Donnerstag, 20. September 2012

Edelmetalle zur Vermögenssicherung

Im Hinblick auf die bevorstehende Währungskrise, aber auch zur Absicherung gegen die jetzt bereits hohe Geldentwertung, werden Gold und Silber immer wieder zur Sicherung des Vermögens empfohlen. Doch warum ist das so? Warum eignen sich gerade diese beiden Edelmetalle zur Absicherung gegen Kaufkraftverlust?

Um diese Frage zu beantworten, muss man zuerst verstehen, was Geld eigentlich ist, und wie es entstanden ist. Geld ist keine Erfindung von Monarchen oder Regierungen. Schon sehr früh haben Menschen erkannt, dass der direkte Tausch von Gütern einige Probleme mit sich bringt. So ist es für den Viehbauern nicht möglich, ein Stück seiner Kuh für einen Laib Brot zu verkaufen. Er muss also die Kuh für etwas verkaufen, dass leicht teilbar ist, sodass er dann einen Laib Brot und andere Waren dafür erwerben kann. Er braucht also ein Gut, dass sich als „indirektes Tauschmittel“ eignet. Das kann natürlich nur ein Gut sein, das von anderen auch nachgefragt wird, denn ohne Nachfrage hat es keinen Wert. Jenes Gut, dass sich am besten als indirektes Tauschmittel eignet, wird sich letztlich in einem freien Markt als Zahlungsmittel (=Geld) durchsetzen.

Was eignet sich also als Geld? Neben der Teilbarkeit und der Nachfrage sind für die Qualität des Geldes noch andere Eigenschaften wichtig. Es muss haltbar sein, es muss transportierbar sein, und es muss einheitlich sein. Letzterer Punkt ist entscheidend, um den Tauschvorgang einfach zu halten. Daher sind etwa Diamanten und andere Edelsteine weit weniger als Geld geeignet, da sie sich in Ihrer Qualität stark unterscheiden und es daher keine einheitliche Bewertung geben kann.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben sich in vielen Kulturen unabhängig voneinander vor allem Gold, Silber und Kupfer als jene Waren herausgestellt, welche diese Eigenschaften am besten erfüllen und daher als Geld am besten geeignet sind.

Auch Geldscheine waren über lange Zeit nichts anderes als Zertifikate, die den Besitz einer bestimmten Menge an Gold oder Silber bestätigen bzw. dessen Erwerb garantieren. Seit jeher haben Regierende danach getrachtet, die Herausgabe von Geld für sich zu monopolisieren, um dieses zu Ihrem eigenen Vorteil zu entwerten. So haben sich Regierungen im letzten Jahrhundert Schritt für Schritt von der Sachwertdeckung der Geldscheine gelöst, um selbst mehr Geld produzieren zu können. Zunächst vor allem zur Kriegsfinanzierung, in den letzten Jahrzehnten jedoch mehr und mehr zum Kauf von Wählerstimmen durch finanzielle Zuwendungen an die potentielle Wählerschaft.

Ein Ende des Geldmengenwachstums ist heute politisch nicht mehr durchsetzbar. Zu viele Menschen sind von den Zuwendungen des Staates abhängig gemacht worden. Würde die Geldmengenausweitung gestoppt, müssten diese Zuwendungen massiv gekürzt werden, was den politischen Tod (und möglicherweise nicht nur den) jener Politiker bedeuten würde, die das entscheiden. Daher wird weiter inflationiert werden. Und zwar bis die Geldentwertung ein Ausmaß erreicht, dass politisch noch weniger tragbar ist, als die Kürzung der Zahlungen. Da es vermutlich eine ganze Weile dauern wird, bis die Mehrheit der Wählerschaft den Schaden erkennt, den diese Politik anrichtet (und erst dann ist es politisch durchsetzbar), muss man bis dahin mit massiver Entwertung unserer Währungen rechnen.

Um sich davor zu schützen, muss man mit sein Geld dem einzigen Zweck zuführen, den es erfüllen kann: Waren kaufen. Zuerst sollten hier natürlich waren stehen, die man in Zukunft selbst konsumieren möchte. An zweiter Stelle stehen Waren, die von anderen nachgefragt werden – welche also als indirektes Tauschmittel verwendet werden können. Wie oben beschrieben haben sich Gold und Silber über Jahrtausende als jene Waren herausgestellt, die die notwendigen Eigenschaften dafür am besten erfüllen. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Daher sind Edelmetalle ohne Frage die beste Absicherung gegen drohende Geldentwertung.

Ob man nun sich dazu nun für Gold oder Silber, für Münzen oder Barren entscheidet, hängt vor allem von den verfügbaren Geldmitteln, zum Teil sicher auch von persönlichen Vorlieben ab. Unter >silber-und-gold.com/gold-kaufen< finden Sie nähere Informationen, welche Faktoren für die Wahl der passenden Vermögenssicherung in Form von Edelmetallen entscheidend sind, und was Sie beim Kauf von Gold oder Silber beachten sollten.

