Samstag, 30. September 2017

Der September ...

Neue Weltrekordhalterin im Handyweitwurf - Die Burgenländerin Ivonne Wiener hat am Tag des Sports einen neuen Damen-Weltrekord im Handyweitwerfen aufgestellt. Mit 67,59 Metern konnte sich die junge Pinkafelderin gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Eigentlich ist Wiener Speerwerferin und geht im Sportgymnasium Oberschützen in die Schule. Im Zuge des Tages des Sports am Samstag stellte sich die Schülerin aber einer vollkommen neuen Disziplin, nämlich dem Handyweitwurf. Mit einer Weite von 67,59 Metern gelang der jungen Burgenländerin gleich auf Anhieb eine Bestleistung.

Der perfekte Wurf - „Wir haben uns zuerst aufgewärmt und einmal probiert, wie die Handys am besten fliegen und wie man sie am besten wirft“, sagte Wiener. Insgesamt hatte jeder Teilnehmer vier Versuche bei dem Bewerb. „Die ersten dreimal habe ich so an die 50 Meter geschafft und beim vierten Mal habe ich dann wirklich die perfekte Flugbahn erwischt und den perfekten Wurf“, so Wiener.

Am Ende landete das Handy bei der Bestmarke. Dafür gab es neben einer Auszeichnung auch einen Preis. Aber nicht nur Wiener war im Handyweitwerfen erfolgreich, sondern auch ihr Bruder Adam. Ihm gelang im Bewerb der Herren ein Wurf mit einer Weite von 92,34 Metern, das bedeutet für ihn Platz zehn in der weltweiten Bestenliste des Herren-Handyweitwurfs. (orf.at)



SodaStream fordert Schockbilder und Warnhinweise - Warnhinweise mit gut sichtbaren abstoßenden Schockbildern und knallharten Fakten auf Plastikflaschen fordert SodaStream. Bei einer Straßenaktion wurden Plastikflaschen mit solchen aufrüttelnden Bildern unter die Leute gebracht.

Plastikmüll gilt als eine der schwerwiegendsten Umweltsünden mit verheerenden Auswirkungen auf das Ökosystem. SodaStream, eine Marke der SodaStream Österreich GmbH mit Sitz in Leopoldsdorf, will den Einsatz von Plastikflaschen signifikant reduzieren und fordert bis zum Jahr 2025 ein vollständiges Verbot.

Nach TV- und Online-Kampagnen und dem stetigen Engagement gegen Plastikmüll, geht der Weltmarktführer für gesprudeltes Trinkwasser noch einen Schritt weiter: Bei einer Straßenaktion bringt SodaStream als abschreckende Maßnahme Plastikflaschen mit aufrüttelnden Bildern und Warnhinweisen, ähnlich wie bei Zigarettenpackungen, unter die Leute. Auf den Etiketten werden ungeschönt von Plastikmüll verschmutzte Strände und sterbende Vögel bzw. Meeressäuger abgebildet und mit entsprechenden Warnungen begleitet: So heißt es z.B.: "Plastikteilchen können über die Nahrungskette in den Körper gelangen." Oder: "Etwa 100.000 Meeressäuger verenden jährlich qualvoll an Plastikmüll."

Neben einigen irritierten Blicken und ein wenig Skepsis ist die Mehrheit der befragten Personen laut SodaStream Feuer und Flamme für die Aktion und spricht sich klar für die Reduktion von Plastikmüll und für mehr Aufklärung über die Folgen aus. Der von SodaStream vorgelegte Entwurf für das geplante Plastikflaschengesetz (PFG) sieht unter anderem ein Komplettverbot für Getränke aus Plastikflaschen bis zum 1. Jänner 2025 vor. Gut sichtbare Schockbilder und Warnhinweise auf den Etiketten, ähnlich Zigarettenverpackungen, sind eine der zahlreichen, vorgeschlagenen Maßnahmen, die zur Sensibilisierung der Konsumenten beitragen sollen. (kleinezeitung.at)



Hälfte aller jungen Frauen ist tätowiert - Sogenannte Körpermodifikationen wie Tattoos, Piercings und Entfernung von Körperhaaren werden bei Deutschen immer beliebter, findet eine Studie der Uni Leipzig heraus. Welche Menschen geben sich vor allem diesen Schönheitstrends hin?

