Donnerstag, 3. Oktober 2013

Der Niedergang der USA ist voll im Gang

Dass sich die beiden Parteien, Demokraten und Republikaner, zusammenraufen werden und die Schuldenobergrenze der USA abermals erhöhen, darf angenommen werden. Die USA wird nun nicht amtlich in die Pleite rutschen.

Es ist ein sich wiederholendes Politikum, zum Schaden des amerikanischen Volkes und zum irreparablen Imageschaden und Lachnummer des Staates an sich. Es ist ein Taktieren zwischen den zwei Parteien ... und die ganze Welt lacht über dieses Kasperltheater, derweil die amerikanische Verwaltung, und nicht nur diese, ausser Betrieb ist.

Jeder Tag dieser aussergewöhnlichen Situation kostet hunderte Millionen - Imageschaden nicht miteingerechnet. Die ohnehin strapazierte Reputation der amerikanischen Regierung und Opposition präsentiert sich angeschlagen, amateurhaft und skurill.

Die Ratingagentur S&P droht, auf Grund dieses unhaltbaren politischen Zustands die US-Papiere auf Ramsch abzustufen. Was S&P allerdings nicht tatsächlich machen wird, weil dies für die USA die grösste Katastrophe bedeuten würde.

Doch die Welt lacht über die Unfähigkeit der Politiker des wirtschaftlich und militärisch grössten Staat der Erde ...

Was wäre, wenn ein Unternehmen, eine börsennotierte Aktiengesellschaft, global tätig, seine Geschäfte derart unfähig führt und durch eine derartige Patt-Situation im Vorstand einen teilweisen Stillstand in der Administration absichtlich hervorrufen würde? Die Investoren, die Aktionäre würden sofort Kapital abziehen und der Aktienkurs würde total abstürzen und binnen wenigen Stunden würde das Unternehmen ein billiger Übernahmekanditat sein.

Doch in der Politik gehen, wie wir wissen, die Uhren etwas anders. Obwohl die Republikaner durch ihre Blockade wahrscheinlich auch gewaltig an Sympathiewerten verlieren werden. Denn die USA kann sich in ihrer finanziellen Situation ein derart kostspieliges Politikum im Grunde nicht leisten. Jeder Tag kostet hunderte Millionen US-Dollar, die sie eigentlich nicht haben ... dadurch wird der Steuerzahler noch mehr geschädigt.

Natürlich erwarte ich, dass in den nächsten Tagen ein Konsens gefunden wird, Onkel Bernanke weiterhin die Schulden der USA finanzieren darf (und muss) und die Überschuldung weiter explodiert.

Das politische Debakel und die offensichtliche Unfähigkeit eine Weltmacht zu Führen, wird allerdings die Rolle der USA in jedem Fall schwächen. Es ist dieses Schauspiel ja nicht das erste Mal, sondern ein immer wieder kehrendes Gezerre und Taktieren zweier Parteien ohne weitere Alternative.

Dadurch hat die USA ihren weltweiten Führungsanspruch weitgehend verloren und zeigt auch die anderen innerpolitischen Schwierigkeiten brutal auf. Ohne Aussicht auf Veränderung! In wenigen Monaten wird sich dieses Politspektakel wahrscheinlich wiederholen, mit einigen hundert Milliarden mehr Schulden.

Der Hunger nach noch mehr Schulden ist ungebrochen und wird, dessen sind sich auch Ökonomen sicher, auf fatale Weise enden. Der Niedergang des Landes der unbegrenzten (Un)Möglichkeiten ist schon längst voll im Gang!



Die USA stehen still, das Netz nicht Die Lähmung des US-Staatsapparats nehmen viele mit Humor: Ein Überblick darüber, was im Netz kursiert. (kurier.at)











Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Frankreich will Bürger stärker belasten (kleinezeitung.at)

Spanien: Arbeitsmarktbericht September (querschuesse.de)

Iran’s Präsident Rohani: Wandel der iranischen Außenpolitik ist eine Forderung des Volkes (marialourdesblog.com)

Netanyahu steht mit seinen Lügen alleine da (alles-schallundrauch.blogspot.co.at)

Weltmacht USA in finanzieller Ohnmacht (geolitico.de)

Schuldendebakel: S&P droht, US-Schulden auf Ramschstatus abzuwerten (propagandafront.de)

Die Supermacht als Irrenhaus – Amerikaner zeigen dem Kongress im Internet ihren Stinkefinger (markusgaertner.com)

US-Shutdown legt auch Internetseite der NASA lahm (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

US-Shutdown: Im Grunde läuft alles nach Plan (start-trading.de)

US-Staatsbankrott: Die Börse ist krank! (start-trading.de)

Nächste “Subprime-Krise”: Faule Studentenkredite erreichen Höchststand - Ein Blick über den großen Teich sorgt doch immer wieder für eine Überraschung. Bereits im November letzten Jahres war uns das einen Artikel wert. Dort erreichten die ausstehende Studentenkredite ein Volumen von fast einer Billion Dollar, ein ordentliches Sümmchen. Immerhin lagen diese bei 956.000.000.000 Dollar. Damals lagen die als “Default” gewerteten Kredite noch bei 120 Milliarden, nun hat man die 146 Milliarden erreicht und das ist nur die Spitze vom Eisberg. (iknews.de)

Goldman Sachs: Talentierte Hellseher? (marialourdesblog.com)

UN-Sicherheitsratsbeschluss zu syrischen Chemiewaffen bereits gebrochen (politaia.org)

Fukushima Desaster schon in den nächsten Tagen? (dasgelbeforum.de.org)

Erdbeben-Serie bei unterirdischem Erdgaslager: Situation in Spanien “nicht unter Kontrolle” (pravdatvcom.wordpress.com)

Erneut Erdbeben nahe Wien (kurier.at)

Schweden: Quallen legen Atomreaktor lahm (kleinezeitung.at)

Naturschützer warnen vor der Gefahr des Mobilfunks (pravdatvcom.wordpress.com)

Luxuskarossen in den USA, Japan & China: Wie das Gelddrucken und die Korruption die Verkäufe anheizten (propagandafront.de)

Haben wir Deutschen endlich den Mut, den Lügenschleier zu zerreißen – WAHRHEIT MACHT FREI! (lupocattivoblog.com)

Das Innere der Erde (derhonigmannsagt.wordpress.com)





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