Mittwoch, 3. April 2013

Gemeinsam gegen die Banken!

Die beschämend profitable Zeit der Banken nähert sich seinem Ende. War es in den letzten Jahren (Jahrzehnten) zu Verkäufen von Geschäftslokalen oder -häuser an rennomierten Innenstadtadressen gekommen, so schlugen meist Banken (und Versicherungen) zu. Zum einen um mit Immobilien zu spekulieren (... zu veranlagen!), zum anderen, um eigene Luxustempel zu schaffen. In jeder Metropole ist die Innenstadt im Laufe der Zeit zu Finanzdistrikten geworden. Es war offensichtlich ein Wettbewerb, welche Bank die grösste, pompöseste, modernste und auffälligste Zentrale hatte. Die besten und teuersten Architekten wurden engagiert um möglichst noch eindrucksvoller, noch auffälliger zu bauen.

Das Bankgeschäft war äusserst ertragreich! Man schuf Kredite aus dem nichts und verdiente an Schuld und Zins mehr als alle anderen Branchen.

Doch das war nicht genug, immer mehr und immer schneller war die Devise und der Wahnsinn von nicht mehr nachvollziehbarer Zockerei an den internationalen Finanzmärkten begann. Und plötzlich, 2008, begann das illusionäre Kartenhaus zusammenzufallen. Statt Milliardengewinnen mussten Milliardenverluste verbucht werden. Das Bankhaus Lehman & Lehman machte den Anfang und riss, gleich einem Dominoeffekt, eine ganze Branche in den Abgrund mit.

Details wurden bekannt, mit welch verwegenen und bizarren Finanzprodukten, Wetten und Versicherungen die Banken ihr Kapital verspielten. Die Einsätze waren astronomisch hoch und kriminell. Staaten mussten einspringen und mit Steuergeld bzw. neuen Schulden die Banken retten ...

Retter waren schlussendlich jene, welche die Banken durch ihre Gier jahrzehntelang ausgenommen haben. Keine Bank war zu gross oder zu klein, um nicht gerettet zu werden.

Doch wer glaubte, dass sich dadurch die grenzenlose Zockerei und Spekulationen ändern würden, lag falsch. Die Einsätze im globalen Casino sind sogar noch gestiegen. Und die "Finanzprodukte" noch skuriller und verwegener. Man begann auf Staatspleiten und Währungszusammenbrüche zu wetten - auch gegen den eigenen Staat und die eigene Währung. Man begann verstärkt mit Lebensmittel zu spekulieren. Mit dem Resultat, dass diese unverhältnismässig teurer wurden.

Die Zentralbanken stellten immer mehr Geld zu immer niedrigeren Zinsen zur Verfügung, das wie ein Brandbeschleuniger wirkte.

Resultat ist, die Wirtschaft befindet sich in einer Rezession bzw. Depression, doch die Aktienmärkte sind auf Höchstständen.

Doch nun regt sich vermehrt Widerstand. Auch deswegen, weil vor allem alternative Medien immer wieder die Geldschaffung aus dem Nichts durch Schulden (Kredite) der Banken erklärten. In nachvollziehbaren Artikeln und Videos wird dieses System angeprangert! Doch es sind nicht nur die Blogger und systemkritischen Webseiten, es haben sich auch namhafte und bekannte Persönlichkeiten hinzu gesellt um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Nun beginnt dieser "Kreuzzug" zu greifen. Sowohl in Österreich wie auch in Deutschland werden nicht nur Aktionen gegen die Banken geplant, sondern auch Sammelklagen vorbereitet.

Wenn es gelingt, die Gerichte davon zu überzeugen, dass die Banken tatsächlich Geld aus dem Nichts durch Kredite erschaffen, so würde im Gegenzug auch kein Schaden entstehen, wenn man den Kredit nicht zurück bezahlt ...

Zugegeben, ein komplexes Terrain, aber nicht ohne Hoffnung doch durchzukommen.

Der Widerstand beginnt sich langsam aber sicher zu formieren und kann unser Geldsystem verändern ... insbesondere das Bankensystem. Das bisher auf unsere Kosten sich ihre Paläste, die hohen Gehälter und unverschämten Bonizahlungen leistete. Auf unsere Kosten!

Wichtig ist, dass möglichst viele Menschen diese Aktionen gegen das Bankensystem unterstützen! Also auch Du, mein lieber Freund!








Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Europa vor dem Crash – Warum es diesmal wesentlich schlimmer wird als 2008 - 2008 führte die Krise des amerikanischen Immobilienmarktes nebst der Pleite der Bank Lehman Brothers zu einer Verschärfung der weltweiten Finanzkrise. Nur 5 Jahre später geht die größte Gefahr allerdings von Europa aus – die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs des europäischen Finanzsystems nimmt seit Anfang 2012 tagtäglich zu. (lupocattivoblog.com)

Der Plan für Finanzgenozid - Lyndon LaRouche lieferte am 15. Februar diesen Jahres während eines Live-Webcast eine schockierende Prognose: Die herrschenden Kräfte des Finanzsystems würden das alte System fallen lassen und durch ein neues ersetzen, in welchem die Obligationen des alten Systems einfach ersatzlos gestrichen würden. Ein neues Geldsystem würde geschaffen, zu dem jedoch weit weniger Menschen Zugang haben würden Die meisten Menschen, so LaRouches markerschütternde Warnung, würden infolge eines solchen Coups sehr schnell verhungern. Mit dem Fall Zypern ist jetzt nicht nur der sprichwörtliche Rubikon überschritten worden, sondern es kommt die Spitze eines Eisberges zutage, der unsere gesamte Lebensgrundlage bedroht. (marialourdesblog.com)

