Samstag, 31. März 2018

Der März ...

Das ist die weltweit teuerste Kamera bisher - Leica 0-Serie erzielte bei Westlicht-Versteigerung einen Weltrekordpreis von 2,4 Millionen Euro.

Mit einem Auktionsergebnis von 2,4 Mio. Euro hat heute, Samstag, ein Leica-Fotoapparat den Weltrekordpreis als bis dato teuerste Kamera aller Zeiten aufgestellt: Bei der Westlicht-Versteigerung in Wien ging die Preziose aus 1923 an einen privaten Sammler aus Asien, hieß es aus dem Auktionshaus gegenüber der APA. Der Startpreis für die Leica 0-Serie Nr. 122 war bei "nur" 400.000 Euro gelegen.

Den Rekordpreis von 2,4 Mio. Euro inklusive Aufgeld erklärt man sich bei Westlicht nicht zuletzt mit dem guten Zustand der Kamera. Zwei Jahre, bevor die erste Leica offiziell auf den Markt kam, hatte Ernst Leitz 1923 rund 25 dieser Testkameras produziert. Im Originalzustand erhalten sind davon wohl nur mehr drei Stück. Der neue Rekordhalter löst damit ebenfalls eine Leica ab. Die Leica 0-Serie mit der Nummer 116 hatte 2012 bei Westlicht 2,16 Mio. Euro erzielt. (kurier.at)







Japan bekommt Hello-Kitty-Hochgeschwindigkeitszug - Noch in diesem Sommer soll in Westjapan ein Bullettrain im Hello-Kitty-Design den Betrieb aufnehmen.  Die West Japan Railway Co. (JR West) wird diesen Sommer einen Hello-Kitty-Hochgeschwindigkeitszug auf der Sanyo Shinkansen Linie starten, berichtet die "Japan Times". Der Zug im Design des beliebten Kätzchencharakters soll dann Osaka und Fukuoka verbinden. Im ersten Wagon soll es keine Sitzplätze geben. Er ist für den Verkauf lokaler Spezialitäten bestimmt, während schon der zweite Wagon die volle Dröhnung an Hello-Kitty-Ausstattung haben wird. (derstandard.at)



Dieser Jaguar XJ6 hat Musik im Tank - Der Jaguar XJ6 ist tatsächlich so etwas wie ein automobiler Evergreen – unglaubliche 50 Jahre hat die Limousine heuer auf dem eleganten Katzenbuckel. Und auch den Hardrockern von Iron Maiden sind mit Hits wie „The Number of the Beast“ oder „Run to the Hills“ einige Songs gelungen, die die Jahrzehnte überdauert haben.

Aber das ist nicht das einzige, was der Luxusliner und die britische Band gemeinsam haben. Im Auftrag von Schlagzeuger Nicko McBrain, seines Zeichens langjähriger Markenfan, hat Jaguars Klassikabteilung jetzt dessen XJ6 Serie 3 Baujahr 1984 mit modernen und klassischen Zutaten modifiziert, damit er seinen Beinamen „Greatest Hits“ auch wirklich verdient. „Das ist mein ultimativer XJ – mein dritter, ich habe ihn liebevoll ‚Johnny 3’ genannt. Das Auto ist wirklich eine Greatest-Hits-Edition und verkörpert alles, für was der XJ steht“, sagt Nicko McBrain.

Das Projekt verschlang über 3500 Arbeitsstunden, in denen über 4000 Teilen aufpoliert, ausgetauscht oder sogar ganz neu entworfen wurden. Da wären zum Beispiel spezielle Stoßfänger, die nahtlos in die stärker ausgestellten Kotflügel übergehen und mit speziellem Chromornat geschmückt sind. Maßgefertigte Seitenschweller und modifizierte Hintertüren sowie ein verstärktes Fahrwerk mit verstellbaren hinteren Stoßdämpfern. Die Türgriffe und die Rückspiegel stammen von der Serie 2, die Scheinwerfer wurden auf LED-Technik mit „Halo“-Tagfahrlichtsignatur umgebaut. Moderne Türdichtungen reduzieren Windgeräusche und sorgen für zusätzliche Schalldämmung.

