Sonntag, 2. September 2012

Die Verhältnisse erinnern mich an das sterbende alte Rom ...

Wenn die Systeme, nämlich alle Systeme (Währungs-, Banken-, Wirtschafts-, Polit- und Gesellschaftssysteme) so offensichtlich am Zusammenbrechen sind, sollte man nicht innerhalb dieser kranken, schon sich in der letzten Phase befindlichen, Systeme nach Lösungen bemühen. Denn es gibt keine, es kann keine geben!

Jeder Lösungsversuch ist nur eine Zeitverzögerung, bestenfalls. Viele dieser Lösungsversuchen haben auch eine Beschleunigung der Krise bewirkt. Und so sehr die verantwortlichen Damen und Herren auch gebetsmühlenartig beschwören, es geht wieder irgendwann bergauf, irgendwann nächstes Jahr oder in ein paar Jahren, so sehr lügen sie uns, das Volk, oder sich selbst an.

Vom Menschen Geschaffenes ist vergänglich. So auch diese Systeme. Sie basieren auf Macht und Profit und weisen weder Gerechtigkeit, Menschlichkeit, noch Nachhaltigkeit auf. Es ist ein Sklavensystem, von dem nur wenige profitieren. Nicht umsonst besitzen weniger als 5% der Weltbevölkerung über 90% des Vermögens!

Seit die Krise ihren Ausgang nahm, wurde dieses Unrechtsverhältnis jedem vor die Augen geführt. Die einen, die Banken, zocken mit astronomischen Einsätzen. Gehen die Wetten gut, verdienen sie Milliarden. Gehen sie schlecht, muss die Allgemeinheit, sprich die Bevölkerung bezahlen. Die anderen, die breite Masse, trägt ihr schwer verdientes Geld zu den Banken und bekommt, im Vergleich zur Zockerei, fast nichts ... ein paar Prozenterln. Dieses Geld dient aber den Banken ua. als Einsatz im globalen Casino ...

Die Staaten decken diesen Betrug an der Bevölkerung. Nahezu jede grössere Bank wird als systemrelevant eingestuft, also im Notfall muss sie vom Staat gerettet werden. ... von uns gerettet werden.

Mittlerweile sind die Einsätze im globalen Casino so hoch, dass einzelne Geschäfte nicht nur die eine Bank, sondern viele Banken (sie sind eng vernetzt) und auch den Staat in den Abgrund gerissen werden. So wie jetzt durch Indiskretion die Wetten von Morgan Stanley bekannt wurden. Sollten diese Deals platzen, wird mit Sicherheit das weltweite Banken- und Geldsystem eine weitere, harte Bewährungsprobe aushalten müssen. Ob dies gut geht, kann noch niemand sagen. Doch man kann davon ausgehen, dass die Einschläge wesentlich tödlicher werden, als 2008 nach der Lehmann Pleite! (siehe Link in der Medienschau!)

Ein so starres System, an dem die Eliten festhalten, kann, wenn es ins Wanken kommt, nicht gerettet werden. Denn zum einen ist es ein Schneeballsystem und zum anderen wird keiner der Nutzniesser und Profiteure davon abrücken.

Wir haben es erlebt. Banken haben zu hoch gezockt und verloren. Einige sind pleite gegangen, andere wurden gerettet. Doch das Spiel ging weiter. Niemand bei den Bankern hatte dadurch gelernt. Jeder Spieler (Bank), die in diesem hochriskanten Spiel ausfiel, wurde sofort ersetzt ... und die Einsätze erhöht! So wird das Spiel solange gespielt, bis alle pleite sind ... die Banken und die Staaten. Fragt sich nur, wohin das Geld, die Einsätze, geflossen sind. Im Grunde hat es diese niemals gegeben! Astronomische Summen sind im Spiel. Es wurde mit Geld gezockt, dass schlichtweg nicht vorhanden war. Doch wer verliert, muss zahlen ...

Der Bankencrash ist gewiss und nur eine Frage der Zeit!

Die Misstände in der Wirtschaft sind ebenfalls erheblich. Eine enorme Konzentration von global operierenden Molochen diktiert weitgehend die Märkte. Ein gutes Beispiel ist die Computerbranche. Zwei kommerzielle und ein nicht kommerzielles Unternehmen teilen sich den globalen Markt auf (Microsoft, Apple und Linux). Microsoft und Apple gehören zu den grössten und reichsten Unternehmen der Welt. Eine derartige Konzentration schafft Macht und natürlich auch Profit!

