Mittwoch, 7. Februar 2018

Schwarzer Montag, die Wall Street crasht!

Wieder einmal ein schwarzer Montag, die Wall Street crasht um mehr als 5% und zieht in Folge auch die Börse in Tokyo und die europäischen Börsen, allen voran den DAX mit ins Minus.

Es war zu erwarten, dass die ewige Rekordjagd nach Höchstwerten ein (vorläufiges) Ende gefunden hat und die überhöhten Werte zumindest einigermassen berichtigte.

Das derzeit extrem niedere Zinsniveau lässt natürlich auf Kredit leicht investieren und durch selbst geringe Gewinne satte Renditen einfahren. Durch das verstärkte Interesse an Aktien steigen die Kurse ... bis hin zur Überbewertung in der letzten Zeit.

Dadurch wurde der Optimismus und die Sorglosigkeit der Privatanleger wie auch der professionellen Handelshäuser immer grösser. Zugleich war die Volatilität – ein weiterer Indikator für die Nervosität an den Märkten – deutlich zurückgegangen. Während die Volatilität zurückging, nahmen die Wetten auf einen weiteren Rückgang der Volatilität zu. Das erinnert fatal an die Kreditausfallversicherungen, die vor der Finanzkrise verkauft wurden. Solange alles gut geht, werden so gute Renditen erzielt. Kippt die Stimmung im Markt, kommt es zu einer Verkaufspanik mit entsprechenden Kursausschlägen, die auf den Aktienmarkt wirken.

Die Verschuldung ist so hoch wie nie zuvor. Das hat vor allem mit der Tatsache zu tun, dass wir weltweit eine Krise, die durch zu viele Schulden ausgelöst wurde, mit noch mehr Schulden bekämpft haben. Weltweit liegen die Schulden mit über 215 Billionen US-Dollar (325 Prozent des Welt-BIP) 70 Billionen höher als noch vor zehn Jahren. In den Industrieländern wuchsen sie seit 2006 von 348 Prozent des BIP auf 390 Prozent, in den Schwellenländern – vor allem von China getrieben – von 146 auf 215 Prozent. Eine hoch verschuldete Welt kann alles gebrauchen, nur keine höheren Zinsen.

Mit Blick auf die US-Börse kommt erschwerend hinzu, dass die US-Unternehmen im Unterschied zu den Unternehmen in Europa in den vergangenen Jahren ihre Verschuldung deutlich erhöht haben. Mit immer mehr Schulden wurden eigene Aktien gekauft, um so die Eigenkapitalrendite und damit den Aktienkurs zu steigern. Sogar der IWF sieht in der Verschuldung der US-Unternehmen ein Risiko für die weltweite Finanzstabilität und rechnet vor, dass immerhin jedes zehnte US-Unternehmen schon heute – trotz rekordtiefer Zinsen! – die Zinszahlungen nicht aus den laufenden Gewinnen leisten kann.

Nicht nur die Unternehmen haben mehr Schulden als je zuvor. Auch die Investoren haben immer mehr auf Kredit spekuliert. Die Wertpapierkredite („Margin Debt“) befinden sich ebenfalls auf einem Rekordstand. Nichts verdeutlicht mehr die Folgen der Politik billigen Geldes: Unternehmen, die mit Financial Engineering statt echter Verbesserung die Aktienkurse treiben und Investoren, die diese Aktien mit immer mehr Krediten nachfragen. Fallen die Kurse, dreht der Effekt sich um. Was nach oben funktioniert, beschleunigt den Weg nach unten. Das nennt man Margin Call und genau diesen dürften in den letzten Tagen nicht wenige Investoren bekommen haben. Damit verstärkt sich die Abwärtsbewegung.

Man hat Geld zu null geliehen, um Assets mit zwei Prozent Rendite zu kaufen. Das geht eben nur so lange gut, wie die Finanzierungskosten tief bleiben und das gekaufte Asset nicht im Preis fällt.

Dabei mangelte es nicht an warnenden Stimmen. Die Bank of America sprach schon vor einem Jahr von einem „Ikarus-Trade“. Viel Abwärtspotenzial aus hoher Flughöhe. Die FINANCIAL TIMES brachte es noch drastischer auf den Punkt: „The eventual decline in asset values will be catastrophic.”

Man wird sehen, wie sich die Börsen in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln werden, der Boden allerdings, war noch nicht erreicht. Also wird es abermals zu einem "Crash" kommen müssen, der allerdings viel schlimmer ausfallen wird!



Leserzuschrift bei hartgeld.com:

Vielleicht kann ich ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen zu den ungewöhnlichen Vorfällen am Freitag und Montag an den Börsen. Dies war eine konzertierte Aktion mit Vorankündigung an die Märkte am Freitag, an dem der DOW um 666 Punkte nachgegeben hat. Nicht das erste Mal im übrigen. Es war den meisten Teilnehmern klar, das es am Montag einen Rutsch geben wird und zwar einen kontrollierten!!

2.000 Punkte nach unten und es hatte keine Folgen, aber im Hintergrund ist etwas passiert, was nur bei Bloomberg kurz angesprochen wurde. Der Rest der Presse schweigt sich aus. Fakt ist, bei dem Verlust hätten stop-loss Orders ausgelöst werden müssen, was verhindert wurde. Die Bonds hätten durch die Decke gehen müssen und Gold hätte die 1.900 wenn nicht sogar die 2.000 anvisieren müssen. Passiert ist bis auf kleine Bewegungen nichts. Totale Kontrolle.