Im Interieur des „Greatest Hits“-Modells trifft klassischer Jaguar Stil auf moderne Komfort- und Infotainment-Funktionen. Die von Hand bezogenen, roten Ledersitze tragen schwarze Keder. In dieser Farbe sind auch die Teppiche und der Dachhimmel gehalten. Für das Armaturenbrett (in dem ein Startknopf das Zündschloss ersetzt) hat Jaguar Classic nicht zufällig dunkelgrau gefärbtes Sycamore-Holz gewählt – es ist das bevorzugte Material für Nickos Wirbeltrommeln.

Eine weitere Referenz an die Welt des Heavy Metal sind maschinell bearbeitete Aluminium-Drehregler – sie erinnern an Kontrollregler für Gitarren-Verstärker, die Nickos Freund Jim Marshall entworfen hat. Die in Chrom und Schwarz ausgeführten Pedale wiederum beziehen ihre Inspiration von Schlagzeugen. Das Dreispeichen-Sportlenkrad – auch das eine Sonderanfertigung – ziert Nickos persönliches Maskottchen: den „Eddie Growler“, erstmals aufgetaucht am speziell für ihn ausgestatteten Jaguar XKR-S von 2013.

Das überarbeitete Armaturenbrett mit abgedimmter Beleuchtung dominiert ein moderner Touchscreen von Alpine. Über dieses Display lässt sich neben Navigation und Konnektivität unter anderem das 1100 Watt starke Sound System steuern. Es versorgt Lausprecher aus Nickos bevorzugter Audioanlage – installiert im XF Modelljahr 2012. Damit auch die Akustik des 4,2-Liter-Reihensechszylinders stimmt, atmet der Motor über eine attraktiv gestylte Vierrohr-Auspuffanlage aus.

Nach McBrains Umzug nach Amerika hatte der XJ viele Jahre auf dem Grundstück von Iron-Maiden-Bassgitarrist Steve Harris gestanden. Im Greatest-Hits-Modell tauchen viele der während dieser Zeit wohl behüteten Teile erneut auf: von der ikonischen Kühlerfigur in Form des springenden Jaguars – die Nicko überhaupt erst dazu brachte, das Auto zu kaufen – bis zu den Original-Zündschlüsseln von 1984. (kleinezeitung.at)







Coca-Cola will erstmals alkoholisches Getränk auf den Markt bringen - Der US-Getränkeriese Coca-Cola will erstmals in seiner 125-jährigen Geschichte ein alkoholisches Getränk auf den Markt bringen. Es soll in Japan angeboten werden, gab der für Japan zuständige Unternehmensvertreter Jorge Garduno auf der Konzernwebsite bekannt. Demnach handelt es sich um ein Dosengetränk nach dem Vorbild des japanischen Cocktails Chu-Hi. Dieser wird ebenfalls in der Dose verkauft und basiert auf der örtlichen Spirituose Shochu und mit Zitrone aromatisiertem Mineralwasser. Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen, der Shochu kann auch durch Wodka ersetzt werden.

"Das ist einzigartig in unserer Geschichte, Coca-Cola hat sich immer vollkommen auf nichtalkoholische Getränke konzentriert", erklärte Garduno. Das Vorhaben sei ein "Beispiel dafür, wie wir Möglichkeiten außerhalb unserer Kernbereiche erforschen". Angaben zum Verkaufsstart, zum Preis und dazu, ob das Getränk ausschließlich in Japan verkauft werden soll, machte Garduno nicht. Er fügte allerdings hinzu: "Ich denke nicht, dass die Leute überall auf der Welt darauf warten sollten, so etwas von Coca-Cola zu sehen." Angesichts der zunehmenden Abkehr vieler US-Bürger von Softdrinks und sinkender Verkaufszahlen will sich der Getränkeriese derzeit breiter aufstellen. Dabei setzt Coca-Cola vor allem auf Tees, Wasser, Vitamingetränke und Energydrinks. In den 70er-Jahren versuchte sich Coca-Cola bereits einmal im Weingeschäft, allerdings ohne Verwendung des Markennamens. Der Vorstoß währte allerdings nicht lange – die Weinsparte wurde bereits Anfang der 80er-Jahre wieder verkauft. (derstandard.at)



Haus aus Legosteinen - Wasserfälle aus Lego, ein 15 Meter hoher Baum aus den bunten Steinen und Roboter, die das Mittagessen servieren. Das gibt es seit Kurzem in Billund, Dänemark.

