Donnerstag, 31. August 2017

Der August ...

Deutscher will Markt mit Fleisch-Drinks erobern - Peter Klassen, Metzgermeister aus Temmels nahe Trier in Deutschland, produziert Hendl und Rind für die Flasche - zum Trinken. Drei Sorten Fleisch-Drinks hat er entwickelt. Verkaufsstart soll im September sein (3,80 Euro für 0,33 Liter).

„Es ist eine Trinkmahlzeit für Menschen, die unterwegs sind - wie Handwerker, Lkw-Fahrer, aber auch Wanderer oder Sportler“, sagt Klassen. Er will das Getränk auch in Tankstellen und im Einzelhandel deutschlandweit vertreiben.

„Es wird Befürworter geben, aber genauso viele Gegner, die die Vorstellung, Fleisch zu trinken, abstoßend finden“, sagte Klassen gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur dpa. Dafür habe er Verständnis. Die neuen Drinks passten aber ins Zeitalter von Smoothies und schnellen Mahlzeiten. (orf.at)



Über 35.000 historische Schallplatten online anhören - Das Internet Achive hat sich zum Ziel gesetzt, Schellackplatten und Phonowalzen zu digitalisieren und so die Musik darauf zu präservieren.

Im Internet Archive können nicht nur kostenlos Computerspiele für Apple II, Amiga und Windows 3.1 gespielt, sondern auch längst vergessene Musikstücke gehört werden. Für das Great 78 Project haben sich das New York Archive of Contemporary Music und Internet Archive zusammengetan, um alte Schallplatten und Phonowalzen zu digitalisieren und die Musik öffentlich zugänglich zu machen.

Der Name des Projekts kommt von den 78 Umdrehungen pro Minute, mit der die Platten üblicherweise abgespielt wurden. Viele dieser Tonträger bestehen aus Schellack, dem Vorgängermaterial von Vinyl. Da dieses Material sehr brüchig ist, droht die Musik darauf für immer zu verschwinden.
Bis in die 50er Jahre

Für das Projekt haben die Initiatoren über 200.000 Tonträger gespendet bekommen. Die meisten stammen aus dem Zeitraum 1898 bis Mitte der 50er Jahre. Danach begann Vinyl Schellack abzulösen. Die meisten Vinylplatten haben eine Abspielgeschwindigkeit von 33 1/3 oder 45 Umdrehungen pro Minute.

Im Internet Archive kann nach Erscheinungsjahr, Künstler, Sprache und Genre gesucht werden. Für die meisten der 35.000 Songs gibt es mehrere Digitalisierungsvarianten, die zur Auswahl stehen. Alle Lieder können auch heruntergeladen werden. Die für die Schellackplatten typische Kratzgeräusche wurden ebenfalls digitalisiert und sind dementsprechend beim Abspielen zu hören. (futurezone.at)



Pensionistin baut 1.780 Sorten Paradeiser an - Etwa 5.000 registrierte Paradeisersorten gibt es weltweit. Elfriede Eigenthaler aus Mank (Bezirk Melk) baut 1.780 davon selbst an. Ihr Hobby, das sie seit 2004 intensiv betreibt, ist ausgeartet, sagte die Pensionistin.

Brutus, Glühbirne oder Johannisbeere - das sind drei von 1.780 Paradeisersorten, die Elfriede Eigenthaler aus Mank sammelt und anbaut. Von der Ribiselgröße bis hin zu eineinhalb Kilogramm schweren Exemplaren ist in Eigenthalers Paradeiserzucht beinahe alles zu finden.

Die vielen Paradeisersträucher haben nicht alle im Garten der Pensionistin Platz, daher helfen Bekannte und Familie mit „Außenstellen“ aus. In ihrem eigenen Garten stehen heuer etwa 250 Sorten, die restlichen Sträucher sind verteilt. „Wir haben in Mank einen Paradeiserstammtisch gegründet und die Mitglieder sind bereit, mit mir anzubauen. Also, einer übernimmt 15, der andere 20 Sorten“, erzählte die Pensionistin.

Vor mehr als zehn Jahren begann Eigenthaler - auf Anregung durch die Arche Noah, einer Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt - alte Sorten anzubauen und Samen zu entnehmen. „Mittlerweile sind es 1.780 Sorten und nach der heurigen Ernte, nehme ich an, dass es 1.800 werden“, sagte Eigenthaler, „aber bei 2.000 Sorten höre ich auf.“

Die Sammelleidenschaft trieb eigentlich ihr Mann voran. Denn früher aß er nie frische Paradeiser - nur als Sauce oder in Suppen, erzählte Eigenthaler. Bei einer Reise in die Ukraine kam er aber auf den Geschmack und aß schon zum Frühstück sonnengereifte Exemplare. Diese russischen Samen besorgte die Sortenerhalterin - und so entstand die Vielzahl an Paradeisersorten. (orf.at)



Alles im Öl: Kult-Sardinen Nuri kehren zurück - Die Rechte an den portugiesischen Sardinendosen gehören nun mehrheitlich einem Österreicher: Nach einem Lieferengpass können wieder österreichische Supermärkte beliefert werden.

Nicht nur Gunther Feder fragte auf der Facebook-Seite der bekannten Sardinen-Marke Nuri: "Wie kann eine Firma weiterbestehen, wenn sie seit Jahren nicht produzieren kann?" Wenige Marken können es sich leisten, einige Jahre von einem Markt einfach so zu verschwinden – für Nuri war der Jahreswechsel 2014/2015 damals ein Supergau. Am 15. Dezember 2014 hatten Portugal und Spanien ein Sardinenfangverbot ausgesprochen, daraufhin konnte die portugiesische Familie Pinhal ihrem Kerngeschäft von einem Tag auf den anderen nicht mehr nachkommen.

Auch auf Österreich hatte das Fangverbot große Auswirkungen, denn die hierzulande beliebte Marke Nuri bezog aus Matosinhos die Sardinen. Kleine, österreichische Delikatessen-Geschäfte halfen sich noch einige Zeit mit Altbeständen, aber auch diese waren irgendwann aus. Der österreichische Händler Jakob Glatz, der bereits damals die Markenrechte für Österreich besaß, wollte das abrupte Ende nicht hinnehmen und sicherte sich die Mehrheit an der Fábrica de Conservas Pinhais & C.ª Lda. Gemeinsam mit Familie Pinhal wollte er dafür sorgen, dass der Traditionsbetrieb in Matosinhos, einem Vorort von Porto, trotz magerer Jahre weiterbestehen kann. Und das gelang ihm.

Der Sardinenbestand hat sich mittlerweile erholt – obwohl es noch heute eine niedrigere Fangquote zur Regulierung des Fischbestandes gibt, konnte das Unternehmen die vergangenen Monate auf Hochtouren produzieren: Ab sofort sind die Sardinen in scharf gewürztem Olivenöl und in scharfer Paradeisersauce bei Billa, Merkur und Adeg wieder erhältlich; ab September sind die Ölsardinen auch bei Maximarkt gelistet. Jakob Glatz über die Rückkehr der Traditionsmarke: "Wir freuen uns, dass mit Nuri eine Qualitätsmarke aus Portugal in den Handel zurückkehrt. Seit Jahrzehnten exportiert Nuri ein Stück portugiesischen Genuss in die Welt – und nun auch wieder nach Österreich."
Konservenkost, aber Handarbeit

Die kleinen Boote verlassen erst ab 4 Uhr Früh den Hafen von Matosinhos, damit nach erfolgreichem Fang die Fische sofort zur Fabrik gebracht werden und noch am Vormittag in der Dose eingelegt werden können. Sardinen gehören wie Sardellen zur Familie der Heringsartigen (latein. sarda): Die Fische werden mit bis zu 27 Zentimetern viel größer als Sardellen und haben einen zylindrischen Körper, in die Dosen kommen freilich besonders kleine Exemplare. Beide Fische gehören wegen ihres dunkles Fleisches zu den Blaufischen. Obwohl Sardinen in den Sommermonaten einen ähnlich hohen Fettanteil (5 g Fett auf 100 g Fisch) erreichen können, gelten Sardellen als fetter.

Das Besondere an der Konservenkost? Alles Handarbeit. Fangfrisch (keine Tiefkühlware) werden die Fische mit Haut und Gräten in traditioneller Handarbeit in kaltgepresstem Olivenöl eingelegt. Die Mitarbeiter schneiden für die scharfe Variante an einem langen Tisch Karotten und Gurken in Scheiben und putzen Piri-Piris, der Sud wird mit Pfefferkorn, Nelke und Lorbeerblatt aufgepeppt. Gräten und Rückgrat sind so fein, dass sie problemlos mitgegessen werden können.








