Mittwoch, 31. Januar 2018

Der Jänner ...

"Mogelpackung des Jahres" ist ein Müsli - "Mogelpackung des Jahres" ist das Vitalis Früchtemüsli von Dr. Oetker. Eine Mehrheit der Verbraucher stimmten online dafür, den Negativpreis der Hamburger Verbraucherzentrale an das Produkt zu vergeben, wie diese am Dienstag mitteilte. Der Hersteller hatte den Inhalt von 600 auf 500 Gramm reduziert, was bei gleichem Preis einer versteckten Preiserhöhung von 20 Prozent entspricht.

"Das Vitalis Früchtemüsli hat verdient gewonnen", erklärte Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Dr. Oetker habe nur die Tiefe des Müsli-Kartons angepasst, die im Regal sichtbare Fläche der Vorderseite aber nicht verkleinert. Die meisten Verbraucher hätten den Mengenunterschied und den daraus resultierenden Preisanstieg gar nicht bemerkt. Zudem wurde mehr Zucker zugesetzt.

Dr. Oetker hatte Anfang 2017 gegenüber der Verbraucherzentrale erklärt, das Unternehmen könne das Müsli nicht mehr mit der ursprünglichen Füllmenge anbieten, weil sich eine deutlich bessere Produktqualität in höheren Rohstoffkosten niederschlage. Valet erklärte: "Wir können keine wirkliche Verbesserung der Rezeptur erkennen."

Zur Abstimmung standen neben dem Müsli der Kaugummi Mentos Pure White, der auf Platz zwei landete. Den dritten Platz erreichte der Milka Nussini Riegel.

An der Wahl zur "Mogelpackung des Jahres" beteiligten sich diesmal knapp 43.000 Verbraucher. Damit habe sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt, erklärte die Verbraucherzentrale. "Die große Resonanz zeigt einmal mehr, dass versteckte Preiserhöhungen und Verpackungen, die mehr Inhalt vortäuschen, ein Riesenärgernis für Verbraucher sind", erklärte Valet. (kurier.at)



Mehr Mikroplastik-Reste in Fleur de Sel als im herkömmlichen Meersalz - Wie das NDR-Magazin "Markt" nach einem Test von fünf Sorten Fleur de Sel berichtete, lag der Kunststoffgehalt dort zwischen 138 und knapp 1.800 Mikrogramm pro Kilo. Bei den getesteten vier herkömmlichen Meersalzen waren es nur zwischen 14 und 59 Mikrogramm.

Fleur de Sel wird aufwendiger gewonnen und ist deshalb teurer. Während das herkömmliche Meersalz vom Boden eines Salzbeckens genommen wird, entsteht Fleur de Sel als dünne Salzschicht an der Wasseroberfläche und wird mit einer Holzschaufel abgeschöpft. Gefunden wurden in den Proben unter anderem Rückstände von Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) - alles Bestandteile von Verpackungsmüll.

Zwar gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert für den Gehalt an Mikroplastik, und die gefundenen Mengen sind für den Menschen unbedenklich. Experten am Institut für Toxikologie und Pharmakologie an der Uni Kiel warnten trotzdem vor Spätfolgen. Mikroplastik könne als Vehikel für den Transport von Schadstoffen in den Körper fungieren, sagte Edmund Maser von dem Institut dem NDR. Schätzungen zur Angabe von Plastikmüll im Meer schwanken zwischen sechs und acht Millionen Tonnen jährlich.

Die vom NDR kontaktierten Hersteller und Verkäufer von Fleur de Sel reagierten unterschiedlich auf die Prüfergebnisse. Einer verwies auf eigene, unauffällige Kontrollen, andere beriefen sich darauf, dass dieses Salz nur selten verwendet werde beziehungsweise in den Kontext einer Salzaufnahme von nur wenigen Gramm am Tag gesetzt werden müsse. (kleinezeitung.at)



Balis Strände drohen im Abfall zu versinken - Die Behörden haben nun über einen sechs Kilometer langen Küstenstreifen einen "Müllnotstand" verhängt.

Kuta auf der indonesischen Insel Bali galt lange Zeit als Urlaubsparadies. Doch jetzt verschandeln Müllberge die Landschaft. Plastikverpackungen und andere Abfälle stapeln sich zwischen Sonnenanbetern. Die Behörden haben über einen sechs Kilometer langen Küstenstreifen einen "Müllnotstand" verhängt. Dazu gehören die Strände von Jimbaran, Kuta und Seminyak.

