Sonntag, 30. September 2018

Der September ...

Triathlet isst zu viel: Hausverbot in Running-Sushi-Lokal - Weil er zu viel gegessen hat, hat ein deutscher Leistungssportler Hausverbot in einem Running-Sushi-Lokal bekommen.

Wie viel darf man in einem Running-Sushi-Lokal essen? Die Höchstmenge dürfte bei 80 Tellern liegen: So viele hat der deutsche Triathlet und Bodybuilder Jaroslav Bobrowski eigenen Angaben zufolge verzwickt, bevor ihm in einem asiatischen Restaurant in Landshut Hausverbot erteilt wurde.

„All you can eat“ dürfte das Lokal, das Bobrowski nach dem Trainieren mit seiner Freundin besuchte, demnach nicht wörtlich gemeint haben.

Der Süddeutschen Zeitung sagte Bobrowski, er hätte vom Kellner zuvor keinerlei Hinweise dafür bekommen, dass er zu viel esse, „sie haben nur die Teller nicht abgeräumt. Ich fand es ein bisschen mühsam, die Teller so hoch stapeln zu müssen.“ An den kleinen Tellern, die beim „Running Sushi“ auf einem Fließband vorbeifahren, können sich die Gäste nach Herzenslust bedienen.

Als Sportler würde Bobrowski immer so viel essen, er sei es also gewohnt, in dieser Hinsicht als unnormal gesehen zu werden. Trotzdem finde er es unschön, ohne Vorwarnung Hausverbot erteilt zu bekommen. Nachtragend ist der Triathlet laut SZ aber nicht: „Wenn wir eine Lösung finden würden, mit der beide Seiten glücklich sind, würde ich auch wieder hingehen. Das Essen war ja schließlich gut.“ (kurier.at)



Größter Brocken mit Gold aller Zeiten entdeckt - Bei solch einem Sensationsfund würde wohl selbst einem Dagobert Duck schwindlig werden: In einer Mine in Westaustralien hat ein kanadisches Bergbauunternehmen jetzt rekordverdächtige schwere Steine mit Goldkruste ausgegraben. Der Gesamtwert des gefundenen Goldes beläuft sich auf mehr als neun Millionen Euro. Geologen sprechen von einer „Jahrhundert-Sensation“, es soll sich gar um den größten jemals gefundenen Goldquarzbrocken aller Zeiten handeln. Für die 2500-Seelen-Gemeinde, in der sich die Mine befindet, ist es ein gülden strahlender Hoffnungsschimmer.

Kambalda, eine Bergbauortschaft 630 Kilometer östlich der Küstenstadt Perth, hatte im Sommer eigentlich mit traurigen Nachrichten in Australien landesweit für Schlagzeigen gesorgt. Nachdem die Nickelminen im Ort nach und nach geschlossen wurden, drohte der Bergbau-Gemeinde, die in den 1960er- und 1970er-Jahren boomte, der schleichende Tod. Die Bankfiliale, die letzte Arztpraxis und die einzige Tankstelle würden keinen Gewinn mehr abwerfen und könnten jederzeit dichtmachen, hieß es in Medienberichten.

Doch plötzlich sieht die Zukunft schon wieder rosiger aus: Die eigentlich zum Verkauf stehende Beta-Hunt-Mine, hauptsächlich als Nickelmine genutzt, gab ein gewaltiges Lebenszeichen von sich. In einer kürzlich entdeckten Goldader wurde in der Mine in nur vier Tagen Gold im Wert von mehr als 15 Millionen australischen Dollar (umgerechnet 9,2 Millionen Euro) zutage gefördert. Darunter waren auch große, goldverkrustete Gesteinsbrocken, die etwa 500 Meter unterhalb der Oberfläche gefunden wurden.

Das größte Exemplar dieser Gesteinsbrocken mit Goldkruste wiegt stolze 95 Kilogramm, wie die Lokalzeitung „Karlgoorie Miner“ berichtete. Demnach brauchte es drei Männer, um den Brocken zu stemmen. Der Stein enthält geschätzte 2400 Unzen Gold und ist damit rund 2,7 Millionen Euro wert. Ein weiterer, 63 Kilogramm schwerer Brocken enthält etwa 1600 Unzen und ist damit insgesamt knapp 1,9 Millionen Euro wert.

Der 95 Kilo schwere Goldquarzbrocken dürfte jedenfalls der größte Fund dieser Art in der Geschichte sein. Mit 2316 Feinunzen Goldgehalt (etwa 72 Kilogramm) war der bisher größte Brocken 1869 in Moliagul in Australien gefunden worden. Drei Jahre später fand der deutsche Bergbauunternehmer Bernhardt Otto Holtermann das 214 Kilogramm schwere Holtermann-Nugget in New South Wales, das mit einem Feingoldgehalt von etwa 57 kg (26,64 Prozent des Gesamtgewichts) genau genommen jedoch kein Nugget, sondern ebenso wie der aktuelle Fund ein Goldquarzbrocken mit sehr hohem Goldgehalt ist.

Bergmann Henry Dole hatte das Gold als Erster entdeckt. Der 54-Jährige hatte am Tag vor dem Fund Löcher in die Stollenwand gebohrt und mit Sprengstoff gefüllt, der dann zur Detonation gebracht wurde. Bei den Bohrungen seien ihm die Goldspäne bereits aufgefallen, doch mit der Entdeckung, die er am nächsten Tag bei seiner Rückkehr machen sollte, hatte der Mann nicht gerechnet. Er sei seit 16 Jahren Bergarbeiter, aber so etwas habe er noch nie gesehen, überall sei Gold gewesen. „Ich wäre fast umgefallen, als ich es sah“, sagte er. „Wir haben das Gold über Stunden aufgesammelt.“

Das kanadische Unternehmen RNC, dem die Mine in Westaustralien gehört, engagierte mittlerweile Sicherheitsleute, um das Areal zu bewachen und das Gold sicher abzutransportieren. Ein großer Teil wird jetzt eingeschmolzen und zu Goldbarren gegossen, die beiden größten Goldbrocken werden hingegen in einer Auktion an Sammler verkauft.

RNC-Geschäftsführer Mark Selby merkte gegenüber dem „Karlgoorie Miner“ an, dass ein derartiger „Goldrausch“ in der heutigen Zeit äußerst ungewöhnlich sei. Heute werde von Bergleuten oftmals Gold in immer niedrigeren Graden zutage gefördert. „Dies ist einer jener seltenen Momente im Leben, in denen man einmal Goldstücke von 2400 Unzen und 1600 Unzen Gold findet“, freute sich der Unternehmer.

Dass es sich in Kambalda um einen einmaligen Fund handelt, bestätigte auch der Geologe Zaf Thanos. In den meisten Minen könne man Gold höchstens unter der Lupe sehen. Als Geologe würde ihn schon ein Stecknadelkopf-großes Stück Gold in Aufregung versetzen. „Aber etwas auf dieser Skala zu sehen, ist einfach phänomenal“, sagte der Wissenschaftler. (krone.at)







Polizei-Tweet über jungen Kondom-Dieb amüsiert Tausende - Die Berliner Polizei hat einen 16-Jährigen beim Diebstahl von Dutzenden Kondomen erwischt. Ihr Tweet dazu hat sich innerhalb von einem Tag zu einem kleinen Netzhit entwickelt. Der knappe Eintrag zu der Tat lautete am Montag bei Twitter: "Die Antwort auf die Frage, was ein 16-Jähriger noch vorhabe, nachdem er beim Diebstahl von 49 Kondomen erwischt wurde? "Ich treffe mich mit meiner Freundin." Tausende haben den Tweet bislang geliket.

Viele Nutzer kommentierten - zum Beispiel wie folgt: "49 ist aber sehr optimistisch für einen Abend", "So optimistisch kann man(n) nur mit 16 sein", "Jungs, ein Vorschlag: Wenn er es schafft, die binnen 24h zu benutzen, dann bleibt er straffrei", " Kondome sollten, genauso wie Tampons und Binden, sowieso gratis sein", "Dafür hätte ich den Jungen wieder laufen lassen". (kurier.at)



Peinlich: Airline schrieb eigenen Namen auf Flugzeug falsch - Die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft versah den Rumpf einer Maschine versehentlich mit dem Schriftzug "CATHAY PACIIC" - und ging mit diesem gut sichtbaren Lapsus lieber gleich offensiv um.

Wie man ein peinliches Missgeschick mit etwas Selbstironie zum weltweiten Internet-Hit machen kann, hat die chinesische Airline Cathay Pacific auf Twitter bewiesen. Die in Hongkong ansässige Fluggesellschaft versah den Rumpf einer Maschine versehentlich mit dem Schriftzug "CATHAY PACIIC" - und ging mit diesem gut sichtbaren Lapsus lieber gleich offensiv um.

"Ups, diese sonderbare Beschriftung wird nicht lange bleiben! Das geht zurück in die Werkstatt!", schrieb die Airline am Mittwoch auf Twitter zu Fotos, auf denen das fehlende "F" ins Auge sticht. Der humorige Eintrag wurde binnen Stunden tausendfach geteilt. Eine Sprecherin von Cathay Pacific sagte dem Sender CNN Travel: "Wir wollten erst kein großes Aufheben darum machen, aber die Fotos gingen viral unter Luftfahrt-Fans, also haben wir diesen witzigen Moment einfach mit allen geteilt." (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Mittwoch, 26. September 2018

Urlaub ...

Ich bin bis Anfang Oktober auf Urlaub!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Montag, 17. September 2018

Können wir die Welt noch verändern oder retten ohne großen Crash?

Die Frage ist, können wir die Welt noch verändern oder retten ohne großen Crash? Die Antwort ist klar: "Nein!"

Unser System ist viel zu träge und die Politik nicht gewillt, die notwendigen Veränderungen einzuleiten, die dringend notwendig sind, um unser Leben auf diesem Planeten langfristig zu sichern.

Einiges an Information wie unser krankes System funktioniert, offenbaren die letzten drei Videos, die ich hier veröffentlicht habe (NATO-Osterweiterung und Putsch der USA in der Ukraine 2014 / Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit? / Willy Wimmer akuell zu Trump! USA vor Megakrise? Die nächsten 2 bis 3 Monate sind entscheidend!).

Wir, die Menschen, werden vollkommen ignoriert. Es geht um totalitäre Machtansprüche, grösstmöglichen Profit und dunkle Kanäle. Das wird und kann sich nicht ändern, so lange wir in diesem System leben! Hoffnung ist Illusion.

Nur durch einen weltweiten Crash und/oder Krieg kann sich das Machtgefüge, das uns beherrscht, auflösen. Nämlich dann, wenn die Menschen draufkommen, wie sehr sie benutzt und ausgenutzt wurden, nur um einige mächtige Familien und Unternehmen zu unterstützen.

Wir erleben derzeit den Übergang in ein neues Zeitalter. All die dunklen, versteckten Machenschaften kommen an die Oberfläche und werden bekannt. Unterstützung durch die Mainstreammedien ist allerdings (noch) nicht zu erwarten.

Wobei bei diesen Medien nicht so sehr die "Fake News" das Problem sind, sondern jene Informationen, die sie wissentlich nicht publizieren. Über all das kann man derzeit nur in den alternativen Medien informieren.

Die Medien wie auch die Politik setzen uns eine Realität vor, die völlig falsch ist und die wahren Gefüge der Macht und ihre Auswirkungen auf uns verzerrt darstellt. Aber das Unfassbare ist, dass die meisten Menschen, wohl aus Bequemlichkeit und auch Angst, das glauben und nicht weiter recherchieren. Damit ist für die meisten die Welt im Grossen und Ganzen und mit kleinen Problemchen ziemlich in Ordnung. Ansonsten würden sie auch die Regierungen icht nochmals wählen. Im Grunde ein gigantisches Verbrechen an der Menschheit, das aber mit aller Kraft und allen Möglichkeiten versteckt wird.

Wir sind noch weit davon entfernt, eine Welt ohne Krieg, ohne Krisen, ohne Angst zu erleben. Doch das ist jene Welt, die kommen wird, die kommen muss. Dazu müssen aber die Systeme - die politischen, militärischen, wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen - von Grund auf verändert werden. Wie gesagt, solange man in diesem System lebt, eigentlich unmöglich! Gerade deshalb muss es zu einem weltweiten Zusammenbruch und zu einer völligen Neuordnung der Systeme kommen.

Die andere  Alternative ist ein weltweiter Krieg und die fast Auslöschung der Menschheit. Das wollen wir noch weniger!

Sieh dir, mein lieber Freund, die drei Videos an und bilde dir deine eigene Meinung!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Warum sich ohne den großen Crash nichts ändern wird (pi-news.net)

Ehemaliger Chef der EZB warnt vor neuer Weltwirtschaftskrise - Der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, warnte nun, dass das Finanzsystem heute mindestens wieder so gefährdet sei, wie vor der Krise 2008, „wenn nicht sogar mehr“. (miningscout.de)


Das Gift der Lüge (jungefreiheit.de)

20 Staatsrechtler kritisieren Merkels Flüchtlingspolitik als kriminell und stufen ihre Politik als Staatsstreich ein (michael-mannheimer.net)

Kann es sein, dass dieser Staat seine Bürger gar nicht erst schützen will? (philosophia-perennis.com)

Mega-Fake aufgedeckt: TV-Team lässt an gefälschtem AfD-Stand Ausländer jagen (journalistenwatch.com)

Die UNO oder: Wenn eine Kommunistin über Österreich zu Gericht sitzt (andreas-unterberger.at)

Türkei-Krise: Wann wird Erdogan vom Hof gejagt? Türkische Notenbank geht auf Konfrontation zu Erdogan. Obwohl der Staatschef die Währungshüter nur wenige Stunden vorher erneut attackiert hatte, entschlossen sie sich, den Leitzins auf 24 Prozent anzuheben. (mmnews.de)

Eine wichtige Botschaft an Präsident Trump (alles-schallundrauch.blogspot.com)
Grotesk: Jetzt ist Donald Trump auch noch schuld an der “Globalen Erwärmung“ (n8waechter.info)

Inszenierte Gasangriffe & US-Fehlschläge - US-Senator Richard Black enthüllte in einem Exklusivinterview mit Sputnik, wie das syrische Volk seinen Präsidenten sieht, was mit der US-Politik im Mittleren Osten schief gelaufen ist und äußerte auch seine Bewunderung für den Zustand der Menschenrechte in dem Land, da "Syrien die besten Frauenrechte und die größten Religionsfreiheiten eines arabischen Landes hat".
Black, ein republikanisches Mitglied des Staatssenats von Virginia, ist kürzlich aus Syrien zurückgekehrt, wo er sich mit dem syrischen Präsidenten Bashar Assad traf und die jüngsten Entwicklungen im Land diskutierte. (antikrieg.com)

FAA warnt Piloten vor Nutzung des iranischen Luftraum - Die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten, Federal Aviation Administration (FAA), hat alle Piloten davor gewarnt, den iranischen Luftraum zu benutzen. Die deutsche Vereinigung Cockpit (VC) hat daraufhin ihre Mitglieder die selbe Warnung mitgeteilt. (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Der feine Unterschied: Deutsche Bürgerwehr in Untersuchungshaft, Sharia Polizei ist OK (schluesselkindblog.com)

Deutsche Opfer immer beliebter bei kriminellen Zuwanderern – BKA-Statistiken deuten gefährlichen Trend an (epochtimes.de)

Islam in Schulen - Machtlos, fassungslos: Hilferuf steirischer Lehrer (krone.at)

„Asyl-Familie“ bezog illegal 100.000 € Sozialhilfe (krone.at)

Hamburger Grundschule: Muslim will Halal-Fleisch für alle – Der muslimische Elternratsvorsitzende einer Billstedter Grundschule möchte, dass es in der Schulkantine streng nach islamischen Recht zugeht und den Kindern nur noch „halales“ Fleisch angeboten wird. Als der Konflikt zu eskalieren droht, wurde das Schulessen auf kurzzeitig auf vegetarisch umgestellt. (journalistenwatch.com)

Deutsch-Pakistaner und Youtuber: Junge männliche Araber sind gefährlichste Gruppe im Öffentlichen Raum – Politiker und Journalisten verantwortungslos (epochtimes.de)

Europäische Bevölkerung soll gegen Afrikaner ausgetauscht werden - «Afrikanische Migranten voll von «jugendlicher Energie» werden kommen, um «senile» alternde Europäer zu ersetzen», so ein Mitbegründer einer NGO des irischen Musikers Bono. (smopo.ch)

Eine Atomexplosion vor Tausenden Jahren? In Indien gibt es einen Tausende Jahre alten, kreisrunden Krater, eine zerstörte antike Stadt, erhöhte Strahlenwerte und alte Hindu-Schriften, die eine Atomexplosion beschreiben könnten. (gegenfrage.com)





Samstag, 15. September 2018

NATO-Osterweiterung und Putsch der USA in der Ukraine 2014

Fragen Sie mal im Freundeskreis: Welche Länder haben die USA im letzten Jahr bombardiert? Wenn ihre Gesprächspartnerin oder ihr Gesprächspartner die folgenden sieben Länder korrekt benennen kann, müssen sie davon ausgehen, dass diese Person sehr gut über Zeitgeschichte und internationale Politik informiert ist: Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen, Jemen, Somalia und Pakistan.

