Montag, 29. Oktober 2012

Was ist faul an Sandy?

Hurrikan Sandy trifft wahrscheinlich heute Nacht auf die Ostküste der USA. Vorsorglich blieb heute die New Yorker Börse geschlossen und südliche Teile Manhattans wurden evakuiert. Panikstimmung herrscht, Präsident Obama hat für Washington den Notstand ausgerufen, die Nationalgarde wurde in Bereitschaft versetzt ... aber Sandy ist noch immer als Hurrikan der Kategorie 1 eingestuft!

(... zum Vergleich, der Hurrikan Katrina 2005, der New Orleans weitgehend zerstörte, wurde als Hurrikan der Kategorie 5, die höchste Stufe, eingestuft!)




Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala ab 2012
Stufe / Kategorie Windgeschwindigkeit Anstieg des
Wasserspiegels
Knoten mph km/h m
Tropisches Tief < 34 < 39 < 63 ≈ 0
Tropischer Sturm 34 bis 64 39 bis 73 63 bis 118 0,1 bis 1,1
Hurrikan Kategorie 1 64 bis 82 74 bis 95 119 bis 153 1,2 bis 1,6
Hurrikan Kategorie 2 83 bis 95 96 bis 110 154 bis 177 1,7 bis 2,5
Hurrikan Kategorie 3 96 bis 112 111 bis 130 178 bis 209 2,6 bis 3,8
Hurrikan Kategorie 4 113 bis 136 130 bis 156 209 bis 251 3,9 bis 5,5
Hurrikan Kategorie 5 > 136 > 156 > 251 > 5,5
[wikipedia.de]



Nun wird nicht nur auf der Webseite politaia.org gerätselt, warum plötzlich, die für die USA völlig unüblichen, hohen Sicherheitsvorkehrungen und Warnungen angeordnet wurden! Auch in Foren und bei Kommentaren bei der Medienberichterstattung wird darüber nachgedacht und geschrieben. Ein Hurrikan, bei dem Surf-Freaks den meisten Spass haben. Zum Vergleich, man erwartet laut offiziellen Meldungen "Springfluten" von zwei Meter Höhe. Surfer reiten Wellen von 20 Metern und mehr ab. Ich selbst habe auf den Kanaren und Maui derartige Wellen erlebt (leider bin ich kein Surfer ;-), aber dort läuft niemand davon!

Ich habe auch einige Zeit auf Gran Canaria gelebt, wo zweimal in jenem Jahr Springfluten waren. Eine ausgelöst durch - angeblich - dem zusammentreffen von erdnahem Vollmond und Flut, die andere durch einen Sturm am Atlantik. Bei zweiterem standen wir am Hafen von Arguineguin um uns das beeindruckende Schauspiel anzusehen. Man muss auch wissen, dass die meisten Hafenanlagen und Küsten einer zwei Meter hohen Springflut ohne grosse Probleme standhalten, denn sonst wären die meisten Küstenstädte schon des öfteren überflutet worden.

Was steckt also wirklich hinter den Vorsichtsmassnahmen? Erfahren wir nicht die mögliche höhere Einstufung, also die weit höhere Vernichtungsenergie, des Hurrikan Sandy nicht? Das würde kaum Sinn machen, oder?

Oder wird diese Gelegenheit genutzt, um unbemerkt eine grössere Manipulation durchzuziehen. Die Wall Street ist geschlossen, der südliche, evakuierte Teil Manhattans ist der "Financial District". Ein Schelm, der böses denkt!

Oder sollte durch überzogenes und schnelles Eingreifen kurz vor der Wahl Obamas Chancen auf die Wiederwahl erhöht werden? ... wenn man ihn als Retter New Yorks präsentiert?

Zur Erinnerung: 2005, als Katrina New Orleans verwüstete, kam die Hilfs- und Rettungskette erst allmählich in Gang. Die Nationalgarde traf erst fünf Tage später ein. Und Präsident Bush jun. attestierte man völliges Versagen!

In jedem Fall ist das Vorgehen der Behörden und der Regierung ein völlig unübliches! In ein paar Tagen werden wir (vielleicht) mehr wissen ... aber irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass da was faul ist! Oder sind meine Bedenken völlig unbegründet?




