Freitag, 31. März 2017

Der März ...

Bayern: Tracht für Schule unpassende Kleidung - Trachten sind in vielen Ländern Europas unverrückbarer Bestandteil der Kultur, so auch in Deutschland. Dirndl und Lederhose sind z. B. gerade in Bayern altes Kulturgut, das aber ist etwas, das zunehmend nach Möglichkeit zugunsten anderer kultureller Buntheit ausgerottet werden soll bei uns. Sieben Schüler der Mittelschule in Markt Indersdorf, einer Gemeinde etwa 40 km nordwestlich von München, wurden am Freitag des Unterrichts verwiesen, weil sie Dirndl bzw. Leserhosen trugen. Die Begründung war, die Schule dulde keine Faschingskostüme. Das ist eine interessante Sichtweise – altes Kulturgut taugt in den Augen von Rektorin Petra Fuchsbichler nur noch als Faschingsverkleidung ...

In der Mittelschule Markt Indersdorf ist es nicht erlaubt Faschingskostüme zu tragen. Laut Schulordnung habe die Kleidung eine „dem Schulalltag angemessene“ zu sein und darf „nicht vom Unterricht ablenken“. Insbesondere sei „zu freizügige Kleidung nicht gestattet“, heißt es. (pi-news.net)



Am 6. März 1992 hielt die Welt den Atem an. An diesem Tag sollte ein Virus namens Michelangelo auf PCs aktiv werden und Festplatten ratzfatz löschen. Es war der erste Computer-Schädling, der es in die Massenmedien schaffte.

Die Tagesschau wollte ein Kamerateam in das im Jahr zuvor gegründete Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schicken, das den Virus beim Wüten filmen sollte. Auf der anderen Seite des Atlantiks belagerten die Reporter aller großen Sender die Büroräume der Antivirusfirma McAfee in gespannter Erwartung der Katastrophe.

In einem Interview zum Thema Computerviren hatte Firmenchef John McAfee zuvor über den Michelangelo-Virus gesprochen. Gefragt, wie viele Rechner bedroht sind, antwortete McAfee, dass der Virus vielleicht 5000 oder auch 5 Millionen Rechner befallen haben könnte. Das war dem Journalisten zu vage: „Mindestens 5 Millionen Computer gefährdet“ eignete sich weitaus besser als Schlagzeile – eine Sensationsmeldung, die von den Nachrichtenagenturen übernommen wurde.

Für die Hersteller von Antiviren-Software war "Michelangelo" ein Bombengeschäft. Nahezu nostalgisch mutet es heute an, wie sich der Virus verbreitete, nämlich nicht wie heute über das Internet oder über USB-Sticks, sondern über 5¼-Zoll Treiber-Disketten für 3-Tasten-Mäuse.  (heise.de)



Hightech gegen Klopapierdiebe in Peking
- Im Kampf gegen den Diebstahl von Klopapier hat eine Pekinger Touristenattraktion zu drastischen Maßnahmen gegriffen: Das Management des Himmelstempels ließ öffentliche Toiletten der Anlage mit Papierspendern ausrüsten, die nur noch nach Kontrolle durch eine eingebaute Gesichtserkennung Papier freigeben.

Die sechs Papierspender scannen per Kamera das Gesicht eines jedes Nutzers. Dann geben sie 60 Zentimeter Papier aus. Frühestens nach neun Minuten würden die Geräte Nachschub liefern. 80 Prozent Klopapier sollten so gespart werden.
Minuten ohne Papier

Wie die Tageszeitung „Beijing Evening News“ berichtete, sollen die Geräte gegen Klopapierdiebe eingesetzt werden, von denen die Parkanlage um den Himmelstempel seit Jahren heimgesucht werde. Vor allem Pensionisten, die in der Nähe wohnen, sollen beinahe täglich gekommen sein und hätten „bis zu zehn Meter Papier auf einmal mitgenommen“. So sei es zu hohen Zusatzkosten gekommen, hieß es in dem Bericht.

Wie Staatsmedien berichteten, hätten sich Besucher bereits über die komplizierte Technik und Defekte beklagt. Einige Toilettengänger hätten mehr als eine Minute warten müssen, bis das Gerät endlich Papier ausspuckte. (orf.at)



Bauern cracken Traktoren mit ukrainischer Firmware - Restriktive Software, aufgrund derer unabhängige Werkstätten keine Reparaturen mehr durchführen können, hat bei Besitzern von John-Deere-Traktoren in den USA einen interessanten Trend ausgelöst. Immer mehr Bauern beschaffen sich über dubiose Quellen im Internet gecrackte ukrainische Traktor- Firmware, um sie auf ihre Landmaschinen aufzuspielen und wieder Herr über sie zu sein.

Es klingt verblüffend, aber rund um Traktoren des US-Herstellers John Deere hat sich in den letzten Jahren ein gut organisierter Farmer-Untergrund gebildet, der mit geknackter Traktor-Software handelt. Das berichtet das IT-Portal "Motherboard"  unter Berufung auf US-Farmer und Nutzer eines Untergrundforums, in dem mit der Software Handel getrieben wird.

Aber warum hacken Bauern ihre Traktoren? Der Grund ist die restriktive Software, die der Hersteller in den USA auf seine Traktoren aufspielt. Sie verhindere die Reparatur durch unabhängige Techniker und zwinge Traktorbesitzer dazu, jede Kleinigkeit von einer John-Deere-Vertragswerkstätte richten zu lassen.

Ein Bauer klagt: "Wenn man die Schaltung ersetzen will und den Traktor zum unabhängigen Mechaniker bringt, kann der zwar eine neue Schaltung einbauen, aber der Traktor fährt nicht aus der Werkstatt. Deere verlangt 230 Dollar plus 130 Dollar pro Stunde für einen Techniker, der anrückt und das neue Teil über den USB-Port autorisiert." Für den Bauern reiner Wucher. "Wenn ein Farmer einen Traktor gekauft hat, dann sollte er damit tun dürfen, was immer er will", sagt er.

Dass der Hersteller mit seiner Software erzwingt, dass Reparaturen nur mehr in offiziellen John- Deere-Werkstätten durchgeführt werden können, ist auch unabhängigen Mechanikern ein Dorn im Auge. Einer sagt: "Die einzige Möglichkeit, wie wir noch etwas reparieren können ist, es illegal zu reparieren." Das schade nicht nur seinem Geschäft, sondern behindere auch die Bauern bei ihrer Arbeit. (krone.at)



Dieses Paar stimmt seit 37 Jahren seine Outfits ab  - Sein Mantel passt perfekt zu ihrer Hose, ihre Leggings ist rot wie sein Pullover - dieses Paar teilt seit Jahrzehnten die Liebe zur Mode.

143.000 Fans folgen einem japanischen Pärchen auf Instagram. Warum? Seit 37 Jahren sind die beiden verheiratet - und stimmen bis heute ihre täglichen Outfits aufeinander ab. Trägt sie ein kariertes Kleid, greift er ebenfalls zum gemusterten Hemd. Hat er einen roten Pullover an, kann man sich sicher sein, dass im Look seiner Ehefrau ebenfalls ein rotes Kleidungsstück zu finden ist.

Auch in Sachen Abwechslung kann man von den Instagram-Stars etwas lernen: Statt immer wieder in neue Kleidungsstücke zu investieren, stylen sie ihre Lieblingsteile immer wieder neu. (mehr Bilder bei kurier.at)







Nur acht Minuten WC-Zeit: Kritik an Apple - Massive Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Apple übt eine Wienerin: Daniela Kickl, die bis vor kurzem in der Europazentrale des Konzerns in Irland tätig war. So hätte sie etwa nur acht Minuten täglich auf der Toilette verbringen dürfen.

Seit Sommer 2014 arbeitete die Wienerin bei Apple im irischen Cork als Telefonistin und beantwortete Kundenanfragen. Vergangene Woche kündigte Daniela Kickl, am Samstag veröffentlichte sie ein Buch über ihre Erlebnisse im Verlag „edition a“: „Apple intern – Drei Jahre in der Europa-Zentrale des Technologie-Multis“ lautet der Titel.

„Entwürdigender Umgang“ - „Arbeitgeber Apple“, das habe ihr eben gefallen, erzählte Kickl (Jahrgang 1970) im Interview mit Ö1. Vorgesetzte hätten ihr auch versichert, aufsteigen zu können. Sie sei jedoch auf das glänzende Äußere der Firma hereingefallen. Die Wienerin hat davor in mehreren IT-Jobs gearbeitet und 2007 ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und Personalmanagement an der WU Wien abgeschlossen.
Die Arbeit selbst sei „ok“ gewesen, sagte Kickl: „Ich kenne keine Kollegen, die wirklich über die Arbeit per se unglücklich sind, ins Burn-out getrieben werden. Es ist dieser absolut entmenschlichte, entwürdigende Umgang.“ So bekam sie beispielsweise für eine Theateraufführung ihres Sohnes nicht frei, erzählte die Wienerin. Ihr Chef habe darin keinen Urlaubsgrund gesehen. Apple verweist auf Studie zu Mitarbeiterzufriedenheit

Im Ö1-Interview gesteht sie zu, dass die Arbeitsbedingungen anderen großen US-amerikanischen Firmen gleichen würden. Allerdings: „Diese Argumentation, es mag zwar furchtbar sein, was dir passiert ist, aber woanders ist es ja auch so - das ist kein valides Argument, um etwas aufrechtzuerhalten, was dennoch nicht richtig ist“, sagte Kickl. Das Buch sei auch nicht als spezielle Kritik an Apple gedacht, sondern „als Aufzeigen eines Auswuchses unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems“.

Daniela Kickl will nicht nur an Apple Kritik üben. Laut einer Presseaussendung des Verlags wandte sich Kickl vor Schreiben des Buches mit einem Dossier über die Missstände an Apple-Chef Tim Cook und andere Apple-Manager - vergeblich. Auf Anfrage von Ö1 wollte sich Apple zu den Vorwürfen im Buch nicht äußern, verwies jedoch auf eine Studie über Mitarbeiterzufriedenheit. Apple Irland zählt demnach zu den beliebtesten Arbeitgebern im Land. (orf.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





1 Kommentar:

daa hat gesagt…

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