Mittwoch, 1. Mai 2013

Dieser Mann soll Landwirt sein? Berlakovic, treten sie sofort zurück!

Es war ein Kniefall vor der Chemielobby. Noch dazu als österreichischer Politiker, Minister in der Regierung und Landwirt(!!!). Eine Stimme, die er NICHT zum Wohle des von ihm vertretenen Volkes im EU-Parlament abgegeben hatte - bei der Abstimmung für ein Zulassungsverbot von drei Pflanzenschutzmittel, um das Bienensterben einzudämmen. Die Rede ist von Nikolaus Berlakovic, Landwirtschaftsminister und Landwirt ...

Berlakovic´s Nein-Stimme gegen das Zulassungsverbot von drei Pflanzenschutzmittel hat eine besondere Geschichte ... Als in Deutschland die Maisbeize, genauer gesagt die Neonikotinoide, eine Gruppe von hochwirksamen Insektiziden, verboten wurde, sollte der Bestand eigentlich als Sondermüll entsorgt werden. Das war aber nicht notwendig, weil die österreichische Raiffeisen Gruppe, die auch Miteigentümer der Lagerhaus-Gruppe (eine Genossenschaft) sind, die gesamten Bestände billigst aufkaufte! Diese Bestände müssen nun teuer an die Landwirte verkauft werden. Da Deutschland wesentlich grösser ist als Österreich, sind vermutlich auch die Mengen der Neonicotinoide entsprechend hoch, so dass die heimischen Landwirte noch über Jahre damit versorgt werden können.

Berlakovic Nein-Stimme ist ein Kniefall, ein Geschenk für den Raiffeisenkonzern. Wir wissen ja, dass der Raiffeisen-Konzern die heimliche Macht in der ÖVP (Österreichische Volkspartei) ist. Bis zu seiner Pensionierung galt der Oberste Raiffeisen-Boss Conrad als der mächtigste Mann in der ÖVP. Das heisst, Politiker müssen nicht die Meinung und das Wohl des Volkes, noch weniger der Natur berücksichtigen, sondern ausschliesslich die Interessen jener vertreten, die ihn in seine Position hievten. Lobbyismus pur!

Die sogenannte Maisbeize soll als Insektizid gegen den Maiszünsler wirken. Doch dieses Insektizid ist auch in dem sogenannten Morgentau der Maispflanzen enthalten, welche die Bienen als Nahrung sammeln und dadurch auch in die Bienenstöcke gelangt um in weiterer Folge die Brut auszurotten. Das Bienenvolk stirbt ...

In den letzten Jahren gab es immer wieder Meldungen über angebliche und zum Teil auch nachgewiesene Bienenvergiftungen durch Neonicotinoide. Die Problematik dabei besteht darin, dass solche Vergiftungen aufgrund der außerordentlich geringen Wirkstoffmengen in der Größenordnung von 1 Nanogramm auf 100 g Körpergewicht (etwa 1000 Bienen) nur sehr schwer nachweisbar sind und meist außerdem Schädigungen der Bienenvölker durch andere Einflüsse wie etwa die Varroamilbe möglich waren. Auch bei dem in den letzten Jahren in verschiedenen Weltgegenden auftretenden spektakulären und mysteriösen Massensterben von Bienenvölkern, das den Namen Colony Collapse Disorder erhielt, wurden immer wieder Pestizide auf der Basis von Neonicotinoiden als mögliche oder mitverantwortliche Ursache vermutet.

Bei einem Bienensterben im südlichen Oberrheintal im April/Mai 2008 konnte eindeutig der Nachweis erbracht werden, dass dafür ausschließlich der Wirkstoff Clothianidin die Ursache war. Hierbei wurde damit gebeiztes Maissaatgut mit pneumatischen Einzelkornsägeräten ausgebracht, wobei sich die Abluft und Stäube weitläufig in der Gegend verbreiteten. Die sogenannte Todeszone, mit amtlich ermittelten 11.500 geschädigten Bienenvölkern, erstreckte sich im Rheintal von Lörrach bis Rastatt. Vereinzelt traten auch Schäden in anderen Gegenden Süddeutschlands auf. Es ist gut möglich, dass noch weitere Schäden auftreten bzw. gemeldet werden. Durch die systemische Wirkung des Insektizids kann auch noch eine verzögerte, zweite Schadenswelle auftreten, sobald der Mais blüht. Für die Honigbienen ist der Maispollen eine häufig angeflogene Futterquelle zur Aufzucht der Bienenbrut. Schließlich sind auch noch längerfristige Belastungen der Böden möglich. Je nach Witterungverlauf und Beschaffenheit kann zB. die Halbwertszeit von Clothianidin in den oberen Bodenschichten von etwa 1 bis 3 Jahren betragen, während der Hersteller Bayer CropScience eine wesentlich kürzere Zeit von lediglich 120 Tagen angibt. Eine spanische Studie zeigte, dass die Aufnahme von mit Neonicotinoiden oder anderen Pflanzenschutzmitteln gebeiztem Saatgut beim Rothuhn (Alectoris rufa) in hoher Dosierung zum Tod, aber auch zu Befruchtungsproblemen führen kann.

Nikolaus Berlakovic ist als Lebensminister in der österreichischen Bundesregierung untragbar! Er hat das Volk hintergangen, das Ansehen Österreichs in den Dreck gezogen und einen fragwürdigen Konzern unterstützt. Dieser Mann soll Landwirt sein? Berlakovic, treten sie sofort zurück!

Ich fordere euch alle auf, Herrn Berlakovic zu schreiben und entschieden gegen diese unfassbare Entscheidung aufzutreten: buero.berlakovich@lebensministerium.at



Stirbt die Biene, stirbt der Mensch! Dass unsere Welt, unser System, völlig irrational und wenn es so weiter geht auch lethal für die Menschheit ist, wird immer offensichtlicher! Die Menschheit tut alles mit Nachdruck um ihre eigene Lebensgrundlage zu zerstören. (schnittpunkt2012.blogspot.co.at)

Bienensterben: Österreich stimmte gegen Verbot von Pestiziden - Auch aufgrund der ablehnenden Haltung Österreichs wurde am Montag im EU-Parlament die notwendige Mehrheit zum Verbot von drei Pestiziden nicht erreicht. (tt.com)

Knappe Mehrheit: EU will Pestizide verbieten - Die EU-Kommission hat einen Teilerfolg im Kampf gegen hochgiftige Pflanzenschutz-Mittel erreicht. Doch damit ist die Gefahr für die Bienen noch lange nicht abgewendet. Die Konzerne hoffen, dass der öffentliche Druck nun nachlässt. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Imker üben Kritik an Berlakovich - Über ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln wurde in Brüssel abgestimmt. 15 Länder sprachen sich für ein Verbot aus, acht - darunter Österreich - stimmten dagegen. Oberösterreichs Imker üben daher heftige Kritik an Nikolaus Berlakovich. (ooe.orf.at)

Nikolaus Berlakovich (wikipedia.org)

Neonicotinoide (wikipedia.org)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Verkäufe von US-Goldmünzen im April verzehnfacht (goldreporter.de)

Das westliche Schneeballsystem kollabiert; physisches Gold wird knapp (propagandafront.de)

Eurokrise: Ruhe vor dem nächsten Sturm? (start-trading.de)

Rezession statt Wachstum: Ist Europa bereit für eine Debatte über Alternativen zur Austeritätspolitik? (querschuesse.de)

Im Süden Europas droht eine Revolution (a-l-t-e-r-n-a-t-i-v-l-o-s.blogspot.co.at)

88 Mio. Euro Abfindung: Die Ehrenhaftigkeit des Bankers (uhupardo.wordpress.com)

Athen erhält weitere 2,8 Milliarden Euro Kredit - Das Geld wurde freigegeben, nachdem die Entlassung von 15.000 Beamten bis Ende 2014 beschlossen wurde. (diepresse.com)