Was hat es mit Hurrikan Sandy auf sich? (politaia.org)







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)  



Medienschau:



Währungs- und Anleihencrash: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Es gehört zu den grundlegenden Verhaltensweisen der Menschen, sich nicht freiwillig selbst Schmerzen zuzufügen. Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, wie der Tag der Abrechnung vermieden werden kann, werden sich die meisten Menschen dafür entscheiden, die Realität einfach auszublenden – selbst wenn die letztlich einsetzende Katastrophe durch das Hinauszögern nur noch viel schlimmer ausfallen wird. (propagandafront.de)

Die Illusion des ausgeglichenen Haushalts - Es ist wieder soweit. Das Märchen des sparsamen Finanzministers macht die Runde. Herr Schäuble hat verkündet, dass er bereits 2014 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen kann. Das wird in den Medien gefeiert. Zu feiern ist aber noch gar nichts. Der Finanzminister hat mit dieser Ankündigung weder gespart, noch ... (start-trading.de)

In der Krise boomt die Schattenwirtschaft in Südeuropa (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Griechenland: Immobilienmarkt vor dem Zusammenbruch (pravdatvcom.wordpress.com)

Investoren sehen Griechenland riskanter als Syrien (diepresse.com)

Journalist wegen Lagarde-Liste in Griechenland verhaftet - In Griechenland gab es wegen der Liste Lagarde eine erste Verhaftung – und zwar des Journalisten, der eine Kopie der ihm anonym zugespielten vermeintlichen Liste publizierte! (griechenland-blog.gr)

Chinas politische Elite vor beutendem Führungswechsel: problembeladen, skandalgeschüttelt und tief gespalten (querschuesse.de)

Chinas neue Wutbürger begehren auf (zeit.de)

Japan fürchtet den Budgetnotstand - Die Opposition verweigert einem Gesetz über die Aufnahme neuer Schulden ihre Zustimmung, der Premier beschwört dramatische Bilder. (derstandard.at)

Australien: Banksia Finanzgruppe bricht zusammen; Northern Rock lässt grüßen! (wirtschaftsfacts.de)

Ganz egal, wer gewinnt - Deutsche Polit-Beobachter rechnen unabhängig vom Ausgang der amerikanischen Präsidentenwahl nicht mit einem Kurswechsel in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten. "Im Grunde ist es einerlei, wer gewinnt", urteilt ein Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP): Die "enormen wirtschaftlichen Probleme" des Landes ließen dem nächsten US-Präsidenten "kaum Handlungsspielraum". Auch bei der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU heißt es, in der künftigen US-Außen- und Militärpolitik sei "eher mit Kontinuität als mit Veränderungen zu rechnen". Die aggressive Rhetorik des republikanischen Kandidaten Mitt Romney dürfe man "guten Gewissens als Wahlkampfgebell verbuchen". Einig sind sich Beobachter darin, dass Romney ganz wie Obama die US-Präsenz im ost- und südostasiatischen Umfeld Chinas verstärken würde. Auch könne man davon ausgehen, dass er den Drohnenkrieg des demokratischen Präsidenten weiterführe, sollte er die Wahl gewinnen. (german-foreign-policy.com)

Präsidentenwahlen USA 2012: Eine Medienverschwörung der Elite? Die Präsidentenwahlen in den USA bewegen sich auf dem Niveau Hollywood und Disneyland. Das war schon immer so und so soll es auch sein. Jedenfalls wird für uns Deutsche der Hype in den Schulbüchern und Medien seriös und pathologisch vorgegaukelt. Ein Mehrparteienparlamentssystem kennen die Amerikaner nicht. Dazu sind sie mental vor lauter Konsum offenbar nicht in der Lage. Stimmt das eigentlich so? (iknews.de)

Die globale Konstellation - In welcher politischen Großwetterlage finden die US-Präsidentschaftswahlen 2012 statt? (heise.de)

Wenn Benny pumpt – und nichts passiert: Roubinis Bernanke-Verriss (markusgaertner.com)

Afghanistan ist der Krieg für Drogen - Die US-Regierung bzw. ihr Geheimdienst CIA waren schon immer im Drogenhandel tätig und sind eigentlich die Hauptsponsoren des weltweiten Drogenanbaus und Drogenhandels. Deshalb ist der angebliche Krieg gegen Drogen, den die US-Regierung ausgerufen hat und seit Jahrzehnten betreibt, tatsächlich einer FÜR Drogen. Ein gutes Beispiel für den staatlich organisierten Drogenhandel ... (alles-schallundrauch.blogspot.com)

Popocatépetl: Kontroverse um UFO über mexikanischem Vulkan (grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de)

Filament-Eruption auf der Sonne – Sonnen-Flare Rekord in 2012 (pravdatvcom.wordpress.com)

Sind Immobilien noch sicher? Immobilien - der Inbegriff von Sicherheit und Altersvorsorge. Doch der Schein trügt: Der Staat hat Immobilienbesitzer bereits im Visier. Neben vielen Schikanen droht die Erhöhung von Steuern und Abgaben auf Grundbesitz. Am Ende steht die Zwangshypothek zu Gunsten des Staates. (mmnews.de)

