Sonntag, 19. Januar 2014

Die Krise ist vorbei!

So titeln zumindest wieder einmal viele Medien (offensichtlich auf Geheiss vom IWF ...). Aber im Ernst, ist die Krise vorbei? Oder besser gefragt, haben wir das Gröbste bereits überstanden? Kann, nach all den Anstrengungen unserer Politiker, überhaupt noch was passieren?

Man braucht kein Experte oder Ökonom zu sein, um diese Aussage als Lüge aufzudecken. Die Krise ist weder beendet, noch vorbei. Im Gegenteil, die Bedrohung einer Eskalation wird von Tag zu Tag grösser.

Das publizierte Wirtschaftswachstum liegt unter der Inflationsrate - deswegen ist es auch kein reales Wirtschaftswachstum. Ausserdem müsste man bei den derzeitigen Wirtschaftswachstumsraten von "Wirtschaftwachstümchen" sprechen. Die Arbeitslosigkeit steigt trotz Anstrengungen mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Ebenso steigen trotz Sparprogramme und Sparanstrengungen die Staatsschulden. Fast jeder europäische und nordamerikanische Staat hat 2013 die Überschuldung durch neue Schulden erhöht ... und nicht gesenkt! Und die Steuerbelastung hat ein neues Hoch erreicht und wird wohl auch noch weiter steigen.

Bei den Pleitestaaten PIGS & Co hat sich die Lage ebenfalls verschärft, derzeit setzt man auf manipulierte, völlig illusorische Zahlen und realitätsfremde Zukunftsprognosen. Zu PIGS & Co kommen noch heuer weitere, bereits angeschlagene Staaten hinzu: Frankreich, Österreich, ...

Auch die hemmungslose Casinomoral der Banken ist nicht zurück gefahren worden, die Lust am Zocken ist vielmehr gestiegen. Geschätzte Derivate in der Höhe von über 900 Billionen US-Dollar sind im Umlauf. Nur wenn ein Bruchteil davon nicht aufgeht, droht ein epochales Disaster, das einen globalen Dominoeffekt auslöst und die meisten Grossbanken rasend schnell zusammenbrechen lässt.

Unsere Welt ist eine manipulierte Illusion, die jederzeit, global und vor allem überraschend binnen kürzester Zeit implodieren kann und auch wird. Es geht schon lange nicht darum, ob der grosse Crash kommt, sondern nur, wann er tatsächlich kommt.

Alle bisherigen Versuche, die Krise in den Griff zu bekommen, sind gescheitert, weil sie nicht mehr als Kosmetik waren. Und weil sie die sich im "Spiel" befindlichen Summen in nicht mehr begreifbare Höhen katapultierten. Summen, die letztendlich die Vermögen aller kosten können. Was mit Sparerzwangsabgabe und Zwangshypothek ohnehin schon diskutiert und wahrscheinlich auch bald umgesetzt wird.

Zu analysieren, woher die grössten Gefahren für einen Zusammenbruch, einen Crash liegen, hiesse Eulen nach Athen tragen. Unser System pervertiert sich selbst in einem gewaltigen Ausmass. Dass dies nicht lange gut gehen kann, ist verständlich. Systemlethale Brisanz liegt in den zockenden Grossbanken, kommenden Börsencrashes, diversen Überschuldungen von Staaten, möglichen sozialen Aufständen bis hin zu Rebellionen, etc.

Uns stehen tatsächlich Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung, doch davon wollen die Macher und Hüter des Systems, also die Profiteure des Systems, nichts wissen. Sie versuchen nur, den Zusammenbruch so lange als möglich hinauszuzögern, um noch gross abzusahnen. Denn, wie lange es noch geht, wissen auch "Die-da-oben" nicht. Wobei mit "Die-da-oben" nicht die Politik gemeint ist, diese sind die Marionetten derer.

Vorbei ist die Krise in keinem Fall! Sie ist eher wie eine Tsunamiwelle zu sehen, die, bevor sie das Land erreicht, das Meer veranlasst, sich zurückzuziehen. Und genau in dieser beunruhigenden Phase, wo das Meer sich zurückzieht, befinden wir uns derzeit. Jene Phase, wo kurz danach die extrem hohe Welle mit aller Gewalt und Wucht alles vernichtet ...







