Mittwoch, 25. Juni 2014

Putin in Wien

Gestern war Putin in Wien. Im Vorfeld gab es jede Menge Kritik, unter anderem von diversen EU-Politikern und Mainstreammedien. So brachte die Onlineversion der Kronen Zeitung sogar ein Bild mit Putin und Hitler. Andere Medien schrieben vom Überfall auf die Krim bis zur Annektion der Krim.

EU-Politiker befürchteten - zu Recht - einen Alleingang Österreichs zur Umgehung der von der USA initiierten Boykottversuche. Kurz vor dem Besuch des russischen Staatsoberhauptes unterzeichneten die österreichische OMV und die russische GAZPROM einen Vertrag zum Bau der South Stream Pipeline.

Putin wird als Aggressor, Diktator und Kriegstreiber hingestellt und Russland als Gefahr für den Weltfrieden. Tatsächlich verhält es sich umgekehrt.

  • Russland baut NICHT einen Militärbasen und Raketenring rund um die USA.
  • Russland überfällt NICHT souveräne Staaten (Libyien, Ex-Jugoslawien, Afghanistan, Irak, ...)
  • Russland ünterstützt NICHT Rebellen und Terrororganistationen - weder mit Geld, noch mit Waffen, noch mit Personal.
  • Putin verwendet in seinen Reden NICHT jene aggressive und unwahre Terminologie wie Obama und seine Regierungskollegen.

Und, wie glaubst Du, mein lieber Freund, hätte die USA reagiert, wenn auch nur einer ihrer Militärbasen in Gefahr gewesen wäre? Mit Sicherheit nicht so überlegt und diplomatisch wie Putin!

Obwohl, hier wird ebenso mit zweierlei Mass gemessen. Für den Westen bzw. die USA und ihren Vasallen war die seinerzeitige Volksabstimmung im Kosovo klar legal und gültig. Aber jene auf der Krim nicht?

Die Russen hatten ursprünglich nicht die Absicht, die Krim zu anektieren. Aber durch die politische Krise in der Ukraine und dem enormen Engagement der Amerikaner beim Umsturz und der Unterstützung der Aufständischen war plötzlich ein wichtiger strategischer Hafen der Russen in Gefahr. Im umgekehrten Fall hätten die USA, wie schon so oft, einen Krieg vom Zaun gebrochen ...

Zur Demokratie beider Staaten sei noch gesagt:

  • Die USA, die angeblichen Demokratie-Exporteure haben die Demokratie, die der amerikanischen Verfassung zu Grunde liegt, seit 9/11 bewusst und mit ungeahnter Vehemenz ad absurdum geführt. Heute regiert eine kleine Elite die USA auf undemokratische, totalitäre, teilweise sogar faschistische Art und Weise. Das Volk seit dem Patriot Act ist völlig ohne Rechte und die Verfassung, auf die die Amerikaner so stolz sind, ausgehebelt ... und derzeit wird gegen das eigene Volk mobil gemacht und aufgerüstet.

  • Russland hingegen, hat sich von einem totalitärem Staat (Sowjetunion) über einen Oligarchenstaat und eine Staatspleite in Richtung Demokratie entwickelt. Tatsache ist aber, dass Russland sich als Demokratie in unserem liberalen Gutmenschenverständnis nicht regieren lässt - Europa übrigens auch nicht, die moderne Demokratie hat ohnehin bereits abgedankt! Russland braucht eine Führungsperson wie Putin. Was ohne Putin in Russland passierte, ist aus der Zeit zwischen dem Zerfall der UdSSR und der Wahl Putins ersichtlich. Kein schönes Kapitel Russlands ...

Die USA scheint derzeit überhaupt einen Überlebenskampf zu führen. Die gigantische Überschuldung lässt kaum Platz für Experimente (und hoffentlich auch Kriege), der US-Dollar ist als Weltleitwährung gehörig unter Druck geraten, viele Staaten trennen sich von US-Staatsanleihen und eine neue Allianz der BRIC-Staaten bedroht die amerikanische Währungs- und Wirtschaftspolitik.

Und Europa? Setzt offensichtlich durch amerikanische Marionetten wie Draghi auf das atlantische Bündnis. Dieses ist allerdings langfristig dem Verfall preisgegeben.

