Mittwoch, 31. Januar 2018

Olympische Winterspiele in Graz & Schladming 2016?

Je grösser die Probleme, desto grösser auch der Wahnsinn! Anders lässt sich nicht erklären, warum sich die Grazer und Schladminger Stadtregierungen für die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben möchten!

Olympische Spiele sind für fast alle Veranstaltungsorte bzw. Länder ein Milliardengrab, das ist bekannt. Es geht schon lange nicht mehr darum, Sportstätten zu bauen bzw. bestehende zu sanieren, sondern auch auch um die Unterbringung, Verpflegung und Transport tausender Sportler, Trainer, Funktionäre, Journalisten, Helfer, Arbeiter und Securities.

Dazu muss auch die entsprechende Infrastruktur, vom Flughafen bis zur Zufahrtsstrasse gebaut, modernisiert oder saniert werden. Das sind Kosten in Milliardenhöhe! Und teilweise Ausgaben für nur ein paar Wochen!

Natürlich, die Stadtregierung verspricht sich internationale Werbung für Graz und die Steiermark. Einen Imagegwinn, neben Kultur- und Designhauptstadt auch Sporthauptstadt zu werden. Und wohl auch ein "Denkmal" für die Initiatoren, die Politiker.

Nicht nur, dass sie weit weniger grosse Probleme, wie die Reininghausgründe zu urbanisieren, sprich Wohnungen zu bauen, das Verkehrschaos zu entwirren oder die Stadtfinanzen in den Griff zu bekommen, nicht lösen können, sie fordern auch von den Bürger laufend mehr in Form von Gebühren.

Allein der Sicherheitsapparat für Olympia würde gewaltige Summen kosten. Die Frage ist, woher das Geld nehmen? Selbst für die Bewerbung sind einige Millionen notwendig ... dazu natürlich auch entsprechende Konzepte und Gutachten, die ebenfalls nicht billig sind. Kosten über Kosten in astronomischer Höhe, auf denen möglicherweise schlussendlich die Bürger sitzen bleiben und zur Kassa gebeten werden. Dann, wenn die Initiatoren längst in ihrer "verdienten" Polit-Pension sind!

Auch wenn man Partner findet, angeblich mit Austragungsorten in Slowenien und Bayern, werden zwar Kosten, aber auch Einnahmen geteilt.

Olymische Spiele sind eine Prestigeangelegenheit, eine sehr teure, ineffiziente Prestigeangelegenheit und nur ein Gewinn für die Politiker, die sich im internationalen Rampenlicht sonnen können ...

Liebe Damen und Herrn Stadtpolitiker, träumen sie weiter aber machen sie längst fällige Arbeiten, bringen sie endlich die Stadtfinanzen in Ordnung, aber lassen sie die Finger von diesem Milliardengrab Olympische Spiele!



Unterstützung und Skepsis vor möglicher Olympia-Bewerbung (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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