Tätowierungen, Piercings und Körperhaarentfernung werden bei den Deutschen immer beliebter - und das vor allem bei Frauen und älteren Menschen. Rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren ist tätowiert, das sind 19 Prozent mehr als im Jahr 2009, wie aus einer heute veröffentlichten Studie der Universität Leipzig hervorgeht. Auch bei den 35- bis 44-jährigen Frauen gibt es im Vergleich zu 2009 heute 15 Prozent mehr Tattooträgerinnen.

Auch Piercings bleiben demnach vorrangig Frauensache. Rund ein Drittel der Frauen zwischen 14 und 34 Jahren ist gepierct. Bei den gleichaltrigen Männern sind es 14,4 Prozent, das sind aber ebenfalls so viele wie noch niemals zuvor in dieser Altersgruppe. Insgesamt ließ sich jeder fünfte Deutsche ein Tattoo verpassen.

Die Experten befragten im Herbst 2016 bundesweit 2510 Menschen im Alter zwischen 14 und 94 Jahren. Die Ergebnisse der Studie wurden mit ähnlichen Befragungen aus den Jahren 2003 und 2009 verglichen.

Elmar Brähler, emeritierter Professor für Psychologie an der Uni Leipzig, der die Erhebung initiierte, spricht von einer Werteverschiebung. "Früher gehörten Tattoos und Piercings in die Schmuddelecke - Seemänner und Prostituierte waren tätowiert", erklärte Brähler. "Heute gelten Menschen mit Körpermodifikationen als aufgeweckte, interessierte Menschen, die sich zu einer sozialen Gruppe bekennen."

Die Studie zeigt auch, dass Frauen sowie Männer immer häufiger ihre Körperhaare entfernen. Rasieren, epilieren oder waxen an den Beinen, in den Achselhöhlen und im Genitalbereich ist demnach zur Körpernorm geworden. Aber auch der Gruppendruck spielt nach Angaben der Experten eine Rolle. Wenn sich der Großteil der eigenen sozialen Gruppe pierct, tätowiert oder rasiert, dann sei es schwerer, es nicht gleichfalls zu tun.

Auch die soziale Herkunft ist von Bedeutung. So haben tätowierte Menschen demnach häufiger einen geringeren Bildungsabschluss als Menschen ohne ein Tattoo. (n-tv.de)



Neue Schoko-Kreation in Pink - Bislang kannte man nur Milchschokolade, weiße Schokolade und dunkle Schoki. Ein schweizer Hersteller hat nun die rosafarbene Schokolade namens "Ruby" kreiert.

Eine neue Schokaldensorte ist auf dem Markt: Nach Milchschokolade, weißer und dunkler Schoki gibt es nun endlich eine vierte Sorte: Sie ist rosa! Der Schweizer Hersteller Barry Callebaut hat nach seinen eigenen Angaben aus der Kakaobohnensorte "Ruby" (deutsch: Rubin) eine neue Schokolade kreiert und in Shanghai vorgestellt. Geschmack und Farbe rühren allein aus der Bohne her, erklärt der Hersteller. Farbstoffe haben laut Hersteller in der Schokolade nichts verloren. Die Schokolade soll "erfrischend, cremig und leicht" schmecken. Ein Traum in Pink für Schokoholics ... Die müssen sich aber noch gedulden, derzeit ist die Schokolade noch nicht in den Geschäften erhältlich. (kleinezeitung.at)



Sündhaft: Die teuerste Schokolade der Welt - Verkostet wird sie, ohne dass man sie mit den Fingern berührt: die To’ak-Schokolade, die vielleicht ­teuerste der Welt. Mit einer Bambuspinzette bekommt man ein Stückchen davon auf die Zunge gelegt – schließlich haften an den Fingern immer Fremdgerüche, die die Wahrnehmung der Schokolade, die pro Tafel mehrere Hundert Euro kostet, beeinflussen könnten.

Die verarbeiteten Edelkakaobohnen der Sorte "Nacional" – der Ertrag ist äußerst gering – stammen aus einem Naturschutzgebiet in Ecuador, die Kakaobäume sind mitunter älter ­als 100 Jahre. Die Tafeln sind so rar, dass sie durchnummeriert werden.