Indonesien liegt mit seinen 255 Millionen Einwohnern auf Platz vier der Liste der bevölkerungsreichsten Staaten. Weltweit ist es nach China der zweitgrößte Produzent von Abfällen in der Meeres- und Küstenumwelt - jährlich sind es geschätzt 1,29 Millionen Tonnen. Auf Bali, der "Insel der Götter" am Südrand des riesigen indonesischen Archipels mit seinen mehr als 17.000 Inseln, hat das Problem mittlerweile große Ausmaße angenommen.

Täglich sammeln 700 Reinigungskräfte und 35 Laster rund 100 Tonnen Abfälle ein und laden sie in einer nahe gelegenen Mülldeponie ab. Am schlimmsten ist es während der jährlichen Monsunzeit, wenn starke Winde und Meeresströmungen Strandgut anspülen und angeschwollene Flüsse Müll von den Ufern zur Küste befördern, wie Putu Eka Merthawan von der örtlichen Umweltbehörde erklärte. Die Abfälle stammten nicht von den in Kuta und Umgebung lebenden Menschen, sagt er.

I Gede Hendrawan, Umweltforscher an Balis Udayana-Universität, kann das "ästhetische" Unbehagen der Touristen über den Müll nachvollziehen. Doch das Abfallproblem sei sehr viel ernster: So nähmen Fische Mikrobestandteile der Plastikabfälle auf - und wenn diese vom Menschen verzehrt würden, könnten sie gesundheitliche Probleme bis hin zu Krebs verursachen.

Indonesien hat sich zu Jahresbeginn dem UN-Umweltprogramm "Saubere Meere" zur Vermeidung von Plastikmüll angeschlossen. Die Regierung in Jakarta verpflichtete sich, die Plastikabfälle bis zum Jahr 2025 um 70 Prozent zu verringern. Vorgesehen ist, den Müll zu recyceln - was bisher fast gar nicht geschieht -, Kampagnen für den Umweltschutz zu starten und den Kampf gegen Plastiksackerl im Einzelhandel anzugehen. (kleinezeitung.at)


Nazca-Linien durch Reifenspuren eines Lkws beschädigt - Als wären Starkregen und Erdbeben nicht schon Gefahren genug, droht den weltberühmten Nazca-Linien in Peru immer wieder auch die Beschädigung durch unachtsame Menschen. 2013 richteten Bergbaugeräte Schaden an zwei der sogenannten Geoglyphen an. 2014 waren es Greenpeace-Aktivisten, die bei einer PR-Aktion mit ungeeignetem Schuhwerk auf der Welterbestätte herumstiegen, um einen überdimensionalen Slogan zwischen den Nazca-Linien aufzustellen.

Den Vogel hat nun allerdings ein Lkw-Fahrer abgeschossen: Der Lastwagen habe mit seinen Reifenspuren auf einer Strecke von rund 100 Metern drei Linien beschädigt, die Teil eines Eidechsenbildes seien, berichtete die Zeitung "El Comercio". Der Fahrer gab an, er sei am Samstag in das geschützte Gebiet eingedrungen, um einen Reifen zu wechseln. Er wurde festgenommen und angeklagt.

Die Nazca-Ebene in Peru ist auf einer Fläche von knapp 500 Quadratkilometern von teils kilometerlangen geraden Linien durchzogen. Dazu kommen geometrische Formen und als berühmteste Teile Bilder von Tieren und Menschen, die hunderte Meter durchmessen können. Trotz ihrer imposanten Dimensionen sind die Geoglyphen nur vom Himmel aus zu erkennen, weshalb sie erst in den 1920er-Jahren entdeckt wurden.

Die ältesten Figuren reichen über 2.000 Jahre zurück. Wie genau sie seinerzeit angelegt wurden und welchem Zweck sie dienten, ist bis heute Gegenstand vieler Spekulationen. 1994 wurden sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Regierung Perus hat inzwischen eine stärkere Überwachung der Linien angeordnet. Das Areal solle künftig auch nachts und mit Drohnen überwacht werden, teilte das Kulturministerium mit. (derstandard.at)



Hobbyastronom findet 13 Jahre lang verschollenen NASA-Satelliten - Die NASA hatte 2005 den Kontakt zu dem Satelliten namens Image verloren Fast 13 Jahre war das "Schicksal" von Image ungewiss. 2005 verlor die NASA den Kontakt zu dem Satelliten. Nun wurde er wiederentdeckt – allerdings nicht von Wissenschaftlern der Raumfahrtorganisation, sondern von einem Hobbyastronomen.

