Samstag, 29. Dezember 2012

2012 ... aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Anfang des Jahres 2012 habe ich, aber auch einige andere, für dieses Jahr das Ende des Euros prognostiziert. Dieses ist, wie wir wissen, nicht eingetroffen. Die Crashgefahr unserer Gemeinschaftswährung ist allerdings enorm gestiegen ...

Ebenso habe ich den Austritt zumindest eines, möglicherweise mehrerer Länder aus der Eurozone vorhergesagt. Dies konnte ebenfalls verhindert werden. Obwohl es für einige Staaten besser wäre, das Kapitel Euro zu beenden und wieder eine nationale Währung einzuführen.

Mit unglaublichem Aufwand, unheimlichen Tricks und selbstherrlichem Lügengebilde umschifften unsere Damen und Herren Politiker Verfassungen und Gesetze, um noch mehr Milliarden aus dem Volksvermögen in erster Linie in die marode Bankenwelt zu transferieren. Seit 2008 ingesamt 1,6 Billionen Euro (1,600.000.000.000 €!!!).

Bankrotte Staaten werden mit fragwürdigen, teilweise destruktiven Methoden und extrem hohen finanziellem Aufwand am Leben und in der Eurozone gehalten. Staaten, von denen von Anfang an klar war, dass sie in die Gemeinschaftswährung nur durch Betrug kommen konnten. Finanziert durch die Bevölkerung, die zunehmend verarmt.

Es muss heuer auch dem Dümmsten klar geworden sein, dass mit herkömmlichen Methoden weder der Euro gehalten, noch der Bankrott diverser Staaten verhindert werden kann.

Man weiss, dass die Staaten sparen müssen, doch die von der Troika und auch Deutschland auferlegten einseitigen Massnahmen ruinieren die Wirtschaft, das Sozialsystem, das ohnehin labile Bildungssystem und vor allem die Unter- und Mittelschicht.

Das Volk begehrt verständlicher Weise auf und geht auf die Strasse. Politiker versuchen auf totalitäre Art dies durch polizeistaatartige Methoden zu verhindern. Doch der Zorn und die Wut wird immer grösser. Politiker müssen vor dem Volk beschützt werden!

Nicht zuletzt, weil sie mit den Banken, die eine grosse Teilschuld der Krise durch ihre ausufernden Spekulationen haben, zusammenarbeiten. Immer wieder sind sie die Nutzniesser von Rettungsmilliarden, die offiziell an bankrotte Staaten ausbezahlt werden. Dabei investierten sie Milliarden in Staatsanleihen wegen der hohen Zinsen, als jedem klar war, dass diese niemals unter normalen Umständen refinanziert werden könnten. Somit kommt der Bürger zum Handkuss ... und die Banken sind die wahren Nutzniesser.

So gesehen kann man 2012 als das Jahr des Niedergangs unseres Finanz- und Währungssystems und als Jahr des Betruges am Volk bezeichnen, wenn auch der ultimative Crash nicht verhindert, sondern nur hinausgezögert wurde. Irgendwann, möglicherweise 2013, kommt das böse Erwachen, wenn es heisst: rien ne va blue (nichts geht mehr!).

Auch die grosse Lüge der Politik, neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen, kann nicht mehr geglaubt werden, auch wenn die Mainstreammedien sie immer noch bringen. Denn zum einen befinden wir uns europaweit in einer Depression und die Rückgänge im Konsumverhalten sind beängstigend - vor allem bei den Neuwagenverkäufen, die teilweise zweistellig sind. Wie und wo sollten Politiker Arbeitsplätze schaffen können? ... wenn sie schon nicht die Krise stabilisieren können.

Ebenso werden wir immer noch mit der Lüge der Politik konfrontiert, die Staatsschulden zurückzahlen zu können. Fast alle europäischen Staaten haben die Staatsschulden 2012 weiter anwachsen lassen, vor allem jene, die nahe der Pleite oder bereits Pleite sind, trotz Sparmassnahmen, trotz Anstrengungen der Politik.

Es ist, als würde die Schlange sich in den Schwanz beissen. Wenn der Staat zu Sparen beginnt, schwächelt der Konsum und die Wirtschaft schrumpft. Dadurch werden auch die Steuereinnahmen geringer. Trotzdem braucht der Staat mehr Geld, also erhöht er Steuern und führt neue Steuern. Demnach bleibt weniger Geld für den Konsum ...