Nur so nebenbei, wenn ein kleineres Unternehmen derartige Flops wie Microsoft auf den Markt bringt - Windows ME, Windows Vista, ... - ist es weg vom Fenster. Aber Windows ist (fast) alternativlos!

Kleinere Unternehmen werden in Massen aufgekauft um das Sortiment noch umfangreicher zu gestalten. Siehe auch Google! Im Grunde eine sehr gefährliche Marktkonzentration!

Ich empfinde das Gesellschaftssystem mit seiner unbeschreiblichen Dekadenz und Perversion als das für den Menschen gefährlichste. Falschen, trügerischen Idealen hetzen wir nach, Luxus und Reichtum scheint das höchste Gut, das es unbedingt anzustreben wert ist und Moral, sowie Ethik scheint ein relikt vergangener Zeit zu sein. Ich habe oft das Gefühl, die Menschen um mich wähnen sich auf einer ausschweifenden Party, die Musik ist schon lange nach hause gegangen, aber sie tanzen noch zum hallenden Echo, das aus der vergangenheit kommt.

Es geht nicht um leisten zu können oder nicht. Es geht darum, wie ich (wir) mit den Dingen und Menschen um uns umgehen. und die jetzigen Auswüchse unserer Gesellschaft sind ein reiner Egotrip. Jeder für sich, jeder gegen jeden. Gemeinschaft gibt es kaum, freunde ebenfalls, höchsten Wegbegleiter. Manisch genussüchtig, zugedröhnt und abgestumpft, suchen wir immer nach dem noch stärkeren Adrenalinkick, der noch grösseren Sensation ...

Dabei kann die Welt in ihrer Faszination, Ruhe und Ursprünglichkeit wesentlich aufregender sein, als in all dem Trubel und Remmi Demmi. Die Verhältnisse erinnern mich an das sterbende alte Rom ...

Kurz, in allen Systemen ist derzeit mehr oder weniger eine gewisse Endzeitstimmung zu beobachten. Die annehmbaren Grenzen sind schon lange überschritten worden. Trotzdem versucht man, das Ende noch weiter hinauszuzögern. Mit schier unglaublichem Aufwand!

Lösungen können nur, ich betone nur, mit tiefgreifenden Änderungen herbeigeführt werden. Dabei müssen die Voraussetzungen für die exzessive Zockerei und Spekulationsmanie der Banken, sowie das Zinssystem abgeschafft werden. Ebenso darf der Militärapparat, Rüstungsindustrie und Armeen, nicht weiterhin in dieser gigantischen und destruktiven Grösse existieren. Und es müssen neue Energieproduktionssysteme schnellstens serienreif entwickelt werden, so dass jeder, oder zumindest kleine Gruppen, ihre benötigte Energie sauber, billig und nachhaltig produzieren können.

Und das, glaube ich, ist erst nach einem globalen Zusammenbruch aller Systeme möglich!







Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)



Medienschau:



Wichtig! – Hut ab vor dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk! Diesmal “sollten” Sie sich dieses Dokument nicht anhören, Sie müssen es einfach tun! Ausgerechnet die viel gescholtenen öffentlich-rechtlichen Medien legen eine Dokumentation vor, die ihresgleichen sucht. Schonungslos offen, analytisch und direkt wird die aktuelle Situation beschrieben: “Der ökonomische Putsch. Oder: was hinter den Finanzkrisen steckt.” – Lassen Sie sich das nicht entgehen! Ungeschminkte Wahrheiten, gesammelt und verbreitet von den öffentlich-rechtlichen Medien! (uhupardo.wordpress.com)

Goldpreis: Warten auf den finalen Ausbruch (goldreporter.de)

Szenario einer Währungsreform (krisenfrei.wordpress.com)

Justizministerin will Kauf von Steuer-CDs verbieten - Die deutsche Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will per Gesetz verbieten, dass Steuersünder-CDs aus der Schweiz gekauft werden. (diepresse.com)

Rückkehr zum Schilling wäre ökonomische Katastrophe - Notenbankchef Ewald Nowotny warnt die Politik in der Schuldenkrise vor Populismus: "Man braucht sich nur umhören an den Stammtischen. Ich weiß schon was dort gesprochen wird", sagte Nowotny in Alpbach. (kleinezeitung.at)