Fragen Sie auch nach der Religion der Menschen, die in den bombardierten Ländern leben. Waren es mehrheitlich hinduistische Länder? Oder buddhistische Länder? Oder christliche Länder? Oder atheistische Länder? Nein, es waren natürlich ohne Ausnahme muslimische Länder. Und die Begründung war stets: Terrorbekämpfung.

Nun verbietet aber das Gewaltverbot der UNO, dass ein Land ein anderes bombardiert. „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede ... Anwendung von Gewalt“, steht im Artikel 2 der UNO Charta von 1945 klar und deutlich. Gewalt“, steht im Artikel 2 der UNO Charta von 1945 klar und deutlich.

Das ist die Basis des Völkerrechts. Aus diesem Grunde ist es zum Beispiel dem Irak streng verboten, Bomben auf die USA zu werfen. Und tatsächlich haben die Iraker im Jahre 2016 keine einzige Bombe auf die USA abgeworfen.

Umgekehrt haben aber die USA 12.095 Bomben auf Irak abgeworfen. Als Historiker und Friedensforscher ist das Gewaltverbot der UNO für Dr. Daniele Ganser ein ganz wichtiger, ein zentraler Ordnungspunkt der Weltpolitik. Wenn alle Länder dieses Gewaltverbot kennen und achten, könnte das bestehende internationale Chaos durch eine gerechte Ordnung ersetzt werden. Dass die USA sich nicht an das Gewaltverbot halten, ist offensichtlich.

Die Deklaration der Menschenrechte kann nicht durch einen massiven Bombenhagel umgesetzt werden. Im Gegenteil. Das Abwerfen von Bomben verletzt immer die Menschenrechte, weil stets Unschuldige getötet werden. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen“, betont die Deklaration der Menschenrechte richtig, die von der UNO-Generalversammlung am 10. Dezember 1948 einstimmig angenommen wurde. „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Man darf also Menschen nicht einfach mit Bomben töten.

Zudem darf jeder selber wählen, ob er Muslim, Christ, Jude, Atheist, Buddhist oder Hindusist sein will. Es gibt kein Recht, ein Land wegen seiner religiösen Orientierung zu bombardieren. Die Deklaration der Menschenrechte sagt klar: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.“






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Freitag, 14. September 2018

Der Tiefe Staat – Mythos oder Wirklichkeit?

Der Tiefe Staat. Eine Begrifflichkeit, die im öffentlichen Diskurs nur selten Verwendung findet. Man könnte fast meinen, dass es sich hierbei bloß um einen Mythos handelt. Die 15. Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ möchte Licht ins Dunkel des Tiefen Staates bringen und fragt: „Der Tiefe Staat: Mythos oder Wirklichkeit?“.

Ist der Tiefe Staat real? Und wenn ja, wie konnte es ihm gelingen, so lange nicht von den Menschen wahrgenommen zu werden, obwohl sie von seinem Handeln direkt betroffen sind? Die Öffentlichkeit, die Gesellschaft, wir alle?

Uwe Soukup (Historiker), Patrik Baab (Journalist), Ullrich Mies (Publizist) und Dr. Daniele Ganser (Friedensforscher) haben sich in ihrer beruflichen Laufbahn eingehend mit staatlichen Strukturen beschäftigt, die außerhalb des Rampenlichts manifest sind. Anhand zahlreicher Beispiele versuchen die Gäste, dem Tiefen Staat seinen Tarnumhang vom Leibe zu reissen.

Sie sind sich einig: Wer das Versteckspiel zwischen offiziellem und „inoffiziellem“ Staat beenden möchte, muss zu allererst für Transparenz sorgen. Dem Zuschauer wird schnell klar, dass der Tiefe Staat weit mehr als eine geheime Untergrundorganisation ist, die im Verborgenen die Fäden zieht. Ganz im Gegenteil: So spielen etwa der Tiefe Staat und repräsentative Demokratie in derselben Mannschaft. Ihre neoliberalen Mitspieler – u.a. die Geheimdienste oder Corporate Media – passen sich gekonnt die Bälle zu und bilden zusammen ein „Erfolgsteam“, neben dem selbst der FC Bayern nur wie ein Kreisliga-Team daher kommt.

