Donnerstag, 31. Mai 2018

Der Mai ...

Hallstätter Luft in Dosen wird nach Asien verkauft - Hallstatt Breeze und Hallstatt Air - gleichzwei Firmen wollen mit Luft in Dosen das große Geschäft machen. In einem Fall kommt die angefüllt Luft nicht einmal aus Hallstatt, sondern aus dem nahen Gosau.

Hallstätter Luft in Dosen - mit dieser Idee wollen gleich zwei Firmen Kunden vor allem aus dem asiatischen Raum ansprechen. Ein Unternehmen verkauft nach eigenen Angaben bereits ein entsprechendes Produkt, einem zweiten würden noch Genehmigungen fehlen.

Der Wiener Rainer Garger vermarktet neuerdings online "Hallstatt Breeze". Die Luft wird allerdings nicht in Hallstatt, sondern im nahen Gosau abgefüllt. Ihr würden medizinischer Sauerstoff und Aromastoffe zugesetzt, eine Acht-Liter-Dose koste 19 Euro, erklärte der Unternehmer. Das Produkt sei für den asiatischen Markt gedacht, soll aber auch in Hallstatt den Weg in die Regale von Andenkengeschäfte finden. Es sei als "Souvenirartikel" gedacht. Auf der Homepage werden aber u.a. auch "Linderung von Kopfschmerzen und Verbesserung des psychischen Zustandes", "Unterstützung bei Atembeschwerden" oder "Stärkung des Immunsystems" versprochen.

Eine zweite Firma will die Hallstätter Luft offenbar unter dem Namen "Hallstatt Air" vermarkten. Sie verspricht auf ihrer Homepage vergleichsweise bescheiden nur ein "außergewöhnliches Souvenir von einem einzigartigen Platz". Noch seien aber nicht alle Genehmigungen vorhanden.

In Hallstatt steht man dem Luftverkauf verhalten gegenüber: Er empfinde es "als eher unangenehm, dass unser Ort immer wieder für verschiedene Produkte, speziell für den asiatischen Markt" herhalten müsse, sagte Bürgermeister Alexander Scheutz (SPÖ). "Da wollen viele Menschen mitschneiden und mit unserem Namen Geld verdienen. Aber auf der Strecke bleiben wir, weil unsere Touristenströme noch mehr werden, als sie ohnehin schon sind." Allerdings könne man den Namen Hallstatt nicht schützen, heißt es in dem Bericht. (kleinezeitung.at)



Angst vor wilden Tieren: Touristenpaar setzte in Hallstatt Notruf ab - Indische Urlauber setzten Notruf ab, weil sie sich nicht durch den dichten Wald ins Tal gehen getrauten. Sie mussten gerettet werden.

Wegen Angst vor wilden Tieren hat sich ein indisches Touristenpärchen in Hallstatt nicht zu Fuß vom Salzbergwerk ins Tal zu gehen getraut. Laut oberösterreichischer Polizei waren ein 29-Jähriger und seine 27-jährige Partnerin bereits am vergangenen Sonntag zur letzten Führung im Salzbergwerk gekommen. Dann versäumten sie trotz mehrerer Hinweise der Führer die letzte Talfahrt der Seilbahn.

Das Paar setzte daraufhin den Alpinnotruf 140 ab. Zunächst wurde ihnen geraten, einfach zu Fuß den rund 40 Minuten in Anspruch nehmenden Wanderweg ins Tal in Angriff zu nehmen. Doch der dichte Wald und die Geräusche im Dickicht verängstigten die beiden. Sie riefen noch einmal an und gaben an, sich vor wilden Tieren, die sie fressen wollten, zu fürchten.

"Guter Zuspruch alleine erbrachte jetzt jedenfalls nicht mehr den gewünschten Erfolg und die Begeisterung dazu, zu Fuß ins Tal abzusteigen", hieß es in der Polizeiaussendung am Donnerstagabend. So wurde die Seilbahn noch einmal in Betrieb genommen, das Paar gelangte sicher und beruhigt ins Tal. Nichtsdestotrotz war vor allem die Touristin ziemlich geschockt, so die Polizei. Im Einsatz waren ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden, drei Mann vom Bergrettungsdienst Hallstatt sowie zwei Personen, um die Salzbergseilbahn in Betrieb zu nehmen. (kleinezeitung.at)



Strafzettel: Belgier soll mit 700 km/h gefahren sein - "Wozu ein Lamborghini, wenn es ein Opel auf 696 km/h bringt", wird im Netz nicht mit Spott über Computer-Panne gespart.

Ein Belgier bekam große Augen, als ihm ein ganz spezieller Strafzettel ins Haus flatterte: Er soll im Stadtgebiet in einer 50er-Zone mit 696 km/h (bzw. 654 km/h nach Abzug der amtlichen Messtoleranz) unterwegs gewesen sein. So ganz dürfte das nicht gestimmt haben, nennt der Mann doch keine Rakete, sondern lediglich einen Opel Astra sein eigen, der es nur auf 180 km/h bringt. Im Maximalfall, wohlgemerkt.

Ein auf Facebook bereits tausendfach geteiltes Fotos seines Strafzettels sorgt mittlerweile für große Erheiterung im Netz. Die meisten hätten dem soliden Fahrzeug aus Rüsselsheim so ein Tempo nicht zugetraut: "Wozu ein Lamborghini, wenn es ein Opel auf 696 km/h bringt", fragt ein User beispielsweise. "Astra-Rocket!", zeigt sich ein anderer Nutzer beeindruckt.

Der Mann erhob Einspruch, berichtet die Zeitung Le Figaro - als Grund wurde ein nicht näher erklärten Computerfehler für die falsche Ausweisung der Geschwindigkeit angegeben. So ganz ordnungsgemäß dürfte der Belgier trotzdem nicht unterwegs gewesen sein - an besagter Stelle soll er mit 60 km/h das erlaubte Limit überschritten haben. (kleinezeitung.at)



Paar stirbt nach 61 Jahren Ehe am selben Tag - Die Neuseeländerin Ruth Bedford (83) starb daheim eines natürlichen Todes. Nur neun Stunden später folgte ihr ihr Ehemann Peter nach. Beide starben eines natürlichen Todes.

Die 83-jährige Ruth Bedford starb zu Hause, kurz nachdem ihr 86-jähriger Mann Peter ins Krankenhaus eingeliefert worden war, wie das Online-Nachrichtenportal Stuff am Montag berichtete. Neun Stunden später war der Mann dann ebenfalls tot.

Das Paar kam aus der Gemeinde Kaitoke auf der Nordinsel des Pazifikstaats. Beide starben am Montag vergangener Woche. Tochter Caroline Bedford sagte dem Nachrichtenportal: "Es ist gut, dass sie zusammen gegangen sind. Der eine wäre ohne den anderen völlig verloren gewesen." Das Paar hinterlässt drei Kinder und zwei Enkelkinder.

Ein solcher Tod von älteren Paaren innerhalb weniger Stunden kommt relativ selten vor. Es gibt verschiedene Untersuchungen darüber, ob man tatsächlich an "gebrochenem Herzen" sterben kann. Eine Studie der Harvard-Universität ergab 2013, dass nach dem Tod des langjährigen Partners innerhalb der ersten drei Monate die Wahrscheinlichkeit, zu sterben, um 30 Prozent höher liegt. Vermutet wird, dass dies stressbedingt ist. (heute.at)



Fleischhauer macht sich über Datenschutz lustig - Wer aktuell die Fleischerei Walter im Langmoosweg in Salzburg-Sam betritt, dem sticht sofort ein Hinweisschild zur Datenschutz-Grundverordnung ins Auge, die vor wenigen Tagen in Kraft getreten ist: „ACHTUNG! In unserer Fleischerei fragen wir Sie manchmal nach Ihrem Namen und merken uns, welches Fleisch Ihnen am liebsten ist. Wenn Ihnen das nicht recht ist, rufen Sie beim Betreten der Fleischerei laut: ICH BIN NICHT EINVERSTANDEN! Wir werden dann zukünftig so tun, als würden wir Sie nicht kennen.“

Mit diesem natürlich nicht ernst gemeinten Hinweis hat Inhaber Hans Walter einen Nerv getroffen - besonders den Lachnerv, denn mittlerweile schmunzeln nicht nur seine Stammkunden über den Schmäh. Einige haben das Schild sogar fotografiert und in sozialen Medien veröffentlicht, wo es mittlerweile hundertfach geteilt worden ist - auch außerhalb von Österreich. Für Walter ist die Sache klar: „Niemand versteht doch in Wahrheit so richtig, was diese neue Verordnung bedeutet, und deswegen habe ich mir gedacht, dass man das auch humoristisch verpacken könnte.“

Urheber des Spruches ist der Salzburger übrigens nicht, wie er gleich klarstellt. Die Idee dazu würde eigentlich aus Italien stammen. „Ich bin über Facebook mit vielen Berufskollegen vernetzt und einer hat dieses Schild in italienischer Sprache gepostet.“

Walter hat den Text übersetzen lassen und als „Warnhinweis“ in seinem Geschäft angebracht. Und die Kunden lieben es! „Alle müssen darüber sehr lachen“, freut er sich über den gelungenen Schmäh. Manche haben den Ball sogar aufgenommen und riefen beim Betreten scherzhaft: „Nicht einverstanden!“

Seine Stammkunden wird er natürlich auch weiterhin persönlich mit ihrem Namen ansprechen. Und wer weiß, vielleicht werden es in Zukunft ja sogar noch ein paar mehr. (krone.at)



TV-Prediger sammelt Spenden für vierten Privatjet! Weil ihm seine bisherigen drei Privatflugzeuge nicht ausreichen, hat der US-Fernsehprediger Jesse Duplantis jetzt an seine Anhängerschaft appelliert, ihm eine neue Maschine um stolze 54 Millionen US-Dollar zu bezahlen. Wenn Jesus heute auf der Welt wäre, „würde er keinen Esel reiten“, sondern zur Verbreitung des Evangeliums im Flugzeug um die Welt reisen, sagt der 68-Jährige in einem Webvideo, das US-Medien seit Tagen verbreiten.

In dem fünfminütigen Film ruft Duplantis seine Schäflein dazu auf, ihm ein Geschäftsreiseflugzeug des Modells Falcon 7X des französischen Herstellers Dassault Aviation zu spendieren. Der Kaufpreis liegt bei umgerechnet rund 46,7 Millionen Euro. Seinen Wunsch begründet Duplantis damit, dass die moderne Maschine deutlich weniger Kerosin verbrauche als seine bisherigen und er damit lange Reisen ohne Zwischenstopp absolvieren könne.

Wenn er direkt seine Ziele anfliegen könne, dann sei das „viel billiger“, zumal er über seine eigenen Treibstoffvorräte verfüge, sagt der evangelikale Prediger in dem Video, während er vor Fotos seiner bisherigen drei Flugzeuge posiert. Zu der Falcon 7X soll ihm im Übrigen der Allmächtige persönlich geraten haben. „Jesse, willst Du dorthin kommen, wo ich bin?“ - dann solle er an eine Falcon 7X glauben, habe Gott ihm gesagt.

Duplantis und seine Frau sind die Gründer einer Kirchengemeinde nahe New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana. Mit einem wöchentlichen TV-Programm erreicht er nach Angaben eines Biographen mehr als hundert Millionen Anhänger. Laut einem Bericht der Zeitung „Washington Post“ predigt Duplantis das „Evangelium des Wohlstands“. Diese Lehre besagt, dass Gott seine Getreuen mit irdischen Reichtümern belohnt. (krone.at)



Eisberg soll Wasser für Kapstadt liefern - Mit Hilfe eines ungewöhnlichen Planes will die südafrikanische Millionenstadt Kapstadt ihrer Wassernot beikommen.

Südafrikas Tourismus-Metropole Kapstadt droht wegen einer anhaltenden Dürre die Abschaltung der Wasserversorgung im Juli. Nun hat der Experte für Schiffbergungen Nick Sloane einen tollkühnen Vorschlag eingebracht, der Abhilfe schaffen soll. Eisberge, die von der Antarktis abgetrieben sind, befinden sich rund 2700 Kilometer südwestlich von Kapstadt. Einer davon soll laut einem Bericht auf standard.at in Küstennähe gebracht werden.

Nicht jeder Eisberg eigne sich für den Zweck, heißt es weiter. Er müsse ein bestimmte Form haben. Mit Hilfe von Schleppschiffen und Planen soll der Eisriese – er muss mindestens 250 Meter dick sein – nach Cape Columbine nahe Saldanha Bay gezogen werden, um dann vor Ort aus der Oberfläche des Eisberges Wasser für die Stadt zu gewinnen. Mehr als 150.000 Liter Wasser könnten so pro Tag gewonnen werden. (kleinezeitung.at)



Fast 250 Jahre alter Wein für 104.000 Euro versteigert - Eine fast 250 Jahre alte Flasche Wein ist bei einer Auktion in Frankreich für knapp 104.000 Euro versteigert worden. Wie das Auktionshaus in der Stadt Lons-le-Saunier am Samstag mitteilte, handelt es sich um einen Dessertwein aus dem Jura von 1774, den der Winzer Anatoile Vercel (1725-1786) gekeltert hatte.

Zwei weitere Flaschen desselben Weins wurden bei der Auktion für rund 73.000 und etwa 76.000 Euro verkauft. Ersteigert wurden die historischen Tropfen demnach von Kanadiern und einem Käufer im Auftrag von US-Weinliebhabern, die sich Frankreich verbunden fühlen.