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Marc Faber: Crash kann über Nacht kommen - Wir befinden uns in einer gigantischen Finanz-Blase, die jederzeit platzen kann, sagt Investor Marc Faber. Die Zinsen für Staatsanleihen seien trotz des massiven Gelddruckens bereits gestiegen. Steigen sie weiter, dann crasht der Aktienmarkt. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Dr. Wolfgang Philipp Rechtsanwalt – Was Du über den ESM nicht Wissen darfst!!! (krisenfrei.wordpress.com)

Bank-Skandale ohne Ende - Die BaFin-Präsidentin deutet mögliche Manipulationen von Devisenkursen und Goldpreis an. Mit der EZB als oberste Bankenaufsicht hat man den Bock zum Gärtner gemacht. (wiwo.de)


Deutschland löst Gold-Lager in Paris auf (diepresse.com)

Goldman-Chefvolkswirt Hatzius: „Das größte Risiko für Europa geht von Italien aus“ (faz.net)

“Die Wachstumsperspektiven in Spanien sind lächerlich” - Die spanische Regierung schwärmt vom größten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit 1999. Doch die angeblichen Erfolge auf dem Arbeitsmarkt sind Augenwischerei. (goldreporter.de)

US-Denkfabrik: »Außergewöhnliche Krise« notwendig, um »Neue Weltordnung« aufrechtzuerhalten (kopp-verlag.de)

Erneute Säuberungen in den US-Nuklearstreitkräften: 34 Luftwaffenoffiziere suspendiert (kopp-verlag.de)

Fukushima: Strahlenwerte erreichen neuen Rekord – Roboter entdeckt Wasserleck in Reaktor 3 – Googlemap zeigt weltweit gefährdete AKW (pravdatvcom.wordpress.com)

Oberster Gerichtshof der USA verschafft Monsanto einen bizarren Sieg - Es ist eine der seltsamsten Entscheidungen, die der Oberste Gerichtshof bisher gefällt hat: Monsanto erhält freie Hand, Landwirte zu verklagen, deren konventionelle Feldfrüchte mit Saatgut kontaminiert wurden, für das Monsanto ein Patent besitzt. Das Urteil ist das jüngste in einer ganzen Reihe von »Siegen« für das Gentechnik-Kartell in den USA über die Interessen von Biobauern und Verbrauchern. (kopp-verlag.de)

Ein Land, das sich selbst vergiftet - Die Chinesen verzweifeln am Smog. Nicht nur in der Hauptstadt. Fabriken, die über die Jahre wie Schwammerl aus dem Boden geschossen sind, verursachen ihn. Ein Besuch in der Stahl-Provinz Hebei. (kleinezeitung.at)

China schockiert: Ackerland ist massiv verseucht - Mehr als 3,3 Millionen Hektar chinesischer Boden ist für die Landwirtschaft verseucht. In der Sperrzone dürfen keine Lebensmittel mehr angebaut werden. Die chinesische Regierung will Milliarden Yuen investieren, um Ackerland zu retten. Rund 70 Prozent des chinesischen Bodens ist belastet. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Dürre in Kalifornien: Gouverneur ruft Notstand aus (diepresse.com)

Die Sonne schläft: Droht eine neue Eiszeit? (pravdatvcom.wordpress.com)

Zelltherapie des 21. Jahrunderts – Nachweise der biologischen Wirkungen von nicht-thermischen Hochfrequenz-Feldern - Teil 1 (dieter-broers.de)
Zelltherapie des 21. Jahrunderts – Nachweise der biologischen Wirkungen von nicht-thermischen Hochfrequenz-Feldern - Teil 2 (dieter-broers.de)

Prof. Wilhelm Hankel ist tot. Er ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Er starb nach kurzer Krankheit in der Kölner Uniklinik. „Er hat seinen 85. Geburtstag noch mit allerletzter Kraft gefeiert“. Er galt als einer der größten Mahner des Euro-Experiments. (mmnews.de)





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