Samstag, 16. Februar 2013

Ist unser System überhaupt veränderbar?

Wir nennen unser System ein freies, westliches, kapitalistisches, demokratisches System. Wobei Namen Schall und Rauch sind, denn es ist alles mehr oder weniger relativ ;-)

Frei sind wir zwar, aber die Überwachung und Kontrolle bis in unser Privatleben nimmt drastisch zu. Wir sind nicht eingesperrt, das ist richtig, aber wir leben in einem sogenannten "Goldenen Käfig". Sollte, wie zu Erwarten auch ein beschränktes Bargeldverbot eingeführt werden, dann ist die viel gepriesene Freiheit ohnehin nur mehr Makalatur.

Westlich ist unser System, sprich amerikanisch-europäisch.

Selbst der Kapitalismus wird mit den Füssen getreten. Regulierungen, Eingriffe und Manipulationen führen das kapitalistische System selbst ad absurdum. Es gibt keinen freien Markt mehr, nur ein pseudokapitalistisches Regulierungssystem. Ohne Rettungsgeld, ohne Zuschüsse, ohne Subventionen, etc. funktioniert der Kapitalismus nicht mehr.

Und die Demokratie haben wir längst hinter uns gelassen und in eine Diktatur "light" eingetreten. Allerdings wird es nicht lange bei "light" bleiben, die Zügel werden immer straffer angezogen ...

Die Macht der Eliten wächst. Und diese Macht nutzen sie auch aus. Man nennt das Lobbyismus. Sie haben die Politik und damit die Gesetzgebung in der Hand. Die Politiker sind nur mehr Marionetten der wirklich Mächtigen.

Sie planen unsere neue Welt auf eigenen Treffen. Dort werden die Politiker instruiert. Sie führen dann die Befehle aus.

Ganz oben, bei den wahren Machthabern, geht es immer nur um das selbe, um mehr Macht und mehr Geld. Je effizienter sie dieses System ausnützen - und glaube mir, sie tun das - umso mehr gewinnen sie an Macht und Geld auf Kosten der unteren und mittleren Schichten.

Eine rasante Verarmung hat eingsetzt. Auch wegen der fortschreitenden Arbeitslosigkeit. Das Volk wird mit Brot & Spielen, leeren Versprechungen und vermehrt Durchhalteparolen bei Laune gehalten.

Eine unausweichliche Abhängigkeit hat eingesetzt und das Volk sieht seit Jahren untätig zu. "Es wird schon werden, uns geht es ja gut!" war und ist der Leitspruch unserer kollektiven apatischen Ignoranz. Unsere Bequemlichkeit reiner Fatalismus.

Wer also sollte an unserem System etwas verändern? Jene die an der Macht sind, sind die Gewinner. Und die Verlierer sind abhängig. Abhängig von den kreditgebenden Banken, von den Arbeitgebern, von den Sozialleistungen, etc.

Nur ein kompletter Kollaps unseres Systems könnte tatsächlich tiefgreifende Veränderungen, die auch ein Umdenken und Loslassen von Dogmen implizieren, bringen.

Das heisst, dass dieses Chaos, das die Krise in einen Zusammenbruch enden lässt und den Eliten den Überblick und die Führung verlieren lässt, unsere grosse Hoffnung und gleichzeitig unsere grosse Chance ist!

Doch bis dahin ist der Weg noch weit!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)  



Medienschau:



Wie der globale Kollaps den Leuten erklärt werden wird (pravdatvcom.wordpress.com)

Dumbest Money - Auch diesesmal, beim Euro-Untergang, werden die selben Typen der Mittel- bis Oberschicht, die nicht verstehen wollen, was kommt, massiv mit dem Verlust ihrer Vermögen für ihre Dummheit büssen. Das Smart Money wird ihnen wie damals alles abnehmen. (mmnews.de)

Eurozone vor dem großen Knall - Die Eurozone pendelt zwischen Depression und Rezession, die hohe gesamtwirtschaftliche Verschuldung ist so nicht mehr tragbar. Das Platzen einer gigantischen Kreditblase wird immer unausweichlicher. (wiwo.de)

Eurozone: Perspektivlosigkeit für die Jugend (querschuesse.de)

Zu starker Euro, zu schwacher Yen - Marktkräfte bestimmen die Wechselkurse. Doch staatliche Eingriffe kommen in Mode. Zur Freude der einen, zum Leid der anderen. (kurier.at)

Aktien: Ein „schreckliches“ Ende? Star-Investor Jim Rogers warnt vor einem „schnellen und schrecklichen Ende“ der aktuellen Börsenrally. Er legt in den USA nicht mehr an. Er selbst investiere etwa in russische Aktien, Anleihen und auch in den Rubel. (diepresse.com)

Finanztransaktionssteuer steht auf der Kippe (diepresse.com)

Ärzte in Griechenland verloren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge - Im Rahmen der drastischen Kürzungen auf dem Gesundheitssektor in Griechenland haben die Ärzte in zwei Jahren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge verloren. (griechenland-blog.gr)

Kommt als nächstes der Burn-Out des Dollars? China rechnet seine Handelsbilanz erstmals auch in der Landeswährung, dem Yuan, ab. In Asien wird die größte Freihandelszone der Welt ohne Einbindung der USA in Angriff genommen. Und London steht kurz vor einem Währungs-Swap-Abkommen mit den Chinesen. Es ist das erste außerhalb Asiens. (markusgaertner.com)

“Öhm, ähm, drucks …. wir haben noch keinen Banker vor Gericht gestellt” - Hier kommt etwas zum Schmunzeln, für das Wochenende. Elizabeth Warren, die neue Senatorin aus Massachusetts, hat am Donnerstag ihren ersten Auftritt im Bankenausschuss gehabt.
Sie hat sich die gesamte Riege der Finanzaufseher vorgeknöpft und mit einer simplen Frage die wie Hühner auf der Stange zusammen gekauerten Trauer-Figuren bis auf ihren korrupten Kern eingeschmolzen: Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal eine Wall Street Bank vor Gericht gestellt? (markusgaertner.com)

US-Konsuminfarkt? – Offenbar miserabler Umsatz im Februar bei Wal-Mart (markusgaertner.com)

Schirinowski: “Meteorit” war US-Waffentest über Russland (politaia.org)

Khamenei bestreitet Atomwaffen-Entwicklung im Iran (kleinezeitung.at)

Nordkorea vor neuem Raketenstart? (rian.ru)

Die Wahrheit über Fracking – Bundesregierung will noch vor der Wahl die Genehmigung (pravdatvcom.wordpress.com)

Plötzlicher "Geomagnetischer Impuls" erwartet (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.co.at)

Dramatischer Süßwasserverlust im Nahen Osten (derstandard.at)

Rassismus gegen Weisse: Rassismus-Gehirnwäsche (nicht nur) in den USA - Der Rassimus gegen WEISSE nimmt in den USA mittlerweile groteske Züge an.
Wie jede gesellschaftliche Fehlentwicklung aus Übersee, wird auch dieser Irrsinn von den Volkszerstörern der europäischen Völker mit offenen Armen in Empfang genommen. (marialourdesblog.com)

Bild toter Kinder ist Pressefoto des Jahres - Männer halten die zwei Jahre alte Suhaib Hijazi und ihren drei Jahre alten Bruder Muhammad in den Armen. Beide Kinder starben bei einer Attacke auf den Gaza-Streifen: Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen waren für eine internatinoale Jury "Pressefoto des Jahres". (kleinezeitung.at)





1 Kommentar:

nordlaendersblog hat gesagt…

Nur ein kompletter Kollaps unseres Systems könnte etwas bringen... usw. Das heisst, dass dieses Chaos, das die Krise in einen Zusammenbruch enden lässt und den Eliten den Überblick und die Führung verlieren lässt, unsere grosse Hoffnung und gleichzeitig unsere grosse Chance ist!

Wenn die Eliten den Überblick verlieren. ICH lach mich tot ! Dieser Zusammenbruch ist wie eine Explosion die Elite zieht sich in ihre Bunker zurück und verliert den Überblick ;-) während der Explosion haben wir Hoffnung auf die große Chance. Wenn die Explosion dann vorbei ist gibt es diese Systemänderungsspinner nicht mehr.

Mt 24,
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.