Mittwoch, 28. Februar 2018

Der Februar ...

"Bravo Hits": 100 Ausgaben und kein Ende in Sicht - Früher fand man Dr. Alban auf dem Album, nun Ed Sheeran. Im Februar kommt die hundertste Ausgabe der Reihe, die es sogar ins Guinness Buch der Rekorde schaffte, auf den Markt.
Die "Bravo Hits" behaupten sich seit Jahrzehnten als eine der erfolgreichsten CD-Reihen. Auf dem vierteljährig erscheinenden Doppelalbum landen regelmäßig aktuelle Top-Hits. Die erste Ausgabe erschien im April 1992 - damals noch mit Charterfolgen wie "Das Boot" von U 96 oder "It's My Life" von Dr. Alban. Am Freitag kommt Ausgabe Nummer 100 auf den Markt.

Die Compilation, die zur Markenfamilie der Jugendzeitschrift "Bravo" gehört, lockt heute wie damals vor allem mit Hits von angesagten Künstlern junge Käufer an die CD-Regale. Aktuell sind es Songs wie "Perfect" von Ed Sheeran oder der Hit "Him&I" von Rapper G-Eazy mit Sängerin Halsey. Dass das in Zeiten von Streamingdiensten wie Spotify nicht leicht ist, sieht auch Thorsten Tutzek. Er ist einer der "Bravo Hits"-Verantwortlichen bei der Plattenfirma Sony Music, die die Compilation zusammen mit Universal Music, Warner Music und "Bravo" herausbringt. "Die Herausforderung liegt im erfolgreichen Übertragen der Marke in die Streaming-Welt", ist sich Tutzek sicher.

"Bravo Hits"-Erfinder Thomas Schenk hatte die Idee, eine jugendgerechte Compilation und eine erfolgreiche Jugendmarke - "Bravo" - miteinander verbinden. Die Compilation sei richtig eingeschlagen, erinnert sich der 68-Jährige, der mittlerweile in Pension ist. Läden hätten früher geöffnet, damit Kids noch vor der Schule ein Exemplar der neuesten "Bravo Hits" kaufen konnten.

Vom Erfolg der Plattenreihe, die es 2001 sogar als erfolgreichste der Welt ins Guinness Buch der Rekorde schaffte, sei er nicht überrascht gewesen. Man habe auch viel Mühe ins Marketing gesteckt. Das bunte Cover sollte immer auch ein Stück Zeitgeist sein, ein bisschen Popkultur widerspiegeln.

Die meistverkaufte "Bravo Hits" war die Nummer 26 mit Liedern von Britney Spears, den Backstreet Boys und Sängerin Loona aus dem Jahr 1999. Knapp zwei Millionen Exemplare gingen über die Ladentheke. In den Offiziellen Deutschen Compilation-Charts sind die Veröffentlichungen der Reihe seit Jahren eine feste Größe. Zusammengerechnet sind die "Bravo Hits" 1.915 Wochen in den Charts platziert gewesen - und standen 582 Mal ganz oben. Insgesamt schafften es 4.000 Hits auf die 100 Doppel-CDs.

Doch wie wird entschieden, welcher Hit auf der Compilation landet? Die Auswahl folge im Grunde einem recht einfachen System, sagt Schenk. Ein Kreativteam schaue auf die Platzierungen der Singles in den Charts und überlege, welche Aufstiegschancen ein Song habe. Man hält auch Ausschau nach vielversprechenden Neuveröffentlichungen und berücksichtigt bevorstehende große Tourneen.

Auch heute kümmert sich ein Kreativteam um die Umsetzung der "Bravo Hits". Alle vier Partner - die Plattenfirmen sowie "Bravo" - haben ein Mitspracherecht und lassen Expertise einfließen. Tutzek von Sony: "'Bravo Hits' ist eine Art Familienprodukt." Ein Ende der Reihe sei keinesfalls in Sicht. "Die Bravo-Reihe einzustellen, wäre in etwa so, als würde man Bayern München aus der Fußball-Bundesliga werfen", scherzt der Musikexperte. Solange es gelinge, die Zielgruppe zu begeistern, werde es die "Bravo Hits" geben - digital und analog. (diepresse.com)



Bananen mit essbarer Schale entwickelt - In Japan werden erstmals Bananen verkauft, die nicht mehr geschält werden müssen. Die sogenannten Mongee-Bananen können komplett verzehrt werden und sollen noch dazu kleine Vitaminbomben sein. Einen kleinen Haken gibt es allerdings.

Um eine essbare Bananenschale zu entwickeln, haben einige Obstbauern aus Japan eine gefinkelte Methode erarbeitet. Bananensetzlinge werden auf minus 60 Grad heruntergekühlt, dann eingepflanzt und wieder aufgetaut. Dadurch ist es möglich, dass Bananen beim kühlen japanischen Klima gedeihen, außerdem beschleunigt sich deren Entwicklung.

Die Frucht soll deutlich süßer schmecken als eine herkömmliche Banane. Am besten schmeckt sie, wenn die Schale bereits braune Flecken aufweist. Da die Schale leicht bitter schmeckt, empfiehlt der Produzent, die Banane in Scheiben zu schneiden und so zu genießen.

Der Hersteller D&T Farms ist übrigens auch sehr stolz darauf, dass die Banane wertvolle Nährstoffe, wie Vitamin B6 und Magnesium enthält. Doch ob tatsächlich einmal viele Menschen in den Genuss der Mongee-Banane kommen, bleibt abzuwarten. Derzeit werden nämlich nur zehn Stück pro Woche verkauft – und zwar um einen Stückpreis von knapp fünf Euro. (krone.at)



Dieb in China stahl 800 Meter Straße - Allzu wörtlich hat ein Krimineller in China das Wort Straßendieb genommen: Er stahl einen 800 Meter langen Straßenabschnitt aus Beton.

Verwunderte Bewohner des Dorfes Sankeshu in der Provinz Jiangsu alarmierten die Polizei, nachdem eine Straße nahe dem Dorf auf rätselhafte Weise verschwunden war, wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtete.

Die Ermittler fanden rasch heraus, dass ein Mann namens Zhu einen Bagger gemietet und damit die Straße aufgerissen hatte, um die Betonteile an eine Fabrik zu verkaufen. Dem Bericht zufolge rechtfertigte sich Zhu gegenüber der Polizei mit dem Argument, die Betonstraße sei sowieso überflüssig geworden, weil in der Nähe eine neue Straße gebaut worden sei. "Niemand hat die Straße benutzt. Warum sollte ich sie nicht aufreißen und die Betonteile für ein bisschen Geld verkaufen?" (kleinezeitung.at)



Experte vergleicht Teslas "Model 3" mit Kia aus den 90ern - Tesla ist schon öfter für die Verarbeitungsqualität seiner Autos kritisiert worden. Eine Beratungsfirma, die Autos zerlegt und bewertet, fällt jetzt ein besonders hartes Urteil über das Model 3: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie sie das auf die Straße lassen konnten", sagt Sandy Munro, CEO der Firma Munro and Associates, deren Kunden hauptsächlich die drei großen US-Traditionsautobauer sind, wie jalopnik schreibt. Der Experte lässt kein gutes Haar am Tesla. Schon vor der Wagen wirklich zerlegt und im Detail untesucht wird, stellt Munro fest, dass die Ingenieure von Tesla schlampig geabreitet hätten.

Die Türen ließen sich schlecht öffnen, das Glas wackle in der Führung hin und her und die Dichtungen seien schlecht gearbeitet. Die Spaltmaße seien ebenfalls ein Problem: "Man sieht den Spalt vom Mars aus, sagt er in einem Video seiner Firma. Hier kann ich meinen Daumen reinstecken und dort bekomme ich kaum meinen Fingernagel rein. Solche Torleranzen habe ich seit den 1970ern nicht mehr gesehen", sagt Munro. Er könne nicht verstehen, wie so ein Auto ausgeliefert werden könne. "Die Fehler erinnern an einen Kia aus den 90ern oder so etwas. Das ist eine große Überraschung für mich."

Auch unter der Haube des Model 3 beanstandet der Autoanalyst einiges. Die Ingenieure hätten einen miserablen Job beim Verbauen der Technik gemacht und seien "Elektroniksnobs". Es sei sehr schwer, das Auto überhaupt zu zerlegen. Das Fehlen einer mechanischen Türschnalle an den Hintertüren könne im Notfall ein ernstes Problem darstellen, weil Passagiere dann unter Umständen durch die Vordertüren aus dem Auto klettern müssten. Die Kofferraumtür sei zudem äußerst schwer zu schließen. (futurezone.at)



Weißer Kranich: Lufthansa versenkt gelbes Logo - Nach 30 Jahren überarbeitet die Lufthansa ihren Markenauftritt. Im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums wurde das berühmte Kranich-Logo auf gelben Hintergrund komplett überarbeitet. Das Gelb verschwindet auf den Flugzeugen, der Kranich wird weiß auf blauem Hintergrund. Auch der Schriftzug wird leicht angepasst.

Das eigens für Lufthansa entwickelte Blau ist etwas dunkler, edler und wird zur führenden Markenfarbe. Ganz verabschieden will man sich vom Lufthansa-Gelb allerdings nicht. Die Tickets und Apps werden Gelb, ebenso wie Hinweisschilder.