2012 war auch ein Jahr der Warnungen. Persönlichkeiten die unser Geld- und Währungssystem kennen, warnen immer eindringlicher vor einem bevorstehenden Euro-Crash und seinen Folgen.

Dies gilt nicht nur für Europa, sondern insbesondere auch für die USA, deren Budget die letzten Jahre regelrecht explodierte!

2012 gab es keinen neuen Krieg, aber wir standen und stehen kurz davor. Der Bürgerkrieg in Syrien artet aus und mit einem Eingreifen westlicher NATO-Truppen muss gerechnet werden - so wie kürzlich in Libyen. Die gewaltsame Demokratisierung nach amerikanisch-englisch-französischem Muster lässt nach "erfolgreichen Einsatz" nur verbrannte Erde und zerbombte Infrastruktur zurück. Anlass zur Sorge bei einem möglichen Überfall der NATO auf Syrien ist die Konfrontation mit Russland. Ein erartiger Krieg könnte weit über die Grenzen ausarten. Die Situation ist nach wie vor äusserst brisant und besorgniserregend.

Ebenso ein möglicher Israel-Iran-Konflikt, der nach wie vor seit Monaten von den Israelis proklamiert und gefordert wird.

Unterschätzt werden darf auch nicht der Streit um eine Inselgruppe in asiatischen Gewässern, wo sich die Philippinen, Japan und China mit schweren Waffen gegenüber stehen.

(Fortsetzung morgen ...)



Das war 2012 - Am Jahresende ist es Zeit für einen Rückblick. Die 1. Hälfte von 2012 war auf den Finanzmärkte ein recht turbulentes Jahr, der Euro-Untergang hätte wegen Spanien und Italien mehrere Male fast stattgefunden. Die 2. Jahreshälfte war ruhiger. Auch den Euro gibt es noch. Aber das wird nicht so bleiben. (mmnews.de)

Zweite Große Depression: Stand zum Ende 2012 (gegenfrage.com)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)  



Medienschau:



Wofür noch kämpfen? Am 8. Oktober dieses Jahres, also vor gut zwei Monaten, hatte ich einen Artikel veröffentlicht, der den Titel trug „Ende mit Negativ, es gibt ja auch noch Positives, oder: Ein bisschen Realoptimismus tut Not“ . So ernsthaft meine Intention war und eigentlich auch immer noch ist, es gestaltet sich von Tag zu Tag als noch schwieriger, irgendetwas Positives hier zu finden ... (elladazoi.blogspot.de)

1.600.000.000.000 Euro für die Banken! Die europäischen Banken haben von Oktober 2008 bis Ende 2011 insgesamt 1,6 Billionen Euro an staatlichen Beihilfen beansprucht. Dies entspricht 13 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU, wie aus dem am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Beihilfenanzeiger hervorgeht. Zwei Drittel der Bankenhilfen wurden demnach in Form von staatlichen Garantien für Kredite zwischen den Banken gewährt. (format.at)

Boston Consulting: Internationale Finanzwelt ist ein Schneeball-System (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Wie die EZB die Existenz des Euro verteidigen will (welt.de)

Alle Eier in einen Korb - Lord Ralf Dahrendorf über die Gefahren der Währungsunion und die Krise Europas (spiegel.de)

Top-Ökonomen alarmiert über Euro-Schuldenkrise - Für den Wirtschaftsweisen Schmidt ist die Schuldenkrise noch nicht gelöst. Das Ifo-Institut warnt, auch "mehr Europa" löse die Probleme nicht, es könne jederzeit zu einer neuen Eskalation kommen. (welt.de)

Schluss mit lustig: Champagner-Umsätze in Europa brechen ein (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Schäuble: Wehe, wenn die Regierung Kasse macht - Das Geld sprudelt nur so heraus aus dem deutschen Bundeshaushalt. Waren es am Anfang der Krise noch einstellige Milliardenbeträge, sind wir nun bald im dreistelligen Bereich. Zum Glück für die Regierung, haben die Steuerzahler jeden Bezug zum Haushalt verloren, sonst hätten wir bereits morgen vor dem Frühstück eine Revolution. Die Kosten für die Geschenke sind noch lange nicht offenbart und vor allem noch nicht in die Steuerpolitik eingepreist. Der Tag der Abrechnung jedoch rückt unaufhaltsam näher. So erstaunt es kaum, dass ein Leck im Finanzministerium von Plänen berichtet, wie die Bürger weiter ausgepresst werden sollen. (iknews.de)