106 Jahre alter Kuchen in Antarktis gefunden
- Neuseeländischen Forschern ist in der Antarktis ein erstaunlicher Fund geglückt: Sie haben einen 106 Jahre alten, perfekt erhaltenen Früchtekuchen entdeckt - dieser war noch in Papier gewickelt und befand sich in einer verzinnten Dose.

Wie die Stiftung Antarctic Heritage Trust in Christchurch mitteilte, stammt der Kuchen von der britischen Firma „Huntley und Palmers“ und befand sich in 1899 von norwegischen Forschern erbauten Hütten auf der Landzunge Kap Adare. 1911 hatten Mitglieder der vom Unglück verfolgten Antarktis-Expedition des Briten Robert Falcon Scott die Hütten genutzt.

Die Forscher nahmen keine Kostprobe. Die Forscher nehmen an, dass der Kuchen von Scotts Team stammt. Es sei eine große Überraschung gewesen, diesen „perfekt erhaltenen“ Früchtekuchen zu finden, sagte die Leitern des Forschungsprojektes, Lizzie Meek. Früchtekuchen sei wegen seines hohen Energiegehaltes ideal für antarktische Bedingungen.

Obwohl der Kuchen durchaus noch genießbar roch und aussah, wollten die Forscher nicht kosten, wie Meek der neuseeländischen Nachrichtenseite Newshub berichtete. Dies widerspreche der wissenschaftlichen Ethik. „Der Früchtekuchen wird wieder dorthin zurückkehren, wo er herkam, auf ein Regal in der Hütte.“ Besucher könnten ihn und die anderen Fundstücke dort bewundern. Ein Team des Canterbury-Museums in Christchurch hatte in den vergangenen 14 Monaten etwa 1.500 Fundstücke vom Kap Adare untersucht und konserviert. (orf.at)



Transgender-Mann bringt Kind zur Welt - In den USA hat ein Mann, der vor 34 Jahren als Frau zur Welt kam, einen gesunden Buben zur Welt gebracht ...

Am 14. Juli erblickte Leo Murray Chaplow in Portland, Oregon, das Licht der Welt. Mit seiner Geburt machte er Trystan Reese und dessen Lebenspartner Biff Chaplow zu stolzen Dreifacheltern. Vor sechs Jahren hatten die beiden US-Amerikaner bereits Biff Chaplows Nichte und Neffen adoptiert, da die leiblichen Eltern der Kinder nicht mehr in der Lage waren, für die beiden zu sorgen.

Mit der Adoption, die von vielen Hürden und emotionalen Durststrecken geprägt war, hielt der Familienalltag Einzug in das Leben des Paares. Ihr Leben veränderte sich, ungeahnte Herausforderungen bahnten sich den Weg in ihre Richtung. "Nachdem alles zur Ruhe kam, habe ich einfach gemerkt, wie sehr ich unsere Kinder liebe. Und wie viel Platz da noch in unserem Leben ist, damit unsere Familie wachsen kann", erinnert sich Trystan Reese im Gespräch mit der Washington Post.

Der Entschluss, ein weiteres Kind zu bekommen, war also gefasst. Nach einigen Monaten wurde Reese, der als Frau geboren wurde, schwanger. Bis Ende 20 hatte er sich seinem biologischen Geschlecht entsprechend als Frau identifiziert. Nach einer Psychotherapie entschloss er sich mit einer Hormonbehandlung zu beginnen und fortan als Mann zu leben. Kurze Zeit später lernte er Biff Chaplow kennen und lieben: "Es war Liebe auf den ersten Blick", sagt Reese heute über die Begegnung.

Als das Paar entschied die Familie auf natürlichem Weg zu vergrößern, setzte Reese die Hormone ab - fünf Monate später wurde er schwanger. "Als ich es erfuhr, spürte ich Euphorie und Angst." Er sei aufgeregt gewesen, habe aber auch Bedenken gehabt, ob er "das alles durchstehen" könne. (kurier.at)




G
leichberechtigungs-Pissoirs? Senat will Frauen bald im Stehen pinkeln lassen – Okay, diese Diskussion ist sehr skurril ... In Berlin gibt es rund 250 öffentliche Toiletten – noch. Denn der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber läuft aus und die Häuschen werden somit bis Ende 2018 verschwinden, das berichtet der „Berliner Kurier“.

