Donnerstag, 14. Mai 2015

Das Manifest der Pestkröten

Beitrag von Susanne Kablitz (freiraum-magazin.com)


Mark Twain sagte einmal, dass immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, es Zeit ist, sich zu besinnen.

Dummerweise sind sehr viele Menschen der Überzeugung, dass eine Meinung nur dann gut und richtig ist, wenn möglichst viele sie teilen und sie im allerbesten Fall von jenen unterstützt wird, die das Gütesiegel des Experten – idealerweise veredelt mit einem Doktor- oder gar mit einem Professoren-Titel – vor sich hertragen.

Besonders willkommen sind Mehrheits-Meinungen auch dann, wenn sie von Menschen stammen, die aus zwar unerklärlichen Gründen zu politischem Ruhm gelangt sind, diese Gründe auf Dauer aber niemand mehr ernsthaft hinterfragt, sondern deren vermeintliche Kompetenz nun einfach vorausgesetzt wird.

Das Phänomen, das man erlebt, wenn politische und/oder ökonomische „Koryphäen“ in Frage gestellt werden, ist erstaunlich. Es ist keinesfalls so, dass Menschen wohlwollend reagieren, wenn man „Experten“ auf den Zahn fühlt – nein, es ist viel eher so, dass man zum Aussätzigen, zum Schandmaul mutiert, wenn man die “Unverschämtheit” besitzt, das Establishment und deren wunderliche Entscheidungen als fatale Fehler identifiziert.

Sie können die katastrophalen Anmaßungen der „Eliten“ auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung auch noch so fachmännisch argumentieren, Sie können die Ausbeutung auf Kosten der Menschen noch so haargenau unter Beweis stellen – kaum jemand wird Ihnen nur wenige aufrechte Minuten Zeit schenken, wenn Sie nicht die Meinung der Mehrheit teilen. Eine Meinung der Mehrheit, die in unseren modernen Zeiten durch die Medien nicht nur „gemacht“ wird, sondern jegliche Infragestellung mit der Ausgrenzung aus Gemeinschaften bestraft wird.

Diese Erfahrung müssen alle machen, die sich kritisch mit (gemachten!?) Mehrheitsmeinungen auseinandersetzen.

Entweder sind dies Menschen, die wirtschaftlich unabhängig sind oder es sind diese bewundernswerten Persönlichkeiten, die absolut aufrecht und mit durchgedrücktem Rücken, auch unter Inkaufnahme aller möglichen Nachteile, ohne finanzielle Krücken und doppeltem Netz für ihre Überzeugungen einstehen.

Einige wenige hat es immer in der Geschichte unserer Welt gegeben, die zu den Aufrechten zählten und sie hatten meist erst – wenn überhaupt – nach ihrem Tod einen akzeptablen Stand. Fast immer waren sie allein, ein wenig eben die „Verrückten“, die man nicht ernst nehmen konnte und sollte. Leider waren es immer die, die am Ende Recht behielten und der Welt viel Elend erspart geblieben wäre, hätte man auf sie gehört.

Schauen Sie sich an, was derzeit rund um den Erdball mit uns geschieht!

Schauen Sie genau hin, denn es werden im historischen Rückblick bemerkenswerte Zeiten sein. Zeiten, von denen wir dachten, dass sie entweder nach den gemachten Erfahrungen für alle Ewigkeiten vorbei sein würden oder dass sie Ländern vorbehalten sind, von denen wir uns mit aller Empörung abwenden. Es ist allerdings erschreckenderweise für den sehenden Menschen nicht mehr länger zu leugnen, dass wir uns den Verhältnissen diktatorischer und menschenverachtender Systeme immer stärker annähern. Die Diktatur der Pestkröten hält Einzug in unser aller Leben und noch sind viele zu dekadent, um die Zeichen an der Wand lesen zu wollen.

