Dienstag, 6. November 2018

Der Plastikmüll wird zu einem immer grösseren Problem

In unserer modernen Welt geht nichts mehr ohne Kunststoffe, das ist ein Fakt. Doch man muss die Menge und die Produkte reduzieren, soweit es geht.

Der Plastikmüll wird zu einem immer grösseren Problem. Im Besonderen in den asiatischen und afrikanischen Staaten wird mit nicht mehr gebrauchten Kunststoffen äusserst leichtfertig umgegangen. Küstenstriche, Flussläufe, Strassenränder und wilde Deponien sind voll mit Plastikmüll. Dort gibt es kaum Recylingsysteme, kaum Mülltrennung, kaum systematische Abfallentsorgung. Ein nicht unbeträchtlicher Teil verschwindet einfach im "irgendwo" und landet schlussendlich in Flüssen und später in den Meeren.

In allen Teilen der Meere und Ozeane wurden Plastikteile und -teilchen gefunden, bis in die tiefsten Stellen der Ozeane. Dadurch gelangt Plastik in die Meerestiere ... und zu guter Letzt auch in den menschlichen Organismus.

Österreichische Forscher haben Mikroplastikteilchen im menschlichen Stuhl nachgewiesen! Die Auswirkungen, besonders durch Teilchen im Nanobereich, sind nicht absehbar.

Wenn der Mensch, der Konsument, der Anwender - egal wo auf dieser Erde, nicht lernt und selbstverantwortlich mit Kunststoffen umgeht, dann muss man dene Erzeugern, den Konzernen gewisse Verbote auferlegen.

Ich bin normalerweise kein Freund von noch mehr Verboten und Regulierungen. Aber hier macht es nicht nur Sinn, hier ist es unumgänglich. Mikroplastik hat in Kosmetika, Putzmittel, etc. nichts verloren! Und wenn diese Mikroplastikprodukte nicht erzeugt werden, können sie auch nicht Mensch und Umwelt schädigen!

Kürzlich sah ich ein Video über die Strassenküchen in Thailand. Erschreckend wie mengenmässig gigantisch dort der Einsatz von Plastiksackerln (Plastiktüten) ist. Und durch das Fehlen eines Müllsammel- bzw. Trennungssystems, gelangen viele davon einfach in die Umwelt ...

Wenn hier nicht schnellstens etwas getan wird, ersticken wir im Müll. Es gibt Alternativen! Ausserdem könnten viele Innovationen und Forschungen beschleunigt werden, wenn Geld, das sonst in destruktive Projekte wie Rüstung geht, sinnvoller eingesetzt wird: zur Entwicklung umweltfreundlicher Verpackung, zur Entwicklung kompostierbarer Kunststoffe und schlussendlich auch zur Entwicklung Freier Energiesysteme. Doch daran scheint (noch) kaum jemand interessiert zu sein. Das grosse Jammern beginnt meistens, wenn es zu spät ist! Und im Grunde ist es schon viel zu spät. Der Schaden im Naturkreislauf ist gigantisch!

Der Mensch, sich selbst die "Krönung der Evolution" bezeichnend, hat versagt. Trotz seiner so viel zitierten Intelligenz und der Fähigkeit zu denken und Zusammenhänge zu erkennen ...



Mikroplastik im menschlichen Stuhl nachgewiesen - Vier Kilo Mikroplastik fallen jährlich pro Bundesbürger an. Dass sich auch der menschliche Körper dem Problem nicht entziehen kann, ist bekannt. Österreichische Forscher deckten nun erstmals Erschreckendes auf: Bei allen Probanden wurde Mikroplastik im Stuhl nachgewiesen. (krone.at)

47 Jahre alte Flasche: Foto zeigt Ausmaß des Plastikmüllproblems - Der Fund einer 47 Jahre alten Flasche an einem Strand macht deutlich, wie groß die Umweltbelastung durch Plastikmüll ist. (kurier.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Black Swan US-Dollar? Wenn die Zinsen in den USA weiter steigen, muß dies nicht notwendigerweise einen stärkeren Dollar zur Folge haben. Es kann auch das Gegenteil bedeuten - weil die Wirtschaft unter der Schuldenlast kollabiert. (mmnews.de)

