Donnerstag, 18. Dezember 2014

Selbständig in Österreich? Nein Danke!

Österreich wird von einer rot/schwarzen Koalition regiert. Rot steht für das sozialdemokratische, früher sozialistische Lager und versteht sich als Vertreter aller Unselbständigen, also Arbeiter, Angestellte und Beamte. Schwarz steht für das christlich- bürgerliche Lager und versteht sich als Vertreter aller Selbständigen und Bauern.

Soweit so gut, eine, wie man meinen könnte, ausgeglichene Regierung, in der fast alle Bürger des Landes ihre Vertreter finden sollten ... Doch weit gefehlt!

Müsste man glauben, dass in Zeiten von Krise, Umsatzrückgängen, Arbeitslosensteigerung, explodierenden Sozialkosten und ausuferden Kosten bei den Staatsschulden, diese Regierung alles versucht, die Wirtschaft des Landes zu stärken und dadurch versuchen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Klein- und Mittelbetriebe zu stärken, wird enttäuscht. Unsere Regierung versucht tatsächlich das Gegenteil!

Neue, teilweise völlig unsinnige Regelmentierungen, immer intransparentere und komplexere Steuergesetze, eine äusserst fragwürdige Steuerpolitik (siehe Sektsteuer) und kaum ein Konsens zwischen den beiden Parteien.

Nächstes Jahr ist wieder ein sogenanntes "Superwahljahr" und damit hat die angekündigte Reformpolitik Stillstand. Es wird, wenn überhaupt, nur zu Reförmchen kommen ... so, wie wir Österreicher das auch aus der Vergangenheit kennen.

Multinationale Konzerne, aber auch österreichische "Globalplayer" erwirtschaften in Österreich teilweise hohe Gewinne, die dann legal (!!!), allerdings mit fragwürdigen Mitteln in Niedersteuerländer wie Luxemburg und den Niederlanden (und anderen ...) transferiert werden. Der Finanzminister wird elegant umgangen ...

Darum sollte man annehmen, dass die Regierung alles versucht, den Klein- und Mittelstand zu stärken. Das tut sie allerdings nicht. Obwohl diese ein Garant für ein stabiles, hohes Steuereinkommen wären. Abgesehen von vielen Arbeitsplätzen.

Eigene Truppen wurden geschaffen, um gesunde Betriebe möglichst auszupressen wie eine Zitrone. Die Auflagen und Hürden steigen stetig und die Bürokratie hat astronomische Formen angenommen. Kosten, Gebühren und Strafen bei Vergehen sind unverschämt hoch.

Wer heute in Österreich Unternehmer ist oder werden möchte, benötigt Leidensfähigkeit bis zur Selbstaufgabe, Geduld und latenten Masochismus.

In meinem Bekanntenkries haben in diesem Jahr zwei bisher erfolgreiche Unternehmer ihre Selbständigkeit aufgegeben. "Wenn der persönliche Einsatz, die Regulierungen und die Repressalien der Behörden eine gewissen Grenze überschreiten, macht die Selbständigkeit keinen Spass mehr. Ich war gezwungen den Betrieb zu verkaufen und wieder arbeiten zu gehen. Jetzt verdiene ich zwar nicht weniger, habe aber keinen Stress mehr mit den diversen Behörden," sagt einer davon, der bis zu letzt 12 Arbeitnehmer beschäftigt hatte.

Ist es ein Vorhaben unserer Regierung, aber auch vieler anderer europäischen, die eigene Wirtschaft so zu destabilisieren damit Europa für die Übernahme internationaler Konzerne bereit ist?

Wir haben in Österreich immer weniger produzierende Betriebe, dafür immer mehr Dienstleister. Gut, wir sind ein traditionelles Tourismusland, aber deswegen müssen Handwerk und Kleinindustrie nicht sturmreif geschossen werden.

Ergebnis ist, dass nicht so wie der ehemalige Finanzminister und Vizekanzler Spindelegger bis 2016 über 400.000 Arbeitsplätze geschaffen werden (ich glaube, der hatte damals doch ein wenig zu viel geistige Getränke oder illuminierende Drogen konsumiert ;-), sondern einige zehntausend vernichtet werden. Parallel dazu sinkt die Produktivität und natürlich die Steuerleistung aus diesen Bereichen.

Was tut die Vertretung der Unternehmer, die Wirtschaftskammer, dagegen? Die hat sich in einen zahnlosen, inkompetenten Moloch entwickelt, ohne jegliche Hilfestellung und Effizienz.

Das Sterben der Klein- und Mittelbetriebe wird weitergehen. Die österreichische Regierung, aber auch die EU wird dagegen nichts unternehemen (wollen) und die Selbständigkeit nicht erleichtern. Im Gegenteil, neue Hürden, neue Repressalien, neue Regelmentierung werden diese wichtigen Wirtschaftsbereiche weiter dezimieren.