Als der Euro eingeführt wurde, gab es diese Stimmen, die vor den Folgen warnten. Es gab sie lange bevor die breite Öffentlichkeit vom „Euro“ überhaupt etwas gehört hatte, geschweige denn mit diesem konfrontiert wurde. Es gab die Stimmen, die der Kunstwährung von Beginn an ein instabiles Fundament bescheinigten. Es gab die Stimmen, die anmahnten, dass die Schaffung einer Währung für Europa nach „Vorbild“ des US-Dollars scheitern müsse, da „vergessen“ würde, dass die USA fast zwei Jahrhunderte brauchten, um den Dollar von einer klar definierten Menge an Edelmetall in eine durch nichts gedeckte Fiatgeld-Banknote zu verwandeln. Sie legten dar, dass der US-Dollar grundsätzlich vollkommen ungeeignet sei, als Vorbild zu dienen, da nur die vor vielen Jahrzehnten willkürliche Festlegung als Weltleitwährung längst zur Farce geworden sei und der US-Dollar in massivem Umfang an Wert verloren hätte.

Nun, es half alles nichts – das Projekt wurde durchgepeitscht – und mit ihm diese unsägliche Ansammlung historisch einmaliger Verletzung von Rechtsbrüchen, einer Sprachhygiene, die ihresgleichen sucht, einer massiven Entwertung der Kaufkraft, einem Genderirrsinn, der an Idiotie kaum noch zu überbieten ist, einer Pestkröten-Bürokratie in Brüssel, die sich am Vermögen der arbeitenden Bevölkerung schamlos bedient und einer Medienlandschaft, die in weitesten Teilen nur noch als Lakaien der Möchtegern-Weltherrscher auffällig wird.

Was hat sich für die Menschen seit Einführung des Euros wirklich verbessert? Was hat uns dieser Bürokraten-Sumpf in Brüssel an Mehrwert gebracht? Wofür brauchen wir überhaupt noch eine Bundesregierung, die sich selbstverständlich das Salär eines Bundesrichters gönnt, wenn über 80 Prozent der Vorschriften nur noch vom „Großen Bruder“ stammt?

Allen Maßlosigkeiten in der Wirtschaft und Gesellschaft muss ein Ende gesetzt werden. Diese unnormalen und unrealen Exzesse betreffen nicht nur Konzernleitungen, Banker, Hedgefonds-Manager oder viel verdienende Sportler, sondern auch den kompletten Wegfall ethischer und moralischer Maßstäbe, sowie die Abkehr von der Familie als kleinste Einheit der Gesellschaft.

Die meisten Menschen glauben und hoffen, dass solche Trendwenden heutzutage wegen den der Regierung zur Verfügung stehenden Mitteln nicht möglich sind. Nur sehr wenige Menschen verstehen wahrhaftig, dass es genau diese staatlichen Beeinflussungen, Kontrollen, Regulierungen und das Gelddrucken sind, die unsere Probleme ursprünglich verursacht haben.

Macht macht korrupt und mit wachsendem Druck auf die Regierung wächst deren Einflussnahme.

Denn sie glauben, dass ihre Regulierung der Wirtschaft die Staaten oder die Welt retten wird. Sie verstehen wenig davon, dass jede Einflussnahme, jede Regulation oder jeder gedruckte Geldschein die Probleme der Wirtschaft in vielfältiger Weise verschlimmern.

Die Regierungen haben zwei Möglichkeiten: Die Ausgaben weiter erhöhen und Geld drucken wie die USA oder „Sparpakete“ wie in Europa zu beschließen. Für welche Option sie sich entscheiden ist belanglos, da der Umkehrpunkt schon lange überschritten wurde. Die Wirtschaft der westlichen Welt kann unter keinen Umständen gerettet werden. Trotzdem werden die Regierungen in der USA und in Europa weiterhin die einzige ihnen bekannte Vorgehensweise anwenden. Sie werden weiterhin Geld drucken. Geld aus dem Nichts. FALSCHGELD! Die Regierungen stehlen den Menschen das Geld und nur sehr wenige Menschen erkennen, dass der Druck von Geldscheinen eine Form des Diebstahls an der Arbeit der Bürger ist.

Geld soll dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen dienen und die Werte zwischen ihnen ausbalancieren.

Aber was soll das noch für ein Geld sein, wenn es einerlei ist, ob eine Person, die im Jahr 40.000 Euro erarbeitet oder ob die EZB per Knopfdruck in nur einer Sekunde 40.000 Euro „schafft“? Die Regierungen erzeugen leistungslos die gleiche Menge Geld, für die ein Mensch ein Jahr lang arbeiten muss. Das passiert spätestens seit 1971 überall auf der Welt und wird sich in den nächsten Monaten und Jahren noch beschleunigen … und zu einer totalen Zerstörung des Papiergeldes führen.