Im neuen „Toilettenkonzept“ fordert der rot-rot-grüne Senat nun mehr Gleichberechtigung. Demnach sollen Frauen künftig auch im Stehen pinkeln. Wieso gibt es Pissoirs für Männer aber nicht für Frauen? Diese Frage stellt man sich schon seit Jahren und jetzt auch verstärkt Fachleute des Senats.

In ihrem neuen 97 Seiten langem Toiletten-Konzept (in Zusammenarbeit mit der Firma Zebralog und der Technischen Universität Berlin) dreht es sich um Hygiene, Sicherheit und Barrierefreiheit. Doch größtes Kapitel ist das Thema „Gleichberechtigung“.

Dort heißt es „dass es ungerecht sei, wenn nur Männer im Stehen urinieren dürfen, Frauen aber nicht“. Der Senat äußert sich klar: „ ...dass es wichtig sei, Männern Urinale anzubieten, da sie eher zum Wildpinkeln tendieren“ würden als Frauen. Infolgedessen soll die öffentliche Toilette künftig eine „geschlechtsneutrale Einzelkabine“ sein, mit einem Sitzbecken und je einem Urinal für Frauen und Männer. „Wir wollen sicherstellen, dass es keine Versorgungslücke gibt“, sagt Senatssprecher Matthias Tang zum „Berliner Kurier“.

Bisher konnte sich noch kein Konzept dieser Art durchsetzen. Denn Frauen pullern anders als Männer, also müssen niedrigere Becken her. Hinzu kommt, dass die meisten Einrichtungen keine Trennwände besitzen. Findet auch Studentin Serafina aus Friedrichshain. Sie sagt: „Mit der Privatsphäre wäre es dann vorbei. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich da nicht schämt.“ Es müssten also neue Modelle her und das könnte für den Senat ziemlich teuer werden, denn die Firma Wall, die seit 25 Jahren umsonst City-WCs aufstellte, wird diese neuen Toiletten nicht anbieten.

Es wird mit Kosten bis zu 130 Millionen Euro gerechnet. Die CDU kritisiert die geplante Finanzierung der Klosetts durch sogenannte GRW-Mittel aus der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, für die Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) zuständig ist. Der baupolitische Sprecher Christian Gräff: „Es ist eine reine Bankrotterklärung, wenn gut ausgeschöpfte Fördermittel nun für die öffentlichen Toiletten genutzt werden. Diese sollten besser für Unternehmen und öffentliche Investitionen eingesetzt werden.“

Wer den Betrieb also in Zukunft übernimmt, ist noch unklar. Fest stehen bisher nur die Pläne für das neue Frauen-Urinal.
(express.de)




Bierdose als einziges Gepäck aufgegeben -
Den vierstündigen Inlandsflug nach Perth überstand die Bierdose im Frachtraum vollkommen unbeschadet.

Statt Koffern und Taschen hat ein Australier eine einzelne Dose Bier als Fluggepäck aufgegeben. Das Bodenpersonal am Flughafen von Melbourne staunte nicht schlecht, als Dean Stinson am Samstag als einziges Gepäckstück eine Bierdose der Marke Emu Export auf den Abfertigungsschalter stellte. Die Dose wurde jedoch problemlos eingecheckt, mit einem Gepäckaufkleber versehen und ins Flugzeug geladen.
Scherzaktion

Den vierstündigen Inlandsflug nach Perth überstand die Bierdose im Frachtraum vollkommen unbeschadet. Nach der Landung konnte Stinson seine Dose ganz normal an der Gepäckausgabe in Empfang nehmen. "Ich fand das verdammt großartig", sagte Stinson über die Ankunft seiner Dose auf dem Gepäckband. Dank umsichtiger Gepäcklader sei sie in "einwandfreiem Zustand" gewesen.

Er habe den Plan mit einem Freund ausgeheckt, der am Flughafen arbeitet, berichtete Stinson. Die Fluggesellschaft Qantas wollte sich auf Anfrage nicht zu der Scherzaktion äußern. Aus Sicherheitsgründen ist bei Flügen die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck streng reglementiert. (kleinezeitung.at)








Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)




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