Montag, 18. November 2013

Krisenvorsorge oder das Ignorieren der Realität

Bevor der Winter kommt, häufen sich die Empfehlungen, sich doch einen kleinen Notvorrat und diverse Notfallsutensilien zuzulegen. Zwei Gründe werden angegeben: ein totaler Zusammenbruch unseres Systems, der ohnehin schon überfällig ist, und ein Ausfall unseres Stromnetzes, das, speziell im Winter, vor allem zur Weihnachtszeit, wieder am Rande der Kapazitäten sein wird und dadurch Ausfälle, auch für längere Zeit, durchaus möglich und plausibel erscheinen.

Ein kleiner Notvorrat und die entsprechende Vorbereitung kostet nicht viel, kann aber durchaus lebensrettend sein. Vor allem, niemand kann voraussagen, wie es tatsächlich werden wird. Für beide Szenarien gibt es im Internet genügend Prognosen, was sein könnte, wenn ... aber, es kann auch kein Extremfall eintreten. Doch entsprechend vorbereitet zu sein, beruhigt.

Ein mittlerweilen alter Mann, der als Zivilschutzbeauftragter in den 70iger Jahren Vorträge über Notvorräte gehalten hat - damals war der Kalte Krieg und mögliche Atombombeneinsätze die grosse Bedrohung - sagte zu mir vor rund einem Jahr: "Wir leben in einer scheinbar toll funktionierenden Welt, in der nichts passieren darf. Doch es ist ein Ignorieren der Realität. Damals, im Kalten Krieg, war die Bedrohung unseres täglichen Lebens nicht annähernd so gross wie heute. Auch wenn wir im Nachhinein erfahren haben, wie knapp viele Situationen ausgegangen sind! Es muss doch jeder Haushalt so weit sein, für drei bis vier Wochen vorgesorgt zu haben!"

Angst machen in jedem Fall die möglichen Auswirkungen eines grösseren Stromausfalles. Denn wenn das Stromnetz irgendwo regional, aus welchem Grund auch immer, zusammenfällt, kann dies wie ein Dominoeffekt überregionale Wirkung haben und ganze Städte können plötzlich und unerwartet, mitten im Winter, einen Blackout erleben. Dann wird es dunkel und still. Kein strom heisst auch kein Heizen, keine Versorgung, keine Tankstellen, kein Krankenhaus, keine Wasserversorgung ... nichts geht mehr! Und aus entsprechenden Studien wissen wir, dass bereits am zweiten Tag das grosse Chaos beginnt.

Wenn man für diesen Moment vorgesorgt hat und einer der wenigen Haushalte ist, in dem es warme Räume gibt, Lebensmittel und Wasser zur Verfügung stehen und Kerzen Licht spenden, hat man möglicherweise das Schlimmste bereits überstanden.

Trügerisch ist es, sich auf den Staat zu verlassen, dass dieser vorgesorgt hat. Wer stellt sich samt Familie gerne bei den Ausgabestellen für warmes Essen an?

Entsprechende Vorsorge zu treffen, ist weder teuer noch kompliziert. Und vor allem die Vorräte werden nicht kaputt, sondern können jederzeit verzehrt werden und der Vorrat entsprechend wieder aufgefüllt. Man sollte nur zur richtigen Zeit dafür sorgen, damit man ihn hat, wenn man ihn braucht!

Man kann auch kaum für wirklich alle Eventualitäten gerüstet sein, aber das Notwendigste sollte vorhanden sein. Gerhard Spannbauers Krisenvorsorge, Innova und Krisen-Lebenmittelpakete bei Gewürz Bazar bieten kostengünstige und umfangreiche Lösungen von Profis.



Tipps für den Ernstfall - Vorbereitungen für einen möglichen totalen Zusammenbruch sind kein schönes Thema. Jedoch deutet eingies darauf hin, dass es nicht schaden kann sich damit zu befassen. Was tun, wenn der Ernstfall eintritt? (mmnews.de)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



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So redet die EU die Krise schön (geolitico.de)

Greyerz: 2014 wird ein Jahr massiver Vermögensvernichtung werden (propagandafront.de)

Krugman: Deutsche an allem Schuld - Wirtschaftsnobelpreisträger: "Depressing Germans" sind schuld an deflationären Tendenzen in Euro-Zone und weltweit. - Exportüberschüsse haben grossen Anteil an der „Pein der Krisenländer.“ - Wofür hat der Mann eigentlich den Nobelpreis gekriegt? (mmnews.de)

Frankreich vor einer „sozialen Explosion“ (politaia.org)

Hollande ist unbeliebtester Präsident (20min.ch)

Griechenland hat Reformen nicht einmal zur Hälfte geschafft (griechenland-blog.gr)

Geister-Turm: Niemand will in das neue World Trade Center ziehen (pravdatvcom.wordpress.com)

QE als Bailout für die Wallstreet (der-klare-blick.com)

Moody's stuft drei US-Großbanken ab - Acht große US-Banken wurden nun von der Ratingagentur Moody´s abgestraft. Darunter Institute wie Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley. Moody´s rechnet damit, dass diese Banken im Fall einer Pleite nur mit geringer staatlicher Hilfe rechnen können. (kleinezeitung.at)

Armageddon-Gruppen im US-Militär könnten Nuklearwaffen einsetzen (politaia.org)

Israel, Saudi-Arabien drohen mit Militärschlag gegen Iran (gegenfrage.com)

Schwere Bürgerunruhen & Aufstände: Worauf Sie sich gefasst machen sollten (propagandafront.de)

Wissenschaftler warnen vor einer extremen Gefahr: Die aktuell größte Bedrohung für die Menschheit geht von den Brennstäben in den Abklingbecken in Fukushima aus (luftpost-kl.de)

Dauerleck Fukushima: KenFM im Gespräch mit: Kazuhiko Kobayashi (marialourdesblog.com)

Die Sonne polt sich um
(pravdatvcom.wordpress.com)

Studie belegt: Viele unheilbar Kranke verschweigen den Wunsch nach Sterbehilfe (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

"Königlicher Portier": GCHQ überwacht Diplomatenhotels (diepresse.com)





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