Sonntag, 4. November 2018

Heimisches Superfood: Birnen

Birnen sind aufgrund ihres geringen Säuregehalts ein sehr beliebter Obstsnack. Vom Kompott bis zur Beilage zu Fleischgerichten ist ihre Anwendung in der Küche vielseitig. Unter mehreren tausend Birnensorten sind hierzulande „Kaiser Alexander“, „Comice“, „Conference“, „Packham“, „Gute Luise“ und „Williams Christ“ am beliebtesten. Birnen sind in Österreich von Juli bis teils in den Februar hinein aus heimischem Anbau erhältlich (inkl. Lagerware).

Birnen haben im Vergleich zu vielen anderen Obstsorten einen geringen Säuregehalt. Sie werden daher von säureempfindlichen Personen gut vertragen. Die Birne ist ein guter Ballaststoff-Lieferant, außerdem enthält sie Vitamin A, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure und Vitamin C sowie die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium. Der wasserlösliche Ballaststoff Pektin regt die Darmtätigkeit an und unterstützt die Ausscheidung des Cholesterins.

Birnen zählen zu den ballaststoffreichsten Obstsorten. Eine mittelgroße Frucht enthält etwa 6 Gramm Ballaststoffe. Täglich sollten wir etwa 25 bis 30 Gramm Ballaststoffe zu uns nehmen. Täglich eine Birne zu essen, leistet also einen wichtigen Beitrag dieses Ziel zu erreichen. Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung und machen zudem lange satt.

Um die Jahrhundertwende haben Hausärzte älteren Menschen, aber auch Schulkindern für ein besseres Gedächtnis und mehr geistige Fitness eine Birnen-Kur verordnet. Die Betreffenden mussten im Herbst eine Woche lang jeden Tag 1 Kilo saftige, reife Birnen und dazu jeweils 5 Walnüsse konsumieren. Die Birnen enthalten Kieselsäure und Phosphorsäure sowie Kupfer. Die Walnüsse liefern Cholin, aus dem das Gehirn Acetylcholin produziert. Und das ist der wichtigste Botenstoffe fürs Denken. Daher ist die Kombination Birne und Walnuss genial, wenn es darum geht, etwas für die bessere Konzentration und für die geistige Fitness zu tun.

Die Birne ist neben dem Apfel eine der beliebtesten Obstsorten und wird gerne zwischendurch gegen den kleinen Hunger als Stückobst verzehrt. Das Kernobst bietet unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten in der Küche: Gerne wird sie für Kuchen und Torten verwendet – als Belag oder Zutat, roh oder eingekocht als Kompott.

Birnen passen auch gut zu Pikantem wie Salat, Käse und Wild- oder Geflügelfleisch. Als Kletzen oder Hutzeln getrocknet sind sie gut haltbar. Zum nur leicht säuerlichen Geschmack der Birne passen Gewürze wie Nelke, Zimt und Ingwer.

Birnen werden am besten in einem kühlen Keller (ca. drei bis maximal sechs Grad Celsius) und bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert. Reife Birnen sind besonders druckempfindlich und sollten im Kühlschrank gelagert werden. Unreife, harte Birnen können zusammen mit reifen Äpfeln gelagert werden. Das Reifungsgas der Äpfel lässt die Birnen rascher reifen. Bestimmte Wintersorten sind erst durch Lagerung verzehrfähig. In Form von Kletzen sind Birnen lange haltbar. Um die Haltbarkeit weiter zu erhöhen, sollten Kletzen trocken gelagert werden.

Birnen vorsichtig behandeln, da sie sehr druckempfindlich sind. Achten Sie beim Einkauf auf Druckstellen.



Superfood: Birnen ... mit Rezepten (iss-xund.eu)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





1 Kommentar:

Nico hat gesagt…

Danke für den Reminder! Ich habe früher richtig viel Birnen gegessen. Leider bin ich richtig nachlässig geworden, was das Obst essen angeht. Im Moment supplementiere ich Vitamin C mit Acerola von https://www.vitaminexpress.org/Acerola. Aber Birnen sind eigentlich echt lecker, ich sollte sie einfach mal wieder einkaufen und dann denke ich hoffentlich auch dran sie zu essen.

Viele Grüße
Nico