Das Umlackieren der Flugzeuge wird aber noch einige Jahre dauern. Sie werden erst dann lackiert, wenn es technisch nötig ist. Das erste Flugzeug mit weißem Kranich ist am 7. Feber 2018 abgehoben. (kleinezeitung.at)







Fünf Millionen für ein 136-PS-Auto - Für 5,17 Millionen Dollar erhielt ein Bieter bei einer Auktion den Zuschlag für einen Porsche 550A. Selten bekam man für mehr Geld weniger Leistung!

Zugegeben, das Auto ist sehr selten, und es ist ein Porsche: Als beim britischen Auktionshaus Bonhams ein Porsche 550A aus dem Baujahr 1958 unter den Hammer kam, lieferten sich die Bieter ein Gefecht. Zum Schluss fiel der Hammer für 5,17 Mio. Dollar (4,18 Mio. Euro)! Selten aber bekam der Käufer eines Rennwagens für eine so hohe Summe wie bei der Auktion Mitte Januar ein Auto mit so geringer Leistung: Ganze 136 PS aus einem schmächtgen 1,5-Liter-Vierzylinder-Boxer mobiilisiert der 50er-Jahre-Renner! Das sind stolze 38.000 Dollar pro Porsche-PS! Wer sein Geld stattdessen in einen noch selteneren Jaguar E-Type Lightweight steckt, muss für jedes dessen 340 PS gerade mal 21.400 Dollar pro Jaguar-PS blechen. Das lässt sich aus dem Kaufpreis errechnen, im August 2017 ging ein Renn-E-Type für 7,3 Millionen Dollar weg.

Doch der Käufer des 550A schaute wohl lieber auf die Rennhistorie des nur in 40 Exemplaren gefertigten 550A: Der wurde 1958 in Le Mans Fünfter der Gesamtwertung und fuhr bei den 1000 Kilometern auf dem Nürburgring sogar aufs Podium. Laut Bonhams resultiert der hohe Preis neben der beeindruckenden Rennhistorie auch aus dem Originalzustand. Chassis 0145 war ein Werkswagen, der mit Rennlegenden wie Carel de Beaufort oder Richard von Frankenberg an vier Weltmeisterschaften teilnahm und wohl auch der einzige 550 war, der je an einem Grand Prix mitfuhr. Damit könnte der versteigerte 550A auch der berühmteste sein. Er ging offenbar in die Hände eines privaten Sammlers aus Amerika, wie Sports Car Digest schreibt. (autobild.de)







Neuinterpretation des Stratos wird doch gebaut - Zumindest in einer Kleinserie soll die Neuinterpretation des Lancia Stratos produziert werden.

Das Projekt ist nicht neu. Manche werden sich noch daran erinnern, dass der Deutsche Michael Stoschek bereits vor zehn Jahren die Idee für eine Neuauflage des legendären Sportwagens von Lancia hatte. Der Prototyp wurde bei Pininfarina in Italien gebaut und hatte - wie sein historisches Vorbild - Ferrari-Technik unter der Haube. Und das war es auch, was das Projekt zu Fall brachte. Denn Ferrari untersagte die Produktion des New Stratos auf Basis des F430.

Nun zeigt der Turiner Autobauer MAT (Manifattura Automobili Torino) auf und erklärt, dass man die Erlaubnis hat, eine Kleinserie des New Stratos zu bauen und das entsprechende Fahrzeug auf dem Genfer Autosalon präsentieren zu wollen. Es sollen nicht mehr als 25 Exemplare des neuen Stratos gebaut werden. Aber: Die Kundschaft soll die Wahlmöglichkeit haben, das Auto als straßentauglichen Sportwagen, GT-Rennwagen oder Rallyeauto ausgeliefert zu bekommen.

Welche Motorisierung der neue Stratos jetzt unter der Haube haben wird, ist noch nicht bekannt. Verraten hat man nur, dass der neue Stratos 550 PS haben wird.

Der Ur-Stratos wurde in den 70er Jahren von Lancia aufgelegt, um ein siegfähiges Gerät in der Rallye-WM zu haben. Tatsächlich gewann der Stratos 1974, 1975 und 1976 die Rallye-WM. Um die nötige Homologation zu erreichen, musste auch eine Straßenversion des Stratos aufgelegt werden. Die genaue Anzahl der gebauten Autos ist nicht wirklich bekannt, bei Bertone, wo man das Auto produziert hatte, geht man von 495 Exemplaren aus. Die Motorisierung lieferte Ferrari, nämlich einen V6 mit 195 PS, der auch im 246 GT (Dino) eingesetzt wurde. (motor.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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