18.000 Euro Strafe für 153 Euro Schaden (kleinezeitung.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Riskiert die Fed erneut einen Finanzmarkt-Crash? (goldreporter.de)

Baltic Dry Index bei 838 Punkten - Der Baltic Dry Index (BDI) sank gestern auf 838 Indexpunkte und lag damit um -63,4% tiefer als vor einem Jahr. (querschuesse.de)

Rohöl ist billiger als Mineralwasser (alles-schallundrauch.blogspot.co.at)

EU-Parlament stimmt für Anerkennung des Staates Palästina (diepresse.com)

Der Kampf gegen den Staat (luftpost-kl.de)

Über Pegida und die Gefahr für die vermeintlich Mächtigen - Was haben sich die Demonstranten nicht alles anhören dürfen: “Eine Schande für Deutschland” seien sie, eine seltsame “Mischpoke” oder gar “Nazis in Nadelstreifen”, mindestens aber (Neu-)Rechte, die der veröffentlichten Meinung zufolge nicht weniger als ein islam- und asylantenfreies Deutschland fordern. Und dennoch: Am Montagabend kamen in Dresden 15.000 Menschen zusammen, um unter dem Banner der “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) von ihrer Versammlungsfreiheit Gebrauch zu machen. Ein Kommentar über eine Bewegung, die den vermeintlich Mächtigen Angst zu machen scheint. (iknews.de)

Diese EU- Länder stecken am meisten in Bankenhilfe - Österreich zählt zu den EU- Ländern mit besonders hohen Bankenhilfen. Alleine 2013 belegte unser Land mit einer Budgetbelastung von knapp 1,5 Milliarden Euro gemessen an der Wirtschaftsleistung den vierten Platz. Angeführt wird das Ranking von Estland, Slowenien und Litauen. Spanien, wo ebenfalls 0,5 Prozent des BIP in die Geldinstitute gepumpt wurden, liegt gleichauf mit Österreich. (krone.at)

Spanien: Proteste gegen Polizeieinsätze - In Spanien brodelt es gewaltig. Die spanische Regierung unter Premierminister Mariano Rajoy hat vor Demonstrationen, die sich gegen die Regierung richten, Angst, sehr viel Angst. Deshalb hat er auch das Demonstrationsgesetz massiv verschärft. (krisenfrei.de)

Schäuble droht Griechenland den Geldhahn abzudrehen - Berlin droht Griechenland, keine EU-Gelder mehr zu erhalten, falls Alexis Tsipras an die Macht kommen und seine Versprechungen umzusetzen wagen sollte. (griechenland-blog.gr)

Immer mehr Politiker gegen Russland-Sanktionen - Der Widerstand gegen die russlandfeindliche Politik der Europäischen Union wächst. Nicht nur, dass zahllose Menschen auf der Straße und im Internet dagegen protestieren. Auch in der Politik spricht man sich immer häufiger gegen die Sanktionen aus. (gegenfrage.com)

Russland-Sanktionen & Rubel-Kurssturz: Europas Banken zittern vor Kreditausfällen (contra-magazin.com)

IWF-Hilfe für Ukraine: Wo ist das Geld hin? (ruvr.ru)

Die Ukraine ist das korrupteste Land in Europa (krone.at)

USA und NATO liefern Waffen an die Ukraine – Aggression gegen Russland in der Planung - Trotz gegenteiliger Beteuerungen – große Lügen anstelle harter Wahrheit. Das ist seit Langem die Politik der von den USA kontrollierten NATO. Dies wird von den Nachrichtenmachern in den Medien ignoriert, die kaum etwas Substanzielles berichten. Kiew will die Demokratien in der Region des Donezbeckens zerschlagen und mit harter Hand regieren. Unverhüllte Aggression soll die gewünschte Politik erzwingen. (kopp-verlag.de)

False Flag in der Ukraine im Anmarsch? (dasgelbeforum.net)

Ukraine: Die Informationen verdichten sich - Unsere Kontakte in die Ukraine informieren uns dahingehend, daß sich die Panzer nicht zum Atomkraftwerk bewegen! Im Gegenteil, sie bewegen sich in die andere Richtung, nämlich ins russisch-ukrainische Grenzgebiet nach Slawiansk. Angeblich soll aus den Reihen Militärs selbst die Info kommen, daß man dort im Grenzgebiet eine Aktion machen soll. Hier die Einzelheiten, die wir erfahren konnten ... (quer-denken.tv)

Weißes Haus prahlt, dass Sanktionen Russland an den ‘Rand des Zusammenbruchs’ bringen - Lähmung der russischen Wirtschaft könnte Putin „zwingen,“ den Vereinigten Staaten von Amerika zu gehorchen. (antikrieg.com)

Russland im Würgegriff - Sinkender Ölpreis und Sanktionen führen zum Rubel-Crash. Notenbank reagiert panisch mit Mega-Zinsanhebung. Moskauer Börse bricht (nicht) ein. Russland und Europa werden leiden. Weitere Eskalation in der Ost-Ukraine zu befürchten. Geheimdienste als wahre Strippenzieher? (mmnews.de)

Rettet China den Rubel? Erste globale Feuerwehr-Aktion ohne den Dollar (kopp-verlag.de)

Französische Experten: Von Russland-Sanktionen profitieren nur die USA (ria.ru)

Medwedew nennt Ursachen für Rubel-Verfall und verspricht marktgerechte Reaktion (ria.ru)

Peter Schiff: Der Dollar wird kollabieren (n8waechter.info)

Ende der Eiszeit: USA und Kuba versöhnen sich (diepresse.com)

Washington gibt Truppenverstärkung an Russlands Grenze zu (ria.ru)

US-Rückzug aus Afghanistan – wer bewacht jetzt die Mohnfelder? (marialourdesblog.com)

Starke Sonneneruption aus erdgerichtetem Sonnenfleck (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Der Wahn der Eliten bringt die Welt an den Abgrund - Mit der Ankündigung neuer Sanktionen gegen Russland und der Bereitstellung von Geldern zur Wiederbewaffnung der Ukraine am vergangenen Wochenende, hat die Elite neue Schritte in Richtung des 3. Weltkriegs unternommen. Es ist Wahnsinn, aber jene Menschen, die die Macht innehaben, drängen die Welt an den Abgrund. (lupocattivoblog.com)

10 Superfoods, die Sie regelmäßig essen sollten - Was können Weizengras, Goji-Beeren und Chia-Samen? (kurier.at)





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