bobrowski immer so viel essen, er sei es also gewohnt, in dieser Hinsicht als unnormal gesehen zu werden. Trotzdem finde er es unschön, ohne Vorwarnung Hausverbot erteilt zu bekommen. Nachtragend ist der Triathlet laut SZ aber nicht: „Wenn wir eine Lösung finden würden, mit der beide Seiten glücklich sind, würde ich auch wieder hingehen. Das Essen war ja schließlich gut.“ (kurier.at)



Größter Brocken mit Gold aller Zeiten entdeckt - Bei solch einem Sensationsfund würde wohl selbst einem Dagobert Duck schwindlig werden: In einer Mine in Westaustralien hat ein kanadisches Bergbauunternehmen jetzt rekordverdächtige schwere Steine mit Goldkruste ausgegraben. Der Gesamtwert des gefundenen Goldes beläuft sich auf mehr als neun Millionen Euro. Geologen sprechen von einer „Jahrhundert-Sensation“, es soll sich gar um den größten jemals gefundenen Goldquarzbrocken aller Zeiten handeln. Für die 2500-Seelen-Gemeinde, in der sich die Mine befindet, ist es ein gülden strahlender Hoffnungsschimmer.

Kambalda, eine Bergbauortschaft 630 Kilometer östlich der Küstenstadt Perth, hatte im Sommer eigentlich mit traurigen Nachrichten in Australien landesweit für Schlagzeigen gesorgt. Nachdem die Nickelminen im Ort nach und nach geschlossen wurden, drohte der Bergbau-Gemeinde, die in den 1960er- und 1970er-Jahren boomte, der schleichende Tod. Die Bankfiliale, die letzte Arztpraxis und die einzige Tankstelle würden keinen Gewinn mehr abwerfen und könnten jederzeit dichtmachen, hieß es in Medienberichten.

Doch plötzlich sieht die Zukunft schon wieder rosiger aus: Die eigentlich zum Verkauf stehende Beta-Hunt-Mine, hauptsächlich als Nickelmine genutzt, gab ein gewaltiges Lebenszeichen von sich. In einer kürzlich entdeckten Goldader wurde in der Mine in nur vier Tagen Gold im Wert von mehr als 15 Millionen australischen Dollar (umgerechnet 9,2 Millionen Euro) zutage gefördert. Darunter waren auch große, goldverkrustete Gesteinsbrocken, die etwa 500 Meter unterhalb der Oberfläche gefunden wurden.

Das größte Exemplar dieser Gesteinsbrocken mit Goldkruste wiegt stolze 95 Kilogramm, wie die Lokalzeitung „Karlgoorie Miner“ berichtete. Demnach brauchte es drei Männer, um den Brocken zu stemmen. Der Stein enthält geschätzte 2400 Unzen Gold und ist damit rund 2,7 Millionen Euro wert. Ein weiterer, 63 Kilogramm schwerer Brocken enthält etwa 1600 Unzen und ist damit insgesamt knapp 1,9 Millionen Euro wert.

Der 95 Kilo schwere Goldquarzbrocken dürfte jedenfalls der größte Fund dieser Art in der Geschichte sein. Mit 2316 Feinunzen Goldgehalt (etwa 72 Kilogramm) war der bisher größte Brocken 1869 in Moliagul in Australien gefunden worden. Drei Jahre später fand der deutsche Bergbauunternehmer Bernhardt Otto Holtermann das 214 Kilogramm schwere Holtermann-Nugget in New South Wales, das mit einem Feingoldgehalt von etwa 57 kg (26,64 Prozent des Gesamtgewichts) genau genommen jedoch kein Nugget, sondern ebenso wie der aktuelle Fund ein Goldquarzbrocken mit sehr hohem Goldgehalt ist.

