Samstag, 23. Juni 2018

Der Juni ... (diesmal früher, da ich auf Urlaub fahre)

In Graz gibt’s das weltbeste Hotdog! Wer hätte das gedacht! Ein Starkoch, dessen Berliner Restaurant vom Guide Michelin mit zwei Sternen bewertet wurde, der auf der ganzen Welt kocht und isst, hat das beste Hotdog in Graz gefunden: Die Rede ist von Tim Raue und dem „Steirer Hot Dog“ vom „Stand 5“ am Hauptplatz. „Eine richtige Sauerei! Das beste, das ich je gegessen habe“, gesteht Raue. „Das muss jedes Mal sein, wenn ich in Graz bin!“ Und das kommt in letzter Zeit öfter vor. Der TV-Koch ist nämlich fast unbemerkt in die Stadt gezogen und lebt jetzt mit seiner Frau, einer Grazerin, hier.

Über so viel Lob freut sich natürlich Standl-Betreiber August „Gustl“ Krivec. „Die Grundidee war es, die Steiermark in einen Hotdog zu verpacken. Die Zutaten sind ähnlich wie bei einer Brettljause und kommen alle aus der Region!“ Konkret bedeutet das eine geräucherte, mit Käse gefüllte und mit Speck ummantelte Bratwurst, frischer Kren, Kernöl-Mayonnaise, Zwiebeln und Salat in einem Weckerl. Und das kommt so gut an, dass es sich andere Standl-Betreiber schon abgeschaut haben. „Ich hab meinen Hotdog schon bei ein paar Konkurrenten gesehen“, verrät Krivec. „Die genaue Rezeptur hat aber noch keiner geschafft!“ (iss-xund.eu)



Dieser Whisky, The Dalmore 45 YO, kostet 11.600 Euro - Zweierlei persönlich ausgewählte Fässer, in denen der Whisky ganze 45 Jahre lang lagern und reifen durfte - das sind die Eckdaten, die für Whisky-Experten den Preis des neuen "The Dalmore 45 YO" durchaus rechtfertigen.  Damit fand das edle Destillat aus dem Hause der renommierten schottischen Destillerie auch die Zustimmund von Master-Destiller Richard Paterson, der seit 50 Jahren in der Whisky-Welt zuhause ist und als einer der bekanntesten Destillateure weltweit gilt.

Der Whisky lagert zuerst, wie alle Destillate von Dalmore, in ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Dann wird er in seltene Portweinfässer aus 1961 und 1963 des portugisischen Weinguts W&J Grahams umgefüllt. Die derart gereifte Spirituose bekommt dadurch Aromen wie Mandel, Kaffee, Bitterschokolade, Äpfel und Datteln.

Nur 500 Flaschen wurden von dem edlen Whisky abgefüllt, für Österreich und Deutschland sind gemeinsam nur zehn Flaschen erhältlich. Wer ihn verkosten will, hat dazu etwa in der Bar "26 Grad East" im Wiener Hotel Hansen Kempinski Gelegenheit.

Der teuerste Whisky ist der Neue aus dem Hause Dalmore bei weitem nicht. Doch andere Whiskys aus dieser Destillerie zählen zu den teuersten der Welt. Die Rarität  "Dalmore Trinitas" verkaufte sich 2011 um 136.000 Euro. Auch der "Dalmore 62" erzielte im selben Jahr einen hohen Preis. 145.000 Euro legte ein chinesischer Geschäftsmann für die Flasche hin, die 1943 abgefüllt worden war. Zuvor hatten die verwendeten Whiskys etwa 100 Jahre lang in Fässern gelagert.

Das  Prädikat des teuersten Whiskys trägt seit April allerdings der Single Malt Whisky Macallan 1926. Am Flughafen in Dubai wurden von einem anonymen Sammler 1,2 Millionen Euro bezahlt. 60 Jahre hatte er in Sherry-Fässern gereift, nur 40 Flaschen wurden 1986 abgefüllt. (iss-xund.eu)







Hawaiis Mega-Vulkan spuckt jetzt Edelsteine aus - Seit Anfang Mai hält der Vulkan Kilauea auf der hawaiianischen Insel Big Island seine Bewohner in Atem und erstaunt ob der gewaltigen Lavaströme, die sich seit dem Ausbruch durchs Land fressen, die Menschen weltweit - jetzt ist die Szenerie um ein kleines Naturwunder reicher: Rund um den Vulkan regnet es Edelsteine.

"Freunde von mir leben auf Hawaii, ganz in der Nähe des Bereichs, der am meisten von den Lavaströmen betroffen ist“, schrieb vor ein paar Tagen die Meteorologin Erin Jordan auf Twitter. Sie hätten ihr erzählt, dass plötzlich kleine gelblich-grüne Edelsteine, Olivine, „überall dort“ herumgelegen seien. „Es regnet buchstäblich Juwelen“, so Jordan. Die Natur sei einfach ein Wahnsinn.

Offizielle Bestätigung dafür gibt es noch nicht. „Die US-Erdbebenwarte hat dies noch zu bestätigen“, erklärte ein von Jordan retweeteter Wissenschaftler. Es sei aber „definitiv möglich“, er selbst kenne es aber nur aus Berichten aus zweiter Hand.