Gastkommentar:  Markus Burkert







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)  



Medienschau:



Euro-Goldpreis erreicht neues Allzeithoch - Noch nie musste man hierzulande so viel für eine Unze Gold zahlen, wie am heutigen Mittwochvormittag. (goldreporter.de)

Der Staat – nichts weiter als eine parasitäre Verbrecherbande! Aus ökonomischer Sicht handelt es sich beim Staat um eine parasitäre Verbrecherbande. Das Vermögen wird auf Kosten der „Ausgebeuteten“ in Richtung der „Ausbeuter“ umverteilt. Alle anderweitigen Auffassungen stammen von Leuten, die bestenfalls nicht die geringste Ahnung davon haben, wie die Wirtschaft funktioniert, oder Sie schlimmstenfalls als Steuersklave auspressen wollen. (propagandafront.de)

Wie uns die wundersame Geld-Vermehrung ruiniert - Die letzte Hoffnung bei allen Finanz- und Wirtschaftskrisen sind die Notenbanken. Doch ihre Rezepte sind gefährlich: Sie kurieren Symptome einer Krankheit, die sie selbst auslösen. (focus.de)

Finanzmärkte: Das Schlimmste kommt zum Schluss? (ralfkeser.wordpress.com)

Eurokrise: Schaltet man Konkurrenten aus? Kann es sein, dass es einen unausgesprochenen Grund gibt, warum die EU Spanien gerne unter dem Rettungsschirm sehen möchte? Man könnte auch sagen, unter der Fuchtel. In der Vergangenheit hob man oft den Finger, wenn es um Spanien und Rettungsgelder ging. Zu groß zum Retten, hieß es. (start-trading.de)

Kapitalflucht, Zweiteilung, Desintegration, Zerfall - Die Gefahr eines Auseinanderbrechens der Europäischen Währungsunion ist nicht gebannt. Das belegt der weiter anhaltende Abfluss von Einlagen aus Banken in vier Ländern der Währungsunion. Die Voraussetzung für erneutes Wirtschaftswachstum ist damit ebenso in Gefahr wie ein Eckpfeiler der Gemeinschaftswährung: ein integriertes Finanzsystem. (format.at)

Rasantester Absturz seit drei Jahren - Einkaufsmanager-Index bricht unerwartet stark ein (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Akzeptieren Banken Schrottsicherheiten zur Absicherung von Derivatewetten? (wirtschaftsfacts.de)

Die finanzielle Zukunft ist schon fix „verbraten“ - Die fixen Vorbelastungen für künftige Budgets summieren sich laut Rechnungshof schon auf 156 Milliarden Euro. Wenn da nicht gebremst wird, ist der „griechische Weg“ in die Pleite schon vorgezeichnet. (diepresse.com)

Britischer Abgeordneter prophezeit Krieg in der EU! (almabu.wordpress.com)

Spanien fürchtet Bankencrash wegen fauler Kredite (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Jeder dritte Grieche ohne Krankenversicherung (gegenfrage.com)

China: Kleine und mittelständische Unternehmen vor dem Aus (epochtimes.de)

Kalifornien: Bankrottwelle unter Städten und Kommunen wird anhalten (wirtschaftsfacts.de)

Bank of America streicht 16.000 Stellen (derstandard.at)

Auch US-Einzelhandelsriese Home Depot zieht sich aus China zurück - Wenn Chinas Wirtschaft hustet, bekommen die Einzelhändler anscheinend gleich einen Schnupfen. So auch im Falle des US-Einzelhandelsriesen Home Depot, der seine letzten sieben verbliebenen Outlet-Center in China nun ebenfalls schließen wird. Mit dem Rückzug ist auch der Abbau von rund 850 Arbeitsplätzen verbunden. Die deutliche Abschwächung des chinesischen Wirtschaftswachstums führt nicht nur zum Rückzug von immer mehr ausländischen Konzernen aus dem Land, sondern auch zu einem anhaltend mörderischen Preiskampf im Einzelhandel. (wirtschaftsfacts.de)

Erkenntnisse eines US-Präsidentschafts-Kandidaten (bullionaer.de)

Weißes Haus fordert unter Berufung auf National Defense Authorization Act 2012 Militärgefängnisse für Amerikaner - Das Weiße Haus hat vor dem Berufungsgericht des Zweiten Bundesgerichtskreises mit Sitz in New York, der unter anderem die Staaten Connecticut, New York und Vermont umfasst, einen Dringlichkeitsantrag auf Aussetzung des Vollzugs eines Urteils der Bundesrichterin Katherine Forrest gestellt. Damit soll gewährleistet werden, dass die Befugnisse des Präsidenten (oder in seinem Auftrag handelnder staatlicher Institutionen und Personen), amerikanische Staatsbürger zeitlich unbegrenzt und ohne Anklageerhebung inhaftieren zu können, uneingeschränkt in Kraft bleiben. (kopp-verlag.de)