Bergmann Henry Dole hatte das Gold als Erster entdeckt. Der 54-Jährige hatte am Tag vor dem Fund Löcher in die Stollenwand gebohrt und mit Sprengstoff gefüllt, der dann zur Detonation gebracht wurde. Bei den Bohrungen seien ihm die Goldspäne bereits aufgefallen, doch mit der Entdeckung, die er am nächsten Tag bei seiner Rückkehr machen sollte, hatte der Mann nicht gerechnet. Er sei seit 16 Jahren Bergarbeiter, aber so etwas habe er noch nie gesehen, überall sei Gold gewesen. „Ich wäre fast umgefallen, als ich es sah“, sagte er. „Wir haben das Gold über Stunden aufgesammelt.“

Das kanadische Unternehmen RNC, dem die Mine in Westaustralien gehört, engagierte mittlerweile Sicherheitsleute, um das Areal zu bewachen und das Gold sicher abzutransportieren. Ein großer Teil wird jetzt eingeschmolzen und zu Goldbarren gegossen, die beiden größten Goldbrocken werden hingegen in einer Auktion an Sammler verkauft.

RNC-Geschäftsführer Mark Selby merkte gegenüber dem „Karlgoorie Miner“ an, dass ein derartiger „Goldrausch“ in der heutigen Zeit äußerst ungewöhnlich sei. Heute werde von Bergleuten oftmals Gold in immer niedrigeren Graden zutage gefördert. „Dies ist einer jener seltenen Momente im Leben, in denen man einmal Goldstücke von 2400 Unzen und 1600 Unzen Gold findet“, freute sich der Unternehmer.

Dass es sich in Kambalda um einen einmaligen Fund handelt, bestätigte auch der Geologe Zaf Thanos. In den meisten Minen könne man Gold höchstens unter der Lupe sehen. Als Geologe würde ihn schon ein Stecknadelkopf-großes Stück Gold in Aufregung versetzen. „Aber etwas auf dieser Skala zu sehen, ist einfach phänomenal“, sagte der Wissenschaftler. (krone.at)







Polizei-Tweet über jungen Kondom-Dieb amüsiert Tausende - Die Berliner Polizei hat einen 16-Jährigen beim Diebstahl von Dutzenden Kondomen erwischt. Ihr Tweet dazu hat sich innerhalb von einem Tag zu einem kleinen Netzhit entwickelt. Der knappe Eintrag zu der Tat lautete am Montag bei Twitter: "Die Antwort auf die Frage, was ein 16-Jähriger noch vorhabe, nachdem er beim Diebstahl von 49 Kondomen erwischt wurde? "Ich treffe mich mit meiner Freundin." Tausende haben den Tweet bislang geliket.

Viele Nutzer kommentierten - zum Beispiel wie folgt: "49 ist aber sehr optimistisch für einen Abend", "So optimistisch kann man(n) nur mit 16 sein", "Jungs, ein Vorschlag: Wenn er es schafft, die binnen 24h zu benutzen, dann bleibt er straffrei", " Kondome sollten, genauso wie Tampons und Binden, sowieso gratis sein", "Dafür hätte ich den Jungen wieder laufen lassen". (kurier.at)



Peinlich: Airline schrieb eigenen Namen auf Flugzeug falsch - Die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft versah den Rumpf einer Maschine versehentlich mit dem Schriftzug "CATHAY PACIIC" - und ging mit diesem gut sichtbaren Lapsus lieber gleich offensiv um.

Wie man ein peinliches Missgeschick mit etwas Selbstironie zum weltweiten Internet-Hit machen kann, hat die chinesische Airline Cathay Pacific auf Twitter bewiesen. Die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft versah den Rumpf einer Maschine versehentlich mit dem Schriftzug "CATHAY PACIIC" - und ging mit diesem gut sichtbaren Lapsus lieber gleich offensiv um.

"Ups, diese sonderbare Beschriftung wird nicht lange bleiben! Das geht zurück in die Werkstatt!", schrieb die Airline am Mittwoch auf Twitter zu Fotos, auf denen das fehlende "F" ins Auge sticht. Der humorige Eintrag wurde binnen Stunden tausendfach geteilt. Eine Sprecherin von Cathay Pacific sagte dem Sender CNN Travel: "Wir wollten erst kein großes Aufheben darum machen, aber die Fotos gingen viral unter Luftfahrt-Fans, also haben wir diesen witzigen Moment einfach mit allen geteilt." (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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