Sonntag, 26. Oktober 2014

Bundesheerleistungsschau am Nationalfeiertag ...

Der 26. Oktober ist Österreichischer Nationalfeiertag. An diesem Tag gibt es immer ein Spektakel unseres Bundesheeres in Wien. Man nennt das Leistungsschau. Panzer fahren auf, ein Modell des Eurofighters ist zu bewundern, diese fliegen auch in Formation über die Bundeshauptstadt, neue Rekruten werden angelobt, der Bundespräsident, als höchste Instanz des Bundesheeres, nimmt die Parade ab, Militärmusik spielt und diverse Spezialtruppen zeigen dem Publikum, was sie draufhaben. Ein alljährliche Show.

Doch heuer ist vieles anders. Unser Bundesheer ist ... gelinde gesagt, kaputt gespart worden. Gerät (Panzer, Autos, LKWs, etc.) wurden ausgemustert, Kasernen still gelegt und teilweise verkauft, es mangelt an Sprit, Munition und vielem anderen. Die Eurofighter blieben heute Wien fern (zu teuer), trotzdem macht der glücklose Verteidigungsminister, der die Misere vom Vorgänger erbte und bisher nicht entspannen konnte, gute Mine. Er verspricht trotz Sparens die Verlässlichkeit unseres Bundesheeres!

Verlässlichkeit für was?

Verteidigen können wir uns ohnehin nur mehr gegen die Truppen aus San Marino, Liechtenstein oder Andorra. Sofern sie nicht gleichzeitig unser Land angreifen. Das was wir an Gerät und Waffen noch haben, ist egal. Wir können es nicht nutzen. Weil unser Bundesheer hat weder Treibstoff noch Munition. Demnach ist die Verteidiung unseres Landes nicht mehr möglich.

Auslandseinsätze? Nach dem einseitigen, überraschenden Rückzug von den Golanhöhen ist Österreich kein enrstzunehmender Partner mehr. Es besteht kaum Aussicht auf neue Engagements. Das wäre allerdings ein Geschäft, weil die UNO die Einsätze bezahlt.

Das Bundesheer als Helfer bei  bzw. nach Katastrophen ist wohl die einzige Aufgabe die gerade noch zu bewältigen ist. Sofern halt jemand anderer die Treibstoffkosten übernimmt, sonst kommen unsere Rekruten nicht in das Katastrophengebiet.

Wir hatten niemals nach dem zweiten Weltkrieg eine grosse Armee. Doch während des Prager Frühlings (damals war ich als Kind Zeuge) und während des Jugoslawienkrieges vermittelte unser Heer an den Grenzen eine gewisse Sicherheit. Damit ist allerdings Schluss. Heute haben wir das Heer kaputt gespart und es ist nur mehr ein grauer Schatten vergangener Zeiten.

Wir benötigen unser Steuergeld nicht für eine intakte Verteidigung, sondern für die Finanzierung von Asylwerbern und Flüchtlingen. Die übrigens auch in aufgelassenen Kasernen untergebracht werden.

Unser Heer ist zum Schmähbetrieb degradiert worden. Eigentlich genügt ein blauer Overall und eine Schaufel als Ausrüstung für Wehrpflichtige, damit sie bei Hochwasser-, Lawinen und diversen anderen Katastropheneinsätzen helfen können.

Auch jene Kaserne, in der ich meinen Grundwehrdienst absolvierte, musste schon lange einer Wohnhausanlage weichen (Wien, Wilhelmkaserne).

Andererseits wird in ganz Europa von den Politikern und den Medien aggressive Kriegshetze betrieben. Auch in Österreich! Doch sollte es wirklich soweit kommen und in Europa ein Krieg stattfinden, so hilft uns diese "Scheinarmee" ohne Munition, ohne Treibstoff, ohne Gerät, kaum. Aber vielleicht nachher, beim Zusammenräumen ...