Der Österreicher Carl Schweizer ist einer von drei Gründern der Marke To’ak. Die Bohnen werden in Lorbeerholz fermentiert und dann weiterverarbeitet, die fertige Tafel wird in einer Lorbeerholzbox ­geliefert. Gemeinsam mit dem Feinkosthändler Johannes Lingenhel macht er die Jahrgangsschokoladen (derzeit Regenzeit 2014 und 2015) nun in Wien verfügbar. (diepresse.com)



Juicero: Hersteller von sinnloser Saftpresse gibt auf - Das Unternehmen stellt den Betrieb ein und entlässt alle Mitarbeiter. Kunden können unabhängig vom Kaufdatum ihr Geld zurückfordern.

Wie das Unternehmen auf seiner Webseite ankündigt, wird der Verkauf der Geräte sowie der notwendigen Päckchen eingestellt, die Mitarbeiter werden entlassen. Die letzten Lieferungen sollen kommende Woche durchgeführt werden. Alle Kunden können innerhalb von 90 Tagen ihr Geld rückfordern, unabhängig davon, wann sie das Gerät gekauft haben.

Juicero sorgte im April für viel Spott und Hohn. Grund war das Funktionsprinzip, das an das Nespresso-System erinnert. Das anfangs um 700 Dollar verkaufte Gerät presst aus proprietären Päckchen Saft in Gläser. Das Problem daran: Die Säckchen lassen sich auch ohne die Maschine des Start-ups auspressen. Der Hersteller dürfte wohl geahnt haben, dass sich das Geschäftsmodell leicht aushebeln lässt, denn die Säckchen wurden nur an Kunden verschickt, die nachweislich die Saftpresse besitzen.

Einige Monate nach der Veröffentlichung wurde der Preis immerhin auf 400 Dollar gesenkt. Nach der umfassenden negativen Berichterstattung wollte das Unternehmen das Gerät noch günstiger verkaufen. Juicero galt lange Zeit als „Vorzeige-Start-up“ im Silicon Valley. So konnte es mehr als 120 Millionen Dollar an Risikokapital einsammeln. Geld floss unter anderem von Google-Mutter Alphabet und Kleiner Perkins Caufield & Byers. (futurezone.at)







Von 0 auf 100 km/h in einer halben Sekunde (!!!) - Mit einem selbstgebauten Trike und etwas Regenwasser beschleunigte ein Franzose in unglaublichen 0,551 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
19.09.2017 Tamara Schögl Online Redaktion

Das von Studenten gebaute Elektro-Rennauto “Grimsel” stellte 2016 einen neuen Beschleunigungs-Weltrekord auf: In unglaublichen 1,513 Sekunden schoss der Schweizer Superflitzer von 0 auf 100 km/h und ist somit laut Guinness World Records hochoffiziell das am schnellsten beschleunigende Elektroauto der Welt. François Gissy kann über solche Zeiten trotzdem nur lachen: Denn der Franzose schafft es mit einem selbst gebauten Gefährt in einer knappen halben Sekunde von 0 auf 100 km/h. Und zwar mit einem Trike, das nur von Regenwasser angetrieben wird.

Nach einer Achtel Meile – also etwa 200 Metern – ist das Raketen-Wasser-Trike bereits 260 km/h schnell. Dabei handelt es sich bei dem monströsen Gefährt um eine ziemlich improvisierte Konstruktion mit der Front eines Motorrades, den Hinterrädern eines Go-Karts und einem Aluminiumtank mit Carbonhülle, der etwa 130 Liter fasst. Befüllt wird dieser nicht etwa mit herkömmlichem Treibstoff, sondern mit gesammeltem Regenwasser, das allerdings gewaltig unter Druck gesetzt wird. In konkreten Zahlen: 420 bar. Wird der Tank geöffnet, schießt das Wasser hinaus und katapultiert das Trike mit enormer Kraft nach vorne. “Viele von uns hatten bereits die Gelegenheit, kleine Raketen aus mit Wasser und komprimierter Luft gefüllten Getränkeflaschen hochgehen lassen”, so Gissy. “Unter Verwendung dieses sehr simplen Prinzips und etwas Regenwassers habe ich eine Geschwindigkeit von 261 km/h auf einem selbstgebauten Trike erreicht.” (autorevue.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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