Der Satellit Imager for Magnetopause-to-Aurora Global Exploration, kurz Image, war im März 2000 gestartet. Er sollte die Magnetosphäre der Erde abbilden. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Mission, die zunächst auf zwei Jahre angesetzt war, brach der Kontakt unerwartet ab. Nach fehlgeschlagenen Versuchen die Verbindung wiederherzustellen, wurde die Mission 2007 endgültig für beendet erklärt.

Mitte Jänner 2018 bekam die NASA dann eine überraschende Mitteilung des kanadischen Amateurfunkers Scott Tilley. Er habe das Signal von Image entdeckt. Das Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland, machte sich daraufhin an die Arbeit, den Ursprung des entdeckten Signals näher zu untersuchen. Am Dienstag meldete die NASA nun den Erfolg: es handelt sich tatsächlich um Image.

Eigentlich hatte Tilley nach dem Geheimsatelliten Zuma gelauscht, der am 7. Jänner von SpaceX gestartet wurde. Dieser soll den erdnahen Orbit nicht erreicht haben. Dabei stieß der Kanadier auf das Signale von Image, wie er in seinem Blog schreibt. Gemeinsam mit einem anderen Amateurfunker konnte er in Aufzeichnungen die Signale des verschollenen Satelliten bis Oktober 2016 zurückverfolgen. Tilley verwendet zur Suche nach Satellitensignalen eine S-Band-Antenne und die Open-Source-Software Strf. Laut der Raumfahrtorganisation funktioniert das Kontrollsystem des Satelliten noch. Die Forscher wollen nun die Daten analysieren um mehr über den aktuellen Zustand von Image herauszufinden. Dafür werde man etwa eine bis zwei Wochen benötigen. (derstandard.at)



Nissan entwickelt autonom einparkende Patschen - Witzige technische Lösung für herumliegende Hauspatschen und ähnliches - erstmals verwirklicht in einem Ryokan in Japan.

Auf den ersten Blick mag das ProPilot Park Ryokan in Hakone, Japan aussehen wie jedes anderes Ryokan - also ein traditionelles japanisches Restaurant. Üblicherweise zieht man im Eingangsbereich die Schuhe aus und schlüpft in Pantoffel, bevor man den Speiseraum betritt. Besonderheit hier ist aber, dass die Pantoffel - oder Hauspatschen - wie von Geisterhand bewegt durch die Halle huschen.

Dahinter steckt eine Technologie, die Nissan als Einparkhilfe für Autos entwickelt hat. Ein Knopfdruck genügt und das Fahrzeug entert selbsttätig die Parklücke.

Findige Entwickler bei Nissan dachten nun, dass man diese Technik auch anderwertig nützen könnte. Herausgekommen sind die selbsttätig an ihren Platz fahrenden Patschen. Aber auch Sitzkissen, Tischchen und auch Fernbedienungen fahren so mittels Knopfdruck auf ihren Platz. (motor.at)



Über diesen Fotografen-Fail lacht das Internet - Wer 250 US-Dollar – umgerechnet rund 205 Euro – für ein Foto-Shooting zahlt, der erwartet sich entsprechende Ergebnisse. Die Bilder, die Familie Zaring von ihrer vermeintlichen Profi-Fotografin erhielt, wurden diesen Erwartungen jedoch nicht gerecht. Immerhin hat dank ihnen das Internet nun etwas zum Lachen.

"Okay, das ist kein Witz", schreibt die Familie aus dem US-Staat Missouri in einem Facebook-Posting. "Wir haben 250 Dollar für ein Foto-Shooting mit einer Fotografin ausgeben, die sich als Profi bezeichnet. Schaut euch die ECHTEN Aufnahmen an, die sie uns gegeben hat." Beigefügt sind sieben Schnappschüsse der Familie in einem Park.

Doch wie sich bei näherer Betrachtung zeigt, wurden sämtliche Gesichter "übermalt". Übrig blieben cartoonartig grinsende Fratzen. Die Schatten seien wirklich schlecht gewesen und sie habe nie gerlernt, Fotos zu retuschieren, begründete die angebliche Profi-Fotografin ihre eher enttäuschende Arbeit nach - durchaus berechtigter - Kritik.

Ihr Geld bekommen die Zarings trotzdem nicht zurück. Immerhin scheint es die "Bilderbuchfamilie" mit Humor zu nehmen: Laut eigenen Angaben hat sie seit Jahren nicht mehr so sehr gelacht. (krone.at)







Land Rover Defender Works V8 mit 405 PS: Verteidiger des wahren Blödsinns - Zum Firmenjubiläum spendiert sich Land Rover eine Sonderserie des Defenders. Der wurde zwar 2016 eingestellt, für eine V8-Version mit 405 PS reicht es aber noch.

Zeit spielt bei Land Rover eine untergeordnete Rolle. Zwei Beispiele. Erstens feiert die Marke heuer ihren 70. Geburtstag, obwohl sie erst 1978 gegründet wurde. Eine Irrung, die auf die legendäre Misswirtschaft innerhalb der britischen Autoindustrie zurückgeht. Aber Recht haben sie, ihr Grundstein ist eben das Jahr, in dem sie ihr erstes Auto gebaut haben. Zweitens gibt es mit dem Land Rover Defender Works V8 jetzt ein Sondermodell eines Autos, das bereits seit 2016 nicht mehr produziert wird.

Auch das hat seine Berechtigung. Der Land Rover Defender hatte es schwer die geforderten Regeln, Richt- und Grenzwerte einzuhalten, die weltweit die Automärkte fluten und beugte sich dem Paragraphen-Taifun. Doch Gebrauchtwagen ... die gibt es in Hülle und Fülle. Auch und vor allem bei Land Rover Classics.

Dort kann ab sofort der Land Rover Defender Works V8 bestellt werden. Die Abteilung wird in Summe 150 Stück produzieren. Die können, wie sonst nur bei Neuwagen üblich, ganz nach Kundenwunsch konfiguriert werden. Acht Lackierungen, zwei verschiedene Radstände, Kontrastfarbe für das Dach, Türgriffe, Tankverschluss und Schriftzug aus Aluminium. Land Rover bemüht sich darum, das Sondermodell (limitiert auf 150 Stück) auch entsprechend besonders zu machen.

Gemeinsam ist allen Modellen der Motor. Ein 5,0-Liter-Saugmotor mit 405 PS und 515 Newtonmeter. Das reicht, um in 5,6 Sekunden auf Tempo hundert zu sein. Wobei die Höchstgeschwindigkeit bei eher überschaubaren 171 Stundenkilometern einzementiert ist. Der Luftwiderstand ist eben ein Hund.

Weil kaum ein Auto weiter davon entfernt ist ein Sportwagen zu sein als ein Land Rover Defender musste das Fahrwerk entsprechend angepasst werden. Die Kraft wird jetzt von einem 8-Gang-Getriebe von ZF ausverhandelt, das um einen Sport-Modus erweitert wurde. Dazu kommen aufgewertete Bremsen und ein Handling-Kit bestehend aus modifizierten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren.

Geordert werden kann das Fahrzeug ab sofort. Der Basispreis liegt bei 150.000 Pfund Sterling (oder 169.000 Euro). Die Auslieferung erfolgt jeweils als Einzelimport. Wer schon einen Land Rover Defender hat, der kann sich über eine Ausweitung des Zubehörangebots freuen. So werden bald Leistungssteigerungen für den TDCi-Diesel und Fahrwerksmodifikationen angeboten. (autorevue.at)







Ripsaw-Luxus-Panzer: Das protzigste Auto der Welt - Dieses Gefährt wird von seinen Erfindern auch als "das protzigste Auto der Welt" betitelt und der Panzer könnte diesem Namen auch gerecht werden.

Da werden Bubenträume wahr: Die neueste Version des Ripsaw Luxuy Super Tanks hat ein Cockpit, das "in der Luft schwebt".  Das soll besonderen Komfort bieten, während man extreme Manöver absolivert.

Das Gefährt hat einen Hellcat Motor mit 1500 PS und High-Speed-Panzerreifen. Der Fahrer wird mit einem Fünf-Punkt-Gurt im Cockpit festgeschnallt.  Die Macher dahinter, Howe and Howe Technologies, versprechen mit der neuen F-Serie "die atemberaubendsten Spritztouren der Welt". (krone.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)