Montag, 26. August 2013

Auswandern nach Uruguay?

Die seit 2008 andauernde Krise hat einerseits eine immer weiter fortschreitende Enteignung und Vernichtung des Vermögens der Menschen gebracht und andererseits eine latente, ebenfalls steigende Angst vor einem Systemzusammenbruch und damit verbundenem kompletten Vermögensverlust.

Dies hat dazu geführt, dass sich einige Menschen für ein derartiges Szenario umfassend vorbereiten und auch ihr Vermögen in sichere Werte transferieren. Andere haben die Flucht vorwärts angetreten und sind ausgewandert (oder bereiten diesen Schritt vor).

Dies hatte vor rund drei Jahren eine liebe Bekannte von mir gemacht ... und jetzt bereitet sie ihre Rückkehr nach Europa vor.

Sie hatte damals das südamerikanische Land Uruguay als Auswanderland ausgesucht. Viel Land, das relativ billig ist, gute klimatische Verhältnisse, relativ wenig Kriminalität, gute Infrastruktur, stabile Wirtschaft, stabile politische Verhältnisse und leichte Einwandererprozedur.

Dieses Wochenende hat sie mich in Graz besucht und ihr Abenteuer geschildert.

Zu Beginn, mit viel Euphorie und natürlich hohen Erwartungen präsentierte sich das Land und die Menschen tatsächlich als ideales Auswandererland mit vielen Möglichkeiten. Doch drei Jahre später hat die Realität den Traum eingeholt und der Wunsch, wieder nach Europa zurückzukehren wurde immer grösser.

Zuerst zum Finanziellen. Uruguay ist kein Land, in dem hohe Löhne bezahlt werden. Wenn ein Auswanderer nicht ein mittleres Vermögen hat, wird er sich grundsätzlich schwer tun. In den meisten Berufen liegt der Lohn weit unter den Lebenserhaltungskosten. Das heisst, es müssen (bei Paaren) beide arbeiten. Hohe Gehälter wird nur in Schlüsselbranchen bezahlt, die hochqualifiziertes Fachpersonal benötigen. In den anderen Branchen liegt das Gehaltsniveau weit unter dem europäischen. Allerdings sind die Lebenserhaltungskosten durchaus mit unseren vergleichbar.

Doch viele Bereiche, wie das Stromnetz, das Wassernetz, etc. sind weit entfernt vom europäischen Stadard und auch ausfallsanfällig. Strom ist zudem exorbitant teuer!

Sollte man nicht über eine eigene Geschäftsidee verfügen, die sich auch realisieren lässt und dieses Unternehmen auch finanzierbar ist, der tut sich mit Sicherheit sehr schwer in Uruquay. Vor allem, man ist und bleibt ... ein Ausländer! Und ein soziales Netz wie bei uns ist ohnehin nicht vorhanden. Wer scheitert, landet auf der Strasse ...

Benötigt man Reparaturdienste oder Ersatzteile, so gelten (unter der Hand) zweierlei Preislisten. Jene für die Einheimischen und jene für die Ausländer. Ausländern, dazu zählen auch die Einwanderer, werden fast generell pauschal höhere Rechnungen ausgestellt.

Wobei, das berichtete meine Bekannte auch, Österreicher und Schweizer sind in Uruguay beliebter als Deutsche.

Für südamerikanische Verhältnisse weist Uruguay eine geradezu lächerliche Kriminalitätsrate auf, die allerdings im europäischen, vor allem österreichischen Vergleich wiederum sehr hoch ist. Vor allem die Kleinkriminalität ist weit verbreitet: Diebstahl, Raub, etc.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Kulinarik in Uruguay. Zwar zählen die Rindersteaks zu den besten der Welt, doch viel anderes gibt es nicht. Und jeden Tag nur Steaks essen, die traditionell am offenen Feuer bzw. Glut zubereitet werden, ist nur etwas für Freaks. Abwechslung am Teller gibt es kaum, die europäische Küche wird nur in den grossen Städten angeboten und ist auch nicht billig - mit Ausnahme der weltweit üblichen Italiener und Chinesen.

Obst und Gemüse ist billig, kann auch selbst angebaut werden. Das milde Klima ist ideal und bringt auch bei vielen Nutzpflanzen zwei bis drei Ernten pro Jahr. Bio-Qualität ist nicht üblich, der Einsatz von Spritzmittel ist auf Grund grosser Monokulturen relativ hoch. Ebenso der Anteil von genmanipulierten Sorten (vor allem Sojabohnen).

Hinzu kommt, wenn die Wirtschaftslokomotive Südamerikas, Brasilien, ins Stocken kommt, so spüren das natürlich auch die anderen Staaten. Derzeit kämpft Brasilien mit erheblichen Problemen, die wahrscheinlich längerfristig sein werden.

Fazit: Verfügt man über genügend Vermögen, ist ein Auswandern durchaus zu Überlegen. Ohne oder mit wenig Geldreserven rät meine Bekannte von einem solchen Vorhaben ab. Denn wer in Europa es nicht schafft, etwas aufzubauen, kann dies in Südamerika auch nicht! Ausnahmen bestätigen die Regel, sind allerdings äusserst selten!

Wenn es tatsächlich zu einem Systemzusammenbruch kommen sollte, ist man sicher im eigenen Land besser aufgehoben. Trotz aller Schikanen der Obrigkeit. Und man ist vor allem kein Ausländer!



República Oriental del Uruguay (wikipedia.org)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Peter Schiff: ”Es wird einen spektakulären Goldpreis-Anstieg geben” (goldreporter.de)

“Systemrelevant ist der Bürger”! (krisenfrei.wordpress.com)

Globlale Inflation hat begonnen: Das Finanzsystem kippt (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

18 Anzeichen dafür, dass die Finanzmärkte weltweit in eine entsetzliche Todesspirale geraten - Sie sehen es kommen, nicht wahr? Die Rendite für zehnjährige US-Treasuries schießt in die Höhe, der S&P 500 ist an neun von elf der letzten Handelstage gefallen, und aus aller Welt erreichen uns besorgniserregende Nachrichten über die wirtschaftliche Lage. Die erwartete »finanzielle Korrektur« rückt näher, Investoren rennen zu den Notausgängen. (kopp-verlag.de)

Das “Endspiel” der globalen Finanzmarkt-Deregulierung (pravdatvcom.wordpress.com)

Griechischer Schuldenstand so hoch, wie nie zuvor: 321 Milliarden Euro (dasgelbeforum.de.org)

Treffen des US-Präsidenten hinter verschlossenen Türen deutet auf katastrophale Ereignisse hin - Wenn es um das Vorgehen der amerikanischen Regierung geht, steht eines unverrückbar fest: Die amerikanische Bevölkerung wird oft als Letztes über schwerwiegende Entwicklungen informiert, die sich möglicherweise im Verborgenen abspielen. (kopp-verlag.de)

Notenbank-Chef Bernanke verwirrt die Märkte - Ben Bernanke gibt sich alle Mühe, eine klare Aussage zur künftigen Politik der Federal Reserve zu machen. Doch die Lage bleibt diffus. Warum die Strategie niedriger Langfristzinsen mehr schadet als nützt. (wiwo.de)

Schuldenkrise: US-Imperium braucht dringend einen Ablenkungskrieg (propagandafront.de)

Syrien-Krise: Die Welt steht am Abgrund! Für das Weiße Haus ist es so gut wie erwiesen, dass Syriens Regime Chemiewaffen eingesetzt hat. Bewiesen ist noch gar nichts! Nun erwägt US-Präsident Obama einen Militärschlag, womöglich unter Nato-Führung. Auf den Segen der Uno verzichtet er. Wie auf einen Militärschlag der Nato auf Syrien, Russland und China reagieren, kann man nur erahnen! Fakt ist: Die Welt steht am Abgrund! (marialourdesblog.com)

Die Syrien-Option: Spielen die USA wirklich auf All-Inn? Die Meldungen der vergangenen Tage sorgen durchaus für tiefe Sorgenfalten auf der Stirn, es wirkt wie ein sorgfältig geprobtes Drama dessen letzter Akt begonnen hat. Bereits den vierten Raketenkreuzer haben die USA vor die Syrische Küste verlegt und beim Spiegel ist der Krieg schon fast im Gange. “Giftgasangriff in Syrien: Obama geht auf Kriegskurs”, lautet die Schlagzeile. Da ein Einsatz gegen Syrien jedoch eine ganze Reihe an Konsequenzen nach sich ziehen würde, wollen wir einen weiteren Blick wagen. (iknews.de)

Das japanische 9/11 heißt 3/11 und es ist alles belegt! Jim Stone über die Atomkatastrophe von Fukushima. (derhonigmannsagt.wordpress.com)

Die NASA warnt: Das Magnetfeld der Sonne wird sich in drei bis vier Monaten umkehren (kopp-verlag.de)

EU will altes Heilwissen verbieten! Dass die Natur die beste Apotheke ist, soll schon bald in Vergessenheit geraten. Die EU plant eine Zensur des Wissens über Naturheilmittel. Eine neue Verordnung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit will die gesundheitsbezogenen Angaben von Inhaltsstoffen und Wirkweisen bei Nahrungsmittel stark beschränken. Ein weiterer Erfolg für die Pharmaindustrie. (seite3.ch)





Kommentare:

3dvision hat gesagt…

Das Land hab ich schon vor zwei Jahren unter die Lupe genommen.

Und genau vor zwei Jahre schon in die Mülltonne geworfen.

