Sonntag, 21. August 2016

Ein wichtiges Projekt braucht Unterstützung! Projekt HONIGBIENE

... es ist ca. 20:00. Ein harter Arbeitstag liegt hinter uns. Mein Gegenüber seufzt, „.. wow, was für ein Tag!“. Ich pflichte ihm bei und ergänze mit einem erfreulichen Blick auf mein Handy: „... aber wenigstens habe ich heute Euro 160,- gespendet bekommen…“. „Wie, was,... Spende. Wer spendet dir etwas? Ich will auch eine Spende bekommen ...“. Ich darauf: „Da, schau. Von proximus!“ „Wow, wie komme ich zu so etwas, ich will auch Spenden erhalten!“

Sein eigenes Spendenkonto einzurichten ist kein Problem. Das kann übrigens JEDER machen. Einzige Voraussetzung dafür ist selbst NUR 1x für ein Projekt eine Spende ich der Höhe von Euro 225,- (200,- Euro Spende + Euro 25,- einmalige Einrichtungsgebühren) getätigt zu haben. Aber bevor wir hier ins Detail gehen, zu einem Projekt das um Deine / Ihre Spende ersucht:


Jeder kennt sicherlich das Zitat: Wenn die Biene stirbt, stirbt auch der Mensch (https://www.crowdfundinginternational.eu/user/honigbiene)

Aber was kann man konkret dagegen unternehmen? Ein ehrgeiziges und gemeinnütziges Projekt ist das Folgende:

Die natürliche Verkleinerung der Biene in den folgenden Jahren zwischen 2016 und 2020

In der Ubuntu Manufaktur von Graz will ein Team diesen Schritt wagen und beschreiten. Um eine gesunde Varoa resistente Biene mit eigens dafür vorgesehenen Putztrieb  wieder zurückerhalten. Die Niederlassung dafür ist bereits im Aufbau und geht in den Schulbetrieb über um Breitenwirkung zu erzielen. Zurzeit sind 5 Imker die mit altruistischem Ubuntu Denken und insgesamt über eine 100 jähriger Imkererfahrung verfügen daran beteiligt.
Hans Peter – Werner – Harald – Reinholt – Terrek O´Conner

Warum ist die Biene so wichtig für uns? Unsere Ernährung würde ohne die Bestäuber Leistung der Bienen einseitiger werden, weil die Landwirtschaft viel weniger Früchte und Gemüse produzieren könnte. Vor allem auch jene, die viele Vitamine und Mineralstoffe beinhalten - Siehe z.B. China wo von Hand bestäubt wird mit mäßigem Erfolg und vor allem riesigem Aufwand. Einfach einmal das Thema „googlen“

Warum soll die Biene verkleinert werden? Die künstliche Vergrößerung der Biene in den Jahren zwischen 1890 und 1930 erbrachte Faulbrut  – Kalkbrut - Paralyse-Virus – Ruhr-Dysenterie

Die Idee und Methodik der Manipulation der Bienengröße wurde hauptsächlich von dem Belgier Usmar Baudoux vorangetrieben, auch wenn es schon vorher erfolgreiche Experimente gab. In den Jahren zwischen 1890 und 1930 unternahm Baudoux umfangreiche Versuche auf diesem Gebiet. Seine Ausgangstheorie war, dass größere Bienen längere Rüssel und größere Honigmägen haben. Größere Bienen können also mehr Honig pro Flug transportieren und bestimmte Trachten überhaupt erst erreichen. Bienen mit einem Zelldurchmesser von ursprünglich ca. 4,8 - 5,1 mm im Brutbereich wurden durch Umsiedeln auf Mittelwände mit immer größeren Zellen stufenweise vergrößert - im Extremfall auf bis zu 6,0 mm. Als wirtschaftlich sinnvoll erwiesen sich die Jumbo-Bienen mit Zellen von 5,5 - 5,6 mm Durchmesser. Ertragssteigerungen um 10% bei den vergrößerten Bienen wurden anhand weniger Testvölker "nachgewiesen" - von einer nicht gerade unparteiischen Person; Baudoux, ein Anhänger des Lamarckismus, war schlichtweg begeistert von der Möglichkeit, die Bienen zu vergrößern.

Diese Experimente hatten weitreichende Folgen. Bis ca. 1930 haben in den meisten Ländern Europas nahezu alle Mittelwandhersteller ihre Maschinen auf die Zellgröße 5,5 - 5,6 umgestellt. Auch Schwärme, die in Stabilbau-Beuten eingeschlagen wurden, bauten Wildbau mit vergrößerten Zellen, wenn sie aus Kästen mit solchen Zellen stammten. Somit waren auch - vermutlich mit 20 - 30 Jahren Verzögerung - Korbvölker und Wildvölker von der Vergrößerung betroffen.