Österreich übernimmt dabei (wieder einmal) eine Vorreiterrolle. Warum? Weil wir wissen, dass wir russisches Gas benötigen - es gibt keine wirkliche Alternative! Die Wirtschaft unter dem Boykott viele Nachteile in Kauf nehmen muss. Österreich im Kalten Krieg eine wichtige Vermittlerrolle gespielt hat und als Drehscheibe zwischen Ost und West galt. Das frühere Verhältnis zwischen den seinerzeitigen Adelshäusern sehr eng und freundschaftlich war.

Nebenbei bemerkt, importierte der russische Zarenhof früher den russischen Kaviar und Krimsekt aus Wien ... aus Angst vor Attentaten. Und Putin einige Male, bevor er Präsident wurde, in Niederösterreich seinen Winter-/Schiurlaub verbrachte ...

Europa würde viel mehr profitieren, wenn man sich an Russland annähern würde. Allerdings wird, weil man langfristig die USA schon abgeschrieben hat, an einer neuen Wirtschafts- und damit auch Machtachse gebastelt: London - Berlin - Moskau - Peking

Doch bis es soweit sein wird, müssen die NATO zerfallen und die amerikanischen Raketenbasen und Stützpunkte in Europa und Asien Vergangenheit sein. Heute noch unglaublich, doch ein sehr wahrscheinlicher Weg in unsere Zukunft!






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Systemcrash im Juli 2014? Es gibt mehrere Insider-Informationen und Indizien, dass man es jetzt „machen“ will. Den künstlicher herbeigeführten Kollaps des Welt-Finanzsystems, das man zuletzt nur mehr mit Mühe aufrechterhalten konnte. Wahrscheinlich soll das mit einem Gross-Terroranschlag wie 9/11 kommen, der „mind blowing“ sein soll. (mmnews.de)

Staatsschuldenkrise: Bürgerunruhen werden weiter zunehmen; Kollaps unvermeidlich (propagandafront.de)

Vorstufe zum Super-Staat: Brüssel plant Einführung einer EU-Polizei - Die EU plant den Aufbau einer eigenen EU-Polizei. Die Polizeieinheiten sollten zunächst nur die Grenzen schützen. Dafür gibt es allerdings schon Frontex. Doch offenbar soll nun zusätzlich zu den nationalen Polizeiapparaten eine von Brüssel befehligte Polizei entstehen. Damit würde die EU ein wesentliches Organ für einen neuen Super-Staat erhalten. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

EZB und Regierungen wollen Schulden-Union in der EU erzwingen (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Stabilitäts-Pakt gescheitert: EU-Länder wollen nicht sparen (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Tsunami über die Banken: «Es wird furchtbar» - Weltweit machen rund 3500 Startups den Geldhäusern Konkurrenz. Und auch die Internet-Giganten stehen bereit. Fidor-Chef Matthias Kröner ist sich sicher: «Es wird ein Tsunami über die Bankbranche hereinbrechen.» (cash.ch)

Bloomberg mit irreführendem Artikel zu deutschen Goldreserven (goldreporter.de)

Der Staat bricht das Recht, wie es ihm passt (ortneronline.at)

Lacher des Tages: Die ‘City of London’ soll sich Kontrollen der EU beugen! (lupocattivoblog.com)

Polnischer Minister schimpft auf die USA ... den Amerikanern einen geblasen ... (marialourdesblog.com)

Zypern gelingt Comeback am Finanzmarkt (diepresse.com)

EU-Partner Ukraine ist praktisch konkursreif (unzensuriert.at)

Putins Berater: Die Ukraine ist US-okkupiertes Territorium, die USA wollen Vierten Weltkrieg! Sergei Glazjev, Wirtschaftsberater des russischen Präsidenten - über die Okkupation der Ukraine durch die USA und die Absichten der USA einen Vierten Weltkrieg zu entfachen, um dadurch eigene US-Wirtschaft aufblühen zu lassen. (youtube.com)

Rothschild: Unterstützt er Putins Oligarchen? Das bestimmte ehrenwerte Familienclans ihr Fett weg bekommen ist wohl dank ihres Verhaltens unausweichlich. Interessant dürfte aber sein, dass die Finanzkraken schon längst in der SOC investiert sind. Das bedeutet auch, dass man diese Staaten natürlich auch politisch einfärbt. (iknews.de)

China: Massive Staats-Intervention verhindert Absturz der Wirtschaft (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Der Dubai-Crash könnte ein böser Vorbote sein - Die Börse bricht fast zweistellig ein. Der Golf-Staat war bereits im Jahr 2008 ein Vorbote der Finanzkrise, die die Welt bis heute beschäftigt. Und es gibt noch eine weitere erschreckende Parallele. (welt.de)

Brasilien: „Die Reaktion der Politiker auf die Proteste ist desaströs!“ (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Anleihen-Rallye: "Alles prügelt sich darum, den USA Geld zu borgen" (kurier.at)

Vereinigte Schulden von Amerika: Neue Horrorzahlen (kopp-verlag.de)

Gefahr für den Dollar: Zentralbanken steigen aus US-Schuld-Titeln aus - Weltweit wollen die Zentralbanken ihre langfristigen Beteiligungen an US-Staatsanleihen loswerden und ihr Geld lieber kurzfristig in Aktien mit besseren Zinsen investieren. Auslöser ist die Ankündigung der US-Fed, ab Herbst die Zinsen zu erhöhen und keine US-Anleihen mehr zu kaufen. Der Plan ist hochriskant, denn die Vermögensverschiebung wirkt sich auch auf den Dollar aus und kann weltweit zu Turbulenzen führen. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Dick Cheney warnt vor weiterem 9/11 (gegenfrage.com)

USA verlegen B-52-Bomber nach Europa (derstandard.at)

Inszenierte Zerstörung und politische Zersplitterung des Iraks: Die USA sponsern die Schaffung eines islamistischen Kalifats (luftpost-kl.de)

Die »Minerva Research Initiative« – das Pentagon wappnet sich für »massiven gesellschaftlichen Zerfall« - Vor einem Monat erschienen Fotos der chinesischen Polizei bei einer Übung. Die Einheiten übten, wie man einen »Arbeiteraufstand« niederschlägt, aber sie taten dabei auch genau das, was nötig wäre, um eine Rebellion der Mittelschicht einzudämmen ... (kopp-verlag.de)

Chemtrails: Leise rieselt das Gift ... - Klimatologen meinen, die Erde retten zu müssen. Weil ihre Computer sagen, daß wir in den nächsten fünfzig Jahren an den Folgen des Erdöls eingehen werden – einer unkontrollierten Erderwärmung – spielen sie Gott. Mit fatalen Folgen für unsere Gesundheit. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Wir vergiften uns selbst - Der Einsatz von Pestiziden stellt für die Landwirtschaft eine ernste Gefahr dar. Die Autoren einer aktuellen Studie schlagen Alarm, denn die Tierwelt wird derart in Mitleidenschaft gezogen, dass auch die Nahrungsmittelproduktion bedroht ist. (kleinezeitung.at)

Tepco pfuscht in Fukushima: Schutzwall aus Eis–Wasser gefriert nicht - Der japanischen Betreibergesellschaft Tepco gelingt es nicht, die havarierte Atomanlage in Fukushima unter Kontrolle zu bringen. Jetzt wird versucht, radioaktives Wasser über einen unterirdischen Eiswall aufzuhalten. Doch der Plan entpuppt sich als Illusion: Das Wasser gefriert nicht. (pravdatvcom.wordpress.com)

Erdmagnetfeld schwächt sich ab - Besonders über der westlichen Hemisphäre (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Planet X im Doppelpack? Astronomen sehen Hinweise für zwei noch unbekannte große Planeten im äußeren Sonnensystem - Extrem exzentrische (elliptische) Umlaufbahnen von Zwergplaneten wie Sedna und "2012 VP113" deuten einige Astronomen als Beleg für die Existenz eines noch deutlichen größeren Himmelskörpers bzw. Planeten im äußeren Sonnensystem. Neue Berechnungen spanischer Astronomen gehen nun sogar noch einen Schritt weiter und sehen in den bisherigen Daten Belege für zwei noch unbekannte große Planeten. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)





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