Die Weinflaschen wurden von den Nachfahren des Winzers über die Jahrhunderte in einer unterirdischen Höhle aufbewahrt. Bereits 2011 und 2012 waren zwei Flaschen aus den Beständen versteigert worden und hatten Preise von rund 38.000 Euro und 57.000 Euro erzielt. Inzwischen hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingen aber geändert, erklärte die zufriedene Auktionatorin Brigitte Fenaux.

Aufgrund einer früheren Verkostung des Dessertweins aus dem Jura ist sogar bekannt, wie dieser schmeckt. 1994 hatten ihn 24 Experten probiert. Sie lobten anschließend seine gelbe Farbe und seinen Geschmack nach "Nüssen, Gewürzen, Curry, Zimt, Vanille und Trockenfrüchten". Auf einer Skala bis zehn gaben sie ihm die Note 9,4. (kleinezeitung.at)



Rolls-Royce Cullinan: Jetzt hat auch Rolls sein SUV fürs Grobe - Angekündigt hat Rolls-Royce sein SUV ja schon länger. Nun lüftet man das Geheimnis und zeigt, wie das erste SUV von Rolls-Royce tatsächlich aussieht. Dabei gibt es in Sachen Optik eigentlich keine Überraschungen. Mit dem massiven Kühlergrill und dem kantigen Heck schaut der Cullinan so aus, wie man sich ein SUV aus dem Hause Rolls-Royce erwartet.

Der Cullinan ist 5,34 Meter lang und 1,84 Meter hoch. Entsprechend groß dimensioniert sind auch die Felgen mit 22 Zoll. Das Gepäckabteil fasst nicht nur bis zu 1930 Liter, man hat auch ein komfortable, ausklappbare Sitzanlage integriert - wenn während einer Geländetour die Aussicht genießen will. Ob viele Kunden tatsächlich mit dem Cullinan ins Gelände fahren werden, steht auf einem anderen Blatt. Immerhin bietet der Cullinan eine Wattiefe von 54 Zentimeter und die Luftfederung soll sich allen Bodenbeschaffenheiten anpassen.

Unter der üppigen Motorhaube arbeitet ein V12-Zylinder mit 6,75 Liter Hubraum. Dank Doppelturboaufladung werden 571 PS generiert. Zudem verfügt der Brite über Allradlenkung, der Alu-Spaceframe basiert auf jenem, den Rolls-Royce auch im Phantom verwendet.

Das Auto soll noch im Laufe des heurigen Jahres auf den Markt kommen, was der Cullinan kosten soll, hat Rolls-Royce noch nicht verraten. (motor.at)







Premiere für Putins neue Staatskarosse - Wladimir Putins vierte Amtseinführung bildete zugleich den Premierenauftritt für eine neue Luxuskarosse "made in Russia". Die 600 PS starke Limousine hatte offensichtlich bekannte VIP-Fahrzeugmarken zum Vorbild.

Wladimir Putins neue Limousine hat 600 PS und ist vor allem eines: Made in Russia. Der russische Präsident zeigte bei seiner vierten Amtseinführung seine russische Edelkarosse mit dem Namen "Cortege" (Ehrengeleit). Auf dem Kühlergrill prangt der Name "Aurus". Der Luxuswagen der Baureihe wurde zum ersten Mal dem Publikum vorgeführt. Der Präsident hatte das Projekt 2012 in Auftrag gegeben, das auch SUVs und Minivans umfasst.

Die Cortege-Baureihe löst damit eine Tradition vergangener Jahrzehnte ab: Seit den 1990er Jahren favorisierte der Kreml ausschließlich Luxuswagen von Mercedes. Deutsches Know-how findet sich aber auch in der russischen Produktion. Porsche und Bosch sollen Medienberichten zufolge an der Entwicklung des Motors mitgewirkt haben.

Der Luxuswagen sei ideal für den russischen Präsidenten, sagte ein Autoexperte der Agentur Tass. Die Limousine habe alle notwendigen Tests bestanden, um die Sicherheit Putins zu gewährleisten. Und auch das Volk soll bald in den Genuss kommen: Ab Herbst werden nach Angaben des Industrieministeriums erste Bestellungen zur Cortege-Reihe angenommen.

Als Russland noch kommunistisch war, wurden die Sowjetführer in ZIL-Limousinen aus dem Lichatschow-Werk, einem Lastwagenhersteller in Moskau, kutschiert. Letzter ZIL war ab 1978 der amerikanisch angehauchte 4104, ihn nutzte auch noch der erste russische Staatschef Boris Jelzin. 2012 wurde Putin der Prototyp eines modernen ZIL vorgeführt, doch der Wagen fiel durch. Als Folge wurden russische Stellen angewiesen, von Grund auf eine neue VIP-Limousine zu bauen, sie sollte so edel wie Rolls Royce, Maybach und Co. werden. (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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