Nahezu die ganze Weltwirtschaft wird nur durch Manipulation am Leben gehalten, die massive Falschgeldmengenausweitung stürzt die Menschen in ein finanzielles und persönliches Desaster – möglich gemacht durch Milliarden von gedruckten Dollars, Yens und Euros, welches die Regierungen „Geld“ nennen. Der Großteil des Wachstums der letzten hundert Jahren und vor allem in den Jahren seit 1971 basiert auf einem unhaltbaren Wachstum der Kreditniveaus.

Sobald den Menschen gewahr wird, welchem Teufel sie huldigen, werden sie einen härteren Abschwung erleben als sie das jemals für möglich gehalten hätten.

Und sie werden diesen Abschwung selbst auslösen – dann, wenn sie merken, dass die Regierungen ein mieses, dreckiges Spiel mit ihnen spielen. Wenn die Menschen das Vertrauen in „den Staat“ verlieren. Dann wird die ganze Chose auseinanderfliegen. Und zwar so dramatisch, dass wir uns wundern, wo der Druck unter dem Kessel die ganze Zeit verborgen war.

Die schwache, derzeit ins Feld geführte Deflation ist nur ein Vorbote der kommenden massiven Inflation. Der Inflation, die sich dann auch für den letzten Staatsgläubigen zeigen wird, der – wieder einmal – sein Geld mit der Schubkarre durch die Straßen schieben wird. Weil das wertlose Zeug keiner mehr haben will. Seien Sie sicher … alle anderen Meldungen sind Augenwischerei und dienen einzig und allein dem Gewinnen von Zeit.

Ja, und dann schreien sie wieder auf, die Experten! Wie man so etwas überhaupt sagen könnte, alles Unsinn, nur Schwarzmalerei, die Notenbanker müssen noch viel massiver intervenieren, blablabla!

Machen Sie die Augen weit auf, wenn der Tag der Abrechnung gekommen ist.

Beobachten Sie genau, wer alles von diesen Herrschaften behaupten wird, „man habe es schon immer gewusst!“ Und zählen Sie die Angsthasen genau nach, die vor ihrer Rache in Deckung gehen, die Feigling, die heute auf Ihre Kosten ihr übergroßes Ego pflegen.

Der kommende hyperinflationäre Abschwung und die wahrscheinlich damit verbundene Kredit- und Kapitalimplosion werden möglicherweise das Ende einer 200-jährigen Epoche des Wachstums in der westlichen Welt markieren. Aber lassen Sie sich bloß nicht irritieren – die Experten legen die Mehrheitsmeinung fest und die ist eben der Überzeugung, dass alles schon nicht so dramatisch werden wird.

Und für ihren Teil werden sie recht behalten – alle Herrscher-Pestkröten sind niemals als verarmte Menschen gestorben – das haben sie denen überlassen, die an sie geglaubt haben.







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Papst - mächtige Leute wollen keinen Frieden - Hier haben wir jetzt ein Beispiel, wie die Medien die Aussage von wichtigen Persönlichkeiten völlig unterschiedlich wiedergeben. Papst Franziskus hat am Montag 7'000 italienischen Schülern spontan Rede und Antwort gestanden. Für die Westmedien besteht seine Hauptaussage bei dieser Veranstaltung aus den Worten ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

TTIP: Obama stolpert über wichtige Parlaments-Hürde - Die europäischen Kritiker des geplanten Freihandelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA bekommen kräftig Schützenhilfe. Und das von einer Seite, auf die sie nie gekommen wären. Im US-Senat ist am Dienstag der Vorstoß von Präsident Obama grandios gescheitert, eine beschleunigte Absegnung des Abkommens durch das Parlament zu erwirken. (kopp-verlag.de)

Monster-Crash: Fonds bereiten sich auf „Marktzusammenbruch“ und „Liquiditätskrise“ vor (propagandafront.de)

Beängstigende Zunahme Schwarzer Schwäne an den Märkten - Börsen in Turbulenzen, Crash an den Anleihenmärkten, kräftige Sprünge bei Euro - Dollar. Was kommt als Nächstes? Eines ist derzeit sicher: es gibt eine merkwürdige Zunahme von unvorhergesehenen Ereignissen. Droht der nächste "Schwarze Schwan"? (mmnews.de)

Der Crash zurück in die Steinzeit - Schwarzmalerische Prognose, oder realistisches Szenario? (n8waechter.info)

Die Ära Merkel geht zu Ende - In letzter Zeit häufen sich Pressestimmen gegen Angela Merkel. Selbst die Leitmedien nehmen kein Blatt mehr vor den Mund. Der Personen- und Führerkult um die Kanzlerin bekommt Risse. Viel kann sich Angela Merkel nicht mehr erlauben. (pinksliberal.wordpress.com)

Himmelfahrtskommando Griechenland-Rettung - Fünf Jahre Griechenland-Rettung und nichts dazu gelernt. Obwohl allen Beteiligten klar ist, dass Griechenland seine Schulden nie zurückzahlen kann, wird die Euro-Rettung in die nächste Runden gehen. (goldreporter.de)http://www.goldreporter.de/himmelfahrtskommando-griechenland-rettung/news/50508/

BRICS bieten Griechenland Unterstützung an - Die Troika, bestehend aus EU, EZB und IWF, muss sich gegenüber Griechenland zukünftig wohl etwas zusammenreißen. Denn auch die Entwicklungsbank der BRICS-Staaten hat ihre Hilfe angeboten. Ministerpräsident Tsipras wird sich im Juni mit den BRICS-Regierungen über eine mögliche Zusammenarbeit austauschen. (gegenfrage.com)

Griechenland steckt in einer “perfekten” Sackgasse (griechenland-blog.gr)

Besteuerung versteuerter Einkommen in Griechenland - Zigtausende Steuerpflichtige in Griechenland laufen in Gefahr, erneut Steuern für Einkommen zahlen zu müssen, die bereits regulär versteuert wurden. (griechenland-blog.gr)

Was steckt hinter den Ereignissen in Mazedonien? (vineyardsaker.de)

Ukraine-Kollaps: Tausende Facharbeiter wandern nach Polen und Russland aus (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Milliardenschulden: Ukrainische Staatsbahn ist pleite (diepresse.com)

Botschafter Grinin: Wir wollen das „Russische Reich“ nicht wiederbeleben (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Washington ist in Sotschi zu Kreuze gekrochen - Am Mittwoch ist eine hochrangige amerikanische diplomatische Delegation, angeführt von nicht weniger als US-Aussenminister John Kerry, nach Russland gereist und hat Aussenminister Lawrow und Präsident Putin in der Olympiastadt Sotschi getroffen. Für mich ist das eine Sensation, denn offensichtlich ist das US-Regime der Meinung, Russland kann man nicht in die Knie zwingen ... (alles-schallundrauch.blogspot.co.at)

Die UNO und ihre Rolle bei der Invasion und Okkupation des Irak (antikrieg.com)

NASA dämpft Hoffnungen auf den EmDrive und Warp-Antrieb (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Das Universum ein Hologramm?
Ein holographisches Modell unserer Realität (dieter-broers.de)

Nimmt man einem Volke die Muttersprache, beraubt man es seiner wichtigsten kulturellen Errungenschaft. Es war einmal eine Sprache, die vor lauter Poesie und Wohlklang die Menschen zu Tränen rührte. Die von Dichtern und Denkern immer weiter perfektioniert wurde. Die um ein Haar auch in der Neuen Welt gesprochen worden wäre. Das aber ist lange her – und ein für alle Mal vorbei. Heute ist Deutsch ein linguistisches Auslaufmodell. (lupocattivoblog.com)

Notwehr ist angesagt! Am 13.05.2015 fiel die Entscheidung in Brüssel:
a) jedem (Zitat) “schutzbedürftigen Flüchtling” (also damit JEDEM, der auch nur BEHAUPTET, diesen superdehnbaren Begriff zu erfüllen) einen legalen Aufenthaltsstatus in EUropa zu geben …
b) ... dies NICHT nach dem bislang in EURopa sakrosankten Schlüssel (27% der Folgen/Kosten bei D) zu tun, sondern nach einem völlig neuen Schlüssel auf Basis Bevölkerungszahl, BIP und Arbeitslosenquote, der effektiv bei D dann 50%-70% der nun “legalen” Bereicherer betragen wird! England und viele andere haben übrigens eine opt-out-Klausel bekommen!
Diese News wird in ganz Afrika, halb Arabien und im Balkan massiv gefeiert. Kommendes Jahr dürfte Europa 2-3 Millionen solcher “Verfolgten” haben – D davon wie gesagt 50-70%. (krisenfrei.de)






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