Die Aussage, dass größere Bienen höhere Erträge bringen ist jedoch reiner Humbug! Zwar können sie mehr Nektar pro Flug transportieren, doch fliegen größere Tiere im Allgemeinen langsamer - man beobachte bitte Hummelköniginnen. Außerdem benötigen größere Bienen mehr Futter bei ihrer Aufzucht. Alles in allem sind die Ertragsunterschiede zwischen großen und kleinen Bienen minimal; wenn überhaupt, dann wahrscheinlich zu Gunsten der kleinen Bienen. Wen diese Frage interessiert, der sollte "es sich von den Bienen sagen lassen" (Bruder Adam) und sich nicht mit theoretischen Berechnungen von Honigmagenvolumen, Rüssellänge, Fluggeschwindigkeit, etc. aufhalten.

Aber ein sehr gewichtiges Argument ist, dass durch die Verkleinerung der Biene die Brutdauer um 3 Tage reduziert wird, was die Varoa Milbe NICHT mitmachen kann! Versuche aus Schweden zeigen, dass auch die Überwinterung der kleinen Bienen im kalten Norden keine Probleme verursacht.

Was ist konkret geplant und wie ist der Ablauf:  
  • Warnung vor illegalen Importen von Bienenköniginnen. Akzeptiert werden nur Reinzucht von Ligustica + Mellifera + Carnica Bienen.
  • Mit Mittelwand Pressen werden Wabenfolien in 2 Schritten neu gegossen 5.1 mm und 4.9 mm
  • Die Königinnen werden durch Auslese klein gehalten, es zählt nicht die Legeleistung
  • Die Mittelwände für den Brutbereich, 2 Jahre beibehalten es verdickt sich die Zellwand, wodurch sich der Zelldurchmesser verkleinert.
  • Abgeflogene Schwärme werden auf 5.1 mm bzw. 4.9 mm Mittelwände gesetzt
  • Zur Leistungsfähigkeit werden beide Schwärm Gruppen auf Honigertrag gemessen
  • Überprüfen ob die 4,9-Völker durchwegs eine schnellere Frühjahrsentwicklung durchmachen.
  • Ansiedeln pro 10 Völker 1 Hornissenstand um die Biotop-Kette zu schließen, kranke Bienen werden natürlich entsorgt.

Wofür brauchen wir Spenden:
Jedes Projekt, sei es auch noch so gemeinnützig, hat einen gewissen Kapitalbedarf. Konkret geht es um den Aufbau eines Fuhrparks, Aufbau einer Homepage, Gestaltung von Flyern und Informationsbroschüren,… Das Ganze stellt ein „Open Source“ Projekt dar, das heißt jeder kann die Informationen und Erfahrungen kostenlos beziehen!

Was bekomme ich dafür:
Wie schon oben erwähnt, bekommt JEDER der eine einmalige Spende in der Höhe von 200,- Euro (+25,- Euro einmalige Gebühren) geleistet hat die Möglichkeit selbst SEIN Projekt einzustellen und zu bewerben. Dann kommt man in den Genuss selbst Spenden zu erhalten!

Darüber hinaus bekommen die ersten 50 Spender für das Projekt HONIGBIENE unseren frischen Honig Frei Haus zugestellt. Das sind 1-2x pro Jahr 1kg (total 8x) – was in etwa einen Marktwert (inkl. Versandkosten) von Euro 200,- darstellt. Also für jeden der auch gerne Honig mag eine wirklich gute Idee! Also jetzt spenden: https://www.crowdfundinginternational.eu/user/honigbiene

Dieses Spendenkonto läuft über Crowdfunding International. Sehr viele Projekte werden bereits über Crowdfunding finanziert. Und das Beste daran ist, wie schon erwähnt, jeder kann sein EIGENES Crowdfunding Projekt einstellen und bewerben.

Hier geht es zum Bienenprojekt, das auf jeden Fall eine Spende wert ist ;-) https://www.crowdfundinginternational.eu/user/honigbiene

Wer mehr über Crowdfunding und die Möglichkeiten wissen will und vor allem auch selbst Spenden bekommen möchte ist herzlich eingeladen folgendes live Webinar sich anzusehen: www.CFI-Willi-Bollich.com
  • Dienstag um 20:00 h
  • Donnerstag um 19:00 h
  • Samstag um 11:00 und 15:00 h
PS: Die ersten 50 die für das Projekt „Biene“ spenden bekommen 1-2x im Jahr GRATIS HONIG FREIHAUS zugestellt. Dazu einfach ein e-mail mit der Adresse, Name und Username des Spendenkontos (zwecks Kontrolle) senden an: sheriff.department.graz.2@gmail.com






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





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