Sonntag, 26. Februar 2017

Der Februar ...

Hit im Netz: Firma schaltet Anzeige auf Schwäbisch - Für Erheiterung im Netz sorgt derzeit eine im schwäbischen Dialekt verfasste Stellenanzeige. Das in der deutschen Kleinstadt Murrhardt nahe Stuttgart beheimatete und "seid feifadreisich Johr a regional tädig's Dienschleischdongsondornehma" Holp GmbH sucht solcherart nach einem "Baggor- " (Bagger) und einem "Laschdwaga- Fahror" (Lastwagenfahrer).

Potenzielle Bewerber für den Job des Baggerfahrers sollten "schomoale mit em Baggor oder soebbas ehnlicham g'fahra isch" und "dor Zwoior" (also einen Führerschein der Lkw- Klasse zwei) wäre auch nicht schlecht, "wenn's a Mol brennd" (wenn einmal Not am Mann ist), heißt es in der Anzeige, die auf Twitter und Facebook verbreitet wurde. Und wer sich um die Stelle als "Laschdwaga- Fahror" bewerbe, solle ebenfalls einen "an Labba" (Führerschein) der Klasse zwei haben und "am beschda schomol uff em Bau g'fahra" (und am besten schon einmal auf dem Bau gefahren) sein, heißt es in der Anzeige.

Seine Mitarbeiter beschreibt die Holp GmbH als anständige Leute, man werde ordentlich behandelt und der Lohn immer pünktlich ausbezahlt. "Mir send oaschdendiche Leid. Bei ons wirschd ordendlich behandl'd ond griagsch d'r Zahldag pengdlich." (krone.at)



Irre: Beamter geht 2 1/2 Jahre auf Zeitausgleich - Der Tiroler Amtsleiter häufte 5.844 Überstunden an.Zu einem extremen Fall bei der Erfassung der Arbeitszeit kam es in der Tiroler Gemeinde Axams. Ab dem Jahr 2000 soll ein Amtsleiter, der gleichzeitig auch Bauamtsleiter war, Urlaubs- und Arbeitszeit angehäuft haben, so ein Tiroler Gemeindebericht des Landesrechnungshofes (LRH).
2 1/2 Jahre Zeitausgleich

Im Jahr 2015 wurde die Angelegenheit bekannt. Zu diesem Zeitpunkt soll der Mann mehr als 2.021 Stunden Resturlaub und 5.844 Stunden Arbeitszeitguthaben angesammelt haben. Laut dem Bericht des LRH seien dies mehr als vier Jahre Arbeitszeit.

Im Februar 2019 sollte der Gemeindebedienstete seine Pension ohne offene Ansprüche antreten. Aus diesem Grund wurde er schon mehr als zweieinhalb Jahre vorher, nämlich im Juni 2016, freigestellt. Da das Zeitguthaben schlechter umgerechnet wurde, als es der Bericht des LRH angibt, ergab sich die Differenz auf die errechneten vier Jahre.
Ungewöhnliche Vereinbarung

Zustande kam die extreme Anzahl an Überstunden, weil der Tiroler mit dem früheren Bürgermeister der Gemeinde vereinbart hatte, dass seine Mehrstunden und sein Urlaubsguthaben nicht wie gewöhnlich verfallen, sondern angespart werden dürfen, berichtet die "Tiroler Tageszeitung".

Der Mann habe die Vereinbarung aber nur mündlich, nicht schriftlich mit seinem Dienstgeber getroffen. Der LRH-Leiter Reinhard Krismer bezeichnete dies als "keine Meisterleistung", da die Qualitätsstandards der Verwaltung dadurch nicht erfüllt seien. Der amtierende Bürgermeister Christian Abenthung erklärte laut ORF, dass keinerlei "Unsauberkeit" stattgefunden habe. Es sei nichts passiert, außer, dass jemand viel gearbeitet habe.

Doch sei im Jahr 2014 ein elektronisches Zeiterfassungssystem etabliert worden, um derartigen Problemen in Zukunft vorzubeugen.

Im Zuge der Aufarbeitung des Falles wurde in der Gemeinde auch ein weiterer Fall von gehorteter Arbeitszeit bekannt. So habe der Leiter des Recyclinghofes von Axams siebeneinhalb Monate an Urlaubs- und Überstunden angehäuft. In diesem Fall wurde eine Kombination aus Auszahlung und "Urlaub abbauen" vom Gemeinderat beschlossen. (oe24.at)



US-Army arbeitet an biologisch abbaubarer Munition - Die US- Armee bemüht sich offenbar ernsthaft um eine biologisch abbaubare Übungsmunition. "Die derzeitigen Patronen brauchen mehr als hundert Jahre, um sich abzubauen", heißt es in einem Briefing für das Verteidigungsministerium, über das der Sender CNN  am Mittwoch berichtete.

Jedes Jahr würden auf amerikanischen Militäranlagen Millionen von Kugeln abgefeuert, die die Umwelt stark belasten. Die neuen Projektile sollten Samen enthalten, aus denen umweltfreundliche Pflanzen hervorgehen.

Entsprechen Forschungen sind laut CNN bereits im Gange. Ein Gutachten belege, dass Armee- Wissenschaftler bereits erfolgreich Samen in biologisch abbaubares Material implementierten, aus dem Monate später eine Blume wuchs.

