Donnerstag, 30. November 2017

Der November ...

Pinker Käse, der nach Prosecco schmeckt - Im Sommer jubelten Naschkatzen über die erste rosarote Schokolade. Nun staunen Käseliebhaber über ein Milchprodukt in derselben Farbe.

Pinker Käse, der nach Prosecco und Himbeeren schmeckt - die Great British Cheese Company hat sich mit ihrer Produkterfindung was getraut. Für den rosaroten Käse wurde Wensleydale Käse, ein englischer Hartkäse aus Kuhmilch, mit den unüblichen Zutaten versetzt. Der Wensleydale, der traditionellerweise in Form eines Zylinders mit natürlicher Rinde verkauft wird, hat zudem eine knallpinke Wachs-Ummantelung. "Dieser Käse ist ein Genuss für alle Schleckermäulchen", heißt es auf der Homepage des Unternehmens.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Great British Cheese Company mit Käse experimentiert. Ein Klassiker des Konzerns, der jedes Jahr zu Weihnachten als Limited Edition aufgelegt wird, ist der "Wensleydale with Cranberries", ein Hartkäse der besonders fruchtig schmeckt.

200 Gramm des neuen rosaroten Käses kosten übrigens 4,50 Pfund, also umgerechnet etwas über fünf Euro. Bestellen kann man das extravagante Produkt über den Webshop der Great British Cheese Company.

Rosa Käse, das ist nicht ganz neu: Die Sorte Red Windsor, ein englischer Cheddar, wird aus Kuhmilch und Bordeaux hergestellt. Charakteristisch für den Käse ist eine zartrosa Marmorierung. (kurier.at)



Sodastream macht Wasser zu Wein - Sodastream-Geräte können aus Wasser nicht nur Sprudelwasser sondern bald auch Riesling machen. Mit einem Sodastream-Gerät lässt sich Wasser mit CO2 versetzen, wodurch es prickelnd wird.In Kürze bietet der Hersteller einen Zusatz an, mit dem aus dem Sprudelwasser Wein werden soll, oder zumindest ein Getränk, das an Riesling erinnert, wie der Hersteller bekanntgibt. "Sparkling Gold" heißt der Weinsirup, der im Verhältnis 1:5 mit Sodastream-Sprudelwasser vermischt wird. Laut Hersteller ist das Ergebnis bei Tests gut bei potenziellen Kunden angekommen.

Derzeit handelt es sich um eine limitierte Sonderedition, ob der Weinsirup den Jahreswechsel überlebt, ist demnach ungewiss. Eine Flasche des Konzentrats soll für zwölf Gläser alkoholische Sprudelgetränke reichen. Bei Einhaltung der vorgeschlagenen Dosis hat das Ergebnis rund zehn Volumensprozent Alkohol. Das Produkt wird ausschließlich über den deutschen Onlineshop des Herstellers vertrieben. Einen Preis gibt Sodastream bisher noch nicht an. (futurezone.at)



Google Sheep View: Kamera-Schafe auf den Färöern - Da Google keine Kamera-Autos auf die abgelegenen Färöer-Inseln schickte, nahm eine Einheimische das Projekt selbst in die Hand – und startete “Sheep View” mit fünf Schafen.

Seit dem vergangenen Sommer sind die Google Street View-Autos auch in Österreich unterwegs. Mit Hilfe der virtuellen 360 Grad-Aufnahmen aus der Straßenperspektive lässt sich (fast) die ganze Welt online erkunden. Bisher nicht auf Google Street View vertreten waren die Färoer: Aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage haben es die Kamera-Autos des Internet-Giganten nicht auf die winzige Inselgruppe im Nordatlantik geschafft. Also beschloss eine Frau, die Sache selbst in die Hand zu nehmen – und stattete fünf Schafe mit 360 Grad-Kamerasystemen aus.

“Sheep View” nennt Durita Andreassen ihr Projekt, das Schlagzeilen machte. Nachdem die Färöerin das von den Schafen aufgezeichnete Videomaterial mitsamt der dazugehörigen GPS-Koordinaten auf Google Street View hochgeladen hatte, beschloss der Konzern, die Bemühungen zu unterstützen und stattete die Inselbewohner mit Kamera-Equipment aus. Touristen und Einheimische montierten diese an Autos, Fahrrädern, Pferden und sogar Scheibtruhen und machten weitere Aufnahmen, bis es am 1. November schließlich so weit war: Google gab offiziell bekannt, dass die Färöer ab sofort auch auf Street View vertreten sind. (autorevue.at)


Laternenairbags für Fußgänger - „Smombies“ - Immer mehr Fußgänger haben Unfälle, weil sie sich vom Handy ablenken lassen - davor warnt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). Laternenairbags sollen in der Stadt Salzburg für Aufmerksamkeit sorgen.

Smombies lautet das aktuelle Modewort für Menschen, die so fixiert auf das Display ihres Smartphones sind, dass sie die Umgebung nicht mehr wahrnehmen. Smombie ist eine Kombination aus Smartphone und Zombie. Dass diese Gruppe immer größer wird, zeigt eine aktuelle Studie des KFV, wonach jeder fünfte Fußgänger in Salzburg beim Überqueren der Straße stark abgelenkt ist.