Aus vielen Gründe die ich hier jetzt nicht nennen kann.


Passender ist,jaja in der Eu aber trotzdem.....Tenerife oder Gran Canaria sind nicht zu verwerfen.

Der Gedanke kommt nicht erst von Gestern mit den beiden Inseln.
Ist halt nicht so weit.

Santo Domingo,oder Isla Margerita kann man auch vergessen.
Venezuela auch.

Die einzige gegend die für mich persönlich noch in frage kommt ist Papeete in franzoesich Polynesien,da ich ja auch Franzose bin,dürfte ich keine Probleme mit der Genehmigung bekommen,da ich ja zu Hause bin.

Trotzdem denke ich,dass man diesmal nirgendwo sicher sein wird.
Ich denke da hauptsächlich an Syrien und dieser Wahn,Konflikt mit eskalierendem Potential.

Ich bleibe bei meiner meinung.

Ohne unseren Herrn Jesus,werden wir alle,alle ohne Ausnahme zum Teufel gehen!!!

Der Nordländer hat gesagt…

Gibt es Krieg oder Crash
Diese Frage ist im Moment entscheidend, oder anders gesagt relevant. Uruguay oder Panama oder irgendeine Hazienda in einem unterentwickeltem Lateinamerikanischen Land darauf kommen nur die sogenannten Intellektuellen. Ihr Geld in Sicherheit bringen vom niederen Lohnniveau profitieren und dann noch nicht mal die Landessprache beherrschen. Das ist unsere Pseudoelite. Arme Würstchen ohne wirkliche Intelligenz oder auch Bauernschläue. Eben Intelligenz. Sie würden mit anderen Voraussetzungen nicht dazu zählen. Es bedingt einander.
Wer in einer fremden Kultur sein Heil sucht ist verloren, und das erst Recht in Krisenzeiten, scheiß aufs Geld wenn man aufgeschlitzt als Gringo rumliegt wem nützt das Geld?
Ein funktionierendes Krisenmanagement bekommt man nur mit intelligenten Menschen hin die auch die selbe Sprache sprechen und eben auch fast genauso denken. Dafür muss man nicht intelligent sein um das zu erkennen. Hier bleiben, sterben oder überleben, die Voraussetzungen zum überleben muss man schaffen. Das ist das was man tun muss, und nicht weg rennen nach Uruguay. Bei dem was kommt hilft einem sowieso kein Mensch denn der kann es nicht, hat er ja bewiesen, wir und unsere Kultur sind alt so alt und wir haben nichts dazu gelernt. Was veranlasst die Intellektuellen zu glauben das wir das eben jetzt hinkriegen. Nichts ist, wir hatten Jahrhunderte unsere Chance. Wir bekommen es niemals auf die Reihe wir werden uns selbst töten wie Geisteskranke. Es gibt aber Hoffnung auch wenn es nur um Glauben geht, aber ER hat es versprochen, und wenn es Wahr ist dann wird es so sein. Wenn nicht! Dann teilen wir das selbe Schicksal aller anderen, nur eben als guter Mensch. Der sich nicht schuldig gemacht hat, Reichtum und Macht sind vergänglich und sind nichts Wert. Besinnen wir uns auf das wesentliche, das einfachen Menschen relativ leicht fällt, den Uruguay Auswanderern allerdings nicht.

Meine Meinung !

mfg

Verschwör Ungstheoretiker hat gesagt…

Also Ich zähle auch zu den Auswanderern.

Uruguay ist eine pissige Reicheninsel, für kriminelle Banke und Wirtschaftskriminelle Superreiche! geschröpft wird wie in der BRiD der kleine Mann!

Und wer denkt das man Krisenvorsorge oder der gleichen mit inteligenten Menschen der Ellenbogengesellschaft der gierigen BRiD betreiben kann, vor allem wenn die Bevölkerung von der NWO systematisch vergiftet und mit Gendermainstream weg rationalisiert wird, der ganze verschuldete Zinseszins-Monopolywährungsscheiß abkackt, der hat sich geschnitten!

das was hier in der EU noch auf uns zukommt, wird extrem heftig, und es werden sehr viele drauf gehen!

da sitz Ich lieber als Selbstversorger mit eigenem Brunnen in Paraguay und hoffe das solche dünn besiedelten Länder durch die Zionistische NWO "erstmal vernachlästigt" werden.

Ich habe die Möglichkeit in einem Thüringischen Dorf mitten im Wald mit eigener Wasserquelle und guten Versorgungsmöglichkeiten die kommende "Kriese" zu überstehen. Allerdings wird diese Kriese, keine Kriese sondern einee Bevölkerungsreduzierung der krassen art!

Als Gelber Schein Besitzer bin Ich predestiniert für den Wideraufbau, aber mit einer degenerierten und behämmerten Bevölkerung von knapp 90% baue ICH nichts wieder auf!