Sonntag, 3. Dezember 2017

Homöopathie

Die Akademien der Wissenschaften warnen vor der Homöopathie. Sie bezeichnen die Homöopathie sogar als gesundheitsschädlich. Reines Placebo, eine Wirkung nicht nachweisbar, bla, bla, bla ...

Ich setze mich mit einem Arzt zusammen. Einem Allgemeinmediziner mit antroposophischer und homöopathischer Ausbildung. Er ist wegen seiner Behandlungsmethoden sehr beliebt.

Er kommt gleich zum Thema: "Früher hat sowohl die Fachpresse wie auch die Mainstreammedien haben die Misteltherapie, die der Antroposoph Rudolf Steiner entwickelte, völlig abgelehnt ... mit denselben Argumnenten, wie man auch die Homöopathie ablehnt. Bis ein grosser Pharmakonzern die Produktion von Mistelpräperaten aufkaufte und selbst vertreibt. Nun überschlagen sich die positiven Meldungen, wie "toll" und "gut" doch die Misteltherapie ist ...!"

"So läuft der Hase. Die Pharmakonzerne sind sehr gute Werbekunden, die Meinung in den Medien richtet sich nach ihnen. Also kann eine gesamte Konkurrenzbranche, wie die Homöopathie eine ist, nicht medial unterstützt werden. Die pharmazeutische Industrie gibt vor und alles richtet sich nach ihr. Demnach werden auch Studien präsentiert, die die pharmazeutische Industrie in Auftrag gegeben hat und deren Ergebnis von vornherein feststeht. Du musst bedenken, die Pharmazie ist ein schwerer Milliardenmarkt mit sehr hohen Gewinnen. Da muss jede Bedrohung möglichst ausgeschalten werden!"

Ich fragte ihn: "Man liest immer wieder, so wie in der neuesten Studie der Akademien der Wissenschaften, dass es keinerlei Beweise für eine Wirkung homöopathischer Arznei gibt."

"Jeder homöopathische Arzt kennt die funktionelle Myodiagnostik, kurz FMD (siehe Link unten) genannt. Damit kann man jedes Medikament, egal ob es zB. ein Antibiotikum oder ein homöopathisches Präperat ist, beim Patienten direkt und schnell auf die Wirkung testen. Das allein ist schon der Beweis, dass homöopathische Präperate wirken. Doch diesen Fakt verschweigen Medien!"

"Man hört oder liest immer wieder, dass Gegener der Homöopathie vor Publikum grosse Mengen Globoli schlucken, und dadurch dass nichts passiert - keine Vergiftungserscheinungen, keine Nebenwirkungen, etc. auftreten - natürlich auch keine Wirkung vorhanden ist."

"Erstens wirken homöopathische Präperate, Globoli und Tropfen, nur dann, wenn die richtigen passend zu den medizinischen Problemen eingenommen werden und zweitens über einen längeren Zeitraum, je nach Schwere der Krankheit. Nur einmal oder wahllos eingenommen oder als Prophylaxe zeigen sie klarerweise keine Wirkung, wie auch. Ich teste, wenn ich mir nicht sicher bin, das Medikament mittels FMD aus. Die tatsächliche Wirkung, die das Medikament haben wird, kann ich daran erkennen. Das falsche Medikament würde bei FMD keinerlei Wirkung zeigen."

"Das heisst, du bestätigst, dass Homöopathie wirkt!"

"Ja, Homöopathie wirkt, wenn sie richtig eingesetzt wird. Und zum Abschluss dieses Themas. Medizin ist keine absolute Wissenschaft wie zB. Physik oder Chemie, wo an Hand von Formeln und Gesetzen alles nachvollziehbar ist. Medizin ist eine relative Wissenschaft, die auf Bildung, Fortbildung und Erfahrung basiert. Geh´ mit einem medizinischen Problem zu drei Ärzten und du wirst in den meisten Fällen drei verschiedene Diagnosen und drei verschiedene Therapien erhalten! Soviel zur Wissenschaft!"



Homöopathie (peithner.at)

Homöopathie – Heilen durch Ähnlichkeiten (gerhardweiland.at)

Österreichische Gesellschaft für Homöopathische Medizin (homoeopathie.at)

Endlich ist das Rätsel gelöst – Homöopathie wirkt! (christinkoehler.com)

Funktionelle Myodiagnostik FMD (kunz.at)

Akademien der Wissenschaften warnen vor Homöopathie - Alternativmedizin sei nicht nützlich, sondern gesundheitsschädlich, warnt die Dachorganisation der europäischen Akademien der Wissenschaften. Es gebe keinen Beleg für die Wirksamkeit von Homöopathie, und ihre Anwendung verzögere evidenzbasierte Therapien, so die Wissenschaftler in einer Stellungnahme. Sie fordern, dass in Europa nur nachweisbar wirksame Medizinprodukte verkauft werden dürfen. (orf.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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