Geschickt hat diese Mannschaft des Tiefen Staates, unter dem Einsatz von positiv klingenden Parolen wie „Liberalisierung der Arbeitswelt“ dafür gesorgt, die Lohnabhängigen so sehr mit sich selbst zu beschäftigen, dass den meisten die Zeit und die Kraft fehlt, das falsche Spiel dieser Mannschaft zu durchschauen, obwohl es sich tagtäglich vor ihren Augen abspielt. Es ist – um mit einer Metapher von Daniele Ganser zu sprechen – wie beim Fußball: als ob FC-Bayern-Spieler Thomas Müller in das Trikot von Borussia Dortmund schlüpfen würde, um sich dann in deren Strafraum zu schleichen, Eigentore zu schießen und so der eigenen Mannschaft zum Sieg zu verhelfen.

Doch genau hier liegt auch die Hoffnung versteckt: Denn wir als Zuschauer am Spielfeldrand haben die Chance, dieses Tarnmanöver zu durchschauen, indem wir uns die Spieler auf dem Feld ganz genau anschauen, sie und ihre Trikots unter die Lupe nehmen und prüfen, für welche Mannschaft welcher Spieler auf dem Feld tatsächlich spielt.

Diese Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ soll diesen „Ent-tarnungs-Prozess" ein Stück weit anschieben. Freilich, ohne zu vergessen, dass das Spiel erst gewonnen ist, wenn man aus dem neu erworbenen Wissen auch ins Handeln kommt. Erst wenn sich die gesellschaftlichen Kräfte der tatsächlichen Umstände bewusst werden, stehen die Zeichen auf Veränderung und der Tiefe Staat wird als das erkannt, was er ist: Kein Mythos, sondern Wirklichkeit. Unmöglich? Wohl kaum. Wir sind in der Überzahl!






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Donnerstag, 13. September 2018

Willy Wimmer akuell zu Trump! USA vor Megakrise? Die nächsten 2 bis 3 Monate sind entscheidend!

Ein wichtiger aktueller Vortrag von Willy Wimmer! Er war ein enger Vertrauter von Helmut Kohl und Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. Nehmen wir seine Worte ernst.






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Mittwoch, 12. September 2018

Bild der Woche

Der Hurrikan Florence hat Teile der Atlantikküste in North und South Carolina verwüstet und teilweise in eine Wasserlandschaft verwandelt. (kleinezeitung.at)






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Dienstag, 11. September 2018

Chili - geliebt und gehasst

Wer sich mit Chilis auseinandersetzt und behutsam beginnt, Chilis beim Kochen zu verwenden, verfällt den roten Scharfmachern schnell. Es ist nicht nur die mehr oder weniger angenehme Schärfe der Paprikaschoten, die uns am Gaumen erfreut, sondern auch der gesundheitliche Aspekt. Chilis sind sehr gesund und werden als antioxidativ, entzündungshemmend, schmerzlindernd, immunstärkend und appetitzügelnd beschrieben.

Chili (bot. Capsicum) peppen nicht nur unsere Speisen auf, sie können auch unsere Stimmung heben, die Pfunde schmelzen lassen und vor Krankheit schützen. Als Heilpflanze steht die Schote aus der Familie der Nachtschattengewächse seit einigen Jahren auf dem Prüfstand der Wissenschaft. Vor allem dem "Scharfmacher" Capsaicin werden aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung zahlreiche positive Gesundheitseffekte zugeschrieben.

Capsaicin ist ein Alkaloid aus der Gruppe der Capsaicinoide, das zu den schärfsten bekannten Substanzen zählt. Über die Nahrung aufgenommen oder auch lokal (topisch) in Form von Salben und Pflastern angewendet, wird der Wirkstoff der Chilischote traditionell bei Verdauungsschwäche, Kreislaufbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Hautkrankheiten, Muskelschmerzen sowie als Aphrodisiakum empfohlen.

Forschungen befassen sich darüber hinaus mit dem konkreten Anwendungspotential von Capsaicin bei chronischen Entzündungskrankheiten (v.a. Arthritis), Migräne, Blasenschwäche, Bluthochdruck und Geschwüren. Neueste Untersuchungen enthüllen nun verblüffende Zusammenhänge zwischen Capsaicin und absterbenden Krebszellen sowie gesenkten Blutfettwerten.

Chilis harmonieren mit fast allen Speisen, bis hin zu Desserts und Schokolade. Es gibt Chilis auch in vielen Varianten zu kaufen, von frischen Schoten über getrocknete, süss-sauer eingelegte, Chilisaucen bis hin zu Chilipulver in allen erdenklichen Schärfen.

Chilis kann man auch selbst anbauen. Es gibt Sorten, die gedeihen sogar in Wohnungen. Und die in der Regel reiche Ernte kann man ebenso vielfältig selbst verarbeiten.

Der "Paradeiserkaiser" Erich Stekovic baut neben tausenden (!!!) Pardeisersorten (Tomaten) auch einige hundert Sorten Chilis an. Bei einem Besuch auf seinem Hof im Burgenland kann man frische Chilis, sowie Pflanzen, Samen und bereits verarbeitete Chiliprodukte kaufen (siehe Link unten). Chililiebhaber ein interessanter und erlebnisreicher Ausflug.

Grundsätzlich sollte man Chilis aus heimischem Anbau und Chiliprodukte aus heimischer Produktion kaufen. Vor allem asiatische Chilis sind oft mit Spritzmittel (Herbizide, Fungizide, Insektizide, Pestizide, etc.) belastet.



Die wichtigsten Chilisorten:

Anaheim
Im US-Bundesstaat New Mexico ist dieser Chili praktisch ein Grundnahrungsmittel. Die fleischigen spitzen Früchte werden 15 bis 20 cm lang und weisen ähnlich wie Paprika große Hohlräume auf; sie eignen sich daher gut zum Befüllen. Grün werden sie frisch verarbeitet (z. B. Green Chile Stew und Chiles Rellenos); dabei werden sie immer zuerst geröstet und enthäutet, was ihnen ein typisches Aroma verleiht. Rot gereift werden sie getrocknet und meist zu Pulver vermahlen. Mit diesem Pulver wird dann die klassische New Mexican Red Chile Sauce, welche im US-Südwesten zu vielen Speisen gereicht wird, frisch zubereitet.
Schärfegrad (1-10): Je nach Variante 1-4

Cayenne
Ein klassischer roter Chili aus Mexiko, dessen schlanke Schoten je nach Variante zwischen 5 und mehr als 20 cm lang werden. Cayenne wird meist getrocknet verwendet. Neben der beißenden Schärfe ist für Cayenne der leicht rauchige, etwas bittere Geschmack charakteristisch. Industriell wird der größte Teil der Cayenne-Produktion als Gewürz zu Pulver vermahlen (“Red Pepper”; “Cayennepfeffer” – der mit Pfeffer natürlich nichts zu tun hat). In der Cajun-Küche Louisianas ist Cayenne ein unentbehrliches Gewürz für herzhafte Gumbos und Seafood-Gerichte. Auch in der asiatischen Küche sorgt Cayenne fürs richtige Feuer.
Schärfegrad (1-10): 8

Cherry, Kirschpaprika
Die runden roten fleischigen Schoten sehen aus wie Cherry-Tomaten und haben bis zu 5-6 cm Durchmesser. Die ursprünglich aus Ungarn stammende Sorte eignet sich gut für peppige Salate, zum Einlegen in Essig und als Häppchen mit Käse gefüllt. Aber Vorsicht: Nicht alle Cherry-Peppers sind mild – die Variante Cherry Bomb zum Beispiel ist eine Überrraschung, der man ihre beißende Schärfe überhaupt nicht ansieht!
Schärfegrad (1-10): 1-5

Chipotle
Chipotles gehören nicht zu den eigenständigen Chilisorten, sondern sind durch Räuchern über Mesquite-Holz getrocknete reife Jalapeños mit typischem rauchigem Aroma. Chipotles gibt es entweder trocken lose, gemahlen oder in “Adobo-Soße” eingelegt in der Dose. Als lose Schoten oder als Pulver kann man sie am besten bevorraten und dosieren. Trockene Schoten werden 1/2 Stunde im warmen Wasser eingeweicht. Unentbehrlich für die mexikanische und Southwestern-Küche. 1 bis 2 Chipotle-Schoten geben jedem Bohnen-Eintopf den richtigen Pfiff – auch vegetarisch, was zudem eine fettärmere Zubereitung ermöglicht.
Schärfegrad (1-10): 6

