Freitag, 6. Juni 2014

... es wird ein sehr, sehr heisser Sommer!

Mario Draghi, der Chef der EZB, warnte kürzlich die Banken (!!! nicht die Allgemeinheit) vor einem möglichen bevorstehenden Crash des Finanzsystems ...

Einen erfolgreichen Testlauf, wie so ein Zusammenbruch ablaufen könnte, haben wir schon hinter uns: Zypern. Und zu befürchten ist, dass dieser Testlauf bei uns in Resteuropa genauso abläuft.

Zuerst sind die informierten Grossanleger und Investoren an der Reihe, ihr Vermögen (in Zypern waren es Milliardenvermögen) in Sicherheit zu bringen. Zu einem Zeitpunkt, wo die "normale Bevölkerung" noch nichts merkte. Die erfuhr erst ein paar Tage später, dass Staat und Banken pleite sind und Geldabhebungen nur mehr beschränkt möglich sind. Egal wie hoch das Vermögen war, man konnte plötzlich nur mehr 200 oder 300 €uro abheben.

Das Positive für die Eliten war zu sehen, dass das Volk leidensfähig war und nicht rebellierte. Weder der Regierungssitz noch Banken wurden gestürmt. Es entwickelte sich alles nach diesem grandios perfiden Plan der Polit- und Bankenelite. Der Testlauf war erfolgreich, das Volk weitgehend enteignet und die Verantwortlichen um viele Milliarden reicher!

Warum warnt Mario Draghi gerade jetzt, wo die Medien über ein möglicherweise zu erwartendes Wirtschaftswachstum schreiben, die Börsen Rekorde feiern (DAX über 10.000 Punkte) und Politiker keine Gefahr in der aktuellen Situation sehen (wollen)?

Frankreich ist pleite und wird dies, jetzt wo die EU-Wahl vorbei ist, zugeben müssen. Frankreich ist allerdings eine der grössten Indutrienationen der Welt und kann mit einem Bankrott das gesamte, ohnehin instabile, desolate Finanzsystem zum Einsturz bringen.

Frankreich benötigt Geld und die EU bzw. EZB wird alles versuchen, die benötigten Summen aufzutreiben. Deshalb wird versucht, an das Vermögen der Bevölkerung zu kommen - vorerst jenes Vermögen, das auf Bankkonten und Sparbücher liegt. Wir erleben jetzt live und aktuell die Enteignung der Bevölkerung eines gesamten Kontinentes und die unaufhaltsame Verarmung derselben.

Frankreich ist "to big to fail". Ein endgültiger Bankrott würde nicht nur den Euro sofort kollabieren lassen, es würden auch viele Banken, Investoren und Staaten in dem Strudel mitgerissen werden. Das heisst, egal was es kostet, Frankreich ist "systemrelevant" und muss unter allen Umständen "gerettet" werden. Natürlich zu Lasten der Allgemeinheit, zu Lasten der Bürger, zu Lasten des europäischen Volkes!

Wenn sich wesentlich kleinere Pleite-Staaten schon als Fass ohne Boden, als gigantische Geldvernichtungsmaschinerien, erwiesen haben und trotz astronomischer Summen die Situation sich nicht entspannte sondern drastisch verschärfte, können wir nur erahnen, was bei einer Frankreich-Pleite auf uns zukommen wird.

Als besonders problematisch wird sowohl die Arbeitslosigkeit und die soziale Lage in Frankreich eingeschätzt. Beides hängt zusammen und ist schier unlösbar. Das heisst, wir werden bald die Strassen in Frankreich in Flammen aufgehen sehen. Denn so lethargisch und bequem, wie auch leidensfähig, wie die Österreicher und die Deutschen sind die Franzosen, besonders die Migranten, nicht. Und die Rebellion wird sich nicht auf Paris beschränken.

Bisher ist in den Sommermonaten immer eine gewisse Ruhe eingekehrt. Heuer glaube ich nicht daran. Heuer glaube ich, dass es ein sehr, sehr heisser Sommer wird. Egal welche Temperaturen wir zu erwarten haben ... die Krise wird mit einer kaum vorstellbaren Wucht "zurück kommen"!







EZB warnt Investoren vor Absturz der Finanzmärkte - Die EZB warnt vor Blasen bei Aktien und Anleihen. Die Finanzstabilität der Eurozone sei gefährdet. Schuld daran sei die Suche der Investoren nach Rendite. Zudem gebe es in den Bilanzen der Geldhäuser immer noch zu viele faule Kredite. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Litauen soll 2015 den Euro einführen (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

EZB: Die Show des Herrn Draghi (start-trading.de)

Die Notenbanken starten ihren eigentlichen Großangriff auf die Ersparnisse (markusgaertner.com)

Sparkassen-Chef kritisiert EZB wegen Enteignung der Sparer - Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon hat die lockere Geldpolitik der EZB scharf kritisiert. Die anhaltend niedrigen Zinsen würden ein Loch in die Altersvorsorge reißen. Allein den deutschen Sparern entgingen jedes Jahr rund 15 Milliarden Euro an Zinseinnahmen. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Finanzexperten warnen vor Leitzinssenkung durch EZB (yahoo.com)


Österreich: Agrar-Subventionen gehen an Konzerne aus dem politischen Umfeld - Die Agrar-Förderungen gehen in Österreich an große Internet-Betreiber, Privatstiftungen und kirchliche Einrichtungen. Über die Agrar-Töpfe wird offenbar sichergestellt, dass viele gesellschaftliche Gruppen loyal zur EU stehen. Der klassische Bauer bekommt vergleichsweise wenig. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Knapp 20 Prozent Aufschlag für Kontoüberziehung - Unverschämt hohe Zinsen - bis zu 19,74 Prozent - verlangen steirische Banken bei Überziehungen des Kontos. "Wer sein Konto überzieht, wird erbarmungslos ausgenommen". (kleinezeitung.at)

Kiew bombardiert eigene Bevölkerung von Luhansk (alles-schallundrauch.blogspot.co.at)

Ukraine aktuell: Putin Interview und Forderung einer Flugverbotszone (marialourdesblog.com)

Warum China der Wall Street ein Dorn im Auge ist (goldseiten.de)

FEMA Camps-Verschwörungstheorie? Nein! Obdachlose werden in Camps deportiert (epochtimes.de)

Obama verschärft Konfrontation der Nato mit Russland (krisenfrei.wordpress.com)

Absage an Obama: Slowakei will keine Nato-Truppen stationieren (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)   

Ex-CIA-Pilot sagt unter Eid aus, daß die Zwillingstürme nicht von Flugzeugen getroffen wurden — Ein ehemaliger Pilot der CIA und der zivilen Luftfahrt hat in einer beeidigten Aussage erklärt, daß keine Flugzeuge in die Zwillingstürme flogen, da es physikalsch unmöglich gewesen wäre. (criticomblog.wordpress.com)

Ukraine und CO2 als Wegbereiter für das Fracking? Hyraulik Fracking wird eigentlich aller Orten von den Bürgern abgelehnt. Wer möchte schon, dass unter dem eigenen Hintern unzählige Chemikalien durch die Gesteinsschichten gepresst werden? Neben der wahrscheinlichen Verseuchung des Grundwassers, sind auch Schwarmbeben mögliche Konsequenzen. Anders sieht das natürlich die Öl- und Gaslobby, dort glüht schon die Rechenmaschine. Da kann die Gesundheit schon mal auf der Strecke bleiben. (iknews.de)





Keine Kommentare: