Donnerstag, 13. März 2014

Der Crash kommt, na und?

Man spürt ein wenig latenten Fatalismus, wenn man den Menschen auf der Strasse, in den Cafés und an den Stammtischen zuhört. Dass es einen Crash geben muss, glaubt mittlerweile ein nicht unwesentlicher Teil der Bevölkerung (zumindest hier in Österreich). Doch irgendwie scheint kaum einer davon beeindruckt zu sein. Gerade, dass sie nicht die Verniedlichungsform, das "Crasherl", benutzen. Auch dass wir den Euro nicht mehr lange als Währung haben werden, scheint ebenfalls kein Geheimnis mehr zu sein.

Angst davor? Mitnichten, das Leben wird ja trotz allem weitergehen! Angst hat man vor dem Weltuntergang, einem Krieg und vielleicht noch vor dem eigenen Tod. Aber sich wegen eines "Crasherls", auch wenn dieser epochale Ausmasse annehmen sollte, braucht man sich doch keine Sorgen machen, oder? "Werden wir halt den Gürtel enger schnallen und die Sparpakete der Regierung akzeptieren müssen. Aber sonst?"

Darauf angesprochen, welche Ausmasse und Auswirkungen ein "Crasherl" haben könnte, hat kaum jemand reale Vorstellungen und auch kaum jemand hat vorgesorgt.

Kürzlich lernte ich eine Dame kennen, die in Wien in einem Wirtschaftsinstitut Banker aus- und weiterbildet. Sie sagte zu mir im Laufe eines Gesprächs: "Wenn bekannt werden würde, wie explosiv und besorgniserregend die Stimmung hinter den Kulissen ist, würden sich alle, wirklich alle Menschen für Monate mit Lebensmittel, Heizmaterial und Waffen eindecken ...

Und warum, frage ich nach? "Weil die (die Banken) fast alle massenhaft Leichen in den Kellern haben, die höchst gefährlich sind und wenn das bekannt werden sollte, gibt es für viele Banker möglicherweise ein Wiedersehen mit dem Kulterer (... im Zuge des Hypo Alpe Adria Gerichtsverfahren zu einer unbedingten, mehrjährigen Haftstrafe verurteilt). Aber auch faule, extrem kostspielige Eier in Form von zB. Osteuropaengagements, die sie möglicherweise nicht mehr rechtzeitig abstossen können." Und sie setzt nach: "Wenn´s dann kracht, dann richtig. Da bleibt kein Stein auf dem anderen!"

Also doch kein "Crasherl" sondern ein richtiger Crash! Was sagt meine neue Bekannte dazu? "Es wird ein Domino-Day werden und es wird schnell, sehr schnell gehen. Einige grosse Banken sind richtige Zombiebanken. Wenn eine fällt, reisst sie zehn oder zwanzig andere mit. Diese wiederum zehn, zwanzig andere. Die Banken sind auf höchst gefährliche Weise miteinander verwoben und von einander abhängig. Ganz wenige, die sich hauptsächlich auf das Kerngeschäft beschränkt haben. Klar, dort ist auch nicht so viel zu verdienen!" ... Nachsatz: "Aber auch nicht so viel zu verlieren ...!"

"Es wird in jedem Fall richtig böse, wenn´s so weit ist. So richtig böse!"

Ich frage sie: "Werden die Menschen überrascht sein?" "Ja und nein!", antwortete sie: "Nicht überrascht, weil man es ohnehin schon lange kommen sieht. Aber doch überrascht, weil es schlussendlich fast jedem zu schnell gehen wird. Das lange Warten auf jenen Zeitpunkt, an dem etwas passiert, hat mürbe gemacht. Man weis zwar, dass ein Zusammenbruch kommen muss, hat aber durch das Warten schon fast den Glauben daran verloren. Irgendwie geht´s halt noch ... und das schon mehrere Jahre. Dass sich die Situation immer weiter zuspitzt, bleibt der breiten Öffentlichkeit, Dank der unermüdlichen 'Jetzt-kommt-der-Aufschwung-Presse', leider verborgen. Ausserdem haben sich nur sehr wenig mit dem Geldsystem (Schuldgeldsystem) auseinandergesetzt. Auch sehr wenige Banker durchschauen jenes System, das eigentlich ihre Arbeitswelt, ihre Arbeitsgrundlage ist!"

"Hast du entsprechend vorgesorgt?", frage ich sie. "Mein Mann, ein Bankmanager (... sie lächelt!) und ich haben zum einen alle Schulden getilgt, unser kleines Vermögen in Gold und Silber angelegt [da gibt es kleine 1 Gramm Barren zum einzeln abreissen, da muss man ja dann Lebensmittel und so bekommen ... hoffe ich halt] und wir können doch einige Monate mit Lebensmittel und Trinkwasser ohne Einkauf auskommen [in unserer Garage steht eine ganze Palette Mineralwasser in Glasflaschen]. Heizmaterial ist für zwei Jahre vorhanden und wir haben sogar ein kleines Notstromaggregat."

"Was war eigentlich der Grund deines Umdenkens?" "Mein Mann war bei einem Vortrag von Andreas Popp und lernte ihn danach persönlich kennen. Von diesem Zeitpunkt an hat er sich alternativ informiert. Und mich natürlich mit einbezogen. Erst von dort weg haben wir die tatsächliche Brisanz der Situation abschätzen können. Vor allem auch, weil bankintern - so wie bei den Medien auch - viel, viel Desinformation und Falschinformation läuft. Ich kann jedenfalls nur jedem empfehlen, sich so gut wie nur möglich auf wirklich harte Zeiten vorzubereiten!"

Dem kann ich mich nur anschliessen!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Fiat-Money: Das blinde Vertrauen in ein korruptes System - Wir leben in einer Zeit, wo Geldwertstabilität ein Relikt vergangener Tage ist. Fast wie in einem Rausch werden Giralgelder durch Notenbanken geschaffen und in die Krater der Kreditwirtschaft verklappt. Wie damals prognostiziert, sind schon heute Milliarden keine Summen mehr, der neue Maßstab lautet auf Billionen. Warum die Menschen die Konsequenzen nicht verstehen und blind vertrauen bleibt ein ungeklärtes Rätsel, dabei hat es all das schon mehrfach gegeben. (iknews.de)

Die Hyänen an der Schlachtbank unserer Zukunft (markusgaertner.com)

Italien: Steuersenkung wird mit neuen Schulden finanziert (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Griechenland wieder vor der Pleite? Die Troika setzt der Regierung die Pistole auf die Brust, es wurden kaum Reformen durchgeführt, nur übertriebene Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen. (heise.de)

Griechenland: fünf kleine Wahrheiten, eine große Lüge - Laut Wirtschaftsprofessor Varoufakis soll ein geschickt konstruiertes Lügengebäude die Situation Griechenlands und sein noch tieferes Absinken in die Rezession verschleiern. (griechenland-blog.gr)

Ukraine ernennt Oligarchen und Gangster zu Gouverneuren und Ministern (kopp-verlag.de)

Die Ukraine: für unsere Steuergelder - neben der Eurokrise - noch ein Faß ohne Boden (jjahnke.net)

Exxon und Shell kämpfen um ukrainische Öl- und Gasfelder - Die Förderrechte an ukrainischen Gas- und Ölfeldern im Schwarzen Meer sind unter den Mineralöl-Konzernen aufgeteilt. Durch den Krim-Konflikt befinden sich die Unternehmen nun in einer rechtlichen Grauzone. Wenn Russland die Krim übernimmt, könnten die Lizenzen neu verteilt werden. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Krim verbietet nationalistische Partei „Swoboda“ und „Rechten Sektor“ (lupocattivoblog.com)

Zur angeblichen Illegalität des Krim-Referendums (iknews.de)

Die verheerende Wahrheit über die Vereinigten Staaten: Warum Gold nicht die schlechteste Wahl ist (propagandafront.de)

Angst vor dem Staat: Tausende Amerikaner geben Staatsbürgerschaft zurück (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

China: Mehr Geld für die Volksarmee (diepresse.com)

Neues aus dem NSA-Gruselkabinett (dasgelbeforum.de.org)

Apokalypse jetzt - Eine Frau hat ein Jahr wie nach einem Crash gelebt und berichtet (dasgelbeforum.de.org)





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