Ich muss nicht in die III. Welt um Elend zu sehen - Die Woche vor Weihnachten war ich zu Besuch bei Freunden in Deutschland, in Nordrhein-Westfalen genau genommen. Was ich gesehen habe hat mich schockiert. Innenstädte die verfallen, in denen jedes zweite Geschäft leer steht, Strassen die keine Beleuchtung mehr haben und die Schlaglöcher werden auch nicht mehr geflickt. Mir wurde erzählt, die meisten Städte sind bankrott, ... (alles-schallundrauch.blogspot.co.at)

Endlich wird gegen Korruption hart durchgegriffen! Jetzt endlich gibt es konsequente und harte Massnahmen gegen Korruption! Und zwar dort, wo bisher zweifellos der grösste volkswirtschaftliche Schaden entstanden ist: Die Hamburger Müllmänner dürfen zu Weihnachten kein Geschenk mehr annehmen, das mehr als zehn Euro wert ist und erst recht kein Geld. Bürger, die ihren Müllmann zu Weihnachten mit krimineller Energie bestechen wollen, werden so  in die Schranken gewiesen. Damit sollte der Korruption in Deutschland nun endlich ein Riegel vorgeschoben worden sein. (uhupardo.wordpress.com)

Deutschland: ganz vorn bei den Niedriglöhnern (querschuesse.de)

Großbritannien: Nettoneuverschuldung in 2012 ab durch die Decke (wirtschaftsfacts.de)

Steuerflucht nach Belgien: Die Gallier kommen (diepresse.com)

Monti tritt ab, italienische Wirtschaft: „Er hinterlässt keine Spuren“ (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Italien: Vier Großbanken wegen schweren Betrugs verurteilt (unzensuriert.at)

Streiks sind “nicht tolerierbar” und “Missbrauch” - “Es kommt selten etwas Besseres nach”, lautet eine alte Volksweisheit und oft behält sie recht. Als die Demonstranten über Monate den Rücktitt der Regierungs-Chefin des Grossraums Madrid, Esperanza Aguirre (PP) forderten, waren wir diesbezüglich wenig euphorisch. Aus dem einfachen Grund heraus, dass der absehbare Nachfolger, Ignacio González, eher noch mehr als neoliberaler Scharfmacher gelten konnte. Wie richtig diese Einschätzung war, zeigt sich jetzt: González forderte soeben “die Regulierung des Streikrechts” wegen “nicht tolerierbarer” Streiks, die seiner Ansicht nach “Missbrauch” darstellen. (uhupardo.wordpress.com)

Staatsanwaltschaft schreitet wegen Medikamentenmangel in Griechenland ein - Die Staatsanwaltschaften in Griechenland wurden angewiesen, Beschwerden über die künstliche Verknappung von Medikamenten durch Pharma-Unternehmen nachzugehen. (griechenland-blog.gr)

Willkür der Polizei und Justiz in Griechenland kennt keine Grenzen (marialourdesblog.com)

“Euro-Rambos” werden ab 2013 in Griechenland aktiv - Belgier, Holländer, Schweden, Spanier und Franzosen werden in Griechenland ab 2013 die Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Angriff nehmen. (griechenland-blog.gr)

Auspressen und verdrängen - Das deutsche Spardiktat treibt Griechenland auch nach den jüngsten finanziellen "Rettungs"-Operationen tiefer in den wirtschaftlichen und sozialen Abgrund. Das Land befinde sich ökonomisch weiterhin "im freien Fall", heißt es beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. (german-foreign-policy.com)

Angst vor Bankensturm in Ägypten (cash.ch)

BoJ hält rund 1 Billion Euro in japanischen Staatsanleihen (wirtschaftsfacts.de)

"China drohen gewalttätiger Aufruhr und Chaos" - Im chinesischen Volk gärt der Unmut über Zwangsenteignungen und staatliche Willkür. Hochqualifizierte und Reiche wandern ab, Wissenschaftler drängen den Staat zu Reformen. (welt.de)

Korrupte Beamte verlassen China und bringen ihr Geld in Sicherheit (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Wenn Obama gegen Schusswaffen ist, warum kauft seine Regierung dann 1,6 Milliarden Schuss Munition? (kopp-verlag.de)

