Dienstag, 10. Dezember 2013

Totgesagte leben länger - das lange Sterben des Systems

Bis 2008 lebten wir in Europa in einer Welt, die für uns sicher und ewig schien. Kriege und Krisen waren weit weg und unser System schien weitgehend zu funktionieren. Zumindest an der Oberfläche.

Wir haben einen bescheidenen Wohlstand erreicht, das demokratische System schien zu funktionieren, ebenso die einige Jahre vorher eingeführte Gemeinschaftswährung €uro. Was konnte uns passieren?

Doch dann, ab Oktober 2008, überschlugen sich die Ereignisse und es brach, für die meisten, plötzlich und unerwartet, eine weltweite Krise aus. Offensichtlich ausgelöst durch die Pleite der amerikanischen Bank Lehman & Brothers. Von einem Tag auf den anderen war jene sichere Illusion einer Scheinwelt wie weggeblasen.

Es wurde offensichtlich, dass mit unserem System, nicht nur mit dem Geldsystem, etwas nicht stimmte. Es wurden uns die Grenzen aufgezeigt, die schon lange überschritten waren.

Eine schnelle Suche nach Lösungen war angebracht, denn nun war die Lage instabil geworden und unser System konnte jederzeit kollabieren. Rückblickend gesehen, schrammten wir einige Male haarscharf am Systemkollaps vorbei. Doch man schaffte es, das bereits angeschlagene Schiff noch einige Male halbwegs seetüchtig zu halten ... Allerdings mit immer höherem Aufwand.

Echte, grundlegende Veränderungen, welche eine tatsächliche Entschärfung oder Lösung der nun seit fünf Jahren andauernden Krise bebracht hätte, wurden, ich denke bewusst, nicht einmal ernsthaft diskutiert. Kleine kosmetische Ansätze konnte man zwar beobachten, doch eine langfristige, effiziente und nachvollziehbare Lösung war und ist nicht in Sicht.

Mittlerweilen läuft unser System im Crashmodus. Was allerdings vielen gar nicht bewusst ist, weil sie vor allem durch Politik und Medien manipuliert wurden und werden. Dabei braucht es gar keine grossartigen mathematischen Kenntnisse, um draufzukommen, dass ein Schneeballsystem, was unser Geldsystem ist, irgendwann in Grössenordnungen dringt, wo es kollabieren muss. Ein Crash ist diesem System von Beginn an sicher gewesen, und diesem nähern wir uns unaufhaltsam. Der Einsatz von finanziellen Mitteln steigt exponentiell.

Um sich nur ansatzweise vorstellen zu können, um welche Summen es mittlerweile geht, sollte sich die Grafiken in dem Artikel "Der gigantische Schuldenberg in den USA ..." (kopp-verlag.de) ansehen. Doch die USA ist nur ein Teil des gesamten Systems.

Viele Experten, die die Geld-, Währungs- und Wirtschaftssysteme kennen, warnen seit Jahren davor, dass durch eine weitere Grosspleite ein Dominoeffekt ausgelöst werden kann, durch den das Geldsystem kollabiert.

Es gibt auch nicht wenige Menschen, die der Überzeugung sind, dass die Krise und der sicher kommende Systemzusammenbruch von Teilen der Eliten gesteuert wird, um nachher, nach einem weltweiten Crash, die sogenannte New World Order, die neue Weltregierung, mit einer weltweiten Einheitswährung, durchzubringen.

Dies kann allerdings wenn es tatsächlich stimmt, nur für die USA und deren Vasallen (wie Europa, Kanada, Australien, etc.) gelten. Denn sowohl Russland wie China erstarken derzeit enorm, wirtschaftlich wie strategisch (... im Vergleich zur amerikanisierten Welt).

So verfügt China um so viel US-Dollarreserven, wie die USA Staatsschulden hat! Damit hat China die USA, besser gesagt den US-Dollar, fest im Griff und kann diesen mehr beeinflussen, als die Wall Street und die FED.

Somit dürfte den Eliten der NWO (New World Order), die man in den USA und in der City of London suchen muss, die absolute Kontrolle bereits entglitten sein. Aber nicht nur wirtschaftlich verschiebt sich das Kräfteverhältnis, auch politisch und strategisch sind Veränderungen zu beobachten.

Und Europa wirkt, auf Grund der ständigen Uneinigkeit und verschiedenen Interessen, wie ein Spielball zwischen den Fronten.

Jedenfalls werden die Ressourcen, um auftretende Probleme lösen zu können, immer knapper. Die Summen allerdings immer höher. Hier erkennt der normale Menschenverstand ein immer grösser werdendes Loch, das so einfach wie bisher nicht gestopft werden kann.