Griechenland: Privatsektor zahlt für Schulden-Krise - Das Parlament in Athen hat beschlossen, 15.000 Beamte abzubauen. Die Regierung hat den Abbau-Plan so vage und kompliziert gestaltet, dass er kaum umsetzbar ist. Griechenland wird immer mehr zu DDR Europas. Hier droht eine gefährliche Ansteckung. Die Euro-Gruppe wird dem Plan am Montag zustimmen. (deutsche-mittelstands-nachrichten.de)

Die große Flucht der Wissenschaftler aus Griechenland - Griechenland verliert seine qualifiziertesten Wissenschaftler, die ins Ausland auswandern und Ländern wie Deutschland fertig ausgebildete Experten zum Nulltarif bescheren. (griechenland-blog.gr)

Die organisierte Kriminalität in Griechenland - Ein Bericht der griechischen Polizei zeichnet die Landschaft des organisierten Verbrechens und zeigt die Eskalation der Gewalt von Seite organisierter Banden auf. (griechenland-blog.gr)

Die Krise in Griechenland und verborgene Ölkriege - In der Griechenlandkrise und der jüngsten Krise in Zypern gibt es einen höchst bedeutsamen Faktor, über den jedoch nicht geredet wird: Beide Länder sitzen auf riesigen unerschlossenen Erdgas- und auch Erdölreserven. (kopp-verlag.de)

Wird der US-Dollar im Mai kollabieren? John Williams, der Gründer von shadowstats.com, prophezeit, dass der US-Dollar bis Mai 2013 durch einen massiven Sell-off zusammenbrechen wird, d. h. der Wert des US-Dollars wird abstürzen, weil andere Länder massiv US-Dollars zugunsten anderer Währungen abstoßen. (krisenfrei.wordpress.com)

Dollar Dämmerung - Ron Paul: „Das FED hat auf lange Sicht dem amerikanischen Wohlstand mehr Schaden zugefügt als die Angriffe vom 11. September 2001“. USA bereits jetzt technisch bankrott. Ausweg Goldstandard? Der Kollaps des Dollars wird die Welt in den Abgrund reissen. (mmnews.de)

Steuergeld: Deutschland kauft für 40 Millionen Euro US-Drohnen - Der deutsche Innenminister und der deutsche Verteidigungsminister kaufen in den USA Drohnen, die zur gezielten Tötung eingesetzt werden sollen. Wo genau Deutschland die Waffen einsetzen wird, ist unklar. Fest steht, dass der deutsche Steuerzahler einen saftigen Beitrag zur Belebung der US-Rüstungsindustrie leistet. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

5. deutsches U-Boot an Israel übergeben (alles-schallundrauch.blogspot.co.at)

Bush sagt, 9/11 und Boston sind Verschwörungen - In einem Interview mit ABC Nightline wurde George W. Bush am 24. gefragt, was seine Meinung zum Anschlag in Boston sei. In seiner Antwort bezog er sich auf 9/11 und sagte, beide Attacken waren Verschwö..., dann korrigierte er sich bevor er das Wort zu Ende sprach, er stotterte und sagte dann, organisierter Angriff sein könnte. Das brachte ihm einen Blick von seiner Frau. (alles-schallundrauch.blogspot.co.at)

Vergleich der 1986er „Nuklear-Katastrophe“ von Tschernobyl mit der 2001er thermonuklearen Katastrophe von Manhattan (mainstreamsmasher.wordpress.com)

McDonalds – Was sie dich nicht wissen lassen wollen! (spreadtherevolution.wordpress.com)

Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert - Was die Europäer essen, dürfte in Zukunft entscheidend vom Saatgut-Konzern Monsanto bestimmt werden. In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Walpurgisnacht - 1. Mai - Hintergründe und Ursprung - Ganz Europa feiert in der Nacht vom 30. April auf dem 1. Mai die so genannte Walpurgisnacht – auch als "Hexen- oder Freinacht" bekannt. Bei den heutigen Feierlichkeiten gehen jedoch die historischen und mythologischen Wurzeln dieses uralten Brauchtums mehr und mehr verloren. (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

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