Bei Fiscal Cliff droht Banken-Crash - Bisher ignorieren die Aktienmärkte das drohende "Fiscal Cliff" in den USA. Doch eines ist sicher: gibt es in den nächsten beiden Tagen keine Einigung, droht ein weltweiter Aktien-Crash - ausgehend von neuen Bankenpleiten. Chaos, Aufstände und Krieg sind dann programmiert. Zusätzlicher Crashfaktor: US-Schuldenlimit am 31.12. erreicht. (mmnews.de)

USA: Fiskalklippe oder nicht? Nicht erst seit Gestern ist klar, in allen Nationen wird gelogen bis sich die Balken biegen. Das trifft auch oder sogar in besonderem Maße für die USA zu. Während der Weihnachtstage, bekamen die Abgeordneten des US-Kongresses anstatt einer Weihnachtskarte den obligatorischen Hinweis, der Himmel würde auf die Erde fallen, einige man sich nicht in Kürze auf eine höhere Schuldenobergrenze. (iknews.de)

USA: Nachfrage auf automatische Waffen ungebrochen - Besonders gefragt wären Sturmgewehre vom Typ AR-15. Manche Geschäfte sind sogar ausverkauft. (diepresse.com)

USA planen, Truppen in 35 afrikanische Staaten zu verlegen (politaia.org)

Russlands Kriegsmarine schickt massives Aufgebot ins Mittelmeer (marialourdesblog.com)

Indien modernisiert Streitkräfte mit Hilfe Russlands - Rüstungsgeschäfte von umgerechnet 2,2 Mrd. Euro haben die beiden Länder vereinbart. Damit soll Indiens Interesse für Westpropdukte gestoppt werden. (diepresse.com)

Westliches Bankenkartell wesentlicher Förderer von Kriegen überall auf der Welt (stopesm.blogspot.de)

Studie: Christentum ist die weltweit am meisten verfolgte Religion - Eine neue Studie zeigt: Das Christentum ist die weltweit am meisten verfolgte Religion. Der Grund: Die Politiker gehen aus Angst von „Rassismus“ nicht entschieden gegen Terroristen vor, die sich auf den Islam berufen. Jüngstes Beispiel für die moderne Christenverfolgung: In Nigeria überfielen Terroristen am Weihnachtsabend eine Kirche, verfolgten die fliehenden Gläubigen in ihre Häuser und töteten 6 Menschen. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Das Wassermannzeitalter und die Zeitenwende (pravdatvcom.wordpress.com)

Es wird Zeit - T.Sommer: heute habe ich kein bestimmtes Thema, sondern mache mir Gedanken über den Zustand in unserem Lande. Es ist einfach an der Zeit, daß sich jeder selbst ein paar Gedanken macht! MUST SEE! (der-klare-blick.com)





Kommentare:

nordlaendersblog hat gesagt…

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, ja ja so ist es „Die Zeugen 2012“ könnte man auch sagen. In Anlehnung einer Religionsgemeinschaft gesehen oder sollte ich Kirche sagen. Das physische globale Ereignis 2012 es wurde nichts daraus, und nun hofft die Doomer Gemeinde ein Crash des Systems um sich so doch noch in ihre Ideologie zu retten.
Ich denke nur das wird auch nichts werden. Meiner Meinung nach wird der Euro nicht zusammenbrechen egal wie viel Professoren Wirtschaftsweisen und andere Apologeten dies auch vehement behaupten werden.
Zitat:
Es muss heuer auch dem Dümmsten klar geworden sein, dass mit herkömmlichen Methoden weder der Euro gehalten, noch der Bankrott diverser Staaten verhindert werden kann.

Ja richtig! Der Bankrott diverser Staaten ist doch das Ziel !!!!
Jeder weiß doch wer das Geld kontrolliert kontrolliert die Welt. Wer zum Henker glaubt wirklich das die ihr eigenes so gut funktionierendes System selbst an die Wand fahren, wie kann jemand so dämlich sein.
Die Verschuldungen der Staaten ist doch gewollt somit bekommt man alles was man will bis zur vollständigen Abgabe der nationalen Souveränität. Die Welt soll und wird nur ein Angestelltenverhältnis haben mit dem großem Geld. So wie es seit Jahren in der BRD ist. Schulden kann man erlassen so wie man will und nur soviel das ein Scheinstaat noch funktioniert und die Leute sich im Hamsterrad drehen. Um das zu erkennen muss man nicht mal höchst intelligent sein umso mehr schmerzt es so einen Müll hier zu lesen. Es wird uns schlechter gehen soviel ist sicher und ich denke auch ein wenig Inflation bekommen wir auch evt. eine Entschuldigung der Staaten (zumindest auf dem Papier) könnte es geben bis zur einer gewissen Grenze natürlich. Alles in allem wird der Wohlstand gedrückt werden und in Deutschland wohl eher massiv. Ein totaler Kollaps wird nicht eintreten da bin ich mir sicher.
Nach Drehbuch wäre auch ein Krieg sehr bald möglich um die Welt auf ein sehr geringes Niveau zu bringen.
Der EURO wird bleiben und bis zum großen Krieg müssen wir noch ein klein wenig warten.
Allein die Toten werden dann aufsteigen in den Himmel dann wird ihnen die Wahrheit klar und sie erleben ihre Bewusstseinserweiterung nur zu spät wird es sein.