Massenmedien mitschuldig am Elend von Millionen Menschen - Ob Schweinegrippe, Irak, Libyen oder Atomwaffenkonflikte: Die großen Medien betreiben Propaganda, verfälschen die Tatsachen und beliefern die Bürger mit einer völlig verdrehten Berichterstattung. Somit machen sich die Medien mitschuldig am Elend und am Tod von Millionen Menschen auf der Welt. Die Bürger sollten sich ernsthaft darüber Gedanken machen, ob sie diesen Schund noch konsumieren und damit finanziell unterstützen wollen. Jeden Tag erscheinen in der Mainstreampresse Berichte über die Brandherde auf der Welt, die Berichterstattung ist jedoch ... (gegenfrage.com)

"Erschreckender Chemie-Cocktail" in Outdoor-Jacken (derstandard.at)

Waffenregistrierung - Tatsächlich im Sinne der Sicherheit? (hartgeld.com)





Kommentare:

Der Nordländer hat gesagt…

Was ist faul an Sandy,,, nichts!

Panikmache, weil man sonst nichts zu vermelden hat.

Kommt immer gut an, und ist interessant.
Mehr nicht.

mfg

Madeleine hat gesagt…

ich finde es auch übertrieben, dass hier alle flüchten müssen. alle brücken gesperrt, u v. mehr.

ich vermute dass da was grosses dahinter steckt. ich bin wahrlich kein irrer aber klar denker

Maldek hat gesagt…

Die Sache ist oberfaul.

Ich vermute, da werden vor den Augen der Welt Vorbereitungen getroffen, die sonst nicht möglich wären.

Durch die Evakuierungen und die Maßnahmen, kommt schweres Gerät an Orte, wo das sonst unauffällig nicht möglich wäre.

Gab es da nicht einmal Schauungen über einen nuklearen "Unfall" in New York?

3DVision hat gesagt…

Man sieht gut dass ihr noch nie einen solchen Sturm miterlebt habt.
Und was bitte haben,Wellen die zwei Meter hoch sind und schnell noch viel größer werden können,mit Surfer zu tun???
Dieser Vergleich ist doch totaler Schwachsinn und absurd Sorry.
Es gibt Plätze die gar nicht geschützt sind,und wenn eine zwei Meter hohe Welle gegen ein Auto kommt ist der Schaden schnell hoch.
Ihr habt null Ahnung was das Meer anrichten kann,ich hab lange genug auf dem Meer gearbeitet um das zu beurteilen.Ich wurde,als nur ein leichter Sturm auf den Balearen spontan kam,von meinem Außenborder fast tot geschlagen,als die Wellen die knapp einen Meter hatten drohten mein Boot an den Strand zu schmeißen.Ich wollte das Boot das übrigens fast zwei Tonnen voll betankt wiegt,kontrolliert an den Strand ziehen um weiteren schaden zu vermeiden.Zum Hafen zu fahren war es schon zu spät.
Die Spitze vom Boot erhob sich über mich,und ich konnte in letzter Millisekunde nach hinten springen.Gott sei dank hat ein guter spanischer Freund der(zufällig)vorbei kam mir geholfen das Ding an Land zu ziehen.Alleine hätte ich es nicht geschafft.
Es mag sein,dass in diesem Moment überreagiert wird,aber wer die unendliche Kraft eines tobenden Meeres kennt,beugt lieber vor.
Außerdem wüten noch tausend andere Gefahren bei solch Stürme,von verantwortungslosen Menschen die das ganze als Witz betrachten und sich dauernd in Gefahr begeben mal abgesehen.
Naja,wenn ein Sturm über kleine Inseln fegt ist das eine Sache,wenn aber ein tobender Sturm über Millionen Städte mit Astronomisch hoher Infrastruktur Architektur und sehr hoher Menschendichte dahin fegt ist das eine ganz andere Sache.


3DVision hat gesagt…

Noch vor einem Monat war ich in Südfrankreich,ich kam aus Spanien und hatte schon hunderte von Kilometer auf dem Buckel als ich auf einmal auf der Autobahn bemerkte dass der Wagen immer heftiger zur Seite gedrückt wurde.Es war Nacht und man sieht nicht unbedingt wie stark der Wind an Sträucher Bäumen oder Palmen sich zu schaffen macht. .An der Grenze tobte wieder ein Mistral
Nichts außergewöhnliches,dachte ich da diese Stürme da oft vor kommen.
Aber als ich ausstieg aus dem Wagen und die 15!Meter vom Parkplatz zum Hotel ging kam auf einmal ein Windstoß der mich zwei!Meter nach links schubste!
Also stellt euch mal vor was so ein Sturm in den Staaten anrichtet der zehnmal staerker ist!
Ich glaube nicht dass sie in den Staaten Panik verbreiten.
Es scheint mehr die totale Angst zu sein die in den Köpfen der Menschen dort herrscht.

3DVision hat gesagt…

Hier ein paar sehr gute Bilder.

http://www.gmx.net/themen/nachrichten/bildergalerien/bilder/809uibw_p32-sandy-trifft-us-ostkueste#32