Samstag, 24. Mai 2014

Ich glaube es nicht, in solchem Staat zu leben!

So, liebe Freunde, der gestrige Artikel (Der Banken-Insider, der die Seiten wechselte ...) findet heute eine Fortsetzung (und wird in der Zukunft noch einige finden ;-)

In Österreich hat sich, dank der unermüdlichen und kompetenten Arbeit von Franz Hörmann und seinen Weggefährten, eine für das Bankensystem bedrohliche Bewegung entwickelt.

Das heutige Video zeigt die Pressekonferenz des Vereines Kreditopferhilfe und wartet mit harten und unglaublichen Fakten auf, die auf kurz oder lang von den Staatsanwaltschaften und Gerichten behandelt werden müssen.

Der Filz und die vernetzte Freunderlwirtschaft ist bekanntlich in Österreich besonders ausgeprägt. Dass es jedoch eine interne Regelung zwischen Finanzministerium und Bundeswertaufsicht bzw. Finanzmarktaufsicht gab in der es wörtlich gelautet hat: "Die konzessionierten Wertpapierhändler und Banken sind nicht zu prüfen, sondern die Daten zu glauben, bis ein gegenteiliges Indiz vorliegt", steht in einem Urteil vom Oberlandesgericht Wien nach mehreren (!!!) Zeugenaussagen, ist im Grunde ein Verbrechen. Dass dies nicht an das Justiz- und Finanzministerium weitergeleitet bzw. angezeigt wurde, schlägt wohl dem sprichwörtlichen Fass den Boden aus.

Unternehmen wie Private, in Österreich und noch in massiverer Form am Balkan wurden durch Banken in den Ruin getrieben. Natürlich mit Mitteln und Wege, die offiziell legal, aber näher betrachtet verbrecherisch waren.

Wir erinnern uns an die Causa Atomic, bei der die BAWAG durch eine sofortige Fälligstellung der Kredite ein gewinnträchtiges Unternehmen sich einverleibt und mit Gewinn weiterverkauft hat. Alois Rohrmoser ist dank dem damaligen BAWAG-General Elstner voll gegen die Wand gelaufen und hat nicht nur sein Lebenswerk, sein Unternehmen und sein gesamtes Vermögen verloren.

Ebenso erging es Peter Maegdefrau mit seinem Modellbauunternehmen Roco (wird im Video gebracht).

Es spielen Banken, Politik und Justiz ein gemeinsames Spiel. Als Einzelner, als Privater und kleiner Unternehmer besteht im herrschenden System und dem verbrecherischen Filz kaum eine Chance, sein Recht zu bekommen.

Das Video, das jeder sehen sollte, beweist, wer wirklich Macht hat und den Rest der Bevölkerung auch spüren lässt. Bis jetzt zumindestens.

Wir leben auch in einem Zeitalter (ich erwähne das auch immer wieder gerne), in dem alles, aber wirklich alles an die Oberfläche kommt. Es braucht nur seine Zeit.

Durch den Mut aber auch das Wissen haben wir es Menschen wie Franz Hörmann und Harvey Friedmann (... und natürlich vielen anderen weniger Bekannten auch!) zu verdanken, dass diese Geschäftspraktiken, die "normal" im Geschäftsbereich waren, nun der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Es ist eine jahrzehntelange Abzocke und Knechtschaft gewesen, die vor allem den Opfern sehr viel Tränen und Leid brachten, den Tätern wiederum unsagbare Gewinne.

In der Art, wie Banken Menschen behandelten, kann es, verdammt noch mal, nicht weitergehen. Mittlerweile büssen für die Gier der Banken, aber auch Versicherungen, nicht nur Einzelpersonen und Familien, sondern ganze Staaten! Und politische wird alles nur mögliche getan, damit die Banken weiterhin zocken, Vermögen an sich reissen und Gewinne einstreifen können.

Liebe Freunde, schaut´s euch die Videos an, sie sind schockierend, wie mit uns und unserem Vermögen umgegangen wird!

Harvey Friedmann bringt´s auf den Punkt, wenn er den idealen und wahrscheinlich realsten Werbeslogan von Banken verlautbart: "Kommen sie zu uns, sie haben das Geld, wir die Erfahrung! In einigen Jahren haben sie die Erfahrung und wir ihr Geld!" Dem ist leider nichts mehr hinzuzufügen ...

Das Positive daran, nun wird sich einiges ändern, weil die Geschäftspraktiken und verbrecherischen Methoden dieser Konzerne an die Öffentlichkeit kommen und damit auch die Justiz und in Folge die Politik unter Druck setzen.

Und damit hat Österreich europaweit eine Vorreiterrolle übernommen, die hoffen lässt. Denn wenn hierzulande Erfolge von Kreditopfern und Systemopfern bei Gericht erreicht werden können, hat das Vorbildwirkung für ganz Europa!

Und dann kann dieses System tatsächlich gekippt oder zumindest reformiert werden ...

An dieser Stelle sollte auch das Finanzierungsmodell vom "Waldviertler" Heini Staudinger erwähnt werden, dem die FMA (Finanzmarktaufsicht) strafte, weil er sein Unternehmen privat mit einem selbst konzipierten Modell erfolgreich finanzierte. Das kann natürlich nicht sein, dass eine Unternehmensfinanzierung ohne Banken möglich sein kann. Da musste die FMA einen Riegel vorschieben! Denn das könnte Vorbildwirkung haben und den Banken viel, viel Gewinn kosten. Also fielen sie über ihn her, wie die Geier auf ein waidwundes Tier. Allerdings stellt sich die Frage, wo die FMA bei der Hypo Alpe Adria, der Volksbankengruppe, der Communal Kredit hingesehen hat. Ach so, Verzeihung, es gab ja die Vereinbarung "Die konzessionierten Wertpapierhändler und Banken sind nicht zu prüfen, sondern die Daten zu glauben, bis ein gegenteiliges Indiz vorliegt" ...

Ich glaube es nicht, in solchem Staat zu leben!

Und die Medien schweigen dazu ...



Isabella Heydarfadai (kreditopferhilfe.net)
Prof. Dr. Franz Hörmann (franzhoermann.com)
Bernhard Costa (backtofairness.at)
Peter Maegdefrau (rocokonkurs.wordpress.com)



Whistleblower bringt Zoff für Steiermärkische - In einem anonymen Brief werden Vorwürfe gegen Vorstand und Aufsichtsrat erhoben. (derstandard.at)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)





Keine Kommentare: