Samstag, 2. November 2013

Der Oktober ist vorbei

Der Oktober war, wie von einigen vorausgesagt, tatsächlich "heiss" ... zumindest sehr warm. Herrlich warmes Wetter, viel Sonne und die schönste Herbstfärbung luden zu Ausflügen in das steirische Weinland. Heisse Maroni und frischer Schilchersturm (eine weststeirische Spezialität) sind jene kulinarischen Spezialitäten, die uns der steirische Herbst alljährlich bringt und für die die Untersteiermark auch über ihre Grenzen hinweg bekannt und beliebt ist ...

Die Voraussage eines "heissen Oktobers" betraf aber nicht die warmen Oktobertage, die heissen Maroni und den köstlichen Schilchersturm, sondern die schon lange zu erwartende Eskalation der politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Situation. Doch da blieb es, zumindest wenn man nicht hinter die Kulissen sieht, äusserst ruhig. In diversen Medien schrieb man auch von einem sich entwickelnden Aufschwung und den daraus resultierenden positiven Aussichten für´s nächste Jahr.

Tatsächlich baut sich im Hintergrund nicht eine, sondern gleich mehrere "systemletale Bomben" auf - und das seit Jahren. Bisher konnte man sie mit viel Glück und extremen Aufwand am Explodieren hindern. Doch die Sprengkraft erhöht sich Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat.

Wer dieses bizarre System näher und nicht nur einseitig oder oberflächlich betrachtet, muss sich wundern, warum es überhaupt noch existieren kann. Denn einige dieser "kleinen Bomben" sind schon hochgegangen und haben das System zumindest ins Schleudern gebracht. Die erste war der Untergang von Lehman Brothers 2008. Seit damals ist nichts mehr wie es war ... und doch hat sich kaum etwas geändert.

Ein wenig Kosmetik hier, ein wenig Kosmetik da. Das wars dann schon. Die offensichtlichen Probleme blieben und werden immer grösser und deshalb auch immer brisanter. Doch man versucht mit Erfolg dies zu zerreden, zu verstecken, zu ignorieren und weg zu lügen.

Tatsächlich ist eine langfristige Lösung innerhalb des Systems ohne wirklich tiefgreifende Veränderungen nicht möglich. Denn ein System, das im Grunde ein trügerisches Schneeballsystem ist, erreicht irgendwann die physischen Grenzen. Und dann bricht dieses Gebilde zusammen. In diesem Zusammenbruchszeitabschnitt befinden wir uns jetzt.

Aber nicht nur die die Lösungsversuche mit immer astronomischer werdenden Summen, mit denen man versucht, das System "zu halten" sind reine Fiktion und Wunschdenken, sondern auch die realen Probleme, welche einen nicht möglichen Spagat zwischen machbar und nicht machbar schon im Ansatz ausschliessen. Somit werden diese Probleme vor uns hergeschoben, wie der Schneepflug es mit dem Schnee macht. Zuviel Schnee lässt dann auch den stärksten und grössten Schneepflug kapitulieren ...

Unser sogenannter Sozialstaat ist nicht mehr zu finanzieren. Auf der einen Seite explodieren die Ausgaben und die Verschuldung, auf der anderen Seite muss der Staat sparen. Er tut es (mehr schlecht als recht) weil er es tun muss. Weil einfach nicht mehr so viel Geld zur Verfügung steht und weil die bestehenden Schulden, zumindest die Zinsen, abgetragen werden sollten. Deshalb erfindet er immer neue Möglichkeiten zu Geld zu kommen. Steuern, Gebühren und Abgaben steigen. In die Wirtschaft, dh. in den Konsum fliesst immer weniger Geld. Das Resultat haben wir präsentiert bekommen: fortschreitende Inflation, steigende Arbeitslosigkeit und weniger Wirtschaftsproduktion.

Wie man an Hand der südlichen EU-Staaten sieht, ist dieses Problem mit herkömmlichen Mitteln nicht zu lösen. Dabei frage ich mich, ob überhaupt eine Lösung angestrebt werden möchte oder ob man nicht bewusst eine Eskalation, sprich einen Systemzusammenbruch anstrebt oder in Kauf nimmt.

Jetzt wirst du sicher fragen, wem ich mit "man" meine? Es sind die Macher, die Hüter dieses Systems. Jene, die an den wirklichen Hebeln der Macht sitzen und extrem reich sind. Es sind nicht die Politiker, sondern jene, welche die Fäden im Hintergrund ziehen. Einflussreiche Gruppen die öffentlichkeitsscheu sind, nicht gerne in den Medien genannt werden, aber die tatsächliche Macht innehaben und natürlich zum eigenen Vorteil nutzen. Es sind Banken, Konzerne und Gruppen wie Think Tanks, Geheimbünde und Geheimorganisationen die zusammen unsere Welt lenken.

Von ihnen wird kaum die Aufforderung einer Veränderung unseres Systems ausgehen, da dies grundsätzlich auch mit Macht- und Vermögensverlust verbunden ist. Also lässt man, solange es noch geht, die anderen, die Schwächeren bluten und bereitet eine Welt "danach" vor, um wieder die Plätze an der Macht einnehmen zu können. Dh., wir können davon ausgehen, dass nach einem Systemzusammenbruch, auf den man mangels anderer Alternativen hinarbeitet, das selbe Schuldsystem neu aufgebaut werden soll. Das gleiche System, die gleich verteilten Rollen, nur eben neu, aber ebenso mit Ablaudatum. Und genau so sollte sich die Geschichte immer wieder wiederholen. Ein grausames, ungleiches Spiel mit vielen, vielen Verlierern und wenigen Gewinnern!

Uns spielt man eine möglichst heile Welt vor. Gebaut aus Lügen, Manipulation, Dogmen und Betrug. Wir glauben sie (zumindest mehrheitlich) und wir hoffen darauf, dass es zwar nicht so bleibt, aber halt nicht viel schlimmer wird.

Mittlerweilen muss allerdings klar werden, dass dieses System nicht mehr lange gehalten werden kann. Denn die nötigen Mittel sind verbraucht. Wir verspielen gerade mit hohem Einsatz unsere Substanz. Und wenn die verbraucht ist, dann geht wirklich nichts mehr ... Auf diesen Punkt steuern wir mit voller Kraft zu, seit einigen Jahren.

Es sind nicht wenige Ökonomen, Systemexperten und Wissende, die versuchen, das unglaubliche Betrugssystem und dessen Ende, das wir nun erreicht haben, uns zu erklären. Viele von uns wollen dies aber nicht wissen, weil die Wahrheit äusserst unbequem ist.

Eigentlich müsste schon seit längerem etwas passiert sein. Sieht man sich die Zahlen und Fakten bei Banken und Staaten an, so bietet das ein teilweise äusserst bedenkliches Bild eines kollabierenden Systems. Dass noch nichts passiert ist, gleich einem Wunder!

Deshalb wird der grosse Zusammenbruch nicht ausbleiben. Es ist nicht die Frage ob er kommt, sondern wann er kommt. Und wo er ausgelöst wird. In Europa oder den USA. Die Lunte brennt jedenfalls. Und kaum zu glauben, so wie es jetzt aussieht, überstehen wir auch 2013 halbwegs, mit nur kleineren Blessuren.

Es wurde der Höhepunkt, das Finale, wieder einmal verschoben (aber nicht aufgehoben). Also war der Oktober nur kulinarisch heiss ...






Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Aufstand gegen EU-Diktatur - Machthungrig, geldgierig und Lobby-verseucht diktiert das Brüsseler Politbüro das Alltagsleben seiner Untertanen. Nun zittern die EUliten vor der nächsten Europa-Wahl, begleitet von willfährigem Mainstream, der Kritiker abkanzelt. Doch die Wahl ist bedeutungslos. Das EU-Parlament gleicht der Volkskammer in der "DDR". (mmnews.de)

EU-Plan: Umerziehungslager für Andersdenkende - Die “EU” kündigt derzeit für jeden offen einsehbar an, die Grundfreiheiten der Bürger einschränken zu wollen. Die freie Meinungsäußerung wird es dann nicht mehr geben und Widerstand gibt es nicht. (pravdatvcom.wordpress.com)

Die derzeitige Rezession in Südeuropa ist künstlich erzeugt – durch das Falschgeldsystem (martin-schweiger.com)

Wie ein Brüsseler Think Tank das Bild Europas manipuliert - Der GEAB ist  ein Projekt von Europa-Idealisten mit abstrusen Ansichten. Das Schlimme ist, er hat erheblichen Einfluss und verstellt den Blick auf die tatsächlichen Probleme des Kontinents. Eine Analyse seiner Strategie. (geolitico.de)

Strategie im 21. Jahrhundert: Das Elend von übermorgen sichert die Macht von morgen, mit den kriminellen Mitteln von heute - Führen alle Wege zurück zu Lehman ? Dank der vielen Finanz-Manipulationen, von denen wir fast täglich hören, scheint es so. Und die Welle von Subprime-Krediten in der US-Autoindustrie ? Ganz zu schweigen von neuen Derivaten, die derzeit die Runde machen! (markusgaertner.com)

Manipulationsaffären kosten Europas Banken Milliarden - Die Rabobank muss eine Milliarde Dollar für Zinsmanipulationen zahlen, auch Deutsche Bank und UBS droht rechtliches Ungemach. (derstandard.at)

Merkel gibt nach: Steuerzahler müssen Europas marode Banken retten - Der EU-Gipfel beschäftigte sich vordergründig nur mit den Wanzen in Angela Merkels Handy. Tatsächlich hat Bundeskanzlerin in Brüssel eine wichtige Position aufgegeben: Die deutschen Steuerzahler werden zur Rettung von maroden Banken in Europa herangezogen. Ob die EU der NSA dafür eine PR-Prämie bezahlt? (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Krise: Die griechische Zeitbombe (diepresse.com)

Platzt der geplante Troika-Besuch in Athen? (diepresse.com)

US-Kritik: Deutschland als "Klotz am Bein der Eurozone" (diepresse.com)

USA und Obama: Desillusionierung - Fakt ist, dass die USA auch unter Obama eine ziemlich rücksichtslose, ziemlich egoistische, ziemlich paranoide Supermacht geblieben sind. (derstandard.at)

Zerstörung christlicher Symbole in Syrien: von langer NATOhand gesteuert, um Hass zu säen (barth-engelbart.de)

Russland sendet Kampfflugzeuge nach Venezuela (gegenfrage.com)

28 Belege dafür, dass die ganze Westküste der USA durch radioaktiven Fallout aus Fukushima belastet ist (luftpost-kl.de)

Atlantische Hurrikan-Saison 2013: die ruhigste seit 45 Jahren
- Es sieht so aus, als wäre die atlantische Hurrikan-Saison 2013 ein großer ‚Fehlschlag‘, ist es doch das erste Mal seit 45 Jahren, dass der stärkste Sturm lediglich ein Hurrikan der Kategorie 1 war [von 5]. Es könnte höchstens noch eine späte Überraschung in der Saison vom 1. Juni bis zum 30. November geben, hat sich doch zu dieser Zeit im vorigen Jahr noch der Supersturm SANDY entwickelt. (eike-klima-energie.eu)

10 Jahre Halloween Storm - Ein X.17 Flare (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.co.at)

Bis zum Kollaps: Die erodierende Gesellschaft - Eine funktionierende Gesellschaft fußt im eigentlich überwiegend auf Übereinkünften und gegenseitigem Respekt. Regeln oder Gesetze sind nur so gut wie diejenigen, die sich daran halten, oder eben nicht. Aufgewachsen bin ich zum Glück in einer Zeit, wo die Werte der Gesellschaft noch geachtet wurden und so habe ich diese auch zu schätzen gelernt. Heute ist davon nicht mehr viel übrig geblieben und das wird meiner Meinung nach eine verheerende Wirkung in der Zukunft entfalten. (iknews.de)

Kerry gesteht: NSA-Überwachung "zu weit gegangen" (diepresse.com)

Abhöraktion der USA passt ins Bild: Weltherrschaftsszenarien - Die USA haben Deutschlands Kanzlerin abgehört. Es heißt, es »wird« nicht mehr abgehört. Kein Wunder, nachdem wir bereits seit Langem alle Szenarien besichtigt haben. Die USA kümmern sich einfach nicht um das Interesse Dritter. (kopp-verlag.de)

"Stalin sagte nein: Österreich muss alleine bleiben" - Die Wiedererlangung der Unabhängigkeit Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg geht großteils auf die Haltung der Sowjetunion zurück, sagt der Historiker Stefan Karner. (diepresse.com)

Putin ist mächtiger als Obama - Im Ranking der mächtigsten Menschen der Welt des "Forbes"-Magazins ist Russlands Staatschef Wladimir Putin auf Platz eins - vor Barack Obama. Merkel ist weiterhin die mächtigste Frau, Papst Franziskus belegt immerhin den vierten Platz. (kleinezeitung.at)





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