Pleite-Italiener basteln am Austritt aus der Eurozone (focus.de)

Türkische Inflation erstmals seit 15 Jahren über 25 Prozent - Die Verbraucherpreise lagen im Oktober um 25,24 Prozent über dem Vorjahr. Der Preisanstieg im Oktober ist der stärkste seit Mitte 2003, also seit gut 15 Jahren. (diepresse.com)

Iran-Sanktionen: Trump verschont acht Staaten (krone.at)

Warum iranische Öltanker vollständig vom Radar verschwinden - Transponder abgeschaltet: Teheran will so Ölexporte trotz US-Handelssanktionen fortsetzen. (kurier.at)

Russland-Sanktionen – Merkel will verbrannte Erde hinterlassen (anderweltonline.com)

Stahlseil-Anschlag auf ICE sollte „viele Tote“ verursachen – Gibt es Verbindungen zum „Islamischen Staat“? (epochtimes.de)

Umfrage: Die größte Angst der US-Amerikaner sind nicht Russen sondern korrupte US-Politiker (rt.com)

Sensation in Dänemark: Kein einziger Flüchtling darf mehr bleiben! (michael-mannheimer.net)


Experten: „Jetzt kommen ganz andere“ - An Kroatiens Grenze, nur 224 Kilometer von Österreich entfernt, hoffen mehr als 20.000 Migranten auf die Chance eines Durchbruchs nach Mitteleuropa -  die Exekutive ist besorgt. Alarmismus? Hysterie? Wird die Gefahr der illegalen Zuwanderung zu oft, zu laut von der Bundesregierung thematisiert? Die „Krone“ fragte bei Experten der Exekutive mit besten Beziehungen am Balkan nach. (krone.at)

Wehrlose Beute - Freiburg und die Dimension sexueller Gewalt (jungefreiheit.de)

Grüner Bürgermeister fordert härtere Asylregeln - Mit einer für seine Partei ungewöhnliche Forderung lässt derzeit der grüne Oberbürgermeister Boris Palmer in Deutschland aufhorchen: Nach der entsetzlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg setzt sich der Tübinger Stadtchef für strengere Asylregeln ein. Gewaltbereite Flüchtlinge sollen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Integrationsunwillige sollen in entlegene Gegenden mit eingeschränkten öffentlichen Verkehrsverbindungen strafversetzt werden. (krone.at)

Gerichtsurteil aus Finnland: Sex zwischen Migrant und zehnjährigem Mädchen war „einvernehmlich und keine Vergewaltigung“ (mannikosblog.blogspot.com)

Wegen Gebet: 17-Jähriger verprügelte Lehrer - Weil er lieber beten ging statt in die Klasse, flog ein Teenager aus einem AMS-Kurs. Daraufhin verprügelt er den Lehrer, ging auf Polizisten los. (heute.at)

Savile Town: Ein Blick in die Zukunft Europas? Der Mikrokosmos des kleinen ehemaligen Industriestandortes Savile Town in Yorkshire, bietet uns einen erschreckenden Ausblick auf die Zukunft Europas. (youtube.com)

Belgier müssen auf weihnachtliche Bezeichnungen verzichten (smopo.ch)

Flucht de luxe: Migranten verfügen über namenlose Mastercards mit EU- und UNHCR-Logo (pravda-tv.com)

Avocados: Umweltprobleme in Produzentenländern - Für ein Kilo Avocados werden 600 Liter Wasser benötigt. (kleinezeitung.at)

Staatsdruckerei bringt Schlüsselspeicher für Blockchain-Systeme - Die physische Karte mit Sicherheitssiegel soll Schutz vor Kryptowährungsklau bieten. (kleinezeitung.at)





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