... nachdem die Amerikaner mit Uranmunition ganze Regionen radioaktiv kontaminierten! (krone.at)



Angeklagter: "Das ist ärger als eine Hexenjagd im Mittelalter" - Am Landesgericht Salzburg ist ein 57-jähriger Schmerzpatient zu zwei Monaten bedingter Haft verurteilt worden, er hatte selbst Cannabis angebaut. "Ich sitze zwischen zwei Sesseln. Die Ärzte sagen das eine, die Justiz das andere", erklärte er dem Richter.

Am Landesgericht Salzburg ist am Mittwoch ein 57-jähriger Schmerzpatient zu zwei Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Der Mann soll zumindest ab März 2012 Cannabis in unbekannter Menge gegen seine Schmerzen angebaut, konsumiert und in einigen wenigen Fällen auch an Leidensgenossen weitergegeben haben. Der Flachgauer muss zudem die Verfahrenskosten tragen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (kleinezeitung.at)



Britische Ärzte sollen das Wort „Mutter“ vermeiden – Schwangere könnten Männer sein! Stattdessen solle von „schwangeren Personen“ gesprochen werden. Die staatliche Gesundheitsbehörde und ihre größte Gewerkschaft stehen hinter dem Vorschlag.

Ärzte, die dem staatlichen Gesundheitssystem (NHS) des Vereinigten Königreichs unterstehen, sollen es fortan vermeiden, von „werdenden Müttern“ zu sprechen. Diese Formulierung sei hinsichtlich biologischer Frauen, die sich als Männer identifizierten, nicht „inklusiv“.

Die Daily Mail veröffentlichte einen 14-seitigen Leitfaden für Ärzte und Medizinstudenten mit dem Titel „Anleitung zur effektiven Kommunikation: Inklusive Sprache am Arbeitsplatz“. Darin heißt es, eine „große Mehrheit von Menschen, die schwanger werden oder ein Kind entbinden, identifizieren sich als Frauen“. Jedoch sei die Vermeidung des Wortes „Mutter“ notwendig, weil „es einige intersexuelle Männer und Trans-Männer gibt, die schwanger werden könnten“.

Diese Minderheit könne berücksichtigt werden, indem Ärzte anstelle von „werdenden Müttern“ fortan besser von „schwangeren Personen“ sprächen, so der Ratgeber. Auch sollten neugeborene Babys nicht länger als „männlich“ oder „weiblich“ beschrieben werden. Diese Begriffe würden „ein komplexes Thema zu sehr vereinfachen“. Die 160.000 Ärzte vertretende British Medical Association hat den Leitfaden herausgegeben. Die empfohlene Umstellung solle dazu beitragen, „Vielfalt zu feiern“. (compact-online.de)


Steirer gebar nach Geschlechtsumwandlung Kind

In der Steiermark hat ein Mann nach einer Geschlechtsumwandlung ein Kind zur Welt gebracht. Das berichtet die „Kleine Zeitung“ in ihrer Samstag-Ausgabe. Der Mann, der früher eine Frau war, lebt mit einem anderen Mann zusammen, das Baby wurde auf natürlichem Weg gezeugt.

Laut Zeitungsbericht wurde die Geschlechtsumwandlung der Frau in einen Mann medizinisch begleitet und im Personenstandsregister offiziell gemacht. In der Schwangerschaft wurde ein lokaler Arzt kontaktiert, die Geburt fand im Raum Graz statt. Die Familie möchte öffentlich zu der Causa nicht Stellung nehmen.

Weltweit hat es bisher nur einige wenige derartige Fälle gegeben. Möglich ist die Schwangerschaft und Geburt, weil Frauen beim Wandel zum Mann ihre Gebärmutter behalten dürfen. Laut der Zeitung beziehen sich übrigens zwei Drittel der Geschlechtsumwandlungen inzwischen auf Frauen, die Männer werden wollen. (orf.at)



Rekordbilanz für Ferrari - Autohersteller Ferrari hat das Jahr 2016 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Nettogewinn stieg um 38 Prozent auf 400 Mio. Euro gegenüber 2015, teilte der italienische Produzent von Luxussportwagen heute mit. Der Umsatz kletterte um 8,8 Prozent auf 3,1 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT stieg um 34 Prozent auf 632 Mio. Euro.

Der Konzern aus Maranello verkaufte im vergangenen Jahr 8.014 Boliden, um 4,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Für Italien, Deutschland und Frankreich meldete Ferrari ein zweistelliges Wachstum. Die Verschuldung sank von 797 Mio. auf 653 Mio. Euro. Der Autohersteller will insgesamt eine Dividende in Höhe von 120 Mio. Euro ausschütten, das sind 0,635 Euro pro Aktie.

Die Investoren waren von den starken Zahlen begeistert: Die Aktien waren im Höhenflug und lagen deutlich über 60 Euro. Für das laufende Jahr rechnet Ferrari mit einem weiteren Plus. 8.400 Fahrzeuge sollen 2017 abgesetzt werden. Der Umsatz soll 3,3 Mrd. Euro betragen, das bereinigte EBITDA mehr als 950 Mio. Euro. Die Verschuldung soll heuer auf 500 Mio. Euro sinken. (orf.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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