mfg

Freiwirtschaftler hat gesagt…

Politik oder Leben

"Die Stunde der Abrechnung rückt näher: Die USA überschreiten am 31.12.2012 das Schuldenlimit von 16,4 Billionen Dollar. Wie das US-Finanzministerium am Mittwochabend bekannt gab, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird das Schuldenlimit erhöht, oder die USA sind bankrott."

http://www.mmnews.de/index.php/boerse/11639-bei-fiscal-cliff-droht-banken-crash

Wäre die halbwegs zivilisierte Menschheit in den Bereichen Naturwissenschaft und Technologie ähnlich zurückgeblieben wie in der "hohen Politik", wären wir über das technische Niveau im antiken Rom noch nicht hinaus:

Der Untergang der Römer

Das heißt nicht, dass man eine "bessere" Politik machen könnte. Man kann sie nur abschaffen, so wie es Silvio Gesell bereits 1919 in "Der Abbau des Staates" beschrieben hatte.

Dass die Natürliche Wirtschaftsordnung (Freiwirtschaft = echte Soziale Marktwirtschaft), welche die ganze politische Seifenoper überflüssig macht, erst heute verwirklicht werden kann, beruht auf einer uralten Programmierung des kollektiv Unbewussten, die es der halbwegs zivilisierten Menschheit nicht gestattet, über "diese Welt" hinaus zu denken:

Jüngstes Gericht

nordlaendersblog hat gesagt…

Der Untergang der Römer
Toller Link, der andere ebenso,,, nur!
Echt intellektuelles geschwafel was bleibt ist die Offenbarung des Johannes
in ihrer ursprünglichen Form so wie sie jeder lesen kann,, OHNE GESCHWAFEL !!!

Was heute noch fehlt, ist nur noch die letzte Stufe: Der Zusammenbruch des
Geldsystems, mit dem Niedergang jeglicher Kultur.

Wir arbeiten dran.

mfg

Freiwirtschaftler hat gesagt…

"...die Offenbarung des Johannes..."

Die "Offenbarung des Johannes", das letzte Buch der Bibel, ist die schriftlich überlieferte Vision eines Urchristen zu Beginn des 2. Jahrhunderts. In einer bildgewaltigen Sprache wird vom "Ende der Welt" und dem Beginn einer neuen berichtet. Wie alle Heiligen Schriften ist die Vision nicht gegenständlich zu verstehen; sie beinhaltet mit Worten beschriebene Bilder des kollektiv Unbewussten, die bei der "Auferstehung aus dem geistigen Tod der Religion" in das Bewusstsein dringen. Der einzige Zweck der Religion war (und ist noch) die Anpassung der halbwegs zivilisierten Menschheit an eine fehlerhafte (kapitalistische) Marktwirtschaft und die daraus entstehende systemische Ungerechtigkeit, die der Kulturmensch nicht erkennen darf, um mit seiner Existenz in "dieser Welt" (zivilisatorisches Mittelalter) zufrieden zu sein. Je höher die "gesellschaftliche Position", desto schlimmer sind die geistigen Plagen für denjenigen, der sich auf den Erkenntnisprozess der Auferstehung einlässt. Die Bedeutung der archetypischen Bilder und Metaphern ist erst im Nachhinein zu erkennen. Götter sind durch Schöpfungsmythen im Unterbewusstsein einprogrammierte, künstliche Archetypen, Schutzengel sind Denkblockaden, andere Engel sind befreiende Gedanken und die neue Welt, das "Reich Gottes", ist der zivilisatorische Normalzustand der Vollinvestition, bei dem niemand mehr einen unverdienten Knappheitsgewinn ("Frucht vom Baum der Erkenntnis") auf Kosten der Mehrarbeit anderer erzielen kann:

Die 7 Plagen