Der Vulkan brach Anfang Mai aus, seitdem ergießen sich Lavaströme aus dem Krater und fressen sich durch die halbe Insel. Nichts kann sich der Lava in den Weg stellen, Autos und sogar Häuser werden einfach weggeschmolzen. Der Kilauea auf Big Island, der „großen Insel“ Hawaiis, ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Rund 2000 Bewohner mussten bereits ihre Häuser verlassen. 71 Häuser wurden durch den Vulkanausbruch zerstört. Die austretende Lava bedeckt mittlerweile eine Fläche von zehn Quadratkilometern, die meisten Lavaströme enden im Meer. (krone.at)



Britische Regierung will "Upskirting" verbieten - May will eigenen Gesetzvorschlag gegen das Fotografieren unter Frauenröcke - "Upskirting" - einbringen. In Großbritannien soll künftig niemand mehr ohne Einverständnis unter Frauenröcke fotografieren dürfen. Die Regierung will ein entsprechendes Gesetz vor der Sommerpause Ende Juli im Parlament einbringen, sagte ein Sprecher von Premierministerin Theresa May am Montag in London.

Am Freitag war im Unterhaus ein Gesetzvorschlag blockiert worden, der eine bis zu zweijährige Gefängnisstrafe für heimliche Fotos unter Röcke oder Kleider von Frauen vorsah. Eine einzelne Parlamentarierin hatte den Vorschlag eingebracht, daher konnte er durch Widerspruch eines Abgeordneten aufgehalten werden.

Die Premierministerin hatte sich im Kurzbotschaftendienst Twitter "enttäuscht" gezeigt. Das Fotografieren unter Röcke oder Kleider (auf englisch: "Upskirting") bezeichnete sie als Verletzung der Privatsphäre, die Opfer "erniedrigt und verstört" zurücklasse. Mays Sprecher sagte nun, die Regierung werde selbst einen Gesetzvorschlag dazu einbringen. Das Vorgehen macht es schwieriger, das Gesetz zu blockieren.

Derzeit werden derartige Fälle im Rahmen von Sitten- und Voyeurismusgesetzen verfolgt. Mit einem neuen Gesetz könnte Verurteilten auch eine Eintragung ins britischen Triebtäter-Register drohen. (kleinezeitung.at)



Ein Champagner vom Diskonter unter den weltbesten Schaumweinen - Kann ein Champagner vom Diskonter schmecken? Er kann, wie die diesjährige International Wine and Spirits Challenge zeigt.

C-h-a-m-p-a-g-n-e-r: Der edel anmutende Name lässt einen ebenso edlen Tropfen vermuten. Dass man diesen auch für günstige zwölf Euro genießen kann, zeigt eine Auszeichnung bei der diesjährigen International Wine and Spirits Challenge. Der Veuve Monsigny Champagne Brut, der beim Diskonter Aldi angeboten wird, wurde mit einer "Silver Outstanding"-Medaille ausgezeichnet.

Geschmacklich soll der Schaumwein, der von der französischen Kellerei Philizot et Fils hergestellt wird, mit fruchtigem Aroma und blumiger Note überzeugen, berichtet der Independent. Es ist bereits die dritte Auszeichnung für den verhältnismäßig preiswerten Champagner dieses Jahr.

Auch renommierte Champagner-Marken sind im Discounthandel keine Seltenheit: So nahm etwa Hofer vergangenes Jahr im Zuge einer Weihnachtsaktion die weltbekannte Champagner-Marke Veuve Clicquot in den Verkauf. Das Unternehmen geht auf 1772 zurück und einer seiner Kellermeister erfand 1813 das Rüttelverfahren in der Champagner-Herstellung. (kurier.at)



Weine von Starwinzer erzielen bei Auktion 30 Millionen Euro - Spektakuläre Preise bei einer Auktion in Genf. Zur Versteigerung kamen die Weine des 2006 verstorbenen Starwinzers Henri Jayer, der sich seit den 1970er Jahren mit Burgunderweinen einen Namen gemacht hat.

Bei einer Auktion in Genf sind am Sonntag 1064 Flaschen Wein des französischen Winzers Henri Jayer für sage und schreibe 30 Millionen Euro unter den Hammer gekommen. Ihr Wert war vorher auf 5,7 Millionen bis elf Millionen Euro veranschlagt worden. Die edlen Tropfen stammen aus dem persönlichen Weinkeller des vor zwölf Jahren verstorbenen Starwinzers, den Kenner als den "König des Pinot Noir" verehren.

Insgesamt wurden 855 Standardflaschen und 209 Magnumflaschen mit Weinen der Jahrgänge zwischen 1970 und 2001 versteigert. "Alles wurde verkauft, für alles lagen extrem gute Gebote vor", sagte Emilie Drouin, die Sprecherin des Auktionshauses Baghera Wines.

Wer sich den kostbaren Rebensaft nun durch die Kehle fließen lassen wird, ist nicht bekannt. Das Auktionshaus sprach lediglich von wohlhabenden Sammlern aus Asien, Amerika und Europa.

Zur Versteigerung gebracht wurde die Weine von Jayers Töchtern Lydie und Dominique. Unter den versteigerte Flaschen waren auch einige der Sorte Cros-Parantoux Vosne-Romanee Premier Cru, die zu den teuersten Weinen der Welt zählt. Winzer Jayer hatte sich seit den 1970er Jahren mit Burgunderweinen einen Namen gemacht, seine Weine zählten laut Kennern zu den besten der Welt. Jayer starb 2006 mit 84 Jahren. (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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