De Arbol
Ähnlich wie Cayenne und ebenfalls aus Mexiko, das Aroma getrockneter Chile de Arbol ist jedoch von Natur aus ein wenig rauchig. Chile de Arbol ist eine wichtige Zutat der mexikanischen Küche, die Schoten werden praktisch ausschließlich getrocknet verwendet und zwar im Ganzen (Mitkochen) oder zum Würzen als Flocken bzw. Pulver.
Schärfegrad (1-10): 7

Habanero, Scotch Bonnet
Extrem feuriger Chili aus Mexiko mit komplexem, fruchtigem Aroma – der schärfste von allen! Wichtiger Bestandteil vieler Hot Sauces und Salsas. Neben den orangefarbigen Habaneros gibt es auch rote. Des weiteren gibt es eine karibische Variante (Scotch Bonnets). Die Schoten werden frisch verwendet, eingelegt und getrocknet.
Schärfegrad (1-10): 10

Jalapeño
Der klassische Chili für viele mexikanische, TexMex- und Southwestern-Gerichte. Ca. 7-8 cm lange, abgerundete dickfleischige Schoten, die meist grün geerntet werden, obwohl sie rot gereift noch aromatischer werden.
In den USA und als Importware auch bei uns sind Jalapenos eingelegt im Glas erhältlich, oft in Ringe geschnitten. Man nimmt sie z. B. zum Belegen von Nachos (warme Mais-Chips mit Käse, Chilis und weiteren Zutaten darauf). In Restaurants bekommt man die Schoten paniert, gefüllt und fritiert als Snack (z. B. unter der Marke “Poppers”). Frisch geerntete Jalapeno-Chilis sind schön knackig und eignen sich für Salsas und Salate – oder einfach zum Naschen für Chiliheads!
Schärfegrad (1-10): 5

Serrano
Serranos sind die Chili-Sorte für mexikanische Küche, z. B. ein Muß für frische tomatenbasierte Salsa. Die 4 bis 8 cm langen Schoten mit ca. 1,5 cm Durchmesser haben ein typisches Aroma, zu dem eine charakteristische, schneidende Schärfe kommt (schärfer als Jalapenos). Sie werden grün oder rot geerntet und praktisch auschließlich frisch benutzt (sie lassen sich gut einfrieren, aber wie Jalapenos schlecht trocknen).
Schärfegrad (1-10): 6

Birdeye, Malagueta
Die kleinen orangeroten Schoten aus Afrika zählen mit über 100.000 Scoville-Einheiten zu den richtig scharfen Chilis. Zur schneidenden Schärfe kommt ein angenehmes, den Thai-Chilis sehr ähnliches Aroma, sodass sie sich bestens für scharfe asiatische Gerichte eignen. Getrocknet kann man die Schoten im Ganzen mitkochen oder schmoren, zu Pulver mahlen oder im Mörser grob zu Flocken zerkleinern. Die weitgehend identischen Malagueta-Chilis aus Brasilien hingegen werden dort frisch und getrocknet für viele Gerichte verwendet – sie zählen zu den schärfsten südamerikanischen Sorten und werden etwa 2 bis 4 cm lang bei ca. 5 mm Durchmesser.
Schärfegrad (1-10): 8

Thai Chili
Eine der schneidend scharfen Chilisorten, deren 3-4 cm lange schlanke Schoten mit 5-10 mm Durchmesser grün oder rot geerntet werden. Thai-Chilis sind unentbehrlich für scharfe asiatische Küche und können auch gut als Ersatz für andere scharfe rote Chili-Sorten verwendet werden. Thai gehören zu den seltenen Sorten, die man auch bei uns häufig frisch bekommt – oft sind sie abgepackt unter gediegenen Bezeichnungen wie “Pfefferonen – Ursprungsland: Thailand” in Supermarkt-Gemüseabteilungen erhältlich. Wie für alle scharfen Chilis gilt: Zum Verarbeiten Handschuhe tragen oder anschließend gründlich Hände waschen!
Schärfegrad (1-10): 8



Chili ... mit Rezepten (iss-xund.eu)
Stekovics - der Chilikaiser (stekovics.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)