Die Unschuld der Außenpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika (marialourdesblog.com)

China-USA: Der programmierte Krieg – Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es zu einer direkten Konfrontation der beiden Supermächte kommen wird. (lupocattivoblog.com)

Mit Genmais gefütterte Ratten sterben früher an Krebs - Es sei "alarmierend", so die Verfasser einer französischen Studie über das Ergebnis: Die Ratten wurden über zwei Jahre lang mit einer Genmais-Sorte des Agrarriesen Monsanto gefüttert. (kleinezeitung.at)

Der Strophanthin-Skandal - Das verfemte Heilmittel könnte die Rettung für Hunderttausende Herzkranke sein. Herzerkrankungen sind in Deutschland Todesursache Nummer 1. Das müsste nicht so sein, denn es gibt einen hochwirksamen pflanzlichen Wirkstoff, der schon unzähligen Menschen mit Angina pectoris und Herzinfarkt das Leben gerettet hat. (zentrum-der-gesundheit.de)

Einkommens- und Vermögenskonzentration – Teil 6: Das brüchige Fundament – Neuordnung des Erklärungszusammenhangs der Krise und Implikationen (querschuesse.de)




Kommentare:

Der Nordländer hat gesagt…

Die alte Frage ist Gold Geld ist doch längst beantwortet, NEIN ! Da sich auf dieser Welt ständig das Welt BIP erhöht quasi die Weltproduktivität steigt und (Geld in einem gesunden Kreislauf) ständig dieser Menge entsprechen muss. So kann man davon Ausgehen das sich die Geldmenge ständig erhöhen muss, damit der Ware auch das entsprechende Geld gegenübersteht. Es muss immer ein ausgewogenes Verhältnis herrschen.
Gold ist endlich, in diesem Sinne müsste sich der Gold Preis ständig verändern wenn die Menge konstant bleibt. Gelle !
Gold wird dann auch von Arm nach Reich tendieren und was macht der der kein physisches gold mehr besitzt. Bei der Weltbevölkerung würde dann ein Arbeiter wohl 1/10 Gramm im monat verdienen und das wäre schon ein sehr guter Verdienst. Es wird nie eine Gold gedeckte Währung mehr geben. Baumwollgeld ( EURO) ist erste Wahl, immer noch. Nur, Zins und Zinseszins ist das Übel ob wir das hinkriegen eher nicht.
Ich will es nicht weiter treiben den Irrsinn erkennt man so auch.
Also ist Gold eigentlich nur ein Mittel um in Krisenzeiten sein angespartes Vermögen zu retten, mehr nicht.
In der heutigen Zeit bekommt man für eine Unze Gold ca. 70 Zentner oder 70 Sack Kartoffeln, in Krisenzeiten vielleicht einen halben Sack. Das zur Vermögenssicherung.
Wer spekuliert auf Kauf von billigen Immo,s ? Hier in Deutschland haben sehr viele Leute ihr Geld im EM angelegt und das große bieten kann beginnen.

Wenn Nahrungsmittel knapp werden sagt der Bauer aber trotzdem Gold kann man nicht essen und behält die Kartoffel für die Leute die ihm auf seinem Feld helfen können. Der Rest wird auch mit viel Gold in der Hand mit Hunden vom Gehöft gejagt.
Er sollte dann auch froh sein das man ihn nicht für einen Bankster hält und gleich aufknüpft.

Gold ist jetzt ein Bomben Geschäft für denjenigen der es verkauft, um die Angst der Vermögenden in Geld umzuwandeln.

Ansonsten, echt laienhaft erklärt Wie oder Was Geld überhaupt ist, für diesen Blog eher nicht geeignet das wäre eher was für Hauptschüler, aber die lesen nach 3 Sätzen eh nicht mehr weiter.

In den kommenden Zeiten ist Gold eher nicht geeignet zu überleben, aber das werdet ihr am eigenen Leib erfahren ,,,, müssen. Versprochen!

mfg

3DVision hat gesagt…

Ich sag mal so.....

Es werden dann andere Probleme kommen,die Gold in den Schatten stellen.

mfg. ;)

stefon hat gesagt…

Als Hinweis: Geld und Tausch ist keine Sache die es in jeder Gesellschaft gab/gibt bzw. geben muss. Daraus folgt auch: Geld ist keine naturnotwendige Angelegenheit.

"Mauss meint, es gebe keinen Hinweis darauf, dass eine Gesellschaft jemals in erster Linie durch Tauschhandel funktioniert habe[1]. Gesellschaften ohne Geld operieren vorrangig auf der Basis von Schenkökonomie. Tauschhandel tritt wenn überhaupt nur zwischen gänzlich Fremden oder potentiellen Feinden auf."
http://de.wikipedia.org/wiki/Tauschhandel