Laternenairbags sollen zum Umdenken anregen. Extra weich gepolstert - damit der Aufprall sanft ist: „Wir sind der Meinung, dass die Leute gescheit genug sind, dass sie, wenn sie informiert sind, das Verhalten umstellen“, sagte Martin Pfanner vom KFV.

Die Unfallstatistik zeigt: Fußgänger sind die Gruppe mit den meisten Unfällen, erst danach kommen Radfahrer und Mopeds, an vierter Stelle liegen Autounfälle. „Fußgänger sind bei über 40 Prozent der Unfälle abgelenkt und sind natürlich die schwächsten Verkehrsteilnehmer mit den stärksten Verletzungen“, sagte Experte Pfanner.

In China gibt es bereits eigene Gehwege für Handynutzer. Wer in Honolulu über eine Straße geht und dabei auf sein Handy starrt, riskiert seit vergangener Woche eine Geldstrafe, und in Augsburg hat die Stadt mit Ampeln im Boden reagiert.

Ähnliches ist in Salzburg nicht geplant: „Wir planen kein Ampelprojekt - ich glaube, das ist nicht der richtige Weg, jemand in seinem Ablenkungsverhalten zu unterstützen und die Ampel unten anzubieten. Die sieht er dann zwar, aber auf den Verkehr sieht er trotzdem nicht“, sagte Verkehrsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste). In Salzburg sind Handynutzer übrigens schon gegen Poller gerannt und haben dann versucht, die Schäden am Smartphone einzuklagen. (orf.at)



Grillen zum Frühstück: Finnen backen Insektenbrot - Immer mehr setzen auf Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft. Eine Brotsorte mit einer ungewöhnlichen Zutat hat ein finnischer Lebensmittelkonzern am Freitag auf den Markt gebracht: Insekten. Ein Laib enthalte circa 70 fein gemahlene Grillen, was drei Prozent seines Gesamtgewichts ausmache, hieß es in einer Mitteilung der Firma Fazer.

"Das Grillenbrot ist eine gute Proteinquelle. Die Insekten enthalten unter anderem gute Fettsäuren, Kalzium, Eisen und Vitamin B12", sagte Innovationsdirektor Juhani Sibakov. Er geht davon aus, dass Insekten in Zukunft auch in der westlichen Welt ein bedeutender Rohstoff für die Lebensmittelherstellung werden. Der Verkauf von Insekten als Lebensmittel war erst am 1. November 2017 in Finnland erlaubt worden. (kleinezeitung.at)



Coop verkauft ab sofort Insekten-Müsliriegen - Seit dem 1. Mai 2017 sind in der Schweiz drei Insektenarten als Lebensmittel zugelassen. Coop setzt weiter voll auf Insekten. Der Grossverteiler verkauft ab heute in zwölf Filialen den "Insect Bar". Der Energieriegel besteht zu 10 Prozent aus getrockneten Grillen, berichtet das Magazin "blick.de". Den Großteil der Sportlernahrung machen aber Datteln und Äpfel (je 20 Prozent) aus.

"Energieriegel entsprechen dem Zeitgeist. Insekten passen dank ihres Nährwerts bestens dazu", so die Devise. Ob das die Konsumenten auch so sehen, wird sich weisen. Den Geschmack des Riegels dominieren die Datteln.

Seit dem 1. Mai 2017 sind in der Schweiz drei Insektenarten als Lebensmittel zugelassen. Grillen, europäische Wanderheuschrecken und Mehlwürmer dürfen unter bestimmten Voraussetzungen als ganze Tiere, zerkleinert oder gemahlen an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden. (kleinezeitung.at)



Yamaha Niken: Dieses Dreirad ist ein Motorrad - Mit der Niken stellte Yamaha jetzt das erste serienmäßige, dreirädrige Motorrad mit 45-Grad-Neigesystem vor.

Mopeds mit drei Rädern sind keine Neuheit – Motorräder aber schon. Yamaha verspricht, dass die Niken auf kurvenreichen Straßen zu Hause sei: "Dank der zwei für eine optimierte Bodenhaftung geneigten Vorderräder kann die Niken enge Kurven mit absoluter Zuverlässigkeit nehmen."

Der 3-Zylinder-Motor mit 847 cm³ bringt 87,5 Nm Drehmoment bei 8.500 Umdrehungen in der Minute auf die Straße. Die Niken verfügt über ein leichtes Hybrid-Chassis und wiegt 263 Kilogramm.

Die Hinterradaufhängung bietet volle Anpassbarkeit von Federvorspannung sowie Zug- und Druckstufendämpfung und ermöglicht dem Fahrer die Einstellung auf die verschiedensten Bedingungen. Zudem kann die Vorspannung ohne Werkzeuge eingestellt werden.

Die ersten Motorräder für den europäischen Markt werden 2018 per Online-Bestellung verfügbar sein. Das Startdatum für Online-Reservierungen und der Preis für die Niken werden aber erst
in den kommenden Monaten bekannt gegeben. (heute.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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