Montag, 19. November 2012

Das koloniale Erbe

Afrika, einst ein blühender, exotischer Kontinent ist seit Jahren in existentiellen Schwierigkeiten. Kaum funktionierende Staaten, wechselnde Diktaturen und Gewaltherrschaften, politisches Chaos, Religions- und Stammeskriege, enorme Umweltschäden, Raubbau an den Bodenschätzen, Überschuldungen, fortschreitende Verarmung und Verelendung zeigt ein düsteres, schlimmes Bild des "schwarzen Kontinents". besserung ist kaum in Sicht.

Doch wer ist schuld an diesem Desaster in Afrika? Grundsätzlich lernten die damals noch "wilden Schwarzen" genannt, von den europäischen Kolonialherren das, was heute den Grossteil Afrikas auszeichnet: Korrruption, autoritäres Regierieren, Sklaverei und Ausbeutung, Raubbau an den Bodenschätzen und die Verachtung der negroiden Rasse.

Später kamen die Waffenlieferungen hinzu - oft an beide Streit- oder Kriegsgegner gleichzeitig - damit sie sich schnell und sicher gegenseitig umbringen konnten.

Darum versuchen viele Afrikaner diesem wirtschaftlichem, finanziellem, ökologischem und visionslosem Desaster zu entfliehen und trotz immenser Schwierigkeiten nach Europa zu flüchten.

Und nun wundern sich die Europäer, die bekanntlich weiterhin Afrika als Selbstbedienungsladen ansehen, dass die Afrikaner nach Europa möchten ...







Vergiftete Geschenke: Wie die EU Afrika in die Armut treibt

Wer im Senegal einkauft, findet auf den Märkten kaum einheimisches Obst und Gemüse: Die Tomaten kommen aus Italien, die Kartoffeln und Zwiebeln aus Holland. In den Geschäften ist es ähnlich: Dort steht Trockenmilch, importiert aus Europa. In Afrika, wo 85 Prozent der Bevölkerung von der Landwirtschaft und Viehzucht leben, können lokale Milchproduzenten ihre Milch nicht mehr verkaufen, weil die importierte Trockenmilch erheblich billiger ist. Der Grund liegt in der Subventionspolitik der EU. Auch die Fischer Afrikas leiden darunter. Einst fuhren sie hinaus aufs Meer und kamen zurück mit reicher Beute. Doch heute gibt es kaum noch etwas zu fangen. Die Gewässer vor Mauretanien und dem Senegal sind leergefischt - von großen Fabrikschiffen, die von Europa, Russland oder Japan aus in See stechen. Die Rechte, vor ihren Küsten zu fischen, wurden den armen afrikanischen Ländern abgekauft - von der Europäischen Gemeinschaft. Weil senegalesische Fischer kaum noch Geld mit der Fischerei verdienen können, rüsten viele ihre Boote um und vermieten sie an Menschenhändler, die Flüchtlinge aus Westafrika auf die Kanarischen Inseln schleusen. Die Bilder sind bekannt. Wer Glück hat, überlebt den Höllentrip. Wer noch mehr Glück hat, kriegt einen spanischen Pass. Und wer das vollkommene Glück hat, findet einen Job. Zum Beispiel als Matrose. Auf einem spanischen Fabrikschiff, das vor der Küste Westafrikas fischt.







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)  



Medienschau:



Düsterer Ausblick für 2013: Der voranschreitende Niedergang der westlichen Industrieländer - Während sich das Jahr 2012 allmählich seinem Ende neigt, fangen wir natürlich damit an, auf 2013 und darüber hinaus zu blicken. Hoffnungen und Träume müssen aber mithilfe des grellen Scheinwerferlichts der heutigen Realitäten abgemildert werden ... (propagandafront.de)

Deutschland: Traumland oder etwa doch nicht? (krisenfrei.wordpress.com)

Justizskandal in Bayern - Interner Untersuchungsbericht der HypoVereinsbank belegt Aussagen von Gustl Mollath. (swr.de)

Honorare als Korruptions-Geldwäsche? 18.000-25.000 € zahlen Banken, bankrotte Kommunen etc. für Vorträge von Peer Steinbrück und zahlreiche andere Politiker in einflussreichen Positionen. In der bisherigen Diskussion ging die wichtigste Frage unter: Warum zahlen Organisationen so viel Geld für so wenig Gegenleistung? (buergerstimme.com)

In der Londoner City laufen längst die Planspiele für den „Brexit“, den britischen EU-Exit (marialourdesblog.com)

Die Zeitbombe in den Vorstädten - "Wir hier, ihr dort" - Frankreich: In den "sensiblen urbanen Zonen" steigt die Armut und die Arbeitslosigkeit weiter, die Politik hat bislang keine funktionierende Lösung dafür gefunden. (heise.de)

1000 Tote wegen fehlender Krankenhausbetten in Griechenland (griechenland-blog.gr)

Erster großer Bailout im US-Rentensystem zeichnet sich ab (wirtschaftsfacts.de)

Die Invasion von Gaza ist Teil einer umfassenderen militärischen Agenda von USA, NATO und Israel. Wird hier eine militärische Eskalation vorbereitet? Am 14. November wurde der Militärchef der Hamas, Ahmed Dschabari, durch einen israelischen Raketenangriff ermordet. Dieser Angriff weist eine zynische Ironie auf, denn wenige Stunden zuvor war der Hamas der Entwurf eines permanenten Waffenstillstandsabkommens mit Israel übermittelt worden. (kopp-verlag.de)

Deutsche Regierung will deutsche Armee an Angriffskrieg gegen Syrien beteiligen (marialourdesblog.com)

Wir müssen uns auf Extremwetterereignisse vorbereiten und nicht vergeblich versuchen, sie zu verhindern - Der Tropische Sturm SANDY erinnert uns daran, wie wichtig es ist, uns auf natürliche Wetterereignisse vorzubereiten. (eike-klima-energie.eu)

Nach Supersturm »Sandy« schulden liberale Medien und Weißes Haus Preppern und Survivalisten eine gehörige Entschuldigung - Nach Supersturm »Sandy« sind Prepper die neuen Propheten. Und wer nicht vorgesorgt hat, zählt zu den neuen Obdachlosen. (kopp-verlag.de)

“Cannabisöl ist ein hochwirksames natürliches Krebsheilmittel” – So lautet die Überschrift eines Artikels im Magazin Naturalnews. Und tatsächlich: Zahlreiche Menschen im Internet bestätigen, dass sie ihren Krebs erfolgreich mit dem in fast allen westlichen Staaten verbotenen Kraut erfolgreich bekämpft haben. Die Pharmaindustrie hat – wie im Fall von Vitamin B17 – keinerlei Interesse an einer Zulassung von Cannabis, wenigstens als alternatives Krebsheilmittel. Obwohl Studien die Wirksamkeit bestätigen. (gegenfrage.com)





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