Hollande stimmt Franzosen auf lange und schwere Krise ein (orf.at)

Paukenschlag: Frankreich muss zweitgrößte Immobilien-Bank verstaatlichen (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Slowenien ist nächster Pleitekandidat (diepresse.com)

Abschwung-XXL in Italien (rottmeyer.de)

Krise in Spanien: Wie lange bleibt der Stier auf den Beinen? (iknews.de)

Fass ohne Boden: Spanische Bankia braucht Notkredit von 4 Milliarden Euro (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit nun bei 53,7 Prozent (gegenfrage.com)

72 Maßnahmen zur Einsparung von 11,9 Mrd Euro in Griechenland (griechenland-blog.gr)

"Griechenland ist mitten im Feuer" - Wenn die Eurozone Griechenland fallenließe, würden Unruhen und kriegsähnliche Zustände folgen, warnt Anna Diamantopoulou. (derstandard.at)

Griechenland: Ärzte behandeln Patienten nur noch bei Barzahlung (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Eine Katastrophe namens "Grexit" - Die Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) hat vor einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit gewarnt, falls Griechenland aus der Euro-Zone austreten sollte. "Grexit" bedrohe vor allem die Jugend. (kleinezeitung.at)

Japan: Im Oktober droht Staatspleite wegen Überschuldung - Japans Regierung muss die Staatsausgaben um Milliarden Dollar kürzen, um im Oktober nicht zahlungsunfähig zu sein. Ein Gesetz zur Defizit-Finanzierung könnte helfen, aber die Opposition stellt sich quer. Sie will vorgezogene Neuwahlen und setzt die Regierung unter Druck. (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Preisfrage: Wie heisst der republikanische US-Kandidat? Keine Kirmes in der Nähe. Warum also nicht die republikanische Kandidatenpräsentation schauen statt Geisterbahn. Am Ende fragst du dich dann ent”geist”ert: Wie weit kann Masochismus gehen, wenn man sich deswegen die Nacht um die Ohren schlägt? Wie fertig müssen alle diejenigen sein, die auch nur erwägen, diesem Multimillionär ihre Stimme zu geben? Mehr Waffen, mehr Krieg, mehr Sozialabbau und mehr katastrophal schlecht bezahlte Jobs – der Kandidat versucht, die verständliche Enttäuschung über Amtszeit von Obama umzumünzen in Unterstützung durch die Galeerensträflinge aus dem zweiten Stock. (uhupardo.wordpress.com)

Angst vor Mega-Crash: Mysteriöse Vorgänge bei Morgan Stanley (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Peter Schiff: Krise des US-Dollars kommt im Anschluss an die Eurokrise (ibtimes.com)

Plant Israel, den Iran "noch vor den US-Wahlen" anzugreifen? (luftpost-kl.de)

Putin befürchtet Schlimmstes im Mittleren Osten - Russlands Präsident Wladimir Putin ist offenbar entschlossen, Russland und seine Streitkräfte (die Armee, die Seekriegsflotte und die Luftwaffe) aus der zu erwartenden Eskalation der Feindseligkeiten als Folge eines amerikanischen oder israelischen Angriffs auf den Iran oder eine Intervention in Syrien herauszuhalten. (kopp-verlag.de)

Afghanistan: Deutsche Soldaten sterben für Heroin (lupocattivoblog.com)

»Das elfte Gebot: Israel darf alles« - Woher stammt der Satz in der Überschrift? Natürlich nicht von einem »Goi«, einem Nichtjuden. Denn diese dürfen nicht frei über Israel reden. Von welcher geheimnisvollen Person stammt der Satz aber dann? Vorab nur so viel: Es handelt sich um den Titel eines neuen Buches, in dem – um es auf Jiddisch zu sagen – Tacheles über Israel und seine Lobby in Deutschland geredet wird. Das dürfen Sie und ich zwar nicht. Aber lesen dürfen wir das Buch schon. Jedenfalls noch ... (kopp-verlag.de)

Krisenvorbereitung? Was für ein Schwachsinn! - Oder doch nicht? (z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.co.at)

Wie Sie das Ende der Welt, so wie wir sie kennen, überleben! (marialourdesblog.com)




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