Baustoffe sind heute sehr variabel: Man kann Häuser aus Beton, gepresstem Stroh oder sogar Abfall bauen. In der dänischen Stadt Billund hat man auf Legosteine zurückgegriffen. Dass das Legohaus in einer Kleinstadt mit knapp über 6000 Einwohnern gebaut wurde, hat einen besonderen Grund: Billund gilt als Geburtsort der Legosteine und ist Hauptsitz der LEGO A/S, bei der drei Viertel aller Stadtbewohner beschäftigt sind.

Geplant wurde das Haus von der dänischen Bjarke Ingels Group (BIG), der gleichnamige Gründer des Architekturbüros sagt darüber: "Wäre die BIG nur gegründet worden, um ein einziges Haus zu planen, dann wäre es dieses Legohaus." Er ist stolz auf sein Haus, das aus 25 Millionen Bausteinen besteht, die jeweils die gleichen Proportionen wie die herkömmlichen kleineren Steine haben, aber hundert Mal größer sind. Insgesamt erstreckt sich das Gebäude über 12.000 Quadratmeter und ist 23 Meter hoch. Der drei Jahre andauernde Bau begann 2014, Ende September 2017 wurde das Gebäude feierlich von der dänischen Kronprinzessin eröffnet. Seitdem ist es vier Mal in der Woche für Besucher zugänglich.

Im Inneren setzt sich das Lego-Thema fort: Bunte Wasserfälle, Lego-Dinosaurier und ganze Miniaturstädte finden Interessierte in den farblich unterteilten "Erlebniszonen". Eines der Highlights ist der 15 Meter hohe "Tree of Creativity": Ein Lego-Baum im Treppenhaus, der 20 Tonnen wiegt und in 1200 Stunden aufgebaut wurde. Die Besucher können sogar selbst kreativ werden und mit speziellen Lego-Robotern interagieren, die die Bestellungen in einem der drei Restaurants aufnehmen. (kurier.at)







Selbstgebastelte Rakete: Mann schoss sich 570 Meter hoch - Bei vorherigen Tests hatte sich "Mad Mike" teils schwere Verletzungen zugezogen. Dieses Mal ging es Hughes nach der Landung recht gut.

Mit einer selbstgebastelten Rakete hat sich ein US-Amerikaner gut einen halben Kilometer hoch in die Luft geschossen.

Ziel der Aktion: beweisen, dass die Erde flach ist. Mike Hughes - Spitzname "Mad Mike" - hob nach monatelangen Verzögerungen am Samstag über dem kleinen Ort Amboy in der kalifornischen Mojave-Wüste ab, wie die "Tech Times" berichtete.

An zwei Fallschirmen sei der 61-Jährige wieder auf den Boden zurückgekehrt. Bei vorherigen Tests hatte sich "Mad Mike" teils schwere Verletzungen zugezogen. Dieses Mal ging es Hughes nach der Landung recht gut. Ob er seine Theorie von der flachen Erde danach bestätigt oder widerlegt sah, wurde nicht bekannt. (kleinezeitung.at)



Einwohner von Fucking dürfen nun gratis Pornos schauen - Ortschaften aus aller Welt, deren Namen sexuell interpretiert werden können, werden Teil des "Premium Places"-Programms eines Porno-Anbieters. Auch die oberösterreichische Gemeinde Fucking ist dabei.

Eindeutig zweideutig kann der Ortsname der oberösterreichischen Gemeinde Fucking verstanden werden. Das ist nicht immer ganz einfach für die Bewohner des Ortes. Spott  und Häme sowie der regelmäßige Diebstahl ihres Ortsschildes gehören zu ihrem Alltag. Genau das macht sich nun der Pornoanbieter "Pornhub" zunutze. So sollen die Einwohner von Fucking und 49 anderen Orten mit sexuell konnotierten Namen weltweit einen "Pornhub-Premium-Places"-Account erhalten. Das bedeutet: Gratispornos für alle Bewohner.

Die Sex-Film-Seite hat dies in einem Promotion-Video kundgetan. "Lasst uns allen Scherzkeksen zeigen, dass man sich nicht schämen muss, wenn man in Anus oder Orgy lebt", heißt es in der Aussendung. "Es ist ein Privileg. Jeder mag Sex und Pornos, also lasst uns alle anderen eifersüchtig machen", so Pornhub.

Andere Leidensgenossen von Fucking sind übrigens Dildo, Fort Dick, Horneytown oder Petting. (kleinezeitung.at)



Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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