Sonntag, 3. November 2013

Warum diskutieren wir nicht ernsthaft darüber?

Die Crux an unserem System ist, dass es fast ausschliesslich auf Dogmen und Axiomen aufgebaut ist und somit keinen wirklichen Änderungsspielraum aufweist. An diesen Dogmen und Axiomen wird, obwohl man mittlerweile erkennen müsste, dass sie nicht mehr weiter vertretbar sind, ohne Diskussion und ohne Widerspruch, festgehalten.

Diese Dogmen sind ua. "Es gibt keine Alternative zu unserem Geldsystem", "das Wichtigste ist (ewiges) Wirtschaftswachstum", "geht´s der Wirtschaft gut, geht´s den Menschen gut", ...

Jede Diskussion mit Vertretern des Systems, also Politiker, Banker, Manager, etc., wird sofort abgewürgt, wenn man diese Dogmen in Frage stellt.

Doch die derzeit sich gigantisch aufbauenden Probleme, vor allem finanzieller und sozialer Art, können mittels jener Regeln und Gesetze innerhalb des herrschenden Systems nicht oder nur sehr schwer, dh. langwierig und verlustträchtig, gelöst werden. Denn irgendwer muss die Rechnung bezahlen, und in der Regel sind es jene, die die schwächste Lobby haben und die fehlenden Machtstrukturen. Also die unteren und mittleren Schichten. Totaler Vermögensverlust inklusive.

Ich ignoriere jetzt einmal die bisher gängige Methode, eine schwere Krise durch grosse Kriege zu lösen, weil ich der Hoffnung bin, dass durch die finanzielle Situation der weltgrösste Aggressor und Kriegstreiber, die USA, möglicherweise gar nicht mehr in der Lage ist, derartig aufwändige und komplexe Kriege anzuzetteln. Aber ich kann mich auch täuschen!

Konzepte für andere Geldsysteme (zB. Informationsgeld) oder auch eine nichtmonetäre Systeme gibt es bereits. Doch sie haben etwas gemeinsam, dass den elitären Vertretern des herrschenden Geldsystems einen Grund gibt, diese nicht einmal zu diskutieren bzw. sofort als nicht realistisch abzutun. Nämlich eine gerechtere Verteilung der Mittel und damit einen Macht- und Vermögensverlust der Eliten!

Visionäre (Vision = das innere Bild einer Vorstellung, meist auf die Zukunft bezogen) hatten es in der Geschichte der Menschheit immer schwer. Oft wurde der Wert ihrer Arbeit, der Wert ihres Denkens erst nach ihrem Tod, oft viele, viele Jahre später erkannt.

Statt Milliarden und Billionen an Vermögen in ein Fass ohne Boden zu werfen, ist den Systemverfechtern jedenfalls wichtiger, als mögliche Alternativsysteme auszuarbeiten, realistische Konzepte zu erstellen und dies auch zu simulieren, zu testen. Man hält rigoros an einem sich selbst zerstörenden System fest, auch wenn man weiss, dass man damit dem Untergang geweiht ist. Hoffen auf einen möglichen Neustart in der ersten Reihe? Mann, das kann gehörig schief gehen! Denn wenn es, wie zu erwarten, zu einem weltweiten Systemzusammenbruch kommen wird, und der wird nach derzeitigen Erkenntnissen kaum ausbleiben, spielen für den Verlauf viele Faktoren eine Rolle, die man kaum alle kontrollieren kann. Und es kommt eine gewaltige Eigendynamik hinzu. Einschätzbar sind zB. die Massen jener nicht, die nichts mehr zu verlieren haben, weil man ihnen alles genommen hat!

Wir bezeichnen uns als moderne, aufgeschlossene und aufgeklärte Gesellschaft. Trotzdem leben wir in einem System, das ihren Ursprung vor mehr als 2.000 Jahren hatte: das römische Reich. Das allerdings, wie wir wissen, untergegangen ist ...

Deshalb müssen endlich auch Alternativen und mögliche Übergänge in ein neues Gesellschaftssystem, ein neues Geldsytem zumindest ernsthaft diskutiert werden! Alte Dogmen und Axiome, die sich selbst gerade in Frage gestellt haben, zu verteidigen, ist weder modern, noch aufgeschlossen, noch aufgeklärt.

Doch die Meinung produziert - mit enormen medialen Aufwand - immer noch die Elite. Und ich merke in meinem Bekanntenkreis, es wird sofort und ohne tieferes Wissen gesagt: "Das kann nicht funktionieren!" Allerdings von Menschen, die unser herrschendes Geldsystem kaum durchschauen und nicht hinterfragen ...

Ich weiss natürlich nicht, wie andere Geld- und Gesellschaftssysteme, vor allem nicht monetäre Systeme, tatsächlich in der Realität funktionieren würden. Sind sie doch meist von Einzelpersonen konzipiert worden. Allerdings verfügen wir über die notwendigen Ressourcen und Kapazitäten, diese weiter zu entwickeln, zu testen und zu simulieren. Es fehlt nur der Wille dazu!

Und um Macht und Vermögen zu erhalten, versucht man, die Dogmen weiterhin zu verteidigen. Ist, wie so oft argumentiert wird, die Menschheit (noch) nicht reif für ein neues, gerechteres System? Dem kann ich nur entgegnen, sie ist offensichtlich nicht einmal reif für das herrschende System! Denn sonst hätten wir die Probleme nicht, die dieses System kollabieren lassen. Und wichtige Faktoren für die "Unreife" des Menschen sind ohne Zweifel: Neid, Egoismus, Gier und Machttrieb! Doch genau diese Faktoren werden in den alternativen Systemen zumindest relativiert, weil jene Exzesse, die wir jetzt haben, einfach nicht mehr möglich sind.

Die grösste Lüge als Dogma des herrschenden Systems, ist die immer wieder getätigte Aussage, dass Macht und Vermögen auch Verantwortung impliziert, die nur wenige zu übernehmen fähig sind. Heisst Verantwortung auch Dekadenz, Egoismus, Ausbeutung, Ressourcenraubbau, Monopolstellungen, Korruption und Elitedenken?

Hinzu kommt, dass eines dieser alternativen Geld- und Gesellschaftssysteme Nebenwirkungen aufweist, welche die Eliten in ihrem Kontroll-, Regulierungs- und Überwachungswahn sich keineswegs leisten können. Nämlich viel mehr persönliche und individuelle Freiheit! Und damit wird jede Diskussion bereits im Ansatz abgewürgt und mit veralteten und irrealen Dogmen der medialen Lächerlichkeit preisgegeben ...

Angesichts der Tatsache, dass unser derzeitiges Geldsystem gerade kollabiert und die Folgen nicht absehbar sind, ist die Verhinderung jedweder Diskussion reiner Fatalismus der elitären Schichten!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Sinclair: Gold 50000, Dollar wertlos - Gold-Legende Jim Sinclair befürchtet eine finanzielle Katastrophe für Amerika. Deshalb sei Goldbesitz unerlässlich, um sein Vermögen zu schützen. Alle Sparer werden in Zukunft geschoren und auch in den USA wird es zu Enteignungen kommen wie in Zypern, weil alle Banken praktisch pleite sind. (mmnews.de)

Globaler Schulden-Crash: Systemneustart zwischen 2014 und 2015 (propagandafront.de)

20 Jahre Europäische Union – Auch eine Geschichte voller Lügen (goldreporter.de)

Wenn aus Erfolgs-Rezepten Brandbeschleuniger werden - China. Amerika. Die Weltwirtschaft. Alle drei “Wirtschaftszonen” laufen mit ihrem ganz eigenen Modell. Das der Weltwirtschaft heißt schlicht Wachstum. Das Rezept in den USA lautet dagegen so: Man konsumiere so viel wie es beliebt, importiere die Ersparnisse aus dem Rest der Welt wenn das eigene Geld nicht reicht, und gebe dafür Schuldscheine aus. (markusgaertner.com)

Gut gebremst ist halb gewonnen – Das verlogene Mantra von den freien Märkten (markusgaertner.com)

Schweizerische Nationalbank verliert 6,4 Milliarden Franken - Die Schweizerische Nationalbank ist vom Absturz des Goldpreises auf dem falschen Fuß erwischt worden. Nur mit Gewinnen aus den Devisen-Reserven konnte ein dramatischer Absturz verhindert werden. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Italien: Rekordarbeitslosigkeit (querschuesse.de)

Kritik an Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Griechenland - In einem Artikel der New York Times wird die Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Griechenland kritisiert, die offensichtlich mehr Wut als Geld einbringt. (griechenland-blog.gr)

Iran: 100 Milliarden Dollar im Ausland eingefroren - Wie Irans Finanzministerium meldet, geht dem Land aufgrund der US-Sanktionen allmählich das Geld aus. Die Islamische Republik kann auf zusammengerechnet 100 Milliarden Dollar nicht zugreifen, die von ausländischen Banken eingefroren wurden. (gegenfrage.com)

Obama der Lügner - Der Imperialismus war nie weg (rationalgalerie.de)

Das Insolvenzverfahren in Detroit: Eine amerikanische Stadt wird geplündert (wsws.org)

Alarmübung in Russland: Putin bringt Atomraketen auf Prüfstein – Errichtung europäischen Raketenschilds in Rumänien (pravdatvcom.wordpress.com)

Wenn Sie immer noch an ‚Klimaänderung’ glauben, lesen Sie dies ... (eike-klima-energie.eu)

Wetterkrieg – Taifun vor Japans Küste löst sich in nichts auf (politaia.org)

Heikle Mission Fukushima (pravdatvcom.wordpress.com)

Fukushima: Rückkehr ausgeschlossen - Bisher machte die Regierung den Vertriebenen Hoffnung - nun gab man zu: Aus einer Rückkehr wird nichts. (kurier.at)

Kepler-78b: Astronomen entdeckten "unmögliche" ferne Höllen-Erde (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Edward Snowden, betreten Sie nicht den 51. US-Staat - Tageskommentar von Michael Winkler (krisenfrei.wordpress.com)

Schweden hilft den USA zu spionieren! (marialourdesblog.com)

Das wahre Interesse der NSA: USA spionieren Know-How von deutschen Unternehmen aus (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

So clever schützen sich die Schweizer vor US-Spionage - „Dann kapitulieren die NSA-Spione“ (focus.de)

“Dark Mail Alliance”: Bald sichere E-Mails 3.0? (iknews.de)

Der Weg die Freiheit zu erlangen - Mit diesem Artikel will ich so einfach wie möglich erklären, was virtuelles Geld oder kryptografisches Geld wie Bitcoin eigentlich ist und damit einige Missverständnisse und falsche Annahmen ausräumen. Zuerst will ich aufzeigen, für was das „normale“ Geld wirklich dient. Es ist ein Machtinstrument der Elite, um uns zu kontrollieren und zu versklaven. Früher wurden Menschen direkt als Sklaven mit Gewalt und Gefangenschaft ausgebeutet und man hat sie für sich arbeiten lassen. Seit der Einführung des Fiatgeldes machen sie es subtiler und verdeckt, aber es kommt aufs gleiche raus. Da sie das Geld kontrollieren, kontrollieren sie Menschen und unsere ganze Gesellschaft. (alles-schallundrauch.blogspot.com)





1 Kommentar:

Uli Weber hat gesagt…

schau mal bei informationsgeld.info rein. Dieses Konzept ist schlicht genial und bietet sogar den Superreichen ohne Unterbruch beim Systemwechsel ein Leben mit Wohlstand wie bisher. Dies schein ungerecht zu sein, ist aber die einzige Möglichkeit, auch solche Leute mit ins Boot zu holen ;-)

Wenn man logisch denkt, erkennt man auch, dass es Versorgungstechnisch überhaupt kein Problem ist, diesen Leuten so viel Kaufkraft zu geben, denn die haben ja bisher nie produktiv gearbeitet. Im neuen System werden sich aber auch diese aus Langeweile schon bald aktiv an nützlicher Arbeit betätigen, und ausserdem wird viel weniger Unnötiges produziert. da für Wegwerfprodukte schlicht der Anreiz fehlt :-)