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Sie haben es versiebt! ... von Michael Winkler (501. Pranger) (krisenfrei.de)

Frau Merkel - es reicht! Wie lange darf Merkel uns ihre Kiew-Köpenickiade noch vorführen? Ex-Thyssen-Chef: "Wir Deutsche werden aufgerufen werden, uns in noch größerem Umfang als nach der Wiedervereinigung für die Ukraine zu engagieren." (mmnews.de)

Franz Hörmann: "Wir sind alle Kreditopfer" - Systemkritiker mit WU-Professor Franz Hörmann an vorderer Front wollen 2000 verschuldete Menschen zusammentrommeln und österreichische Banken klagen. (wirtschaftsblatt.at)

Wiederbelebte Steuer: Sturm im Sektglas - Winzer und Kellereien sehen sich in ihren Protesten gegen die Sektsteuer bestätigt. Umsätze brachen ein, für den Fiskus blieb bisher wenig über. (derstandard.at)

Koran verteilt: Islamisten-Aktion empört Eltern - Eine Volksschülerin geht in Wien von der Schule nach Hause, wird von einem jungen Mann angesprochen und bekommt ein Buch mit schön verziertem Cover geschenkt - der Koran auf Deutsch. So versuchen Islamisten, auf offener Straße auch Kinder und Teenager zu keilen. Und dabei handelt es sich um keinen Einzelfall. (krone.at)

Schwedische U-Boot-Jäger blamiert: Es war Ove, der Fischer (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

»Philanthrop« George Soros ruft zu Krieg gegen Russland auf (kopp-verlag.de)

Financial Times hält Putins Rede in Sotschi für eine der wichtigsten (ruvr.ru)

Putin kritisiert "Vormachtstreben" der USA (kleinezeitung.at)

Putins Rede in Sotchi (krisenfrei.de)

Putin präsentiert den USA Sündenkatalog (heise.de)

Krieg als Geschäft: US-Spekulanten warnen vor Frieden in der Ukraine (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Machtkampf der Oligarchen um die Zukunft der Ukraine (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Dubai: Wenn Träume auf Sand gebaut werden (iknews.de)

90% aller US-Amerikaner sind heute ärmer als 1987 (gegenfrage.com)

USA: Ebola-Patienten verschwinden spurlos (lupocattivoblog.com)

Obama: Ebola ist ein »Probelauf« für eine noch tödlichere, durch die Luft übertragbare Krankheit (kopp-verlag.de)

Konflikt zwischen USA und China könnte sich weiter zuspitzen - Wieder spielt wie schon im Fall von Russland die Installation des US-Raketenabwehrsystems eine entscheidende Rolle. (heise.de)

Größte Sonnenflecken-Region seit 24 Jahren weist derzeit direkt Richtung Erde (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Klimaexperte: Alle Bemühungen, die globale Erwärmung zu beweisen, sind »gescheitert« (kopp-verlag.de)

Fukushima: Rekordstrahlung! Es wird verschwiegen, vertuscht und beschönigt- Olympia 2020 in Tokio (netzfrauen.org)

Die Wahrheit über die Lügen der Journalisten (krautreporter.de)

Desert greening - als Regenmacher in der Wüste - Madjid Abdellaziz & Andreas Pfeifer im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.  Mit Hilfe von teils Jahrtausende altem Wissen, das heute durch die neuesten Erkenntnisse der Quanten-, Orgon- und -Wirbelphysik, bestätigt wird gelingt es, in Wüstengebieten den immer gleichen blauen Himmel zu beleben und ein abwechslungsreiches Wettergeschehen anzuregen. Dabei wird nicht mit Raketen geschossen, um die Natur in die Knie zu zwingen. Die Methoden gleichen vielmehr der Behandlung eines Patienten, der eine starke Verspannung hat, mit einigen sehr bedacht gesetzten Akupunkturnadeln. (quer-denken.tv)





1 Kommentar:

petra bergerac hat gesagt…

Ich war auch in der Wilhelmskaserne.
Dezember 1980,Verfügungskompanie.
Wolfgang Ambros war auch dort. Nur ein paar Jahre früher. Aber wir hatten den gleichen Spieß.
Das Heer war damals schon fertig.