Was beängstigend ist, dass der Zusammenbruch plötzlich kommen wird. Denn, eines lehrte uns die Vergangenheit, es wird erst etwas zugegeben, wenn es offensichtlich ist und nicht mehr verheimlicht werden kann. Das kennen wir von Banken wie Staaten die in Schieflage geraten sind. Bis zuletzt wurden die Verluste bzw. der Bedarf an Hilfsgeldern weggelogen. Irgendwann ging es halt nicht mehr. Und dann hat niemand das "Unglück" kommen sehen.

Unser Geld- und Wirtschaftssystem ist äusserst komplex und wird in der Öffentlichkeit auch sehr intransparent gehalten. Für die breite Masse gibt es keine Vorwarnsignale. Im Gegenteil, durch die gezielte Manipulation der Realität durch Medien und Politik, wird uns eine halbwegs heile Schweinwelt vorgegaukelt. Und mit manipulierten Zahlen auch "bewiesen".

Dass der grosse Zusammenbruch kommen muss, ist unbestreitbar, es ist lediglich eine Frage der Zeit. Und ob der grosse Zusammenbruch tatsächlich weltweit eintritt oder nur gewisse Länder bzw. Allianzen betreffen wird, kann man derzeit schwer voraussagen. Am gefährdesten sind natürlich die USA und ihre Vasallen. Dazu zählt auch die Europäische Union.

Das lange Sterben unseres Systems hat 2008 eingesetzt und dauert an. Es ist nicht mehr abzuwenden. Ich hoffe, mein lieber Freund, du bist darauf vorbereitet!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Banken vervierfachen Wetten auf steigenden Goldpreis - Die am US-Futures-Markt handelnden Banken haben Anfang Dezember ihre Netto-Long-Position auf Gold noch einmal deutlich gegenüber Vormonat ausgebaut und mit ihren Terminkäufen eine neue Rekordmarke gesetzt. (goldreporter.de)

Bitcoin gecrasht: 50 % Wertverlust in zwei Tagen - Woher die enorme Begeisterung für den Bitcoin kommt, ist wahrscheinlich auch ein Geheimnis der Massenpsychologie. Eine Währung die noch jungfräulich ist und deren einziger Wert im Vertrauen der Nutzer liegt. Bereits als der Preis kurzfristig jenen von Gold überholte, warfen wir etliche Fragen auf und wiesen auch auf die Möglichkeit einer Spekulationsblase hin. Die Volatilität zeugt eindeutig von massiver Spekulation und einem Hype der mit rationellem Verstand nichts mehr gemeinsam hat. (iknews.de)

2014 droht ein Zins-Massaker: Die vielleicht größte gesellschaftliche Auseinandersetzung seit der Finanzkrise steht bevor (markusgaertner.com)

Staatsschuldenkrise: Endspiel wird absolut verheerend ausfallen (propagandafront.de)

Barcelona: Mit Kreditkarte gegen den Hunger (krisenfrei.wordpress.com)

Tränengas gegen Demonstranten in Italiens Städten (diepresse.com)

Tod einer 13-Jährigen erschüttert Griechenland - Zehntausende Griechen leben ohne Elektrizität - sie können die Stromrechnung nicht bezahlen. Der Tod einer 13-Jährigen hat jetzt die Regierung aufgerüttelt. (kleinezeitung.at)

Griechenland: PKW-Neuzulassungen mit +31,2% (querschuesse.de)

Die listigen Griechen: Kommt 2014 die Staatspleite? Die Griechen könnten die EU ausgetrickst haben: Während die Euro-Retter noch den Primär-Überschuss feiern, dämmert Beobachtern: Die Griechen könnten mit dem Überschuss die Staatspleite wagen. Denn sie sind plötzlich nicht mehr von den Gläubigern abhängig. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Russland will den Dollar im Inland verbieten (der-klare-blick.com)

Mega-Pleite, USA und Konsorten verlassen Afghanistan als Loser (krisenfrei.wordpress.com)

US-Armee: 130'000 Tote durch Atombombentest! Die USA zündete zwischen 1946 und 1992 weltweit überirdisch mehr als tausend Atombomben. Grosse Teile der Erde wurden dadurch für immer radioaktiv verseucht. Alleine in den ersten zwölf Jahren der Atombombentests wurden 130'000 Personen geopfert. Dazu gehören nicht die vielen Menschen, die an den Folgen der Atombombentests starben. (seite3.ch)

"XAVER" - ein herbstliches Orkantief wie andere auch: Mißbrauch durch die Klima-Alarmisten von der Natur widerlegt! (eike-klima-energie.eu)

Der Anführer von Otpor! arbeitete für Stratfor (marialourdesblog.com)

Rothschild verschlingt die Welt IV: EU-Rats-Präsident preist Chinas Zwangs-Verstädterung von 250 Millionen in Öko-City-Käfigen als Modell für globale EU-Umweltregierung mit Einer-Planeten-Wirtschaft (euro-med.dk)





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