CTRL+DEL+ALT Krise: Kein Schutz gegen weitere Vermögens-Verluste - Das Zypern-Hilfspaket mit der Konfiszierung von Bankeinlagen hat uns alle auf dem falschen Fuß erwischt. Die erste Wut ist nach wenigen Tagen einem angestrengten Nachdenken gewichen: Wie baue ich gegen einen solchen Fall bei meiner Bank vor? (markusgaertner.com)

Bargeldverbote: Bürger sitzen in der Falle (start-trading.de)

Beraten und verkauft – Wie Banken ihre Kunden schröpfen - “Die Deutschen sparen wie die Weltmeister, und das trotz der Finanz- und Schuldenkrise. Mit vier Billionen Euro ist das angelegte Vermögen so hoch wie nie zuvor. Das Geschäftspotential für die Banken auch. Kunden, die ihrem Geldhaus dabei blind vertrauen, zahlen oft drauf. Denn viele Bank-Berater sind vor allem eines: Verkäufer, die provisionsorientiert agieren. (krisenfrei.wordpress.com)

Finanzkrise: Jetzt kommen die westlichen Sparer auf die Schlachtbank (propagandafront.de)

Ein detaillierter Blick auf die Einlagensicherung - "In der Europäischen Union sind 100.000 Euro pro Sparer geschützt. Wenn das nicht reicht, dann haftet der Staat, denn Merkel hat es versprochen." Diesen Satz hört man in den Medien fast täglich. Die Menschen werden beruhigt, damit niemand auf die Idee kommt die richtigen Fragen zu stellen. Was ist die Einlagensicherung und Merkel´s Garantie wirklich wert? Eine Analyse. (jennyger.blog.de)

Schwellenländer flüchten aus dem Euro - Im vergangenen Jahr haben die Schwellenländer nach Angaben des IWF insgesamt 45 Milliarden Euro abgestossen.  Das Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung ist vorerst dahin. Damit bleibt der Dollar die unangefochtene Nummer 1 als Referenzwährung dieses Planeten, worüber sich die USA hemmungslos freuen dürften: Alle Scheinwerfer auf “Euro-Krise” – und niemand redet darüber, dass die USA so pleite sind wie niemand sonst. (uhupardo.wordpress.com)

Österreich: ESM-Vertrag verstößt nicht gegen die Verfassung (kleinezeitung.at)

Grossbritannien: Kann Minister von 60 Euro pro Woche leben? (kurier.at)

Dramatisches SOS der Unternehmen Zyperns - Infolge der Maßnahmen zur Sanierung des Bankwesens in Zyperns wurden zahllose Unternehmen praktisch über Nacht insolvent und sind von der Schließung bedroht. (griechenland-blog.gr)

Politiker warnt vor neuem Haircut - In Griechenland rechnet die kleine Regierungspartei Demokratische Linke mit einem weiteren Schuldenschnitt vor der Wahl in Deutschland. Weitere Einsparungen werden strikt abgelehnt, zumal eine Zustimmung der Opposition unwahrscheinlich ist. (kleinezeitung.at)

Obamas Unterschrift unter den Monsanto Protection Act beweist, dass er auch Progressive verrät - Im Internet herrscht momentan große Aufregung darüber, dass Obama den so genannten »Monsanto Protection Act« – zu Deutsch: Verfügung zum Schutz Monsantos – unterzeichnet hat. Dabei handelt es sich um eine Anlage zur Haushaltsbewilligung, die Monsanto in die Lage versetzt, sich über Entscheidungen von amerikanischen Bundesgesetzen hinwegzusetzen. (kopp-verlag.de)

Mikrowellenherde gegen Nato-Kampfjets (ruvr.ru)

Russlands Drogenaufsicht: Heroin-Produktion in Afghanistan seit Nato-Einzug 40-fach gewachsen (rian.ru)

Israel kappt Wasserzufuhr in palästinensische Dörfer - Israel hat Medienberichten zufolge die Wasserversorgung in einigen palästinensischen Dörfern komplett abgestellt, um Freizeitparks und Fischzuchtanlagen zu betreiben. (gegenfrage.com)

Die Hälfte der 9/11 Opfer haben sich in Luft aufgelöst - Eines der grössten Rätsel was die Ereignisse vom 11. September 2001 betrifft ist die Tatsache, von den 2‘753 Menschen die in den Türmen des World Trade Center mutmasslich starben, sind nur 1‘634 bisher identifiziert worden. Das heisst, die Familien von 1‘116 Opfer haben in den 11 Jahren keinen einzigen Beweis von den staatlichen Behörden bekommen, ihre Angehörigen sind tatsächlich gestorben. Es wurde nicht das kleinste Stück menschliches Gewebe von ihnen gefunden, überhaupt nichts, keine Knochensplitter, keine Hautfetzen, keine Haare und keine Fingernägel, um sie per DNA-Analyse identifizieren zu können. Die Hinterbliebenen wissen nichts, konnten nichts beerdigen und auch kein Grab für sie errichten, um an ihre Verstorbenen zu gedenken. Fast die Hälfte der Opfer haben sich in Luft aufgelöst! (alles-schallundrauch.blogspot.com)





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