Was ist nun tatsächlich passiert? Der XIV wurde geschlachtet und zwar um ganze 4 Mrd. USD. Der XIV ist der Renten und Pensionsfonds der USA. Der Hammer dabei ist, dass die FED das Geld rausgezogen hat, um die eigene Bilanz etwas aufzuhübschen. Ein absoluter Skandal.



Panik an Wall Street: Tokio stürzt mit, Dax kämpft - Dow Jones im Verlauf mit stärksten Punkteverlust in der Geschichte. Dax kämpft um 12000er Marke. (kurier.at)

Der erwartete Crash - Mit dem Timing ist es so eine Sache. Gerade an der Börse. Seit Langem – viel zu lange, würden meine Kritiker sagen –, warne ich an dieser Stelle vor einem Einbruch an den Märkten trotz der vermeintlichen Allmacht der Notenbanken. Bei allen Märkten, die auf Kredit laufen, kann es viel länger gut gehen als man denkt. Doch haben alle eine Gemeinsamkeit. Wenn es zur Trendwende kommt, dann kommt diese abrupt. Es geht steil nach unten ... (think-beyondtheobvious.com)








Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Demokratie ist die Herrschaft der Dummen (kommentararchiv.de)

Grazie, Mario Draghi! Das Risiko wandert von den italienischen Banken zum deutschen Steuerzahler! (finanzmarktwelt.de)

SPD-Chef Schulz laut Umfrage so unbeliebt wie nie (epochtimes.de)

Diktatur Deutschland: ZDF-Journalist Wolfgang Herles – „Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel vorgibt!“ (michael-mannheimer.net)

Unbekannter DDR-Fluchttunnel mitten in Berlin entdeckt (pravda-tv.com)

Russland unter Putin: Lebensqualität verdreifacht – Auslandsverschuldung um 75 Prozent gesunken (pravda-tv.com)

US-Staatsverschuldung: Die Ruhe vor dem großen Knall, sichtbar in dieser Grafik (finanzmarktwelt.de)

Das FISA-Memo ist da: Was steht drin und was hat es zu bedeuten? (n8waechter.info)

FISA und Numes-Memos: Wie hochrangige Obama-Beauftragte gegen Trump agierten ... in den USA fallen die Dominosteine. Nach dem FISA-Memo folgt das Nunes-Memo. Es enthüllt, wie gegen Donald Trump agiert wurde, wie Hillary Clinton angriff und wie Barack Obama darin verwickelt ist. Das Motto könnte sein: "Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken". (epochtimes.de)

USA wollen neue Atomwaffen mit geringerer Sprengkraft (kurier.at)

USA: Syrien sicheres Herkunftsland (mmnews.de)

Das syrische Tollhaus wird noch verrückter (antikrieg.com)

Das Problem heißt Islam und nicht Migration (andreas-unterberger.at)
  
Gericht verbietet Muezzin-Ruf per Lautsprecher - Ein deutsches Gericht hat jetzt einer islamischen Gemeinde untersagt, per Lautsprecher zum Freitagsgebet aufzurufen. Die islamische Glaubensgemeinschaft in der Ortschaft Oer-Erkenschwick im Ruhrgebiet hatte eine gültige Genehmigung der Stadt, doch ein Ehepaar reichte Klage ein. (krone.at)

Venedigs Kanäle trocknen aus - Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet – der Januar war in fast ganz Italien der wärmste seit 250 Jahren. (kleinezeitung.at)

Kapstadt läuft die Zeit davon - Die Wassernot wird immer schlimmer: Im April wird das Leitungswasser abgedreht, dann droht Anarchie. (kurier.at)

Report zeigt: Gentechnik wird zum Öko-Fluch - Jetzt entlarvt auch die angesehene "New York Times" die Gentech-Lügen der milliardenschweren US-Agrarkonzerne. Laut einem aufsehenerregenden Report wird die "Frankenstein-Landwirtschaft" für Natur und Bauern zum Fluch. Einmal mehr verlangen Umweltschützer eine Öko-Agrarwende. (krone.at)

Reptiloide auf der Erde? Interview mit einem Alien - Heute wollen wir eine recht ungewo¨hnliche Thematik ansprechen, die sehr fantastisch erscheint – die Frage nach der Existenz intelligenter reptilienartiger Wesen auf der Erde. So man aufmerksam die Literatur und andere Informationen verfolgt, sto¨ßt man immer wieder auf Hinweise, dass es unter uns Personen ga¨be, die keine Menschen seien, sondern eigentlich von reptiloider Gestalt, die ... (pravda-tv.com)

Sicherheitsschirm Review (prepper-profi.de)

Zum 80.Todestag von Bernd Rosemeyer: Das letzte Duell - Vor 80 Jahren, am 18. Jänner 1938, starb Bernd Rosemeyer bei einer Rekordfahrt auf der Autobahn Frankfurt–Darmstadt. Es war ein Fernduell gegen Rudolf Caracciola jenseits von 400 km/h (motor.at)





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