Dienstag, 26. November 2013

Einigung mit dem Iran

Nun konnte man sich doch noch mit dem Iran in der Causa Nukleartechnik einigen. Zumindest die europäischen Staaten und die USA. Israel und interessanterweise einige arabische Staaten sind gegen eine Einigung und setzen ihre Kriegstreiberei fort.

Mit der Einigung ist die Wahrscheinlichkeit vor einem Krieg gegen den Iran wesentlich gesunken. Kenner und Experten halten Israel, auch mit Hilfe arabischer Staaten, kaum in der Lage, einen Krieg gegen dieses grosse Land zu führen. Eventuell punktuelle Militärschläge, vermutlich gegen Atomanlagen, sind allerdings möglich. Doch es wird nicht einfach.

Denn der ursprüngliche Plan der Isrealis, nach einem Einmarsch von US-Truppen in Syrien, die kürzeste Flugroute bei einem möglichen Angriff nutzen zu können, hat sich erledigt. Der Syrienkrieg wurde überraschend abgesagt - vorerst ...

Auch Teile des Embargos gegen den Iran werden im Dezember aufgehoben. Dadurch ist sofort der Ölpreis gefallen, da bald wieder iranisches Öl in den Handel kommt.

Damit ist, wiederum einigermassen überraschend, die Welt ein klein wenig sicherer geworden. Allerdings muss man gespannt sein, ob die Amerikaner den Druck der Israelis stand halten werden. Denn die wollen nach wie vor den Iran in die Steinzeit bomben. Obwohl Überprüfungen keine Anzeichen hervorbrachten, dass der Iran offensichtlich kein Programm zur Entwicklung von Nuklearwaffen betreibt und diesbezüglich auch keine erhöhte Gefahr für Isreal darstellt.

Durch die Einigung ist die politische wie wirtschaftliche Position des Iran im Nahen Osten allerdings gestiegen. Und dies wird auch von der arabischen Welt als Gefahr gesehen. Wenn die arabische Welt allerdings von Gefahr redet, meint sie einen wirtschaftlich erstarkten Iran, der Konkurrent und Mitbewerber im Ölgeschäft ist. Wie erwähnt, der Ölpreis ist schon gefallen - und damit auch die Einkünfte der arabischen Staaten.

Kurios dabei, die Saudis wollen angeblich pakistanische Atomwaffen kaufen. Sind wild gewordene Saudis weniger Gefahr als die Perser?

Wobei man leider erfahren hatte, dass entsicherte Atomwaffen von den Israeli schon in der Luft waren. Man zog sie im letzten Moment zurück. Von dort geht wirkliche Gefahr aus, weil die Israelis kaum einzuschätzen sind. Die Frage ist nur, wie sehr benötigen sie einen Partner wie die USA und/oder England um ihre Spielchen und Strategien umzusetzen.

Oder wird sich der Prozess des "Nicht-Kriege-Führens" weiter fortsetzen. Die Amerikaner haben sich offensichtlich zu einem militärischen Teilrückzug, zumindest in der Planung, entschlossen oder entschliessen müssen. Die finanzielle Lage der USA spannt sich bekanntlich immer mehr an und es ist zumindest dem eigenen Volk kaum mehr zu erklären, dass für innere Angelegenheiten kaum mehr Geld vorhanden ist, aber teure Kriege geführt werden sollten.

Sind wir gerade Zeugen einer weltpolitischen Wendung oder bringt die Zukunft noch Rückfälle in die kriegerische Zeit?






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



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Draghi stoppt Risiko-Bewertung von Staatsanleihen (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

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Hat die Royal Bank of Scotland Kunden ausgenommen? (sueddeutsche.de)

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Griechenland hofft auf absurdes Steuerwachstum - Der Entwurf des Haushaltsplans 2014 in Griechenland ist auf einen enormen Anstieg der Steuereinnahmen gestützt, bei einem veranschlagten Anstieg des BIP um nur 0,1 Prozent. (griechenland-blog.gr)

Iran erhält wieder Zugang zum Goldmarkt (goldreporter.de)

Zum Zustand der USA – Wie du säst, so wirst du ernten (pravdatvcom.wordpress.com)

Fröhliches Surfen auf der Bernanke-Tsunami (markusgaertner.com)

Eine der entsetzlichsten Vorhersagen für 2014 - Sollte die US-Notenbank ihre Gelddruckmaßnahmen tatsächlich aussetzen, dürften die USA abermals in eine deflationäre Depression abrutschen. (propagandafront.de)

Militärische Konfrontation China-USA voraus? (dasgelbeforum.de.org)

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Vierjahresplan der NSA veröffentlicht - Der New York Times wurde ein Dokument zugespielt, das die wichtigsten Ziele der NSA bis 2016 beinhaltet. In dem Papier beschreibt der Geheimdienst die Gegenwart als "Das goldene Zeitalter der technischen Überwachung". (kleinezeitung.at)

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