Dienstag, 28. November 2017

Der Goldene Windbeutel 2017

Der Goldene Windbeutel 2017 für die dreisteste Werbelüge des Jahres geht an Alete. Mehr als 73.000 Menschen haben bei der Online-Wahl mitgemacht - und jede zweite Stimme ging an den zuckrigen Alete-Babykeks!

Alete ist eine der bekanntesten und beliebtesten Marken für Baby- und Kindernahrung. Aber der Hersteller nutzt das Vertrauen der Eltern aus, um Kasse zu machen - auf Kosten der Gesundheit von Babys und Kleinkindern. Alete empfiehlt einen Keks, der zu einem Viertel aus Zucker besteht, allen Ernstes "zum Knabbernlernen" für Säuglinge ab dem achten Lebensmonat. Dabei raten Ärztinnen und Ärzte explizit von Zuckerzusatz in Säuglingsnahrung ab. Für diese dreiste Werbelüge erhält Alete heute den Goldenen Windbeutel. Und der überzuckerte Babykeks ist nur die Spitze des Eisberges. Die Auswertung des aktuellen Alete-Sortiments zeigt: Das Unternehmen mischt etwa 30 Prozent (!) seiner Babyprodukte Zucker bei, egal ob Joghurt, Brei oder Trinkmahlzeiten. Das ist unverantwortlich!

Alete muss endlich aufhören, die Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten zu ignorieren. Der Alete-Babykeks enthält sogar mehr Zucker als etwa Leibniz-Butterkekse - so ein Produkt ist nicht geeignet für Säuglinge.

Aletes Unternehmenskultur setzt offenbar auf Gewinnmaximierung auf Kosten der Gesundheit von Kindern und Babys. Zwar verspricht Alete auf seiner Homepage vollmundig, man habe seine Produkte "auf die Ernährungsbedürfnisse" von Babys und Kleinkindern abgestimmt und Eltern müssten sich „keine Sorgen über die Ernährung machen“. Doch der Babynahrungshersteller setzt sich mit seinem Sortiment immer wieder besonders dreist über die einschlägigen Ernährungsempfehlungen hinweg. Da überrascht es wenig, dass foodwatch Alete bereits zum zweiten Mal den Goldenen Windbeutel verleiht - man könnte also vom "Titelverteidiger" beim Preis für die dreisteste Werbelüge sprechen ...

2014 gehörte Alete noch zu Nestlé, der Lebensmittelkonzern gewann damals den Goldenen Windbeutel für die "Alete Mahlzeiten zum Trinken ab dem 10. Monat". Denn die flüssigen Trinkmahlzeiten sind alles andere als geeignet für Babys. Im Gegenteil: Ärztinnen und Ärzte warnen seit langem vor Überfütterung und Karies durch flüssige Trinkbreie. Auch hier zeigte sich Alete besonders stur: Alle anderen Babynahrungshersteller haben flüssige Trinkbreie mittlerweile aus dem Sortiment genommen - bis auf Alete!

Und auch dieses Mal glänzt Alete wieder mit besonderer Dreistigkeit: Nach dem Start der diesjährigen Wahl und der Nominierung des Babykekses hatte Alete reagiert und angekündigt, den Hinweis "babygerecht" nicht weiter auf der Packung abzudrucken und die Rezeptur zu verändern. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Babynahrungshersteller Alete will seine Babykekse nicht länger als babygerecht bezeichnen, empfiehlt sie aber weiterhin ungeniert für Babys ab dem 8. Monat. Ganz schön dreist!



foodwatch - die Essensretter (foodwatch.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Bitcoin ist jetzt sieben Mal wertvoller als Gold (t-online.de)

Der Bitcoin Wahnsinn - Der Run auf die Bitcoin-Börsen geht unvermindert weiter. Allein bei Coinbase (USA) wurden letztes Wochenende 100.000 Konten eröffnet. Ist das der Beginn der Milchmädchenhausse? Schon gibt es Prognosen in Richtung 100.000 USD. (mmnews.de)

Der größte Vermögenstransfer der Geschichte (goldseiten.de)

Maidan-Massaker: Mörder gestehen – Medien schweigen (youtube.com)

Libyen, Syrien, Ukraine: Es ist weit schlimmer, als wir uns vorstellen können (antikrieg.com)

Trump sorgt mit "Pocahontas"-Sager für Eklat - Trump nannte eine Senatorin bei einer Veranstaltung mit Weltkriegsveteranen "Pocahontas". (kurier.at)

Was treiben die verdeckt an der russischen Westgrenze operierenden Soldaten der US Special Operations Forces? (pravda-tv.com)

Arzt aus Hamburg: So betrügen uns Asylbewerber (journalistenwatch.com)

Warum eine deutsche Ärztin die Welt vor dem Islam warnt (michael-mannheimer.net)

Kolloidales Silber – Die Wirkungen und Herstellung (pravda-tv.com)

Kontroll- und Verfolgungswahn der Konzerne: George Orwell wäre begeistert (n8waechter.info)

Kritische Masse – Warum der Einzelne doch viel bewirken kann - Er schreibt in seinen Büchern und spricht auf seinem Youtubekanal immer wieder von erkennen - erwachen - verändern. Wie das auf friedliche Weise vor sich gehen kann, beschreibt Gastautor Heiko Schrang in diesem dritten Auszug aus seinem neuen Buch "Im Zeichen der Wahrheit". (epochtimes.de)





Keine Kommentare: